Willkommen im Forum, Bitte Anmelden oder Registrieren

Charakterprofile
02-27-2025, 01:50 PM,
Beitrag #21
RE: Charakterprofile
Die Luft ist erfüllt von Aromen – süßer Myrrhe, schwerem Rosenöl, einem Hauch von Zimt und Amber. Damaris sitzt an einem massiven Holztisch, die Ärmel ihres hellen Chitons leicht hochgekrempelt, während sie eine kleine gläserne Phiole in ihren schlanken Fingern wiegt. Das flüssige Gold darin fängt das flackernde Licht der Öllampen ein und wirft tanzende Reflexe auf die hölzerne Werkbank. Ihr langes, nussbraunes Haar fällt in sanften Wellen über ihre Schultern, einzelne Strähnen sind zu feinen Zöpfen geflochten. Ihr Gesicht ist ebenmäßig, mit hohen Wangenknochen, vollen Lippen und dunklen Brauen, die ihre bernsteinfarbenen Augen betonen – Augen, die stets aufmerksam beobachten, voller Wissen und leiser Melancholie. Ihre Haut, hell mit einem warmen goldenen Unterton, trägt die Spuren der Sonne Griechenlands, doch der kühle Nebel Londiniums scheint ihr die Röte von den Wangen zu stehlen.
Hinter ihr arbeitet ihr Vater, ein angesehener Parfümhersteller aus Ephesos, an einer neuen Duftkomposition. Seine Bewegungen sind geübt, seine Miene konzentriert. Seit Jahren begleitet Damaris ihn in seiner Werkstatt, beobachtet, lernt und experimentiert selbst mit Essenzen. Hier, zwischen Fläschchen, Mörsern und Bündeln getrockneter Kräuter, fühlt sie sich zuhause.
Doch Londinium ist nicht ihr Zuhause.


Herkunft und Kindheit
Damaris wurde vor 20 Jahren in Ephesos geboren, einer Stadt voller prächtiger Tempel, marmorner Säulenstraßen und dem warmen Duft von salziger Meeresluft und exotischen Gewürzen aus fernen Ländern. Ihr Vater Menandros stammte aus einer Familie angesehener Parfümeure, ihre Mutter Hannā war eine gebildete Frau aus Syria, deren dunkle Augen stets einen melancholischen Glanz trugen. Sie brachte Damaris nicht nur ihre Muttersprache Aramäisch bei, sondern erzählte ihr auch Geschichten von fernen Wüsten, alten Göttern und den duftenden Gärten Antiochias.

Doch als Damaris noch ein Kind war, wurde ihre Mutter krank. Kein noch so wertvolles Öl, keine Kräutermixtur konnte sie retten. Ihr Tod hinterließ eine Lücke, die selbst die wunderbarsten Düfte nicht füllen konnten.
Schon als kleines Mädchen wusste Damaris, dass sie anders war. Ihr rechtes Bein war seit ihrer Geburt geschwächt, wodurch sie nicht so unbeschwert rennen und toben konnte wie andere Kinder. Während andere sich in Wettkämpfen maßen, lernte sie früh, sich durch Worte und Verstand zu behaupten. Ihr Vater ließ eine kunstvolle Gehhilfe für sie anfertigen – geschnitzt aus edlem Holz, mit filigranen Verzierungen, ein Geschenk eines syrischen Holzschnitzers, der einst mit ihrer Mutter befreundet war. Diese Gehhilfe ist nicht nur ein Mittel, um sich fortzubewegen, sondern ein Symbol ihrer Entschlossenheit.


Londinium – Ein fremdes Zuhause
Die Reise nach Londinium war nicht ihre Wahl. Doch ihr Vater sah in der wachsenden römischen Stadt eine Gelegenheit, sein Handwerk unter wohlhabenden Römern zu etablieren. Für Damaris bedeutete es Abschied – von der Wärme Griechenlands, den vertrauten Düften, den Straßen, die sie kannte. Londinium hingegen war kalt, neblig, feucht. Statt von Meereswind wurde die Stadt von Rauch, Leder und dem modrigen Geruch der Themse durchzogen.
Doch Damaris ist keine Frau, die sich von Widrigkeiten aufhalten lässt. Hier in Londinium gibt es neue Düfte zu entdecken, fremde Kräuter, andere Mischungen. Ihr Verstand ist scharf, ihre Hände geschickt – sie weiß, dass sie sich selbst einen Platz in dieser Welt schaffen muss.


