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09-29-2026, 10:04 PM,
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Ronan
"Primus"

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Beiträge: 37
Themen: 2
Registriert seit: Jul 2025
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RE: Balneum - Das Villenbad
Ronan brauchte ein, zwei Sekunden, um den Anblick des völlig nackten Saturninus zu verdauen. So beeindruckend fand er ihn, dass er sich daneben recht klein vorkam. Es war Unsinn - er war ein gutaussehender junger Kerl. Aber die Erhabenheit vor ihm war etwas, das nur Erfahrung (und vielleicht der Stand eines Patriziers) mit sich brachte. Vielleicht, überlegte er, waren ein paar von Meister Phyteas' griechischen Lehren auf ihn abgefärbt. Sicher nicht, was der Meister beabsichtigt hatte, aber sei's drum. Bezüglich des Öls musste Saturninus nicht erst Fragen. Natürlich würde er ihm dabei helfen, konnte er es doch kaum erwarten, den Älteren zu berühren. So trug er gewissenhaft das Öl auf der Haut seines Gastgebers auf und schmunzelte leise.
"Nein, meines Meisters Haus ist ordentlich, aber bürgerlich. Er macht sich nichts aus Luxus. Das bewundere ich sehr an ihm. Er ist ein sehr bewundernswerter Mann und ich hoffe, ich kann einst so werden wie er."
Er schwärmte schon sehr für seinen Lehrer, wenn auch nicht in romantischer Hinsicht. Immerhin hatte der Mann ihn aus dem Elend geholt, obwohl er ihn bestohlen hatte. Ihm eine völlig neue Welt gezeigt.
Als nun Saturninus ihm den Rücken einrieb, kicherte er leise.
"Nun, ich komme aus einfachen Verhältnissen. Schleimen und Heucheln habe ich schlicht nicht gelernt, sonst könnte ich es wohl besser."
Wohlig seufzend lehnte er sich hinten an Saturninus' Brust und fühlte die Wärme von dessen Körper. Dabei lächelte er und blickte über die Schulter.
"Badesklave... Was macht so einer denn?", fragte er interessiert.
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10-11-2026, 07:00 PM,
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RE: Balneum - Das Villenbad
Saturninus lächelte, und in dem feuchtwarmen Dampf des Balneums wirkten seine sonst so strengen Züge weicher, fast verletzlich. Er drehte sich langsam im tiefen Wasser des Beckens um, bis er Primus direkt gegenüberstand. Das Wasser reichte beiden bis zur Brust, und die Reflexionen der Öllampen tanzten wie flüssiges Gold auf ihren nassen Schultern.
"Ein Badesklave“, begann Saturninus mit leiser Stimme, während er einen bewussten Schritt näher trat, "tut genau das, wonach sein Herr verlangt. Er vergisst seinen Stolz und seine Herkunft. Er existiert in diesem Moment nur, um der Haut seines Herrn Kühlung oder Wärme zu schenken.“
Der Gedanke, dass ein Patrizier, der sonst über seine Klienten herrschte, sich dem Medicus hier so bedingungslos fügte, war für Saturninus sehr anregend, und er hoffte, dass er Primus auch gefiel.
"Zuerst“, flüsterte er, während sein Blick intensiv auf Primus ansehnlichen Schultern ruhte:
"...würde er seinem Dominus vielleicht eine Massage anbieten“
Er rieb seine Hände aneinander, bis sie warm waren. Dann legte er sie sanft, aber bestimmend auf Primus’ nasse Schlüsselbeine.
Er trich mit den Daumen langsam über den Ansatz von Primus’ Hals, folgte der Linie seiner Schultern und glitt hinab zu seinen Oberarmen. Jede Bewegung war bewusst verzögert.
"Er würde spüren, wie heiß die Haut seines Herrn ist“, fuhr Saturninus fort und kam dem Jüngeren so nahe, dass Primus den warmen Atem auf seiner Wange spüren musste. Er legte eine Hand sanft in Primus' Nacken, die Finger in dessen feuchtem Haar vergraben, während seine andere Hand sachte über Primus' Brust glitt – genau dorthin, wo das Herz des Medicus klopfte:
Saturninus behielt sein ergebenes Lächeln auf den Lippen, während sich ihre Körper im warmen Wasser fast schwerelos berührten. Er wartete darauf, welchen Befehl sein "Dominus“ ihm nun erteilen würde.
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Gestern, 12:26 AM,
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Ronan
"Primus"

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RE: Balneum - Das Villenbad
Ronan hatte die Zeit seines Lebens. Baden war bei den Patriziern ja viel aufregender als er es vermutet hatte. Er musste aufpassen. Es schien, als sei dies nur allzu geeignet, sich daran zu gewöhnen. Der junge Medicus in Ausbildung sah in die glühenden Augen seines Gastgebers, seufzte tief, als der ihn massierte und ließ eine Hand über den straffen Bauch des Furiers wandern. Verschmitzt dachte er an die Möglichkeiten. Sich mal als Chef aufzuspielen, wo er das noch gar nicht kannte...
"Tja, eine... Massage ist ein guter Anfang", schnurrte der junge Mann, der sich fragte, wie weit sie das Spielchen wohl treiben würden. "Tja, und was wenn der Dominus Lust auf... einen Kuss hat? Oder... vielleicht auch mehr? Gleich hier?"
Sein Lächeln war eindeutig frech, als sich der junge Kelte zurücklehnte und Saturninus sehr viel Platz für seine Lippen bot. Er hatte schlielich nie behauptet, einen Kuss auf den Mund zu wollen.
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