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		<title><![CDATA[Forum - Heilige Quelle der Brigid]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 18:15:34 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[Nemeton] Spätwinter -  Ein Kind für die Göttin?]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=953</link>
			<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 11:28:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=45">Druide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pVq9pMpp/Druiden-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Druiden-1.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=184&amp;pid=9400#pid9400" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CORIO</a><br />
Es war Corio, der vom Norden gekommen war, und auch wenn er und seine Schüler auf getrennten Wegen wie einfache Reisende aufgetreten waren, änderte sich das doch, sobald sie den Heiligen Wald betraten. Unterwegs hatte sich ihnen Cenmonoc angeschlossen, der ihnen die Kunde brachte, dass auch die Falken <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=13359#pid13359" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nichts über den Verbleib von Meister Cathbad zu wissen schienen,</a> dass er aber den Eindruck hatte, dass die Cathbadschüler in alle Winde zerstreut worden waren. Corio nahm Cenmonocs Aussage zur Kenntnis; es war nun einmal so, dass es zwar möglich war, dass sich zwei Druiden bis auf das Blut bekämpften, aber niemals hätte einer den anderen kritisiert oder ihm seinen Rang abgesprochen. Daher sagte er nicht, dass von ihm aus Cathbad bleiben konnte, wo er auch immer war.<br />
Nun bei der Heiligen Quelle der Brigid hatten sie trotz der noch winterlichen Kälte ihre Schuhe ausgezogen, ihre weißen Gewänder angelegt und sich mit Kränzen aus Eichenlaub bekränzt.  Ihr Atem malte weiße Wolken in der feuchten Luft. Die jungen Schüler gingen vor ihnen her. Die Nachhut bildete der Druidenschüler Cenmonoc, der einen Stecken trug. Meister Corio ging in ihrer Mitte. Unerschütterlich trotzte er jedem Wetter, und sorgfältig setzte er seine Schritte. <br />
<br />
Dies war ein Ort der Frauen, der Priesterinnen. Sie dienten der großen Göttin. Es war nicht immer so, dass ein Kind einer Priesterin, selbst wenn es aus einer Großen Ehe stammte, wieder Priesterin wurde. Es musste gesund und intakt an allen Gliedern sein, klug und schön. Es war die Obliegenheit von Meister Corio, dies zu prüfen.<br />
<br />
Die Delegation blieb stehen. Der jüngste, nicht der älteste Schüler, wurde geschickt, um den heiligen Frauen zu verkündigen<br />
<br />
"Meister Corio ist gekommen, um Mutter Dierna und ihre älteste Tochter zu sehen!"<br />
<br />
Eine Priesterdienerin antwortete: "Ich hole sie herbei, junger Schüler. Doch sage den Vätern, dass sie ans Feuer treten und unsere Gäste sind"<br />
Sie verneigte sich ehrfurchtsvoll,  denn nur noch selten kamen noch Druiden so tief in das Römerland.<br />
<br />
Corio hörte es selbst und lächelte ein wenig:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich werde hier auf sie und ihre Tochter Úna warten"</span><br />
<br />
Erst nachdem er das Kind gesehen hatte, wollte er sich ausruhen. Seine Begleiter mussten notgedrungen mit ihm ausharren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pVq9pMpp/Druiden-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Druiden-1.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
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<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=184&amp;pid=9400#pid9400" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">CORIO</a><br />
Es war Corio, der vom Norden gekommen war, und auch wenn er und seine Schüler auf getrennten Wegen wie einfache Reisende aufgetreten waren, änderte sich das doch, sobald sie den Heiligen Wald betraten. Unterwegs hatte sich ihnen Cenmonoc angeschlossen, der ihnen die Kunde brachte, dass auch die Falken <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=13359#pid13359" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nichts über den Verbleib von Meister Cathbad zu wissen schienen,</a> dass er aber den Eindruck hatte, dass die Cathbadschüler in alle Winde zerstreut worden waren. Corio nahm Cenmonocs Aussage zur Kenntnis; es war nun einmal so, dass es zwar möglich war, dass sich zwei Druiden bis auf das Blut bekämpften, aber niemals hätte einer den anderen kritisiert oder ihm seinen Rang abgesprochen. Daher sagte er nicht, dass von ihm aus Cathbad bleiben konnte, wo er auch immer war.<br />
Nun bei der Heiligen Quelle der Brigid hatten sie trotz der noch winterlichen Kälte ihre Schuhe ausgezogen, ihre weißen Gewänder angelegt und sich mit Kränzen aus Eichenlaub bekränzt.  Ihr Atem malte weiße Wolken in der feuchten Luft. Die jungen Schüler gingen vor ihnen her. Die Nachhut bildete der Druidenschüler Cenmonoc, der einen Stecken trug. Meister Corio ging in ihrer Mitte. Unerschütterlich trotzte er jedem Wetter, und sorgfältig setzte er seine Schritte. <br />
<br />
Dies war ein Ort der Frauen, der Priesterinnen. Sie dienten der großen Göttin. Es war nicht immer so, dass ein Kind einer Priesterin, selbst wenn es aus einer Großen Ehe stammte, wieder Priesterin wurde. Es musste gesund und intakt an allen Gliedern sein, klug und schön. Es war die Obliegenheit von Meister Corio, dies zu prüfen.<br />
<br />
Die Delegation blieb stehen. Der jüngste, nicht der älteste Schüler, wurde geschickt, um den heiligen Frauen zu verkündigen<br />
<br />
"Meister Corio ist gekommen, um Mutter Dierna und ihre älteste Tochter zu sehen!"<br />
<br />
Eine Priesterdienerin antwortete: "Ich hole sie herbei, junger Schüler. Doch sage den Vätern, dass sie ans Feuer treten und unsere Gäste sind"<br />
Sie verneigte sich ehrfurchtsvoll,  denn nur noch selten kamen noch Druiden so tief in das Römerland.<br />
<br />
Corio hörte es selbst und lächelte ein wenig:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich werde hier auf sie und ihre Tochter Úna warten"</span><br />
<br />
Erst nachdem er das Kind gesehen hatte, wollte er sich ausruhen. Seine Begleiter mussten notgedrungen mit ihm ausharren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hochzeit von Deirdre und Owain]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=870</link>
			<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 19:37:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=26">Furiana Deirdre</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=870</guid>
			<description><![CDATA[Es war ein schöner Tag im Spätherbst, der mit den letzten Sonnenstrahlen, die zwischen den bunten Blättern hindurchblitzten, gesegnet war. Die Sonne hatte zwar nur noch wenig wärmende Kraft und ein leichter Wind wehte über die Lichtung direkt neben der heiligen Quelle, aber das Licht färbte alles golden. Dierna und Gilda hatten die Lichtung mit geflochtenen Zweigen und einigen bunten Bändern dekoriert. <br />
<br />
Ich hatte im Fluss gebadet und mein grünes Kleid gestern noch gesäubert und meine Haare gebürstet bis sie wie Rotgold glänzten und in sanften Wellen über meinen Rücken fielen. Das gewebte Band, das das irdische Zeichen unseres Bundes sein sollte, lag fest in meiner Hand, als ich auf die Lichtung trat. Dierna war bereits hier und umarmte mich ein wenig ungelenk mit ihrem dicken Bauch, während wir auf meinen Bräutigam warteten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war ein schöner Tag im Spätherbst, der mit den letzten Sonnenstrahlen, die zwischen den bunten Blättern hindurchblitzten, gesegnet war. Die Sonne hatte zwar nur noch wenig wärmende Kraft und ein leichter Wind wehte über die Lichtung direkt neben der heiligen Quelle, aber das Licht färbte alles golden. Dierna und Gilda hatten die Lichtung mit geflochtenen Zweigen und einigen bunten Bändern dekoriert. <br />
<br />
Ich hatte im Fluss gebadet und mein grünes Kleid gestern noch gesäubert und meine Haare gebürstet bis sie wie Rotgold glänzten und in sanften Wellen über meinen Rücken fielen. Das gewebte Band, das das irdische Zeichen unseres Bundes sein sollte, lag fest in meiner Hand, als ich auf die Lichtung trat. Dierna war bereits hier und umarmte mich ein wenig ungelenk mit ihrem dicken Bauch, während wir auf meinen Bräutigam warteten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein verliebtes Paar auf der Suche nach göttlichem Segen]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=818</link>
			<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 21:35:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=26">Furiana Deirdre</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=818</guid>
