Die Augen von Iulius strahlten, bei ihrer freudigen Begrüßung. Was kümmerte ihn, dem glücklichsten Mann der Welt, das bewahren der Form. Er verneigte sich leicht, hielt ihr die Hand hin zur Hilfestellung. Es dauerte nicht lange und er tat weit mehr als schicklich war. Lächelnd zog er ihre Hand näher, beugte sich über ihr und küsste sie. „Ich weiß es ist gegen jeden Anstand und der Sitte. Doch Xerxes musste dem Drang nachgeben. In diesem Zustand würde er jede Schlacht verlieren“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Cato griff unter seiner Toga und holte ein Bernsteinamulett an einer goldenen Kette hervor. „Schau es dir an, das ist das ist das Gold des Nordens, darin ist eine Fliege eingeschlossen. Wie du sicher weißt ist die goldene Fliege, der Tapferkeitsorden der Ägypter. Ich überreiche dir dies aus Anerkennung, weil du die Tapferkeit besitzt mit mir, wie ich hoffe den Bund des Lebens einzugehen. Obwohl, wie auch ich weiß, mein Ruf nicht gerade der Beste ist.
Ja und du, wie ich es in deinen Augen aufglimmen sah, ahnst dass dein ehrbarer Onkel, sein Einverständnis gab. Die Terminvereinbarung ist nur noch reine Formsache. Erschrick bitte nicht es wird sehr schnell gehen. Du weißt ich kann nicht ganz frei über meine Zeit verfügen, doch bis zur kalten Jahreszeit wollte ich nicht mehr warten.“
Jetzt konnte Cato nur noch mit klopfendem Herzen warten. Er wusste, er hatte seine Angebetete überrumpelt. Er wusste aber auch sie war stark und wendiger sich Situationen anzupassen, als jede andere römische Frau. Mit einem bittenden, eher noch, flehendem Blick schaute er seine Claudia Sabina, die Frau seines Herzens an.