RE: Owains neues Zuhause
Oh verdammt! Verdammt verdammt!
Mir gefiel nicht nur, was Owain machte, ich gab mich ihm hin, etwas, von dem ich immer und stets wusste, dass ich es nicht sollte und durfte, weil sowas nur zu vielen Problemen führte. Aber in dem Moment, als er mich herumdrehte, liebkoste, verführte und nahm, war es mir ganz egal. Ich genoss einfach, was er tat, dass er es wollte und ich es genauso wollte, wie gut es sich anfühlte und dass niemand von uns beiden damit etwas beweisen musste, damit Geld verdienen oder einen Gefallen einfordern wollte. Es war eine Art von Freiheit, die ich sonst nicht wirklich hatte, und wenigstens für diese beschränkte Zeit wollte ich das auskosten. Und ich tat es. Wohl auch laut genug zusammen mit ihm, dass Vorbeigehende wohl wenig Zweifel haben würden, was hier drinnen grade passierte. Aber auch das war mir gleich.
Danach drehte er mich wieder in seine Arme, und ich schmiegte mich an ihn, drängte ihn ein wenig zurück und richtig ins Wasser, so dass ich mich richtig an seine Schulter legen konnte und hielt mich einfach zitternd fest. Er dankte mir, und ich lächelte ihn glücklich an. Ich sollte ihm danken. Mein Körper zuckte immer wieder in kleinen, süßen Nachbeben, und auch seine Muskeln spannten sich immer wieder kurz an, während wir uns immer wieder sanft küssten und einfach die Zeit genossen.
Am liebsten hätte ich einen endlosen, solchen Moment gehabt. Aber irgendwann fingen die Gedanken wieder an, lauter zu werden, und ich wusste, dass diese kleine Flucht nicht ewig halten konnte. Schon allein, weil wir im Wasser sonst total verschrumpeln würden. Aber noch kuschelte ich mich an ihn und zeichnete Kreise auf seine Brust und zögerte es hinaus.
“Ich will eine Schmiede für dich. Damit du Schmuck machen kannst, wie du es gesagt hast. Ich muss noch herausfinden, was man dafür alles braucht. Würde dir das gefallen?“ Ich glaubte schon, dass ihm das Freude machen würde, aber ich wollte es trotzdem auch einmal von ihm hören und in seinen Augen sehen. Verdammt, wenn ich so in seine Augen sah, wollte ich viele Dinge, die ich als seine Herrin eigentlich besser für mich behalten sollte. Ich sollte aufpassen, dass ich nicht anfing, Dinge zu verwechseln und dumme Entscheidungen zu treffen. Aber gerade fühlte es sich nicht nach einer dummen Entscheidung an, mit ihm hier so im Wasser zu kuscheln und darüber zu reden, was er für eine Schmiede brauchen würde.
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