<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum - Villa Furia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 06:27:43 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[[Tablinum] Der neue Hauslehrer]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1010</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 18:06:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1010</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/hP0CHPfD/Furia-Wappen.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Wappen.png]" class="mycode_img" /><br />
</div>
Das feuchte, kühle Licht des britannischen Morgens drang nur spärlich durch die schmalen Fensteröffnungen des Tablinums, in dem sich der schwere Duft von importiertem Weihrauch gefangen hatte. <br />
An der Stirnseite des Raumes zog das hölzerne Lararium die Blicke auf sich; die kleinen, bronzenen Larenfiguren glänzten im flackernden Schein der Öllampe. Direkt daneben thronten in Nischen zwei Ahnenbüsten aus Wachs, deren Züge im Halbdunkel streng wirkten. Am prominentesten platziert war die idealisierte Darstellung des Telegonus, des mythologischen Stammvaters der Furier. Seine gemeißelten Augen blickten unerbittlich auf die versammelte Hausgemeinschaft hinab, als forderte er von jedem Einzelnen die Aufrechterhaltung römischer Disziplin und römischer Haltung.<br />
Die Hauskinder , Diener, Sklaven und Angestellten des Hauses hatten sich im weiten Halbkreis aufgestellt, und die feine, unerbittliche Hierarchie des Haushalts bildete sich in ihrer Aufstellung ab. Ganz vorne standen die Hauskinder, der halbwüchsige Tiberius Victor, die zwölfjährige Saturnina und der junge Carus mit seiner Kinderfrau Phaedra. Carus hatte den Mund halb geöffnet und seine Aufmerksamkeit galt einem Lichtfleck auf dem Boden, der von den glänzenden Laren geworfen wurde.<br />
Der alte Hausvorsteher Apollinaris stützte sich leicht auf den Arm des jüngeren Aegypters Nefertem, der ihn seit langem schon seine Bürde abnahm.<br />
<br />
An den Flanken der Versammlung hielten die Wächter der Villa Position.<br />
Nahe der Tür stand Leon, der spartanische Ianitor, wie eine unbewegliche Säule aus Muskeln, die Augen unaufhörlich wachsam. Neben ihm überragte Seasnán, der gallische Leibwächter, die gesamte Menge um Haupteslänge. Trotz seiner furchterregenden Statur und der breiten Schultern lag ein sanfter, fast liebevoller Ausdruck in seinen Zügen, während er ruhig auf das Geschehen blickte.<br />
<br />
Weiter hinten im Raum weitete Batrachis ihre großen grünen Froschaugen noch mehr, während ihr eine intensive Röte in die Wangen stieg. Sie fand Medicus Primus, den sie kurz gesehen hatte, wunderschön und fragte sich insgeheim, ob er wohl die Heckenrose hinter ihrem Ohr bemerken würde oder ob er sogar ihre Hände verbinden würde, wenn sie sich das nächste Mal an den Laugenbecken verletzte.<br />
 Neben ihr wechselten Seang und Sabi einen schnellen, wissenden Blick. Die beiden Köchinnen unterdrückten nur mühsam ein Kichern; der Dominus hatte sich also ein neues, überaus ansehnliches Spielzeug gegönnt. Sie beschlossen sogleich, dass der junge Mann kräftiges Essen brauchen würde, um die anstrengenden Nächte des Herrn zu überstehen und gleichzeitig den langsamen Carus zu bändigen. Morgen würden sie ihm einen deftigen Puls mit feinstem Olivenöl kochen.<br />
<br />
Am Lararium selbst stand Saturninus. Er sah überraschend frisch aus, was daran lag, dass er sich hatte von Leon tüchtig durchmassieren lassen. Er trug eine Haustoga, die nicht aus ganz so viel Stoff bestand wie seine offiziellen Gewänder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/hP0CHPfD/Furia-Wappen.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Wappen.png]" class="mycode_img" /><br />
</div>
Das feuchte, kühle Licht des britannischen Morgens drang nur spärlich durch die schmalen Fensteröffnungen des Tablinums, in dem sich der schwere Duft von importiertem Weihrauch gefangen hatte. <br />
An der Stirnseite des Raumes zog das hölzerne Lararium die Blicke auf sich; die kleinen, bronzenen Larenfiguren glänzten im flackernden Schein der Öllampe. Direkt daneben thronten in Nischen zwei Ahnenbüsten aus Wachs, deren Züge im Halbdunkel streng wirkten. Am prominentesten platziert war die idealisierte Darstellung des Telegonus, des mythologischen Stammvaters der Furier. Seine gemeißelten Augen blickten unerbittlich auf die versammelte Hausgemeinschaft hinab, als forderte er von jedem Einzelnen die Aufrechterhaltung römischer Disziplin und römischer Haltung.<br />
Die Hauskinder , Diener, Sklaven und Angestellten des Hauses hatten sich im weiten Halbkreis aufgestellt, und die feine, unerbittliche Hierarchie des Haushalts bildete sich in ihrer Aufstellung ab. Ganz vorne standen die Hauskinder, der halbwüchsige Tiberius Victor, die zwölfjährige Saturnina und der junge Carus mit seiner Kinderfrau Phaedra. Carus hatte den Mund halb geöffnet und seine Aufmerksamkeit galt einem Lichtfleck auf dem Boden, der von den glänzenden Laren geworfen wurde.<br />