			<description><![CDATA[Langsam ritten wir auf dem braunen Wallach Kubbo von Cheddar aus zu den Quellen der Brigid als Vorbereitung für unsere Hochzeit. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Ausflug eigentlich ganz nett gewesen, auch wenn mir meine Kinder sehr fehlten, aber nun fing es an zu nieseln und der Wind wurde ein wenig stärker. Ich kuschelte mich enger an Owain, der vor mir im Sattel saß und zog mir mein dickes Wolltuch enger um die Schultern und auch über den Kopf. Bald würden wir Kubbo wieder eine Pause geben müssen und absteigen um eine Weile zu Fuß zu gehen (was auch die Kehrseite schonte!) oder einige Stunden am Wegesrand zu rasten.<br />
<br />
Noch vor einer Weile hatte ich <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=738&amp;pid=11626#pid11626" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Furius Saturninus' Segen erhalten</a> und wir wollten keine Zeit verlieren und auch die keltischen Götter um ihren Segen bitten und nicht nur die römische Iuno. Ich war schon davor zu Fuß diesen Weg zur Quelle gegangen und das Gelände war mir nicht völlig unbekannt, auch wenn es schon einige Jahre her war am Samhain vor Aidans Geburt. Damals war ich noch Saturninus' Sklavin gewesen und heute war ich frei und mit dem Mann, den ich liebte, auf dem Weg dorthin. Mein Magen knurrte bedrohlich laut und der Regen wurde stärker von Minute zu Minute, doch wir ritten an einem Wäldchen vorbei mit weit ausladenden Baumkronen, die uns ein wenig schützen würden.<br />
<br />
Ich zeigte auf einen kleinen Trampelpfad, der vom Hauptweg abzweigte tiefer in das Wäldchen hinein. "Lass uns hier anhalten und ein wenig rasten, Geliebter. Da ist eine kleine Lichtung unter den großen Buchen da hinten. Da können wir ein Feuer machen und uns wärmen." Die dichten Blätter der Buche würden das meiste des Regens abhalten, wenn auch nicht alles, wenn man nah beim Stamm saß. Viel Gepäck hatten wir ohnehin nicht dabei - nur ein Bündel mit ein wenig Proviant, die Kleidung an unserem Leib, ein Messer, zwei Decken und uns selbst, da die Götter schon auf uns achten würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Langsam ritten wir auf dem braunen Wallach Kubbo von Cheddar aus zu den Quellen der Brigid als Vorbereitung für unsere Hochzeit. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Ausflug eigentlich ganz nett gewesen, auch wenn mir meine Kinder sehr fehlten, aber nun fing es an zu nieseln und der Wind wurde ein wenig stärker. Ich kuschelte mich enger an Owain, der vor mir im Sattel saß und zog mir mein dickes Wolltuch enger um die Schultern und auch über den Kopf. Bald würden wir Kubbo wieder eine Pause geben müssen und absteigen um eine Weile zu Fuß zu gehen (was auch die Kehrseite schonte!) oder einige Stunden am Wegesrand zu rasten.<br />
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Noch vor einer Weile hatte ich <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=738&amp;pid=11626#pid11626" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Furius Saturninus' Segen erhalten</a> und wir wollten keine Zeit verlieren und auch die keltischen Götter um ihren Segen bitten und nicht nur die römische Iuno. Ich war schon davor zu Fuß diesen Weg zur Quelle gegangen und das Gelände war mir nicht völlig unbekannt, auch wenn es schon einige Jahre her war am Samhain vor Aidans Geburt. Damals war ich noch Saturninus' Sklavin gewesen und heute war ich frei und mit dem Mann, den ich liebte, auf dem Weg dorthin. Mein Magen knurrte bedrohlich laut und der Regen wurde stärker von Minute zu Minute, doch wir ritten an einem Wäldchen vorbei mit weit ausladenden Baumkronen, die uns ein wenig schützen würden.<br />
<br />
Ich zeigte auf einen kleinen Trampelpfad, der vom Hauptweg abzweigte tiefer in das Wäldchen hinein. "Lass uns hier anhalten und ein wenig rasten, Geliebter. Da ist eine kleine Lichtung unter den großen Buchen da hinten. Da können wir ein Feuer machen und uns wärmen." Die dichten Blätter der Buche würden das meiste des Regens abhalten, wenn auch nicht alles, wenn man nah beim Stamm saß. Viel Gepäck hatten wir ohnehin nicht dabei - nur ein Bündel mit ein wenig Proviant, die Kleidung an unserem Leib, ein Messer, zwei Decken und uns selbst, da die Götter schon auf uns achten würden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aufbruch gen Norden - Eine Braut macht sich auf den Weg]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=692</link>
			<pubDate>Sat, 04 May 2024 18:43:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=68">Louarn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=692</guid>
			<description><![CDATA[Drei Tage nachdem Cathbad die Falken zusammen gerufen hatte, um sie über seinen Plan zu informieren, waren wir aufbruchbereit. Alun und ich hatten die umliegenden Dörfer nach Pferden und Proviant abgeklappert und schließlich genug für den ersten Abschnitt der Reise zusammen. Wir hatten nun alles in allem 9 Pferde und etwa 25 Stein an Getreide, was hieß, dass wir unterwegs noch einmal dieselbe Menge auftreiben würden müssen. Aber so konnten die drei Packpferde es wenigstens alles tragen, zusammen mit einer kleinen Handmühle und zwei Zelten. Die decken, Waffen und was jeder sonst noch meinte, mitnehmen zu müssen, würde jeder selber auf seinem Pferd transportieren müssen. Ich hoffte nur, die Frauen kamen nicht auf die Idee, irgendwelche Kleiderkisten mitnehmen zu wollen, denn dafür hatten wir keinen Platz.<br />
Ja, FrauEN, denn Anwen hatte sich in den Kopf gesetzt, unbedingt mitkommen zu wollen. Ich war mir noch nicht sicher, was ich davon halten sollte und ob sie mit mir flirtete oder einfach nur sehr seltsam war. Aber hey, sie war Priesterin, die waren alle ein wenig seltsam.<br />
<br />
<br />
Die Sonne war gerade mal über den Horizont gekrochen und noch nicht einmal richtig aufgegangen, als ich die Pferde schon fertig machte. Ich prüfte alle Riemen und Gurte, ob das Gepäck gut verteilt war, ob alle Hufe in Ordnung waren und alle Tiere gesund. Ausfälle konnten wir uns nicht leisten.<br />
Derweil ging ich im Kopf unsere Route durch. Von hier aus mussten wir erst einmal nach Norden, bis wir auf den Avon trafen. An einer günstigen stelle mussten wir den Fluss überqueren, was die erste von vielen Prüfungen sein würde, denn wir sollten die Brücken, die von den Römern kontrolliert wurden, nach Möglichkeit meiden, oder wenn, immer in kleineren Grüppchen passieren. Ich hatte schon beschlossen, dass Rhian die ganze Reise über an meiner Seite bleiben würde, vornehmlich, weil ich Fintan nicht vertraute. Allerdings würde ich ihr das noch sagen müssen. Ich hoffte, das Mädchen war vernünftig und zickte nicht herum – oder schlimmer noch, verliebte sich am Ende in mich.<br />
Nun gut, nach dem Avon ging es weiter nach Nordosten, bis wir auf den Fluss Hafren treffen würden, der das Gebiet der Silurer von dem der Dobunni trennte und den die Römer Sabrina nannten. Diesem mussten wir so lange folgen, bis er sich teilte, und dann mussten wir dem östlichen Arm folgen – der auch Avon hieß, was ein wenig verwirrend sein konnte. Allerdings hieß Avon in unserer Sprache einfach nur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fluss</span>, genauso wie der Hafren einfach nur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Grenze</span> bedeutete. Die Kelten waren nicht besonders einfallsreich bei der Vergabe von Namen an Flüsse.<br />
Nach ein paar Tagen sollten wir auch an eine römische Brücke kommen, die wir dann wohl würden nehmen müssen. Zumindest kannte ich keine andere Stelle, über diesen wirklich breiten Fluss hinüber zu kommen, und für Schwimmen war das Wetter etwas kalt.<br />
<br />
<br />
Danach kamen erst einmal eine sanfte Ebene, auf der wir gut vorankommen sollten, bis wieder der nächste Fluss – Trent – kommen würde und wieder eine Überquerung. Weiter nach Norden wäre es dann noch schlimmer, denn entweder reisten wir bis zur Küste und setzten einmal über die Aire über, oder wir schlugen uns weiter westlich durch, mussten dann aber auch noch den Wharfe und den Ure überqueren. Ich war mir da noch nicht sicher, was besser sein würde. Es kam ein bisschen darauf an, wie die Frauen sich schlagen würden.<br />
Danach allerdings waren es nur noch ein paar Tage, am römischen Fort Eburacum vorbei und etwas nördlich, und wir wären im Land der Briganten. Alleine hätte ich die Reise in zwei Wochen bewältigt. So rechnete ich mit mindestens dreien, eher vier.<br />
<br />
<br />
