RE: Owains neues Zuhause
Sie versicherte mir noch einmal, dass ihre Absicht, mir eine Schmiede herrichten zu lassen, nicht einfach so daher geredet war. Sie wollte es wirklich und sie erfreute sich an meiner Freude. Oh ihr Götter, dachte ich, danke, dass ihr es so gut mit mir gemeint habt! Dieser Tag hätte wesentlich schlechter für mich ausgehen können! Was hatte ich nur getan, dass sie so gut, ja fast schon liebevoll zu mir war? Eine Frau wie sie musste doch nicht auf einen Sklaven wie mich angewiesen sein, der sie glücklich machte. Oder doch?
Noch einmal setze die sich auf meinen Schoß und ich erwiederte ihre Küsse, die sie mir schenkte, als wären sie besonders wertvoll. Im Übrigen waren sie das ja auch! Sie waren so sinnlich und kamen aus ihrem Innersten heraus. Und genau das Gleiche verlangte sie nun auch von mir. Alles was ich in Zukunft tat, sollte von meinem Herzen kommen. Denn im Herzen sollte ich weiter frei sein.
Ich nahm ihre Hand, die sie auf meine Brust gelegt hatte und küsste sie voller Dankbarkeit. "Du mich machen so glücklich! Deine Wünsche sind meine Wünsche!" Alles was von mir wollte, sollte sie auch von mir bekommen.
Doch zunächst musste sie etwas mit ihrer Mutter klären. Das musste die Frau sein, die vorhin hiergewesen war. Ich verstand nicht genau, was es war. Vielleicht das mit der Schmiede oder die Weise wie sie mich behandelte. Zunächst aber wollte sie mir neue Kleidung bringen, obwohl die Tunika vom Markt doch noch ganz paasabel war. Aber sie war eben vom Markt! Sie bat mich dann auch noch aufzuwischen, mit einem Ding, das sie Wischmop nannte. Ein solches Gerät hatte ich noch nie gesehen. Vorsichtig ging ich darauf zu, als die darauf gezeigt hatte, um es mir genauer anzuschaen. Nach einer Weile wurde mir dann doch klar, welche Funktion es hatte und wie man es benutzte.
Sie versprach mir dann noch, dass wir anschließend unseren Rundgang fortsetzten und die Küche einer unserer nächsten Stationen sein sollte. "Danke!" meinte ich. Dann knurrte auch noch mein Magen, was mir an dieser Stelle doch etwas peinlich gewesen war.
Als die Herrin dann gegangen war, wischte ich die Wasserspritzer auf, die auf dem Boden gelandet waren. Es sollte alles ordentlich sein, wenn sie wieder zurück kam.
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