Frowin war natürlich dem Befehl seines Herrn gefolgt und hatte ihn zur Hochzeit begleitet. Doch in ANbetracht dessen, dass sein wichtigstes Rennen ihm bevorstand, hätte er lieber weiter trainiert. Er konnte sich nicht helfen. Ihm kam das hier alles wie eine große Zeitverschwendung vor und er konnte sich nicht daran erfreuen. Training nahm nun seine gesamte Zeit ein. Seit sein Dominus ihm die
Tatsachen auf den Tisch geknallt hatte, hatte er praktisch nichts anderes gemacht. Das Ehepaar, welches das Landgut bewirtschaftete, fürchtete schon, er sei erkrankt, wenn er abends totmüde in seine Schlafstatt kroch. Die Wahrheit war, dass er einfach erschöpft war. Er fühlte sich ausgelaugt und schwach und es war immer noch nicht genug. Er würde das Rennen verlieren und dann würden all diese warmen Gesichter und bewundernden Blicke einfach verschwinden...
Natürlich musste er sich zusammenreißen und grüßte die Jungs lachend, während er versuchte, die penetrante Ziege mit dem Fächer zu ignorieren. Lediglich Scaevus musste mitbekommen haben, welche steinerne und gehetzte Miene er trug, wenn sonst vermeintlich keiner hinsah.