Der alte Hausvorsteher Apollinaris stützte sich leicht auf den Arm des jüngeren Aegypters Nefertem, der ihn seit langem schon seine Bürde abnahm.<br />
<br />
An den Flanken der Versammlung hielten die Wächter der Villa Position.<br />
Nahe der Tür stand Leon, der spartanische Ianitor, wie eine unbewegliche Säule aus Muskeln, die Augen unaufhörlich wachsam. Neben ihm überragte Seasnán, der gallische Leibwächter, die gesamte Menge um Haupteslänge. Trotz seiner furchterregenden Statur und der breiten Schultern lag ein sanfter, fast liebevoller Ausdruck in seinen Zügen, während er ruhig auf das Geschehen blickte.<br />
<br />
Weiter hinten im Raum weitete Batrachis ihre großen grünen Froschaugen noch mehr, während ihr eine intensive Röte in die Wangen stieg. Sie fand Medicus Primus, den sie kurz gesehen hatte, wunderschön und fragte sich insgeheim, ob er wohl die Heckenrose hinter ihrem Ohr bemerken würde oder ob er sogar ihre Hände verbinden würde, wenn sie sich das nächste Mal an den Laugenbecken verletzte.<br />
 Neben ihr wechselten Seang und Sabi einen schnellen, wissenden Blick. Die beiden Köchinnen unterdrückten nur mühsam ein Kichern; der Dominus hatte sich also ein neues, überaus ansehnliches Spielzeug gegönnt. Sie beschlossen sogleich, dass der junge Mann kräftiges Essen brauchen würde, um die anstrengenden Nächte des Herrn zu überstehen und gleichzeitig den langsamen Carus zu bändigen. Morgen würden sie ihm einen deftigen Puls mit feinstem Olivenöl kochen.<br />
<br />
Am Lararium selbst stand Saturninus. Er sah überraschend frisch aus, was daran lag, dass er sich hatte von Leon tüchtig durchmassieren lassen. Er trug eine Haustoga, die nicht aus ganz so viel Stoff bestand wie seine offiziellen Gewänder.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium] Der Patrizier und der Medicus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:16:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<br />
Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<br />
Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Tiberius Furius Victor Aidanus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 17:31:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
<br />
<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
<br />
<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Cubiculum TFS] Gewitterwolken]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=982</link>
			<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:18:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=982</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Saturnina</a>, so klein und niedlich sie war, hatte sich heute nicht beruhigen lassen. Die älteste Furiertochter hatte ständig nach ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Cassi</span> gefragt und geweint.  <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a>, das Sklavenmädchen, das eine Akrobatin war und als Kindermädchen gedient hatte, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">sollte eigentlich verkauft werden.</a> Furia Serena, die Hausherrin bestand darauf. Eine Spaßmacherin und Jongleurin hatte einen schlechten Einfluss auf die kleine Saturnina. Serena hatte wie immer Recht, befand Saturninus. Das Cassia keine geeignete Erzieherin war, sah man gut am Verhalten der kleinen Furia. <br />
Aber noch war Cassia im Haus. Noch konnte sie ihre Pflicht tun und das Kindergekreische abstellen. Saturninus hatte schon einige der Sklaven losgeschickt, sie zu Saturnina zu holen. Doch keine Cassia erschien! Saturnina hatte sich mittlerweile völlig verausgabt. Doch ab und an ließ sie noch ein markerschütterndes Schreien los.<br />
Saturninus trat in sein Cubiculum. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nefertem!"</span></span>, rief er nach seinem jungen Cubicularius.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Saturnina</a>, so klein und niedlich sie war, hatte sich heute nicht beruhigen lassen. Die älteste Furiertochter hatte ständig nach ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Cassi</span> gefragt und geweint.  <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a>, das Sklavenmädchen, das eine Akrobatin war und als Kindermädchen gedient hatte, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">sollte eigentlich verkauft werden.</a> Furia Serena, die Hausherrin bestand darauf. Eine Spaßmacherin und Jongleurin hatte einen schlechten Einfluss auf die kleine Saturnina. Serena hatte wie immer Recht, befand Saturninus. Das Cassia keine geeignete Erzieherin war, sah man gut am Verhalten der kleinen Furia. <br />
Aber noch war Cassia im Haus. Noch konnte sie ihre Pflicht tun und das Kindergekreische abstellen. Saturninus hatte schon einige der Sklaven losgeschickt, sie zu Saturnina zu holen. Doch keine Cassia erschien! Saturnina hatte sich mittlerweile völlig verausgabt. Doch ab und an ließ sie noch ein markerschütterndes Schreien los.<br />