Persönlichkeit
Damaris ist klug, scharfsinnig und stolz. Sie hat gelernt, sich nicht auf ihre körperliche Stärke, sondern auf ihren Geist zu verlassen. Sie ist eine aufmerksame Beobachterin, bemerkt Details, die anderen entgehen – sei es in einem Duft oder in einem Menschen. Ihr Wissen über Pflanzen, Essenzen und Heilkunde ist beeindruckend, und sie versteht es, mit Worten zu überzeugen.

Stärken:
• Sprachbegabung – Sie spricht Griechisch, Latein und Aramäisch, was ihr in Londinium von großem Vorteil ist, besonders im Handel.
• Redegewandtheit – Sie kann mit Worten ebenso geschickt umgehen wie mit Düften.
• Wissen über Düfte und Kräuter – Sie erkennt jede Essenz, kann heilende Salben herstellen und einzigartige Parfüms kreieren.
• Beobachtungsgabe – Sie bemerkt kleine Veränderungen in Mimik, Verhalten und Umgebung, was sie zu einer exzellenten Menschenkennerin macht.
• Selbstbewusstsein – Trotz ihrer körperlichen Einschränkung trägt sie ihren Kopf hoch.

Schwächen:
• Physische Einschränkung – Ihr Bein erschwert ihr das schnelle Fortbewegen, sie ermüdet schneller als andere.
• Sturheit – Hat sie sich etwas in den Kopf gesetzt, lässt sie nur schwer davon ab.
• Misstrauen – Sie verlässt sich ungern auf andere, da sie gelernt hat, dass die Welt nicht immer freundlich ist.
• Melancholie & Heimweh – Der Verlust ihrer Mutter und die Sehnsucht nach ihrer Heimat lasten oft auf ihrer Seele.
• Empfindlichkeit gegenüber Kälte – Londiniums feuchte Luft setzt ihr zu, besonders in den Wintermonaten.


Vorlieben und Abneigungen

Vorlieben:
• Edle Düfte – Sie liebt exquisite Essenzen und experimentiert gerne mit neuen Kombinationen.
• Philosophie und Wissen – Sie verschlingt Schriften über Rhetorik, Heilkunst und die Lehren Platons.
• Handwerkskunst – Ob kunstvoll geschnitztes Holz oder feine Stoffe, sie bewundert alles, was mit Liebe zum Detail gefertigt wurde.
• Musik und Geschichten – Sie liebt die alten Lieder ihrer Mutter und die Geschichten reisender Händler.
• Sonniges Wetter – Die Wärme Griechenlands fehlt ihr – sie liebt es, wenn die Sonne ihre Haut wärmt.

Abneigungen:
• Unaufrichtigkeit & Lügen – Sie hasst leere Höflichkeit und Täuschung, besonders von Römern, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.
• Feuchte Kälte – Der Nebel und die feuchte Luft Londiniums machen ihr zu schaffen.
• Aufdringliche Düfte – Billige, überladene Parfüms sind ihr ein Graus – sie hält Düfte für eine Kunst, nicht für eine Maske.
• Mitleid & Bevormundung – Sie will nicht aufgrund ihrer Behinderung bedauert oder unterschätzt werden.
• Ungerechtigkeit – Sie verabscheut es, wenn Menschen aufgrund von Herkunft oder Stand unfair behandelt werden.
[Bild: 1_26_01_24_4_42_21.jpeg]
Zitieren
 
04-18-2025, 01:30 AM,
Beitrag #22
RE: Charakterprofile
Steckbrief

Alter: 32
Geburtsort: Roma
Wohnort: demnächst Londinium
Vorheriger Wohnort: Alexandria in Aegypten (Alexandreia ad Aegyptum)
Familienstand: verheiratet
Gens: Cloelia
Stand: Patrizierin
Aussehen: 1,68 cm groß, blondes Haar, grau-grüne Augen, schlank


Familie

Kinder: Claudia Sabina aus erster Ehe, zwei weitere Söhne aus der zweiten Ehe
Ehemann: Eques Haterius
Ex-Ehemann: Appius Claudius Sabinus (verstorben)


Hintergrund

Sie ist eine schöne Frau, mit feinen Zügen, klarem Blick und einer Eleganz, die sofort ins Auge fällt. Doch hinter dieser makellosen Fassade verbirgt sich ein skrupelloser, berechnender Geist. Sie ist habgierig, ehrgeizig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Gefühle sind für sie bestenfalls Werkzeuge, schlimmstenfalls hinderlich.

