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		<title><![CDATA[Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:50:21 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Gartenpavillon]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1007</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 14:44:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=14">Furia Stella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1007</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=863&amp;pid=14447#pid14447" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/xKRx7GBS/Pavillon-Foto.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Pavillon-Foto.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
<br />
Während meiner Schwangerschaft bin ich viel spazieren gegangen und habe mich auf <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=225&amp;pid=6955#pid6955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Claras Bank"</a> in einer gemütlichen Ecke im Garten unter einer alten, mächtigen Rotbuche, ausgeruht. Der Baum bot mit seiner dichten Krone nicht nur Schatten, sondern auch Schutz vor leichten Regenschauern. Und so kam mir die Idee, hier einen Pavillon zu errichten, als idealen Ort für unsere Familie, um die warmen Tage zu genießen.<br />
<br />
Nun, einen Monat nach der Geburt unseres Sohnes Iliborn, konnte ich meinen Traum verwirklichen. Dafür benötigte ich unseren <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=863&amp;pid=13161#pid13161" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Baumeister Sionn</a>, der sein handwerkliches Können bereits unter Beweis gestellt hatte, indem er sämtliche Reparaturen an unserer alten Villa Rustica Gabiniana zu unserer Zufriedenheit ausgeführt hatte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/vHh7bRBV/Sionn-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Sionn-1.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Ich traf Sionn im Garten, führte ihn zu "Claras Bank" und erzählte ihm von meinem Vorhaben. Die Luft war erfüllt vom Duft blühender Sträucher und dem leisen Rauschen der Blätter, als ich ihm ein sorgfältig gezeichnetes Pergament reichte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Sionn, ich möchte dich bitten, unter dieser Rotbuche diesen Pavillon zu bauen"</span>, sagte ich und sah den Meister an, der mit großem Interesse die Skizze studierte und seine Herrin dann begeistert anlächelte... <span style="color: #b3d5f4;" class="mycode_color">"Das ist großartig, Herrin. Ich werde den Pavillon mit feinem Holz aus dem umliegenden Wald bauen und durch elegante Säulen soll er gestützt sein."</span><br />
<br />
Der Bau des Pavillons wurde vom Baumeister mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail durchgeführt. Der Knecht Durs und die Kelten, die auf dem Hof arbeiteten, halfen mit einfachen Werkzeugen, mit Hämmern und Schnitzmessern, um die Balken passgenau zu bearbeiten. Und Fenia achtete darauf, dass die Leute ihre Mahlzeiten rechtzeitig bekamen.<br />
<br />
Oft kam ich mit unseren Kindern Quiwon und Stellula, um die Bauarbeiten zu beobachten. Sie sahen voller Neugier dem Fortschritt zu und versuchten, auch zu helfen, wo sie nur konnten. Auch Onkel Gerfridu kam ab und zu vorbei und gab ein paar Ratschläge …<br />
<br />
Nach einigen Tagen standen die Säulen fest im Boden verankert, und das Dach nahm allmählich Gestalt an. Abschließend wurden die eleganten Korbsitzmöbel und der Teppich gebracht, um dem Pavillon eine gemütliche Atmosphäre zu verleihen. Ich war begeistert von dem Ergebnis und schaute mich nach Friudel um. Der Pavillon strahlte eine angenehme Schlichtheit aus, die zugleich elegant und einladend wirkte.<br />
<br />
Der Baumeister Sionn wurde von mir reichlich belohnt, denn sein handwerkliches Talent übertraf alle meine Vorstellungen.<br />
<br />
<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><br />
*Das Bild ist </span></span><span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">mit KI erstellt</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=863&amp;pid=14447#pid14447" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/xKRx7GBS/Pavillon-Foto.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Pavillon-Foto.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
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Während meiner Schwangerschaft bin ich viel spazieren gegangen und habe mich auf <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=225&amp;pid=6955#pid6955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Claras Bank"</a> in einer gemütlichen Ecke im Garten unter einer alten, mächtigen Rotbuche, ausgeruht. Der Baum bot mit seiner dichten Krone nicht nur Schatten, sondern auch Schutz vor leichten Regenschauern. Und so kam mir die Idee, hier einen Pavillon zu errichten, als idealen Ort für unsere Familie, um die warmen Tage zu genießen.<br />
<br />
Nun, einen Monat nach der Geburt unseres Sohnes Iliborn, konnte ich meinen Traum verwirklichen. Dafür benötigte ich unseren <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=863&amp;pid=13161#pid13161" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Baumeister Sionn</a>, der sein handwerkliches Können bereits unter Beweis gestellt hatte, indem er sämtliche Reparaturen an unserer alten Villa Rustica Gabiniana zu unserer Zufriedenheit ausgeführt hatte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/vHh7bRBV/Sionn-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Sionn-1.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Ich traf Sionn im Garten, führte ihn zu "Claras Bank" und erzählte ihm von meinem Vorhaben. Die Luft war erfüllt vom Duft blühender Sträucher und dem leisen Rauschen der Blätter, als ich ihm ein sorgfältig gezeichnetes Pergament reichte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Sionn, ich möchte dich bitten, unter dieser Rotbuche diesen Pavillon zu bauen"</span>, sagte ich und sah den Meister an, der mit großem Interesse die Skizze studierte und seine Herrin dann begeistert anlächelte... <span style="color: #b3d5f4;" class="mycode_color">"Das ist großartig, Herrin. Ich werde den Pavillon mit feinem Holz aus dem umliegenden Wald bauen und durch elegante Säulen soll er gestützt sein."</span><br />
<br />
Der Bau des Pavillons wurde vom Baumeister mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail durchgeführt. Der Knecht Durs und die Kelten, die auf dem Hof arbeiteten, halfen mit einfachen Werkzeugen, mit Hämmern und Schnitzmessern, um die Balken passgenau zu bearbeiten. Und Fenia achtete darauf, dass die Leute ihre Mahlzeiten rechtzeitig bekamen.<br />
<br />
Oft kam ich mit unseren Kindern Quiwon und Stellula, um die Bauarbeiten zu beobachten. Sie sahen voller Neugier dem Fortschritt zu und versuchten, auch zu helfen, wo sie nur konnten. Auch Onkel Gerfridu kam ab und zu vorbei und gab ein paar Ratschläge …<br />
<br />
Nach einigen Tagen standen die Säulen fest im Boden verankert, und das Dach nahm allmählich Gestalt an. Abschließend wurden die eleganten Korbsitzmöbel und der Teppich gebracht, um dem Pavillon eine gemütliche Atmosphäre zu verleihen. Ich war begeistert von dem Ergebnis und schaute mich nach Friudel um. Der Pavillon strahlte eine angenehme Schlichtheit aus, die zugleich elegant und einladend wirkte.<br />
<br />
