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		<title><![CDATA[Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:56:14 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Am Bach ...]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001</link>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 12:33:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=14">Furia Stella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1001</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/TjLgQ5v/Bach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bach.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
An einem schönen Tag im Frühling, während mein Friudel seinen Beschäftigungen nachging, ging ich mit unseren zwei Kindern zum Bach, der am Rand des Ulmenwäldchens floss. Ein drittes Kind war noch unterwegs. Gerfridu, der Onkel meines Mannes und Sylvana, das Kindermädchen, begleiteten uns bei diesem Spaziergang. Die Luft war erfüllt vom Duft frischer Blumen und dem fröhlichen Zwitschern der Vögel. Am Ufer des Baches entdeckten die Kinder bunte Steine und kleine Fische, die im klaren Wasser schwammen. Quiwon sammelte die Steinchen und Stellula beobachtete, wie ihr Bruder versuchte, diese kleinen Kieselsteine ins Wasser zu werfen. Dabei klatschte sie begeistert in die Hände und vollführte einen aufgeregten Sprung in die Höhe.<br />
<br />
Ich trug einen silbernen Armreif bei mir, kunstvoll geschmiedet und für die Göttin Carmenta bestimmt, denn es war ein Brauch, der Göttin Carmenta einen silbernen Armreif zu opfern und sie um eine sichere und leichte Geburt zu bitten. Vorsichtig tauchte ich die Hand ins kühle Wasser und ließ den Armreif langsam ins Wasser gleiten, wo er funkelnd zwischen den Steinen verschwand. Ich lächelte zufrieden und betete auch zu Porrima und Postverta, die über die Geburt wachten und für die ich zwei goldene Ringe ins Wasser tauchte. Die Kinder sahen fasziniert zu, wie die Oberfläche des Flusses die Opfergaben aufnahm und sie wieder verströmte. Alle Anwesenden spürten die festliche Atmosphäre, und so standen wir am Bach, voller Hoffnung und Vertrauen in den Segen von Carmenta, während der Frühling um uns herum erwachte und neues Leben versprach.<br />
<br />
Dann breitete der Onkel die Decke aus und wir setzten uns darauf. Die Kinder spielten am Ufer unter Sylvanas Aufsicht. Gerfridu erzählte mir, dass er den Brief an die Viola abgeschickt hat, aber noch keine Antwort erhalten hat. Ich sagte, dass es mit Briefen in diesem Land eine gewisse Zeit dauert, aber vielleicht kommt sie im Sommer selbst, und nickte optimistisch. Wir plauderten noch eine Weile, und als ich mich aufrichten wollte, durchfuhr mich ein heftiger Schmerz im Unterleib, sodass ich mich stöhnend zusammenkrümmte. Offenbar erkannte der Onkel sofort, dass ich die Wehen bekam. Er half mir beim Aufstehen und rief nach Sylvana. Sie versammelte die Kinder, und als Stellula mich so erblickte, begann sie zu heulen.<br />
<br />
"Was schreist du so, liebe Schwester, wir bekommen bald ein Brüderchen!", versuchte Quiwon sie zu beruhigen, schaute mich aber auch besorgt an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Quiwon, lauf schnell nach Hause und sage Fenia, es ist so weit...!". </span>Unser Sohn war zwar erst sechs Jahre alt, aber sehr reif für sein Alter. "Ja, Mami, ich bin schon unterwegs!"<br />
<br />
Die Wehen wurden immer heftiger und unbarmherziger und ich brach zusammen. Zum Glück war der Onkel Gerfridu an meiner Seite und ohne zu zögern, hob er mich behutsam hoch und trug mich schnellstmöglich nach Hause.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Friudel, wo bist du?..."</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/TjLgQ5v/Bach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bach.jpg]" class="mycode_img" /></div>
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An einem schönen Tag im Frühling, während mein Friudel seinen Beschäftigungen nachging, ging ich mit unseren zwei Kindern zum Bach, der am Rand des Ulmenwäldchens floss. Ein drittes Kind war noch unterwegs. Gerfridu, der Onkel meines Mannes und Sylvana, das Kindermädchen, begleiteten uns bei diesem Spaziergang. Die Luft war erfüllt vom Duft frischer Blumen und dem fröhlichen Zwitschern der Vögel. Am Ufer des Baches entdeckten die Kinder bunte Steine und kleine Fische, die im klaren Wasser schwammen. Quiwon sammelte die Steinchen und Stellula beobachtete, wie ihr Bruder versuchte, diese kleinen Kieselsteine ins Wasser zu werfen. Dabei klatschte sie begeistert in die Hände und vollführte einen aufgeregten Sprung in die Höhe.<br />
<br />
Ich trug einen silbernen Armreif bei mir, kunstvoll geschmiedet und für die Göttin Carmenta bestimmt, denn es war ein Brauch, der Göttin Carmenta einen silbernen Armreif zu opfern und sie um eine sichere und leichte Geburt zu bitten. Vorsichtig tauchte ich die Hand ins kühle Wasser und ließ den Armreif langsam ins Wasser gleiten, wo er funkelnd zwischen den Steinen verschwand. Ich lächelte zufrieden und betete auch zu Porrima und Postverta, die über die Geburt wachten und für die ich zwei goldene Ringe ins Wasser tauchte. Die Kinder sahen fasziniert zu, wie die Oberfläche des Flusses die Opfergaben aufnahm und sie wieder verströmte. Alle Anwesenden spürten die festliche Atmosphäre, und so standen wir am Bach, voller Hoffnung und Vertrauen in den Segen von Carmenta, während der Frühling um uns herum erwachte und neues Leben versprach.<br />
<br />
Dann breitete der Onkel die Decke aus und wir setzten uns darauf. Die Kinder spielten am Ufer unter Sylvanas Aufsicht. Gerfridu erzählte mir, dass er den Brief an die Viola abgeschickt hat, aber noch keine Antwort erhalten hat. Ich sagte, dass es mit Briefen in diesem Land eine gewisse Zeit dauert, aber vielleicht kommt sie im Sommer selbst, und nickte optimistisch. Wir plauderten noch eine Weile, und als ich mich aufrichten wollte, durchfuhr mich ein heftiger Schmerz im Unterleib, sodass ich mich stöhnend zusammenkrümmte. Offenbar erkannte der Onkel sofort, dass ich die Wehen bekam. Er half mir beim Aufstehen und rief nach Sylvana. Sie versammelte die Kinder, und als Stellula mich so erblickte, begann sie zu heulen.<br />
<br />
"Was schreist du so, liebe Schwester, wir bekommen bald ein Brüderchen!", versuchte Quiwon sie zu beruhigen, schaute mich aber auch besorgt an. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Quiwon, lauf schnell nach Hause und sage Fenia, es ist so weit...!". </span>Unser Sohn war zwar erst sechs Jahre alt, aber sehr reif für sein Alter. "Ja, Mami, ich bin schon unterwegs!"<br />
<br />
Die Wehen wurden immer heftiger und unbarmherziger und ich brach zusammen. Zum Glück war der Onkel Gerfridu an meiner Seite und ohne zu zögern, hob er mich behutsam hoch und trug mich schnellstmöglich nach Hause.<br />
<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Friudel, wo bist du?..."</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kräutergarten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1000</link>
			<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:58:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=20">Gabinia Clara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1000</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/sdKwpY3g/gartenklein3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gartenklein3.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
<br />
<br />
Die Sonne schien warm auf die sanften Hügel, während ein leichter Wind durch die Bäume wehte und die Luft mit dem Duft der blühenden Natur erfüllte. An diesem schönen Frühlingstag beschloss Gerwina, die neue Herrin des Comux-Hofes, einen Kräutergarten anzulegen. Sie erkundete das Areal hinter dem Gutshaus und entdeckte eine passende Fläche, die nur durch Gebüsch und hohen Flachs vom alten Elfengarten getrennt war, wo sie sich oft aufhielt, um den Naturgeistern zu lauschen.<br />
<br />
In dieser idealen Nachbarschaft würden ihre Kräuter heranwachsen und prächtig gedeihen. Gerwina lächelte in sich hinein und begann mit Vorfreude, den Boden zu begutachten. Sie hob eine Handvoll Erde auf, ließ sie zwischen den Fingern zerrinnen und schloss kurz die Augen, um sich den Duft der frischen Kräuterwelt vorzustellen.<br />
<br />
Es gab aber viel Arbeit: Zunächst galt es, das Unkraut zu entfernen, und dann musste der Boden sorgsam für die Samen, die Fenia ihr gegeben hatte, vorbereitet werden. Gerwina bat leise Frija um Beistand und begab sich auf die Suche nach ihrem Knecht  Elfried...<br />
<br />
<br />
<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Das Bild mit KI erstellt</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/sdKwpY3g/gartenklein3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: gartenklein3.jpg]" class="mycode_img" />*</div>
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Die Sonne schien warm auf die sanften Hügel, während ein leichter Wind durch die Bäume wehte und die Luft mit dem Duft der blühenden Natur erfüllte. An diesem schönen Frühlingstag beschloss Gerwina, die neue Herrin des Comux-Hofes, einen Kräutergarten anzulegen. Sie erkundete das Areal hinter dem Gutshaus und entdeckte eine passende Fläche, die nur durch Gebüsch und hohen Flachs vom alten Elfengarten getrennt war, wo sie sich oft aufhielt, um den Naturgeistern zu lauschen.<br />
<br />
In dieser idealen Nachbarschaft würden ihre Kräuter heranwachsen und prächtig gedeihen. Gerwina lächelte in sich hinein und begann mit Vorfreude, den Boden zu begutachten. Sie hob eine Handvoll Erde auf, ließ sie zwischen den Fingern zerrinnen und schloss kurz die Augen, um sich den Duft der frischen Kräuterwelt vorzustellen.<br />
<br />
Es gab aber viel Arbeit: Zunächst galt es, das Unkraut zu entfernen, und dann musste der Boden sorgsam für die Samen, die Fenia ihr gegeben hatte, vorbereitet werden. Gerwina bat leise Frija um Beistand und begab sich auf die Suche nach ihrem Knecht  Elfried...<br />
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<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Das Bild mit KI erstellt</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Biclinium] Der Patrizier und der Medicus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</link>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:16:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=999</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
<br />
</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
<br />
Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
<br />
Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
<br />
Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/BnCmRhhZ/Biclinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Biclinium.jpg]" class="mycode_img" /> *<br />
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</a>In dem kleinen, aber mit schönen Wandgemälden geschmückten  Biclinium befanden sich, wie der Name schon sagt, zwei Klinen. Das Speisezimmer war nicht für offizielle Abendessen gedacht, sondern bot einen eher intimen Rahmen zum Ausruhen, zum Vorlesen von Lektüre, einem vertraulichen Gespräch und  sonstigen Aktivitäten, die die eine gewisse Privatheit angenehmer machte. Den Kindern war der Zutritt verboten.</div>
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<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (04-09-2026, 02:57 PM)</span><span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">Ronan</span> schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14373#pid14373" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Es war erstaunlich, doch wirkte Furius Saturninus nicht im Ansatz so wütend, wie er es unter diesen Umständen beinahe erwartet hätte. Flavianus hatte ihn vor der Arroganz der Patrizier gewarnt und auch vor dessen Wut. Tatsächlich verengten seine Augen sich ein wenig, als der Furier seine Tochter als hysterisch darstellte. Er hatte womöglich nicht Unrecht, aber das Kind noch blamieren dabei? Immerhin wandte er sich wenigstens kurz an seinen Sohn, der förmlich nach der Aufmerksamkeit des Vaters zu lechzen schien. <br />
"Es geht ihm soweit gut. Es war nur ein Spielunfall. Solche Dinge passieren." Vermutete er jedenfalls. Nicht, dass er in seiner Kindheit viel hatte spielen können... In Minenschächten wurde eher selten gelacht. Dennoch bekam er Mitleid mit dem Jungen. So waren die Römer eben. Nicht viel besser, selbst zu ihren eigenen Kindern. Als der Vater sich dann an ihn wandte bezüglich eines weiteren Problems nickte der junge Medicus bloß. Unter vier Augen. Sicher was mit der Potenz oder so.  Wenn er in dieser Stadt mal herumerzählen würde, wie viele der patrizischen alten Säcke keinen mehr hochbekamen, ohohoho. Da wäre die Gerüchteküche aber am Brodeln. <br />
"Schön, ich folge dir", sagte er bloß und nickte den beiden Kindern noch einmal freundlich zum Abschied zu. An Carus gewandt, sagte er außerdem noch: "Und sieh dich beim Spielen vor."<br />
Er folgte dem Hausherrn hinaus und in einen anderen Raum. Na mal sehen, was jetzt kam. Er war auf alles gefasst. Meister Flavianus hatte Recht gehabt: Irgendwann überrascht einen nichts mehr.</span></blockquote><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Das sehe ich genauso</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"</span></span>, nickte Saturninus, als Primus seinen Sohn ermahnte, künftig vorsichtiger zu sein. Es war typisch, dass Carus darauf hin nur grinste, aber nichts sagte. Der Junge hatte wirklich seine Zunge verschluckt. Lieber Himmel, warum konnte er sich nicht etwas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wohlerzogener </span>benehmen?! <br />
Der Medicus schien jedoch ein verständiger junger Mann zu sein. Er machte Saturninus wie gesagt  neugierig. Warum hatte Pytheas ausgerechnet ihn als Lehrling ausgewählt? Einen Kelten oder Germanen, einen Barbaren gewiss, und die konnten, wie man allgemein wusste, weder lesen noch schreiben.  Einen Moment dachte Saturninus sogar, dass der Junge vielleicht als Spitzel auf ihn angesetzt worden war. Aber dann ließ er die paranoiden Gedanken beiseite. Diejenigen, die seinem Vater hatten schaden wollen, waren vermutlich schon lange tot, und in Rom kannte ihn kein Mensch mehr...<br />
<br />
Der Furius und sein Besucher betraten jetzt das Biclinium. Saturninus ließ Zeit, dass die geschmackvolle Einrichtung und der private Rahmen auf den jungen Medicus wirken konnten.<br />
<br />
Saturninus wies einladend auf die beiden Klinen:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Nimm bitte </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Platz, wo du möchtest!"</span></span><br />
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Sein Tonfall war sehr höflich. Normalerweise bat der Furier die niedrigen Stände um nichts; er befahl. <br />
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<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/pXrBkR3h/Sebastos-Sklave.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sebastos-Sklave.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
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Der junge Sklave<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Sebastos</span> trat ein, verneigte sich und lächelte schüchtern.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir einen Wein, vom Falerner"</span></span>, Saturninus zeigte mit der Hand das Mischverhältnis - viel Wein, weniger Wasser -  an, und richtete dann seinen Blick auf den Gast:<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und was darf es </span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">für dich sein</span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, Meister Primus?"</span></span><br />
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Bisher war es Geplänkel, wie man das so tat mit Besuchern. Aber Saturninus konnte eine gewisse innere Unruhe nicht ablegen. Das Thema, welches er ansprechen wollte, war heikel.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich hoffe doch, dass ich auf deine Verschwiegenheit zählen kann"</span></span>, spann er den Gesprächsfaden weiter, während er darauf wartete, dass Sebastos das Gewünschte brachte und rasch wieder verschwand. <br />
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<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/reconstructed-roman-sleeping-room-in-the-painting-house-175093" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">public domain</a><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Frühling 834] Große Halle - Prinz Inam von den Dobunni]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998</link>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 16:07:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=136">Eisu Ap Comux</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=998</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7ZDWHhRs/Keltischer-Speisesaal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltischer-Speisesaal.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);"> Die Halle, in der der der Hausherr residiert. Dieser Teil des Anwesens ist nach römischer Weise aus Stein gebaut, andere Gebäude jedoch aus Holz </td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit perchange AI Generator</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7ZDWHhRs/Keltischer-Speisesaal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltischer-Speisesaal.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);"> Die Halle, in der der der Hausherr residiert. Dieser Teil des Anwesens ist nach römischer Weise aus Stein gebaut, andere Gebäude jedoch aus Holz </td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Bildnachweis: erstellt mit perchange AI Generator</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Praxiseingang]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=997</link>
			<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 18:08:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=5">Flavianus Pytheas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=997</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L6LZTjcc/Iatreion1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Iatreion1.jpg]" class="mycode_img" /></a>*</div>
<br />
Die Taberna - A - II - die Praxis des Medicus- liegt im Erdgeschoss und besitzt einen Zugang von der Straße aus. <br />
Falls dort keine Sprechstunde ist, ist nicht direkt, sondern nur über das Treppenhaus erreichbar, die angemietete Wohnung I _II der gewöhnliche Aufenthalt des Medicus und seiner Mitarbeiter. <br />
<br />
* Bild erstellt mit Artbreeder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/L6LZTjcc/Iatreion1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Iatreion1.jpg]" class="mycode_img" /></a>*</div>
<br />
Die Taberna - A - II - die Praxis des Medicus- liegt im Erdgeschoss und besitzt einen Zugang von der Straße aus. <br />
Falls dort keine Sprechstunde ist, ist nicht direkt, sondern nur über das Treppenhaus erreichbar, die angemietete Wohnung I _II der gewöhnliche Aufenthalt des Medicus und seiner Mitarbeiter. <br />
<br />
* Bild erstellt mit Artbreeder]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemach Tiberius Furius Victor Aidanus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 17:31:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=996</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
<br />
<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/63VTFmwQ/ArtbreederCubi1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: ArtbreederCubi1.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span>ies sind die Räumlichkeiten von Victor, seit er bei der Familie seines Vaters lebt. Er hat ein bequemes grosses Zimmer mit Blick auf das Atrium und allem, was ein junger Mann für seine Ausbildung braucht, Schreibzeug, Schriftrollen, Tabulae, aber auch Übungswaffen aus Holz.<br />
Der Ianitor Leon, ein Spartaner, übernimmt die körperliche Ertüchtigung, </span><br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Unterricht erteilen Saturninus Privatsekretär Scaevus<br />
 oder Saturninus selbst .</span><br />
<br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/f3jsgyw4/Leon-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Leon-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Leon</span><br />
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<a href="https://postimg.cc/bsw9RhbW" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bsw9RhbW/Scaevus_113.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Scaevus_113.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color">Scaevus</span><br />
<br />
<br />
</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Contubernium Felicis, dritte Centurie, Cohors II]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=995</link>
			<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 17:14:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=25">Legionär</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=995</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://adlerchronik.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=40" target="_blank" title="">Lager1.jpg</a> (Größe: 21.77 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Das Contubernium, die Mannschaftsstube, war die kleinste Einheit der Legion und umfasste in der Regel acht Männer.<br />
Der Stubenälteste, der Decanus, war ein erfahrener Soldat, der für Ordnung in seinem Contubernium zu sorgen hatte. Außer ihm gab es noch vier Legionäre und drei Tirones, Rekruten, die von den Älteren geschult werden sollten. Die Schulung sah oft so aus, dass den Neulingen die unangenehmen Arbeiten aufs Auge gedrückt wurden, Latrinendienst oder Getreide mit der großen Handmühle für alle mahlen, denn die Stuben versorgten sich selber.<br />
Auf der anderen Seite aber waren die Soldaten Beschützer "ihrer" Frischlinge und zeigten ihnen die Kniffe, die das Lagerleben erleichterten. <br />
<br />
Der Decanus hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Valerius Felix</span>. (NPC) Er hatte seine fünfundzwanzig Jahre Dienstzeit bald um und ließ sich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Nach ihm hieß die Stube " Contubernium Felicis"<br />
Die erfahrenen Soldaten hießen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M. Ulpius Bellicus, Claudius Catus </span>und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iulius Vindex.( </span>NPC) Beider Familien stammten aus Gallien und hatten erst vor einer Generation das römische Bürgerrecht bekommen. Der jüngere Legionär, der noch nicht viel Erfahrung hatte und dazu neigte, sich aufzublasen  war  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iuventius Fronto. </span>(NPC) <br />
<br />
<br />
Die Unterkunft der " Stube des Felix" befand sich in  einer steinernen Kaserne und  bestand aus zwei Räumen: Hinten lag der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Papilio (Schlafraum). </span>Der Platz war begrenzt, weshalb es vier Stockbetten aus Holz gab. Sie waren mit Gurtgeflechten bespannt. <br />
Als Matratzen dienten mit Heu gefüllte Säcke. Die Soldaten schliefen in ihre Wollmäntel (Sagum) eingehüllt oder nutzten extra Wolldecken. Da immer zwei Männer einer Einheit zur Wache eingeteilt waren, schliefen selten alle acht gleichzeitig im Raum.<br />
Der Vorraum war das[b] Armamentarium: Er wurde für die Lagerung von Waffen, Rüstung und Ausrüstung genutzt. Helme, Schilde (Scuta) und Kettenhemden (Lorica Hamata) hingen an Wandhaken beziehungsweise lagen auf Holzregalen im Vorraum. Die persönliche Habe wurde in kleinen Holztruhen verstaut.<br />
<br />
In einer römischen Legion gab es keine zentrale Truppenküche (Kantine); die Soldaten waren Selbstversorger. Direkt vor der Tür befand sich eine kleine Feuerstelle aus Ziegeln.  Dort bereiteten die Männer ihren Getreidebrei (Puls), Brot und Fladenbrote oder Eintöpfe zu. Das Contubernium des Felix besaß eine eigene Handmühle <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mola manuaria</span> aus Basalt und eine bronzene Pfanne mit Deckel. Die Handmühle war schwer und wurde im Vorraum aufbewahrt. Die Soldaten mussten ihr Getreide täglich selbst zu Mehl mahlen, um Brot oder Fladen zu backen.<br />
<br />
Die Räume selbst waren rauchig und dunkel, da es nur kleine Fenster und Öllampen gab. Ein schmaler Abwasserkanal verlief direkt vor der Kasernenreihe unter den Kolonnaden.<br />
Dennoch: Die drei neuen Rekruten  schliefen gerade wie Steine...Der Dienst war noch ungewohnt und ein Knochenjob...Ihren militärischen Ausbilder kannten sie noch nicht. Er hieß Bellator, und Iuventius hatte ihnen mit genüsslichem Lächeln gesagt, dass er ein ganz harter Hund wäre....Als Optio hatte er seine privaten Räume am Ende des Ganges. <br />
Die Namen der jungen Römer lauteten<br />
Aulus Caecilius Verus<br />
Marcus Aelius Varro<br />
Lucius  Asinius Nero]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://adlerchronik.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=40" target="_blank" title="">Lager1.jpg</a> (Größe: 21.77 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Das Contubernium, die Mannschaftsstube, war die kleinste Einheit der Legion und umfasste in der Regel acht Männer.<br />
Der Stubenälteste, der Decanus, war ein erfahrener Soldat, der für Ordnung in seinem Contubernium zu sorgen hatte. Außer ihm gab es noch vier Legionäre und drei Tirones, Rekruten, die von den Älteren geschult werden sollten. Die Schulung sah oft so aus, dass den Neulingen die unangenehmen Arbeiten aufs Auge gedrückt wurden, Latrinendienst oder Getreide mit der großen Handmühle für alle mahlen, denn die Stuben versorgten sich selber.<br />
Auf der anderen Seite aber waren die Soldaten Beschützer "ihrer" Frischlinge und zeigten ihnen die Kniffe, die das Lagerleben erleichterten. <br />
<br />
Der Decanus hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lucius Valerius Felix</span>. (NPC) Er hatte seine fünfundzwanzig Jahre Dienstzeit bald um und ließ sich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Nach ihm hieß die Stube " Contubernium Felicis"<br />
Die erfahrenen Soldaten hießen<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M. Ulpius Bellicus, Claudius Catus </span>und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iulius Vindex.( </span>NPC) Beider Familien stammten aus Gallien und hatten erst vor einer Generation das römische Bürgerrecht bekommen. Der jüngere Legionär, der noch nicht viel Erfahrung hatte und dazu neigte, sich aufzublasen  war  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Iuventius Fronto. </span>(NPC) <br />
<br />
<br />
Die Unterkunft der " Stube des Felix" befand sich in  einer steinernen Kaserne und  bestand aus zwei Räumen: Hinten lag der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Papilio (Schlafraum). </span>Der Platz war begrenzt, weshalb es vier Stockbetten aus Holz gab. Sie waren mit Gurtgeflechten bespannt. <br />
Als Matratzen dienten mit Heu gefüllte Säcke. Die Soldaten schliefen in ihre Wollmäntel (Sagum) eingehüllt oder nutzten extra Wolldecken. Da immer zwei Männer einer Einheit zur Wache eingeteilt waren, schliefen selten alle acht gleichzeitig im Raum.<br />
Der Vorraum war das[b] Armamentarium: Er wurde für die Lagerung von Waffen, Rüstung und Ausrüstung genutzt. Helme, Schilde (Scuta) und Kettenhemden (Lorica Hamata) hingen an Wandhaken beziehungsweise lagen auf Holzregalen im Vorraum. Die persönliche Habe wurde in kleinen Holztruhen verstaut.<br />
<br />
In einer römischen Legion gab es keine zentrale Truppenküche (Kantine); die Soldaten waren Selbstversorger. Direkt vor der Tür befand sich eine kleine Feuerstelle aus Ziegeln.  Dort bereiteten die Männer ihren Getreidebrei (Puls), Brot und Fladenbrote oder Eintöpfe zu. Das Contubernium des Felix besaß eine eigene Handmühle <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mola manuaria</span> aus Basalt und eine bronzene Pfanne mit Deckel. Die Handmühle war schwer und wurde im Vorraum aufbewahrt. Die Soldaten mussten ihr Getreide täglich selbst zu Mehl mahlen, um Brot oder Fladen zu backen.<br />
<br />
Die Räume selbst waren rauchig und dunkel, da es nur kleine Fenster und Öllampen gab. Ein schmaler Abwasserkanal verlief direkt vor der Kasernenreihe unter den Kolonnaden.<br />
Dennoch: Die drei neuen Rekruten  schliefen gerade wie Steine...Der Dienst war noch ungewohnt und ein Knochenjob...Ihren militärischen Ausbilder kannten sie noch nicht. Er hieß Bellator, und Iuventius hatte ihnen mit genüsslichem Lächeln gesagt, dass er ein ganz harter Hund wäre....Als Optio hatte er seine privaten Räume am Ende des Ganges. <br />
Die Namen der jungen Römer lauteten<br />
Aulus Caecilius Verus<br />
Marcus Aelius Varro<br />
Lucius  Asinius Nero]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Noch ein Furierkind]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=994</link>
			<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:28:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=173">Furia Saturnina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=994</guid>
			<description><![CDATA[Seid gegrüßt<br />
<br />
ich stelle mich vor:<br />
Name: Furia Saturnina<br />
Alter: fast 13<br />
Größe: beinahe 1,56 cm, mit Hochsteckfrisur mindestens 1,66 cm<br />
Haare: schwarze Locken<br />
Augen: dunkelbraun - schwarz<br />
Stand: römische Patrizierin<br />
Eltern: Der edle Tiberius Furius Saturninus und die edle Furia Serena<br />
<br />
Meine Geschwister ( in Reihenfolge ihres Alters):<br />
- Barbarenhirn ( Tib. Furius Victor)<br />
- Schwachkopf ( Aulus Furius Carus)<br />
- unbedeutendes Baby ( Lucius Furius Antias)<br />
<br />
Leider ist meine Mama nach Antias Geburt mitgenommen und soll sich auf einem Landgut erholen. Wir haben auch ein Landgut in Britannien, aber das Klima ist hier zu rau, sagt Papa.<br />
<br />
Daher ist mein Beruf jetzt:<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hausherrin anstelle der Hausherrin</span><br />
<br />
<br />
Und ich klopfe Sturm  an die Pforte. Ich hoffe, dass da bald einer aufmacht. Zeit ist Sesterz, sagt man.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Seid gegrüßt<br />
<br />
ich stelle mich vor:<br />
Name: Furia Saturnina<br />
Alter: fast 13<br />
Größe: beinahe 1,56 cm, mit Hochsteckfrisur mindestens 1,66 cm<br />
Haare: schwarze Locken<br />
Augen: dunkelbraun - schwarz<br />
Stand: römische Patrizierin<br />
Eltern: Der edle Tiberius Furius Saturninus und die edle Furia Serena<br />
<br />
Meine Geschwister ( in Reihenfolge ihres Alters):<br />
- Barbarenhirn ( Tib. Furius Victor)<br />
- Schwachkopf ( Aulus Furius Carus)<br />
- unbedeutendes Baby ( Lucius Furius Antias)<br />
<br />
Leider ist meine Mama nach Antias Geburt mitgenommen und soll sich auf einem Landgut erholen. Wir haben auch ein Landgut in Britannien, aber das Klima ist hier zu rau, sagt Papa.<br />
<br />
Daher ist mein Beruf jetzt:<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hausherrin anstelle der Hausherrin</span><br />
<br />
<br />
Und ich klopfe Sturm  an die Pforte. Ich hoffe, dass da bald einer aufmacht. Zeit ist Sesterz, sagt man.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vater, warum hasst du mich so?]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=993</link>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 20:20:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=172">Tiberius Furius Victor</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=993</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Furius Victor / Aidan<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 13 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Der Vater ein Römer. Die Mutter eine Keltin. Aufgewachsen unter seinesgleichen, den Wilden, war der Vater des kleinen Victor in seinem Leben stets ein Fremder. Ein willkommener Besucher, der Geschenke brachte, tolle Geschichten und der nett zu ihm war. Es gab eine Zeit, da hatte der Junge es kaum erwarten können, dass sein Vater zu Besuch kam. <br />
Die übrige Zeit verübte er mit seinen Brüdern Heldentaten in den Bergen und im Wald. Sie erschlugen Ungeheuer und Monster und kämpften gegen die römischen Legionen, die ihre Lebensweise bedrohten. Große Helden waren sie, allesamt. Es war eine glückliche Zeit. Obgleich Victor - damals noch Aidan genannt - für alle stets ein 'halber Römer' war, hatte er nie fortgehen wollen. <br />
Aber die Zeiten änderten sich. Und die liebevollen Blicke seines Vaters, wenn er zu Besuch kam, wurden... anders. Abschätzender. Anspruchsvoller. Unwilliger. Es gab Diskussionen mit seiner Mutter, wenn sie glaubten, die Jungen seien aus dem Haus. Und irgendwann... Irgendwann nahm sein Vater ihn der Mutter weg. Oh, Aidan schrie Zeter und Mordio. Er hatte seinen Vater schon häufig in Iscalis besucht, sich über dessen großes Haus gewundert, über die vielen Leute, die dort wohnten und, egal ob Mann oder Frau, alle Röcke trugen. Wie albern! Aber plötzlich durfte er nicht mehr nach Hause gehen. Man sagte ihm, er heiße Tiberius Furius Victor. So hatte ihn der Papa schon immer genannt, aber Aidan mochte den Namen überhaupt nicht. Und er mochte das alles nicht!<br />
<br />
Heute ist es wie früher - nur umgekehrt. War er früher ein halber Römer, war er nun ein halber Kelte. Er bemerkte die Blicke durchaus, wenngleich er nichts darüber sagte. Und er bemerkte auch, dass er... anders behandelt wurde als Papas andere Kinder. Er wurde viel gefordert, sollte Römisch (oder 'Lah-teinn') lesen und schreiben lernen und rechnen und alles, was man hier wohl so brauchte. Und es war so langweilig. Aber trotzdem war etwas... anders. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass sein Vater ihn einfach nicht so sehr mochte wie die anderen beiden. Saturnina war eine Dummkuh! Die mochte er nicht ansatzweise so sehr wie seine Brüder. Und Carus? Sein jüngerer Halbbruder? Mit dem hatte Aidan irgendwie... Mitleid... Denn er spürte, dass sein Vater auch ihn irgendwie seltsam ansah...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Entgegen dem, was diese albernen Römer über die Kelten glauben, ist Victor ein überaus schlaues Kind. Schlau, aber vielleicht manchmal zu klug für sein eigenes Wohl. Er kämpft nämlich gern. Ob mit den Fäusten oder mit Worten, er überlässt das letzte Wort nicht gern anderen und kann gar nicht mit solchen Argumenten umgehen, dass Kinder nichts zu sagen haben. Schon einige der Bekannten seines Vaters lobten ihn, in ihm stecke entweder ein Philosoph, ein gewitzter Politiker oder ein mächtiger Krieger. Hah, alles drei war er doch! Doch ihr Lob, es bedeutete ihm nichts. Nicht wirklich. Seinem Vater schien es nämlich immer noch nicht zu reichen. <br />
Freilich versuchte Aidan häufig, sich dieses Lobs zu entledigen und der ungewollten Aufmerksamkeit. Er fand den Unterricht öde und langweilig und mogelte sich gern darum herum. Manchmal spielte er den Leuten vor, er könne nicht lesen und schreiben, denn der Unterricht falle ihm schwer. Dabei kannte er die Lektionen doch längst. <br />
Aufgewachsen mit seinen wilden Brüdern, kann Aidan rauflustig sein und ist lebhaft. Lebhafter als die Sklaven des furischen Haushalts es manchmal gerne hätten. Und dann wäre da noch seine ziemliche Abneigung gegen Römer. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass seine Mutter, der Vater seiner Brüder und andere seine Meinung sehr ins Negative verkehrt haben. Er mochte ihre Stadt nicht, dieses große ungemütliche Haus und diese furchtbaren Röcke. Wieso trugen die keine Hosen wie normale Leute? <br />
Doch am schlimmsten war sein Vater. Natürlich liebte er den Papa. Ein Junge kann eben nicht anders. Doch warum liebte der ihn nicht mehr? Wieso wollte er alles ändern? Seinen Namen und wie er sprach? Seinen Glauben, die Haare oder sein Gebahren? War er denn nicht genug?<br />
Anders sah es mit seinen Geschwistern aus. Carus liebte den älteren Bruder wohl sehr und war sehr anhänglich. Aidan fand den kleinen Halbbruder etwas komisch, aber immerhin wollte der ihn hier haben. Seine Schwester hingegen war eine doofe Ziege, die sich immerzu einmischte. Nein, mit Saturnina kam er gar nicht zurecht! Waren alle Mädchen so doof?<br />
<br />
Ja, man kann wohl sagen, dass Victor seinem Vater viel Kummer macht. Und Stolz. Und Ärger. Hach, es ist kompliziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Furius Victor / Aidan<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 13 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Der Vater ein Römer. Die Mutter eine Keltin. Aufgewachsen unter seinesgleichen, den Wilden, war der Vater des kleinen Victor in seinem Leben stets ein Fremder. Ein willkommener Besucher, der Geschenke brachte, tolle Geschichten und der nett zu ihm war. Es gab eine Zeit, da hatte der Junge es kaum erwarten können, dass sein Vater zu Besuch kam. <br />
Die übrige Zeit verübte er mit seinen Brüdern Heldentaten in den Bergen und im Wald. Sie erschlugen Ungeheuer und Monster und kämpften gegen die römischen Legionen, die ihre Lebensweise bedrohten. Große Helden waren sie, allesamt. Es war eine glückliche Zeit. Obgleich Victor - damals noch Aidan genannt - für alle stets ein 'halber Römer' war, hatte er nie fortgehen wollen. <br />
Aber die Zeiten änderten sich. Und die liebevollen Blicke seines Vaters, wenn er zu Besuch kam, wurden... anders. Abschätzender. Anspruchsvoller. Unwilliger. Es gab Diskussionen mit seiner Mutter, wenn sie glaubten, die Jungen seien aus dem Haus. Und irgendwann... Irgendwann nahm sein Vater ihn der Mutter weg. Oh, Aidan schrie Zeter und Mordio. Er hatte seinen Vater schon häufig in Iscalis besucht, sich über dessen großes Haus gewundert, über die vielen Leute, die dort wohnten und, egal ob Mann oder Frau, alle Röcke trugen. Wie albern! Aber plötzlich durfte er nicht mehr nach Hause gehen. Man sagte ihm, er heiße Tiberius Furius Victor. So hatte ihn der Papa schon immer genannt, aber Aidan mochte den Namen überhaupt nicht. Und er mochte das alles nicht!<br />
<br />
Heute ist es wie früher - nur umgekehrt. War er früher ein halber Römer, war er nun ein halber Kelte. Er bemerkte die Blicke durchaus, wenngleich er nichts darüber sagte. Und er bemerkte auch, dass er... anders behandelt wurde als Papas andere Kinder. Er wurde viel gefordert, sollte Römisch (oder 'Lah-teinn') lesen und schreiben lernen und rechnen und alles, was man hier wohl so brauchte. Und es war so langweilig. Aber trotzdem war etwas... anders. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass sein Vater ihn einfach nicht so sehr mochte wie die anderen beiden. Saturnina war eine Dummkuh! Die mochte er nicht ansatzweise so sehr wie seine Brüder. Und Carus? Sein jüngerer Halbbruder? Mit dem hatte Aidan irgendwie... Mitleid... Denn er spürte, dass sein Vater auch ihn irgendwie seltsam ansah...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Entgegen dem, was diese albernen Römer über die Kelten glauben, ist Victor ein überaus schlaues Kind. Schlau, aber vielleicht manchmal zu klug für sein eigenes Wohl. Er kämpft nämlich gern. Ob mit den Fäusten oder mit Worten, er überlässt das letzte Wort nicht gern anderen und kann gar nicht mit solchen Argumenten umgehen, dass Kinder nichts zu sagen haben. Schon einige der Bekannten seines Vaters lobten ihn, in ihm stecke entweder ein Philosoph, ein gewitzter Politiker oder ein mächtiger Krieger. Hah, alles drei war er doch! Doch ihr Lob, es bedeutete ihm nichts. Nicht wirklich. Seinem Vater schien es nämlich immer noch nicht zu reichen. <br />
Freilich versuchte Aidan häufig, sich dieses Lobs zu entledigen und der ungewollten Aufmerksamkeit. Er fand den Unterricht öde und langweilig und mogelte sich gern darum herum. Manchmal spielte er den Leuten vor, er könne nicht lesen und schreiben, denn der Unterricht falle ihm schwer. Dabei kannte er die Lektionen doch längst. <br />
Aufgewachsen mit seinen wilden Brüdern, kann Aidan rauflustig sein und ist lebhaft. Lebhafter als die Sklaven des furischen Haushalts es manchmal gerne hätten. Und dann wäre da noch seine ziemliche Abneigung gegen Römer. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass seine Mutter, der Vater seiner Brüder und andere seine Meinung sehr ins Negative verkehrt haben. Er mochte ihre Stadt nicht, dieses große ungemütliche Haus und diese furchtbaren Röcke. Wieso trugen die keine Hosen wie normale Leute? <br />
Doch am schlimmsten war sein Vater. Natürlich liebte er den Papa. Ein Junge kann eben nicht anders. Doch warum liebte der ihn nicht mehr? Wieso wollte er alles ändern? Seinen Namen und wie er sprach? Seinen Glauben, die Haare oder sein Gebahren? War er denn nicht genug?<br />
Anders sah es mit seinen Geschwistern aus. Carus liebte den älteren Bruder wohl sehr und war sehr anhänglich. Aidan fand den kleinen Halbbruder etwas komisch, aber immerhin wollte der ihn hier haben. Seine Schwester hingegen war eine doofe Ziege, die sich immerzu einmischte. Nein, mit Saturnina kam er gar nicht zurecht! Waren alle Mädchen so doof?<br />
<br />
Ja, man kann wohl sagen, dass Victor seinem Vater viel Kummer macht. Und Stolz. Und Ärger. Hach, es ist kompliziert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Noch ein Tiro für Roms Legion]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=992</link>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 21:09:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=171">Lucius Asinius Nero</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=992</guid>
			<description><![CDATA[Salvete Folks,<br />
ich bin Lucius Asinius, aber nicht der Rufus, sondern Nero mit Beinamen.<br />
Eltern: <br />
Vater: Lucius Asinius Quadratus (NSC)<br />
Mutter: Iuventia Paulina <br />
Älter: 16<br />
<br />
Bitte denkt jetzt nicht an DEN Nero. Meine Eltern, brave Bäckermeister, hielten es für eine schöne Idee, mich zu Ehren nach dem Kaiser zu benennen, in dessen Regierungszeit ich geboren worden bin. <br />
Sie konnten ja nicht ahnen, dass er ein schlechtes Ende nehmen würde...<br />
Nero heißt außerdem soviel wie mutig oder tapfer. <br />
Und ja, für einen jungen ambitionierten Mann wie mich bietet die Soldatenlaufbahn mehr Möglichkeiten als das Dasein als Bäcker, einen festen Sold, Ruhm.und Ehre und Beute..<br />
Ich will Rom und meine Eltern stolz machen und gute Kameraden finden, die mit mir durch Dick und Dünn gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Salvete Folks,<br />
ich bin Lucius Asinius, aber nicht der Rufus, sondern Nero mit Beinamen.<br />
Eltern: <br />
Vater: Lucius Asinius Quadratus (NSC)<br />
Mutter: Iuventia Paulina <br />
Älter: 16<br />
<br />
Bitte denkt jetzt nicht an DEN Nero. Meine Eltern, brave Bäckermeister, hielten es für eine schöne Idee, mich zu Ehren nach dem Kaiser zu benennen, in dessen Regierungszeit ich geboren worden bin. <br />
Sie konnten ja nicht ahnen, dass er ein schlechtes Ende nehmen würde...<br />
Nero heißt außerdem soviel wie mutig oder tapfer. <br />
Und ja, für einen jungen ambitionierten Mann wie mich bietet die Soldatenlaufbahn mehr Möglichkeiten als das Dasein als Bäcker, einen festen Sold, Ruhm.und Ehre und Beute..<br />
Ich will Rom und meine Eltern stolz machen und gute Kameraden finden, die mit mir durch Dick und Dünn gehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[... Aber sag's nicht dem Chef!]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=991</link>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:10:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=169">Marcus Aelius Varro</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=991</guid>
			<description><![CDATA[Also dann, Charakter Nummer... keine Ahnung, 100?<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Soldaten kämpfen mit Stahl. Armeen gewinnen mit Versorgung."</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Marcus Aelius Varro<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 17 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Provincia Britannia, nahe der Stadt Durovernum. Varro ist ein römischer Bürger, dessen Vater zu den Verwaltern einiger Getreidespeicher in seiner Heimat gehörte. Kein Soldat, sondern ein Mann der Listen, Zahlen und Kontakte, von denen der Junge einiges geerbt hat. Leider war der alte Herr nicht in der Lage, zwei seiner Söhne zu fördern, und da Varro nun einmal der zweite war, musste er sich anders behelfen, obgleich er ein weitaus hellerer Kopf ist als sein etwas einfacher älterer Bruder. Ein Handwerk lag dem Jungen überhaupt nicht. Viel eher wollte er seinen klugen Kopf nutzen. Der Legion trat er nicht aus Ruhmsucht oder Patriotismus bei, sondern aus purem Pragmatismus. Woanders würde er es nie zu etwas bringen. Doch die Legion ist, wo sich alles bewegt: Menschen, Güter und Macht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Varro lernte bereits früh, dank seines Vaters, wer Zugang zu was hat, wer wem etwas schuldet und dass Dinge selten dort zu finden sind, wo man sie offiziell bekommt. Er ist ein hervorragender Beobachter und selten so impulsiv wie seine Altersgenossen. Zwar respektiert er die Regeln, doch nicht blind und hat ein Talent, deren Grenzen erfolgreich auszureizen. Er gilt als pragmatisch und zudem ungewöhnlich ruhig für sein Alter. Doch oft kann man ein leichtes schiefes Lächeln bei ihm erahnen, wenn er etwas weiß, das andere nicht wissen. Um seine Ausrüstung kümmert er sich überaus gut.<br />
Varro hat es nicht nötig, sich stark zu stellen, sondern stellt seine Nützlichkeit lieber auf andere Weise unter Beweis. Er hat einen überaus guten Kopf auf den Schultern und stellt Fragen, die andere nicht stellen. Der Kampf interessiert ihn weniger als etwa Vorräte, Wege, Zuständigkeiten und andere Dinge, zudem sind ihm die Namen von Schreibern, Stallmeistern und Händlern ebenso bekannt wie die der Zenturionen. Und jedem, mit dem er in Kontakt steht, zeigt er Respekt.<br />
Körperlich ist er nicht einer der stärksten Rekruten, dennoch beherrscht er den Kampf an der Waffe und bevorzugt Schnelligkeit und clevere Manöver vor dem Frontalangriff. Dennoch ist er durch das Training natürlich gestählt und gilt zudem nicht als hässlich. Dass er wie ein Verwalter und weniger wie ein Soldat kämpft, ist trotz seiner relativ kurzen Zeit in der Legion bereits bekannt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In der Legion: </span>Immerzu haarscharf an den Grenzen des Protokolls steht Varro - nicht zu Unrecht - in dem Ruf, alles besorgen zu können. Nicht durch Diebstahl, sondern durch cleveres Ausloten, Beschaffen, Handeln. Unter seinen Kameraden existiert das Sprichwort "Wenn Aelius Varro es nicht beschaffen kann, existiert es nicht." So hat er schon zahlreiche Dinge für seine Kameraden besorgt, wie besseren Wein, Ersatzriemen, besondere Lebensmittel, Informationen und andere kleine Gefälligkeiten. Auch, wenn sie es nicht zugeben würden, haben auch bereits ein paar Vorgesetzte von seinen Talenten profitiert. Die Bezahlung erfolgt meist in Münzen oder anderen Gefallen, wie der Abnahme unangenehmer Pflichten. Die Mitglieder seiner Decurie würden ihn vor anderen Legionären stets in Schutz nehmen, denn er macht ihr Leben durchaus angenehmer.<br />
Mehrere Offiziere beobachten Varro scharf, vor allem wegen seiner Fähigkeiten. In den Notizen eines seiner Vorgesetzten findet sich folgende Anmerkung: "Beobachten. Potenzial für administrativen Einsatz". Andere wiederum hegen großes Misstrauen, denn es gibt nicht wenige, die sein Vorgehen für 'nicht standesgemäß' halten. Unter anderen erzeugen seine Aktivitäten durchaus Neid.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Also dann, Charakter Nummer... keine Ahnung, 100?<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Soldaten kämpfen mit Stahl. Armeen gewinnen mit Versorgung."</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Marcus Aelius Varro<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 17 Jahre<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft:</span> Provincia Britannia, nahe der Stadt Durovernum. Varro ist ein römischer Bürger, dessen Vater zu den Verwaltern einiger Getreidespeicher in seiner Heimat gehörte. Kein Soldat, sondern ein Mann der Listen, Zahlen und Kontakte, von denen der Junge einiges geerbt hat. Leider war der alte Herr nicht in der Lage, zwei seiner Söhne zu fördern, und da Varro nun einmal der zweite war, musste er sich anders behelfen, obgleich er ein weitaus hellerer Kopf ist als sein etwas einfacher älterer Bruder. Ein Handwerk lag dem Jungen überhaupt nicht. Viel eher wollte er seinen klugen Kopf nutzen. Der Legion trat er nicht aus Ruhmsucht oder Patriotismus bei, sondern aus purem Pragmatismus. Woanders würde er es nie zu etwas bringen. Doch die Legion ist, wo sich alles bewegt: Menschen, Güter und Macht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Charakter:</span> Varro lernte bereits früh, dank seines Vaters, wer Zugang zu was hat, wer wem etwas schuldet und dass Dinge selten dort zu finden sind, wo man sie offiziell bekommt. Er ist ein hervorragender Beobachter und selten so impulsiv wie seine Altersgenossen. Zwar respektiert er die Regeln, doch nicht blind und hat ein Talent, deren Grenzen erfolgreich auszureizen. Er gilt als pragmatisch und zudem ungewöhnlich ruhig für sein Alter. Doch oft kann man ein leichtes schiefes Lächeln bei ihm erahnen, wenn er etwas weiß, das andere nicht wissen. Um seine Ausrüstung kümmert er sich überaus gut.<br />
Varro hat es nicht nötig, sich stark zu stellen, sondern stellt seine Nützlichkeit lieber auf andere Weise unter Beweis. Er hat einen überaus guten Kopf auf den Schultern und stellt Fragen, die andere nicht stellen. Der Kampf interessiert ihn weniger als etwa Vorräte, Wege, Zuständigkeiten und andere Dinge, zudem sind ihm die Namen von Schreibern, Stallmeistern und Händlern ebenso bekannt wie die der Zenturionen. Und jedem, mit dem er in Kontakt steht, zeigt er Respekt.<br />
Körperlich ist er nicht einer der stärksten Rekruten, dennoch beherrscht er den Kampf an der Waffe und bevorzugt Schnelligkeit und clevere Manöver vor dem Frontalangriff. Dennoch ist er durch das Training natürlich gestählt und gilt zudem nicht als hässlich. Dass er wie ein Verwalter und weniger wie ein Soldat kämpft, ist trotz seiner relativ kurzen Zeit in der Legion bereits bekannt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In der Legion: </span>Immerzu haarscharf an den Grenzen des Protokolls steht Varro - nicht zu Unrecht - in dem Ruf, alles besorgen zu können. Nicht durch Diebstahl, sondern durch cleveres Ausloten, Beschaffen, Handeln. Unter seinen Kameraden existiert das Sprichwort "Wenn Aelius Varro es nicht beschaffen kann, existiert es nicht." So hat er schon zahlreiche Dinge für seine Kameraden besorgt, wie besseren Wein, Ersatzriemen, besondere Lebensmittel, Informationen und andere kleine Gefälligkeiten. Auch, wenn sie es nicht zugeben würden, haben auch bereits ein paar Vorgesetzte von seinen Talenten profitiert. Die Bezahlung erfolgt meist in Münzen oder anderen Gefallen, wie der Abnahme unangenehmer Pflichten. Die Mitglieder seiner Decurie würden ihn vor anderen Legionären stets in Schutz nehmen, denn er macht ihr Leben durchaus angenehmer.<br />
Mehrere Offiziere beobachten Varro scharf, vor allem wegen seiner Fähigkeiten. In den Notizen eines seiner Vorgesetzten findet sich folgende Anmerkung: "Beobachten. Potenzial für administrativen Einsatz". Andere wiederum hegen großes Misstrauen, denn es gibt nicht wenige, die sein Vorgehen für 'nicht standesgemäß' halten. Unter anderen erzeugen seine Aktivitäten durchaus Neid.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Empfehlungsschreiben für die Aufnahme in die Legion]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=990</link>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:03:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=170">Aulus Caecilius Verus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=990</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beigefügte Kurzangaben zum Rekruten</span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aulus Caecilius Verus</span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vater:</span> Lucius Caecilius Lepidus<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter:</span> Vipsania Serena<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 17 Jahre<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stand:</span> römischer Bürger (angehender Legionär)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Status:</span> Neurekrut / Frischling<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rolle:</span> frisch zur Legion gemeldet, noch in der Ausbildung<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auftreten:</span> ruhig, aufmerksam, zurückhaltend<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken:</span> diszipliniert, lernbereit, zuverlässig<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwächen:</span> unerfahren, unsicher im Lageralltag, leicht von Veteranen zu beeindrucken<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Motivation:</span> sich beweisen, ein echter Soldat werden, Ehre gewinnen<br />
</li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beigefügte Kurzangaben zum Rekruten</span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aulus Caecilius Verus</span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vater:</span> Lucius Caecilius Lepidus<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter:</span> Vipsania Serena<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter:</span> 17 Jahre<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stand:</span> römischer Bürger (angehender Legionär)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Status:</span> Neurekrut / Frischling<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rolle:</span> frisch zur Legion gemeldet, noch in der Ausbildung<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auftreten:</span> ruhig, aufmerksam, zurückhaltend<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stärken:</span> diszipliniert, lernbereit, zuverlässig<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwächen:</span> unerfahren, unsicher im Lageralltag, leicht von Veteranen zu beeindrucken<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Motivation:</span> sich beweisen, ein echter Soldat werden, Ehre gewinnen<br />
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein römischer Legionär]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=989</link>
			<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:29:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=168">Lucius Aurelius Bellator</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=989</guid>
			<description><![CDATA[Mein Legionär bittet um Einlass:<br />
Name: Lucius Clarus Bellator<br />
Alter: 19 Jahre<br />
Stand: Civis Romanus<br />
Herkunft: Italia<br />
Einheit: Legio II Augusta<br />
Stationierung: Provinz Britannia<br />
<br />
Lucius wurde als Sohn eines Veteranen geboren, der einst selbst unter dem Adler Roms diente. Schon früh lernte er, dass Ruhm nicht vererbt, sondern verdient wird. Sein Beiname Clarus ist Anspruch und Verpflichtung zugleich – sichtbar werden durch Disziplin, Mut und Standhaftigkeit.<br />
Mit sechzehn trat er als Rekrut ein. Heute, drei Jahre später, steht er fest in der Schlachtreihe – das scutum erhoben, das gladius bereit.<br />
Lucius meldete sich freiwillig, als der Aufruf erklang, gegen die keltischen Barbaren zu kämpfen und für die römische Provinz Britannia einzustehen.<br />
<br />
Was ihn lockte?<br />
- Ruhm, der seinen Namen in den Annalen verewigt<br />
- Fester Sold, regelmäßig ausgezahlt<br />
- Disziplin, die Körper und Geist stählt<br />
- Beute, wenn die Feinde fallen<br />
- Ansehen, das selbst in den Tavernen von Rom einen prägenden Eindruck macht<br />
<br />
Lucius ist kein prahlerischer Draufgänger.<br />
Er ist ruhig, aufmerksam, entschlossen.<br />
Gehorsam gegenüber Centurion und Legat, unermüdlich im Exerzieren, hart gegen sich selbst und kameradschaftlich im Zeltlager.<br />
Er glaubt fest an die Ordnung Roms. Für ihn ist Britannien kein fernes, feuchtes Grenzland – sondern der Ort, an dem sich entscheidet, wer ein wahrer Mann ist. Lucius Clarus Bellator sucht keinen leichten Weg.<br />
Er sucht Größe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mein Legionär bittet um Einlass:<br />
Name: Lucius Clarus Bellator<br />
Alter: 19 Jahre<br />
Stand: Civis Romanus<br />
Herkunft: Italia<br />
Einheit: Legio II Augusta<br />
Stationierung: Provinz Britannia<br />
<br />
Lucius wurde als Sohn eines Veteranen geboren, der einst selbst unter dem Adler Roms diente. Schon früh lernte er, dass Ruhm nicht vererbt, sondern verdient wird. Sein Beiname Clarus ist Anspruch und Verpflichtung zugleich – sichtbar werden durch Disziplin, Mut und Standhaftigkeit.<br />
Mit sechzehn trat er als Rekrut ein. Heute, drei Jahre später, steht er fest in der Schlachtreihe – das scutum erhoben, das gladius bereit.<br />
Lucius meldete sich freiwillig, als der Aufruf erklang, gegen die keltischen Barbaren zu kämpfen und für die römische Provinz Britannia einzustehen.<br />
<br />
Was ihn lockte?<br />
- Ruhm, der seinen Namen in den Annalen verewigt<br />
- Fester Sold, regelmäßig ausgezahlt<br />
- Disziplin, die Körper und Geist stählt<br />
- Beute, wenn die Feinde fallen<br />
- Ansehen, das selbst in den Tavernen von Rom einen prägenden Eindruck macht<br />
<br />
Lucius ist kein prahlerischer Draufgänger.<br />
Er ist ruhig, aufmerksam, entschlossen.<br />
Gehorsam gegenüber Centurion und Legat, unermüdlich im Exerzieren, hart gegen sich selbst und kameradschaftlich im Zeltlager.<br />
Er glaubt fest an die Ordnung Roms. Für ihn ist Britannien kein fernes, feuchtes Grenzland – sondern der Ort, an dem sich entscheidet, wer ein wahrer Mann ist. Lucius Clarus Bellator sucht keinen leichten Weg.<br />
Er sucht Größe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Leiden des Gnaeus Vergilius Capito]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=988</link>
			<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 17:21:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=5">Flavianus Pytheas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=988</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=984&amp;pid=14234#pid14234" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/HnNDs6pW/Duumvir-und-sein-Kallon.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Duumvir-und-sein-Kallon.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>*<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (09-27-2025, 10:06 AM)</span>Ronan schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14234#pid14234" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Ronan, nicht ahnend, was er seinem Meister da zumutete, war doch recht zufrieden mit seiner Matratze. Sie war bereits weit mehr, als er gewohnt war und insgeheim freute sich der junge Mann bereits auf seine erste Nacht darauf. Ein Bett in einem Zimmer in einem Haus...<br />
Zuvor galt es jedoch, Arbeit zu tun wie es ausschaute. Und Ronan konnte nicht anders, als große Augen zu machen. Gleich ein Bürgermeister? Die hatten hier zu sagen, nicht?<br />
"Ich traue es mir zu, Meister." Selbstbewusst erlaubte sich der ahnungslose Jüngling ein Lächeln. "Das schaffe ich. Ein bisschen Blut ist kein Problem. Auch wenn ich nicht verstehe, warum der Mann dich ruft und Hilfe will und dann versuchen soll, dich zu schlagen. Ist er vielleicht verrückt?"<br />
Stramm zu stehen war mangels Dinge, die er mitnehmen konnte, eine Sache von Sekunden. Hier gab es nichts mehr einzurichten und Ronan war neugierig, wie sein neues Leben nun so aussah.<br />
</span></blockquote><br />
Pytheas hatte Primus seine Arzttasche zum Tragen gegeben und ging nun an seiner Seite der Villa des Duumviren zu. Es war ein Stück weit, denn der Bürgermeister residierte im Villenviertel. Das Neubauviertel war sehr gemischt, das Zentrum eng und quirlig, doch im Viertel, in dem die hübschen Domuus und Villen standen, waren die Straßen breiter, es war stiller und vor den Haustüren wachten kräftige Ianitoren. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Verrückt ist er nicht. Nur wohlhabend, verwöhnt und sehr uneinsichtig ist er",</span></span> erwiderte Flavianus Pytheas: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und er mag keine Griechen, auch wenn er sich einen griechischen Arzt kommen lässt. Und er ist überzeugt davon, dass...."</span></span>, Pytheas wusste nicht recht, wie er es ausdrücken sollte, ohne verbittert zu klingen, daher sagte er nur: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... dass Römer per se allen anderen Lebewesen auf dieser Welt überlegen sind, weil sie eben Römer sind. Eine profane Krankheit ist eine persönliche Beleidigung für ihn. Der Mann ist eigentlich nur gichtgeplagt. Es würde ihm besser gehen, wenn er täte, was ich ihm sage, doch da ist er beratungsresistent. Er heißt Vergilius Capito, Duumvir oder edler Vergilius Capito also, wenn du ihn vielleicht anreden musst"</span></span><br />
<br />
Sie blieben vor einer messingbeschlagenen Tür stehen, vor der ein rothaariger Mann - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">angekettet </span>war wie eine Art Wachhund. Pytheas ließ sich nichts anmerken, wie sehr ihm das missfiel. Man mischte sich nicht in die Sklavenhaltung eines anderen Herren ein, das galt als unanständig. Der Medicus beugte sich aber halb zu dem Sklaven hinab. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Salve Ianitor! Pytheas Medicus und sein Gehilfe Primus. Dein Herr erwartet uns"</span></span> , sagte er: <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Diese Kette scheuert, nicht wahr?"</span></span><br />
Das tat sie streng genommen nicht. Die Stelle, die der Kettenring am Fussknöchel umschloss, war nur ein ganz kleines bisschen gerötet. Der Sklave zuckte ganz leicht die Schultern:<br />
"Willkommen, Domini. Bitte folgt dem Hausboten"<br />
<br />
Ein Nubier, der viel jünger war, eilte mit einer Verbeugung herbei:<br />
"Salvete Medicus und Gehilfe", sagte er mit rauer Stimme: " Der Herr hat viele Schmerzen. Auaaua" Besonders höflich war er nicht, aber Pytheas und Primus waren auch keine hochrangigen Besucher:<br />
"Herr wartet in seinem Gemach"<br />
<br />
Dort wartete Gnaeus Vergilius Capito tatsächlich mit seinem singenden Sklaven Kallon. Dem armen Jungen war das Singen zwischenzeitlich vergangen. Capito hatte Schmerzen und schlechte Laune. <br />
<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Sim off: ki generiert<br />
<br />
</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=984&amp;pid=14234#pid14234" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/HnNDs6pW/Duumvir-und-sein-Kallon.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Duumvir-und-sein-Kallon.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>*<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (09-27-2025, 10:06 AM)</span>Ronan schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=14234#pid14234" class="quick_jump"></a></cite><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Ronan, nicht ahnend, was er seinem Meister da zumutete, war doch recht zufrieden mit seiner Matratze. Sie war bereits weit mehr, als er gewohnt war und insgeheim freute sich der junge Mann bereits auf seine erste Nacht darauf. Ein Bett in einem Zimmer in einem Haus...<br />
Zuvor galt es jedoch, Arbeit zu tun wie es ausschaute. Und Ronan konnte nicht anders, als große Augen zu machen. Gleich ein Bürgermeister? Die hatten hier zu sagen, nicht?<br />
"Ich traue es mir zu, Meister." Selbstbewusst erlaubte sich der ahnungslose Jüngling ein Lächeln. "Das schaffe ich. Ein bisschen Blut ist kein Problem. Auch wenn ich nicht verstehe, warum der Mann dich ruft und Hilfe will und dann versuchen soll, dich zu schlagen. Ist er vielleicht verrückt?"<br />
Stramm zu stehen war mangels Dinge, die er mitnehmen konnte, eine Sache von Sekunden. Hier gab es nichts mehr einzurichten und Ronan war neugierig, wie sein neues Leben nun so aussah.<br />
</span></blockquote><br />
Pytheas hatte Primus seine Arzttasche zum Tragen gegeben und ging nun an seiner Seite der Villa des Duumviren zu. Es war ein Stück weit, denn der Bürgermeister residierte im Villenviertel. Das Neubauviertel war sehr gemischt, das Zentrum eng und quirlig, doch im Viertel, in dem die hübschen Domuus und Villen standen, waren die Straßen breiter, es war stiller und vor den Haustüren wachten kräftige Ianitoren. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Verrückt ist er nicht. Nur wohlhabend, verwöhnt und sehr uneinsichtig ist er",</span></span> erwiderte Flavianus Pytheas: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und er mag keine Griechen, auch wenn er sich einen griechischen Arzt kommen lässt. Und er ist überzeugt davon, dass...."</span></span>, Pytheas wusste nicht recht, wie er es ausdrücken sollte, ohne verbittert zu klingen, daher sagte er nur: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... dass Römer per se allen anderen Lebewesen auf dieser Welt überlegen sind, weil sie eben Römer sind. Eine profane Krankheit ist eine persönliche Beleidigung für ihn. Der Mann ist eigentlich nur gichtgeplagt. Es würde ihm besser gehen, wenn er täte, was ich ihm sage, doch da ist er beratungsresistent. Er heißt Vergilius Capito, Duumvir oder edler Vergilius Capito also, wenn du ihn vielleicht anreden musst"</span></span><br />
<br />
Sie blieben vor einer messingbeschlagenen Tür stehen, vor der ein rothaariger Mann - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">angekettet </span>war wie eine Art Wachhund. Pytheas ließ sich nichts anmerken, wie sehr ihm das missfiel. Man mischte sich nicht in die Sklavenhaltung eines anderen Herren ein, das galt als unanständig. Der Medicus beugte sich aber halb zu dem Sklaven hinab. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Salve Ianitor! Pytheas Medicus und sein Gehilfe Primus. Dein Herr erwartet uns"</span></span> , sagte er: <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Diese Kette scheuert, nicht wahr?"</span></span><br />
Das tat sie streng genommen nicht. Die Stelle, die der Kettenring am Fussknöchel umschloss, war nur ein ganz kleines bisschen gerötet. Der Sklave zuckte ganz leicht die Schultern:<br />
"Willkommen, Domini. Bitte folgt dem Hausboten"<br />
<br />
Ein Nubier, der viel jünger war, eilte mit einer Verbeugung herbei:<br />
"Salvete Medicus und Gehilfe", sagte er mit rauer Stimme: " Der Herr hat viele Schmerzen. Auaaua" Besonders höflich war er nicht, aber Pytheas und Primus waren auch keine hochrangigen Besucher:<br />
"Herr wartet in seinem Gemach"<br />
<br />
Dort wartete Gnaeus Vergilius Capito tatsächlich mit seinem singenden Sklaven Kallon. Dem armen Jungen war das Singen zwischenzeitlich vergangen. Capito hatte Schmerzen und schlechte Laune. <br />
<br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Sim off: ki generiert<br />
<br />
</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Sommer 833] Lady Gerwina - Herrin des Comuxhofes]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=987</link>
			<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 16:36:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=136">Eisu Ap Comux</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=987</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/CKWhGbDz/Hochzeitsringe.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitsringe.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Der junge Comuxfürst hatte sich eine Frau genommen. Es war keine keltische Fürstin, keine Keltin, sondern eine Römerin germanischen Ursprungs mit Augen so grün wie das Meer und Haaren wie reifem Weizen. Die Weisen achteten sehr darauf, wie die Ernte dieses Jahres sein würde, und ja, das Korn stand gut, die Fische sprangen in den Weihern, die Bäume trugen Frucht und die Kühe gebaren mit Leichtigkeit. Auch gesunde und kräftige Kinder kamen auf die Welt. Das galt allgemein als Zeichen, dass die Götter der neuen Herrin gewogen waren.<br />
<br />
An einem schönen Septembermorgen ging Eisu Ap Comux mit seiner Gemahlin über die Hügel. Die Sonne vergoldete die Hausdächer und vertrieb die wenigen Wölkchen, die sich am Himmel zeigten. Der Fürst trug ein grünes Gewand mit Stickereien und darunter Hosen, seinen Überwurf hatte er mit einer Fibel befestigt.<br />
<br />
Einige Kinder kamen angelaufen und umringten die Herrschaften: "Lady!Lady!", riefen sie. Eisu Ap Comux lächelte, war mit einigen Schritten an einem Baum und schüttelte ihn, so dass reife Äpfel zur Eŕde kullerten. Die Kleinen kreischten begeistert und stürzten sich auf die Ernte.<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Hast du gesehen, liebste Dame, sie haben nur Augen für dich"</span>, flüsterte Eisu Ap Comux Clara zu. Er sprach Britonisch; Lady Gerwina sprach mittlerweile flüssig wie eine Einheimische:<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Das kann ich den Kindern nicht verdenken. Auch ich habe nur Augen für dich"</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/CKWhGbDz/Hochzeitsringe.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitsringe.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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Der junge Comuxfürst hatte sich eine Frau genommen. Es war keine keltische Fürstin, keine Keltin, sondern eine Römerin germanischen Ursprungs mit Augen so grün wie das Meer und Haaren wie reifem Weizen. Die Weisen achteten sehr darauf, wie die Ernte dieses Jahres sein würde, und ja, das Korn stand gut, die Fische sprangen in den Weihern, die Bäume trugen Frucht und die Kühe gebaren mit Leichtigkeit. Auch gesunde und kräftige Kinder kamen auf die Welt. Das galt allgemein als Zeichen, dass die Götter der neuen Herrin gewogen waren.<br />
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An einem schönen Septembermorgen ging Eisu Ap Comux mit seiner Gemahlin über die Hügel. Die Sonne vergoldete die Hausdächer und vertrieb die wenigen Wölkchen, die sich am Himmel zeigten. Der Fürst trug ein grünes Gewand mit Stickereien und darunter Hosen, seinen Überwurf hatte er mit einer Fibel befestigt.<br />
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Einige Kinder kamen angelaufen und umringten die Herrschaften: "Lady!Lady!", riefen sie. Eisu Ap Comux lächelte, war mit einigen Schritten an einem Baum und schüttelte ihn, so dass reife Äpfel zur Eŕde kullerten. Die Kleinen kreischten begeistert und stürzten sich auf die Ernte.<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Hast du gesehen, liebste Dame, sie haben nur Augen für dich"</span>, flüsterte Eisu Ap Comux Clara zu. Er sprach Britonisch; Lady Gerwina sprach mittlerweile flüssig wie eine Einheimische:<br />
<span style="color: #C3FFFF;" class="mycode_color">"Das kann ich den Kindern nicht verdenken. Auch ich habe nur Augen für dich"</span>]]></content:encoded>
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