Wenn die anderen jetzt auch gleich kommen würden und nicht noch weitere Überraschungen alles verkomplizieren würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Drei Tage nachdem Cathbad die Falken zusammen gerufen hatte, um sie über seinen Plan zu informieren, waren wir aufbruchbereit. Alun und ich hatten die umliegenden Dörfer nach Pferden und Proviant abgeklappert und schließlich genug für den ersten Abschnitt der Reise zusammen. Wir hatten nun alles in allem 9 Pferde und etwa 25 Stein an Getreide, was hieß, dass wir unterwegs noch einmal dieselbe Menge auftreiben würden müssen. Aber so konnten die drei Packpferde es wenigstens alles tragen, zusammen mit einer kleinen Handmühle und zwei Zelten. Die decken, Waffen und was jeder sonst noch meinte, mitnehmen zu müssen, würde jeder selber auf seinem Pferd transportieren müssen. Ich hoffte nur, die Frauen kamen nicht auf die Idee, irgendwelche Kleiderkisten mitnehmen zu wollen, denn dafür hatten wir keinen Platz.<br />
Ja, FrauEN, denn Anwen hatte sich in den Kopf gesetzt, unbedingt mitkommen zu wollen. Ich war mir noch nicht sicher, was ich davon halten sollte und ob sie mit mir flirtete oder einfach nur sehr seltsam war. Aber hey, sie war Priesterin, die waren alle ein wenig seltsam.<br />
<br />
<br />
Die Sonne war gerade mal über den Horizont gekrochen und noch nicht einmal richtig aufgegangen, als ich die Pferde schon fertig machte. Ich prüfte alle Riemen und Gurte, ob das Gepäck gut verteilt war, ob alle Hufe in Ordnung waren und alle Tiere gesund. Ausfälle konnten wir uns nicht leisten.<br />
Derweil ging ich im Kopf unsere Route durch. Von hier aus mussten wir erst einmal nach Norden, bis wir auf den Avon trafen. An einer günstigen stelle mussten wir den Fluss überqueren, was die erste von vielen Prüfungen sein würde, denn wir sollten die Brücken, die von den Römern kontrolliert wurden, nach Möglichkeit meiden, oder wenn, immer in kleineren Grüppchen passieren. Ich hatte schon beschlossen, dass Rhian die ganze Reise über an meiner Seite bleiben würde, vornehmlich, weil ich Fintan nicht vertraute. Allerdings würde ich ihr das noch sagen müssen. Ich hoffte, das Mädchen war vernünftig und zickte nicht herum – oder schlimmer noch, verliebte sich am Ende in mich.<br />
Nun gut, nach dem Avon ging es weiter nach Nordosten, bis wir auf den Fluss Hafren treffen würden, der das Gebiet der Silurer von dem der Dobunni trennte und den die Römer Sabrina nannten. Diesem mussten wir so lange folgen, bis er sich teilte, und dann mussten wir dem östlichen Arm folgen – der auch Avon hieß, was ein wenig verwirrend sein konnte. Allerdings hieß Avon in unserer Sprache einfach nur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fluss</span>, genauso wie der Hafren einfach nur <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Grenze</span> bedeutete. Die Kelten waren nicht besonders einfallsreich bei der Vergabe von Namen an Flüsse.<br />
Nach ein paar Tagen sollten wir auch an eine römische Brücke kommen, die wir dann wohl würden nehmen müssen. Zumindest kannte ich keine andere Stelle, über diesen wirklich breiten Fluss hinüber zu kommen, und für Schwimmen war das Wetter etwas kalt.<br />
<br />
<br />
Danach kamen erst einmal eine sanfte Ebene, auf der wir gut vorankommen sollten, bis wieder der nächste Fluss – Trent – kommen würde und wieder eine Überquerung. Weiter nach Norden wäre es dann noch schlimmer, denn entweder reisten wir bis zur Küste und setzten einmal über die Aire über, oder wir schlugen uns weiter westlich durch, mussten dann aber auch noch den Wharfe und den Ure überqueren. Ich war mir da noch nicht sicher, was besser sein würde. Es kam ein bisschen darauf an, wie die Frauen sich schlagen würden.<br />
Danach allerdings waren es nur noch ein paar Tage, am römischen Fort Eburacum vorbei und etwas nördlich, und wir wären im Land der Briganten. Alleine hätte ich die Reise in zwei Wochen bewältigt. So rechnete ich mit mindestens dreien, eher vier.<br />
<br />
<br />
Wenn die anderen jetzt auch gleich kommen würden und nicht noch weitere Überraschungen alles verkomplizieren würden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Klause am Rande der Quelle]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=684</link>
			<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 19:05:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=39">Gilda</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=684</guid>
			<description><![CDATA[Am Rande der Quelle stand eine uralte, winzige Hütte, die von den Priesterinnen und Novizinnen jeher für die Einkehr und die Meditation vor wichtigen Ritualen genutzt wurde. Die alte Holzhütte aus Zweigen, Lehm und Brettern war mit Stroh und Schilf gedeckt und beinhaltete nur eine einfache Bettstatt, eine offene Feuerstelle sowie einen kleinen Tisch. Hier und da wuchs Moos auf dem Dach und man konnte erahnen, dass es neben der Hütte einst einen kleinen - heute vollkommen verwilderten - Kräutergarten gab.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679&amp;pid=10059#pid10059" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Als Vorbereitung für Rhians Weihe hatte Dierna die kleine Hütte gefegt, das Stroh für das Bett erneuert, Decken, Wasserkrug, einen kleinen Kessel, Schale und getrocknete Kräuter bereit gelegt sowie duftende Blumen in der Klause verteilt. Auch der Stapel Brennholz für die Feuerstelle war ausreichend für mehrere Tage, damit Rhian nicht frieren würde und sich auf ihre Meditation konzentrieren konnte. <br />
<br />
Nachdem Rhians Zeremonie beendet war und nun offiziell ihre Einkehr vor der Weihe anfing, führten wir sie mit Fackeln in den Händen zu der einsamen kleinen Hütte, die für diesen Zweck bestimmt war. Ich umarmte das junge Mädchen mütterlich und küsste sie auf beide Wangen, ehe ich beiseite trat, damit sich die anderen Frauen von Rhian verabschieden konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Rande der Quelle stand eine uralte, winzige Hütte, die von den Priesterinnen und Novizinnen jeher für die Einkehr und die Meditation vor wichtigen Ritualen genutzt wurde. Die alte Holzhütte aus Zweigen, Lehm und Brettern war mit Stroh und Schilf gedeckt und beinhaltete nur eine einfache Bettstatt, eine offene Feuerstelle sowie einen kleinen Tisch. Hier und da wuchs Moos auf dem Dach und man konnte erahnen, dass es neben der Hütte einst einen kleinen - heute vollkommen verwilderten - Kräutergarten gab.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679&amp;pid=10059#pid10059" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Als Vorbereitung für Rhians Weihe hatte Dierna die kleine Hütte gefegt, das Stroh für das Bett erneuert, Decken, Wasserkrug, einen kleinen Kessel, Schale und getrocknete Kräuter bereit gelegt sowie duftende Blumen in der Klause verteilt. Auch der Stapel Brennholz für die Feuerstelle war ausreichend für mehrere Tage, damit Rhian nicht frieren würde und sich auf ihre Meditation konzentrieren konnte. <br />
<br />
Nachdem Rhians Zeremonie beendet war und nun offiziell ihre Einkehr vor der Weihe anfing, führten wir sie mit Fackeln in den Händen zu der einsamen kleinen Hütte, die für diesen Zweck bestimmt war. Ich umarmte das junge Mädchen mütterlich und küsste sie auf beide Wangen, ehe ich beiseite trat, damit sich die anderen Frauen von Rhian verabschieden konnten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Frühlingsequinox] Im Zeichen des Sichelmondes]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679</link>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 11:00:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=39">Gilda</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679</guid>
			<description><![CDATA[Einige Wochen nach Rhians erstem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=134&amp;pid=9779#pid9779" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wassersehen</a>, traf endlich die herbeigerufene weise Frau Morwenna aus dem Gebiet der südlichen Silurer an der Quelle ein. Rechtzeitig am Tag vor dem Frühlingsequinox - der Tagundnachtgleiche im Frühjahr - für Rhians Mondzeremonie. Ich hatte schon befürchtet, dass Morwenna es nicht schaffen würde, aber wie immer war die weise Frau zur Stelle, wenn man sie brauchte. <br />
<br />
Dierna und ich hatten den Ritualplatz nahe der Quelle mit Frühlingsblumen zu Ehren der Göttin geschmückt als Überraschung für Rhian, die bald unsere neueste Priesterin der Brigid sein würde. Die Stimmung war ausgelassen den Tag über und selbst die eher bärbeißige Morwenna packte mit an, wie wir Blumengirlanden um den Altarstein wunden bevor sie ihre Utensilien für die Tätowierung des Sichelmondes vorbereitete.<br />
<br />