Der Baumeister Sionn wurde von mir reichlich belohnt, denn sein handwerkliches Talent übertraf alle meine Vorstellungen.<br />
<br />
<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><br />
*Das Bild ist </span></span><span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">mit KI erstellt</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Frühling 834] Officium - Zahme und wilde Füchse]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1006</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 13:56:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=136">Eisu Ap Comux</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1006</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998&amp;pid=14438#pid14438" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/JhcHvSD6/Eisus-Arbeitszimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Eisus-Arbeitszimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Dieser kleine Raum ist im Gegensatz zur Halle römisch eingerichtet, mit einer Lesekline und Wandnischen mit Schriftrollen in zum Teil schön gearbeiteten Schriftrollenbehältern, importierten Gefässen und Statuen. Hier erledigen die Hausherren ihre Büroarbeiten und empfangen Besucher, für die kein Empfang in der Halle vorgesehen ist oder deren Angelegenheiten vertraulich bleiben sollen<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998&amp;pid=14438#pid14438" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/JhcHvSD6/Eisus-Arbeitszimmer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Eisus-Arbeitszimmer.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Dieser kleine Raum ist im Gegensatz zur Halle römisch eingerichtet, mit einer Lesekline und Wandnischen mit Schriftrollen in zum Teil schön gearbeiteten Schriftrollenbehältern, importierten Gefässen und Statuen. Hier erledigen die Hausherren ihre Büroarbeiten und empfangen Besucher, für die kein Empfang in der Halle vorgesehen ist oder deren Angelegenheiten vertraulich bleiben sollen<br />
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<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit Perchance<a href="https://perchance.org/ai-text-to-image-generator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> AI Image Generator</a></span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Dicke beißt sich durch]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1005</link>
			<pubDate>Sat, 30 May 2026 15:15:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=24">Lucius Asinius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1005</guid>
			<description><![CDATA[Rufus war mittlerweile schon Jahre bei den Adlern. Er war zuverlässig und ein Arbeitstier und bei seinen Kameraden beliebt, wenn er auch nicht der Erste war, den man auf eine Sauftour mitgenommen hätte. Es gab immer etwas Reserviertes bei Rufus. Man hätte es für Vornehmheit oder gar Dünkel halten können, doch das war nicht so. <br />
Als Junge hatte sich Asinius Rufus in seine <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=23" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tante Fabata </a>verliebt. Er hatte gewusst, dass diese Liebe ohne Zukunft war, erstens war sie verheiratet und hatte vier Kinder, und zweitens war sie viel zu eng mit ihm verwandt, als dass er sie hätte heiraten können. Es blieb also bei einer Schwärmerei. Er schrieb ihr gefühlvolle Briefe, aber er erhielt nie eine Antwort. Dennoch war Fabata für Rufus die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Idee der Liebe, </span>rein und fein und was fürs Herz.<br />
Dieses sehr einseitige Idyll ( Fabata hatte Rufus immer wie einen Neffen behandelt) wurde jä beendet, als der Gasthof seiner Tante, das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Weiße Pferd</span>, in <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=567&amp;pid=7811#pid7811" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Flammen aufging. </a>Das Ehepaar starb, um die vier  verwaisten kleinen Nichten kümmerten sich nun seine- Rufus- Eltern. Fabatas Tod war aber etwas, was Rufus veränderte. Er war tapfer gewesen, nun wurde er geradezu tollkühn. Er war fleißig gewesen, nun war er besessen von Arbeit. Er lebte nur noch für die Legion. Sie war das einzige, was ihm Sinn im Leben gab. Rufus besuchte auch seine Familie kaum noch. Er wollte die kleinen Nichten nicht sehen. <br />
Aber die Familie kam nun zu ihm, sozusagen. Sein <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=171" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">jüngerer Bruder</a>, er hieß auch Lucius, die Eltern hatten wenig Phantasie bei der Benennung ihrer Sprösslinge, war als Rekrut eingetreten. <br />
Rufus ignorierte ihn. Er machte ihm klar, dass er keine Lust hatte, Kindermädchen zu spielen. Aber Nero hatte ihm eine Nachricht zukommen lassen. Er wollte ihn treffen. Hier bei den Werkstätten. <br />
Rufus war da. Er war zuverlässig. Aber er war nicht im Geringsten bewegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Rufus war mittlerweile schon Jahre bei den Adlern. Er war zuverlässig und ein Arbeitstier und bei seinen Kameraden beliebt, wenn er auch nicht der Erste war, den man auf eine Sauftour mitgenommen hätte. Es gab immer etwas Reserviertes bei Rufus. Man hätte es für Vornehmheit oder gar Dünkel halten können, doch das war nicht so. <br />
Als Junge hatte sich Asinius Rufus in seine <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=23" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tante Fabata </a>verliebt. Er hatte gewusst, dass diese Liebe ohne Zukunft war, erstens war sie verheiratet und hatte vier Kinder, und zweitens war sie viel zu eng mit ihm verwandt, als dass er sie hätte heiraten können. Es blieb also bei einer Schwärmerei. Er schrieb ihr gefühlvolle Briefe, aber er erhielt nie eine Antwort. Dennoch war Fabata für Rufus die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Idee der Liebe, </span>rein und fein und was fürs Herz.<br />
Dieses sehr einseitige Idyll ( Fabata hatte Rufus immer wie einen Neffen behandelt) wurde jä beendet, als der Gasthof seiner Tante, das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Weiße Pferd</span>, in <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=567&amp;pid=7811#pid7811" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Flammen aufging. </a>Das Ehepaar starb, um die vier  verwaisten kleinen Nichten kümmerten sich nun seine- Rufus- Eltern. Fabatas Tod war aber etwas, was Rufus veränderte. Er war tapfer gewesen, nun wurde er geradezu tollkühn. Er war fleißig gewesen, nun war er besessen von Arbeit. Er lebte nur noch für die Legion. Sie war das einzige, was ihm Sinn im Leben gab. Rufus besuchte auch seine Familie kaum noch. Er wollte die kleinen Nichten nicht sehen. <br />
Aber die Familie kam nun zu ihm, sozusagen. Sein <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=171" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">jüngerer Bruder</a>, er hieß auch Lucius, die Eltern hatten wenig Phantasie bei der Benennung ihrer Sprösslinge, war als Rekrut eingetreten. <br />
Rufus ignorierte ihn. Er machte ihm klar, dass er keine Lust hatte, Kindermädchen zu spielen. Aber Nero hatte ihm eine Nachricht zukommen lassen. Er wollte ihn treffen. Hier bei den Werkstätten. <br />