Saturninus trat in sein Cubiculum. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nefertem!"</span></span>, rief er nach seinem jungen Cubicularius.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Tablinum] Fromme Werke!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=966</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 14:24:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=966</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/9XbJPb0C/La-China-Schreibtisch-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: La-China-Schreibtisch-1.jpg]" class="mycode_img" />*</a></div>
<br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<br />
Furius Saturninus, der nach der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=13948#pid13948" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schließung der Provinzverwaltung</a> zwar seinen Titel behalten hatte, aber doch nun vorläufig ein Privatmann war, nahm da er Zeit hatte, die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aufbringung von Spendengelder für den geplanten Tempel </a>in seine Hände. Sein Sekretär Scaevus saß neben ihm und führte getreulich Buch. <br />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Rechte bei Saturninus, Potsdam 2017</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/9XbJPb0C/La-China-Schreibtisch-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: La-China-Schreibtisch-1.jpg]" class="mycode_img" />*</a></div>
<br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<br />
Furius Saturninus, der nach der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=13948#pid13948" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schließung der Provinzverwaltung</a> zwar seinen Titel behalten hatte, aber doch nun vorläufig ein Privatmann war, nahm da er Zeit hatte, die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aufbringung von Spendengelder für den geplanten Tempel </a>in seine Hände. Sein Sekretär Scaevus saß neben ihm und führte getreulich Buch. <br />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Rechte bei Saturninus, Potsdam 2017</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium]  Die im Schatten sieht man nicht]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958</link>
			<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:01:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4yK4vPsg/Biclinium1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium1.jpg]" class="mycode_img" />*<br />
</a></div>
<br />
Serena stand kurz vor ihrer Niederkunft. Saturninus bemerkte es, und wie immer konnte er sich des Unbehagens nicht erwehren: Was wäre, wenn sein kleiner tapferer Soldat, so hatte er sie oft genannt, diesmal fiele? Er wollte nicht ohne sie sein. Mittlerweile konnte er es sich nicht einmal vorstellen, und er mochte auch nicht. Zwei prächtige Kinder hatte Serena ihm geschenkt: den Erbsohn Carus und die kleine Saturnina.<br />
Außerdem stand Großes bevor: DIe Zivilverwaltung würde endgültig nach Londinium umsiedeln, die Truhen waren gepackt, und die Mitarbeiter, die sich entschieden hatten, mitzukommen, würden in der Provinzhauptstadt ihren Dienstsitz wählen. Saturninus nahm sich vor, die Heimreise von einer Woche so oft anzutreten wie er es nur vermochte.<br />
Heute Abend wollte er mit seiner Frau zu Abend essen und sich geduldig, das nahm er sich vor, ihre weiblichen Anliegen anhören, die doch meist den Haushalt und die Kinder betrafen. Er nahm sich auch vor, Serenas Wünsche zu erfüllen - jede Laune. Er liebte sie sehr.<br />
<br />
Während das Abendessen aufgetragen wurde, fast alle Zutaten stammten sie vom furischen Landgut, es waren einfache, aber nahrhafte Speisen, sagte Saturninus:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Du bist so schön wie am ersten Tag unserer Begegnung, teuerste Gemahlin. Ich hoffe, es geht Dir gut, und das Essen strengt dich nicht allzu sehr an. Einige Dinge möchte ich noch bereden, bevor ich meinen Dienst in Londinium antrete. Und ich nehme an, dass auch Du einige Dinge auf dem Herzen hast. Sag es frei heraus; ich will mich gerne deinen Wünschen fügen"</span></span>, er lächelte, und seine dunklen Augen umfingen zärtlich die mittlerweile reichlich gerundete Gestalt seiner Frau. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: Artbreeder mit Prompt Generator</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4yK4vPsg/Biclinium1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium1.jpg]" class="mycode_img" />*<br />
</a></div>
<br />
Serena stand kurz vor ihrer Niederkunft. Saturninus bemerkte es, und wie immer konnte er sich des Unbehagens nicht erwehren: Was wäre, wenn sein kleiner tapferer Soldat, so hatte er sie oft genannt, diesmal fiele? Er wollte nicht ohne sie sein. Mittlerweile konnte er es sich nicht einmal vorstellen, und er mochte auch nicht. Zwei prächtige Kinder hatte Serena ihm geschenkt: den Erbsohn Carus und die kleine Saturnina.<br />