Als dann der Sichelmond am Himmel aufstieg, hüllten Dierna, Morwenna und ich uns in unsere rituellen Gewänder, nahmen unsere Fackeln und zogen zu meiner Hütte, wo Rhian nach wie vor wohnte und riefen nach ihr. "Rhian von Mona, die Göttin ruft dich. Deine Schwestern rufen dich." sprach ich die rituelle Formel, während wir draußen vor der Tür warteten. Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich auf Rhian wartete. Dem jungen Mädchen schlug bestimmt das Herz bis zum Hals. Bei mir war es auf jeden Fall so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einige Wochen nach Rhians erstem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=134&amp;pid=9779#pid9779" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wassersehen</a>, traf endlich die herbeigerufene weise Frau Morwenna aus dem Gebiet der südlichen Silurer an der Quelle ein. Rechtzeitig am Tag vor dem Frühlingsequinox - der Tagundnachtgleiche im Frühjahr - für Rhians Mondzeremonie. Ich hatte schon befürchtet, dass Morwenna es nicht schaffen würde, aber wie immer war die weise Frau zur Stelle, wenn man sie brauchte. <br />
<br />
Dierna und ich hatten den Ritualplatz nahe der Quelle mit Frühlingsblumen zu Ehren der Göttin geschmückt als Überraschung für Rhian, die bald unsere neueste Priesterin der Brigid sein würde. Die Stimmung war ausgelassen den Tag über und selbst die eher bärbeißige Morwenna packte mit an, wie wir Blumengirlanden um den Altarstein wunden bevor sie ihre Utensilien für die Tätowierung des Sichelmondes vorbereitete.<br />
<br />
Als dann der Sichelmond am Himmel aufstieg, hüllten Dierna, Morwenna und ich uns in unsere rituellen Gewänder, nahmen unsere Fackeln und zogen zu meiner Hütte, wo Rhian nach wie vor wohnte und riefen nach ihr. "Rhian von Mona, die Göttin ruft dich. Deine Schwestern rufen dich." sprach ich die rituelle Formel, während wir draußen vor der Tür warteten. Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich auf Rhian wartete. Dem jungen Mädchen schlug bestimmt das Herz bis zum Hals. Bei mir war es auf jeden Fall so.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Nemeton] Noch eine Weihe]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=675</link>
			<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 14:27:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=132">Cathbad</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=675</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pLG7L756/Dolmen-wilhelm-feldmann-im-sachsenwald.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dolmen-wilhelm-feldmann-im-sachsenwald.jpg]" class="mycode_img" /></a> * </div>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a>  Wenige Tage nach dem Frühlingsequinox, nach der Mondfeier:<br />
</span><br />
<br />
<br />
Es war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">atenoux</span>, Vollmond und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">mat</span>, die glücksbringende Zeit. <br />
<br />
Brigids Quelle wurde von einem dichten Mischwald umgeben, der zwar nicht besonders groß, aber dafür naturbelassen war.<br />
Es gab nur eine etwas größere Lichtung in dem Wäldchen, die als Ritualplatz diente zu den großen Festen wie Beltane und Samhain. Dort konnten sich leicht mehrere Dutzend Menschen versammeln und auf den umgestürzten Stämmen sitzen, die am Rand der Lichtung platziert wurden. Im Zentrum der Lichtung befindet sich ein kahler Fleck, der mit Steinen umrundet wurde. Der Boden war durch Asche unzähliger vergangener Feuer schwarz gefärbt worden.<br />
Der Wald bestand überwiegend aus Eiben, Eschen und Fichten und es gab nur einige verschlungene und versteckte Wege durch das dicke Unterholz. <br />
<br />
Einer der Wege führte zum<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nemeton" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Nemeton</a>,</span> das war ein alter Kultplatz, an dem graue verwitterte Steine aufrecht standen. Die Vorfahren hatten sie errichtet, sagte man oder auch:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Riesen</span>. Cathbad wusste aus seinen Lehren, wer oder was sie errichtet hatte, aber das spielte für die Einweihung keine Rolle.<br />
Kein Vogel nistete im Nemeton, noch lauerte ein Tier in der Nähe. Die Blätter zitterten ständig, obwohl keine Brise wehte. Riesige Schlangen schlangen sich um die Eichen. <br />
<br />
Die Steine selbst waren nicht mehr intakt und ihre Anordnung teilweise zerstört. Sie lagen kreuz und quer und bildeten eine kleine Höhle, die genauso groß war, dass ein nicht allzu dicker Mensch hineinschlüpfen könnte. Drinnen war es finster und kühl, und der Betreffende musste sich fühlen wie in einem Sarg. <br />
<br />
Doch darum ging es: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hinabzusteigen, zu sterben, zu sehen und wiedergeboren zu werden.</span> Das war das, was Druiden, nicht die Priesterinnen taten. Und Raven war eine von ihnen. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: artbreeder </span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pLG7L756/Dolmen-wilhelm-feldmann-im-sachsenwald.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dolmen-wilhelm-feldmann-im-sachsenwald.jpg]" class="mycode_img" /></a> * </div>
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=679" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a>  Wenige Tage nach dem Frühlingsequinox, nach der Mondfeier:<br />
</span><br />
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<br />
Es war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">atenoux</span>, Vollmond und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">mat</span>, die glücksbringende Zeit. <br />
<br />
Brigids Quelle wurde von einem dichten Mischwald umgeben, der zwar nicht besonders groß, aber dafür naturbelassen war.<br />
Es gab nur eine etwas größere Lichtung in dem Wäldchen, die als Ritualplatz diente zu den großen Festen wie Beltane und Samhain. Dort konnten sich leicht mehrere Dutzend Menschen versammeln und auf den umgestürzten Stämmen sitzen, die am Rand der Lichtung platziert wurden. Im Zentrum der Lichtung befindet sich ein kahler Fleck, der mit Steinen umrundet wurde. Der Boden war durch Asche unzähliger vergangener Feuer schwarz gefärbt worden.<br />
Der Wald bestand überwiegend aus Eiben, Eschen und Fichten und es gab nur einige verschlungene und versteckte Wege durch das dicke Unterholz. <br />
<br />
Einer der Wege führte zum<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nemeton" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Nemeton</a>,</span> das war ein alter Kultplatz, an dem graue verwitterte Steine aufrecht standen. Die Vorfahren hatten sie errichtet, sagte man oder auch:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Riesen</span>. Cathbad wusste aus seinen Lehren, wer oder was sie errichtet hatte, aber das spielte für die Einweihung keine Rolle.<br />
Kein Vogel nistete im Nemeton, noch lauerte ein Tier in der Nähe. Die Blätter zitterten ständig, obwohl keine Brise wehte. Riesige Schlangen schlangen sich um die Eichen. <br />
<br />
Die Steine selbst waren nicht mehr intakt und ihre Anordnung teilweise zerstört. Sie lagen kreuz und quer und bildeten eine kleine Höhle, die genauso groß war, dass ein nicht allzu dicker Mensch hineinschlüpfen könnte. Drinnen war es finster und kühl, und der Betreffende musste sich fühlen wie in einem Sarg. <br />
<br />
Doch darum ging es: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hinabzusteigen, zu sterben, zu sehen und wiedergeboren zu werden.</span> Das war das, was Druiden, nicht die Priesterinnen taten. Und Raven war eine von ihnen. <br />
<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: artbreeder </span></span> <br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neuer Ruf an die Falken]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=674</link>
			<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 13:10:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=132">Cathbad</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=674</guid>
			<description><![CDATA[Die Priesterinnen waren Frauen. Frauen waren der Göttin auf besondere Weise verbunden, das wusste einjeder, und sie sahen im Wasser und in der Dunkelheit. Doch manchmal kam es Cathbad vor, dass sich Gilda aufführte wie eine sparsame Hausfrau. In den alten Zeiten wäre es eine Ehre gewesen, einen Druiden des Rates zu empfangen, ganz gleich wie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">viel</span> er aß. Jetzt jedoch sorgten sich die Priesterinnen um ihre Honigvorräte.<br />
<br />
Cathbad schüttelte verächtlich den Kopf. Seine eisigen Augen starrten in die Flamme, die vor ihm brannte. Was nun geschehen sollte, war vorbereitet. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Frau aus dem Süden, die den Mann aus dem Norden umarmte,</span> die Stämme, die endlich<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> einig </span>werden, durch Blutsbande vereint, noch mehr als unter der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Großen Königin</span>, denn diesmal würde ganz Albion dazu gehören. Ein reinigender  Frühlingssturm, der die verhassten Besatzer wegfegte von der heiligen Insel, sollte sich dann erheben....<br />
