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		<title><![CDATA[Forum - Villa Furia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 02:27:59 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium] Der Patrizier und der Medicus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:16:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<br />
Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
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<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
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Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
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<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
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Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
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<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Tiberius Furius Victor Aidanus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 17:31:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
<br />
<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
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<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Cubiculum TFS] Gewitterwolken]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=982</link>
			<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:18:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=982</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Saturnina</a>, so klein und niedlich sie war, hatte sich heute nicht beruhigen lassen. Die älteste Furiertochter hatte ständig nach ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Cassi</span> gefragt und geweint.  <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a>, das Sklavenmädchen, das eine Akrobatin war und als Kindermädchen gedient hatte, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">sollte eigentlich verkauft werden.</a> Furia Serena, die Hausherrin bestand darauf. Eine Spaßmacherin und Jongleurin hatte einen schlechten Einfluss auf die kleine Saturnina. Serena hatte wie immer Recht, befand Saturninus. Das Cassia keine geeignete Erzieherin war, sah man gut am Verhalten der kleinen Furia. <br />
Aber noch war Cassia im Haus. Noch konnte sie ihre Pflicht tun und das Kindergekreische abstellen. Saturninus hatte schon einige der Sklaven losgeschickt, sie zu Saturnina zu holen. Doch keine Cassia erschien! Saturnina hatte sich mittlerweile völlig verausgabt. Doch ab und an ließ sie noch ein markerschütterndes Schreien los.<br />
Saturninus trat in sein Cubiculum. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nefertem!"</span></span>, rief er nach seinem jungen Cubicularius.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Saturnina</a>, so klein und niedlich sie war, hatte sich heute nicht beruhigen lassen. Die älteste Furiertochter hatte ständig nach ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Cassi</span> gefragt und geweint.  <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a>, das Sklavenmädchen, das eine Akrobatin war und als Kindermädchen gedient hatte, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">sollte eigentlich verkauft werden.</a> Furia Serena, die Hausherrin bestand darauf. Eine Spaßmacherin und Jongleurin hatte einen schlechten Einfluss auf die kleine Saturnina. Serena hatte wie immer Recht, befand Saturninus. Das Cassia keine geeignete Erzieherin war, sah man gut am Verhalten der kleinen Furia. <br />
Aber noch war Cassia im Haus. Noch konnte sie ihre Pflicht tun und das Kindergekreische abstellen. Saturninus hatte schon einige der Sklaven losgeschickt, sie zu Saturnina zu holen. Doch keine Cassia erschien! Saturnina hatte sich mittlerweile völlig verausgabt. Doch ab und an ließ sie noch ein markerschütterndes Schreien los.<br />
Saturninus trat in sein Cubiculum. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nefertem!"</span></span>, rief er nach seinem jungen Cubicularius.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Tablinum] Fromme Werke!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=966</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 14:24:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=966</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/9XbJPb0C/La-China-Schreibtisch-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: La-China-Schreibtisch-1.jpg]" class="mycode_img" />*</a></div>
<br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<br />
Furius Saturninus, der nach der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=13948#pid13948" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schließung der Provinzverwaltung</a> zwar seinen Titel behalten hatte, aber doch nun vorläufig ein Privatmann war, nahm da er Zeit hatte, die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aufbringung von Spendengelder für den geplanten Tempel </a>in seine Hände. Sein Sekretär Scaevus saß neben ihm und führte getreulich Buch. <br />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Rechte bei Saturninus, Potsdam 2017</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/9XbJPb0C/La-China-Schreibtisch-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: La-China-Schreibtisch-1.jpg]" class="mycode_img" />*</a></div>
<br />
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<br />
