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		<title><![CDATA[Forum - Villa Plautia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 20:11:25 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Oecus | Besuch von Claudia Sabina]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=944</link>
			<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 10:55:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=944</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=862&amp;pid=13712#pid13712" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
<br />
Der Oecus war ein großer, von Säulen getragener Raum mit einem sehr detaillierten Mosaikfußboden, der in verschiedenen Kreisen unterteilt diverse Szenen aus der Mythologie zeigte. Die Decke war ebenso reichhaltig bemalt und zusätzlich mit Gipsplastiken und Stuck versehen, um noch mehr Tiefe zu vermitteln. Das beeindruckendste war aber wohl der Blick hinaus in den blühenden Frühlingsgarten mit seinen bunten Blumenrabatten und blühenden Büschen und Bäumen.<br />
<br />
<br />
Hector brachte Claudia Sabina und ihren Sklaven in den Raum und zog sich leise zurück, während beflissene Sklaven ihr schon einen Platz in den bequemen Korbsesseln anboten, sowie sie nach ihren getränkewünschen fragten und kleine, süße Gebäckstückchen bereitstellten, bis der Hausherr kam.<br />
<br />
<br />
Leander ließ auch nicht lange auf sich warten und betrat den Oecus kurze Zeit später. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ah, Claudia Sabina. Es freut mich, dich wohlauf und augenscheinlich bei guter Gesundheit wiederzusehen. Ich hoffe, deine Entbindung verlief problemlos?“</span> erkundigte er sich nach ihrem Befinden. Sie sah schon wieder schlank und gesund aus, aber Leander wusste, dass der Anschein trügerisch sein konnte und viele Frauen noch Jahre nach einer Geburt unter den Strapazen litten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=862&amp;pid=13712#pid13712" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
<br />
Der Oecus war ein großer, von Säulen getragener Raum mit einem sehr detaillierten Mosaikfußboden, der in verschiedenen Kreisen unterteilt diverse Szenen aus der Mythologie zeigte. Die Decke war ebenso reichhaltig bemalt und zusätzlich mit Gipsplastiken und Stuck versehen, um noch mehr Tiefe zu vermitteln. Das beeindruckendste war aber wohl der Blick hinaus in den blühenden Frühlingsgarten mit seinen bunten Blumenrabatten und blühenden Büschen und Bäumen.<br />
<br />
<br />
Hector brachte Claudia Sabina und ihren Sklaven in den Raum und zog sich leise zurück, während beflissene Sklaven ihr schon einen Platz in den bequemen Korbsesseln anboten, sowie sie nach ihren getränkewünschen fragten und kleine, süße Gebäckstückchen bereitstellten, bis der Hausherr kam.<br />
<br />
<br />
Leander ließ auch nicht lange auf sich warten und betrat den Oecus kurze Zeit später. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ah, Claudia Sabina. Es freut mich, dich wohlauf und augenscheinlich bei guter Gesundheit wiederzusehen. Ich hoffe, deine Entbindung verlief problemlos?“</span> erkundigte er sich nach ihrem Befinden. Sie sah schon wieder schlank und gesund aus, aber Leander wusste, dass der Anschein trügerisch sein konnte und viele Frauen noch Jahre nach einer Geburt unter den Strapazen litten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum des Hausherrn | Gewitterwolken]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=943</link>
			<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 12:07:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=943</guid>
			<description><![CDATA[Leander hatte Nicander und Orestilla in sein Zimmer gerufen, nachdem das Essen mit den verwandten schließlich beendet war. Es gab Dinge zu klären, die er nicht weiter aufschieben wollte, denn der Zorn kochte tief in seinen Eingeweiden und drohte, ihn zu ersticken. Er wollte die Sache jetzt klären, ehe er sich zu einer eitrigen Wunde in seiner Seele verfestigen konnte, und auch, ehe die beiden in ihrer Dummheit noch mehr anstellen konnten, was zu einem noch schlimmeren Zornesausbruch führen würde.<br />
<br />
<br />
Dabei war Leander so eigentlich nicht und wollte auch nicht so sein. Er war allgemein kein rachsüchtiger Mensch. Ihm gefiel es nicht, andere Leute zu demütigen und zu maßregeln und er fand keinen Gefallen an Strafen und Erniedrigung. Zumindest nicht, sofern diese dem Gegenüber nicht tiefe Lust bescherten. Aber eigentlich war er ein ruhiger, besonnener und ausgeglichener Mensch.<br />
Doch Nicander und Orestilla hatten dies nun so sehr ausgenutzt und in sein Gegenteil verkehrt, dass er ernsthaft Probleme mit seinem Selbstbild zu bekommen anfing. Er wollte so nicht länger sein müssen, nur weil seine Frau ihn aus Selbstsucht, Gedankenlosigkeit und einer perfiden Lust für zickigen Unsinn dazu zwang. <br />
<br />
<br />
Nach dem letzten Streit hatte er geglaubt, dass sie auf dem Weg einer Besserung wären, dass sie zu einer Verständigung gefunden hätten. Dass seine Frau endlich reifer würde. Erwachsener. Und er hatte ihr vertraut. Aber all das war durch ihre Taten jetzt zunichte gemacht, und Leander machte sich selbst vorwürfe, warum er nicht auf seinen ersten Instinkt gehört hatte und der ganzen Sache überhaupt die Chance gegeben hatte, so verraten zu werden.<br />
<br />
<br />
Innogen spürte die innere Zerrissenheit von Leander und wollte schon zu ihm gehen, aber er schickte sie weg. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Stell dich vor die Tür und gib acht, dass niemand lauscht“</span>, trug er ihr auf, noch ehe sie ihn auch nur berühren konnte. Sie schaute etwas unsicher, ging aber ohne weitere Fragen.<br />
<br />
<br />
Leander stand also auf einer Seite seines überdimensional riesigen Cubiculums vor dem Halbrund mit den Fenstern zum kleineren Garten und verschränkte die Arme. Er hatte vieles, was er gerne sagen würde, aber er zwang sich, erst einmal still zu bleiben und zu warten. Denn er war noch eines: gerecht. Und als gerechter Mann wollte er den beiden ihm Gegenüber erst einmal die Chance geben, ob sie nicht von sich aus zu der Erkenntnis der Konsequenzen ihrer Handlungen fähig waren, und ob sie in der Lage waren, die Verantwortung für ihren Verrat an seinem vertrauen auf sich zu nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Leander hatte Nicander und Orestilla in sein Zimmer gerufen, nachdem das Essen mit den verwandten schließlich beendet war. Es gab Dinge zu klären, die er nicht weiter aufschieben wollte, denn der Zorn kochte tief in seinen Eingeweiden und drohte, ihn zu ersticken. Er wollte die Sache jetzt klären, ehe er sich zu einer eitrigen Wunde in seiner Seele verfestigen konnte, und auch, ehe die beiden in ihrer Dummheit noch mehr anstellen konnten, was zu einem noch schlimmeren Zornesausbruch führen würde.<br />
<br />
<br />