Rufus war da. Er war zuverlässig. Aber er war nicht im Geringsten bewegt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Abendsonnengemach] Das dritte Kind]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1004</link>
			<pubDate>Sat, 30 May 2026 14:33:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=19">Publius Gabinius Secundus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1004</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jSVNXnB6/Zimmer-S-S-(1).jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Zimmer-S-S-(1).jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Wie bei den beiden anderen Kindern auch, stand das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wigelin</span> aus Eisenholz nahe an Stellas Bett, damit sie jederzeit nach dem Kleinen sehen konnte. Sylvana hatte Decken und Tücher aus Leinen und Seide, ja sogar aus Baumwolle aus dem fernen Indien zu recht gelegt. Aus Seide gab es auch Hemdchen und Käppchen. Da Gabinius und Stella es nicht leiden mochten, ihre Kinder zu wickeln, fehlten Wickelbänder. Ansonsten war alles komplett und wartete auf Klein- Ilborns Ankunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jSVNXnB6/Zimmer-S-S-(1).jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Zimmer-S-S-(1).jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Wie bei den beiden anderen Kindern auch, stand das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wigelin</span> aus Eisenholz nahe an Stellas Bett, damit sie jederzeit nach dem Kleinen sehen konnte. Sylvana hatte Decken und Tücher aus Leinen und Seide, ja sogar aus Baumwolle aus dem fernen Indien zu recht gelegt. Aus Seide gab es auch Hemdchen und Käppchen. Da Gabinius und Stella es nicht leiden mochten, ihre Kinder zu wickeln, fehlten Wickelbänder. Ansonsten war alles komplett und wartete auf Klein- Ilborns Ankunft.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Sonderlieferung]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1003</link>
			<pubDate>Sat, 23 May 2026 20:02:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=169">Marcus Aelius Varro</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1003</guid>
			<description><![CDATA[Marcus Aelius Varro hatte keine Ahnung, weshalb man ihn zu dieser frühen Stunde bereits aus dem Bett und hier herausgeschickt hatte. Der Legionär, der ihn leise und doch eindringlich wachgerüttelt hatte, führte ihn nunmehr über den Platz zu den Ställen. Die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen. Einzig am Horizont zeigte sich ihr fahles Licht und kündigte das Kommen eines neuen Tages an. <br />
Varro war müde. Tage voller harter Arbeit und Exerzieren, Nächte, in denen sie kaum ans Schlafen kamen. Er hatte nicht vermutet, dass es in der Legion derart unmenschlich zur Sache ging und hatte das Gefühl, sich heillos überschätzt zu haben. Er wusste nicht, ob er das durchhielt. Dass seine beiden Kameraden noch mehr klagten als er oder nachts, wenn sie glaubten, keiner höre sie, weinten, fand er seltsam nachvollziehbar. Er wusste, wo seine Talente lagen. Beschaffung aller Arten von Dingen und das zu einem annehmbaren Preis, das war seine Berufung. Geschäftsbeziehungen knüpfen. Netzwerke spannen. Wieso nur hatte er gedacht, dass er damit für die Legion in Frage kommen würde? Bevor man ihn entsprechend zuteilen würde, hatte er doch längst ins Gras gebissen. <br />
"Warte hier", sprach der ältere Kollege, der sich schon anschickte, ihn allein zu lassen. <br />
"He, aber was soll ich... tun?" Seine Stimme war leise geworden, denn der Kamerad hatte ihm schon nicht mehr zugehört, sondern sich wieder auf den Weg gemacht - vermutlich ins eigene Bett. Müde, mürrisch und ein wenig bibbernd von der nächtlichen Kälte rieb er sich die Oberarme. Sein Atem stieg als weiße Wolke vor ihm in die Luft. Im Stall brannte irgendwo Licht. Die Tiere rührten sich kaum, schliefen oder standen ganz stumm da, auf ihren nächsten Einsatz wartend. <br />
Bei den Göttern. Hoffentlich setzte es keinen Ärger. Weil er neulich beim Exerzieren gestolpert war? Oder weil er sich bei der Essensausgabe heimlich Nachschlag erschlichen hatte? Nein, wohl kaum. Dafür bestellte man einen nicht zum Stall. Trotzdem... Er hatte überhaupt kein gutes Gefühl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Marcus Aelius Varro hatte keine Ahnung, weshalb man ihn zu dieser frühen Stunde bereits aus dem Bett und hier herausgeschickt hatte. Der Legionär, der ihn leise und doch eindringlich wachgerüttelt hatte, führte ihn nunmehr über den Platz zu den Ställen. Die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen. Einzig am Horizont zeigte sich ihr fahles Licht und kündigte das Kommen eines neuen Tages an. <br />
Varro war müde. Tage voller harter Arbeit und Exerzieren, Nächte, in denen sie kaum ans Schlafen kamen. Er hatte nicht vermutet, dass es in der Legion derart unmenschlich zur Sache ging und hatte das Gefühl, sich heillos überschätzt zu haben. Er wusste nicht, ob er das durchhielt. Dass seine beiden Kameraden noch mehr klagten als er oder nachts, wenn sie glaubten, keiner höre sie, weinten, fand er seltsam nachvollziehbar. Er wusste, wo seine Talente lagen. Beschaffung aller Arten von Dingen und das zu einem annehmbaren Preis, das war seine Berufung. Geschäftsbeziehungen knüpfen. Netzwerke spannen. Wieso nur hatte er gedacht, dass er damit für die Legion in Frage kommen würde? Bevor man ihn entsprechend zuteilen würde, hatte er doch längst ins Gras gebissen. <br />
"Warte hier", sprach der ältere Kollege, der sich schon anschickte, ihn allein zu lassen. <br />
"He, aber was soll ich... tun?" Seine Stimme war leise geworden, denn der Kamerad hatte ihm schon nicht mehr zugehört, sondern sich wieder auf den Weg gemacht - vermutlich ins eigene Bett. Müde, mürrisch und ein wenig bibbernd von der nächtlichen Kälte rieb er sich die Oberarme. Sein Atem stieg als weiße Wolke vor ihm in die Luft. Im Stall brannte irgendwo Licht. Die Tiere rührten sich kaum, schliefen oder standen ganz stumm da, auf ihren nächsten Einsatz wartend. <br />
Bei den Göttern. Hoffentlich setzte es keinen Ärger. Weil er neulich beim Exerzieren gestolpert war? Oder weil er sich bei der Essensausgabe heimlich Nachschlag erschlichen hatte? Nein, wohl kaum. Dafür bestellte man einen nicht zum Stall. Trotzdem... Er hatte überhaupt kein gutes Gefühl.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Balneum am Bach] Publius Gabinius Pulcher]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1002</link>
			<pubDate>Sat, 09 May 2026 16:31:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=19">Publius Gabinius Secundus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1002</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001&amp;pid=14401#pid14401" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7hYm7yCH/Balneum-Gabinierhof.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Balneum-Gabinierhof.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
Am Bach, der dem Landgut Wasser spendete, lag flussabwärts unser kleines Balneum, ein Holzhaus mit geweißelten Wänden, mit Malereien verziert, dem auch eine Schwitzhütte aus Weidegeflecht angegliedert war, wie man es bei uns Chatten und auch hierzulande bei den Einheimischen nutzte.<br />