<br />
Es wäre freilich das Ende der Falken. <br />
Wie die Jungen übrigens im letzten Jahr den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pfad der Aufopferung und des Gehorsams</span> verlassen hatten!  <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich schwöre, Rom immerdar hassen.<br />
Zu Land und zu Wasser werde ich die Römer bedrängen......</span><br />
Cathbad fühlte Zorn in sich aufsteigen, wenn er an das Versagen seiner Ziehsöhne dachte. <br />
<br />
Fintan nutzte seine Gaben, um sich an den Römern zu bereichern, Calum war zu sanft und dabei so schwermütig, als sei sein Erzeuger kein Legionär sondern irgendein Dichter gewesen. Der rothaarige, gutmütige Louarn hatte davon geträumt - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">er wagte es!</span> - ein Barde zu sein und vielleicht ein Heim zu eigen zu nennen. (<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und Caradoc hatte ihm die Flausen nicht etwa ausgetrieben, sondern bekräftigt. Nun - Caradoc war tot. Cathbad weinte ihm keine Träne nach) </span>Louarn kam entschieden nach der Gutmütigkeit seiner Mutter! Sie hatte<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> leben </span>wollen, mitsamt ihrer verdorbenen Frucht! <br />
Beinahe hätte sie Cathbads Plan durchkreuzt.<br />
Und dann war da noch Alun, bei dem das römische Blut am meisten durchgeschlagen hatte. Er lebte unter ihnen als sei er ganz einer von ihnen. Er war von Nutzen, da die Provinzialverwaltung ihm vertraute, ein unermüdlicher Spion. <br />
<br />
Die beiden Zwillinge gingen dagegen ihre eigene Wege. Ciarans Verstand war den anderen überlegen. Aber weder Liebe noch Hass motivierten ihn, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">etwas</span> zu tun. Wenn er etwas tat wie den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Drachen erschaffen</span>, so folgte er allein seinem eigenen dunklen Drang. Er hörte nur auf Cinead.<br />
<br />
 Und dann war da Dunduvan <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">gewesen</span>, den er, Cathbad,  ganz und gar beherrscht hatte. Lange war er eine Stimme in seinem  Kopf und eiserne Klauen in seinem Herzen gewesen. Aber selbst Dunduvan war dem Befehl nicht nachgekommen, die Frau, die die Brüder entzweite, zu töten, die rothaarige Niamh.  Da er sie nicht opfern wollte, musste er schließlich selbst sterben. <br />
Das bewegte Cathbad nicht sehr. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gesetze des Ausgleichs</span> waren so alt wie die Welt, älter als selbst die Weisheit der Druiden. Dennoch hätte er lieber Ciaran tot gesehen als Dunduvan. Ersteren hatte er viel weniger unter seiner Kontrolle, ja, er fürchtete ihn heimlich sogar. <br />
<br />
Blieb das Falkenmädchen, Raven, zum Heil oder Unheil aller am Leben geblieben. (Hier gab sich der Druide einer Selbsttäuschung hin. Das Raven lebte, war weniger die Entscheidung der Götter als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">seine eigene</span>)<br />
Sieben Söhne und eine einzige Tochter.<br />
Die Tochter, das einzige Kind, das vom Vater geliebt wurde.<br />
<br />
Jetzt würde Cathbad seine Falken erneut sammeln<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Danu pflanzte und bewässerte Bile, die große Eiche. Von ihm fielen zwei Eicheln, das waren Dagda und Brigid. </span>Märchen und Bilder für Kinder, die nicht sahen, dachte Cathbad, der Druide:<br />
Einer der Namen der Göttin der hiesigen Quelle war Breo Saighead, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">der feurige Pfeil.</span><br />
<br />
In sechs Tagen sollten die Falken hierher an Brigids Quelle kommen, lautete die Botschaft.<br />
<br />
Noch so viele Tage wie die Zahl der Eicheln<br />
mal drei bis am Wasser des Feurigen Pfeils <br />
der greise Falke seine Jungen versammelt<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="tborder" style="width:65%;"><tr> <td valign="top" align="left" style="background: url(images/kisspng-paper-oben.png);"> <p>
<br />
<br />
<br />
<br />
</p>
</td></tr><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/kisspng-paper-mitte.png);"><p>
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Νοχ σο βηλε Ταγκε<br />
 βη ντη Ζαλ ντερ Αϊχελν<br />
μαλ ντραϊ μπησ αμ Βασσερ ντεσ <br />
Λεουχτενντεν Πφαϊλσ<br />
ντερ γκραϊσε Φαλκε σαϊνε <br />
Γιουνγκεν βερσαμμελτ.</span> </span></p></td></tr><tr ><td   valign="top" align="right" style="background: url(images/kisspng-paper-unten.png);"><p>
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
</p>
</td></tr></table>, <br />
<br />
schrieb Cathbad mit griechischen Buchstaben.<br />
<br />
 Seine Briefe, verteilt durch Hirten, Bettler und Sieche, durch einfache Menschen, die die Druiden und die alte Religion noch verehrten, barfuß und zerlumpt, würden die Adressaten erreichen. <br />
<br />
Denn die hochmütigen Römer beachteten ihresgleichen nicht, sie schlüpften durch alle Maschen. <br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=124&amp;pid=9896#pid9896" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Falkenhöhle</span>&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=9895#pid9895" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wohnung des Tarutius Corvus</span> &gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=9895#pid9895" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mietstall des Alan</span> &gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=42&amp;pid=9894#pid9894" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Casa Octavia</span> &gt;&gt;&gt;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Priesterinnen waren Frauen. Frauen waren der Göttin auf besondere Weise verbunden, das wusste einjeder, und sie sahen im Wasser und in der Dunkelheit. Doch manchmal kam es Cathbad vor, dass sich Gilda aufführte wie eine sparsame Hausfrau. In den alten Zeiten wäre es eine Ehre gewesen, einen Druiden des Rates zu empfangen, ganz gleich wie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">viel</span> er aß. Jetzt jedoch sorgten sich die Priesterinnen um ihre Honigvorräte.<br />
<br />
Cathbad schüttelte verächtlich den Kopf. Seine eisigen Augen starrten in die Flamme, die vor ihm brannte. Was nun geschehen sollte, war vorbereitet. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Frau aus dem Süden, die den Mann aus dem Norden umarmte,</span> die Stämme, die endlich<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> einig </span>werden, durch Blutsbande vereint, noch mehr als unter der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Großen Königin</span>, denn diesmal würde ganz Albion dazu gehören. Ein reinigender  Frühlingssturm, der die verhassten Besatzer wegfegte von der heiligen Insel, sollte sich dann erheben....<br />
<br />
Es wäre freilich das Ende der Falken. <br />
Wie die Jungen übrigens im letzten Jahr den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pfad der Aufopferung und des Gehorsams</span> verlassen hatten!  <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich schwöre, Rom immerdar hassen.<br />
Zu Land und zu Wasser werde ich die Römer bedrängen......</span><br />
Cathbad fühlte Zorn in sich aufsteigen, wenn er an das Versagen seiner Ziehsöhne dachte. <br />
<br />
Fintan nutzte seine Gaben, um sich an den Römern zu bereichern, Calum war zu sanft und dabei so schwermütig, als sei sein Erzeuger kein Legionär sondern irgendein Dichter gewesen. Der rothaarige, gutmütige Louarn hatte davon geträumt - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">er wagte es!</span> - ein Barde zu sein und vielleicht ein Heim zu eigen zu nennen. (<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und Caradoc hatte ihm die Flausen nicht etwa ausgetrieben, sondern bekräftigt. Nun - Caradoc war tot. Cathbad weinte ihm keine Träne nach) </span>Louarn kam entschieden nach der Gutmütigkeit seiner Mutter! Sie hatte<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> leben </span>wollen, mitsamt ihrer verdorbenen Frucht! <br />
Beinahe hätte sie Cathbads Plan durchkreuzt.<br />
Und dann war da noch Alun, bei dem das römische Blut am meisten durchgeschlagen hatte. Er lebte unter ihnen als sei er ganz einer von ihnen. Er war von Nutzen, da die Provinzialverwaltung ihm vertraute, ein unermüdlicher Spion. <br />
<br />
Die beiden Zwillinge gingen dagegen ihre eigene Wege. Ciarans Verstand war den anderen überlegen. Aber weder Liebe noch Hass motivierten ihn, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">etwas</span> zu tun. Wenn er etwas tat wie den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Drachen erschaffen</span>, so folgte er allein seinem eigenen dunklen Drang. Er hörte nur auf Cinead.<br />
