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[Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna)
03-28-2024, 11:41 PM,
Beitrag #17
RE: [Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna)
(03-27-2024, 02:51 PM)Claudia Sabina schrieb: Ich sollte nach dem Essen also auch ein Geschenk bekommen. Da war ich neugierig.

Nefertem war immer an meiner Seite und reichte mir nun mein Gastgeschenk zum Verschenken. Es war ein aufklappbares Büchlein aus vier ganz dünnen Tabulae und dazu ein Silbergriffel. Man konnte es in ein Etui aus Seide schieben, wenn man es nicht brauchte oder Notizen machen.
Ich überreichte es mit beiden Händen Stella:
"Ich habe auch so eines, und es ist furchtbar praktisch für Notizen, weil man nicht beide Hände braucht", erklärte ich den Unterschied zu den Schriftrollen. gleichzeitig wusste ich auch nicht genau, ob Furia Stella sich je Notizen bei ihrer Lektüre  machte. Soweit hatten wir uns noch nicht unterhalten:
"Die werte Gabinia Clara hat wirklich ein Händchen für den Garten. Er ist wunderschön. Ich vermute, dass ich meine Pflanzen hier tot gieße. Ich denke von Aegyptus her, dass sie immer noch Wasser brauchen, aber hier regnet es ja viel öfter"

Sehr ernst gab ich ihrem kleinen Jungen die Hand. Er war sehr hübsch mit dem goldenen Haar und den blauen Augen.
Später kam sein Papa und nahm ihn auf die Schultern. Ich seufzte ein wenig, denn ich war ab meinem sechsten Lebensjahr ohne meinen Vater aufgewachsen.
Militärtribun Appius Claudius Sabinus starb während eines militärischen Einsatz in Sebaste /Judäa. Dafür nahm meine Mutter dann Haterius zum Mann, den ich gar nicht leiden mochte. Es musste schön sein, einen Papa zu haben, von dem man geliebt wurde.

Dann hieß es plötzlich "Der König kommt!" und aufgeregt hielt ich nach Serena Ausschau; Stella ging nämlich zusammen mit ihrem Mann ans Tor:

" Den Keltenkönig möchte ich mir unbedingt ansehen, komm schon!"


Sabina nahm von ihrem Sklaven im Blau diese "Kleinigkeit", wie sie das Geschenk für mich nannte und übergab mir ein aufklappbares Büchlein aus vier ganz dünnen Tabulae und dazu ein Silbergriffel. "Danke, liebe Sabina, es ist sehr schön, es ist in der Tat ein sehr praktisches Geschenk, so kann ich meine Gedichte aufschreiben, wenn mich etwas inspiriert". Ich betrachtete das Büchlein genauer und lächelte dankend Sabina an. "Ja, unsere Clara ist eine Landwirtin und kennt sich mit allen Pflanzen aus, die guten, wie die bösen...", Mehr konnte ich nicht erzählen, es wurde angekündigt, dass der König der Kelten kommt,

"Wir werden uns später noch darüber unterhalten, liebe Sabina, jetzt muss ich los, um den Kelten zu empfangen!"


(03-26-2024, 12:31 PM)Publius Gabinius Secundus schrieb: Eine Füchsin, etwas dunkler als Malika, wurde von den Neuankömmlingen mit sich geführt. Es war eine schöne und anmutige Stute. Das war Eleyne. Neben ihr lief ein großer brauner Hengst, seine Mähne war dicht und lang und sein Schweif reichte fast bis zum Boden. Das war Marix, der "Mächtige König.

Vor Aufregung fasste ich die Hand meiner Frau fester: "Sind sie nicht schön, Fridila?", fragte ich Stella, denn sie erblickte beide Tiere zum ersten Mal.
Quiwon streckte nun seine kleine Hand an meinem Ohr vorbei: "Feed - Hottehü! Via!", sagte er.

ich lachte, denn ich wusste, was mein Sohn sagen wollte: Das ist ein Pferd. Wenn man: Via! ruft, galoppiert es.

Nun übergab ich Quiwon aber an Durs, der den Jungen genauso wie ich vorhin auf seine Schultern nahm, denn ich wollte den Neuankömmling begrüßen.
Dann begrüßte ich die beiden neuen Pferde, die unter Durs Aufsicht von den Pferdeknechten auf eine separate Koppel geführt werden sollten, bis sich die Herde an sie gewöhnt hatte.




Der edle Eisu Ap Comux war mit seinem Gefolge und zwei prächtigen Pferden eingetroffen. Er war ein junger und großer Mann und die Tiere, die er mitgebracht hatte, waren herrlich, sehr elegant und gepflegt.

"Sind sie nicht schön, Fridila?", fragte mich mein Mann, und fasste meine Hand, die ich leicht drückte, "Oh ja, mein Liebster, die sind unübertrefflich schön und für deine Zucht genau die Richtigen!". Quiwon, der auf den Schultern seines Vaters sich bequem gemacht hat, war der gleichen Meinung und sagte etwas, was ich nicht verstanden habe, aber sein Vater. Die Pferde wurden dann weggeführt, denn die mussten sich in der Ruhe an seine neue Umgebung anpassen.

Währenddessen hieß Friudel den Ehrengast Eisu Ap Comux herzlich willkommen und der Kelte, sagte danach, er freute sich, mich kennen zu lernen und verbeugte sich leicht. Ich lächelte ihn fröhlich an, "Ich grüße dich, edler Eisu Ap Comux, danke, dass du gekommen bist und uns diese fabelhaften Pferde mitgebracht hast!" Der hatte aber die Augen nur für Clara und dann begleitete sie Eisu zu Tisch.

"Friudel, wollen wir nun auch, uns in den Garten begeben ?" Und während wir alle gingen, rezitierte ich gutgelaunt und laut das Publius Ovidius Naso berühmte Gedicht:

"Anna Perennas heiteres Fest ist am Tage der Iden,
Nicht dem aus fremdem Gefild pilgernden Tiberis fern.
Siehe, da wallt die Menge heran, und im Rasen gelagert
Zecht man, zerstreut ringsum, Pärchen an Pärchen gereiht.
Ein Teil weilet im Freien, nur wenige bauen sich Zelte;
Laubige Hütten erbaun andre von Zweigen sich dort.
Andere richten sich auf statt tragender Säule den Rohrstab;
Aber als Decke darauf dient das entfaltete Kleid.
Alles erglüht von der Sonn' und vom Wein, und so viel man der Becher
Leeret, der Jahre so viel wünscht man und trinkt nach der Zahl...."
[Bild: 3_15_08_22_9_35_15.png]
Vormund (Tutor): Tib. Furius Saturninus
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