RE: Büro der Bürgermeister
Pussinus schätzte den gewissenhaften Plautius als Archivar sehr und sagte: "Für Dein Anliegen habe ich immer Zeit, werter Plautius Leander. Ich hörte bereits, dass jener Norbanus ein Gelehrter sein soll, dessen Forschungsreisen ihn in allerhand unerschlossene Gebiete führen. Vielleicht wollte er diesmal nicht lange weg bleiben. Ich hoffe natürlich, dass dem Bürger nichts Ernsthaftes zugestoßen ist.
Nichtsdestotrotz gebe ich Dir Recht: Das ist so kein Zustand für eine Römerin. Ich selbst werde als einer der Bürgermeister von Iscalis also Norbana Orestillas Vormundschaft übernehme wie es üblich ist, bis der Vater selbst oder ein anderer Berechtigter diesen Platz wieder einnehmen"
Ein wenig beugte sich Pussinus vor:
"Ich hoffe, dass die junge Dame wohlerzogen und umgänglich ist und keine Furie, die ständig damit droht, ihren Tutor Mulieris zu verklagen, wenn er ihr eine Unterschrift verweigert. Nun ja, ich werde gewiss noch Norbana Orestillas Bekanntschaft machen", sagte er scherzend, obwohl er Schlechtes eher nicht glaubte:
"Es ehrt Dich, werter Plautius Leander, dass Du dir Gedanken um eine junge Bürgerin gemacht hast, die ganz ohne Beistand leben musste. Wenn ich noch etwas für dich tun kann, dann lass es mich gerne wissen"
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