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		<title><![CDATA[Forum - Casa Sabinia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 22:05:58 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Tablinum | Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=797</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 07:59:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=797</guid>
			<description><![CDATA[Ich schritt voran und betrat das Tablinum. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Bitte nimm doch Platz, verheerter Furius Saturninus!"</span></span>, sagte ich und bot ihm mit einer einladenden Geste den Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite meines Schreibtisches an. Ich selbst nahm auch Platz. Kurz darauf erschien Beatus mit einem Tablett, auf dem zwei Becher, eine Kanne mit Wein und eine mit Wasser platziert waren. Mit einer weiteren Geste bedeute ich dem Jungen das Tablett einfach auf einem Beistelltisch abzustellen. Danach war er entlassen. Ich würde meinem Gast schon selbst einschenken. Ich erhob mich und ging zu dem Beistelltisch. Währenddessen wiederholte ich meine Frage, aber diesmal auf eine intimere Art. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Nun, was führt dich zu mir, mein verehrter Freund?"</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich schritt voran und betrat das Tablinum. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Bitte nimm doch Platz, verheerter Furius Saturninus!"</span></span>, sagte ich und bot ihm mit einer einladenden Geste den Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite meines Schreibtisches an. Ich selbst nahm auch Platz. Kurz darauf erschien Beatus mit einem Tablett, auf dem zwei Becher, eine Kanne mit Wein und eine mit Wasser platziert waren. Mit einer weiteren Geste bedeute ich dem Jungen das Tablett einfach auf einem Beistelltisch abzustellen. Danach war er entlassen. Ich würde meinem Gast schon selbst einschenken. Ich erhob mich und ging zu dem Beistelltisch. Währenddessen wiederholte ich meine Frage, aber diesmal auf eine intimere Art. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Nun, was führt dich zu mir, mein verehrter Freund?"</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein neuer Sabinier im Haus - oder: Der Bruder, der ein Vetter war]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=690</link>
			<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 13:36:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=690</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem mein Vetter Bellus spät in der Nacht eingetroffen war und die Sklaven mich aus dem Schlaf gerissen hatten, fand ich nur schwer wieder in den Schlaf zurück. Mein Kopf war voller Fragen – insbesondere über den Verbleib meines Halbbruders und die Gründe für Bellus' unerwartete Reise nach Britannien. Warum hatte Onkel Quintus mich nicht über seine Ankunft informiert? Diese und weitere Fragen ließen mich den Rest der Nacht unruhig verbringen.<br />
<br />
Am Morgen, frisch gewaschen und von Midas angekleidet, begnügte ich mich mit einem einfachen Frühstück aus etwas Puls. Das musste reichen. Dann zog ich mich ins Tablinum zurück, wie ich es jeden Morgen tat, und wies Midas an, meinen Vetter zu mir zu bitten, sobald er bereit war. Ich bat ihn auch, meine Frau über Bellus' Ankunft zu informieren und sie zu uns zu holen.<br />
<br />
Während ich mich den Briefen widmete, kam Beatus herein. Ich beauftragte den Jungen, in der Stadt nachzuforschen, ob kürzlich ein junger römischer Mann von etwa achtzehn Jahren angekommen war und wo er sich aufhalten könnte. Beatus machte sich sogleich auf den Weg, und ich nutzte die verbleibende Zeit, um mich weiter meinen Briefen zu widmen, bis mein Vetter eintreten würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem mein Vetter Bellus spät in der Nacht eingetroffen war und die Sklaven mich aus dem Schlaf gerissen hatten, fand ich nur schwer wieder in den Schlaf zurück. Mein Kopf war voller Fragen – insbesondere über den Verbleib meines Halbbruders und die Gründe für Bellus' unerwartete Reise nach Britannien. Warum hatte Onkel Quintus mich nicht über seine Ankunft informiert? Diese und weitere Fragen ließen mich den Rest der Nacht unruhig verbringen.<br />
<br />
Am Morgen, frisch gewaschen und von Midas angekleidet, begnügte ich mich mit einem einfachen Frühstück aus etwas Puls. Das musste reichen. Dann zog ich mich ins Tablinum zurück, wie ich es jeden Morgen tat, und wies Midas an, meinen Vetter zu mir zu bitten, sobald er bereit war. Ich bat ihn auch, meine Frau über Bellus' Ankunft zu informieren und sie zu uns zu holen.<br />
<br />
Während ich mich den Briefen widmete, kam Beatus herein. Ich beauftragte den Jungen, in der Stadt nachzuforschen, ob kürzlich ein junger römischer Mann von etwa achtzehn Jahren angekommen war und wo er sich aufhalten könnte. Beatus machte sich sogleich auf den Weg, und ich nutzte die verbleibende Zeit, um mich weiter meinen Briefen zu widmen, bis mein Vetter eintreten würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum | LSB (Bellus)]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=689</link>
			<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 10:46:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=689</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">CUBICULUM des LUCIUS SABINIUS BELLUS</span></span></span><br />
</div>