Außerdem stand Großes bevor: DIe Zivilverwaltung würde endgültig nach Londinium umsiedeln, die Truhen waren gepackt, und die Mitarbeiter, die sich entschieden hatten, mitzukommen, würden in der Provinzhauptstadt ihren Dienstsitz wählen. Saturninus nahm sich vor, die Heimreise von einer Woche so oft anzutreten wie er es nur vermochte.<br />
Heute Abend wollte er mit seiner Frau zu Abend essen und sich geduldig, das nahm er sich vor, ihre weiblichen Anliegen anhören, die doch meist den Haushalt und die Kinder betrafen. Er nahm sich auch vor, Serenas Wünsche zu erfüllen - jede Laune. Er liebte sie sehr.<br />
<br />
Während das Abendessen aufgetragen wurde, fast alle Zutaten stammten sie vom furischen Landgut, es waren einfache, aber nahrhafte Speisen, sagte Saturninus:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Du bist so schön wie am ersten Tag unserer Begegnung, teuerste Gemahlin. Ich hoffe, es geht Dir gut, und das Essen strengt dich nicht allzu sehr an. Einige Dinge möchte ich noch bereden, bevor ich meinen Dienst in Londinium antrete. Und ich nehme an, dass auch Du einige Dinge auf dem Herzen hast. Sag es frei heraus; ich will mich gerne deinen Wünschen fügen"</span></span>, er lächelte, und seine dunklen Augen umfingen zärtlich die mittlerweile reichlich gerundete Gestalt seiner Frau. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: Artbreeder mit Prompt Generator</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Neben den Sklavenunterkünften] Officium des Hausverwalters]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=927</link>
			<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 17:04:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=927</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, führt hier die Haushaltsbücher und teilt die Sklaven zu ihren Aufgaben ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, führt hier die Haushaltsbücher und teilt die Sklaven zu ihren Aufgaben ein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Im ganzen Haus] Io Saturnalia!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=852</link>
			<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 13:49:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=852</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /><br />
</a></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Seit einigen Tagen war das Haus geschäftig, aber es herrschte eine fröhliche Stimmung, denn alle Sklaven und Bediensteten freuten sich über diese Vorbereitungen. Carus war noch zu klein, doch Saturnina erlebte das Fest jetzt bewusst mit und lief den Dienerinnen zwischen die Füße. Mit ernsthafter Miene spannte sie Girlanden auf, Stechpalmenzweige und Kerzen wurden aufgestellt.<br />
Auch in der Küche herrschte Hochbetrieb. Die Angestellten und Sklaven hatten alle Hände voll zu tun, Essen vorzubereiten, denn während der Saturnalien sollten sie größtenteils keine schwere Arbeit verrichten müssen. Aber es gab kalte Gerichte und Kuchen, und die winterlichen Temperaturen hielten die Speisen frisch.<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, dachte an Cassia, die<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=114&amp;pid=12164#pid12164" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> er hatte bestrafen müssen.</a> Er ließ sie aus dem Keller zu sich rufen. <br />
<br />
Die kleine Saturnina sah Cassia als erste. Sie ließ die Girlande fallen, rannte auf ihre so sehnlich vermisste Spielkameradin zu und umarmte sie in Hüfthöhe. <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Hoch"</span>, piepste sie flehend  und wollte zu Cassia auf den Arm. Sie hatte die Sklavin keinesfalls vergessen.<br />
<br />
"Salve Cassia! Ist das Händchen verheilt?", fragte Apollinaris freundlich: <br />
"Komm mit der kleinen Domina zu mir, ich möchte dir jetzt einiges erklären"<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /><br />
</a></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Seit einigen Tagen war das Haus geschäftig, aber es herrschte eine fröhliche Stimmung, denn alle Sklaven und Bediensteten freuten sich über diese Vorbereitungen. Carus war noch zu klein, doch Saturnina erlebte das Fest jetzt bewusst mit und lief den Dienerinnen zwischen die Füße. Mit ernsthafter Miene spannte sie Girlanden auf, Stechpalmenzweige und Kerzen wurden aufgestellt.<br />
Auch in der Küche herrschte Hochbetrieb. Die Angestellten und Sklaven hatten alle Hände voll zu tun, Essen vorzubereiten, denn während der Saturnalien sollten sie größtenteils keine schwere Arbeit verrichten müssen. Aber es gab kalte Gerichte und Kuchen, und die winterlichen Temperaturen hielten die Speisen frisch.<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, dachte an Cassia, die<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=114&amp;pid=12164#pid12164" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> er hatte bestrafen müssen.</a> Er ließ sie aus dem Keller zu sich rufen. <br />
