11-08-2023, 05:11 PM,
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RE: Hochzeit von M. Iulius Cato und Claudia Sabina
(11-07-2023, 07:47 AM)Marcus Iulius Cato schrieb: Seit wann spricht meine Frau die Sprache der Kelten, dachte Cato verwundert er mit einem Wink einen Sklaven, den er nur vom Rücken her sah, aber vermutete es war der kleine Trottel von den Claudiern, ihn würde er bald doch einmal in die Fänge bekommen, er hob den Becher zum Zeichen, dass er Wein wünschte, dabei sah er aus dem Augenwinkel den hübschen Blondgelockten. Himmel ich bin auf meiner Hochzeit, das kommt davon wenn man so lange warten muss. Da entdeckte er Sabinius Merula, gut schaute er aus und wie aufrecht er da stand. Freudig schritt er auf ihn zu. „Salve meine Freund, wie schön dass du gekommen bist. Wie ich sehe geht es dir jetzt besser? Wer hat das vollbracht?“
Ich musste nicht lange warten, bis sich dann doch jemand zu mir gesellte. Es war der Bräutigam höchstselbst, der mich ansprach und sich über mein Kommen freute. Ja, vor ein paar Monaten war er auf meiner eigenen Hochzeit gewesen. Nun war er an der Reihe!
"Salve, mein lieber Iulius! Besten Dank für die Einladung und meinen Glückwunsch für deine wunderschöne Braut! Natürlich musste ich kommen, nachdem ich wochenlang zu Hause ans Bett gefesslt war nd mich kaum bewegen konnte!" entgegnete ich ihm lächelnd.
"Ja, es geht mir schon viel besser! Dank des hiesigen Medicus! Dieser junge Freigelassene Flavianus Pytheas. Ein wirklich fähiger Mann, wenn du mich fragst! Auch wenn die Zeit nach seiner Operation die reinste Tortur war, fühlte ich mich bei ihm in guten Händen!" Ja, ich hielt wirklich große Stücke auf den jungen Griechen und konnte ihn getrost weiterempfehlen. Doch zum Glück war das ja im augenblick nicht nötig, denn der Bräutigam sah einfach blendend aus.
"Na, und? Schon aufgeregt?" fragte ich ihn, denn offensichtlich war die Braut gerade dabei, sich von ihrer Brautmutter entreißen zu lassen.
(11-08-2023, 02:59 PM)Bran schrieb: "Ich hoffe, dass mein neuer Dominus mich schon wieder vergessen hat", sagte ich: "Schau mich doch an, da verliert man keinen zweiten Blick. Du dagegen..."; ich wäre so gerne wie Frowin gewesen. Doch leider war das nur ein Wunschtraum. Vor großen Pferden hatte ich Schiss. Ich glaubte, es gab nichts, was ich wirklich gut konnte außer putzen. Als Frowin, der immer so nett war, mir eine Trainigsroutine zeigen wollte, strahlte ich ihn an:
"Das würdest du echt? Ich will so gerne. Weißt du was, ich werde Domina Sabina fragen. Sie ist ganz umgänglich und streng genommen gehöre ich nur ihr"
Ich wollte noch reden, als ein anderer Sklave, er hieß Syrus, mir in den Rücken stieß: "He, Bran, nicht träumen!", sagte er: "Bist zum Arbeiten hier" Er wies in Dominus Iulius Catos Richtung. Mir rutschte das Herz in die Tunika. Er meinte mich. Doch dann strich ich den Stoff glatt:
"Jetzt werd ich merken, ob er sich noch an mich erinnert...bis später", flüsterte ich Frowin zu und nahm Syrus den Krug Falernerwein und den Wasserkrug ab. Syrus setzte mir noch seinen Weinblätterkranz auf den Kopf. Sah affig aus, fand ich, doch die Römer mochten so etwas leiden. Hoffentlich saß der Kranz nicht schief.
(11-07-2023, 07:47 AM)Marcus Iulius Cato schrieb: Seit wann spricht meine Frau die Sprache der Kelten, dachte Cato verwundert er mit einem Wink einen Sklaven, den er nur vom Rücken her sah, aber vermutete es war der kleine Trottel von den Claudiern, ihn würde er bald doch einmal in die Fänge bekommen, er hob den Becher zum Zeichen, dass er Wein wünschte, dabei sah er aus dem Augenwinkel den hübschen Blondgelockten. Himmel ich bin auf meiner Hochzeit, das kommt davon wenn man so lange warten muss. Da entdeckte er Sabinius Merula, gut schaute er aus und wie aufrecht er da stand. Freudig schritt er auf ihn zu. „Salve meine Freund, wie schön dass du gekommen bist. Wie ich sehe geht es dir jetzt besser? Wer hat das vollbracht?“
Mit dem Tablett näherte ich mich gesenkten Hauptes dem Herren, wie ich das gelernt hatte. Ich wartete stumm wie ein Fischlein, dass er mir das Mischungsverhältnis ansagen würde.
In der Zwischenzeit hatte sich uns ein junger, mit Weinlaub bekränzter Sklave genähert, der ein Tablett mit Wein und Wasser trug und nur darauf wartete, einen verdünnten Wein mischen zu dürfen. Da ich bisher noch gar nichts getrunken hatte, nahm ich das Angebot gerne ein. "He, Junge, misch mir einen Wein! Zwei Finger breit Wein und der Rest Wasser!" rief ich ihm zu, denn ich wollte gerne noch mit dem Bräutigam anstoßen.
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