.<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Das Cubiculum des Lucius Sabinius Bellus ist der geräumigste Bereich im Obergeschoss der Casa Sabinia. Es ist ausgestattet mit einem komfortablen Bett, einer geräumigen Wäschetruhe sowie einem Tisch und zwei Stühlen, die alle aus  heimischer Eiche gefertigt sind. Zudem erhellt ein kleines Fenster den Raum bei Tage mit natürlichem Tageslicht und schafft eine einladende Atmosphäre.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">CUBICULUM des LUCIUS SABINIUS BELLUS</span></span></span><br />
</div>
.<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Das Cubiculum des Lucius Sabinius Bellus ist der geräumigste Bereich im Obergeschoss der Casa Sabinia. Es ist ausgestattet mit einem komfortablen Bett, einer geräumigen Wäschetruhe sowie einem Tisch und zwei Stühlen, die alle aus  heimischer Eiche gefertigt sind. Zudem erhellt ein kleines Fenster den Raum bei Tage mit natürlichem Tageslicht und schafft eine einladende Atmosphäre.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Herr Sabinius such das Glück - Ein Ausflug]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=573</link>
			<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 16:03:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=573</guid>
			<description><![CDATA[Mit den ersten Sonnenstrahlen hatte ich das Bett verlassen, um mich von meinen Sklaven waschen und ankeiden zu lassen. Heute trug ich nur eine wollene Tunika und verzichtete auf die Toga, da ich keinen Besuch erwartete. Doch heute gab es sehr viel zu tun! Daher eilte ich sofort in mein Arbeitszimmer, nachdem ich eine Kleinigkeit zu mir genommen hatte. <br />
<br />
Zunächst musste ich noch ein Empfehlungsschreiben für den Vilicus aufsetzen müssen. Bevor er uns an diesem Morgen verließ, wollte ich noch eine Art Übergabe abhalten. Da ich nach der Morgentoilette von einem Geistesbitz getroffen worden war, hatte ich kurzerhand beschlossen, den guten Midas zu meinem neuen Vilicus zu ernennen. Der junge Sklave besaß alles, was man dafür haben musste. Er würde den Laden schon schmeißen, wie es so schön hieß!<br />
<br />
Nachdem dann Tarutius und Nysa unter Tränen verabschiedet worden waren, hatte ich den jungen Phoebus losgeschicht, um uns einen Wagen zu besorgen, der uns eine Stunde später abholen sollte.<br />
<br />
In dieser einen Stunde hatten die Sklaven in der Küche Zeit, uns ein paar Leckereien für den Ausflug zu richten, desweiteren sollten ein paar Decken zusammengepackt werden, die entweder dazu dienen sollten, uns zu wärmen, falls es regnete oder als Picknickdechen genutzt werden konnten, wenn die Sonne schien. Außerdem suchte ich noch eine Hand voll Sklaven aus, die uns begleiten sollten, die uns beschützen und zur Hand gehen sollten. <br />
<br />
Dann war es endlich so weit! Phoebus war erfolgreich gewesen. Der Wagen stand vor der Tür. Die Sklaven begannen damit, alles einzuladen, was wir für unseren Ausflug benötigten. Nun fehlte eigentlich nur noch meine Frau! <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Geh und gib der Domina Bescheid, der Wagen sei da!"</span></span> Der Junge lief sofort los.<br />
<br />
Während ich auf sie wartete, kam Dana angelaufen. Sie hatte einen wärmenden Wollmantel in der Hand. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Dominus, hier hast du noch deinen Mantel! Damit du nicht krank wirst!"</span> Ach ja, Dana, die gute Seele! <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Danke, Dana! Ich werde mich davor hüten, wieder krank zu werden!"</span></span> antwortete ich grinsend und zog den Mantel an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit den ersten Sonnenstrahlen hatte ich das Bett verlassen, um mich von meinen Sklaven waschen und ankeiden zu lassen. Heute trug ich nur eine wollene Tunika und verzichtete auf die Toga, da ich keinen Besuch erwartete. Doch heute gab es sehr viel zu tun! Daher eilte ich sofort in mein Arbeitszimmer, nachdem ich eine Kleinigkeit zu mir genommen hatte. <br />
<br />
Zunächst musste ich noch ein Empfehlungsschreiben für den Vilicus aufsetzen müssen. Bevor er uns an diesem Morgen verließ, wollte ich noch eine Art Übergabe abhalten. Da ich nach der Morgentoilette von einem Geistesbitz getroffen worden war, hatte ich kurzerhand beschlossen, den guten Midas zu meinem neuen Vilicus zu ernennen. Der junge Sklave besaß alles, was man dafür haben musste. Er würde den Laden schon schmeißen, wie es so schön hieß!<br />
<br />
Nachdem dann Tarutius und Nysa unter Tränen verabschiedet worden waren, hatte ich den jungen Phoebus losgeschicht, um uns einen Wagen zu besorgen, der uns eine Stunde später abholen sollte.<br />
<br />
In dieser einen Stunde hatten die Sklaven in der Küche Zeit, uns ein paar Leckereien für den Ausflug zu richten, desweiteren sollten ein paar Decken zusammengepackt werden, die entweder dazu dienen sollten, uns zu wärmen, falls es regnete oder als Picknickdechen genutzt werden konnten, wenn die Sonne schien. Außerdem suchte ich noch eine Hand voll Sklaven aus, die uns begleiten sollten, die uns beschützen und zur Hand gehen sollten. <br />
<br />
Dann war es endlich so weit! Phoebus war erfolgreich gewesen. Der Wagen stand vor der Tür. Die Sklaven begannen damit, alles einzuladen, was wir für unseren Ausflug benötigten. Nun fehlte eigentlich nur noch meine Frau! <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Geh und gib der Domina Bescheid, der Wagen sei da!"</span></span> Der Junge lief sofort los.<br />
<br />
Während ich auf sie wartete, kam Dana angelaufen. Sie hatte einen wärmenden Wollmantel in der Hand. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Dominus, hier hast du noch deinen Mantel! Damit du nicht krank wirst!"</span> Ach ja, Dana, die gute Seele! <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Danke, Dana! Ich werde mich davor hüten, wieder krank zu werden!"</span></span> antwortete ich grinsend und zog den Mantel an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Fest zur vollständigen Genesung des Hausherrn]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=550</link>