<br />
Die kleine Saturnina sah Cassia als erste. Sie ließ die Girlande fallen, rannte auf ihre so sehnlich vermisste Spielkameradin zu und umarmte sie in Hüfthöhe. <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Hoch"</span>, piepste sie flehend  und wollte zu Cassia auf den Arm. Sie hatte die Sklavin keinesfalls vergessen.<br />
<br />
"Salve Cassia! Ist das Händchen verheilt?", fragte Apollinaris freundlich: <br />
"Komm mit der kleinen Domina zu mir, ich möchte dir jetzt einiges erklären"<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auf dem Dach]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=847</link>
			<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 10:49:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=847</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/x1fV9g9h/Dach-3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dach-3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Die Villa Furia besitzt ein mit Ziegel gedecktes Dach. Das Impluvium des Atriums ist ausgespart. Von oben kann man dann auch über die Mauer auf die schmale Gasse blicken, die die Villa von dem nächsten Anwesen trennt. Ganz Mutige könnten auch zum Dach des Nachbarhauses springen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/x1fV9g9h/Dach-3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dach-3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Die Villa Furia besitzt ein mit Ziegel gedecktes Dach. Das Impluvium des Atriums ist ausgespart. Von oben kann man dann auch über die Mauer auf die schmale Gasse blicken, die die Villa von dem nächsten Anwesen trennt. Ganz Mutige könnten auch zum Dach des Nachbarhauses springen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unterirdischer Heizungskeller]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=838</link>
			<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 12:20:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=838</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2j4hXr44/Praefurnium-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Praefurnium-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<br />
Unter dem Fußboden der Villa liegt über eine Leiter erreichbar der niedrige Heizungsraum.  Darin befindet sich das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praefurnium</span>, der Ofen, durch den das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">hypocaustum</span>, die Unterfeuerung, beheizt wurde.<br />
<br />
Der Ofen nahm eine Seite des Raumes ein, ein riesiger Brennholzstapel die andere. <br />
<br />
Über eine Klappe in der Decke konnte man sehen,  wie der Boden über dem Heizungskeller aufgebaut war:<br />
Er war mit Abzügen für heiße Luft und Abgase versehen und folgendermaßen angeordnet:<br />
Ungefähr 30 cm hohe Ziegeltürme aus quadratischen Ziegeln waren im Abstand von etwas weniger als einer Handbreit aufgetürmt worden.<br />
Diese Türme trugen die sogenannte Deckplatte.<br />
Auf der Deckplatte lag eine Tragplatte.<br />
Auf diese Tragplatte war der Estrich aufgetragen, und die oberste Schicht bildeten dann die Mosaik- oder Fliesenböden des Balneums und der Winterschlafzimmer beziehungsweise des Winterspeiseraums. <br />
Die gesamte Konstruktion der Platten war etwa 15 cm dick.<br />
Röhren führten auch durch die Wände und transportierten Rauch, jedoch auch Wärme zum Rauchabzug. Jener lag unterm Dach, und auch er musste regelmäßig sauber gemacht werden. <br />
<br />
Ausserhalb der schlechten Jahreszeit wurde nur die Unterfeuerung für die Warmwasserbereitung geheizt, die sich im anschließenden Kellerraum, der vom ersten durch einen Durchschlupf getrennt war, befand.<br />
<br />
Die Warmwasserbereitung bestand aus drei großen Bronzekesseln, die der Reihe nach angeordnet waren: Kalt - Lauwarm - Heiß. Sie waren miteinander verbunden. <br />
Sobald heißes Wasser verbraucht wurde, floss aus dem Lauwarmkessel welches nach, wobei der wieder aus dem Kaltwasserkessel gespeist wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2j4hXr44/Praefurnium-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Praefurnium-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<br />
Unter dem Fußboden der Villa liegt über eine Leiter erreichbar der niedrige Heizungsraum.  Darin befindet sich das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praefurnium</span>, der Ofen, durch den das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">hypocaustum</span>, die Unterfeuerung, beheizt wurde.<br />
<br />
Der Ofen nahm eine Seite des Raumes ein, ein riesiger Brennholzstapel die andere. <br />
<br />
Über eine Klappe in der Decke konnte man sehen,  wie der Boden über dem Heizungskeller aufgebaut war:<br />
Er war mit Abzügen für heiße Luft und Abgase versehen und folgendermaßen angeordnet:<br />