Hierhin trug ich meine Stella, und Fenia legte Decken und Felle auf den Boden neben das Wasser, ich aber meinen Umhang, damit Stella weich lag. Das Wasser murmelte sein beruhigendes Lied, aber es konnte mich diesmal nicht beruhigen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Fridila, ich bin bei dir, mein Herz"</span></span>, sprach ich meine Frau noch einmal an, während Fenia sich im Becken ihre Hände bis zu den Ellenbogen wusch und dann meine Frau untersuchte:<br />
"Es wird nicht lange dauern" , verkündete sie dann. Wie es der Brauch war, löste sie jeden Knoten, das Gewand und auch Stellas Haar. Eine Gebärende durfte nichts an sich haben, was  ihren Schoß verschloss, alles an ihr musste offen und weich sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001&amp;pid=14401#pid14401" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7hYm7yCH/Balneum-Gabinierhof.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Balneum-Gabinierhof.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
Am Bach, der dem Landgut Wasser spendete, lag flussabwärts unser kleines Balneum, ein Holzhaus mit geweißelten Wänden, mit Malereien verziert, dem auch eine Schwitzhütte aus Weidegeflecht angegliedert war, wie man es bei uns Chatten und auch hierzulande bei den Einheimischen nutzte.<br />
Hierhin trug ich meine Stella, und Fenia legte Decken und Felle auf den Boden neben das Wasser, ich aber meinen Umhang, damit Stella weich lag. Das Wasser murmelte sein beruhigendes Lied, aber es konnte mich diesmal nicht beruhigen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Fridila, ich bin bei dir, mein Herz"</span></span>, sprach ich meine Frau noch einmal an, während Fenia sich im Becken ihre Hände bis zu den Ellenbogen wusch und dann meine Frau untersuchte:<br />
"Es wird nicht lange dauern" , verkündete sie dann. Wie es der Brauch war, löste sie jeden Knoten, das Gewand und auch Stellas Haar. Eine Gebärende durfte nichts an sich haben, was  ihren Schoß verschloss, alles an ihr musste offen und weich sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Am Bach ...]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001</link>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 12:33:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=14">Furia Stella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/TjLgQ5v/Bach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bach.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
An einem schönen Tag im Frühling, während mein Friudel seinen Beschäftigungen nachging, ging ich mit unseren zwei Kindern zum Bach, der am Rand des Ulmenwäldchens floss. Ein drittes Kind war noch unterwegs. Gerfridu, der Onkel meines Mannes und Sylvana, das Kindermädchen, begleiteten uns bei diesem Spaziergang. Die Luft war erfüllt vom Duft frischer Blumen und dem fröhlichen Zwitschern der Vögel. Am Ufer des Baches entdeckten die Kinder bunte Steine und kleine Fische, die im klaren Wasser schwammen. Quiwon sammelte die Steinchen und Stellula beobachtete, wie ihr Bruder versuchte, diese kleinen Kieselsteine ins Wasser zu werfen. Dabei klatschte sie begeistert in die Hände und vollführte einen aufgeregten Sprung in die Höhe.<br />
<br />
Ich trug einen silbernen Armreif bei mir, kunstvoll geschmiedet und für die Göttin Carmenta bestimmt, denn es war ein Brauch, der Göttin Carmenta einen silbernen Armreif zu opfern und sie um eine sichere und leichte Geburt zu bitten. Vorsichtig tauchte ich die Hand ins kühle Wasser und ließ den Armreif langsam ins Wasser gleiten, wo er funkelnd zwischen den Steinen verschwand. Ich lächelte zufrieden und betete auch zu Porrima und Postverta, die über die Geburt wachten und für die ich zwei goldene Ringe ins Wasser tauchte. Die Kinder sahen fasziniert zu, wie die Oberfläche des Flusses die Opfergaben aufnahm und sie wieder verströmte. Alle Anwesenden spürten die festliche Atmosphäre, und so standen wir am Bach, voller Hoffnung und Vertrauen in den Segen von Carmenta, während der Frühling um uns herum erwachte und neues Leben versprach.<br />
<br />
Dann breitete der Onkel die Decke aus und wir setzten uns darauf. Die Kinder spielten am Ufer unter Sylvanas Aufsicht. Gerfridu erzählte mir, dass er den Brief an die Viola abgeschickt hat, aber noch keine Antwort erhalten hat. Ich sagte, dass es mit Briefen in diesem Land eine gewisse Zeit dauert, aber vielleicht kommt sie im Sommer selbst, und nickte optimistisch. Wir plauderten noch eine Weile, und als ich mich aufrichten wollte, durchfuhr mich ein heftiger Schmerz im Unterleib, sodass ich mich stöhnend zusammenkrümmte. Offenbar erkannte der Onkel sofort, dass ich die Wehen bekam. Er half mir beim Aufstehen und rief nach Sylvana. Sie versammelte die Kinder, und als Stellula mich so erblickte, begann sie zu heulen.<br />
<br />
"Was schreist du so, liebe Schwester, wir bekommen bald ein Brüderchen!", versuchte Quiwon sie zu beruhigen, schaute mich aber auch besorgt an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Quiwon, lauf schnell nach Hause und sage Fenia, es ist so weit...!". </span>Unser Sohn war zwar erst sechs Jahre alt, aber sehr reif für sein Alter. "Ja, Mami, ich bin schon unterwegs!"<br />
<br />
Die Wehen wurden immer heftiger und unbarmherziger und ich brach zusammen. Zum Glück war der Onkel Gerfridu an meiner Seite und ohne zu zögern, hob er mich behutsam hoch und trug mich schnellstmöglich nach Hause.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Friudel, wo bist du?..."</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/TjLgQ5v/Bach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bach.jpg]" class="mycode_img" /></div>
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An einem schönen Tag im Frühling, während mein Friudel seinen Beschäftigungen nachging, ging ich mit unseren zwei Kindern zum Bach, der am Rand des Ulmenwäldchens floss. Ein drittes Kind war noch unterwegs. Gerfridu, der Onkel meines Mannes und Sylvana, das Kindermädchen, begleiteten uns bei diesem Spaziergang. Die Luft war erfüllt vom Duft frischer Blumen und dem fröhlichen Zwitschern der Vögel. Am Ufer des Baches entdeckten die Kinder bunte Steine und kleine Fische, die im klaren Wasser schwammen. Quiwon sammelte die Steinchen und Stellula beobachtete, wie ihr Bruder versuchte, diese kleinen Kieselsteine ins Wasser zu werfen. Dabei klatschte sie begeistert in die Hände und vollführte einen aufgeregten Sprung in die Höhe.<br />
<br />
Ich trug einen silbernen Armreif bei mir, kunstvoll geschmiedet und für die Göttin Carmenta bestimmt, denn es war ein Brauch, der Göttin Carmenta einen silbernen Armreif zu opfern und sie um eine sichere und leichte Geburt zu bitten. Vorsichtig tauchte ich die Hand ins kühle Wasser und ließ den Armreif langsam ins Wasser gleiten, wo er funkelnd zwischen den Steinen verschwand. Ich lächelte zufrieden und betete auch zu Porrima und Postverta, die über die Geburt wachten und für die ich zwei goldene Ringe ins Wasser tauchte. Die Kinder sahen fasziniert zu, wie die Oberfläche des Flusses die Opfergaben aufnahm und sie wieder verströmte. Alle Anwesenden spürten die festliche Atmosphäre, und so standen wir am Bach, voller Hoffnung und Vertrauen in den Segen von Carmenta, während der Frühling um uns herum erwachte und neues Leben versprach.<br />