			<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 12:15:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=550</guid>
			<description><![CDATA[Kurz nachdem der Hausherr verkündet hatte, ein Fest feiern zu wollen, zu dem alle Bewohner des Hauses – ganz gleich, ob sie nun frei oder unfrei waren – eingeladen waren, machte dies im ganzen Haus sofort die Runde und alle Sklaven begannen in Windeseile mit den Vorbereitungen.  Als stünden nun schon die Saturnalien vor der Tür, wurde das ganze Haus mit bunten Bändern Tüchern und Blumen geschmückt. Die Köchin hatte sich auf die Schnelle etwas einfallen lassen, wie sie alle zur gemeinsamen Cena verköstigen konnte und die Küchenmägde waren zum Markt geeilt und hatten alles notwendige eingekauft. <br />
Das Atrium sollte für alle heute als Speiseraum dienen. Einige Sklaven trugen Tische Stühle und Bänke dorthin und stellten sie zu einer langen Tafel zusammen. Zur Mittagsstunde roch es bereits ganz verlockend nach frischem Brot und Gebratenem und Gekochtem im ganzen Haus, dass einem das Wasser im Mund zusammen lief.<br />
<br />
Später, zwischen der zehnten und elften Stunde,  waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und alles stand bereit. Alle warteten darauf, dass der Hausherr und seine Frau erschienen. Manche hofften auch darauf, die Mutter des Hausherrn einmal wieder zu sehen. Doch Naevia Calida ließ sich auch heute wieder entschuldigen. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">~~~</span><br />
<br />
</div>
Gemeinsam mit Midas, der mir beim Ankleiden behilflich gewesen war, erschien ich nun im Atrium und staunte darüber, was die Sklaven in solch kurzer Zeit alles zustande gebracht hatten. Alle standen sie nun da und waren fröhlich gestimmt. Schon lange nicht mehr hatte ich in so viele fröhliche Gesichter blicken können. Alle warteten sie schon auf mich und meine Frau. Prisca würde sicher auch jeden Moment erscheinen. Natürlich hatte es mich ein wenig traurig gestimmt, dass Mutter uns nicht Gesellschaft leisten konnte. Doch ich hatte sie noch am Vormittag besucht und ihr die frohe Nachricht verkündet. <br />
<br />
Noch immer war ich etwas wacklig auf den Beinen. Daher war ich für Midas Unterstützung froh. Er brachte mich zu meinem Platz, der sich in der Mitte der langen Tafel befand. Dorthin setzte ich mich und bat ihn, den Platz links von mir einzunehmen. An meiner rechten Seite sollte Prisca sitzen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Kommt alle herbei und scheut euch nicht! Heute soll ein Fest für euch alle sein! Nehmt Platz!"</span></span> rief ich allen zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kurz nachdem der Hausherr verkündet hatte, ein Fest feiern zu wollen, zu dem alle Bewohner des Hauses – ganz gleich, ob sie nun frei oder unfrei waren – eingeladen waren, machte dies im ganzen Haus sofort die Runde und alle Sklaven begannen in Windeseile mit den Vorbereitungen.  Als stünden nun schon die Saturnalien vor der Tür, wurde das ganze Haus mit bunten Bändern Tüchern und Blumen geschmückt. Die Köchin hatte sich auf die Schnelle etwas einfallen lassen, wie sie alle zur gemeinsamen Cena verköstigen konnte und die Küchenmägde waren zum Markt geeilt und hatten alles notwendige eingekauft. <br />
Das Atrium sollte für alle heute als Speiseraum dienen. Einige Sklaven trugen Tische Stühle und Bänke dorthin und stellten sie zu einer langen Tafel zusammen. Zur Mittagsstunde roch es bereits ganz verlockend nach frischem Brot und Gebratenem und Gekochtem im ganzen Haus, dass einem das Wasser im Mund zusammen lief.<br />
<br />
Später, zwischen der zehnten und elften Stunde,  waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und alles stand bereit. Alle warteten darauf, dass der Hausherr und seine Frau erschienen. Manche hofften auch darauf, die Mutter des Hausherrn einmal wieder zu sehen. Doch Naevia Calida ließ sich auch heute wieder entschuldigen. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">~~~</span><br />
<br />
</div>
Gemeinsam mit Midas, der mir beim Ankleiden behilflich gewesen war, erschien ich nun im Atrium und staunte darüber, was die Sklaven in solch kurzer Zeit alles zustande gebracht hatten. Alle standen sie nun da und waren fröhlich gestimmt. Schon lange nicht mehr hatte ich in so viele fröhliche Gesichter blicken können. Alle warteten sie schon auf mich und meine Frau. Prisca würde sicher auch jeden Moment erscheinen. Natürlich hatte es mich ein wenig traurig gestimmt, dass Mutter uns nicht Gesellschaft leisten konnte. Doch ich hatte sie noch am Vormittag besucht und ihr die frohe Nachricht verkündet. <br />
<br />
Noch immer war ich etwas wacklig auf den Beinen. Daher war ich für Midas Unterstützung froh. Er brachte mich zu meinem Platz, der sich in der Mitte der langen Tafel befand. Dorthin setzte ich mich und bat ihn, den Platz links von mir einzunehmen. An meiner rechten Seite sollte Prisca sitzen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17b529;" class="mycode_color">"Kommt alle herbei und scheut euch nicht! Heute soll ein Fest für euch alle sein! Nehmt Platz!"</span></span> rief ich allen zu.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hortus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=544</link>
			<pubDate>Mon, 18 Sep 2023 16:09:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=95">Alun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=544</guid>