In zweiter Ehe ist sie mit dem ritterlichen Haterius verheiratet, der über beträchtlichen Landbesitz und Vermögen verfügt. Mit ihm hat sie zwei kleine Söhne. Bestia trägt in der Ehe die Toga, wie es sich für eine ehrbare Matrona gehört, und gibt sich betont tugendhaft … zumindest in der Öffentlichkeit

Doch hinter verschlossenen Türen beginnt sie bereits, ihre Fühler auszustrecken. Ob sie nach einem eleganten Vorwand sucht, um Haterius loszuwerden, bleibt unklar. Klar ist nur: Der Nächste muss vor allem noch vermögender, einflussreich und am besten leicht zu manipulieren sein.
Zitieren
 
03-02-2026, 06:55 PM,
Beitrag #23
RE: Charakterprofile
Aulus Caecilius Verus

Grunddaten
  • Name: Aulus Caecilius Verus
  • Stand: römischer Bürger
  • Status: Neurekrut / Frischling
  • Rolle: frisch zur Legion gemeldet, noch in der Ausbildung
  • Alter: 17 Jahre
Familie
  • Vater: Lucius Caecilius Lepidus
  • Mutter: Vipsania Serena
  • Herkunft: Aulus entstammt einem Nebenast der Gens Caecilia. Der Familienname ist angesehen, doch er gehört nicht zum führenden Zweig. Was ihm zwar gewisse Türen öffnet, ihn aber nicht vor den Prüfungen des Lagerlebens bewahrt.
Auftreten
Aulus wirkt auf den ersten Blick jung und unerfahren. Er spricht wenig, hält sich eher im Hintergrund und beobachtet aufmerksam, bevor er handelt. Trotz seiner stillen Art liegt in seinem Blick ein ernster Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Charakter
  • ruhig
  • aufmerksam
  • zurückhaltend
  • diszipliniert
  • lernbereit
  • zuverlässig
Aulus ist kein Prahler und keiner, der sich mit großen Worten hervortut. Er versucht, durch Verhalten zu überzeugen – auch wenn ihm dabei seine Unsicherheit manchmal im Weg steht.

Stärken
  • diszipliniert
  • lernwillig
  • zuverlässig
  • aufmerksam im Umgang mit Befehlen und Abläufen

Schwächen
  • wenig Kampferfahrung
  • noch unsicher im militärischen Alltag
  • leicht von Veteranen einzuschüchtern
  • wirkt oft jünger und weicher, als ihm lieb ist

Motivation

Aulus hat sich zur Legion gemeldet, um sich zu beweisen und ein echter Soldat zu werden. Er will Ehre gewinnen – nicht nur für seinen Namen, sondern durch eigene Leistung, Ausdauer und Standhaftigkeit.

Besonderheit
Er spricht wenig und beobachtet viel. Zwischen lauteren Rekruten fällt er weniger durch Worte auf als durch stille Präsenz und den Versuch, alles richtig zu machen.

___________________________________________________________________________

Kurzbeschreibung
Aulus Caecilius Verus, Sohn des Lucius Caecilius Lepidus und der Vipsania Serena, steht als frischer Rekrut ganz am Anfang seines Weges in der Legion. Noch grün im Soldatenleben, aber ernsthaft und willensstark, versucht er, sich nicht auf seinen Familiennamen zu verlassen, sondern seinen Platz durch Disziplin und eigenes Können zu verdienen.
Zitieren
 
03-04-2026, 07:33 AM,
Beitrag #24
RE: Charakterprofile
Steckbrief
„Sudor servat, sanguis perdit.“
Schweiß rettet, Blut vergeudet.

Alter: 32 Jahre

Stand: Römischer Bürger- Plebejer

Beruf: Soldat in der Legio II Augusta, III.Centurie, X.Contubernium

Rang: Optio, zuständig für Ausbildung und Disziplin

Geburtsort: Beneventum in Samnium
Eine alte samnitische Stadt in Süditalien. Lucius stammt aus einer Familie römischer Bürger. Sein Vater war Veteran einer Legion und bewirtschaftete nach seiner Entlassung ein kleines Stück Land.