<br />
 Und dann war da Dunduvan <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">gewesen</span>, den er, Cathbad,  ganz und gar beherrscht hatte. Lange war er eine Stimme in seinem  Kopf und eiserne Klauen in seinem Herzen gewesen. Aber selbst Dunduvan war dem Befehl nicht nachgekommen, die Frau, die die Brüder entzweite, zu töten, die rothaarige Niamh.  Da er sie nicht opfern wollte, musste er schließlich selbst sterben. <br />
Das bewegte Cathbad nicht sehr. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gesetze des Ausgleichs</span> waren so alt wie die Welt, älter als selbst die Weisheit der Druiden. Dennoch hätte er lieber Ciaran tot gesehen als Dunduvan. Ersteren hatte er viel weniger unter seiner Kontrolle, ja, er fürchtete ihn heimlich sogar. <br />
<br />
Blieb das Falkenmädchen, Raven, zum Heil oder Unheil aller am Leben geblieben. (Hier gab sich der Druide einer Selbsttäuschung hin. Das Raven lebte, war weniger die Entscheidung der Götter als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">seine eigene</span>)<br />
Sieben Söhne und eine einzige Tochter.<br />
Die Tochter, das einzige Kind, das vom Vater geliebt wurde.<br />
<br />
Jetzt würde Cathbad seine Falken erneut sammeln<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Danu pflanzte und bewässerte Bile, die große Eiche. Von ihm fielen zwei Eicheln, das waren Dagda und Brigid. </span>Märchen und Bilder für Kinder, die nicht sahen, dachte Cathbad, der Druide:<br />
Einer der Namen der Göttin der hiesigen Quelle war Breo Saighead, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">der feurige Pfeil.</span><br />
<br />
In sechs Tagen sollten die Falken hierher an Brigids Quelle kommen, lautete die Botschaft.<br />
<br />
Noch so viele Tage wie die Zahl der Eicheln<br />
mal drei bis am Wasser des Feurigen Pfeils <br />
der greise Falke seine Jungen versammelt<br />
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<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="tborder" style="width:65%;"><tr> <td valign="top" align="left" style="background: url(images/kisspng-paper-oben.png);"> <p>
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 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Νοχ σο βηλε Ταγκε<br />
 βη ντη Ζαλ ντερ Αϊχελν<br />
μαλ ντραϊ μπησ αμ Βασσερ ντεσ <br />
Λεουχτενντεν Πφαϊλσ<br />
ντερ γκραϊσε Φαλκε σαϊνε <br />
Γιουνγκεν βερσαμμελτ.</span> </span></p></td></tr><tr ><td   valign="top" align="right" style="background: url(images/kisspng-paper-unten.png);"><p>
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</td></tr></table>, <br />
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schrieb Cathbad mit griechischen Buchstaben.<br />
<br />
 Seine Briefe, verteilt durch Hirten, Bettler und Sieche, durch einfache Menschen, die die Druiden und die alte Religion noch verehrten, barfuß und zerlumpt, würden die Adressaten erreichen. <br />
<br />
Denn die hochmütigen Römer beachteten ihresgleichen nicht, sie schlüpften durch alle Maschen. <br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=124&amp;pid=9896#pid9896" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Falkenhöhle</span>&gt;&gt;&gt;</a><br />
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<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=9895#pid9895" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wohnung des Tarutius Corvus</span> &gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=313&amp;pid=9895#pid9895" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mietstall des Alan</span> &gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=42&amp;pid=9894#pid9894" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Casa Octavia</span> &gt;&gt;&gt;</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Haus der Thera]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=619</link>
			<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 22:16:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=39">Gilda</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=619</guid>
			<description><![CDATA[Die Hütte, die einst die Hüterin der Quelle mit dem Namen Thera beherbergte, stand gegenüber von Diernas und Gildas Haus und war in einem ähnlichen Stil nach keltischer Art als Rundhaus erbaut. Der Innenraum bot Platz genug für eine offene Feuerstelle, zwei Betten, einer schweren Zederntruhe für Kleidung und Decken sowie einen kleinen Tisch und eine einzelne Bank. Die hölzernen Fensterläden wurden erst kürzlich ausgetauscht und die Hütte war blitzeblank, damit sie bald bewohnbar wäre. Auch befanden sich bereits zwei schmale Betten darin. <br />
<br />
Ich hastete mit einer Ladung Feuerholz hinüber in Theras Hütte und brach dann ein paar Späne, Rindenstücke und kleinere Holzstücke ab, um das Feuer in der Feuerstelle vorzubereiten und aufzuschichten, ehe ich es anzündete. Nachdem das Feuer im Gange war, legte ich noch zwei ordentliche Scheite auf. Es würde eine Weile dauern, bis die Hütte durchgewärmt war und die Winternächte waren bereits empfindlich kalt. Morgen würde ich mit Rhian Holz hacken gehen müssen, wenn sie bis dahin wieder ausgeruht war. Wir würden es für Wärme und zum Kochen brauchen für so viele Personen. <br />
<br />
Nachdem das Feuer gut brannte, kehrte ich wieder in meine eigene Hütte zurück. Bis die Nacht hereinbrach, sollte die Hütte durchgewärmt sein und die klamme Kälte aus dem Mauerwerk verschwunden sein, damit sich Raven und Anwen nicht noch mehr verkühlten. Mit den extra Decken aus dem Gemeinschaftshaus sollte es auch angenehm sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Hütte, die einst die Hüterin der Quelle mit dem Namen Thera beherbergte, stand gegenüber von Diernas und Gildas Haus und war in einem ähnlichen Stil nach keltischer Art als Rundhaus erbaut. Der Innenraum bot Platz genug für eine offene Feuerstelle, zwei Betten, einer schweren Zederntruhe für Kleidung und Decken sowie einen kleinen Tisch und eine einzelne Bank. Die hölzernen Fensterläden wurden erst kürzlich ausgetauscht und die Hütte war blitzeblank, damit sie bald bewohnbar wäre. Auch befanden sich bereits zwei schmale Betten darin. <br />
<br />
Ich hastete mit einer Ladung Feuerholz hinüber in Theras Hütte und brach dann ein paar Späne, Rindenstücke und kleinere Holzstücke ab, um das Feuer in der Feuerstelle vorzubereiten und aufzuschichten, ehe ich es anzündete. Nachdem das Feuer im Gange war, legte ich noch zwei ordentliche Scheite auf. Es würde eine Weile dauern, bis die Hütte durchgewärmt war und die Winternächte waren bereits empfindlich kalt. Morgen würde ich mit Rhian Holz hacken gehen müssen, wenn sie bis dahin wieder ausgeruht war. Wir würden es für Wärme und zum Kochen brauchen für so viele Personen. <br />
<br />
Nachdem das Feuer gut brannte, kehrte ich wieder in meine eigene Hütte zurück. Bis die Nacht hereinbrach, sollte die Hütte durchgewärmt sein und die klamme Kälte aus dem Mauerwerk verschwunden sein, damit sich Raven und Anwen nicht noch mehr verkühlten. Mit den extra Decken aus dem Gemeinschaftshaus sollte es auch angenehm sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Gemeinschaftshaus im Dorf der Priesterinnen und der Vorplatz]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=419</link>
			<pubDate>Tue, 02 May 2023 10:29:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=97">Ciaran</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=419</guid>
			<description><![CDATA[Das größte Haus im Dorf der Priesterinnen von Brigids Quelle ist als Gemeinschaftshaus für Gäste angelegt. Es ist das einzige Haus, das groß genug ist, gleich mehrere Reisende aufzunehmen. Die lange Halle beherbergt eine größere Feuerstelle und der Boden bietet genug Platz, um sich zum Schlafen dort auszubreiten.<br />
Trotz des allgemeinen Verfalls im Dorf ist das Haus noch gut in Schuss, auch wenn es die meiste Zeit nicht genutzt und nur im Fall von Gästen beheizt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das größte Haus im Dorf der Priesterinnen von Brigids Quelle ist als Gemeinschaftshaus für Gäste angelegt. Es ist das einzige Haus, das groß genug ist, gleich mehrere Reisende aufzunehmen. Die lange Halle beherbergt eine größere Feuerstelle und der Boden bietet genug Platz, um sich zum Schlafen dort auszubreiten.<br />
Trotz des allgemeinen Verfalls im Dorf ist das Haus noch gut in Schuss, auch wenn es die meiste Zeit nicht genutzt und nur im Fall von Gästen beheizt wird.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nordstraße]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=409</link>