			<description><![CDATA[Die Kunde von der Genesung des Hausherrn und die damit einhergehende Feier am Abend, zu der alle Bewohner des Hauses eingeladen waren, war auch an mir nicht vorbei gegangen. Ganz bestimmt wollte der Hausherr mich dann umgehend sprechen, denn er wollte sicher erfahren, wie alles gelaufen war, während er an das Bett gefesselt gewesen war. Doch dann hörte ich, dass er zunächst ein Bad nehmen wollte, was mir etwas Zeit verschaffte. Zeit, um mit Prisca zu reden! <br />
Nachdem sie das Cubiculum ihres Mannes verlassen hatte, war ich ihr unauffällig gefolgt. Sie war auf dem Weg zum Garten. Auch wenn es draußen gerade etwas feucht war, hielt sie das nicht davon ab, hinaus zu gehen. Sie schien angespannt zu sein. Ich musste unbedingt wissen, wofür sie sich entschieden hatte und ob ihr Mann vielleicht sogar schon etwas ahnte. Wilde Horrorszenarien spielten sich gerade in meinem Kopf ab.<br />
Ich folgt ihr hinaus und trat auf sie zu. Sachte berührten meine Fingerspitzen ihre Schulter. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #005dc2;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Prisca! Bitte, ich muss mit dir reden!"</span></span></span> sagte ich leise zu ihr, in der Hoffnung, dass sie nicht vor mir weglief.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kunde von der Genesung des Hausherrn und die damit einhergehende Feier am Abend, zu der alle Bewohner des Hauses eingeladen waren, war auch an mir nicht vorbei gegangen. Ganz bestimmt wollte der Hausherr mich dann umgehend sprechen, denn er wollte sicher erfahren, wie alles gelaufen war, während er an das Bett gefesselt gewesen war. Doch dann hörte ich, dass er zunächst ein Bad nehmen wollte, was mir etwas Zeit verschaffte. Zeit, um mit Prisca zu reden! <br />
Nachdem sie das Cubiculum ihres Mannes verlassen hatte, war ich ihr unauffällig gefolgt. Sie war auf dem Weg zum Garten. Auch wenn es draußen gerade etwas feucht war, hielt sie das nicht davon ab, hinaus zu gehen. Sie schien angespannt zu sein. Ich musste unbedingt wissen, wofür sie sich entschieden hatte und ob ihr Mann vielleicht sogar schon etwas ahnte. Wilde Horrorszenarien spielten sich gerade in meinem Kopf ab.<br />
Ich folgt ihr hinaus und trat auf sie zu. Sachte berührten meine Fingerspitzen ihre Schulter. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #005dc2;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Prisca! Bitte, ich muss mit dir reden!"</span></span></span> sagte ich leise zu ihr, in der Hoffnung, dass sie nicht vor mir weglief.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum MSM | Die Stunde der Wahrheit!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=533</link>
			<pubDate>Sat, 02 Sep 2023 04:33:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=533</guid>
			<description><![CDATA[Etliche Wochen waren vergangen, seit der Medicus mein Bein operiert hatte. Wochen, die mir sehr viele Schmerzen, und viel Disziplin abverlangt hatten. Die Zeit, in der mein Bett zu meinem Kerker geworden war, da mein Bein in der Apparatur des Medicus feststeckte, war wirklich sehr hart gewesen. Ich hoffte, es hatte sich gelohnt, durchzuhalten! Gespannt wartete ich daher den täglichen Besuch des Medicus ab, der mir vor Tagen schon versprochen hatte, dass er heute mein Bein endlich aus seiner misslichen Lage befreien wollte. Meine Anspannung deswegen schien sich aufs ganze Haus ausgedehnt zu haben, denn auch Midas und Aratas konnten ihre Nervosität kaum vor mir verbergen. Die beiden Sklaven standen in meinem Cubiculum bereit, um mich bei meinen ersten Gehversuchen zu unterstützen. Dann ganz gewiss würde ich nach so langer Zeit, in der ich ans Bett gefesselt war, kaum eigenständig meine ersten Schritte tun können.  Bestimmt würde sich auch noch meine Frau zu diesem besonderen Ereignis hier einfinden. Mutter jedoch, so hatte ich mir berichten lassen, ging es immer schlechter. Sie würde wohl nicht dem bevorstehenden Ereignis bewohnen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Etliche Wochen waren vergangen, seit der Medicus mein Bein operiert hatte. Wochen, die mir sehr viele Schmerzen, und viel Disziplin abverlangt hatten. Die Zeit, in der mein Bett zu meinem Kerker geworden war, da mein Bein in der Apparatur des Medicus feststeckte, war wirklich sehr hart gewesen. Ich hoffte, es hatte sich gelohnt, durchzuhalten! Gespannt wartete ich daher den täglichen Besuch des Medicus ab, der mir vor Tagen schon versprochen hatte, dass er heute mein Bein endlich aus seiner misslichen Lage befreien wollte. Meine Anspannung deswegen schien sich aufs ganze Haus ausgedehnt zu haben, denn auch Midas und Aratas konnten ihre Nervosität kaum vor mir verbergen. Die beiden Sklaven standen in meinem Cubiculum bereit, um mich bei meinen ersten Gehversuchen zu unterstützen. Dann ganz gewiss würde ich nach so langer Zeit, in der ich ans Bett gefesselt war, kaum eigenständig meine ersten Schritte tun können.  Bestimmt würde sich auch noch meine Frau zu diesem besonderen Ereignis hier einfinden. Mutter jedoch, so hatte ich mir berichten lassen, ging es immer schlechter. Sie würde wohl nicht dem bevorstehenden Ereignis bewohnen können.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rückkehr vom Regierungsjubiläum - Chaos]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=515</link>
			<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 19:22:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=87">Accia Prisca</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=515</guid>