Aussehen: Lucius Aurelius Bellator ist ein Mann von kräftiger, drahtiger Statur, etwa 1,78 m groß, gezeichnet von Jahren im Dienst. Sein Körper ist von regelmäßigen Märschen, Waffenübungen und harter Lagerarbeit gestählt. Sein dunkelbraunes Haar trägt er kurz geschnitten, wie es unter Legionären üblich ist. Ein kurz gehaltener Bart umrahmt ein markantes Gesicht mit klaren Linien. Seine graugrünen Augen wirken wachsam und ruhig – der Blick eines Mannes, der gelernt hat, Gefahren früh zu erkennen. Über der linken Augenbraue zieht sich eine schmale Narbe, Überbleibsel eines Gefechts mit britischen Stammeskriegern. Seine Haut ist von Wind, Regen und Sonne des nördlichen Grenzlandes gegerbt.

In Rüstung wirkt er besonders eindrucksvoll:
der rote Umhang über der lorica segmentata, das vitis (Rebstockstab) eines Ausbilders oder Optio in der Hand, Haltung aufrecht und diszipliniert. Seine Präsenz strahlt Autorität aus, ohne laut zu werden.

Stärken:
+ Disziplin
Lucius verkörpert die militärische Ordnung Roms. Regeln sind für ihn kein Zwang, sondern der Unterschied zwischen Leben und Tod.

+ Erfahrung
Nach über einem Jahrzehnt im Dienst kennt er Marsch, Lagerbau, Gefecht und Ausbildung aus erster Hand.

+ Beobachtungsgabe
Er erkennt schnell, welcher Rekrut schon Mut besitzt, wer noch Angst hat und wer sich im Ernstfall bewähren könnte.

+ Ruhe unter Druck
Während andere in Panik geraten, bleibt er besonnen und trifft klare Entscheidungen.
Führungsfähigkeit Er verlangt viel von seinen Männern – aber nie mehr, als er selbst bereit ist zu leisten.

Schwächen:
- Strenge
Lucius ist hart in seiner Disziplin. Manche Rekruten halten ihn für unerbittlich.

- Wenig Geduld mit Faulheit
Nachlässigkeit oder Ausreden machen ihn schnell zornig.

- Innerer Druck
Er glaubt, für das Leben seiner Männer verantwortlich zu sein – ein Gewicht, das ihn manchmal nachts wach hält.

- Misstrauen gegenüber Fremden
Die langen Jahre im Grenzland haben ihn vorsichtig gemacht, besonders gegenüber Einheimischen Britanniens.

Werdegang:
Er wurde als Sohn eines Veteranen geboren. Schon als Junge hörte er Geschichten über Feldzüge, Marschkolonnen und die unerschütterliche Ordnung der Legionen. Mit 18 Jahren trat er in den Dienst der Legio II Augusta ein. Nach seiner Ausbildung wurde er nach Britannia versetzt – eine raue, nebelverhangene Provinz am Rand der bekannten Welt. In den folgenden Jahren nahm er an mehreren Strafexpeditionen gegen aufständische Stämme teil, bewachte Straßen und Kastelle und lernte die harte Realität des Grenzdienstes kennen. Seine Zuverlässigkeit und seine eiserne Disziplin brachten ihm schließlich die Beförderung zum Optio ein. Seitdem unterstützt er den Centurio seiner Centurie und ist vor allem für Ausbildung und Disziplin der Rekruten verantwortlich. Lucius glaubt fest an Rom und seine Ordnung. Für ihn ist jeder neue Rekrut ein zukünftiger Legionär – vorausgesetzt, er überlebt die Ausbildung.
[Bild: 3_18_08_22_2_11_42.png]
[Bild: 3_15_08_22_9_36_30.png]
Zitieren
 