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Dann breitete der Onkel die Decke aus und wir setzten uns darauf. Die Kinder spielten am Ufer unter Sylvanas Aufsicht. Gerfridu erzählte mir, dass er den Brief an die Viola abgeschickt hat, aber noch keine Antwort erhalten hat. Ich sagte, dass es mit Briefen in diesem Land eine gewisse Zeit dauert, aber vielleicht kommt sie im Sommer selbst, und nickte optimistisch. Wir plauderten noch eine Weile, und als ich mich aufrichten wollte, durchfuhr mich ein heftiger Schmerz im Unterleib, sodass ich mich stöhnend zusammenkrümmte. Offenbar erkannte der Onkel sofort, dass ich die Wehen bekam. Er half mir beim Aufstehen und rief nach Sylvana. Sie versammelte die Kinder, und als Stellula mich so erblickte, begann sie zu heulen.<br />
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"Was schreist du so, liebe Schwester, wir bekommen bald ein Brüderchen!", versuchte Quiwon sie zu beruhigen, schaute mich aber auch besorgt an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Quiwon, lauf schnell nach Hause und sage Fenia, es ist so weit...!". </span>Unser Sohn war zwar erst sechs Jahre alt, aber sehr reif für sein Alter. "Ja, Mami, ich bin schon unterwegs!"<br />
<br />
Die Wehen wurden immer heftiger und unbarmherziger und ich brach zusammen. Zum Glück war der Onkel Gerfridu an meiner Seite und ohne zu zögern, hob er mich behutsam hoch und trug mich schnellstmöglich nach Hause.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Friudel, wo bist du?..."</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kräutergarten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1000</link>
			<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:58:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=20">Gabinia Clara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1000</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/sdKwpY3g/gartenklein3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gartenklein3.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
<br />
<br />
Die Sonne schien warm auf die sanften Hügel, während ein leichter Wind durch die Bäume wehte und die Luft mit dem Duft der blühenden Natur erfüllte. An diesem schönen Frühlingstag beschloss Gerwina, die neue Herrin des Comux-Hofes, einen Kräutergarten anzulegen. Sie erkundete das Areal hinter dem Gutshaus und entdeckte eine passende Fläche, die nur durch Gebüsch und hohen Flachs vom alten Elfengarten getrennt war, wo sie sich oft aufhielt, um den Naturgeistern zu lauschen.<br />
<br />
In dieser idealen Nachbarschaft würden ihre Kräuter heranwachsen und prächtig gedeihen. Gerwina lächelte in sich hinein und begann mit Vorfreude, den Boden zu begutachten. Sie hob eine Handvoll Erde auf, ließ sie zwischen den Fingern zerrinnen und schloss kurz die Augen, um sich den Duft der frischen Kräuterwelt vorzustellen.<br />
<br />
Es gab aber viel Arbeit: Zunächst galt es, das Unkraut zu entfernen, und dann musste der Boden sorgsam für die Samen, die Fenia ihr gegeben hatte, vorbereitet werden. Gerwina bat leise Frija um Beistand und begab sich auf die Suche nach ihrem Knecht  Elfried...<br />
<br />
<br />
<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Das Bild mit KI erstellt</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/sdKwpY3g/gartenklein3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gartenklein3.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
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Die Sonne schien warm auf die sanften Hügel, während ein leichter Wind durch die Bäume wehte und die Luft mit dem Duft der blühenden Natur erfüllte. An diesem schönen Frühlingstag beschloss Gerwina, die neue Herrin des Comux-Hofes, einen Kräutergarten anzulegen. Sie erkundete das Areal hinter dem Gutshaus und entdeckte eine passende Fläche, die nur durch Gebüsch und hohen Flachs vom alten Elfengarten getrennt war, wo sie sich oft aufhielt, um den Naturgeistern zu lauschen.<br />
<br />
In dieser idealen Nachbarschaft würden ihre Kräuter heranwachsen und prächtig gedeihen. Gerwina lächelte in sich hinein und begann mit Vorfreude, den Boden zu begutachten. Sie hob eine Handvoll Erde auf, ließ sie zwischen den Fingern zerrinnen und schloss kurz die Augen, um sich den Duft der frischen Kräuterwelt vorzustellen.<br />
<br />
Es gab aber viel Arbeit: Zunächst galt es, das Unkraut zu entfernen, und dann musste der Boden sorgsam für die Samen, die Fenia ihr gegeben hatte, vorbereitet werden. Gerwina bat leise Frija um Beistand und begab sich auf die Suche nach ihrem Knecht  Elfried...<br />
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<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Das Bild mit KI erstellt</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium] Der Patrizier und der Medicus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:16:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<br />
Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
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</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
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<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
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Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
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Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
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<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
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Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
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Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
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<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Frühling 834] Große Halle - Prinz Inam von den Dobunni]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998</link>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 16:07:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=136">Eisu Ap Comux</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7ZDWHhRs/Keltischer-Speisesaal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltischer-Speisesaal.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);"> Die Halle, in der der der Hausherr residiert. Dieser Teil des Anwesens ist nach römischer Weise aus Stein gebaut, andere Gebäude jedoch aus Holz </td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit perchange AI Generator</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7ZDWHhRs/Keltischer-Speisesaal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltischer-Speisesaal.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);"> Die Halle, in der der der Hausherr residiert. Dieser Teil des Anwesens ist nach römischer Weise aus Stein gebaut, andere Gebäude jedoch aus Holz </td></tr></table>
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<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit perchange AI Generator</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Praxiseingang]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=997</link>
			<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 18:08:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=5">Flavianus Pytheas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=997</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L6LZTjcc/Iatreion1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Iatreion1.jpg]" class="mycode_img" /></a>*</div>