Ungefähr 30 cm hohe Ziegeltürme aus quadratischen Ziegeln waren im Abstand von etwas weniger als einer Handbreit aufgetürmt worden.<br />
Diese Türme trugen die sogenannte Deckplatte.<br />
Auf der Deckplatte lag eine Tragplatte.<br />
Auf diese Tragplatte war der Estrich aufgetragen, und die oberste Schicht bildeten dann die Mosaik- oder Fliesenböden des Balneums und der Winterschlafzimmer beziehungsweise des Winterspeiseraums. <br />
Die gesamte Konstruktion der Platten war etwa 15 cm dick.<br />
Röhren führten auch durch die Wände und transportierten Rauch, jedoch auch Wärme zum Rauchabzug. Jener lag unterm Dach, und auch er musste regelmäßig sauber gemacht werden. <br />
<br />
Ausserhalb der schlechten Jahreszeit wurde nur die Unterfeuerung für die Warmwasserbereitung geheizt, die sich im anschließenden Kellerraum, der vom ersten durch einen Durchschlupf getrennt war, befand.<br />
<br />
Die Warmwasserbereitung bestand aus drei großen Bronzekesseln, die der Reihe nach angeordnet waren: Kalt - Lauwarm - Heiß. Sie waren miteinander verbunden. <br />
Sobald heißes Wasser verbraucht wurde, floss aus dem Lauwarmkessel welches nach, wobei der wieder aus dem Kaltwasserkessel gespeist wurde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Furia Livilla]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=820</link>
			<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 14:52:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=820</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/G38sBRcK/Furia-Livilla.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Livilla.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das große Gästezimmer, <br />
welches durch Zusammenlegung <br />
zweier Cubicula entstanden ist</span> </td></tr></table></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/G38sBRcK/Furia-Livilla.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Livilla.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das große Gästezimmer, <br />
welches durch Zusammenlegung <br />
zweier Cubicula entstanden ist</span> </td></tr></table></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Tablinum] Formvollendung]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=788</link>
			<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 15:22:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=788</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=11&amp;pid=11443#pid11443" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Saturninus ging immer noch die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=149&amp;pid=11441#pid11441" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schreckliche Nachricht</a> durch den Kopf. Die hübsche, kleine Villa vor den Toren Pompejis - weg war sie. Er würde es Stella sagen müssen. Batrachos, Batrachis Vater, von dem sie ihre grünen Froschaugen geerbt hatte, war auch umgekommen. Das musste er seiner Tochter sagen. Sie würde bestimmt in heilloses Gejammer ausbrechen. Vielleicht würde Saturninus Batrachis freilassen. Dann wäre der Geist ihres Vaters eventuell besänftigt und würde nicht als Gespenst wiederkehren. Galt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">verschüttet von Lava</span> als ordentliches Begräbnis? Saturninus beschloss, einen Priester danach zu fragen. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=756&amp;pid=11011#pid11011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Batrachis war jedoch noch mit Cassia beim Einkaufen. </a><br />
<br />
Er hörte Stimmen, eine weibliche und eine sanfte, jugendliche, die vom Atrium her näherkamen.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=11&amp;pid=11443#pid11443" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Saturninus ging immer noch die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=149&amp;pid=11441#pid11441" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schreckliche Nachricht</a> durch den Kopf. Die hübsche, kleine Villa vor den Toren Pompejis - weg war sie. Er würde es Stella sagen müssen. Batrachos, Batrachis Vater, von dem sie ihre grünen Froschaugen geerbt hatte, war auch umgekommen. Das musste er seiner Tochter sagen. Sie würde bestimmt in heilloses Gejammer ausbrechen. Vielleicht würde Saturninus Batrachis freilassen. Dann wäre der Geist ihres Vaters eventuell besänftigt und würde nicht als Gespenst wiederkehren. Galt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">verschüttet von Lava</span> als ordentliches Begräbnis? Saturninus beschloss, einen Priester danach zu fragen. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=756&amp;pid=11011#pid11011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Batrachis war jedoch noch mit Cassia beim Einkaufen. </a><br />
<br />