Dabei war Leander so eigentlich nicht und wollte auch nicht so sein. Er war allgemein kein rachsüchtiger Mensch. Ihm gefiel es nicht, andere Leute zu demütigen und zu maßregeln und er fand keinen Gefallen an Strafen und Erniedrigung. Zumindest nicht, sofern diese dem Gegenüber nicht tiefe Lust bescherten. Aber eigentlich war er ein ruhiger, besonnener und ausgeglichener Mensch.<br />
Doch Nicander und Orestilla hatten dies nun so sehr ausgenutzt und in sein Gegenteil verkehrt, dass er ernsthaft Probleme mit seinem Selbstbild zu bekommen anfing. Er wollte so nicht länger sein müssen, nur weil seine Frau ihn aus Selbstsucht, Gedankenlosigkeit und einer perfiden Lust für zickigen Unsinn dazu zwang. <br />
<br />
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Nach dem letzten Streit hatte er geglaubt, dass sie auf dem Weg einer Besserung wären, dass sie zu einer Verständigung gefunden hätten. Dass seine Frau endlich reifer würde. Erwachsener. Und er hatte ihr vertraut. Aber all das war durch ihre Taten jetzt zunichte gemacht, und Leander machte sich selbst vorwürfe, warum er nicht auf seinen ersten Instinkt gehört hatte und der ganzen Sache überhaupt die Chance gegeben hatte, so verraten zu werden.<br />
<br />
<br />
Innogen spürte die innere Zerrissenheit von Leander und wollte schon zu ihm gehen, aber er schickte sie weg. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Stell dich vor die Tür und gib acht, dass niemand lauscht“</span>, trug er ihr auf, noch ehe sie ihn auch nur berühren konnte. Sie schaute etwas unsicher, ging aber ohne weitere Fragen.<br />
<br />
<br />
Leander stand also auf einer Seite seines überdimensional riesigen Cubiculums vor dem Halbrund mit den Fenstern zum kleineren Garten und verschränkte die Arme. Er hatte vieles, was er gerne sagen würde, aber er zwang sich, erst einmal still zu bleiben und zu warten. Denn er war noch eines: gerecht. Und als gerechter Mann wollte er den beiden ihm Gegenüber erst einmal die Chance geben, ob sie nicht von sich aus zu der Erkenntnis der Konsequenzen ihrer Handlungen fähig waren, und ob sie in der Lage waren, die Verantwortung für ihren Verrat an seinem vertrauen auf sich zu nehmen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum | Norbana Orestilla]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=936</link>
			<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 21:24:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=120">Norbana Orestilla</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=936</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/chxSnT9F/Cub-Orestillas.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cub-Orestillas.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
</div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Ich betrat mein Cubiculum mit leuchtenden Augen. Es war genau so, wie ich es mir erhofft hatte: Ein geräumiger Raum mit einem kleinen Fenster, das den Blick auf den gepflegten Garten freigab. Das Licht der Nachmittagssonne tauchte die Wände in warme Farben, und ein Hauch von Frühlingsluft drang durch das Fenster herein.<br />
Das Bett aus dunklem Ebenholz dominierte den Raum. Die kunstvollen Schnitzereien an den Pfosten ließen mich staunen. Es war prachtvoll, ohne dabei überladen zu wirken, und mit kostbaren Decken und feinen Kissen ausgestattet. Neben dem Bett stand eine große Truhe, deren Eisenbeschläge matt schimmerten. Ich konnte mir bereits vorstellen, wie ich hier meine wertvollsten Kleider aufbewahren würde.<br />
Eine elegante Kommode, ebenfalls aus dunklem Holz, stand an der Wand, daneben ein bequemer Korbsessel mit einem kleinen Tischchen, das sich hervorragend für Schreibarbeiten oder eine erfrischende Schale mit Früchten eignete. In der Ecke des Raumes befand sich eine Kline, mit weichen Polstern versehen – perfekt für Momente der Ruhe und des Nachdenkens.<br />
Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich ließ mich auf das Bett sinken, spürte die angenehme Weichheit unter mir und atmete tief durch. Endlich fühlte ich mich in meinem neuen Heim angekommen.<br />
Mit einer leichten Bewegung erhob ich mich wieder und wandte mich an eine der Sklavinnen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ruf Nicander zu mir"</span>, bat ich mit sanfter Stimme. Ich konnte es kaum noch erwarten, dass er endlich zu mir kam.<br />
Während die Sklavin davoneilte, ließ ich meinen Blick erneut durch das Cubiculum schweifen. Ein Gefühl von Glück durchströmte mich. und wenn nun gleich Nicander erscheinen würde, dann war mein Glück für heute vollkommen.<br />
<br />
<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/chxSnT9F/Cub-Orestillas.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cub-Orestillas.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
</div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Ich betrat mein Cubiculum mit leuchtenden Augen. Es war genau so, wie ich es mir erhofft hatte: Ein geräumiger Raum mit einem kleinen Fenster, das den Blick auf den gepflegten Garten freigab. Das Licht der Nachmittagssonne tauchte die Wände in warme Farben, und ein Hauch von Frühlingsluft drang durch das Fenster herein.<br />
Das Bett aus dunklem Ebenholz dominierte den Raum. Die kunstvollen Schnitzereien an den Pfosten ließen mich staunen. Es war prachtvoll, ohne dabei überladen zu wirken, und mit kostbaren Decken und feinen Kissen ausgestattet. Neben dem Bett stand eine große Truhe, deren Eisenbeschläge matt schimmerten. Ich konnte mir bereits vorstellen, wie ich hier meine wertvollsten Kleider aufbewahren würde.<br />
Eine elegante Kommode, ebenfalls aus dunklem Holz, stand an der Wand, daneben ein bequemer Korbsessel mit einem kleinen Tischchen, das sich hervorragend für Schreibarbeiten oder eine erfrischende Schale mit Früchten eignete. In der Ecke des Raumes befand sich eine Kline, mit weichen Polstern versehen – perfekt für Momente der Ruhe und des Nachdenkens.<br />
Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich ließ mich auf das Bett sinken, spürte die angenehme Weichheit unter mir und atmete tief durch. Endlich fühlte ich mich in meinem neuen Heim angekommen.<br />
Mit einer leichten Bewegung erhob ich mich wieder und wandte mich an eine der Sklavinnen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ruf Nicander zu mir"</span>, bat ich mit sanfter Stimme. Ich konnte es kaum noch erwarten, dass er endlich zu mir kam.<br />
Während die Sklavin davoneilte, ließ ich meinen Blick erneut durch das Cubiculum schweifen. Ein Gefühl von Glück durchströmte mich. und wenn nun gleich Nicander erscheinen würde, dann war mein Glück für heute vollkommen.<br />
<br />
<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Triclinium | Cena für die neuen Hausherren]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=930</link>
			<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 18:32:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=90">Aulus Plautius Montanus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=930</guid>