<br />
Die Taberna - A - II - die Praxis des Medicus- liegt im Erdgeschoss und besitzt einen Zugang von der Straße aus. <br />
Falls dort keine Sprechstunde ist, ist nicht direkt, sondern nur über das Treppenhaus erreichbar, die angemietete Wohnung I _II der gewöhnliche Aufenthalt des Medicus und seiner Mitarbeiter. <br />
<br />
* Bild erstellt mit Artbreeder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L6LZTjcc/Iatreion1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Iatreion1.jpg]" class="mycode_img" /></a>*</div>
<br />
Die Taberna - A - II - die Praxis des Medicus- liegt im Erdgeschoss und besitzt einen Zugang von der Straße aus. <br />
Falls dort keine Sprechstunde ist, ist nicht direkt, sondern nur über das Treppenhaus erreichbar, die angemietete Wohnung I _II der gewöhnliche Aufenthalt des Medicus und seiner Mitarbeiter. <br />
<br />
* Bild erstellt mit Artbreeder]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Tiberius Furius Victor Aidanus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 17:31:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
<br />
<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
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<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
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</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Contubernium Felicis, dritte Centurie, Cohors II]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=995</link>
			<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 17:14:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=25">Legionär</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=995</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://adlerchronik.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=40" target="_blank" title="">Lager1.jpg</a> (Größe: 21.77 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Das Contubernium, die Mannschaftsstube, war die kleinste Einheit der Legion und umfasste in der Regel acht Männer.<br />
Der Stubenälteste, der Decanus, war ein erfahrener Soldat, der für Ordnung in seinem Contubernium zu sorgen hatte. Außer ihm gab es noch vier Legionäre und drei Tirones, Rekruten, die von den Älteren geschult werden sollten. Die Schulung sah oft so aus, dass den Neulingen die unangenehmen Arbeiten aufs Auge gedrückt wurden, Latrinendienst oder Getreide mit der großen Handmühle für alle mahlen, denn die Stuben versorgten sich selber.<br />
Auf der anderen Seite aber waren die Soldaten Beschützer "ihrer" Frischlinge und zeigten ihnen die Kniffe, die das Lagerleben erleichterten. <br />
<br />
Der Decanus hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Valerius Felix</span>. (NPC) Er hatte seine fünfundzwanzig Jahre Dienstzeit bald um und ließ sich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Nach ihm hieß die Stube " Contubernium Felicis"<br />
Die erfahrenen Soldaten hießen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M. Ulpius Bellicus, Claudius Catus </span>und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iulius Vindex.( </span>NPC) Beider Familien stammten aus Gallien und hatten erst vor einer Generation das römische Bürgerrecht bekommen. Der jüngere Legionär, der noch nicht viel Erfahrung hatte und dazu neigte, sich aufzublasen  war  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iuventius Fronto. </span>(NPC) <br />
<br />
<br />
Die Unterkunft der " Stube des Felix" befand sich in  einer steinernen Kaserne und  bestand aus zwei Räumen: Hinten lag der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Papilio (Schlafraum). </span>Der Platz war begrenzt, weshalb es vier Stockbetten aus Holz gab. Sie waren mit Gurtgeflechten bespannt. <br />
Als Matratzen dienten mit Heu gefüllte Säcke. Die Soldaten schliefen in ihre Wollmäntel (Sagum) eingehüllt oder nutzten extra Wolldecken. Da immer zwei Männer einer Einheit zur Wache eingeteilt waren, schliefen selten alle acht gleichzeitig im Raum.<br />
Der Vorraum war das[b] Armamentarium: Er wurde für die Lagerung von Waffen, Rüstung und Ausrüstung genutzt. Helme, Schilde (Scuta) und Kettenhemden (Lorica Hamata) hingen an Wandhaken beziehungsweise lagen auf Holzregalen im Vorraum. Die persönliche Habe wurde in kleinen Holztruhen verstaut.<br />
<br />
In einer römischen Legion gab es keine zentrale Truppenküche (Kantine); die Soldaten waren Selbstversorger. Direkt vor der Tür befand sich eine kleine Feuerstelle aus Ziegeln.  Dort bereiteten die Männer ihren Getreidebrei (Puls), Brot und Fladenbrote oder Eintöpfe zu. Das Contubernium des Felix besaß eine eigene Handmühle <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mola manuaria</span> aus Basalt und eine bronzene Pfanne mit Deckel. Die Handmühle war schwer und wurde im Vorraum aufbewahrt. Die Soldaten mussten ihr Getreide täglich selbst zu Mehl mahlen, um Brot oder Fladen zu backen.<br />
<br />
Die Räume selbst waren rauchig und dunkel, da es nur kleine Fenster und Öllampen gab. Ein schmaler Abwasserkanal verlief direkt vor der Kasernenreihe unter den Kolonnaden.<br />
Dennoch: Die drei neuen Rekruten  schliefen gerade wie Steine...Der Dienst war noch ungewohnt und ein Knochenjob...Ihren militärischen Ausbilder kannten sie noch nicht. Er hieß Bellator, und Iuventius hatte ihnen mit genüsslichem Lächeln gesagt, dass er ein ganz harter Hund wäre....Als Optio hatte er seine privaten Räume am Ende des Ganges. <br />
Die Namen der jungen Römer lauteten<br />
Aulus Caecilius Verus<br />
Marcus Aelius Varro<br />
Lucius  Asinius Nero]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://adlerchronik.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=40" target="_blank" title="">Lager1.jpg</a> (Größe: 21.77 KB / Downloads: 4)
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Das Contubernium, die Mannschaftsstube, war die kleinste Einheit der Legion und umfasste in der Regel acht Männer.<br />
Der Stubenälteste, der Decanus, war ein erfahrener Soldat, der für Ordnung in seinem Contubernium zu sorgen hatte. Außer ihm gab es noch vier Legionäre und drei Tirones, Rekruten, die von den Älteren geschult werden sollten. Die Schulung sah oft so aus, dass den Neulingen die unangenehmen Arbeiten aufs Auge gedrückt wurden, Latrinendienst oder Getreide mit der großen Handmühle für alle mahlen, denn die Stuben versorgten sich selber.<br />
Auf der anderen Seite aber waren die Soldaten Beschützer "ihrer" Frischlinge und zeigten ihnen die Kniffe, die das Lagerleben erleichterten. <br />
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Der Decanus hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Valerius Felix</span>. (NPC) Er hatte seine fünfundzwanzig Jahre Dienstzeit bald um und ließ sich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Nach ihm hieß die Stube " Contubernium Felicis"<br />
Die erfahrenen Soldaten hießen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M. Ulpius Bellicus, Claudius Catus </span>und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iulius Vindex.( </span>NPC) Beider Familien stammten aus Gallien und hatten erst vor einer Generation das römische Bürgerrecht bekommen. Der jüngere Legionär, der noch nicht viel Erfahrung hatte und dazu neigte, sich aufzublasen  war  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iuventius Fronto. </span>(NPC) <br />