Er hörte Stimmen, eine weibliche und eine sanfte, jugendliche, die vom Atrium her näherkamen.....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mädchenzimmer (Cubiculum) Furia Saturnina]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=717</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 15:05:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=717</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/NMt8HRHZ/Saturninas-Zimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninas-Zimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Das Kinderzimmer ist ein großes Zimmer im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=300&amp;pid=2757#pid2757" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hinteren Teil der Villa. </a>Eine Tür führt direkt in den Garten. Dort kann Saturnina ungestört spielen. Sie wird von ihrer früheren Amme Iolanthe und jetzt auch von der Akrobatin <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a> betreut. <br />
<br />
Furia Saturnina hat die dunklen Locken und dunklen Augen ihrer Eltern geerbt. Sie ist niedlich, aber eigensinnig und wird von ihrem Vater sehr verwöhnt. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7BrwdqW/Furia-Saturnina.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/NMt8HRHZ/Saturninas-Zimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninas-Zimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Das Kinderzimmer ist ein großes Zimmer im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=300&amp;pid=2757#pid2757" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hinteren Teil der Villa. </a>Eine Tür führt direkt in den Garten. Dort kann Saturnina ungestört spielen. Sie wird von ihrer früheren Amme Iolanthe und jetzt auch von der Akrobatin <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a> betreut. <br />
<br />
Furia Saturnina hat die dunklen Locken und dunklen Augen ihrer Eltern geerbt. Sie ist niedlich, aber eigensinnig und wird von ihrem Vater sehr verwöhnt. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7BrwdqW/Furia-Saturnina.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Furier]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=707</link>
			<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 16:17:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=707</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bwRMNMxB/Saturninus-und-Serena.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninus-und-Serena.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Tib. Furius Saturninus   </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">⚭  Furia Serena, geboren als Lucretia Serena</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">I</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/arrow.png" alt="Arrow" title="Arrow" class="smilie smilie_23" /> </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Furia Saturnina </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina-2-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Aulus Furius Carus <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/hvY6BRvY/Dummerle.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dummerle.jpg]" class="mycode_img" /></a> </div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*Lucius Furius Antias<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/434YKnTL/Lucius-Furius-Antias-2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Lucius-Furius-Antias-2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bwRMNMxB/Saturninus-und-Serena.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninus-und-Serena.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Tib. Furius Saturninus   </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">⚭  Furia Serena, geboren als Lucretia Serena</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">I</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/arrow.png" alt="Arrow" title="Arrow" class="smilie smilie_23" /> </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Furia Saturnina </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina-2-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Aulus Furius Carus <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/hvY6BRvY/Dummerle.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dummerle.jpg]" class="mycode_img" /></a> </div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*Lucius Furius Antias<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/434YKnTL/Lucius-Furius-Antias-2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Lucius-Furius-Antias-2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hortus - Rosenrot und Schneeweiß]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=670</link>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 09:48:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=79">Furiana Nivis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=670</guid>
			<description><![CDATA[Es waren bereits mehrere Tage vergangen, seitdem Furius Saturnus mich auf dem Sklavenmarkt gekauft und in sein stattliches Haus gebracht hatte. Trotz der vergangenen Zeit war ich mir immer noch unsicher, ob ich nun nur sein Gast oder aber seine Sklavin war. Sowohl er als auch seine Frau behandelten mich mit einer zuvorkommenden Freundlichkeit und sorgten dafür, dass es mir an nichts mangelte. Auch die Sklaven schienen bemüht, mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Sabi und Seang, die beiden Köchinnen des Hauses, verwöhnten mich täglich mit ihren Kochkünsten, damit ich wieder zu Kräften kam. Darüber hinaus unterstützten sie mich dabei, mich verständlich zu machen und übersetzten mir die lateinischen Worte, die mir noch fremd waren.<br />
Trotz all dieser Freundlichkeiten und Annehmlichkeiten konnte ich nicht ganz glauben, dass Furius Saturnus dies alles nur aus reiner Menschenfreundlichkeit tat. Ein Teil von mir fragte sich ständig, was seine wahren Absichten waren. War es wirklich nur Mitgefühl, das ihn dazu trieb, oder steckte mehr dahinter?  Ich erhoffte mir ein paar Antworten auf meine Fragen in dem Gespräch. das Furius Saturnus mit mir führen wollte, wenn ich mich etwas erholt hatte.<br />
<br />
Die Wunden, die meinem Körper zugefügt worden waren, heilten mit der Zeit. Doch die, die man nicht sah, quälten mich nachts. Tagsüber versuchte ich, mir davon nichts anmerken zu lassen. Ich begann wieder damit, die Sprache zu lernen und meine Umgebung zu erkunden. Die Sachen zur Körperpflege, die mir Furia Serena gegeben hatte, benutzte ich nun regelmäßig.  Auch die beiden neuen Kleider trug ich. Nur mein Haar trug ich  wie bisher zu einem langen Zopf geflochten. <br />
Seit ein paar Tagen hatte ich nun auch etwas bunte Wolle und Webebrettchen erhalten. Ein handwerklich geschickter Sklave hatte mir sogar einen Rahmen dafür gebaut, so dass ich meine Weberei überall hin mitnehmen konnte. Mit Weben verbrachte ich nun die meiste Zeit. Ich hatte schon bald ein Zierband gewebt,  mit dem ich meine Kleider verzierte. Manchmal setzte ich mich hinaus in den Garten und webte. Wenn die Sonnenstrahlen mich wärmten und ich beim Weben meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, kam mir manchmal sogar ein Lied über die Lippen. Auch heute hatte sich die Sonne gegen die grauen Wolken durchgesetzt. Wieder saß ich draußen im Garten, webte und sang ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YbbPaaFMyBw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lied </a>dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es waren bereits mehrere Tage vergangen, seitdem Furius Saturnus mich auf dem Sklavenmarkt gekauft und in sein stattliches Haus gebracht hatte. Trotz der vergangenen Zeit war ich mir immer noch unsicher, ob ich nun nur sein Gast oder aber seine Sklavin war. Sowohl er als auch seine Frau behandelten mich mit einer zuvorkommenden Freundlichkeit und sorgten dafür, dass es mir an nichts mangelte. Auch die Sklaven schienen bemüht, mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Sabi und Seang, die beiden Köchinnen des Hauses, verwöhnten mich täglich mit ihren Kochkünsten, damit ich wieder zu Kräften kam. Darüber hinaus unterstützten sie mich dabei, mich verständlich zu machen und übersetzten mir die lateinischen Worte, die mir noch fremd waren.<br />
Trotz all dieser Freundlichkeiten und Annehmlichkeiten konnte ich nicht ganz glauben, dass Furius Saturnus dies alles nur aus reiner Menschenfreundlichkeit tat. Ein Teil von mir fragte sich ständig, was seine wahren Absichten waren. War es wirklich nur Mitgefühl, das ihn dazu trieb, oder steckte mehr dahinter?  Ich erhoffte mir ein paar Antworten auf meine Fragen in dem Gespräch. das Furius Saturnus mit mir führen wollte, wenn ich mich etwas erholt hatte.<br />
<br />
Die Wunden, die meinem Körper zugefügt worden waren, heilten mit der Zeit. Doch die, die man nicht sah, quälten mich nachts. Tagsüber versuchte ich, mir davon nichts anmerken zu lassen. Ich begann wieder damit, die Sprache zu lernen und meine Umgebung zu erkunden. Die Sachen zur Körperpflege, die mir Furia Serena gegeben hatte, benutzte ich nun regelmäßig.  Auch die beiden neuen Kleider trug ich. Nur mein Haar trug ich  wie bisher zu einem langen Zopf geflochten. <br />
Seit ein paar Tagen hatte ich nun auch etwas bunte Wolle und Webebrettchen erhalten. Ein handwerklich geschickter Sklave hatte mir sogar einen Rahmen dafür gebaut, so dass ich meine Weberei überall hin mitnehmen konnte. Mit Weben verbrachte ich nun die meiste Zeit. Ich hatte schon bald ein Zierband gewebt,  mit dem ich meine Kleider verzierte. Manchmal setzte ich mich hinaus in den Garten und webte. Wenn die Sonnenstrahlen mich wärmten und ich beim Weben meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, kam mir manchmal sogar ein Lied über die Lippen. Auch heute hatte sich die Sonne gegen die grauen Wolken durchgesetzt. Wieder saß ich draußen im Garten, webte und sang ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YbbPaaFMyBw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lied </a>dazu.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>