			<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 10:59:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=96">Cinead</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=409</guid>
			<description><![CDATA[Die meisten Besucher der Quelle Brigids kamen von Süden und Osten vorbei an dem kleinen Dorf, das sich am Rande des Walds um die Quelle befand. Aber mein Zwillingsbruder und ich ritten schweigsam auf dem etwas versteckten Pfad, der durch den Nordwald führte. Wir waren bereits seit Wochen zu Pferd unterwegs und meine Reisekleidung war schon so fadenscheinig, dass man fast durchsehen konnte, wenn ich nicht mehrere Lagen tragen würde und der Dreck nicht alles zusammenhalten würde. Ich hatte bereits vergessen, wie sich ein warmes und weiches Bett anfühlte, da wir auch bei unserem letzten Zwischenstopp in <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cramond" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cair Amain</a> kaum Zeit für ein Bad und ein Bett hatten. <br />
<br />
Aber wir hatten Cathbad versprochen spätestens zu Beltane wieder an der Quelle zu sein - warum auch immer dem alten Zausel das so wichtig war. So waren wir Woche für Woche auf Schleichwegen quer durch Britannia geritten, immer bedacht Römerstraßen, Patrouillen und Lager der Besatzer zu meiden und lieber von einem wohlgesinnten kleinen Keltendorf zum nächsten zu tingeln auf ausgetretenen Feld- und Karrenwegen. Da die Römer fast schon überall hier im Süden und im mittleren Teil Britannias waren, war die Reise langwierig und gefährlich und wir wagten nicht irgendwo länger als nötig zu rasten, damit die Pferde uns nicht tot umfielen. <br />
<br />
Zumindest hier im Wald fiel die Anspannung von mir ab und ich freute mich bereits darauf, mich im Gemeindehaus einmal richtig ausschlafen zu können und dann ein Bad im Fluss zu nehmen. Als der Pfad enger wurde, ließ ich mich ein wenig steif vom langen Reiten vom Pferd gleiten und führte meinen Braunen das letzte Stück des Weges am Zügel. "Was bin ich froh, wenn wir endlich da sind, Ciaran..." sagte ich mit einem leichten Lächeln in Richtung meines Bruders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die meisten Besucher der Quelle Brigids kamen von Süden und Osten vorbei an dem kleinen Dorf, das sich am Rande des Walds um die Quelle befand. Aber mein Zwillingsbruder und ich ritten schweigsam auf dem etwas versteckten Pfad, der durch den Nordwald führte. Wir waren bereits seit Wochen zu Pferd unterwegs und meine Reisekleidung war schon so fadenscheinig, dass man fast durchsehen konnte, wenn ich nicht mehrere Lagen tragen würde und der Dreck nicht alles zusammenhalten würde. Ich hatte bereits vergessen, wie sich ein warmes und weiches Bett anfühlte, da wir auch bei unserem letzten Zwischenstopp in <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cramond" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cair Amain</a> kaum Zeit für ein Bad und ein Bett hatten. <br />
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Aber wir hatten Cathbad versprochen spätestens zu Beltane wieder an der Quelle zu sein - warum auch immer dem alten Zausel das so wichtig war. So waren wir Woche für Woche auf Schleichwegen quer durch Britannia geritten, immer bedacht Römerstraßen, Patrouillen und Lager der Besatzer zu meiden und lieber von einem wohlgesinnten kleinen Keltendorf zum nächsten zu tingeln auf ausgetretenen Feld- und Karrenwegen. Da die Römer fast schon überall hier im Süden und im mittleren Teil Britannias waren, war die Reise langwierig und gefährlich und wir wagten nicht irgendwo länger als nötig zu rasten, damit die Pferde uns nicht tot umfielen. <br />
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Zumindest hier im Wald fiel die Anspannung von mir ab und ich freute mich bereits darauf, mich im Gemeindehaus einmal richtig ausschlafen zu können und dann ein Bad im Fluss zu nehmen. Als der Pfad enger wurde, ließ ich mich ein wenig steif vom langen Reiten vom Pferd gleiten und führte meinen Braunen das letzte Stück des Weges am Zügel. "Was bin ich froh, wenn wir endlich da sind, Ciaran..." sagte ich mit einem leichten Lächeln in Richtung meines Bruders.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Haus der Bronwyn]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=391</link>
			<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 15:39:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=79">Furiana Nivis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=391</guid>
			<description><![CDATA[Das kleine Häuschen, dessen Tür schon seit einer Weile fehlte, war schon einige Jahre nicht mehr bewohnt gewesen. Die alte Bronwyn, eine der Priesterinnnen die hier ihr halbes Leben verbracht hatte, war hier vor gut drei Jahren friedlich eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Ihre leblose Hülle hatte man den Flammen übergeben und ihre Asche in einer Urne verwahrt, die etwas abseits im angrenzenden Forst beigesetzt worden war. Seitdem war das Häuschen nicht mehr betreten worden. Alles war noch so, wie es an Bronwyns letztem Tag gewesen war. Lediglich hatten Wind und Wetter dafür gesorgt, dass eine Menge Schmutz ins Haus gelanangt war, seit  die Tür aus ihren Angeln gebrochen war und, das was von ihr übrig war, im Eingangsbereich noch herumlag.<br />
<br />
Niamh hatte einen ersten Blick in ihr neues Zuhause geworfen, nachdem sie zusammen mit Louarn einen der Silberreifen Brigid geopfert hatte. Hier gab es noch jede Menge zu tun. Doch zuerst musste eine Tür her, damit das Haus wieder verschlossen werden konnte. Dabei würde ihr Louarn helfen müssen, denn alleine schaffte sie das nicht. Den Rest würde sie wahrscheinlich alleine bewerkstelligen können. Aber etwas Hilfe konnte natürlich nicht schaden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das kleine Häuschen, dessen Tür schon seit einer Weile fehlte, war schon einige Jahre nicht mehr bewohnt gewesen. Die alte Bronwyn, eine der Priesterinnnen die hier ihr halbes Leben verbracht hatte, war hier vor gut drei Jahren friedlich eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Ihre leblose Hülle hatte man den Flammen übergeben und ihre Asche in einer Urne verwahrt, die etwas abseits im angrenzenden Forst beigesetzt worden war. Seitdem war das Häuschen nicht mehr betreten worden. Alles war noch so, wie es an Bronwyns letztem Tag gewesen war. Lediglich hatten Wind und Wetter dafür gesorgt, dass eine Menge Schmutz ins Haus gelanangt war, seit  die Tür aus ihren Angeln gebrochen war und, das was von ihr übrig war, im Eingangsbereich noch herumlag.<br />
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Niamh hatte einen ersten Blick in ihr neues Zuhause geworfen, nachdem sie zusammen mit Louarn einen der Silberreifen Brigid geopfert hatte. Hier gab es noch jede Menge zu tun. Doch zuerst musste eine Tür her, damit das Haus wieder verschlossen werden konnte. Dabei würde ihr Louarn helfen müssen, denn alleine schaffte sie das nicht. Den Rest würde sie wahrscheinlich alleine bewerkstelligen können. Aber etwas Hilfe konnte natürlich nicht schaden!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Haus der Morran]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=295</link>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 16:13:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=53">Dierna</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=295</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem Debakel von Samhain und dem Umstand, dass Caradoc nicht zurück gekehrt ist, beschloss ich mich hier heimisch zu machen. Die Schwangerschaft und das kalte Wetter machten es mir unmöglich, mich zurück nach Hibernia durchzuschlagen. An der Quelle zu überwintern war meine einzige Option, wenn ich nicht mutterseelenalleine in der Wildnis zusammen mit meinem ungeborenen Kind sterben wollte. Ein Teil von mir wollte daran glauben, dass Caradoc zusammen mit den Falken und Cathbad noch irgendwo weilen würden...aber das war nur ein Traum. <br />
<br />
Caradoc war ein guter Druide gewesen und man sagte den guten Druiden und Priesterinnen nach, dass sie den Tag ihres Endes kennen. Aber immerhin konnte ich abends mit Gilda zusammen sitzen, die mir auch tatkräftig half das Dach der Hütte auszubessern. Da wir aber nicht so viel Feuerholz hatten, beheizten wir meist nur eine der beiden Hütten abends und teilten uns das Feuer zum Kochen, Heizen und für Licht. Ich hatte das Feuer für heute bereits geschürt und wartete nur noch auf Gilda, die gleich mit dem Gemüse kommen würde, damit wir eine Suppe aufsetzen konnten im Kessel, ehe wir uns den wichtigen Dingen widmen konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Debakel von Samhain und dem Umstand, dass Caradoc nicht zurück gekehrt ist, beschloss ich mich hier heimisch zu machen. Die Schwangerschaft und das kalte Wetter machten es mir unmöglich, mich zurück nach Hibernia durchzuschlagen. An der Quelle zu überwintern war meine einzige Option, wenn ich nicht mutterseelenalleine in der Wildnis zusammen mit meinem ungeborenen Kind sterben wollte. Ein Teil von mir wollte daran glauben, dass Caradoc zusammen mit den Falken und Cathbad noch irgendwo weilen würden...aber das war nur ein Traum. <br />
