Römischer Name: Furiana Nivis
Keltischer Name: Niamh ingen Conchobhair
Alter 28 Jahre
Herkunft: Hibernia (Irland) – Tochter des hibernischen Adligen Conchobhair
Wohnort: Iscalis, Provinz Britannia
Stand: Liberta
Beruf: Webereibesitzerin
ERSCHEINUNGSBILD
Niamh trägt die herrschaftliche Abkunft ihres Vaters Conchobhair noch immer in ihrer stolzen Haltung. Sie hat langes, tiefrotes Haar, das sie meist nach römischer Mode hochgesteckt trägt – auch wenn sich abends oft einzelne Strähnen daraus lösen. Ihre Augen sind von einem auffälligen Smaragdgrün.
Obwohl sie als Inhaberin einer Weberei hart arbeitet und ihre Hände leichte Hornhaut vom hölzernen Webstuhl aufweisen, kleidet sie sich als Furiana Nivis stets in feine, selbst gewebte Tuniken aus gefärbter Wolle und Leinen. An ihrem Handgelenk trägt sie einen goldenen Armreif - ein letztes Andenken, das ihr aus der Heimat geblieben ist.
HINTERGRUNDGESCHICHTE
Die Jugend in Hibernia:
Als Tochter des Adligen Conchobhair, eines Gefolgsmanns des Königs, wuchs Niamh behütet im Wohlstand auf. Bei einem blutigen Feudalkrieg wurde ihre ganze Familie ausgelöscht. Mit 17 Jahren musste sie fliehen und gelangte mit Hilfe des gallischen Händlers Erwan über die See nach Britannia. Er nahm sie in seinem Haus in Iscalis auf.
Im römischen Britannien:
In Iscalis lernte Niamh eine neue, fremde Welt kennen: römische Sitten, die lateinische Sprache und das geschäftige Leben der Provinz. Erwan behandelte sie wie eine Tochter und plante, sie zu verheiraten. Doch Niamh begegnete Louarn, einem jungen britannischen Krieger und Druiden, in den sie sich verliebte. Mit ihm verließ sie Iscalis und begann ein neues Leben im benachbarten Keltendorf Cheddar, wo Louarn ihr ein Rundhaus errichtete.
Niamh fühlte sich zum ersten Mal seit dem Verlust ihrer Familie wieder lebendig. Doch das Schicksal wendete sich, als sie dem römischen Patrizier Tiberius Furius Saturninus begegnete. Seine Faszination für ihre fremdländische Ausstrahlung und ihr rotes Haar schürte Louarns Eifersucht. Als Niamh eine Einladung des Patriziers annahm, zerbrach die Beziehung. Louarn verließ sie.
In tiefer Trauer verließ Niamh Cheddar und irrte allein durch die Wälder außerhalb Iscalis.
Sklaverei und Errettung:
Dort traf sie auf den römischen Tribun Titus Ovidius Decula, der sie nach einer Auseinandersetzung gefangen nahm und zunächst als Sklavin hielt. Später verkaufte er sie an einen Sklavenhändler, der sie auf dem Markt von Iscalis feilbot.
Dort erkannte Tiberius Furius Saturninus sie wieder. Er kaufte sie frei und nahm sie in seine Villa auf. Da ihre helle Haut ihn an Schnee erinnerte, gab er ihr den Namen
Nivis. Aus anfänglicher Dankbarkeit entwickelte sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen.
Nach ihrer offiziellen Freilassung nahm sie den Namen
Furiana Nivis an. Saturninus kaufte ihr eine Wohnung und ein Ladengeschäft im Neubaugebiet von Iscalis, wo sie ihre Weberei eröffnete. In ihrer Wohnung empfing sie regelmäßig ihren Patron und Geliebten. Auch wenn ihr bewusst war, dass sie für Saturninus niemals mehr als seine Geliebte sein konnte, war sie zufrieden mit ihrem Leben.
Gegenwart:
Acht Jahre sind inzwischen vergangen. Furiana Nivis ist inzwischen dreifache Mutter von zwei Mädchen und einem Jungen: Furiana Saturnilla (8), Furiana Tiberiella (6) und Quintus Furianus Saturninus (4). Natürlich hat sie ihren Kindern auch keltische Namen gegeben: Mebh, Aislinn und Chonchobhair.
Siofra, eine junge Frau, die Niamh vor acht Jahren in einer Notlage kennenlernte und damals unterstützte, arbeitet seitdem in der Weberei mit. Seit der Geburt der Kinder übernimmt sie zusätzlich die Aufgaben einer Kinderfrau und kümmert sich liebevoll um die drei Geschwister.
Furiana Nivis liebt ihre Kinder über alles. Sie sind das Band zwischen ihrer keltischen Herkunft und der römischen Welt, in der sie nun lebt. An das Leben unter den Römern hat sie sich längst gewöhnt; nur ihr Aussehen erinnert noch daran, woher sie einst kam. Doch in stillen Nächten, wenn sie allein in ihrem Bett liegt, wandern ihre Gedanken manchmal zurück nach Hibernia, ihrer verlorenen Heimat. Dann vergießt sie eine einzelne Träne...
Furiana Saturnilla / Mebh
Furiana Tiberiella / Aislinn
Furianus Saturninus / Chonchobhar
Alle Bilder sind mit Artbreeder und Gemini erstellt.