07-14-2026, 09:55 PM,
Beitrag #25
RE: Charakterprofile
Ronan - oder wie er sich in Iscalis nennt, Primus.
Aus einer Mine entkommen, in welcher er von Kindesbeinen an als Sklave schuftete, hat er sich dank des gütigen Flavianus Pytheas ein neues Leben in der römischen Stadt aufgebaut. Obwohl er Kelte ist und sich einredet, keltischen Stolz zu haben, kommt er mit seinem neuen Leben gut zurecht. 
Alle Kenntnisse, wie das Lesen und Rechnen sowie die Medizin, hat er von Flavianus gelernt, den er seit seinem Aufbruch nach Rom vertritt. Als junger Mann, der Ärger anzieht, ist er nicht eben zurückhaltend, wenn es sich bei seinen Patientinnen um dankbare hübsche Römerinnen handelt. Seine Aufgabe jedoch nimmt er sehr ernst und führt die Praxis im Sinne seines Lehrers. 
Jedoch ist es mit seiner Herkunft dann doch nicht so einfach. Statt einer keltischen Frau, die von einem Römer geschändet wurde - wie er eigentlich glaubte - war seine Mutter Römerin, die an einen adligen Kelten verheiratet worden war. Doch die politischen Gegner des Stammesführers intrigierten gegen ihn, töteten die Frau und nahmen das Kind fort. Ronan lebt einzig und allein noch, weil man dachte, notfalls mit seinem Leben ein Pfand zu besitzen. Doch seine Entführer vergaßen ihn in den Minen, aus denen der findige Junge einst entkam. 
Er hat große Angst, dass seine Vergangenheit als Sklave rauskommt und passt sich an, um nicht allzu viel aufzufallen. 

[Bild: 37c958666-ronan-2-klein.jpg]
[Bild: 3_15_08_22_9_38_19.png]
Zitieren
 
10-04-2026, 10:40 PM,
Beitrag #26
RE: Charakterprofile
Römischer Name: Furiana Nivis
Keltischer Name: Niamh ingen Conchobhair

Alter 28 Jahre

Herkunft: Hibernia (Irland) – Tochter des hibernischen Adligen Conchobhair

Wohnort: Iscalis, Provinz Britannia

Stand: Liberta

Beruf: Webereibesitzerin 

ERSCHEINUNGSBILD

Niamh trägt die herrschaftliche Abkunft ihres Vaters Conchobhair noch immer in ihrer stolzen Haltung. Sie hat langes, tiefrotes Haar, das sie meist nach römischer Mode hochgesteckt trägt – auch wenn sich abends oft einzelne Strähnen daraus lösen. Ihre Augen sind von einem auffälligen Smaragdgrün.

Obwohl sie als Inhaberin einer Weberei hart arbeitet und ihre Hände leichte Hornhaut vom hölzernen Webstuhl aufweisen, kleidet sie sich als Furiana Nivis stets in feine, selbst gewebte Tuniken aus gefärbter Wolle und Leinen. An ihrem Handgelenk trägt sie einen goldenen Armreif - ein letztes Andenken, das ihr aus der Heimat geblieben ist.

HINTERGRUNDGESCHICHTE

Die Jugend in Hibernia:

Als Tochter des Adligen Conchobhair, eines Gefolgsmanns des Königs, wuchs Niamh behütet im Wohlstand auf. Bei einem blutigen Feudalkrieg wurde ihre ganze Familie ausgelöscht. Mit 17 Jahren musste sie fliehen und gelangte mit Hilfe des gallischen Händlers Erwan über die See nach Britannia. Er nahm sie in seinem Haus in Iscalis auf.

Im römischen Britannien:

In Iscalis lernte Niamh eine neue, fremde Welt kennen: römische Sitten, die lateinische Sprache und das geschäftige Leben der Provinz. Erwan behandelte sie wie eine Tochter und plante, sie zu verheiraten. Doch Niamh begegnete Louarn, einem jungen britannischen Krieger und Druiden, in den sie sich verliebte. Mit ihm verließ sie Iscalis und begann ein neues Leben im benachbarten Keltendorf Cheddar, wo Louarn ihr ein Rundhaus errichtete.
Niamh fühlte sich zum ersten Mal seit dem Verlust ihrer Familie wieder lebendig. Doch das Schicksal wendete sich, als sie dem römischen Patrizier Tiberius Furius Saturninus begegnete. Seine Faszination für ihre fremdländische Ausstrahlung und ihr rotes Haar schürte Louarns Eifersucht. Als Niamh eine Einladung des Patriziers annahm, zerbrach die Beziehung. Louarn verließ sie.
In tiefer Trauer verließ Niamh Cheddar und irrte allein durch die Wälder außerhalb Iscalis.