			<description><![CDATA[Prisca klammerte sich an Tarutius Corvus regelrecht fest, den ganzen Weg von dem Stall bis noch ins Atrium der Domus Sabinia. Sie hatte wirklich Angst vor dem, was gerade draußen geschah. Aber genauso hatte sie Angst vor dem, was jetzt mit ihr passieren würde. Bislang hatte sie sich nicht erlaubt, darüber nachzudenken, aber was sollte sie jetzt tun, wenn sie wieder zurück in Merulas Haus wären? Wie sollte es weitergehen mit ihr und Corvus? Würde es weitergehen? Oder war das für ihn nur eine einmalige Sache? Prisca wusste es nicht, aber sie traute sich auch nicht, danach zu fragen. Nicht, solange um sie herum noch das Chaos herrschte und Menschen verzweifelt schrien, Angst hatten und Zuflucht suchten oder sich in ihren Häusern verbarrikadierten.<br />
<br />
<br />
Sie hielt immer noch Corvus’ Hand, ganz fest, unfähig, ihn loszulassen, als sich schließlich die Porta des Hauses hinter ihnen schloss und sie mit ihm im Atrium stand. Sie zitterte mehr als nur ein wenig, weil sie nicht wusste, was jetzt passieren würde. Man konnte wohl ohne Übertreibung sagen, dass sie gerade unter Schock stand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Prisca klammerte sich an Tarutius Corvus regelrecht fest, den ganzen Weg von dem Stall bis noch ins Atrium der Domus Sabinia. Sie hatte wirklich Angst vor dem, was gerade draußen geschah. Aber genauso hatte sie Angst vor dem, was jetzt mit ihr passieren würde. Bislang hatte sie sich nicht erlaubt, darüber nachzudenken, aber was sollte sie jetzt tun, wenn sie wieder zurück in Merulas Haus wären? Wie sollte es weitergehen mit ihr und Corvus? Würde es weitergehen? Oder war das für ihn nur eine einmalige Sache? Prisca wusste es nicht, aber sie traute sich auch nicht, danach zu fragen. Nicht, solange um sie herum noch das Chaos herrschte und Menschen verzweifelt schrien, Angst hatten und Zuflucht suchten oder sich in ihren Häusern verbarrikadierten.<br />
<br />
<br />
Sie hielt immer noch Corvus’ Hand, ganz fest, unfähig, ihn loszulassen, als sich schließlich die Porta des Hauses hinter ihnen schloss und sie mit ihm im Atrium stand. Sie zitterte mehr als nur ein wenig, weil sie nicht wusste, was jetzt passieren würde. Man konnte wohl ohne Übertreibung sagen, dass sie gerade unter Schock stand.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum | LTC]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=465</link>
			<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 20:31:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=104">Nysa</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=465</guid>
			<description><![CDATA[Im Obergeschoss befindet sich das Cubiculum des Vilicus Lucius Tarutius Corvus.<br />
Der Raum ist zweckmäßig eingerichtet: Ein Bett, eine Truhe für die Kleidung, ein Tisch und ein Stuhl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Obergeschoss befindet sich das Cubiculum des Vilicus Lucius Tarutius Corvus.<br />
Der Raum ist zweckmäßig eingerichtet: Ein Bett, eine Truhe für die Kleidung, ein Tisch und ein Stuhl.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hausaltar]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=462</link>
			<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 09:51:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=87">Accia Prisca</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=462</guid>
			<description><![CDATA[Ihr Herz klopfte so wild, dass sie Probleme hatte, das Kaninchen für das Opfer aus dem Verschlag bei der Küche zu greifen. Aber schließlich gelang es ihr und sie bat die Köchin, zum Hausaltar auch Honig und Wein zu bringen. Das Tier in ihrem Arm zappelte und war so nervös wie sie, was ein sehr schlechtes Zeichen war. Prisca stand vor dem Hausaltar und blickte auf die Götter und Laren der Sabinier. Wirklich viel gebetet hatte sie hier noch nicht, aber heute war sie es ihrem Mann wohl schuldig. Wenn sie nur nicht so nervös wäre! Sie konnte den Hasen im arm kaum halten, der immer wieder versuchte, aus ihrem Griff zu entkommen. Gerne hätte sie ihn beruhigt, aber sie war ja selber so unruhig, dass sie sich ganz hilflos fühlte.<br />
<br />
<br />
Die Sklaven brachten noch Honig und Wein und entzündeten die Öllampe am Ara, zogen sich dann aber ein wenig zurück, um die Hausherrin nicht zu stören. Nur stand Prisca jetzt da wie angewurzelt und wusste auf einmal nicht mehr, was sie tun musste, obwohl sie schon dutzende Male den Göttern geopfert und gebetet hatte. <br />
Sie schaute sich den schönen Altar an, die tanzenden Laren, die Schale für das Räucherwerk, die gemalten Schlangen an der Wand zum Schutz gegen böse Geister. Und wusste nicht, wie sie anfangen sollte, ohne dass der Hase ihr Reißaus nehmen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ihr Herz klopfte so wild, dass sie Probleme hatte, das Kaninchen für das Opfer aus dem Verschlag bei der Küche zu greifen. Aber schließlich gelang es ihr und sie bat die Köchin, zum Hausaltar auch Honig und Wein zu bringen. Das Tier in ihrem Arm zappelte und war so nervös wie sie, was ein sehr schlechtes Zeichen war. Prisca stand vor dem Hausaltar und blickte auf die Götter und Laren der Sabinier. Wirklich viel gebetet hatte sie hier noch nicht, aber heute war sie es ihrem Mann wohl schuldig. Wenn sie nur nicht so nervös wäre! Sie konnte den Hasen im arm kaum halten, der immer wieder versuchte, aus ihrem Griff zu entkommen. Gerne hätte sie ihn beruhigt, aber sie war ja selber so unruhig, dass sie sich ganz hilflos fühlte.<br />