			<description><![CDATA[Der dickliche Ritter hatte gerade sein ausgedehntes Mittagsschläfchen gemacht, als er unsanft von Nike aus dem Schlaf gerissen wurde. Normalerweise würde er der Sklavin die Hammelbeine dafür langziehen, aber er wollte nicht so sein, da sie ihm Kunde von der Ankunft des tüchtigen Plautius Leanders und dessen Entourage verkündete. Na endlich! Montanus war bereits seit gut drei Wochen hier und hatte die ganze Vorarbeit für den legalen Mummpitz geleistet und das Hauspersonal hier vom Wechsel der Eigentümerschaft sowie deren neuen Hausherrn informiert. Der große Kasten musste gut zehn Jahre leergestanden sein und der Ritter hoffte, dass irgendjemand anderes Gefallen an dem Ding finden würde so lange er sich nicht drum kümmern musste.<br />
<br />
Auf Geheiß von Montanus hin schwärmten seine Leibsklaven, allen voran die schöne und exotische Nike, aus und bereiteten ein würdiges Fest für Plautius Leander und seine junge Gattin vor. Die Küche brummte, mehrere junge Sklaven rannten auf den Markt um lokale und internationale Leckerbissen zu besorgen um einen angemessenen Empfang zu bereiten nach den Vorgaben von Plautius Montanus. Während Leander und Orestila noch im Bade saßen und entspannten, entwickelte sich das Haus in einen Bienenstock und das Triclinium wurde noch einmal gefegt um jedes letzte Staubkörnchen zu entfernen, zusätzliche Kissen für extra Komfort sowie gutes Geschirr, Trinkgefäße und Getränke aufgetragen. Auch hatten sich die Sklaven herausgeputzt und ihre guten Tuniken angezogen um den neuen Herren zu imponieren. <br />
<br />
Als alles an seinem Platz war, wuchtete sich der Ritter aus dem Gästezimmer die kurze Strecke bis zum Triclinium und ließ sich dann selbstbewusst auf die Kline fallen, die in der Regel für Ehrengäste reserviert war. Auch die Sklaven sollten sehen, dass die Villa einen neuen Hausherren hatte und dass Montanus diesen Platz nun nicht mehr einnahm. Als er es sich gerade bequem machte und auf Leander und seine ihm unbekannte Gattin wartete, driftete auch schon ein sehr gut aussehender Jüngling in einem bunten Federumhang mit einer Lyra im Arm herein und nahm auf einem geschmückten kleinen Podest Platz, das sich in der Mitte eines menschengroßen goldenen Vogelkäfigs befand und wartete dort auf seinen Einsatz um den Raum mit einer sanften Geräuschkulisse beim Essen zu füllen. Auch Kapaneus warf noch einen letzten Blick auf den Raum und schritt zufrieden davon um Leander und Orestila zu holen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der dickliche Ritter hatte gerade sein ausgedehntes Mittagsschläfchen gemacht, als er unsanft von Nike aus dem Schlaf gerissen wurde. Normalerweise würde er der Sklavin die Hammelbeine dafür langziehen, aber er wollte nicht so sein, da sie ihm Kunde von der Ankunft des tüchtigen Plautius Leanders und dessen Entourage verkündete. Na endlich! Montanus war bereits seit gut drei Wochen hier und hatte die ganze Vorarbeit für den legalen Mummpitz geleistet und das Hauspersonal hier vom Wechsel der Eigentümerschaft sowie deren neuen Hausherrn informiert. Der große Kasten musste gut zehn Jahre leergestanden sein und der Ritter hoffte, dass irgendjemand anderes Gefallen an dem Ding finden würde so lange er sich nicht drum kümmern musste.<br />
<br />
Auf Geheiß von Montanus hin schwärmten seine Leibsklaven, allen voran die schöne und exotische Nike, aus und bereiteten ein würdiges Fest für Plautius Leander und seine junge Gattin vor. Die Küche brummte, mehrere junge Sklaven rannten auf den Markt um lokale und internationale Leckerbissen zu besorgen um einen angemessenen Empfang zu bereiten nach den Vorgaben von Plautius Montanus. Während Leander und Orestila noch im Bade saßen und entspannten, entwickelte sich das Haus in einen Bienenstock und das Triclinium wurde noch einmal gefegt um jedes letzte Staubkörnchen zu entfernen, zusätzliche Kissen für extra Komfort sowie gutes Geschirr, Trinkgefäße und Getränke aufgetragen. Auch hatten sich die Sklaven herausgeputzt und ihre guten Tuniken angezogen um den neuen Herren zu imponieren. <br />
<br />
Als alles an seinem Platz war, wuchtete sich der Ritter aus dem Gästezimmer die kurze Strecke bis zum Triclinium und ließ sich dann selbstbewusst auf die Kline fallen, die in der Regel für Ehrengäste reserviert war. Auch die Sklaven sollten sehen, dass die Villa einen neuen Hausherren hatte und dass Montanus diesen Platz nun nicht mehr einnahm. Als er es sich gerade bequem machte und auf Leander und seine ihm unbekannte Gattin wartete, driftete auch schon ein sehr gut aussehender Jüngling in einem bunten Federumhang mit einer Lyra im Arm herein und nahm auf einem geschmückten kleinen Podest Platz, das sich in der Mitte eines menschengroßen goldenen Vogelkäfigs befand und wartete dort auf seinen Einsatz um den Raum mit einer sanften Geräuschkulisse beim Essen zu füllen. Auch Kapaneus warf noch einen letzten Blick auf den Raum und schritt zufrieden davon um Leander und Orestila zu holen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sklavenunterkunft | Kapaneos et Nicander]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=929</link>
			<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 15:45:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=116">Nicander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=929</guid>
			<description><![CDATA[&gt;&gt;&gt;<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-22-2025, 07:53 PM)</span>Caius Plautius Leander schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=13450#pid13450" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">An Nicander gewandt sagte er: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Du, Innogen und Hector könnt euch auch waschen und frisch machen. Ich möchte heute Abend einen Bericht, wie ihr untergebracht seid."</span> Und Leander dachte dabei nicht unbedingt nur an einen Bericht, sondern durchaus auch an einen Vorwand, sich in Ruhe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unterhalten</span> zu können.<br />
<br />
Kapaneos verneigte sich wieder leicht und führte sie also zurück ins Atrium. Unterwegs klatschte er auch einmal laut in die Hände, um einen Sklaven aufzufordern vier bestimmte Sklavinnen für das Balneum herbeizuholen, woraufhin der Angesprochene gleich losspurtete, um selbiges zu tun.<br />
Der Weg führte zurück ins Atrium und dort in einen anderen Hof mit einem ausladenden Schwimmbecken unter freiem Himmel und ein klein wenig grüner Idylle.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Dieser Hof ist im Sommer sehr angenehm. Das Becken wird natürlich täglich auch gereinigt, ist jetzt aber noch sehr frisch, um darin sportlich zu schwimmen. Aber im Sommer ist es sehr angenehm. Die Wassertiefe beträgt etwa fünf Fuß“</span></span>, dozierte er wieder und schindete offensichtlich noch einen Moment Zeit, als auch schon einige Sklavinnen am Rand unauffällig vorbeihuschten und in einem Gang verschwanden, den Kapaneos dann auch gleich beschritt.<span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hier geht es in den Badebereich“</span></span></span></span></blockquote><br />