Furius Saturninus, der nach der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=13948#pid13948" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schließung der Provinzverwaltung</a> zwar seinen Titel behalten hatte, aber doch nun vorläufig ein Privatmann war, nahm da er Zeit hatte, die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=195&amp;pid=14003#pid14003" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aufbringung von Spendengelder für den geplanten Tempel </a>in seine Hände. Sein Sekretär Scaevus saß neben ihm und führte getreulich Buch. <br />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Rechte bei Saturninus, Potsdam 2017</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium]  Die im Schatten sieht man nicht]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958</link>
			<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:01:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=958</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4yK4vPsg/Biclinium1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium1.jpg]" class="mycode_img" />*<br />
</a></div>
<br />
Serena stand kurz vor ihrer Niederkunft. Saturninus bemerkte es, und wie immer konnte er sich des Unbehagens nicht erwehren: Was wäre, wenn sein kleiner tapferer Soldat, so hatte er sie oft genannt, diesmal fiele? Er wollte nicht ohne sie sein. Mittlerweile konnte er es sich nicht einmal vorstellen, und er mochte auch nicht. Zwei prächtige Kinder hatte Serena ihm geschenkt: den Erbsohn Carus und die kleine Saturnina.<br />
Außerdem stand Großes bevor: DIe Zivilverwaltung würde endgültig nach Londinium umsiedeln, die Truhen waren gepackt, und die Mitarbeiter, die sich entschieden hatten, mitzukommen, würden in der Provinzhauptstadt ihren Dienstsitz wählen. Saturninus nahm sich vor, die Heimreise von einer Woche so oft anzutreten wie er es nur vermochte.<br />
Heute Abend wollte er mit seiner Frau zu Abend essen und sich geduldig, das nahm er sich vor, ihre weiblichen Anliegen anhören, die doch meist den Haushalt und die Kinder betrafen. Er nahm sich auch vor, Serenas Wünsche zu erfüllen - jede Laune. Er liebte sie sehr.<br />
<br />
Während das Abendessen aufgetragen wurde, fast alle Zutaten stammten sie vom furischen Landgut, es waren einfache, aber nahrhafte Speisen, sagte Saturninus:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Du bist so schön wie am ersten Tag unserer Begegnung, teuerste Gemahlin. Ich hoffe, es geht Dir gut, und das Essen strengt dich nicht allzu sehr an. Einige Dinge möchte ich noch bereden, bevor ich meinen Dienst in Londinium antrete. Und ich nehme an, dass auch Du einige Dinge auf dem Herzen hast. Sag es frei heraus; ich will mich gerne deinen Wünschen fügen"</span></span>, er lächelte, und seine dunklen Augen umfingen zärtlich die mittlerweile reichlich gerundete Gestalt seiner Frau. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: Artbreeder mit Prompt Generator</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4yK4vPsg/Biclinium1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium1.jpg]" class="mycode_img" />*<br />
</a></div>
<br />
Serena stand kurz vor ihrer Niederkunft. Saturninus bemerkte es, und wie immer konnte er sich des Unbehagens nicht erwehren: Was wäre, wenn sein kleiner tapferer Soldat, so hatte er sie oft genannt, diesmal fiele? Er wollte nicht ohne sie sein. Mittlerweile konnte er es sich nicht einmal vorstellen, und er mochte auch nicht. Zwei prächtige Kinder hatte Serena ihm geschenkt: den Erbsohn Carus und die kleine Saturnina.<br />
Außerdem stand Großes bevor: DIe Zivilverwaltung würde endgültig nach Londinium umsiedeln, die Truhen waren gepackt, und die Mitarbeiter, die sich entschieden hatten, mitzukommen, würden in der Provinzhauptstadt ihren Dienstsitz wählen. Saturninus nahm sich vor, die Heimreise von einer Woche so oft anzutreten wie er es nur vermochte.<br />
Heute Abend wollte er mit seiner Frau zu Abend essen und sich geduldig, das nahm er sich vor, ihre weiblichen Anliegen anhören, die doch meist den Haushalt und die Kinder betrafen. Er nahm sich auch vor, Serenas Wünsche zu erfüllen - jede Laune. Er liebte sie sehr.<br />
<br />
Während das Abendessen aufgetragen wurde, fast alle Zutaten stammten sie vom furischen Landgut, es waren einfache, aber nahrhafte Speisen, sagte Saturninus:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Du bist so schön wie am ersten Tag unserer Begegnung, teuerste Gemahlin. Ich hoffe, es geht Dir gut, und das Essen strengt dich nicht allzu sehr an. Einige Dinge möchte ich noch bereden, bevor ich meinen Dienst in Londinium antrete. Und ich nehme an, dass auch Du einige Dinge auf dem Herzen hast. Sag es frei heraus; ich will mich gerne deinen Wünschen fügen"</span></span>, er lächelte, und seine dunklen Augen umfingen zärtlich die mittlerweile reichlich gerundete Gestalt seiner Frau. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: Artbreeder mit Prompt Generator</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Neben den Sklavenunterkünften] Officium des Hausverwalters]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=927</link>
			<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 17:04:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=927</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, führt hier die Haushaltsbücher und teilt die Sklaven zu ihren Aufgaben ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, führt hier die Haushaltsbücher und teilt die Sklaven zu ihren Aufgaben ein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Im ganzen Haus] Io Saturnalia!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=852</link>
			<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 13:49:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=852</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /><br />