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<br />
Die Unterkunft der " Stube des Felix" befand sich in  einer steinernen Kaserne und  bestand aus zwei Räumen: Hinten lag der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Papilio (Schlafraum). </span>Der Platz war begrenzt, weshalb es vier Stockbetten aus Holz gab. Sie waren mit Gurtgeflechten bespannt. <br />
Als Matratzen dienten mit Heu gefüllte Säcke. Die Soldaten schliefen in ihre Wollmäntel (Sagum) eingehüllt oder nutzten extra Wolldecken. Da immer zwei Männer einer Einheit zur Wache eingeteilt waren, schliefen selten alle acht gleichzeitig im Raum.<br />
Der Vorraum war das[b] Armamentarium: Er wurde für die Lagerung von Waffen, Rüstung und Ausrüstung genutzt. Helme, Schilde (Scuta) und Kettenhemden (Lorica Hamata) hingen an Wandhaken beziehungsweise lagen auf Holzregalen im Vorraum. Die persönliche Habe wurde in kleinen Holztruhen verstaut.<br />
<br />
In einer römischen Legion gab es keine zentrale Truppenküche (Kantine); die Soldaten waren Selbstversorger. Direkt vor der Tür befand sich eine kleine Feuerstelle aus Ziegeln.  Dort bereiteten die Männer ihren Getreidebrei (Puls), Brot und Fladenbrote oder Eintöpfe zu. Das Contubernium des Felix besaß eine eigene Handmühle <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mola manuaria</span> aus Basalt und eine bronzene Pfanne mit Deckel. Die Handmühle war schwer und wurde im Vorraum aufbewahrt. Die Soldaten mussten ihr Getreide täglich selbst zu Mehl mahlen, um Brot oder Fladen zu backen.<br />
<br />
Die Räume selbst waren rauchig und dunkel, da es nur kleine Fenster und Öllampen gab. Ein schmaler Abwasserkanal verlief direkt vor der Kasernenreihe unter den Kolonnaden.<br />
Dennoch: Die drei neuen Rekruten  schliefen gerade wie Steine...Der Dienst war noch ungewohnt und ein Knochenjob...Ihren militärischen Ausbilder kannten sie noch nicht. Er hieß Bellator, und Iuventius hatte ihnen mit genüsslichem Lächeln gesagt, dass er ein ganz harter Hund wäre....Als Optio hatte er seine privaten Räume am Ende des Ganges. <br />
Die Namen der jungen Römer lauteten<br />
Aulus Caecilius Verus<br />
Marcus Aelius Varro<br />
Lucius  Asinius Nero]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Noch ein Furierkind]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=994</link>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:28:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=173">Furia Saturnina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=994</guid>
			<description><![CDATA[Seid gegrüßt<br />
<br />
ich stelle mich vor:<br />
Name: Furia Saturnina<br />
Alter: fast 13<br />
Größe: beinahe 1,56 cm, mit Hochsteckfrisur mindestens 1,66 cm<br />
Haare: schwarze Locken<br />
Augen: dunkelbraun - schwarz<br />
Stand: römische Patrizierin<br />
Eltern: Der edle Tiberius Furius Saturninus und die edle Furia Serena<br />
<br />
Meine Geschwister ( in Reihenfolge ihres Alters):<br />
- Barbarenhirn ( Tib. Furius Victor)<br />
- Schwachkopf ( Aulus Furius Carus)<br />
- unbedeutendes Baby ( Lucius Furius Antias)<br />
<br />
Leider ist meine Mama nach Antias Geburt mitgenommen und soll sich auf einem Landgut erholen. Wir haben auch ein Landgut in Britannien, aber das Klima ist hier zu rau, sagt Papa.<br />
<br />
Daher ist mein Beruf jetzt:<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hausherrin anstelle der Hausherrin</span><br />
<br />
<br />
Und ich klopfe Sturm  an die Pforte. Ich hoffe, dass da bald einer aufmacht. Zeit ist Sesterz, sagt man.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Seid gegrüßt<br />
<br />
ich stelle mich vor:<br />
Name: Furia Saturnina<br />
Alter: fast 13<br />
Größe: beinahe 1,56 cm, mit Hochsteckfrisur mindestens 1,66 cm<br />
Haare: schwarze Locken<br />
Augen: dunkelbraun - schwarz<br />
Stand: römische Patrizierin<br />
Eltern: Der edle Tiberius Furius Saturninus und die edle Furia Serena<br />
<br />
Meine Geschwister ( in Reihenfolge ihres Alters):<br />
- Barbarenhirn ( Tib. Furius Victor)<br />
- Schwachkopf ( Aulus Furius Carus)<br />
- unbedeutendes Baby ( Lucius Furius Antias)<br />
<br />
Leider ist meine Mama nach Antias Geburt mitgenommen und soll sich auf einem Landgut erholen. Wir haben auch ein Landgut in Britannien, aber das Klima ist hier zu rau, sagt Papa.<br />
<br />
Daher ist mein Beruf jetzt:<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hausherrin anstelle der Hausherrin</span><br />
<br />
<br />
Und ich klopfe Sturm  an die Pforte. Ich hoffe, dass da bald einer aufmacht. Zeit ist Sesterz, sagt man.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vater, warum hasst du mich so?]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=993</link>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 20:20:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=172">Tiberius Furius Victor</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=993</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Furius Victor / Aidan<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 13 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Der Vater ein Römer. Die Mutter eine Keltin. Aufgewachsen unter seinesgleichen, den Wilden, war der Vater des kleinen Victor in seinem Leben stets ein Fremder. Ein willkommener Besucher, der Geschenke brachte, tolle Geschichten und der nett zu ihm war. Es gab eine Zeit, da hatte der Junge es kaum erwarten können, dass sein Vater zu Besuch kam. <br />
Die übrige Zeit verübte er mit seinen Brüdern Heldentaten in den Bergen und im Wald. Sie erschlugen Ungeheuer und Monster und kämpften gegen die römischen Legionen, die ihre Lebensweise bedrohten. Große Helden waren sie, allesamt. Es war eine glückliche Zeit. Obgleich Victor - damals noch Aidan genannt - für alle stets ein 'halber Römer' war, hatte er nie fortgehen wollen. <br />
Aber die Zeiten änderten sich. Und die liebevollen Blicke seines Vaters, wenn er zu Besuch kam, wurden... anders. Abschätzender. Anspruchsvoller. Unwilliger. Es gab Diskussionen mit seiner Mutter, wenn sie glaubten, die Jungen seien aus dem Haus. Und irgendwann... Irgendwann nahm sein Vater ihn der Mutter weg. Oh, Aidan schrie Zeter und Mordio. Er hatte seinen Vater schon häufig in Iscalis besucht, sich über dessen großes Haus gewundert, über die vielen Leute, die dort wohnten und, egal ob Mann oder Frau, alle Röcke trugen. Wie albern! Aber plötzlich durfte er nicht mehr nach Hause gehen. Man sagte ihm, er heiße Tiberius Furius Victor. So hatte ihn der Papa schon immer genannt, aber Aidan mochte den Namen überhaupt nicht. Und er mochte das alles nicht!<br />
<br />
Heute ist es wie früher - nur umgekehrt. War er früher ein halber Römer, war er nun ein halber Kelte. Er bemerkte die Blicke durchaus, wenngleich er nichts darüber sagte. Und er bemerkte auch, dass er... anders behandelt wurde als Papas andere Kinder. Er wurde viel gefordert, sollte Römisch (oder 'Lah-teinn') lesen und schreiben lernen und rechnen und alles, was man hier wohl so brauchte. Und es war so langweilig. Aber trotzdem war etwas... anders. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass sein Vater ihn einfach nicht so sehr mochte wie die anderen beiden. Saturnina war eine Dummkuh! Die mochte er nicht ansatzweise so sehr wie seine Brüder. Und Carus? Sein jüngerer Halbbruder? Mit dem hatte Aidan irgendwie... Mitleid... Denn er spürte, dass sein Vater auch ihn irgendwie seltsam ansah...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Entgegen dem, was diese albernen Römer über die Kelten glauben, ist Victor ein überaus schlaues Kind. Schlau, aber vielleicht manchmal zu klug für sein eigenes Wohl. Er kämpft nämlich gern. Ob mit den Fäusten oder mit Worten, er überlässt das letzte Wort nicht gern anderen und kann gar nicht mit solchen Argumenten umgehen, dass Kinder nichts zu sagen haben. Schon einige der Bekannten seines Vaters lobten ihn, in ihm stecke entweder ein Philosoph, ein gewitzter Politiker oder ein mächtiger Krieger. Hah, alles drei war er doch! Doch ihr Lob, es bedeutete ihm nichts. Nicht wirklich. Seinem Vater schien es nämlich immer noch nicht zu reichen. <br />
Freilich versuchte Aidan häufig, sich dieses Lobs zu entledigen und der ungewollten Aufmerksamkeit. Er fand den Unterricht öde und langweilig und mogelte sich gern darum herum. Manchmal spielte er den Leuten vor, er könne nicht lesen und schreiben, denn der Unterricht falle ihm schwer. Dabei kannte er die Lektionen doch längst. <br />
Aufgewachsen mit seinen wilden Brüdern, kann Aidan rauflustig sein und ist lebhaft. Lebhafter als die Sklaven des furischen Haushalts es manchmal gerne hätten. Und dann wäre da noch seine ziemliche Abneigung gegen Römer. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass seine Mutter, der Vater seiner Brüder und andere seine Meinung sehr ins Negative verkehrt haben. Er mochte ihre Stadt nicht, dieses große ungemütliche Haus und diese furchtbaren Röcke. Wieso trugen die keine Hosen wie normale Leute? <br />
Doch am schlimmsten war sein Vater. Natürlich liebte er den Papa. Ein Junge kann eben nicht anders. Doch warum liebte der ihn nicht mehr? Wieso wollte er alles ändern? Seinen Namen und wie er sprach? Seinen Glauben, die Haare oder sein Gebahren? War er denn nicht genug?<br />
Anders sah es mit seinen Geschwistern aus. Carus liebte den älteren Bruder wohl sehr und war sehr anhänglich. Aidan fand den kleinen Halbbruder etwas komisch, aber immerhin wollte der ihn hier haben. Seine Schwester hingegen war eine doofe Ziege, die sich immerzu einmischte. Nein, mit Saturnina kam er gar nicht zurecht! Waren alle Mädchen so doof?<br />
<br />
Ja, man kann wohl sagen, dass Victor seinem Vater viel Kummer macht. Und Stolz. Und Ärger. Hach, es ist kompliziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Furius Victor / Aidan<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 13 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Der Vater ein Römer. Die Mutter eine Keltin. Aufgewachsen unter seinesgleichen, den Wilden, war der Vater des kleinen Victor in seinem Leben stets ein Fremder. Ein willkommener Besucher, der Geschenke brachte, tolle Geschichten und der nett zu ihm war. Es gab eine Zeit, da hatte der Junge es kaum erwarten können, dass sein Vater zu Besuch kam. <br />
Die übrige Zeit verübte er mit seinen Brüdern Heldentaten in den Bergen und im Wald. Sie erschlugen Ungeheuer und Monster und kämpften gegen die römischen Legionen, die ihre Lebensweise bedrohten. Große Helden waren sie, allesamt. Es war eine glückliche Zeit. Obgleich Victor - damals noch Aidan genannt - für alle stets ein 'halber Römer' war, hatte er nie fortgehen wollen. <br />
Aber die Zeiten änderten sich. Und die liebevollen Blicke seines Vaters, wenn er zu Besuch kam, wurden... anders. Abschätzender. Anspruchsvoller. Unwilliger. Es gab Diskussionen mit seiner Mutter, wenn sie glaubten, die Jungen seien aus dem Haus. Und irgendwann... Irgendwann nahm sein Vater ihn der Mutter weg. Oh, Aidan schrie Zeter und Mordio. Er hatte seinen Vater schon häufig in Iscalis besucht, sich über dessen großes Haus gewundert, über die vielen Leute, die dort wohnten und, egal ob Mann oder Frau, alle Röcke trugen. Wie albern! Aber plötzlich durfte er nicht mehr nach Hause gehen. Man sagte ihm, er heiße Tiberius Furius Victor. So hatte ihn der Papa schon immer genannt, aber Aidan mochte den Namen überhaupt nicht. Und er mochte das alles nicht!<br />
<br />
Heute ist es wie früher - nur umgekehrt. War er früher ein halber Römer, war er nun ein halber Kelte. Er bemerkte die Blicke durchaus, wenngleich er nichts darüber sagte. Und er bemerkte auch, dass er... anders behandelt wurde als Papas andere Kinder. Er wurde viel gefordert, sollte Römisch (oder 'Lah-teinn') lesen und schreiben lernen und rechnen und alles, was man hier wohl so brauchte. Und es war so langweilig. Aber trotzdem war etwas... anders. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass sein Vater ihn einfach nicht so sehr mochte wie die anderen beiden. Saturnina war eine Dummkuh! Die mochte er nicht ansatzweise so sehr wie seine Brüder. Und Carus? Sein jüngerer Halbbruder? Mit dem hatte Aidan irgendwie... Mitleid... Denn er spürte, dass sein Vater auch ihn irgendwie seltsam ansah...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Entgegen dem, was diese albernen Römer über die Kelten glauben, ist Victor ein überaus schlaues Kind. Schlau, aber vielleicht manchmal zu klug für sein eigenes Wohl. Er kämpft nämlich gern. Ob mit den Fäusten oder mit Worten, er überlässt das letzte Wort nicht gern anderen und kann gar nicht mit solchen Argumenten umgehen, dass Kinder nichts zu sagen haben. Schon einige der Bekannten seines Vaters lobten ihn, in ihm stecke entweder ein Philosoph, ein gewitzter Politiker oder ein mächtiger Krieger. Hah, alles drei war er doch! Doch ihr Lob, es bedeutete ihm nichts. Nicht wirklich. Seinem Vater schien es nämlich immer noch nicht zu reichen. <br />
Freilich versuchte Aidan häufig, sich dieses Lobs zu entledigen und der ungewollten Aufmerksamkeit. Er fand den Unterricht öde und langweilig und mogelte sich gern darum herum. Manchmal spielte er den Leuten vor, er könne nicht lesen und schreiben, denn der Unterricht falle ihm schwer. Dabei kannte er die Lektionen doch längst. <br />
Aufgewachsen mit seinen wilden Brüdern, kann Aidan rauflustig sein und ist lebhaft. Lebhafter als die Sklaven des furischen Haushalts es manchmal gerne hätten. Und dann wäre da noch seine ziemliche Abneigung gegen Römer. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass seine Mutter, der Vater seiner Brüder und andere seine Meinung sehr ins Negative verkehrt haben. Er mochte ihre Stadt nicht, dieses große ungemütliche Haus und diese furchtbaren Röcke. Wieso trugen die keine Hosen wie normale Leute? <br />
Doch am schlimmsten war sein Vater. Natürlich liebte er den Papa. Ein Junge kann eben nicht anders. Doch warum liebte der ihn nicht mehr? Wieso wollte er alles ändern? Seinen Namen und wie er sprach? Seinen Glauben, die Haare oder sein Gebahren? War er denn nicht genug?<br />
Anders sah es mit seinen Geschwistern aus. Carus liebte den älteren Bruder wohl sehr und war sehr anhänglich. Aidan fand den kleinen Halbbruder etwas komisch, aber immerhin wollte der ihn hier haben. Seine Schwester hingegen war eine doofe Ziege, die sich immerzu einmischte. Nein, mit Saturnina kam er gar nicht zurecht! Waren alle Mädchen so doof?<br />
<br />
Ja, man kann wohl sagen, dass Victor seinem Vater viel Kummer macht. Und Stolz. Und Ärger. Hach, es ist kompliziert.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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