Kapaneos machte eine Hausführung, und je mehr ich zuhörte, desto faszinierter war ich. Welch schöner, auserwählter Sprache bediente sich dieser Maiordomus. Wie stolz machte er die Herrschaft auf jedes kleine Detail der prächtigen Architektur aufmerksam. Das der Name des Hauses in seiner Stirn eintätowiert war, war nicht nur der Laune seines früheren Herren geschuldet; der Mann verkörperte ganz und gar die Seele dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">domus</span>. Ich hoffte sehr, dass er beim Dominus nicht in Ungnade fiele, sondern uns lange erhalten bliebe.<br />
<br />
Wie ihm befohlen worden war, brachte er uns Haussklaven unter. Hector kam zu zwei anderen Ianitoren auf ein Zimmer, Innogen in Rufweite ihres Herren ins Vorzimmer von dessen Cubiculum, und mir wurde die Ehre zuteil, dass Kapaneos mich in seiner eigenen Unterkunft einquartierte. Diese war ein einigermaßen großer Raum mit drei Betten, von denen zwei noch leer standen. Jedes hatte am Fußende eine große Holztruhe für unsere persönliche Habe. Kapaneos hatte sein eigenes Bett mit gesäumten Wolldecken und einem warmen Schaffell bestückt, daher war es gut zu erkennen. Ich nahm mir das, was am nächsten bei der Tür stand. <br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Hier ist es schön, ich danke dir"</span>, sagte ich ihm. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">"Hmm, der Befehl war, euch angemessen unterzubringen"</span></span>, erwiderte der Maiordomus etwas reserviert.<br />
Ich wollte ihn lediglich ein wenig auftauen, daher lächelte ich und begann halblaut zu deklamieren:<br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">" Und hoch auf der Zinne, von Speeren umsaust,<br />
Rief er und ballte nach oben die Faust:<br />
›All deine Gewölke türme,<br />
Ja all deine Flammen herniedergeuß,<br />
Doch wirst du nicht hindern den Kapaneus,<br />
Ohnmächtiger Zeus,<br />
Daß er dies Theben erstürme!"</span>, *<br />
<br />
dann kam mir aber, dass der Kapaneos aus dem Theaterstück von Zeus bestraft worden war; und der hiesige aus dem realen Leben stand ja mit Plautius Leander auch plötzlich einem neuen und reichlich strengen Zeus gegenüber. Er konnte meine von Überschwang gezeugten Worte durchaus als Drohung auffassen, und daher sagte ich schnell:<br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Dieses Gedicht ist lediglich deinem großen Namen geschuldet. Sieben gegen Theben, du weißt schon. Da gab es auch einen Kapaneus.  Ich wollte dich damit keinesfalls ärgern, und es würde mir Leid tun, wenn du das von mir denkst"</span><br />
<br />
Kapaneos musterte mich fragend. Dann sagte er nur : <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">"So so. Ist schon recht, ... Nicander, nicht wahr?"</span></span><br />
<br />
<br />
Die Domini begaben sich ins Balneum, und Kapaneus brachte mich zu den Wirtschaftsräumen zum Waschen, nachdem ich meine - zugegebenermaßen wenigen Besitztümer - in meiner Truhe verstaut hatte.<br />
<br />
Dort traf ich eine vergnügte Innogen: "Wie oft werde ich mich hier noch verlaufen?",fragte sie: "Aber das Cubiculum von Herrn Leander ist eine Wucht; nun ja, du wirst es auch noch sehen"<br />
ich ließ sie alleine, um mich dort zu waschen, wo es auch Hector tat; wir schütteten uns gegenseitig schwungvoll Schöpfeimer voll mit Wasser über den Kopf, wobei Hector sich bücken, ich aber auf einen Schemel steigen musste. <br />
Dann zogen wir unsere besten Tuniken an und aßen wir rasch eine Kleinigkeit aus der Küche. Hector, der eine Vorliebe für Süssigkeiten hatte, freute sich sehr, als er entdeckte, dass der Koch oder die Köchin es gut gemeint, und uns süßes Mus zum Brot dazu gegeben hatte.<br />
<br />
Darüber verging die Zeit, es wurde Abend, und ich sagte: <span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Der Dominus möchte heute Abend noch einen Bericht, wie wir untergebracht sind"</span><br />
"Dann komm gleich mit mir. Nicht, dass du dich auch noch verläufst", sagte Innogen und winkte mir mit ihrer Hand, um ihre kleine Hand in die meine zu legen und mir den Weg zu zeigen &gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">*Schack, Adolf- Friedrich von: <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Schack,+Adolf+Friedrich+von/Gedichte/Gedichte/3.+Romanzen+und+Balladen/Evadne" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Evadne,</a> 1861</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[&gt;&gt;&gt;<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-22-2025, 07:53 PM)</span>Caius Plautius Leander schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=13450#pid13450" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">An Nicander gewandt sagte er: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Du, Innogen und Hector könnt euch auch waschen und frisch machen. Ich möchte heute Abend einen Bericht, wie ihr untergebracht seid."</span> Und Leander dachte dabei nicht unbedingt nur an einen Bericht, sondern durchaus auch an einen Vorwand, sich in Ruhe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unterhalten</span> zu können.<br />
<br />
Kapaneos verneigte sich wieder leicht und führte sie also zurück ins Atrium. Unterwegs klatschte er auch einmal laut in die Hände, um einen Sklaven aufzufordern vier bestimmte Sklavinnen für das Balneum herbeizuholen, woraufhin der Angesprochene gleich losspurtete, um selbiges zu tun.<br />
Der Weg führte zurück ins Atrium und dort in einen anderen Hof mit einem ausladenden Schwimmbecken unter freiem Himmel und ein klein wenig grüner Idylle.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Dieser Hof ist im Sommer sehr angenehm. Das Becken wird natürlich täglich auch gereinigt, ist jetzt aber noch sehr frisch, um darin sportlich zu schwimmen. Aber im Sommer ist es sehr angenehm. Die Wassertiefe beträgt etwa fünf Fuß“</span></span>, dozierte er wieder und schindete offensichtlich noch einen Moment Zeit, als auch schon einige Sklavinnen am Rand unauffällig vorbeihuschten und in einem Gang verschwanden, den Kapaneos dann auch gleich beschritt.<span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hier geht es in den Badebereich“</span></span></span></span></blockquote><br />
Kapaneos machte eine Hausführung, und je mehr ich zuhörte, desto faszinierter war ich. Welch schöner, auserwählter Sprache bediente sich dieser Maiordomus. Wie stolz machte er die Herrschaft auf jedes kleine Detail der prächtigen Architektur aufmerksam. Das der Name des Hauses in seiner Stirn eintätowiert war, war nicht nur der Laune seines früheren Herren geschuldet; der Mann verkörperte ganz und gar die Seele dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">domus</span>. Ich hoffte sehr, dass er beim Dominus nicht in Ungnade fiele, sondern uns lange erhalten bliebe.<br />
<br />