</a></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Seit einigen Tagen war das Haus geschäftig, aber es herrschte eine fröhliche Stimmung, denn alle Sklaven und Bediensteten freuten sich über diese Vorbereitungen. Carus war noch zu klein, doch Saturnina erlebte das Fest jetzt bewusst mit und lief den Dienerinnen zwischen die Füße. Mit ernsthafter Miene spannte sie Girlanden auf, Stechpalmenzweige und Kerzen wurden aufgestellt.<br />
Auch in der Küche herrschte Hochbetrieb. Die Angestellten und Sklaven hatten alle Hände voll zu tun, Essen vorzubereiten, denn während der Saturnalien sollten sie größtenteils keine schwere Arbeit verrichten müssen. Aber es gab kalte Gerichte und Kuchen, und die winterlichen Temperaturen hielten die Speisen frisch.<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, dachte an Cassia, die<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=114&amp;pid=12164#pid12164" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> er hatte bestrafen müssen.</a> Er ließ sie aus dem Keller zu sich rufen. <br />
<br />
Die kleine Saturnina sah Cassia als erste. Sie ließ die Girlande fallen, rannte auf ihre so sehnlich vermisste Spielkameradin zu und umarmte sie in Hüfthöhe. <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Hoch"</span>, piepste sie flehend  und wollte zu Cassia auf den Arm. Sie hatte die Sklavin keinesfalls vergessen.<br />
<br />
"Salve Cassia! Ist das Händchen verheilt?", fragte Apollinaris freundlich: <br />
"Komm mit der kleinen Domina zu mir, ich möchte dir jetzt einiges erklären"<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L55nKCH1/Apollinaris-Maiordomus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Apollinaris-Maiordomus.png]" class="mycode_img" /><br />
</a></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">Seit einigen Tagen war das Haus geschäftig, aber es herrschte eine fröhliche Stimmung, denn alle Sklaven und Bediensteten freuten sich über diese Vorbereitungen. Carus war noch zu klein, doch Saturnina erlebte das Fest jetzt bewusst mit und lief den Dienerinnen zwischen die Füße. Mit ernsthafter Miene spannte sie Girlanden auf, Stechpalmenzweige und Kerzen wurden aufgestellt.<br />
Auch in der Küche herrschte Hochbetrieb. Die Angestellten und Sklaven hatten alle Hände voll zu tun, Essen vorzubereiten, denn während der Saturnalien sollten sie größtenteils keine schwere Arbeit verrichten müssen. Aber es gab kalte Gerichte und Kuchen, und die winterlichen Temperaturen hielten die Speisen frisch.<br />
<br />
Apollinaris, der Hausverwalter, dachte an Cassia, die<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=114&amp;pid=12164#pid12164" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> er hatte bestrafen müssen.</a> Er ließ sie aus dem Keller zu sich rufen. <br />
<br />
Die kleine Saturnina sah Cassia als erste. Sie ließ die Girlande fallen, rannte auf ihre so sehnlich vermisste Spielkameradin zu und umarmte sie in Hüfthöhe. <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Hoch"</span>, piepste sie flehend  und wollte zu Cassia auf den Arm. Sie hatte die Sklavin keinesfalls vergessen.<br />
<br />
"Salve Cassia! Ist das Händchen verheilt?", fragte Apollinaris freundlich: <br />
"Komm mit der kleinen Domina zu mir, ich möchte dir jetzt einiges erklären"<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auf dem Dach]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=847</link>
			<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 10:49:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=847</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/x1fV9g9h/Dach-3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dach-3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Die Villa Furia besitzt ein mit Ziegel gedecktes Dach. Das Impluvium des Atriums ist ausgespart. Von oben kann man dann auch über die Mauer auf die schmale Gasse blicken, die die Villa von dem nächsten Anwesen trennt. Ganz Mutige könnten auch zum Dach des Nachbarhauses springen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/x1fV9g9h/Dach-3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dach-3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Die Villa Furia besitzt ein mit Ziegel gedecktes Dach. Das Impluvium des Atriums ist ausgespart. Von oben kann man dann auch über die Mauer auf die schmale Gasse blicken, die die Villa von dem nächsten Anwesen trennt. Ganz Mutige könnten auch zum Dach des Nachbarhauses springen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unterirdischer Heizungskeller]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=838</link>
			<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 12:20:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=838</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2j4hXr44/Praefurnium-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Praefurnium-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<br />
Unter dem Fußboden der Villa liegt über eine Leiter erreichbar der niedrige Heizungsraum.  Darin befindet sich das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praefurnium</span>, der Ofen, durch den das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">hypocaustum</span>, die Unterfeuerung, beheizt wurde.<br />
<br />
Der Ofen nahm eine Seite des Raumes ein, ein riesiger Brennholzstapel die andere. <br />
<br />
Über eine Klappe in der Decke konnte man sehen,  wie der Boden über dem Heizungskeller aufgebaut war:<br />
Er war mit Abzügen für heiße Luft und Abgase versehen und folgendermaßen angeordnet:<br />
Ungefähr 30 cm hohe Ziegeltürme aus quadratischen Ziegeln waren im Abstand von etwas weniger als einer Handbreit aufgetürmt worden.<br />
Diese Türme trugen die sogenannte Deckplatte.<br />
Auf der Deckplatte lag eine Tragplatte.<br />
Auf diese Tragplatte war der Estrich aufgetragen, und die oberste Schicht bildeten dann die Mosaik- oder Fliesenböden des Balneums und der Winterschlafzimmer beziehungsweise des Winterspeiseraums. <br />
Die gesamte Konstruktion der Platten war etwa 15 cm dick.<br />
Röhren führten auch durch die Wände und transportierten Rauch, jedoch auch Wärme zum Rauchabzug. Jener lag unterm Dach, und auch er musste regelmäßig sauber gemacht werden. <br />
<br />
Ausserhalb der schlechten Jahreszeit wurde nur die Unterfeuerung für die Warmwasserbereitung geheizt, die sich im anschließenden Kellerraum, der vom ersten durch einen Durchschlupf getrennt war, befand.<br />
<br />
Die Warmwasserbereitung bestand aus drei großen Bronzekesseln, die der Reihe nach angeordnet waren: Kalt - Lauwarm - Heiß. Sie waren miteinander verbunden. <br />
Sobald heißes Wasser verbraucht wurde, floss aus dem Lauwarmkessel welches nach, wobei der wieder aus dem Kaltwasserkessel gespeist wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2j4hXr44/Praefurnium-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Praefurnium-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<br />
Unter dem Fußboden der Villa liegt über eine Leiter erreichbar der niedrige Heizungsraum.  Darin befindet sich das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praefurnium</span>, der Ofen, durch den das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">hypocaustum</span>, die Unterfeuerung, beheizt wurde.<br />
<br />
Der Ofen nahm eine Seite des Raumes ein, ein riesiger Brennholzstapel die andere. <br />
<br />
Über eine Klappe in der Decke konnte man sehen,  wie der Boden über dem Heizungskeller aufgebaut war:<br />
Er war mit Abzügen für heiße Luft und Abgase versehen und folgendermaßen angeordnet:<br />
Ungefähr 30 cm hohe Ziegeltürme aus quadratischen Ziegeln waren im Abstand von etwas weniger als einer Handbreit aufgetürmt worden.<br />
Diese Türme trugen die sogenannte Deckplatte.<br />
Auf der Deckplatte lag eine Tragplatte.<br />
Auf diese Tragplatte war der Estrich aufgetragen, und die oberste Schicht bildeten dann die Mosaik- oder Fliesenböden des Balneums und der Winterschlafzimmer beziehungsweise des Winterspeiseraums. <br />
Die gesamte Konstruktion der Platten war etwa 15 cm dick.<br />
Röhren führten auch durch die Wände und transportierten Rauch, jedoch auch Wärme zum Rauchabzug. Jener lag unterm Dach, und auch er musste regelmäßig sauber gemacht werden. <br />
<br />
Ausserhalb der schlechten Jahreszeit wurde nur die Unterfeuerung für die Warmwasserbereitung geheizt, die sich im anschließenden Kellerraum, der vom ersten durch einen Durchschlupf getrennt war, befand.<br />
<br />
Die Warmwasserbereitung bestand aus drei großen Bronzekesseln, die der Reihe nach angeordnet waren: Kalt - Lauwarm - Heiß. Sie waren miteinander verbunden. <br />
Sobald heißes Wasser verbraucht wurde, floss aus dem Lauwarmkessel welches nach, wobei der wieder aus dem Kaltwasserkessel gespeist wurde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Furia Livilla]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=820</link>
			<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 14:52:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=820</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/G38sBRcK/Furia-Livilla.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Livilla.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das große Gästezimmer, <br />
welches durch Zusammenlegung <br />
zweier Cubicula entstanden ist</span> </td></tr></table></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/G38sBRcK/Furia-Livilla.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Livilla.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das große Gästezimmer, <br />
welches durch Zusammenlegung <br />
zweier Cubicula entstanden ist</span> </td></tr></table></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Tablinum] Formvollendung]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=788</link>
			<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 15:22:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=788</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=11&amp;pid=11443#pid11443" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Saturninus ging immer noch die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=149&amp;pid=11441#pid11441" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schreckliche Nachricht</a> durch den Kopf. Die hübsche, kleine Villa vor den Toren Pompejis - weg war sie. Er würde es Stella sagen müssen. Batrachos, Batrachis Vater, von dem sie ihre grünen Froschaugen geerbt hatte, war auch umgekommen. Das musste er seiner Tochter sagen. Sie würde bestimmt in heilloses Gejammer ausbrechen. Vielleicht würde Saturninus Batrachis freilassen. Dann wäre der Geist ihres Vaters eventuell besänftigt und würde nicht als Gespenst wiederkehren. Galt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">verschüttet von Lava</span> als ordentliches Begräbnis? Saturninus beschloss, einen Priester danach zu fragen. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=756&amp;pid=11011#pid11011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Batrachis war jedoch noch mit Cassia beim Einkaufen. </a><br />
<br />
Er hörte Stimmen, eine weibliche und eine sanfte, jugendliche, die vom Atrium her näherkamen.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=11&amp;pid=11443#pid11443" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Saturninus ging immer noch die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=149&amp;pid=11441#pid11441" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">schreckliche Nachricht</a> durch den Kopf. Die hübsche, kleine Villa vor den Toren Pompejis - weg war sie. Er würde es Stella sagen müssen. Batrachos, Batrachis Vater, von dem sie ihre grünen Froschaugen geerbt hatte, war auch umgekommen. Das musste er seiner Tochter sagen. Sie würde bestimmt in heilloses Gejammer ausbrechen. Vielleicht würde Saturninus Batrachis freilassen. Dann wäre der Geist ihres Vaters eventuell besänftigt und würde nicht als Gespenst wiederkehren. Galt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">verschüttet von Lava</span> als ordentliches Begräbnis? Saturninus beschloss, einen Priester danach zu fragen. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=756&amp;pid=11011#pid11011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Batrachis war jedoch noch mit Cassia beim Einkaufen. </a><br />
<br />
Er hörte Stimmen, eine weibliche und eine sanfte, jugendliche, die vom Atrium her näherkamen.....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mädchenzimmer (Cubiculum) Furia Saturnina]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=717</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 15:05:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=717</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/NMt8HRHZ/Saturninas-Zimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninas-Zimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Das Kinderzimmer ist ein großes Zimmer im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=300&amp;pid=2757#pid2757" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hinteren Teil der Villa. </a>Eine Tür führt direkt in den Garten. Dort kann Saturnina ungestört spielen. Sie wird von ihrer früheren Amme Iolanthe und jetzt auch von der Akrobatin <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a> betreut. <br />
<br />
Furia Saturnina hat die dunklen Locken und dunklen Augen ihrer Eltern geerbt. Sie ist niedlich, aber eigensinnig und wird von ihrem Vater sehr verwöhnt. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7BrwdqW/Furia-Saturnina.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/NMt8HRHZ/Saturninas-Zimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninas-Zimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Das Kinderzimmer ist ein großes Zimmer im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=300&amp;pid=2757#pid2757" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hinteren Teil der Villa. </a>Eine Tür führt direkt in den Garten. Dort kann Saturnina ungestört spielen. Sie wird von ihrer früheren Amme Iolanthe und jetzt auch von der Akrobatin <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Cassia</a> betreut. <br />
<br />
Furia Saturnina hat die dunklen Locken und dunklen Augen ihrer Eltern geerbt. Sie ist niedlich, aber eigensinnig und wird von ihrem Vater sehr verwöhnt. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7BrwdqW/Furia-Saturnina.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Furier]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=707</link>
			<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 16:17:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=707</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bwRMNMxB/Saturninus-und-Serena.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninus-und-Serena.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Tib. Furius Saturninus   </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">⚭  Furia Serena, geboren als Lucretia Serena</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">I</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/arrow.png" alt="Arrow" title="Arrow" class="smilie smilie_23" /> </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Furia Saturnina </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina-2-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Aulus Furius Carus <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/hvY6BRvY/Dummerle.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dummerle.jpg]" class="mycode_img" /></a> </div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*Lucius Furius Antias<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/434YKnTL/Lucius-Furius-Antias-2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Lucius-Furius-Antias-2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bwRMNMxB/Saturninus-und-Serena.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Saturninus-und-Serena.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Tib. Furius Saturninus   </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">⚭  Furia Serena, geboren als Lucretia Serena</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">I</div>
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<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/arrow.png" alt="Arrow" title="Arrow" class="smilie smilie_23" /> </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Furia Saturnina </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mryS4x2C/Furia-Saturnina-2-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Saturnina-2-1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">* Aulus Furius Carus <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/hvY6BRvY/Dummerle.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Dummerle.jpg]" class="mycode_img" /></a> </div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*Lucius Furius Antias<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/434YKnTL/Lucius-Furius-Antias-2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Lucius-Furius-Antias-2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hortus - Rosenrot und Schneeweiß]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=670</link>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 09:48:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=79">Furiana Nivis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=670</guid>
			<description><![CDATA[Es waren bereits mehrere Tage vergangen, seitdem Furius Saturnus mich auf dem Sklavenmarkt gekauft und in sein stattliches Haus gebracht hatte. Trotz der vergangenen Zeit war ich mir immer noch unsicher, ob ich nun nur sein Gast oder aber seine Sklavin war. Sowohl er als auch seine Frau behandelten mich mit einer zuvorkommenden Freundlichkeit und sorgten dafür, dass es mir an nichts mangelte. Auch die Sklaven schienen bemüht, mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Sabi und Seang, die beiden Köchinnen des Hauses, verwöhnten mich täglich mit ihren Kochkünsten, damit ich wieder zu Kräften kam. Darüber hinaus unterstützten sie mich dabei, mich verständlich zu machen und übersetzten mir die lateinischen Worte, die mir noch fremd waren.<br />
Trotz all dieser Freundlichkeiten und Annehmlichkeiten konnte ich nicht ganz glauben, dass Furius Saturnus dies alles nur aus reiner Menschenfreundlichkeit tat. Ein Teil von mir fragte sich ständig, was seine wahren Absichten waren. War es wirklich nur Mitgefühl, das ihn dazu trieb, oder steckte mehr dahinter?  Ich erhoffte mir ein paar Antworten auf meine Fragen in dem Gespräch. das Furius Saturnus mit mir führen wollte, wenn ich mich etwas erholt hatte.<br />
<br />
Die Wunden, die meinem Körper zugefügt worden waren, heilten mit der Zeit. Doch die, die man nicht sah, quälten mich nachts. Tagsüber versuchte ich, mir davon nichts anmerken zu lassen. Ich begann wieder damit, die Sprache zu lernen und meine Umgebung zu erkunden. Die Sachen zur Körperpflege, die mir Furia Serena gegeben hatte, benutzte ich nun regelmäßig.  Auch die beiden neuen Kleider trug ich. Nur mein Haar trug ich  wie bisher zu einem langen Zopf geflochten. <br />
Seit ein paar Tagen hatte ich nun auch etwas bunte Wolle und Webebrettchen erhalten. Ein handwerklich geschickter Sklave hatte mir sogar einen Rahmen dafür gebaut, so dass ich meine Weberei überall hin mitnehmen konnte. Mit Weben verbrachte ich nun die meiste Zeit. Ich hatte schon bald ein Zierband gewebt,  mit dem ich meine Kleider verzierte. Manchmal setzte ich mich hinaus in den Garten und webte. Wenn die Sonnenstrahlen mich wärmten und ich beim Weben meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, kam mir manchmal sogar ein Lied über die Lippen. Auch heute hatte sich die Sonne gegen die grauen Wolken durchgesetzt. Wieder saß ich draußen im Garten, webte und sang ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YbbPaaFMyBw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lied </a>dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es waren bereits mehrere Tage vergangen, seitdem Furius Saturnus mich auf dem Sklavenmarkt gekauft und in sein stattliches Haus gebracht hatte. Trotz der vergangenen Zeit war ich mir immer noch unsicher, ob ich nun nur sein Gast oder aber seine Sklavin war. Sowohl er als auch seine Frau behandelten mich mit einer zuvorkommenden Freundlichkeit und sorgten dafür, dass es mir an nichts mangelte. Auch die Sklaven schienen bemüht, mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Sabi und Seang, die beiden Köchinnen des Hauses, verwöhnten mich täglich mit ihren Kochkünsten, damit ich wieder zu Kräften kam. Darüber hinaus unterstützten sie mich dabei, mich verständlich zu machen und übersetzten mir die lateinischen Worte, die mir noch fremd waren.<br />
Trotz all dieser Freundlichkeiten und Annehmlichkeiten konnte ich nicht ganz glauben, dass Furius Saturnus dies alles nur aus reiner Menschenfreundlichkeit tat. Ein Teil von mir fragte sich ständig, was seine wahren Absichten waren. War es wirklich nur Mitgefühl, das ihn dazu trieb, oder steckte mehr dahinter?  Ich erhoffte mir ein paar Antworten auf meine Fragen in dem Gespräch. das Furius Saturnus mit mir führen wollte, wenn ich mich etwas erholt hatte.<br />
<br />
Die Wunden, die meinem Körper zugefügt worden waren, heilten mit der Zeit. Doch die, die man nicht sah, quälten mich nachts. Tagsüber versuchte ich, mir davon nichts anmerken zu lassen. Ich begann wieder damit, die Sprache zu lernen und meine Umgebung zu erkunden. Die Sachen zur Körperpflege, die mir Furia Serena gegeben hatte, benutzte ich nun regelmäßig.  Auch die beiden neuen Kleider trug ich. Nur mein Haar trug ich  wie bisher zu einem langen Zopf geflochten. <br />
Seit ein paar Tagen hatte ich nun auch etwas bunte Wolle und Webebrettchen erhalten. Ein handwerklich geschickter Sklave hatte mir sogar einen Rahmen dafür gebaut, so dass ich meine Weberei überall hin mitnehmen konnte. Mit Weben verbrachte ich nun die meiste Zeit. Ich hatte schon bald ein Zierband gewebt,  mit dem ich meine Kleider verzierte. Manchmal setzte ich mich hinaus in den Garten und webte. Wenn die Sonnenstrahlen mich wärmten und ich beim Weben meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, kam mir manchmal sogar ein Lied über die Lippen. Auch heute hatte sich die Sonne gegen die grauen Wolken durchgesetzt. Wieder saß ich draußen im Garten, webte und sang ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YbbPaaFMyBw" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Lied </a>dazu.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tabula Rasa]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=661</link>
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:05:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=661</guid>
			<description><![CDATA[Saturninus war selten so schlechter Laune gewesen, wie als er von dem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=660&amp;pid=9626#pid9626" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gespräch mit Aglaia </a>kam. Sie hatte ihn seiner Ansicht nach verraten, der Narcissus auch. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn. <br />
<br />
Zuerst rief er den Scaevus zu sich und diktierte ihm einen Brief:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Furius Saturninus grüßt seine Kiki, wünscht ihr Gesundheit und ein langes Leben. </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich werde nicht lange herumreden: Mit Liciniana Aglaia habe ich mich überworfen. Ich werde das Haus, das ihr ja gehört, nicht wieder betreten. Weder ihr noch dem hinterlistigen Narcissus will ich wieder begegnen.</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aber du, meine liebe Kiki, trägst an den Ereignissen keinerlei Schuld. Weshalb sollten wir beide darunter leiden? </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich möchte dir daher vorschlagen, dass ich in einem der beiden Thoriana eine kleine Wohnung anmiete und ausstatte. Nein, du sollst da nicht wohnen; wenn du es nicht magst, es wäre nur die Möglichkeit eines geschützten Liebesnestes, in dem wir uns treffen könnten. </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch es mag sein, dass deine Loyalität der Liciniana gilt. Ich will dich nicht zu einer Wahl drängen. Sollte es so sein, so sage es mir, und ich löse deinen Vertrag. Dann gehen wir nämlich im Guten auseinander.</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Es würde mich schmerzen, denn ich habe dich gern. Triff bitte deine Entscheidung!</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dein Saturninus"</span></span><br />
<br />
Er stoppte im Diktat, während Scaevus seine Kürzel aufnotiert hatte. Der junge Sekretär würde den Brief ins Reine schreiben und später unterschreiben und siegeln <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=343&amp;pid=9746#pid9746" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">und fortbringen</a>.  Kiki hatte ihm nie Grund gegeben, zu zweifeln, aber sein Misstrauen war erwacht. Vielleicht war er nur von Menschen umgeben, die ihn ausnutzten...<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/rwPZskxS/Sarapion.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Sarapion.png]" class="mycode_img" /></a> Die Sklavin <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sarapion</span> kam in den Garten, um ein paar Narzissen zu schneiden, um sie später in den Vasen zu verteilen. Saturninus Blick fiel auf sie. Sie glich Aglaia auf keinste Weise, aber sie war Griechin und mit sehr heller Haut und dunklem Haar so ein bisschen ihr Typ.<br />
Saturninus warf ihr einen Blick zu. Er merkte selbst, dass in ihm der Wunsch aufkam, der Sklavin einen Schlag zu versetzen, obgleich sie nichts getan hatte, nur stellvertretend für die Hetäre. Das Gefährliche war, dass das  jederzeit sein Recht als ihr Herr gewesen wäre. <br />
<br />
Der Furier verließ die Stelle, wo er stand. Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Seine Anwandlung beschämte ihn zu tiefst. Er war der Familia gegenüber nach seinem Empfinden niemals ungerecht oder grausam gewesen. Ich werde wie der Iulius, dachte er, der schon als Junge zu Jähzorn geneigt hatte. <br />
<br />
Saturninus verließ den Garten, um ins Atrium zu gehen. Dort schaute er eine Weile ins Impluvium, in dem sich der graue Himmel Britanniens spiegelte. <br />
<br />
Das nächste, das ihm ins Auge stach, war die bronzene Statue, die Owain von Narcissus angefertigt hatte. Wie sehr hatten die Honoratioren von Iscalis die Kunstfertigkeit bewundert. Hatte nicht selbst der LAPP ein anerkennendes Wort für Licinianus Owain übrig gehabt? Ohne seine, Saturninus Protektion, wäre der Kelte nie so bekannt geworden. Anstatt Dankbarkeit zu zeigen, war er aber zu seiner Frau gelaufen und hatte sich beschwert. <br />
<br />
Saturninus merkte, wie er Zorn auf Künstler und auf Modell empfand. Er wollte den<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Bronzenarcissus </span>nicht ständig sehen müssen, wenn er sein Atrium betrat. Am liebsten hätte er die Statue zerstört, ihr den Kopf abgeschlagen, aber da kam er an seine Grenze.<br />
<br />
Saturninus streckte eine Hand aus und fuhr über die glatte Oberfläche. Er könnte seinen Sklaven befehlen, eine Feuergrube auszuheben, um das Metall zu schmelzen. Er könnte zusehen, wie sich das anmutige Gesicht in den Flammen auflöste, die bronzenen Glieder zerflossen...aber nein. <br />
Die Statue war schön. Aus ästhetischen Gründen brachte Saturninus das nicht über sich. Dieser verdammte Licinianus hatte tatsächlich ein Meisterwerk geschaffen. <br />
<br />
Ich bringe sie Licinianus zurück, dachte Saturninus, und gleichzeitig gefiel ihm die Idee, denn etwas zu unternehmen, würde seine Energie kanalisieren. Immer noch dachte er daran, wie es wäre,<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sarapion </span>bitterlich weinen zu sehen. Soll dieser Licinianus die Plastik haben, er konnte sie verkaufen oder einschmelzen oder etwas anderes daraus schmieden. <br />
<br />
Saturninus befahl seinen Sklaven Fabricius und Seasnán aufzubrechen, um vom Landgut einen Ochsenkarren zu besorgen sowie ihm seinen Hengst Mandan mitzubringen. Frühstens Morgen früh wären sie wieder hier. Ochsen waren nicht die Schnellsten. <br />
<br />
Der Entschluss ließ Saturninus wieder leichter atmen. Er beschloss, nach Saturnina zu sehen. Vielleicht würde er noch mehr innere Ruhe finden, wenn ihre Amme ihm seine kleine Tochter auf den Arm gab. Sie war rein und gut. Sie würde ihren Vater lieben, nicht ausnutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Saturninus war selten so schlechter Laune gewesen, wie als er von dem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=660&amp;pid=9626#pid9626" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gespräch mit Aglaia </a>kam. Sie hatte ihn seiner Ansicht nach verraten, der Narcissus auch. Eine steile Falte zog sich über seine Stirn. <br />
<br />
Zuerst rief er den Scaevus zu sich und diktierte ihm einen Brief:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Furius Saturninus grüßt seine Kiki, wünscht ihr Gesundheit und ein langes Leben. </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich werde nicht lange herumreden: Mit Liciniana Aglaia habe ich mich überworfen. Ich werde das Haus, das ihr ja gehört, nicht wieder betreten. Weder ihr noch dem hinterlistigen Narcissus will ich wieder begegnen.</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aber du, meine liebe Kiki, trägst an den Ereignissen keinerlei Schuld. Weshalb sollten wir beide darunter leiden? </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich möchte dir daher vorschlagen, dass ich in einem der beiden Thoriana eine kleine Wohnung anmiete und ausstatte. Nein, du sollst da nicht wohnen; wenn du es nicht magst, es wäre nur die Möglichkeit eines geschützten Liebesnestes, in dem wir uns treffen könnten. </span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch es mag sein, dass deine Loyalität der Liciniana gilt. Ich will dich nicht zu einer Wahl drängen. Sollte es so sein, so sage es mir, und ich löse deinen Vertrag. Dann gehen wir nämlich im Guten auseinander.</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Es würde mich schmerzen, denn ich habe dich gern. Triff bitte deine Entscheidung!</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dein Saturninus"</span></span><br />
<br />
Er stoppte im Diktat, während Scaevus seine Kürzel aufnotiert hatte. Der junge Sekretär würde den Brief ins Reine schreiben und später unterschreiben und siegeln <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=343&amp;pid=9746#pid9746" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">und fortbringen</a>.  Kiki hatte ihm nie Grund gegeben, zu zweifeln, aber sein Misstrauen war erwacht. Vielleicht war er nur von Menschen umgeben, die ihn ausnutzten...<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/rwPZskxS/Sarapion.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Sarapion.png]" class="mycode_img" /></a> Die Sklavin <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sarapion</span> kam in den Garten, um ein paar Narzissen zu schneiden, um sie später in den Vasen zu verteilen. Saturninus Blick fiel auf sie. Sie glich Aglaia auf keinste Weise, aber sie war Griechin und mit sehr heller Haut und dunklem Haar so ein bisschen ihr Typ.<br />
Saturninus warf ihr einen Blick zu. Er merkte selbst, dass in ihm der Wunsch aufkam, der Sklavin einen Schlag zu versetzen, obgleich sie nichts getan hatte, nur stellvertretend für die Hetäre. Das Gefährliche war, dass das  jederzeit sein Recht als ihr Herr gewesen wäre. <br />
<br />
Der Furier verließ die Stelle, wo er stand. Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Seine Anwandlung beschämte ihn zu tiefst. Er war der Familia gegenüber nach seinem Empfinden niemals ungerecht oder grausam gewesen. Ich werde wie der Iulius, dachte er, der schon als Junge zu Jähzorn geneigt hatte. <br />
<br />
Saturninus verließ den Garten, um ins Atrium zu gehen. Dort schaute er eine Weile ins Impluvium, in dem sich der graue Himmel Britanniens spiegelte. <br />
<br />
Das nächste, das ihm ins Auge stach, war die bronzene Statue, die Owain von Narcissus angefertigt hatte. Wie sehr hatten die Honoratioren von Iscalis die Kunstfertigkeit bewundert. Hatte nicht selbst der LAPP ein anerkennendes Wort für Licinianus Owain übrig gehabt? Ohne seine, Saturninus Protektion, wäre der Kelte nie so bekannt geworden. Anstatt Dankbarkeit zu zeigen, war er aber zu seiner Frau gelaufen und hatte sich beschwert. <br />
<br />
Saturninus merkte, wie er Zorn auf Künstler und auf Modell empfand. Er wollte den<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Bronzenarcissus </span>nicht ständig sehen müssen, wenn er sein Atrium betrat. Am liebsten hätte er die Statue zerstört, ihr den Kopf abgeschlagen, aber da kam er an seine Grenze.<br />
<br />
Saturninus streckte eine Hand aus und fuhr über die glatte Oberfläche. Er könnte seinen Sklaven befehlen, eine Feuergrube auszuheben, um das Metall zu schmelzen. Er könnte zusehen, wie sich das anmutige Gesicht in den Flammen auflöste, die bronzenen Glieder zerflossen...aber nein. <br />
Die Statue war schön. Aus ästhetischen Gründen brachte Saturninus das nicht über sich. Dieser verdammte Licinianus hatte tatsächlich ein Meisterwerk geschaffen. <br />
<br />
Ich bringe sie Licinianus zurück, dachte Saturninus, und gleichzeitig gefiel ihm die Idee, denn etwas zu unternehmen, würde seine Energie kanalisieren. Immer noch dachte er daran, wie es wäre,<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sarapion </span>bitterlich weinen zu sehen. Soll dieser Licinianus die Plastik haben, er konnte sie verkaufen oder einschmelzen oder etwas anderes daraus schmieden. <br />
<br />
Saturninus befahl seinen Sklaven Fabricius und Seasnán aufzubrechen, um vom Landgut einen Ochsenkarren zu besorgen sowie ihm seinen Hengst Mandan mitzubringen. Frühstens Morgen früh wären sie wieder hier. Ochsen waren nicht die Schnellsten. <br />
<br />
Der Entschluss ließ Saturninus wieder leichter atmen. Er beschloss, nach Saturnina zu sehen. Vielleicht würde er noch mehr innere Ruhe finden, wenn ihre Amme ihm seine kleine Tochter auf den Arm gab. Sie war rein und gut. Sie würde ihren Vater lieben, nicht ausnutzen.]]></content:encoded>
		</item>
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