Sklaverei und Errettung:

Dort traf sie auf den römischen Tribun Titus Ovidius Decula, der sie nach einer Auseinandersetzung gefangen nahm und zunächst als Sklavin hielt. Später verkaufte er sie an einen Sklavenhändler, der sie auf dem Markt von Iscalis feilbot.
Dort erkannte Tiberius Furius Saturninus sie wieder. Er kaufte sie frei und nahm sie in seine Villa auf. Da ihre helle Haut ihn an Schnee erinnerte, gab er ihr den Namen Nivis. Aus anfänglicher Dankbarkeit entwickelte sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen.
Nach ihrer offiziellen Freilassung nahm sie den Namen Furiana Nivis an. Saturninus kaufte ihr eine Wohnung und ein Ladengeschäft im Neubaugebiet von Iscalis, wo sie ihre Weberei eröffnete. In ihrer Wohnung empfing sie regelmäßig ihren Patron und Geliebten. Auch wenn ihr bewusst war, dass sie für Saturninus niemals mehr als seine Geliebte sein konnte, war sie zufrieden mit ihrem Leben.

Gegenwart: 

Acht Jahre sind inzwischen vergangen. Furiana Nivis ist inzwischen dreifache Mutter von zwei Mädchen und einem Jungen: Furiana Saturnilla (8), Furiana Tiberiella (6) und Quintus Furianus Saturninus (4). Natürlich hat sie ihren Kindern auch keltische Namen gegeben: Mebh, Aislinn und Chonchobhair. 
Siofra, eine junge Frau, die Niamh vor acht Jahren in einer Notlage kennenlernte und damals unterstützte, arbeitet seitdem in der Weberei mit. Seit der Geburt der Kinder übernimmt sie zusätzlich die Aufgaben einer Kinderfrau und kümmert sich liebevoll um die drei Geschwister.

Furiana Nivis liebt ihre Kinder über alles. Sie sind das Band zwischen ihrer keltischen Herkunft und der römischen Welt, in der sie nun lebt. An das Leben unter den Römern hat sie sich längst gewöhnt; nur ihr Aussehen erinnert noch daran, woher sie einst kam. Doch in stillen Nächten, wenn sie allein in ihrem Bett liegt, wandern ihre Gedanken manchmal zurück nach Hibernia, ihrer verlorenen Heimat. Dann vergießt sie eine einzelne Träne...

[Bild: Mebhklein.jpg] Furiana Saturnilla / Mebh

[Bild: Aislinnklein.jpg] Furiana Tiberiella / Aislinn



[Bild: chonchobarklein.jpg] Furianus Saturninus / Chonchobhar


[Bild: nivis-r-m-kl.jpg]

 Alle Bilder sind mit Artbreeder und Gemini erstellt.
[Bild: 1_29_07_23_5_35_37.png]
Zitieren
 
10-08-2026, 11:16 PM,
Beitrag #27
RE: Charakterprofile
Licinianus Owain, der Schmied

Name: Licinianus Owain

Keltischer Name: Owain

Herkunft: Stamm der Silures, aus einem Dorf nahe des Y Mynydd Du – des schwarzen Berges

Status: Libertus | Ehemals Sklave der Liciniana Aglaia

Beruf: Schmiedemeister (Spezialisiert auf keltisch-römische Metallverarbeitung)

Wohnort: Cheddar

Familie: verheiratet mit Furiana Deirdre


Owain wurde im rauen Land des keltischen Stammes der Siluren geboren. Schon in jungen Jahren erlernte er von seinem Vater das Schmiedehandwerk. Zusammen mit seiner Frau Bryn lebte er in einem Dorf nahe des schwarzen Berges. Sein beschauliches Leben dort fand jedoch ein abruptes und grausam schmerzhaftes Ende: Während eine blutigen römischen Strafexpedition wurde sein Heimatdorf vollständig zerstört. Owains Familie wurde getötet und er geriet in Gefangenschaft. Als Kriegsgefangener wurde er auf dem Sklavenmarkt von Iscalis feilgeboten.


Dort nahm sein Schicksal eine unerwartete Wendung, als die Hetäre Liciniana Aglaia auf ihn aufmerksam wurde und ihn kaufte. Sie erkannte schnell sein außergewöhnliches handwerkliches Talent und mietete ihm eine eigene Schmiede in einem benachbarten Keltendorf Cheddar. Owains herausragende Schmiedekunst sprach sich rasch herum, und bald erregte er Aufsehen bei seinen römischen Kunden. Ausgerechnet der beste und einflussreichste Kunde seiner Herrin wurde auf seine Arbeit aufmerksam und begann, den begabten Schmied nachhaltig zu fördern.