Wie ihm befohlen worden war, brachte er uns Haussklaven unter. Hector kam zu zwei anderen Ianitoren auf ein Zimmer, Innogen in Rufweite ihres Herren ins Vorzimmer von dessen Cubiculum, und mir wurde die Ehre zuteil, dass Kapaneos mich in seiner eigenen Unterkunft einquartierte. Diese war ein einigermaßen großer Raum mit drei Betten, von denen zwei noch leer standen. Jedes hatte am Fußende eine große Holztruhe für unsere persönliche Habe. Kapaneos hatte sein eigenes Bett mit gesäumten Wolldecken und einem warmen Schaffell bestückt, daher war es gut zu erkennen. Ich nahm mir das, was am nächsten bei der Tür stand. <br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Hier ist es schön, ich danke dir"</span>, sagte ich ihm. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">"Hmm, der Befehl war, euch angemessen unterzubringen"</span></span>, erwiderte der Maiordomus etwas reserviert.<br />
Ich wollte ihn lediglich ein wenig auftauen, daher lächelte ich und begann halblaut zu deklamieren:<br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">" Und hoch auf der Zinne, von Speeren umsaust,<br />
Rief er und ballte nach oben die Faust:<br />
›All deine Gewölke türme,<br />
Ja all deine Flammen herniedergeuß,<br />
Doch wirst du nicht hindern den Kapaneus,<br />
Ohnmächtiger Zeus,<br />
Daß er dies Theben erstürme!"</span>, *<br />
<br />
dann kam mir aber, dass der Kapaneos aus dem Theaterstück von Zeus bestraft worden war; und der hiesige aus dem realen Leben stand ja mit Plautius Leander auch plötzlich einem neuen und reichlich strengen Zeus gegenüber. Er konnte meine von Überschwang gezeugten Worte durchaus als Drohung auffassen, und daher sagte ich schnell:<br />
<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Dieses Gedicht ist lediglich deinem großen Namen geschuldet. Sieben gegen Theben, du weißt schon. Da gab es auch einen Kapaneus.  Ich wollte dich damit keinesfalls ärgern, und es würde mir Leid tun, wenn du das von mir denkst"</span><br />
<br />
Kapaneos musterte mich fragend. Dann sagte er nur : <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">"So so. Ist schon recht, ... Nicander, nicht wahr?"</span></span><br />
<br />
<br />
Die Domini begaben sich ins Balneum, und Kapaneus brachte mich zu den Wirtschaftsräumen zum Waschen, nachdem ich meine - zugegebenermaßen wenigen Besitztümer - in meiner Truhe verstaut hatte.<br />
<br />
Dort traf ich eine vergnügte Innogen: "Wie oft werde ich mich hier noch verlaufen?",fragte sie: "Aber das Cubiculum von Herrn Leander ist eine Wucht; nun ja, du wirst es auch noch sehen"<br />
ich ließ sie alleine, um mich dort zu waschen, wo es auch Hector tat; wir schütteten uns gegenseitig schwungvoll Schöpfeimer voll mit Wasser über den Kopf, wobei Hector sich bücken, ich aber auf einen Schemel steigen musste. <br />
Dann zogen wir unsere besten Tuniken an und aßen wir rasch eine Kleinigkeit aus der Küche. Hector, der eine Vorliebe für Süssigkeiten hatte, freute sich sehr, als er entdeckte, dass der Koch oder die Köchin es gut gemeint, und uns süßes Mus zum Brot dazu gegeben hatte.<br />
<br />
Darüber verging die Zeit, es wurde Abend, und ich sagte: <span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Der Dominus möchte heute Abend noch einen Bericht, wie wir untergebracht sind"</span><br />
"Dann komm gleich mit mir. Nicht, dass du dich auch noch verläufst", sagte Innogen und winkte mir mit ihrer Hand, um ihre kleine Hand in die meine zu legen und mir den Weg zu zeigen &gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">*Schack, Adolf- Friedrich von: <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Schack,+Adolf+Friedrich+von/Gedichte/Gedichte/3.+Romanzen+und+Balladen/Evadne" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Evadne,</a> 1861</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ankunft in Londinium]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=923</link>
			<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 14:41:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=923</guid>
			<description><![CDATA[Am Tag vor der Abreise hatte Leander seine Ehefrau noch einmal beglückt und war bei ihr geblieben, bis sie eingeschlafen war, ehe er sich in seine eigenen Räumlichkeiten zurückgezogen hatte. Die Abreise war gut vorbereitet und konnte daher im frühen Morgengrauen auch schon beginnen, wo Leander und Innogen für den ersten Tag die eine, Nicander und Norbana Orestilla die andere Kutsche bestiegen und Hector zeitweilig in der einen, mal in der anderen Kutsche mitfuhr und, soweit er das Gefühl hatte, zu stören, beizeiten dem Kutscher auf dem Kutschbock Gesellschaft leistete.<br />
<br />
<br />
Die Reise selbst war, wie Leander es gesagt hatte: Hauptsächlich dunkel wegen der geschlossenen Fenster, holperig und recht langweilig, weshalb er sich den ersten Tag der Reise vormittags mit Innogen vergnügte, nach dem Pferdewechsel am Mittag mit seiner Frau und Nicander die Kutsche teilte, um sich etwas zu unterhalten.<br />
Den zweiten Tag widmete er gänzlich seiner Ehefrau und verkürzte ihnen beiden die Zeit, indem er ihr zeigte, wie das Holpern der Kutsche sich auch ganz schön anfühlen und in ihrer beider Bewegungen einbauen ließ, wenn sie auf ihm saß. So verkürzte sich zumindest etwas die Zeit.<br />
Da die Straße doch nasser war, als angenommen, und die reise einen Tag länger verschlingen würde, war am dritten Tag wieder hauptsächlich Innogen seine Reisebegleitung, auch wenn das Leanders Laune nicht gänzlich aufhellen konnte.<br />
Den vierten Tag verbrachte er mit Konversation mit seiner Frau und Nicander ganz brav und langweilig, bis gegen Mittag Londinium in Sicht kam und sich somit das Ende der Reise abzeichnete. Sie verzichteten auf einen weiteren Pferdewechsel und kamen so auch am Nachmittag schließlich bei ihrem Ziel an. Leander konnte es kaum erwarten, die miefige, enge Kutsche zu verlassen. Der Kutscher hielt einmal vor dem Haupteingang der wirklich prächtigen und riesigen Villa. Leander versank einen kurzen Augenblick in dem Anblick der hohen Marmorsäulen, die den vorgelagerten Portikus trugen und als Regenschutz für alle Passanten des Hauses fungierten. Doch noch beeindruckender war die gewaltige, beschlagene Eingangstür, die den Wohlstand geradezu herausbrüllte mit ihren schieren Ausmaßen. Und all das war jetzt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sein</span> Leander brauchte einen Moment, um das wirklich zu erfassen, während er seiner Frau eine Hand bot, um ihr aus der Kutsche zu helfen.<br />
<br />
<br />
Die Tür knarzte, als zwei kräftige Sklaven sie aufschoben. Einer allein hätte den Türflügel nicht bewegen können. <br />
<br />
<img src="https://s1.directupload.eu/images/user/250317/z5it2wy8.png" loading="lazy"  alt="[Bild: z5it2wy8.png]" class="mycode_img" />In der Mitte des Eingangs stand auch schon ein Mann in einem edlen Gewand, dem man wohl nur an dem auf dem rasierten Schädel über dem Ohr eintätowierten Wort <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">PLAVTIA</span> den Sklavenstand ansehen konnte – eine Kennzeichnung, die seine Freilassung ebenfalls unmöglich machte und ihn auf ewig an dieses Haus band.<br />
Leander schritt die Treppe zu ihm hinauf, da er nicht wie ein Bittsteller von unten mit ihm zu reden gedachte, seine Frau fest an seinem Arm mit sich führend. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich bin Caius Plautius Leander. Dies ist meine Ehefrau Norbana Orestilla“</span>, verkündete ich und wartete auf die Reaktion des Mannes, der seine Gedanken hinter einer ausdruckslosen Miene verborgen hielt, während er sich verneigte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Willkommen, Domunus. Willkommen, Domina. Mein Name ist Kapaneos, ich bin der Maiordomus. Ich habe eure Ankunft bereits erwartet. Tretet ein.“</span></span><br />
Leander ließ sich ebenfalls nicht anmerken, ob er überrascht war, vom Maiordomus selbst begrüßt zu werden, und betrat den Windfang, der sich zu einem Atrium hin öffnete, das gewaltig genug war, um darin die gesamte Domus Plautia in Iscalis unterzubringen. <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/250317/y2569qq2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: y2569qq2.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
Hier wankte einmal ganz kurz seine Fassade, als er den Raum betrat, und er ließ den Arm seiner Frau los, während er auf das gewaltige Regenbecken blickte, die feinen korinthischen Säulen, die das darüber befindliche Stockwerk mit noch mehr solcher Säulen trugen, die reichhaltigen Bodenmosaike mit verschiedensten Vögeln, Fischen, Mustern darin. Allesamt so viel mehr Reichtum, dass einem Menschen schwindelig werden könnte.<br />
<br />
<br />
Der Maiordomus bemerkte es und räusperte sich kurz. Leander war sich sicher, dass er so ein Lächeln verbarg, und schaute relativ finster in die Richtung des Sklaven. Er konnte Geringschätzung nicht ausstehen, und er war selbst lang genug Maiordomus gewesen, wenn auch nicht in einem so gewaltigen Haus, um zu wissen, dass man nicht zu freigiebig sein durfte, um nicht falsche Nachgiebigkeit zu suggerieren. Er war nicht grausam und hatte nicht vor, es zu sein, aber er konnte durchaus auch hart durchgreifen, wenn es nötig war.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wieviele Sklaven gehören zum Haus?“</span> fragte er einmal bedrohlich ruhig.<br />
<span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Inklusive der Gärtner, Stallarbeiter, Wachhundeführer, Küchensklaven und sämtlicher Kinder im Moment neununddreißig“</span> </span>verkündete der Maiordomus.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich habe aus Iscalis meine Cubicularia Innogen und den Secretarius meiner Ehefrau Nicander mitgebracht, ebenso meinen bisherigen Ianitor Hector. Ich erwarte, dass sie adäquat untergebracht werden und mit Respekt behandelt werden. In einigen Wochen werden noch weitere Sklaven aus Iscalis eintreffen, für die dasselbe gilt.“</span><br />
Kapaneos verneigte sich wieder leicht und schürzte die Lippen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Natürlich, Dominus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Achja, Kapaneos?“</span> entschloss Leander sich, gleich zu Beginn die Machtverhältnisse zu klären. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich habe noch nicht entschieden, wer im Haus welche Stellung hier behalten wird. Und ich habe auch kein Problem damit, mich notfalls von Sklaven zu trennen, die meiner Frau, mir, oder den Sklaven meines vertrauens nicht den nötigen Respekt entgegenbringen.“</span><br />
Er ließ seinen Blick dabei auf Kapaneos ruhen, so dass dieser den Wink verstand. Was er mit einer tieferen Verbeugung als bislang auch durchaus andeutete. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Natürlich, Dominus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Gut, dann zeig uns noch den Rest.“</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Tag vor der Abreise hatte Leander seine Ehefrau noch einmal beglückt und war bei ihr geblieben, bis sie eingeschlafen war, ehe er sich in seine eigenen Räumlichkeiten zurückgezogen hatte. Die Abreise war gut vorbereitet und konnte daher im frühen Morgengrauen auch schon beginnen, wo Leander und Innogen für den ersten Tag die eine, Nicander und Norbana Orestilla die andere Kutsche bestiegen und Hector zeitweilig in der einen, mal in der anderen Kutsche mitfuhr und, soweit er das Gefühl hatte, zu stören, beizeiten dem Kutscher auf dem Kutschbock Gesellschaft leistete.<br />
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Die Reise selbst war, wie Leander es gesagt hatte: Hauptsächlich dunkel wegen der geschlossenen Fenster, holperig und recht langweilig, weshalb er sich den ersten Tag der Reise vormittags mit Innogen vergnügte, nach dem Pferdewechsel am Mittag mit seiner Frau und Nicander die Kutsche teilte, um sich etwas zu unterhalten.<br />
Den zweiten Tag widmete er gänzlich seiner Ehefrau und verkürzte ihnen beiden die Zeit, indem er ihr zeigte, wie das Holpern der Kutsche sich auch ganz schön anfühlen und in ihrer beider Bewegungen einbauen ließ, wenn sie auf ihm saß. So verkürzte sich zumindest etwas die Zeit.<br />
Da die Straße doch nasser war, als angenommen, und die reise einen Tag länger verschlingen würde, war am dritten Tag wieder hauptsächlich Innogen seine Reisebegleitung, auch wenn das Leanders Laune nicht gänzlich aufhellen konnte.<br />
Den vierten Tag verbrachte er mit Konversation mit seiner Frau und Nicander ganz brav und langweilig, bis gegen Mittag Londinium in Sicht kam und sich somit das Ende der Reise abzeichnete. Sie verzichteten auf einen weiteren Pferdewechsel und kamen so auch am Nachmittag schließlich bei ihrem Ziel an. Leander konnte es kaum erwarten, die miefige, enge Kutsche zu verlassen. Der Kutscher hielt einmal vor dem Haupteingang der wirklich prächtigen und riesigen Villa. Leander versank einen kurzen Augenblick in dem Anblick der hohen Marmorsäulen, die den vorgelagerten Portikus trugen und als Regenschutz für alle Passanten des Hauses fungierten. Doch noch beeindruckender war die gewaltige, beschlagene Eingangstür, die den Wohlstand geradezu herausbrüllte mit ihren schieren Ausmaßen. Und all das war jetzt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sein</span> Leander brauchte einen Moment, um das wirklich zu erfassen, während er seiner Frau eine Hand bot, um ihr aus der Kutsche zu helfen.<br />
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Die Tür knarzte, als zwei kräftige Sklaven sie aufschoben. Einer allein hätte den Türflügel nicht bewegen können. <br />
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<img src="https://s1.directupload.eu/images/user/250317/z5it2wy8.png" loading="lazy"  alt="[Bild: z5it2wy8.png]" class="mycode_img" />In der Mitte des Eingangs stand auch schon ein Mann in einem edlen Gewand, dem man wohl nur an dem auf dem rasierten Schädel über dem Ohr eintätowierten Wort <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">PLAVTIA</span> den Sklavenstand ansehen konnte – eine Kennzeichnung, die seine Freilassung ebenfalls unmöglich machte und ihn auf ewig an dieses Haus band.<br />
Leander schritt die Treppe zu ihm hinauf, da er nicht wie ein Bittsteller von unten mit ihm zu reden gedachte, seine Frau fest an seinem Arm mit sich führend. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich bin Caius Plautius Leander. Dies ist meine Ehefrau Norbana Orestilla“</span>, verkündete ich und wartete auf die Reaktion des Mannes, der seine Gedanken hinter einer ausdruckslosen Miene verborgen hielt, während er sich verneigte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Willkommen, Domunus. Willkommen, Domina. Mein Name ist Kapaneos, ich bin der Maiordomus. Ich habe eure Ankunft bereits erwartet. Tretet ein.“</span></span><br />
Leander ließ sich ebenfalls nicht anmerken, ob er überrascht war, vom Maiordomus selbst begrüßt zu werden, und betrat den Windfang, der sich zu einem Atrium hin öffnete, das gewaltig genug war, um darin die gesamte Domus Plautia in Iscalis unterzubringen. <br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/250317/y2569qq2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: y2569qq2.png]" class="mycode_img" /></div>
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Hier wankte einmal ganz kurz seine Fassade, als er den Raum betrat, und er ließ den Arm seiner Frau los, während er auf das gewaltige Regenbecken blickte, die feinen korinthischen Säulen, die das darüber befindliche Stockwerk mit noch mehr solcher Säulen trugen, die reichhaltigen Bodenmosaike mit verschiedensten Vögeln, Fischen, Mustern darin. Allesamt so viel mehr Reichtum, dass einem Menschen schwindelig werden könnte.<br />
<br />
<br />
Der Maiordomus bemerkte es und räusperte sich kurz. Leander war sich sicher, dass er so ein Lächeln verbarg, und schaute relativ finster in die Richtung des Sklaven. Er konnte Geringschätzung nicht ausstehen, und er war selbst lang genug Maiordomus gewesen, wenn auch nicht in einem so gewaltigen Haus, um zu wissen, dass man nicht zu freigiebig sein durfte, um nicht falsche Nachgiebigkeit zu suggerieren. Er war nicht grausam und hatte nicht vor, es zu sein, aber er konnte durchaus auch hart durchgreifen, wenn es nötig war.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wieviele Sklaven gehören zum Haus?“</span> fragte er einmal bedrohlich ruhig.<br />
<span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Inklusive der Gärtner, Stallarbeiter, Wachhundeführer, Küchensklaven und sämtlicher Kinder im Moment neununddreißig“</span> </span>verkündete der Maiordomus.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich habe aus Iscalis meine Cubicularia Innogen und den Secretarius meiner Ehefrau Nicander mitgebracht, ebenso meinen bisherigen Ianitor Hector. Ich erwarte, dass sie adäquat untergebracht werden und mit Respekt behandelt werden. In einigen Wochen werden noch weitere Sklaven aus Iscalis eintreffen, für die dasselbe gilt.“</span><br />
Kapaneos verneigte sich wieder leicht und schürzte die Lippen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Natürlich, Dominus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Achja, Kapaneos?“</span> entschloss Leander sich, gleich zu Beginn die Machtverhältnisse zu klären. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich habe noch nicht entschieden, wer im Haus welche Stellung hier behalten wird. Und ich habe auch kein Problem damit, mich notfalls von Sklaven zu trennen, die meiner Frau, mir, oder den Sklaven meines vertrauens nicht den nötigen Respekt entgegenbringen.“</span><br />
Er ließ seinen Blick dabei auf Kapaneos ruhen, so dass dieser den Wink verstand. Was er mit einer tieferen Verbeugung als bislang auch durchaus andeutete. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color">“Natürlich, Dominus.“</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Gut, dann zeig uns noch den Rest.“</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das grüne Gästezimmer]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=890</link>
			<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 21:51:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=90">Aulus Plautius Montanus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=890</guid>
			<description><![CDATA[In der südöstlichen Ecke des Oecus befand sich ein weiteres großes Gästezimmer, das Platz für bis zu drei Bewohner bot und ebenso viele Betten beherbergte. Alles war mit kostbaren Stoffen in hellen bis dunklen Grüntönen bezogen, mit weichen Kissen in Braun- und Goldtönen geschmückt und alle Möbel waren aus edlem dunklen Holz geschnitzt. Der hellgraue Marmor mit den dunklen, schwarzen Mustern wird hier und da von einem kostbaren gewebten Teppich in sattem Waldgrün mit Goldfäden durchwirkt unterbrochen. An den Wänden befinden sich Szenen mit Pan, den Waldnymphen sowie allerlei Flora und Fauna, die in ähnlich erdigen Tönen und saftigem dunkelgrün gehalten waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der südöstlichen Ecke des Oecus befand sich ein weiteres großes Gästezimmer, das Platz für bis zu drei Bewohner bot und ebenso viele Betten beherbergte. Alles war mit kostbaren Stoffen in hellen bis dunklen Grüntönen bezogen, mit weichen Kissen in Braun- und Goldtönen geschmückt und alle Möbel waren aus edlem dunklen Holz geschnitzt. Der hellgraue Marmor mit den dunklen, schwarzen Mustern wird hier und da von einem kostbaren gewebten Teppich in sattem Waldgrün mit Goldfäden durchwirkt unterbrochen. An den Wänden befinden sich Szenen mit Pan, den Waldnymphen sowie allerlei Flora und Fauna, die in ähnlich erdigen Tönen und saftigem dunkelgrün gehalten waren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Übersicht und Grundriss]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=882</link>
			<pubDate>Sat, 22 Feb 2025 10:33:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=882</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://s20.directupload.net/images/user/250221/2o2vnjns.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 2o2vnjns.png]" class="mycode_img" /><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://s20.directupload.net/images/user/250221/2o2vnjns.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 2o2vnjns.png]" class="mycode_img" /><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Prunkvolles Gästezimmer]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=879</link>
			<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 13:59:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=90">Aulus Plautius Montanus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=879</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ein Berg geht auf Reisen</span></span></div>
<br />
Seit der Besprechung mit Leander waren einige Monate vergangen und mit Anbruch des Frühlings in Britannien hatte sich das Wetter ausreichend verbessert um in einem sehr, sehr üppig gepolsterten Wagen von Iscalis nach Londinium zu reisen. Der Ritter Plautius hatte nicht nur ein gutes Dutzend Leibsklaven dabei, die sich um seine Speisung und sein Leibeswohl kümmern würden, sondern auch die acht hünenhaften pechschwarzen Nubier, die hinter dem großen Reisewagen mit der leeren Sänfte des Plautiers folgten. Der Reisewagen wurde von mehreren Ochsen gezogen, da er so massiv war und auch eine schwere Ladung mit dem Plautier enthielt. Auf einem weiteren Karren folgten die notwendigsten Besitztümer, Kleiderkisten, die Sklaven, usw....was man halt so brauchte für ein paar Tage. <br />
<br />
Als der riesige Zirkus bei der Villa Plautia in Londinium eintraf, dauerte es mehrere Stunden bis ihm das prunkvolle Gästezimmer gerichtet wurde. Die Familienzimmer hatten eine günstigere Lage zum Garten hinaus, aber Montanus hatte kein Interesse an dieser Villa oder den Familienzimmern. Er hatte Leander schon die Nutzung gestattet und der Haushalt wurde ohnehin aus den familiären Mineneinnahmen finanziert. Wenn Atreus Caelinus einmal adoptiert war, konnte er die Villa natürlich auch gerne nutzen, wenn er sich hier in der Stadt aufhielt. Dem Ritter selbst war es einerlei, wer genau aus der Familie das Ding nutzte, das einst von seinem Onkel gebaut wurde und einmal als Statthalterbehausung gedient hatte zu Zeiten als die Provinz Britannia noch ganz neu war. <br />
<br />
Sobald alles einmal ausgepackt war, sendete der dickliche Montanus einige bereits vorbereitete Briefe und Geschenke an einflussreiche Bürger Londiniums los und wies das Personal der Villa ein für die kommende Woche ein großes Gastmahl vorzubereiten. Es galt einen Haufen eitler Gockel zu bestechen und dies tat man am besten mit einer üppigen Auswahl an Geld, Unterhaltung und Sex. Musikanten, Tänzer, gutes Essen, guter Wein und die öffentlichen Räume mussten geschmückt werden. Auch <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=294&amp;pid=12945#pid12945" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leander</a> und <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=791&amp;pid=12944#pid12944" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Atreus Caelinus</a> hatte der Ritter informiert, dass diese Bescheid wussten, wo er sich aufhielt und ebenfalls die Reise antreten konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ein Berg geht auf Reisen</span></span></div>
<br />
Seit der Besprechung mit Leander waren einige Monate vergangen und mit Anbruch des Frühlings in Britannien hatte sich das Wetter ausreichend verbessert um in einem sehr, sehr üppig gepolsterten Wagen von Iscalis nach Londinium zu reisen. Der Ritter Plautius hatte nicht nur ein gutes Dutzend Leibsklaven dabei, die sich um seine Speisung und sein Leibeswohl kümmern würden, sondern auch die acht hünenhaften pechschwarzen Nubier, die hinter dem großen Reisewagen mit der leeren Sänfte des Plautiers folgten. Der Reisewagen wurde von mehreren Ochsen gezogen, da er so massiv war und auch eine schwere Ladung mit dem Plautier enthielt. Auf einem weiteren Karren folgten die notwendigsten Besitztümer, Kleiderkisten, die Sklaven, usw....was man halt so brauchte für ein paar Tage. <br />
<br />
Als der riesige Zirkus bei der Villa Plautia in Londinium eintraf, dauerte es mehrere Stunden bis ihm das prunkvolle Gästezimmer gerichtet wurde. Die Familienzimmer hatten eine günstigere Lage zum Garten hinaus, aber Montanus hatte kein Interesse an dieser Villa oder den Familienzimmern. Er hatte Leander schon die Nutzung gestattet und der Haushalt wurde ohnehin aus den familiären Mineneinnahmen finanziert. Wenn Atreus Caelinus einmal adoptiert war, konnte er die Villa natürlich auch gerne nutzen, wenn er sich hier in der Stadt aufhielt. Dem Ritter selbst war es einerlei, wer genau aus der Familie das Ding nutzte, das einst von seinem Onkel gebaut wurde und einmal als Statthalterbehausung gedient hatte zu Zeiten als die Provinz Britannia noch ganz neu war. <br />
<br />
Sobald alles einmal ausgepackt war, sendete der dickliche Montanus einige bereits vorbereitete Briefe und Geschenke an einflussreiche Bürger Londiniums los und wies das Personal der Villa ein für die kommende Woche ein großes Gastmahl vorzubereiten. Es galt einen Haufen eitler Gockel zu bestechen und dies tat man am besten mit einer üppigen Auswahl an Geld, Unterhaltung und Sex. Musikanten, Tänzer, gutes Essen, guter Wein und die öffentlichen Räume mussten geschmückt werden. Auch <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=294&amp;pid=12945#pid12945" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leander</a> und <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=791&amp;pid=12944#pid12944" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Atreus Caelinus</a> hatte der Ritter informiert, dass diese Bescheid wussten, wo er sich aufhielt und ebenfalls die Reise antreten konnten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Porta | Eingangsbereich]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=862</link>
			<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 16:16:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=862</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <img src="https://s20.directupload.net/images/user/250113/sfuzzq7l.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: sfuzzq7l.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Eingang zur Villa Plautia liegt unter einem säulengetragenen Portikus. Man muss ein paar Stufen zu der schweren, beschlagenen Doppeltür aufsteigen. Ein Ianitor hält hier mit zwei Sklaven zum öffnen und schließen der Tür Wache und begrüßt die Gäste des Hauses.</span></span></span></span><br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <img src="https://s20.directupload.net/images/user/250113/sfuzzq7l.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: sfuzzq7l.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Eingang zur Villa Plautia liegt unter einem säulengetragenen Portikus. Man muss ein paar Stufen zu der schweren, beschlagenen Doppeltür aufsteigen. Ein Ianitor hält hier mit zwei Sklaven zum öffnen und schließen der Tür Wache und begrüßt die Gäste des Hauses.</span></span></span></span><br />
</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Postabgabe]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=861</link>
			<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 16:11:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=107">Caius Plautius Leander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=861</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/250113/94vildzn.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 94vildzn.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Briefe und Geschenke können an einem Seiteneingang der Villa abgegeben werden, wo ein gewissenhafter Sklave sie in Empfang nimmt.</span></span></span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/250113/94vildzn.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 94vildzn.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Briefe und Geschenke können an einem Seiteneingang der Villa abgegeben werden, wo ein gewissenhafter Sklave sie in Empfang nimmt.</span></span></span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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