Was interessieren mich die Griechen und dann noch ihre Philosophen? Viel zu lange hat man mich damit traktiert und gequält. Was mich interessiert ist meine Augenstern. Warum nur darf ich sie nicht wenigstens kurz berühren? Mit diesen Gedanken wanderten Catos Augen über ihren Körper, stellten ihn sich ohne diesen Kleiderhüllen vor. Sein Blick blieb an ihren Beinen, viel mehr dort wo er sie vermutetet haften. Ein Bild tat sich vor seinem geistigen Auge auf. Lange, wunderschön geformte Beine. An denen seine Lippen entlang fuhren.
Ein Ruck ging durch seinen Körper, ein räuspern war wieder zu hören. „Nun ja, ähm, dann werden wir ja hoffentlich bald seine Antwort hören. Alle Rechnungen die für die Einrichtung hoffentlich bald unserer Villa, können selbstverständlich sofort an mich weiter geleitet werden. Sofern es mir immer möglich ist schaue ich vorbei. Kauft macht, veranlasst was immer ihr für wichtig erachtet.“ Einen tiefen Seufzer ließ er nicht ohne Absicht hören. „Ach wenn es doch nur schon soweit wäre.“ Ein Glück das meine Tunika nicht so kurz ist, wie oft bei heranwachsenden, dachte er.
„Mir fällt gerade ein,“ begann er und schaute sie liebevoll an. „Anlässlich unserer Vermählung wollte ich etwas für die Stadt tun. Was denkst du soll ich ein Ludus oder ein Theater erbauen lassen?“ Bestimmt wählt sie ein Theater, wie Frauen es machen würden, obwohl bei meiner Auserwählten kann man nie wissen. Vielleicht steht sie ja auf fast nackte glänzende Männerkörper.