RE: Cubiculum | Aglaias Privatzimmer
Sie hatte bereits geschlafen. Wahrscheinlich hatte sie gar nicht mehr mit mir gerechnet, weil es schon so spät war. Aber ich hatte über die viele Arbeit einfach die Zeit vergessen. Erst als es bereits zu dämmern begonnen hatte, hatte ich meine Arbeit beendet und war nach Iscalis zurückgeritten.
Sie stand auf und kam auf mich zu, um sich an mich zu schmiegen und mich zu küssen. Ihr Körper fühlte sich angenehm warm an. Ich legte meine Arme um sie und begann sie sanft zu streicheln. "Ich hatte solche Sehnsucht nach dir. Da hätte ich nicht in Cheddar bleiben können!"
Vorsichtig legte ich meine Hand auf ihren Bauch und beließ ihn dort für einen Moment. Vielleicht konnte man ja schon etwas spüren. "Wie geht es euch beiden?" fragte ich sie und küsste sie dann. Ihr Bauch wurde Tag für Tag immer etwas größer. Das deutete ich als gutes Zeichen, wenn unser Kind stetig wuchs. Ich hoffte nur, Aglaia würde sich auch tagsüber genügend schonen, wenn ich nicht bei ihr war.
Nun zog sie mich mit zu ihr ins Bett zurück. Natürlich kam ich freiwillig mit ihr, denn ich freute mich schon darauf, ihren warmen weichen Körper ganz dicht bei mir zu spüren. Doch dann fragte sie mich, ob ich schon gegessen hätte. Das hatte ich mal wieder glatt vergessen, denn mein Hunger nach ihr war stärker gewesen. Dabei hatte ich auf dem Weg nach Iscalis schon Hunger verspürt. Ich hatte zur Mittagszeit etwas Hirsebrei gegessen. Das hatte ausgereicht, um den Hunger etwas zu stillen aber auch kein Völlegefühl aufkommen zu lassen. Denn ein zu voller Bauch hielt mich von meiner Arbeit ab. "Nein, ich hab´s vergesessen. Ich wollte nur zu dir. Aber hast du genug gegessen?" Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie viel zu wenig aß, weil sie um ihre Figur besorgt war. Dabei musste sie doch jetzt für zwei essen!
"Weißt du was, ich geh schnell in die Küche und bringe für uns beide etwas mit!" schlug ich dann grinsend vor. Das machte ich dann auch! Ich riss mich los von ihr, eilte in die Küche und bestückte ein Tablett mit einer Kanne Posca, zwei Bechern und den Resten, die von der Cena noch übriggeblieben waren.
Als ich wieder zurück war, stellte ich das Tablett einfach auf einem Tischchen ab und setzte mich wieder zu ihr aufs Bett.
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