<br />
Caradoc war ein guter Druide gewesen und man sagte den guten Druiden und Priesterinnen nach, dass sie den Tag ihres Endes kennen. Aber immerhin konnte ich abends mit Gilda zusammen sitzen, die mir auch tatkräftig half das Dach der Hütte auszubessern. Da wir aber nicht so viel Feuerholz hatten, beheizten wir meist nur eine der beiden Hütten abends und teilten uns das Feuer zum Kochen, Heizen und für Licht. Ich hatte das Feuer für heute bereits geschürt und wartete nur noch auf Gilda, die gleich mit dem Gemüse kommen würde, damit wir eine Suppe aufsetzen konnten im Kessel, ehe wir uns den wichtigen Dingen widmen konnten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vor Brigids Forst]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=227</link>
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 03:24:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=4">Marcus Octavius Fronto</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=227</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Voller Hoffnung auf Erfolg war Octavius in der Morgenfrüh auf sein Pferd gestiegen. Jetzt musste die Sonne eigentlich schon am Himmel stehen. Doch es war wie so oft hier in dieser Provinz. Sie musste kämpfen durch diesen elenden morgendlichen Dunst. Es gab Tage an denen ihre Strahlen nicht die Kraft hatte diesen zu durchdringen. Heute schien sie wieder damit zu ringen diese zähe Masse zu durchdringen. Wenn doch nur einer der Götter der Windrichtungen sie unterstützen würden, doch kein Lüftchen bewegte sich. </span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Nichts war zu hören außer den Soldatenstiefeln oder das klappern der Hufe. Der Centurio starrte angestrengt in eine Richtung. Ihm war als wenn es vor ihm dunkler wäre als in anderen Richtungen. Er ritt schneller der Dunkelheit entgegen. Ja und da hob sich dieser Morgendunst auch langsam in die Höhe. Am unteren Rand meinte er wirklich etwas zu erkenne. Sein Tempo steigerte er, und da war er. Zufrieden nickte er. Da hatte der eine Kundschafter die Wahrheit berichtet. Da war ein Wald. Eilig ritt er zurück zu seinen Männer. Ein Soldat führte nun sein Pferd und er selber seine Männer bis zum Waldrand. Die Götter hatten nun doch wie es schien ein einsehen. Die Sonne arbeitet sich langsam hervor. Leider hatte er keine Vorstellung von der Größe des Waldes trotzdem würden sie ihn jetzt durchkämmen. Fronto wusste es würde nicht leicht werden, denn in ihren Rüstungen waren sie nicht unbedingt leise und wendig in der Enge zwischen den Bäumen auch nicht. Gut wäre es in einer möglichst breiten Linie den Wald zu durch forsten, doch das wollte er nicht. Deshalb lautete sein Befehl: <span style="color: #ff5f54;" class="mycode_color">„In Linie, in zweier Reihe antreten. Bleibt möglichst nahe beisammen und versucht euch so leise wie möglich vorwärts zu bewegen. Seit abwehrbereit und achte aufeinander." </span>Octavius hob die Hand und ließ sie schnell sinken, das Zeichen den Wald zu betreten. </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Voller Hoffnung auf Erfolg war Octavius in der Morgenfrüh auf sein Pferd gestiegen. Jetzt musste die Sonne eigentlich schon am Himmel stehen. Doch es war wie so oft hier in dieser Provinz. Sie musste kämpfen durch diesen elenden morgendlichen Dunst. Es gab Tage an denen ihre Strahlen nicht die Kraft hatte diesen zu durchdringen. Heute schien sie wieder damit zu ringen diese zähe Masse zu durchdringen. Wenn doch nur einer der Götter der Windrichtungen sie unterstützen würden, doch kein Lüftchen bewegte sich. </span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Nichts war zu hören außer den Soldatenstiefeln oder das klappern der Hufe. Der Centurio starrte angestrengt in eine Richtung. Ihm war als wenn es vor ihm dunkler wäre als in anderen Richtungen. Er ritt schneller der Dunkelheit entgegen. Ja und da hob sich dieser Morgendunst auch langsam in die Höhe. Am unteren Rand meinte er wirklich etwas zu erkenne. Sein Tempo steigerte er, und da war er. Zufrieden nickte er. Da hatte der eine Kundschafter die Wahrheit berichtet. Da war ein Wald. Eilig ritt er zurück zu seinen Männer. Ein Soldat führte nun sein Pferd und er selber seine Männer bis zum Waldrand. Die Götter hatten nun doch wie es schien ein einsehen. Die Sonne arbeitet sich langsam hervor. Leider hatte er keine Vorstellung von der Größe des Waldes trotzdem würden sie ihn jetzt durchkämmen. Fronto wusste es würde nicht leicht werden, denn in ihren Rüstungen waren sie nicht unbedingt leise und wendig in der Enge zwischen den Bäumen auch nicht. Gut wäre es in einer möglichst breiten Linie den Wald zu durch forsten, doch das wollte er nicht. Deshalb lautete sein Befehl: <span style="color: #ff5f54;" class="mycode_color">„In Linie, in zweier Reihe antreten. Bleibt möglichst nahe beisammen und versucht euch so leise wie möglich vorwärts zu bewegen. Seit abwehrbereit und achte aufeinander." </span>Octavius hob die Hand und ließ sie schnell sinken, das Zeichen den Wald zu betreten. </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Brigids Forst]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=135</link>
			<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 11:03:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=39">Gilda</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=135</guid>
			<description><![CDATA[Brigids Quelle wurde von einem dichten Mischwald umgeben, der zwar nicht besonders groß, aber dafür naturbelassen war. Hier gab es keine Spuren gefällter Bäume und von wo auch immer das Holz der Hütten stammte - es war nicht von hier. Der Wald bestand überwiegend aus Eiben, Eschen und Fichten und es gab nur einige verschlungene und versteckte Wege durch das dicke Unterholz. <br />
<br />
Der ganze Wald lag auf einem spürbaren Gefälle und Menschen, die bereits hier waren, wussten dass man dem Fluss nur stromaufwärts folgen musste, um zur Quelle zu gelangen. Unterhalb der Quelle war der Flussverlauf verschlungen und die Fische so zahlreich, dass man sie mit den Händen fangen konnte. In den Baumkronen versteckt schliefen tagsüber einige Eulen, die nachts auf Beutezug gingen und flinke Eichhörnchen sammelten die Samen der Bäume, um diese für den Winter einzulagern. <br />
<br />
Es gab nur eine etwas größere Lichtung in dem Wäldchen, die als Ritualplatz diente zu den großen Festen wie Beltane und Samhain. Dort konnten sich leicht mehrere Dutzend Menschen versammeln und auf den umgestürzten Stämmen sitzen, die am Rand der Lichtung platziert wurden. Im Zentrum der Lichtung befindet sich ein kahler Fleck, der mit Steinen umrundet wurde. Der Boden war durch Asche unzähliger vergangener Feuer schwarz gefärbt worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Brigids Quelle wurde von einem dichten Mischwald umgeben, der zwar nicht besonders groß, aber dafür naturbelassen war. Hier gab es keine Spuren gefällter Bäume und von wo auch immer das Holz der Hütten stammte - es war nicht von hier. Der Wald bestand überwiegend aus Eiben, Eschen und Fichten und es gab nur einige verschlungene und versteckte Wege durch das dicke Unterholz. <br />
<br />
Der ganze Wald lag auf einem spürbaren Gefälle und Menschen, die bereits hier waren, wussten dass man dem Fluss nur stromaufwärts folgen musste, um zur Quelle zu gelangen. Unterhalb der Quelle war der Flussverlauf verschlungen und die Fische so zahlreich, dass man sie mit den Händen fangen konnte. In den Baumkronen versteckt schliefen tagsüber einige Eulen, die nachts auf Beutezug gingen und flinke Eichhörnchen sammelten die Samen der Bäume, um diese für den Winter einzulagern. <br />
<br />
Es gab nur eine etwas größere Lichtung in dem Wäldchen, die als Ritualplatz diente zu den großen Festen wie Beltane und Samhain. Dort konnten sich leicht mehrere Dutzend Menschen versammeln und auf den umgestürzten Stämmen sitzen, die am Rand der Lichtung platziert wurden. Im Zentrum der Lichtung befindet sich ein kahler Fleck, der mit Steinen umrundet wurde. Der Boden war durch Asche unzähliger vergangener Feuer schwarz gefärbt worden.]]></content:encoded>
		</item>
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