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Die Sklaven brachten noch Honig und Wein und entzündeten die Öllampe am Ara, zogen sich dann aber ein wenig zurück, um die Hausherrin nicht zu stören. Nur stand Prisca jetzt da wie angewurzelt und wusste auf einmal nicht mehr, was sie tun musste, obwohl sie schon dutzende Male den Göttern geopfert und gebetet hatte. <br />
Sie schaute sich den schönen Altar an, die tanzenden Laren, die Schale für das Räucherwerk, die gemalten Schlangen an der Wand zum Schutz gegen böse Geister. Und wusste nicht, wie sie anfangen sollte, ohne dass der Hase ihr Reißaus nehmen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Atrium | Ein neuer Vilicus im Haus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=457</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 06:10:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=457</guid>
			<description><![CDATA[Zur dritten Stunde hatte ich alle Hausbewohner, freie und unfreie, ins Atrium beordert. Man hatte mir zuvor berichtet, dass der neue Vilicus bereits kurz nach Sonnenaufgang hier in der Casa angekommen war und danach unverzüglich auch seine Arbeit aufgenommen hatte. Dem jungen Beatus hatte ich es überlassen, Tarutius Corvus, so hieß der neue Vilicus, durch die Casa zu führen und ihm insbesondere den den hauswirtschaftlichen Bereich des Hauses zu zeigen. Nun sollte er offiziell der Hausgemeinschaft vorgestellt werden. Später würde ich ihm dann noch sein Officium zuweisen, welches er für seine Tätigkeit benötigte.<br />
Mit Hilfe meines Stockes und Aratas an meiner Seite, betrat ich das Atrium. Midas hatte in seiner Weitsicht einen Stuhl hereigeholt, auf den ich mich setzte und wartete, bis meine Frau, meine Mutter, alle Sklaven, sowie der Vilicus da waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur dritten Stunde hatte ich alle Hausbewohner, freie und unfreie, ins Atrium beordert. Man hatte mir zuvor berichtet, dass der neue Vilicus bereits kurz nach Sonnenaufgang hier in der Casa angekommen war und danach unverzüglich auch seine Arbeit aufgenommen hatte. Dem jungen Beatus hatte ich es überlassen, Tarutius Corvus, so hieß der neue Vilicus, durch die Casa zu führen und ihm insbesondere den den hauswirtschaftlichen Bereich des Hauses zu zeigen. Nun sollte er offiziell der Hausgemeinschaft vorgestellt werden. Später würde ich ihm dann noch sein Officium zuweisen, welches er für seine Tätigkeit benötigte.<br />
Mit Hilfe meines Stockes und Aratas an meiner Seite, betrat ich das Atrium. Midas hatte in seiner Weitsicht einen Stuhl hereigeholt, auf den ich mich setzte und wartete, bis meine Frau, meine Mutter, alle Sklaven, sowie der Vilicus da waren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tablinium | Auf Messers Schneide - Die Operation des Hausherrn]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=449</link>
			<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 11:56:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=449</guid>
			<description><![CDATA[Sobald der Termin für den Eingriff festgestanden hatte, entschied sich der Hausherr dafür, das Tablinium würde sich als bester Raum dafür eignen. Es war ein heller Raum mit einem Fenster und einer Tür zum Garten hin. Auch vom Atrium drang etwas Licht herein. Wenn erst einmal die Möbel beiseite geschafft waren, würde es dort auch viel Platz geben. Daher hatten die Sklaven bereits am Tag zuvor damit begonnen, alles bis auf die Regale, die dicht an den Wänden standen, hinauszuräumen. Stattdessen wurde in der Mitte  des Raumes ein speziell für den Eingriff zusammen gezimmerter Tisch plaziert, auf dem der Dominus genügend Platz hatte.<br />
<br />
<img src="https://i.ibb.co/27YbHHx/Coraxkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Coraxkl.jpg]" class="mycode_img" /> | Beatus<br />
<br />
Der Sklavenjunge führte den Gehilfen des Medicus direkt zum Tablinium. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das ist der Raum! Wenn du noch etwas benötigen solltest, dann lasse es mich wissen. Ich werde dem neuen Vilicus von deiner Ankunft berichten. Er kann dir sicher auch weiterhelfen, falls du Hilfe benötigst!"<br />
</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sobald der Termin für den Eingriff festgestanden hatte, entschied sich der Hausherr dafür, das Tablinium würde sich als bester Raum dafür eignen. Es war ein heller Raum mit einem Fenster und einer Tür zum Garten hin. Auch vom Atrium drang etwas Licht herein. Wenn erst einmal die Möbel beiseite geschafft waren, würde es dort auch viel Platz geben. Daher hatten die Sklaven bereits am Tag zuvor damit begonnen, alles bis auf die Regale, die dicht an den Wänden standen, hinauszuräumen. Stattdessen wurde in der Mitte  des Raumes ein speziell für den Eingriff zusammen gezimmerter Tisch plaziert, auf dem der Dominus genügend Platz hatte.<br />
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<img src="https://i.ibb.co/27YbHHx/Coraxkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Coraxkl.jpg]" class="mycode_img" /> | Beatus<br />
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Der Sklavenjunge führte den Gehilfen des Medicus direkt zum Tablinium. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das ist der Raum! Wenn du noch etwas benötigen solltest, dann lasse es mich wissen. Ich werde dem neuen Vilicus von deiner Ankunft berichten. Er kann dir sicher auch weiterhelfen, falls du Hilfe benötigst!"<br />
</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Triclinium | Balventius Scapula zu Gast]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=447</link>
			<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 17:31:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=87">Accia Prisca</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=447</guid>
			<description><![CDATA[Prisca war aufgeregt. Oder nein, sie war völlig neben sich, seit ihr Ehemann Balventius Scapula eingeladen hatte und all den Dingen, die danach passiert waren. Allen voran dem Geständnis, das Nysa ihr am vergangenen Abend gemacht hatte und von dem sie immer noch nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Aber auch der heutige Tag war nicht so einfach gewesen, denn Prisca hatte eine Cena organisieren müssen und sich dabei irgendwie gegen ihre Schwiegermutter als Hausherrin behaupten müssen, was ihr so überhaupt gar nicht lag. Noch weniger, wenn sie wiederum Nysas Geständnis bedachte und der Dinge, die das bedeutete. Prisca konnte Naevia Calida irgendwie überhaupt nicht mehr einschätzen, und das machte ihr doch mehr als nur ein wenig Angst.<br />
Und schließlich hatte sie absolute Panik bei der Vorstellung, einen ganzen Abend mit Balventius Scapula unter dem wachsamen Auge ihres Ehemannes und seiner Mutter zu verbringen. Sie hatte keine Ahnung, wie sie das überleben sollte und wollte am liebsten in ihr Zimmer rennen und die Tür verschließen. Aber das ging wohl leider nicht. Also stand sie jetzt da, in eines ihrer neuen Kleider gewandet, und schaute sich noch einmal im Triclinium um, als auch schon Pacorus mit dem Gast hereinkam. Verdammt, sie hatte gehofft, dass ihr Mann vorher ins Speisezimmer kommen würde.<br />
<br />
<br />
Sie war ein wenig bleich geworden, als sie versuchte, möglichst würdevoll auszusehen, während der Gast hereingebracht wurde. Und verdammt, er sah schon wieder so unmöglich gut aus. Hoch gewachsen, und dieses leichte Lächeln, das er immer im Gesicht trug… Prisca merkte, wie ihr Bauch zu kribbeln anfing, und schaute schnell züchtig nach unten, bevor sich zu der Blässe noch eine völlig unangemessene Röte in ihr Gesicht stehlen würde.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Salve, Balventius“</span>, grüßte sie ihn ein wenig piepsig, ehe sie sich räusperte, um nicht mehr ganz so verschreckt zu klingen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Mein Mann und seine Mutter sollten gleich kommen. Sicher hat man ihm schon bescheid gegeben, dass du eingetroffen bist. Möchtest du schon etwas trinken?“</span> bemühte sie sich, das zu machen, dass sie bei Carisia Prima, der letzten Ehefrau ihres Vaters, so oft gesehen hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Prisca war aufgeregt. Oder nein, sie war völlig neben sich, seit ihr Ehemann Balventius Scapula eingeladen hatte und all den Dingen, die danach passiert waren. Allen voran dem Geständnis, das Nysa ihr am vergangenen Abend gemacht hatte und von dem sie immer noch nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Aber auch der heutige Tag war nicht so einfach gewesen, denn Prisca hatte eine Cena organisieren müssen und sich dabei irgendwie gegen ihre Schwiegermutter als Hausherrin behaupten müssen, was ihr so überhaupt gar nicht lag. Noch weniger, wenn sie wiederum Nysas Geständnis bedachte und der Dinge, die das bedeutete. Prisca konnte Naevia Calida irgendwie überhaupt nicht mehr einschätzen, und das machte ihr doch mehr als nur ein wenig Angst.<br />
Und schließlich hatte sie absolute Panik bei der Vorstellung, einen ganzen Abend mit Balventius Scapula unter dem wachsamen Auge ihres Ehemannes und seiner Mutter zu verbringen. Sie hatte keine Ahnung, wie sie das überleben sollte und wollte am liebsten in ihr Zimmer rennen und die Tür verschließen. Aber das ging wohl leider nicht. Also stand sie jetzt da, in eines ihrer neuen Kleider gewandet, und schaute sich noch einmal im Triclinium um, als auch schon Pacorus mit dem Gast hereinkam. Verdammt, sie hatte gehofft, dass ihr Mann vorher ins Speisezimmer kommen würde.<br />
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Sie war ein wenig bleich geworden, als sie versuchte, möglichst würdevoll auszusehen, während der Gast hereingebracht wurde. Und verdammt, er sah schon wieder so unmöglich gut aus. Hoch gewachsen, und dieses leichte Lächeln, das er immer im Gesicht trug… Prisca merkte, wie ihr Bauch zu kribbeln anfing, und schaute schnell züchtig nach unten, bevor sich zu der Blässe noch eine völlig unangemessene Röte in ihr Gesicht stehlen würde.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Salve, Balventius“</span>, grüßte sie ihn ein wenig piepsig, ehe sie sich räusperte, um nicht mehr ganz so verschreckt zu klingen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Mein Mann und seine Mutter sollten gleich kommen. Sicher hat man ihm schon bescheid gegeben, dass du eingetroffen bist. Möchtest du schon etwas trinken?“</span> bemühte sie sich, das zu machen, dass sie bei Carisia Prima, der letzten Ehefrau ihres Vaters, so oft gesehen hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum AP | Und noch ein Hochzeitsgeschenk]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=440</link>
			<pubDate>Mon, 29 May 2023 19:11:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=440</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://i.ibb.co/27YbHHx/Coraxkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Coraxkl.jpg]" class="mycode_img" /> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">| Beatus</span><br />
<br />
Beatus sprang von der Bank auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ja, Papa!" </span></span>,piepste er. Dann schaute er zu dem jungen Sklaven. "Kommt, folgt mir einfach!" Das Cubiculum der Domina war nicht weit entfernt. Es befand sich im Erdgeschoss. Er brachte die beiden ins Atrium und wandte sich dann nach links. An der dritten Tür klopfte er und wartete kurz. Dann trat er ein, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Domina, zwei Sklaven der Domina Claudia Sabina möchten die ein Geschenk bringen,"</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://i.ibb.co/27YbHHx/Coraxkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Coraxkl.jpg]" class="mycode_img" /> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">| Beatus</span><br />
<br />
Beatus sprang von der Bank auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ja, Papa!" </span></span>,piepste er. Dann schaute er zu dem jungen Sklaven. "Kommt, folgt mir einfach!" Das Cubiculum der Domina war nicht weit entfernt. Es befand sich im Erdgeschoss. Er brachte die beiden ins Atrium und wandte sich dann nach links. An der dritten Tür klopfte er und wartete kurz. Dann trat er ein, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Domina, zwei Sklaven der Domina Claudia Sabina möchten die ein Geschenk bringen,"</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum | AP]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=437</link>
			<pubDate>Sun, 28 May 2023 05:45:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=104">Nysa</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=437</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Cubiculum der Accia Prisca</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Das Cubiculum der jungen Hausherrin befindet sich im Erdgeschoss der Casa Sabinia, direkt neben dem ihres Ehemannes. <br />
Neben einem Bett und einer Truhe für die Kleidung, befindet sich noch eine Schminkkomode und ein dazugehöriger Stuhl. Neben den Utensilien für die Schönheitspflege, finden sich auf und in der Komode noch einige Tigel und Phiolen mit Cremes und Duftwässerchen, sowie eine kleine Palette an Schminkfarben.</div>
<hr class="mycode_hr" />
Zwischen der Domina und mir herrschte so etwas, was man im Allgemeinen als Eiszeit hätte bezeichnen können. Der Morgen nach der Hochzeitsnacht war alles anders als glücklich verlaufen. Offenbar hatte sie mir mein Kompliment, welches ich ihr gemacht hatte, übel genommen. Danach hatte sie mir kaum noch Beachtung geschenkt. Wie ein Schatten war ich ihr danach gefolgt, der einfach da war, aber mit dem man sich auch nicht groß beschäftigte. Ich war es gewohnt, wie Luft behandelt zu werden. Doch machten mir die Worte des Dominus große Sorgen. Er wollte mich aus dem Blickfeld seiner Frau entfernen lassen, wenn sie mich nicht behalten wollte. Was immer das auch heißen mochte, stand doch eines fest. Ich wollte nicht dieses Haus verlassen müssen! Es war auch mein Zuhause. Hier war ich geboren worden. Etwas anderes hatte ich nicht!<br />
<br />
So verrichtete ich die ersten Tage nach der Hochzeit, meistens schweigend, meinen Dienst im Schatten meiner Domina. Ich redete nur, wenn ich etwas gefragt wurde. Aber ich wusste auch, dass sich etwas ändern musste, wenn ich dem Schicksal entgehen wollte, fortgeschickt zu werden. <br />
<br />
Wie jeden Abend begleitete ich die Domina nach der Cena zu ihrem Cubiculum und half ihr dann beim Entkleiden. Danach blieb ich so lange, bis sie mich entließ. Doch heute Abend wollte ich diesen, zur Gewohnheit gewordenen Ablauf durchbrechen. Zwar wusste ich noch nicht, wie ich es anstellen sollte, damit sich die Domina wieder mit mir befasste. Aber ich nahm mir vor, zu improvisieren. Ein Versuch war es wert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Cubiculum der Accia Prisca</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Das Cubiculum der jungen Hausherrin befindet sich im Erdgeschoss der Casa Sabinia, direkt neben dem ihres Ehemannes. <br />
Neben einem Bett und einer Truhe für die Kleidung, befindet sich noch eine Schminkkomode und ein dazugehöriger Stuhl. Neben den Utensilien für die Schönheitspflege, finden sich auf und in der Komode noch einige Tigel und Phiolen mit Cremes und Duftwässerchen, sowie eine kleine Palette an Schminkfarben.</div>
<hr class="mycode_hr" />
Zwischen der Domina und mir herrschte so etwas, was man im Allgemeinen als Eiszeit hätte bezeichnen können. Der Morgen nach der Hochzeitsnacht war alles anders als glücklich verlaufen. Offenbar hatte sie mir mein Kompliment, welches ich ihr gemacht hatte, übel genommen. Danach hatte sie mir kaum noch Beachtung geschenkt. Wie ein Schatten war ich ihr danach gefolgt, der einfach da war, aber mit dem man sich auch nicht groß beschäftigte. Ich war es gewohnt, wie Luft behandelt zu werden. Doch machten mir die Worte des Dominus große Sorgen. Er wollte mich aus dem Blickfeld seiner Frau entfernen lassen, wenn sie mich nicht behalten wollte. Was immer das auch heißen mochte, stand doch eines fest. Ich wollte nicht dieses Haus verlassen müssen! Es war auch mein Zuhause. Hier war ich geboren worden. Etwas anderes hatte ich nicht!<br />
<br />
So verrichtete ich die ersten Tage nach der Hochzeit, meistens schweigend, meinen Dienst im Schatten meiner Domina. Ich redete nur, wenn ich etwas gefragt wurde. Aber ich wusste auch, dass sich etwas ändern musste, wenn ich dem Schicksal entgehen wollte, fortgeschickt zu werden. <br />
<br />
Wie jeden Abend begleitete ich die Domina nach der Cena zu ihrem Cubiculum und half ihr dann beim Entkleiden. Danach blieb ich so lange, bis sie mich entließ. Doch heute Abend wollte ich diesen, zur Gewohnheit gewordenen Ablauf durchbrechen. Zwar wusste ich noch nicht, wie ich es anstellen sollte, damit sich die Domina wieder mit mir befasste. Aber ich nahm mir vor, zu improvisieren. Ein Versuch war es wert!]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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