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[Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna)
04-20-2024, 09:33 PM,
Beitrag #35
RE: [Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna)
(04-12-2024, 03:24 PM)Claudia Sabina schrieb: Niamh kletterte einfach auf dieses Pferd, das Gabinius brachte. Mir wurde schon schlecht vom Zusehen. Sie sagte zwar, dass sie mit ihm sprechen konnte und dass es dann nicht wild wäre, doch das mochte ich kaum glauben.
Anaxarete neben mir flüsterte mir auf Griechisch zu: "Mit ihren schamlosen Reitkünsten nehmen diese fuchshaarigen Barbarinnen römischen Frauen ihre Ehemänner fort" Die gute Sklavin schaute grimmig drein. Natürlich, sie dachte an Bonni, die auch rothaarig war und reiten konnte. Doch das war auch schon die einzige Ähnlichkeit mit Niamh.
" Aber Anaxarete! Dafür kann doch Niamh nichts!", sagte ich ehrlich verblüfft. Außerdem glaubte ich nicht, dass es Bonnis Pferdeliebe war, die Cato in ihrem Bann hielt. Eher waren das ganz andere Künste. Die beherrschte ich nicht, und die wollte ich auch nicht beherrschen.

"Ich versuche die hiesige Sprache zu lernen, doch ich habe noch keinen Lehrer. Ich behalte nur, was ich höre und plappere es nach. Wie so ein Alexandersittich"
Das waren gelehrige kleine Papageien aus Indien, die einer der Ptolemaierkönige nach Alexandria gebracht hatte. Mir fiel aber ein, dass Niamh diese exotischen Tierchen bestimmt nicht kannte:
"Das sind kleine Vögel, die die menschliche Sprache nachahmen können", erklärte ich und halb erwartete ich Unglauben.
Dann aber schritt das Pferd langsam los. "Niamh, das ist aber mutig!", rief ich und klatschte in die Hände.
Ich war gespannt, ob das Mädchen auch richtig schnell reiten konnte wie ein Mann.
Ich selbst hätte lieber drei Tage auf der bloßen Erde geschlafen als auf den Pferderücken hinaufzuklettern.

(04-14-2024, 05:15 PM)Publius Gabinius Secundus schrieb: Ich sah der jungen Frau an, dass sie wusste, was sie tat, als sie sich auf Kubbo schwang. Ich schickte Spiros nach einem Winteräpfelchen, das konnte Niamh dem braven Kubbo geben.
Claudia Sabina stand bei uns und sah doch sehr besorgt aus. Dann aber nannte sie Niamh mutig und klatschte in die Hände.
"Da hinten ist das Gelände flach und trocken, wenn du eine Runde reiten möchtest, dann nur zu !", bemerkte ich zu der jungen Keltin. Sollte sie ihre Freude haben, darum ging es beim Frühlingsfest schließlich!
Claudia wollte tatsächlich die hiesige Sprache lernen. Aber leider hatte sie keinen Lehrer, der sie dabei unterstützte. Ich grinste, als sie meinte sie plappere alles nach, was sie hörte. Wie ein was? Ich verstand nicht, was sie meinte. Aber dann erklärte sie es mir. "Vögel, die sprechen können?" Ich warf ihr einen skeptischen Blick zu. Wollte sie mich gerade veralbern? Aber gut, die Römer kannten viele fremde Tiere, die es in meiner Heimat nicht gab. Vielleicht war dieser Aleksittich auch so ein Tier.
"Ich versuchen, lernen Latein. Aber das sehr schwierig und ich nicht gut. Vielleicht ich können dir helfen, lernen Sprache von Britannier und du mir helfen lernen Latein." Es war nur so eine Idee. Ich würde ihr nicht böse sein, wenn sie meinen Vorschlag ablehnte. Schließlich kannte ich sie ja gar nicht.

Ich war Gabinus sehr dankbar, dass er mir erlaubte, auf einem seiner Pferde zu reiten. Er verriet mir auch, wo ich einen geeigneten Platz finden konnte, um einige Runden zu reiten  Als ich dann auf dem Rücken des gutmütigen Kubbos saß und langsam los ritt, klatschte Claudia in die Hände. Sie meinte, ich sei mutig. Dabei war daran kaum etwas gefährlich daran. Wenn man es schaffte, sich auf dem Rücken des Pferdes zu halten, konnte nichts passieren. Schade, dass sich Claudia nicht auch traute. "Ist ganz einfach!" rief ich ihr zu, a.s ich langsam das Tempo beschleunigte. Als ich in sicherer Entfernung zu den Gästen war, ließ ich Kubbos galoppieren. Es war einfach herrlich, den Wind in meinem Haar zu spüren. Allerdings hielt meine Frisur den Reitbewegungen nicht lange stand. Bald schon flatterte mein offenes Haar wie eine rote Fahne im Wind.


(04-18-2024, 01:28 PM)Tiberius Furius Saturninus schrieb: Sie wollten aufbrechen. "NIVIS! wir fahren nach Hause" , rief Saturninus, der seine Hausgemeinschaft einsammelte. Anfangs war die junge Keltin scheu gewesen, doch die Pferde, die Kinder und die fröhliche Gesellschaft hatten das Eis wohl auftauen lassen.
Nun sah Saturninus sie nirgends.
Dass sich indessen das Fest schon langsam seinem Ende neigte, bekam ich nicht mit. Meine Gedanken waren gerade auf Wanderschaft. Zu Hause in meiner Heimat, auf den grünen Feldern und Wiesen. Auch hörte ich nicht, als Furius Saturnus nach mir rief. Ich ritt einfach weiter.
[Bild: 1_29_07_23_5_35_37.png]
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RE: [Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna) - von Fenia - 03-24-2024, 01:16 PM
RE: [Garten]Frühlingsfest (AnnaPerenna) - von Fenia - 04-16-2024, 02:18 PM
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