Über die Zeit entwickelte sich zwischen Owain und Aglaia eine immer stärkere, von tiefen Gefühlen getragene Beziehung. Schließlich schenkte Aglaia ihm die Freiheit, wodurch er fortan den Namen Licinianus Owain trug, und die beiden heirateten. Als Aglaia schwanger wurde, wünschte sich Owain aus Beschützerinstinkt und Ehrgefühl, dass sie ihre Arbeit als Hetäre endgültig aufgab. Dieser Wunsch stieß jedoch auf unüberwindbare Konflikte. Kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter kam es zum endgültigen Eklat: Aglaia verließ mit dem Kind schlagartig Iscalis.

Der Verlust seiner Frau und seiner Neugeborenen traf Owain tief ins Herz, und er fiel in ein tiefes emotionales Loch. Monate vergingen, bis er schrittweise wieder Halt im Leben fand. Einige Zeit später lernte er Deirdre kennen, die Freigelassene des Furius Saturninus. Durch ihr geteiltes Schicksal, gegenseitiges Verständnis und tiefen Respekt wuchs zwischen den beiden eine neue, beständige Liebe. Schließlich heirateten Owain und Deirdre und schlossen gemeinsam den Bund für eine neue Zukunft.

tbc Smile


Owains neuer Avatar wurde mit Artbreeder erstellt
Zitieren
 
10-19-2026, 07:53 PM,
Beitrag #28
RE: Charakterprofile
Name: Hasani (kann aber vom neuen Dominus auch geändert werden)
Alter: 20 Jahre
Herkunft: Stamm der Ajjajji, Nubia
Status: Sklave von Marcus Salvius Falco
Beruf: Majordomus
Wohnort: Iscalis

Vorgeschichte: Hasani stammt aus Nubia, weit, weit im Süden. So weit, dass die Kelten Britannias dieses Land nur aus Geschichten kennen dürften, wenn überhaupt. Und sein Leben begann unscheinbar, als Mitglied eines kleinen Nomadenstammes. Hier lebte er mit seiner Familie und seinen Freunden, bis der Stamm eines Tages, kurz nach seinem dreizehnten Geburtstag überfallen wurde. Es war eine Schar Räuber, auf Sklaven aus, die sie verkaufen konnten. Und an diesem Tag machten sie großen Profit. Die Jungen, Schönen und Kräftigen wurden gefangen. Der Rest hatte Glück, wenn er mit dem Leben davonkam. Und so begann eine schlimme Zeit für den Jungen, denn der Marsch durch die Wüste, fort von seiner zwar rauen doch nicht leblosen Heimat, war die pure Hölle. Einige starben wegen des harten Marschs, der Hitze und des Durstes oder schlicht wegen der harschen Behandlung.

Von da an führte ihn sein Weg stets weiter nach Norden, bis nach Ostia und Rom, wo er im späteren Alter aufgrund seines ansprechenden Aussehens und gewisser… physischer Vorzüge recht gefragt war. Er hatte ein paar Herren. Ein Händler südlich des Mittelmeers, der ihn in Rom gewinnbringend an den Ludus verkaufen wollte.
Sein nächster Herr war stattdessen ein reicher Römer, der lieber einen exotischen Leibwächter zur Schau stellen wollte, stattdessen jedoch sein Vermögen verlor und die meisten seiner Sklaven wieder verkaufen musste. Als nächstes lernte Hasani einiges über römische Vergnügungen, lernte etwas über die Kunst der Massage darüber, ein guter Gesellschafter zu sein.

Inzwischen hat es ihn sogar bis hierher in den Norden verschlagen, wofür wahrlich einige Umwege verantwortlich waren. Selbst in Iscalis hatte er bereits ein paar Herren und ist inzwischen der Überzeugung, ein ziemlicher Pechbringer zu sein. 

Dann jedoch geriet er an seinen heutigen Dominus. Den edlen Marcus Salvius Falco, der erkannte, dass in dem hübschen Äußeren auch ein wacher Geist wohnte. Hasani befindet sich bereits einige Zeit in seinem Besitz und überzeugte durch einen ruhigen Geist, Besonnnenheit, Intelligenz und Führungskraft. Heute ist er Majordomus in dem Haus. 
[Bild: 4dcf32347-hasani1small.jpg][Bild: 19f332374-hasani2small.jpg]
Zitieren
 


Gehe zu: