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		<title><![CDATA[Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2026 12:53:01 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Ankunft einer Schwester]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1056</link>
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 17:18:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=35">Raven</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1056</guid>
			<description><![CDATA[Im Herbst zu reisen war selten angenehm. Jeder, der es sich leisten konnte, vermied es, zu dieser Jahreszeit unterwegs zu sein. Doch Raven und ihre Begleiter hatten auf dem Weg in den Norden Freunde und Verwandte, bei denen sie einkehren konnten. So mussten sie nur selten unter freiem Himmel übernachten.<br />
Gut zwei Wochen waren sie bereits unterwegs gewesen, als sich die kleine Gruppe schließlich der Stadt näherte, in der die große Halle des Königspaares stand.<br />
Als sie aus dem dichten Wald traten und ihre Pferde anhielten, breitete sich vor ihnen eine Landschaft aus abgeernteten Feldern aus. Nur einige wenige waren bereits frisch gepflügt und für die Winteraussaat vorbereitet. Samhain lag gerade erst hinter ihnen, und hier und da waren noch die Überreste der Samhain-Feuer zu erkennen, von denen jede Familie die Glut mit nach Hause genommen hatte, um damit ihr Herdfeuer zu entzünden.<br />
Raven lächelte zufrieden. Hier wurden die alten Bräuche noch hochgehalten. Etwas anderes hatte sie von Rhiana auch nicht erwartet. Schließlich war sie selbst eine Schwester und geweihte Priesterin, auch wenn ihre Aufgabe darin bestand, ein ganzes Königreich zu regieren.<br />
Ria, Ravens tiefschwarze Stute, schnaubte ungeduldig und stampfte mit den Hufen. Offenbar witterte sie bereits den warmen Stall und schien ebenso froh darüber zu sein, dass die anstrengende Reise hier vorerst ein Ende finden würde. Raven gab das Zeichen zum Weiterreiten.<br />
Am Stadttor wurde die kleine Gruppe jedoch zunächst angehalten. Die Wachen des Königs waren aufmerksam und vorsichtig. Auch wenn zwei Frauen und ein Junge auf den ersten Blick kaum gefährlich wirkten, konnte man schließlich nie wissen, wer sich hinter einer harmlosen Fassade verbarg.<br />
Raven hatte die Kapuze ihres dicken Umhangs tief ins Gesicht gezogen. Auf die Frage der Wachen, wohin sie wollten, schob sie diese zurück und gab den Blick auf das Zeichen der Göttin frei, das ihre Stirn schmückte.<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">„Sagt eurer Herrin, Königin Rhiana, dass ihre Schwester, Lady Ravena vom Weißen Turm, eingetroffen ist.“</span><br />
Seit ihrer endgültigen Weihe trug Raven diesen Namen. Aus Raven war Lady Ravena vom Weißen Turm geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Herbst zu reisen war selten angenehm. Jeder, der es sich leisten konnte, vermied es, zu dieser Jahreszeit unterwegs zu sein. Doch Raven und ihre Begleiter hatten auf dem Weg in den Norden Freunde und Verwandte, bei denen sie einkehren konnten. So mussten sie nur selten unter freiem Himmel übernachten.<br />
Gut zwei Wochen waren sie bereits unterwegs gewesen, als sich die kleine Gruppe schließlich der Stadt näherte, in der die große Halle des Königspaares stand.<br />
Als sie aus dem dichten Wald traten und ihre Pferde anhielten, breitete sich vor ihnen eine Landschaft aus abgeernteten Feldern aus. Nur einige wenige waren bereits frisch gepflügt und für die Winteraussaat vorbereitet. Samhain lag gerade erst hinter ihnen, und hier und da waren noch die Überreste der Samhain-Feuer zu erkennen, von denen jede Familie die Glut mit nach Hause genommen hatte, um damit ihr Herdfeuer zu entzünden.<br />
Raven lächelte zufrieden. Hier wurden die alten Bräuche noch hochgehalten. Etwas anderes hatte sie von Rhiana auch nicht erwartet. Schließlich war sie selbst eine Schwester und geweihte Priesterin, auch wenn ihre Aufgabe darin bestand, ein ganzes Königreich zu regieren.<br />
Ria, Ravens tiefschwarze Stute, schnaubte ungeduldig und stampfte mit den Hufen. Offenbar witterte sie bereits den warmen Stall und schien ebenso froh darüber zu sein, dass die anstrengende Reise hier vorerst ein Ende finden würde. Raven gab das Zeichen zum Weiterreiten.<br />
Am Stadttor wurde die kleine Gruppe jedoch zunächst angehalten. Die Wachen des Königs waren aufmerksam und vorsichtig. Auch wenn zwei Frauen und ein Junge auf den ersten Blick kaum gefährlich wirkten, konnte man schließlich nie wissen, wer sich hinter einer harmlosen Fassade verbarg.<br />
Raven hatte die Kapuze ihres dicken Umhangs tief ins Gesicht gezogen. Auf die Frage der Wachen, wohin sie wollten, schob sie diese zurück und gab den Blick auf das Zeichen der Göttin frei, das ihre Stirn schmückte.<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">„Sagt eurer Herrin, Königin Rhiana, dass ihre Schwester, Lady Ravena vom Weißen Turm, eingetroffen ist.“</span><br />
Seit ihrer endgültigen Weihe trug Raven diesen Namen. Aus Raven war Lady Ravena vom Weißen Turm geworden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ravens Geschichte]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1055</link>
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 11:48:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=35">Raven</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1055</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://i.postimg.cc/7Y88V2LW/Raven-als-Priesterin.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Raven-als-Priesterin.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Einige Jahre waren vergangen, seit Raven an der Quelle der heiligen Brigid ihre Weihe empfangen und die Botschaft der Großen Mutter überbracht hatte.<br />
Eigentlich hätte sie danach gemeinsam mit Rhiana weiterziehen sollen. Doch in der Nacht vor ihrer geplanten Abreise war Cathbad zu ihr gekommen. Er hatte ihr eröffnet, dass ein anderer Weg für sie bestimmt sei. Welcher das sein würde, hatte er ihr nicht gesagt. Nur so viel, dass sie ihrer Bestimmung vertrauen müsse.<br />
So kehrte Raven zu ihren Schwestern in den Weißen Turm zurück.<br />
 <br />
Die erste Zeit fiel ihr nicht leicht. Noch immer begegneten ihr viele mit Misstrauen, denn Raven war anders. Ihre Herkunft, ihre Erfahrungen und nicht zuletzt das Leben, das sie einst als Falke geführt hatte, machten sie zu einer Fremden unter jenen, mit denen sie nun leben sollte. Sie spürte die Zurückhaltung ihrer Schwestern, auch wenn nur wenige offen darüber sprachen.<br />
Doch es waren vor allem ihre Träume, die ihr keine Ruhe ließen.<br />
 <br />
Immer wieder sah sie ihre Brüder vor sich oder den Fuchs, der ihr so vertraut geworden war. Die Bilder waren lebendig, manchmal erschreckend deutlich, und doch ergab ihr Sinn nach dem Erwachen kaum einen Zusammenhang. Es waren Erinnerungen, Begegnungen oder vielleicht Botschaften. Raven wusste es nicht.<br />
Bis zu jener trüben Herbstnacht.<br />
 <br />
Sie erwachte mit einem gellenden Schrei. Ihr Gesicht war nass von Tränen, ihr Atem ging stoßweise, und ihr ganzer Körper zitterte. Ihre Schwestern eilten herbei, doch kaum jemand vermochte sie zu beruhigen. Raven klammerte sich an die Decken und brachte zwischen Schluchzern immer wieder dieselben Worte hervor.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Drache ... der Drache!“</span><br />
Ihre Stimme brach, und sie weinte so heftig, dass sie kaum noch Luft bekam. Die Schwestern versuchten, sie zu halten und zu trösten, doch Raven schien noch immer halb in jener anderen Welt gefangen zu sein. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es ihnen, sie zu beruhigen. Erschöpft und mit ihrer Hilfe fand sie schließlich wieder in den Schlaf.<br />
Doch auch dort ließ sie das Erlebte nicht los.<br />
Es war, als wäre sie selbst an jenem Ort gewesen. Sie sah das blaue Feuer, roch den aufgewirbelten Staub und spürte die alles verzehrende Hitze auf ihrer Haut. Dann durchschnitt ein markerschütternder Schrei die Stille ihrer tiefsten Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">"DUNDUVAN"</span></span><br />
<br />
Raven fuhr innerlich zusammen. Der Klang hallte noch lange nach, selbst als die Bilder langsam verblassten.<br />
Erst Tage später erwachte sie aus dieser seltsamen Erschöpfung. Nach und nach gelang es ihr, den Schwestern zu erzählen, was sie gesehen und erlebt hatte. An jenem Morgen war die Nachricht von dem verheerenden Anschlag auf die Minen von Iscalis im Weißen Turm eingetroffen.<br />
Raven hatte es gesehen. Nicht nur das Feuer und die Zerstörung, sondern auch die Größe dessen, was verloren gegangen war. Sie hatte den Schmerz und die Verzweiflung gespürt, als wäre sie selbst dort gewesen.<br />
Noch tagelang summte sie leise ein trauriges Lied vor sich hin, dessen Melodie sie nicht vergessen konnte.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=601&amp;pid=8378#pid8378" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Diese Geschichte ist hier zu lesen</a>)</span><br />
<br />
Doch dies war nicht die letzte Botschaft, die ihr in ihren Träumen begegnete.<br />
Immer wieder sah sie ihre Brüder. Einen nach dem anderen, wie sie im Nebel verschwanden, bis schließlich nur noch der Fuchs blieb. Er war der Letzte, der sich von ihr entfernte.<br />
Was unmittelbar davor geschah, sah sie ebenfalls deutlich.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=124&amp;pid=12253#pid12253" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">(Die Geschichte ist hier zu lesen.)</a></span> Zunächst erschrak sie darüber, und für einen Augenblick empfand sie sogar Zorn. Doch dieses Gefühl wich bald einer tiefen, beinahe befreienden Erkenntnis. Es war, als würde sich ein schwerer Stein von ihrem Herzen lösen und dahinter einen verborgenen Durchgang freigeben.<br />
Ein Weg, den sie noch nicht kannte, den sie aber erkunden musste.<br />
In den folgenden Jahren kehrte Raven immer wieder in ihren Träumen dorthin zurück. Sie folgte diesem unbekannten Pfad, tastete sich durch die Bilder und versuchte, die Zeichen zu verstehen. In der Ferne nahm sie Lichter und Bewegungen wahr, manchmal glaubte sie sogar, Stimmen zu hören. Doch sobald sie ihnen näherkommen wollte, verschwamm alles wieder. Noch blieb ihr verborgen, wohin dieser Weg führte und was die Große Mutter ihr damit zeigen wollte.<br />
Während ihre Nächte von solchen Erlebnissen geprägt waren, ging ihr Leben im Weißen Turm seinen gewohnten Gang.<br />
Mit der Zeit lernte Raven, ihre Träume besser zu unterscheiden. Nicht jeder Traum war eine Botschaft, nicht jede Vision von Bedeutung für die Druiden oder die Gemeinschaft. Manche waren ausschließlich für sie bestimmt. Hinweise, Mahnungen oder Wegweiser, die ihr die Große Mutter schickte. Sie lernte, auf ihre innere Stimme zu hören und nicht vorschnell nach einer Erklärung zu suchen.<br />
<br />
Raven war inzwischen fünfundzwanzig Jahre alt. <br />
Vor einigen Jahren hatte sie endlich den Mond auf ihrer Stirn empfangen und war zu einer hoch angesehenen Priesterin geworden.<br />
In ihr sahen viele die Verkörperung der Großen Mutter – in ihren drei Gestalten als Jungfrau, Mutter und Alte. Sie war nicht nur eine Frau des Glaubens, sondern auch eine geschätzte Ratgeberin. Schon oft hatte sie dem Druidenrat mit ihrer Weisheit zur Seite gestanden und manche Auseinandersetzung zwischen den Stämmen geschlichtet, bevor daraus ein ernsthafter Konflikt entstehen konnte.<br />
Selbst die Römer kannten inzwischen ihren Namen. Sie wussten, dass Raven eine Frau war, deren Worte Gewicht hatten und deren Einfluss man nicht einfach übergehen konnte. Mochten manche von ihnen auch glauben, dass einer Frau eine solche Stellung nicht zustand – ihre Stimme wurde gehört.<br />
In letzter Zeit jedoch hatten sich ihre Träume verändert.<br />
Immer wieder erschienen darin zwei kleine Mädchen. Auch Rhiana tauchte in diesen Visionen auf. Die Bilder kehrten so häufig wieder, dass Raven schließlich nicht mehr daran zweifeln konnte, dass die Große Mutter ihr etwas zeigen wollte.<br />
Diesmal würde sie nicht nur beobachten und auf weitere Zeichen warten.<br />
 <br />
Nur von Siri, ihrer Schülerin, und einem jungen Druiden, der ihr als Diener zur Seite gestellt worden war, begleitet, machte sie sich schließlich auf den Weg.<br />
 <br />
Ihr Ziel war der Hof von Cahir und Rhian.<br />
 <br />
Was sie dort erwartete, wusste sie nicht. Doch Raven hatte gelernt, dem Weg zu vertrauen, den die Große Mutter ihr wies. Und tief in ihrem Inneren spürte sie, dass ihre Reise sie genau dorthin führen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://i.postimg.cc/7Y88V2LW/Raven-als-Priesterin.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Raven-als-Priesterin.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Einige Jahre waren vergangen, seit Raven an der Quelle der heiligen Brigid ihre Weihe empfangen und die Botschaft der Großen Mutter überbracht hatte.<br />
Eigentlich hätte sie danach gemeinsam mit Rhiana weiterziehen sollen. Doch in der Nacht vor ihrer geplanten Abreise war Cathbad zu ihr gekommen. Er hatte ihr eröffnet, dass ein anderer Weg für sie bestimmt sei. Welcher das sein würde, hatte er ihr nicht gesagt. Nur so viel, dass sie ihrer Bestimmung vertrauen müsse.<br />
So kehrte Raven zu ihren Schwestern in den Weißen Turm zurück.<br />
 <br />
Die erste Zeit fiel ihr nicht leicht. Noch immer begegneten ihr viele mit Misstrauen, denn Raven war anders. Ihre Herkunft, ihre Erfahrungen und nicht zuletzt das Leben, das sie einst als Falke geführt hatte, machten sie zu einer Fremden unter jenen, mit denen sie nun leben sollte. Sie spürte die Zurückhaltung ihrer Schwestern, auch wenn nur wenige offen darüber sprachen.<br />
Doch es waren vor allem ihre Träume, die ihr keine Ruhe ließen.<br />
 <br />
Immer wieder sah sie ihre Brüder vor sich oder den Fuchs, der ihr so vertraut geworden war. Die Bilder waren lebendig, manchmal erschreckend deutlich, und doch ergab ihr Sinn nach dem Erwachen kaum einen Zusammenhang. Es waren Erinnerungen, Begegnungen oder vielleicht Botschaften. Raven wusste es nicht.<br />
Bis zu jener trüben Herbstnacht.<br />
 <br />
Sie erwachte mit einem gellenden Schrei. Ihr Gesicht war nass von Tränen, ihr Atem ging stoßweise, und ihr ganzer Körper zitterte. Ihre Schwestern eilten herbei, doch kaum jemand vermochte sie zu beruhigen. Raven klammerte sich an die Decken und brachte zwischen Schluchzern immer wieder dieselben Worte hervor.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Drache ... der Drache!“</span><br />
Ihre Stimme brach, und sie weinte so heftig, dass sie kaum noch Luft bekam. Die Schwestern versuchten, sie zu halten und zu trösten, doch Raven schien noch immer halb in jener anderen Welt gefangen zu sein. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es ihnen, sie zu beruhigen. Erschöpft und mit ihrer Hilfe fand sie schließlich wieder in den Schlaf.<br />
Doch auch dort ließ sie das Erlebte nicht los.<br />
Es war, als wäre sie selbst an jenem Ort gewesen. Sie sah das blaue Feuer, roch den aufgewirbelten Staub und spürte die alles verzehrende Hitze auf ihrer Haut. Dann durchschnitt ein markerschütternder Schrei die Stille ihrer tiefsten Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">"DUNDUVAN"</span></span><br />
<br />
Raven fuhr innerlich zusammen. Der Klang hallte noch lange nach, selbst als die Bilder langsam verblassten.<br />
Erst Tage später erwachte sie aus dieser seltsamen Erschöpfung. Nach und nach gelang es ihr, den Schwestern zu erzählen, was sie gesehen und erlebt hatte. An jenem Morgen war die Nachricht von dem verheerenden Anschlag auf die Minen von Iscalis im Weißen Turm eingetroffen.<br />
Raven hatte es gesehen. Nicht nur das Feuer und die Zerstörung, sondern auch die Größe dessen, was verloren gegangen war. Sie hatte den Schmerz und die Verzweiflung gespürt, als wäre sie selbst dort gewesen.<br />
Noch tagelang summte sie leise ein trauriges Lied vor sich hin, dessen Melodie sie nicht vergessen konnte.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=601&amp;pid=8378#pid8378" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Diese Geschichte ist hier zu lesen</a>)</span><br />
<br />
Doch dies war nicht die letzte Botschaft, die ihr in ihren Träumen begegnete.<br />
Immer wieder sah sie ihre Brüder. Einen nach dem anderen, wie sie im Nebel verschwanden, bis schließlich nur noch der Fuchs blieb. Er war der Letzte, der sich von ihr entfernte.<br />
Was unmittelbar davor geschah, sah sie ebenfalls deutlich.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=124&amp;pid=12253#pid12253" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">(Die Geschichte ist hier zu lesen.)</a></span> Zunächst erschrak sie darüber, und für einen Augenblick empfand sie sogar Zorn. Doch dieses Gefühl wich bald einer tiefen, beinahe befreienden Erkenntnis. Es war, als würde sich ein schwerer Stein von ihrem Herzen lösen und dahinter einen verborgenen Durchgang freigeben.<br />
Ein Weg, den sie noch nicht kannte, den sie aber erkunden musste.<br />
In den folgenden Jahren kehrte Raven immer wieder in ihren Träumen dorthin zurück. Sie folgte diesem unbekannten Pfad, tastete sich durch die Bilder und versuchte, die Zeichen zu verstehen. In der Ferne nahm sie Lichter und Bewegungen wahr, manchmal glaubte sie sogar, Stimmen zu hören. Doch sobald sie ihnen näherkommen wollte, verschwamm alles wieder. Noch blieb ihr verborgen, wohin dieser Weg führte und was die Große Mutter ihr damit zeigen wollte.<br />
Während ihre Nächte von solchen Erlebnissen geprägt waren, ging ihr Leben im Weißen Turm seinen gewohnten Gang.<br />
Mit der Zeit lernte Raven, ihre Träume besser zu unterscheiden. Nicht jeder Traum war eine Botschaft, nicht jede Vision von Bedeutung für die Druiden oder die Gemeinschaft. Manche waren ausschließlich für sie bestimmt. Hinweise, Mahnungen oder Wegweiser, die ihr die Große Mutter schickte. Sie lernte, auf ihre innere Stimme zu hören und nicht vorschnell nach einer Erklärung zu suchen.<br />
<br />
Raven war inzwischen fünfundzwanzig Jahre alt. <br />
Vor einigen Jahren hatte sie endlich den Mond auf ihrer Stirn empfangen und war zu einer hoch angesehenen Priesterin geworden.<br />
In ihr sahen viele die Verkörperung der Großen Mutter – in ihren drei Gestalten als Jungfrau, Mutter und Alte. Sie war nicht nur eine Frau des Glaubens, sondern auch eine geschätzte Ratgeberin. Schon oft hatte sie dem Druidenrat mit ihrer Weisheit zur Seite gestanden und manche Auseinandersetzung zwischen den Stämmen geschlichtet, bevor daraus ein ernsthafter Konflikt entstehen konnte.<br />
Selbst die Römer kannten inzwischen ihren Namen. Sie wussten, dass Raven eine Frau war, deren Worte Gewicht hatten und deren Einfluss man nicht einfach übergehen konnte. Mochten manche von ihnen auch glauben, dass einer Frau eine solche Stellung nicht zustand – ihre Stimme wurde gehört.<br />
In letzter Zeit jedoch hatten sich ihre Träume verändert.<br />
Immer wieder erschienen darin zwei kleine Mädchen. Auch Rhiana tauchte in diesen Visionen auf. Die Bilder kehrten so häufig wieder, dass Raven schließlich nicht mehr daran zweifeln konnte, dass die Große Mutter ihr etwas zeigen wollte.<br />
Diesmal würde sie nicht nur beobachten und auf weitere Zeichen warten.<br />
 <br />
Nur von Siri, ihrer Schülerin, und einem jungen Druiden, der ihr als Diener zur Seite gestellt worden war, begleitet, machte sie sich schließlich auf den Weg.<br />
 <br />
Ihr Ziel war der Hof von Cahir und Rhian.<br />
 <br />
Was sie dort erwartete, wusste sie nicht. Doch Raven hatte gelernt, dem Weg zu vertrauen, den die Große Mutter ihr wies. Und tief in ihrem Inneren spürte sie, dass ihre Reise sie genau dorthin führen sollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Keltische und römische Religion in Britannien]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1054</link>
			<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 21:20:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1054</guid>
			<description><![CDATA[Der Götterglauben der britannischen Kelten im 1. Jahrhundert war zutiefst polytheistisch, animistisch (alle Dinge waren beseelt) und eng mit der ungezähmten Natur verbunden. Mit der Ankunft der Römer ab 43 n. Chr. traf dieses Glaubenssystem auf die Interpretatio Romana – ein kulturelles Phänomen, bei dem fremde, einheimische Götter mit den bekannten Gottheiten des römischen Pantheons gleichgesetzt und verschmolzen wurden.<br />
<br />
 <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der traditionelle keltische Götterglauben</span><br />
<br />
Die Kelten Britanniens besaßen kein starres, schriftlich fixiertes Pantheon wie die Griechen oder Römer. Ihr Glaube war lokal geprägt: Fast jeder Stamm, Fluss, Berg und jede Quelle hatte eine eigene Schutzgottheit.<br />
<br />
Weitere Kennzeichen waren:<br />
<br />
- Animismus:<br />
 Die Natur war heilig. Bäume (besonders Eichen), Haine (Nemetona), Moore und Quellen galten als Tore zur Anderswelt. Hier wurden den Göttern wertvolle Opfer dargebracht, darunter absichtlich verbogene Schwerter, Prunkwagen und Torques.<br />
<br />
- Die Dreifaltigkeit der Götter:<br />
 Keltische Götter wurden oft in dreifacher Gestalt dargestellt (Triaden), was ihre universelle und verstärkte Macht symbolisierte. Auch in der religiösen Kunst tauchen steinerne Dreigesichter immer wieder auf. Ein prominentes Motiv waren auch gehörnte Gottheiten wie Cernunnos (der Herr der Tiere und des Waldes).<br />
<br />
- Kopfkult:<br />
Der menschliche Kopf galt als Sitz der Seele und spirituelles Zentrum. Die Kelten sammelten die Köpfe erschlagener Feinde, balsamierten sie ein oder nagelten sie an ihre Festungstore.<br />
<br />
- Menschenopfer: <br />
Römische Quellen (die allerdings mit Vorsicht zu genießen sind) berichten, dass die Druiden in Krisenzeiten Menschenopfer darbrachten, um die Götter milde zu stimmen. Dies geschah durch Ertränken in Mooren, Verbrennen in riesigen Weidenflechtfiguren ("Wicker Man") oder durch den rituellen "dreifachen Tod" (Erwürgen, Erschlagen und anschließendes Kehledurchschneiden).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Götterglauben der britannischen Kelten im 1. Jahrhundert war zutiefst polytheistisch, animistisch (alle Dinge waren beseelt) und eng mit der ungezähmten Natur verbunden. Mit der Ankunft der Römer ab 43 n. Chr. traf dieses Glaubenssystem auf die Interpretatio Romana – ein kulturelles Phänomen, bei dem fremde, einheimische Götter mit den bekannten Gottheiten des römischen Pantheons gleichgesetzt und verschmolzen wurden.<br />
<br />
 <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der traditionelle keltische Götterglauben</span><br />
<br />
Die Kelten Britanniens besaßen kein starres, schriftlich fixiertes Pantheon wie die Griechen oder Römer. Ihr Glaube war lokal geprägt: Fast jeder Stamm, Fluss, Berg und jede Quelle hatte eine eigene Schutzgottheit.<br />
<br />
Weitere Kennzeichen waren:<br />
<br />
- Animismus:<br />
 Die Natur war heilig. Bäume (besonders Eichen), Haine (Nemetona), Moore und Quellen galten als Tore zur Anderswelt. Hier wurden den Göttern wertvolle Opfer dargebracht, darunter absichtlich verbogene Schwerter, Prunkwagen und Torques.<br />
<br />
- Die Dreifaltigkeit der Götter:<br />
 Keltische Götter wurden oft in dreifacher Gestalt dargestellt (Triaden), was ihre universelle und verstärkte Macht symbolisierte. Auch in der religiösen Kunst tauchen steinerne Dreigesichter immer wieder auf. Ein prominentes Motiv waren auch gehörnte Gottheiten wie Cernunnos (der Herr der Tiere und des Waldes).<br />
<br />
- Kopfkult:<br />
Der menschliche Kopf galt als Sitz der Seele und spirituelles Zentrum. Die Kelten sammelten die Köpfe erschlagener Feinde, balsamierten sie ein oder nagelten sie an ihre Festungstore.<br />
<br />
- Menschenopfer: <br />
Römische Quellen (die allerdings mit Vorsicht zu genießen sind) berichten, dass die Druiden in Krisenzeiten Menschenopfer darbrachten, um die Götter milde zu stimmen. Dies geschah durch Ertränken in Mooren, Verbrennen in riesigen Weidenflechtfiguren ("Wicker Man") oder durch den rituellen "dreifachen Tod" (Erwürgen, Erschlagen und anschließendes Kehledurchschneiden).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Spaziergang über das Forum - Vater und Sohn]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1053</link>
			<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 11:08:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=88">Marcus Sabinius Merula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1053</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://i.ibb.co/rRF7WZPV/Merula-Sohnkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Merula-Sohnkl.jpg]" class="mycode_img" /> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">|Lucius Sabinius Dexter</span><br />
<br />
An diesem Vormittag lag geschäftiges Treiben über dem Forum von Iscalis. Händler priesen lautstark ihre Waren an, Handwerker diskutierten über Aufträge, und zwischen den Säulen der Basilika wechselten Neuigkeiten ebenso rasch die Besitzer wie Münzen. Mitten durch das Gedränge schritt Marcus Sabinius Merula, den Kopf hoch erhoben, seinen achtjährigen Sohn Lucius Sabinius Dexter an der Seite. Wie immer begleiteten ihn zwei stämmige Sklaven, die für ihre Sicherheit sorgen sollten.<br />
<br />
Der Junge hatte sich geschniegelt, wie es sich für den Sohn eines angesehenen Bürgers gehörte. Sein Blick wanderte neugierig von einem Stand zum nächsten, doch zugleich bemerkte er, dass viele Menschen seinen Vater grüßten. Mal hob jemand respektvoll die Hand, mal trat ein Händler sogar aus seinem Laden, um ein paar freundliche Worte mit dem Sabinius zu wechseln.<br />
<br />
Merula bemerkte die staunenden Blicke seines Sohnes und konnte ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken. Es erfüllte ihn mit Stolz, den Jungen an seiner Seite zu sehen. Dexter war klug, aufmerksam und lernbegierig. Vieles erinnerte ihn an sich selbst, als er in Dexters Alter gewesen war.<br />
Vor dem Brunnen blieb Marcus stehen. Ein alter Magistrat, den er seit Jahren kannte, wechselte einige Worte mit ihm und nickte dabei auch dem Jungen freundlich zu. Nachdem der Mann weitergegangen war, blickte Dexter zu seinem Vater auf.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Warum grüßen dich alle, Vater?"</span> Merula verschränkte die Hände hinter dem Rücken und betrachtete die Menschen auf dem Platz. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Weil sie mich kennen. Und weil ich mir ihren Respekt über viele Jahre verdient habe."</span></span><br />
Der Junge dachte einen Augenblick darüber nach. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Als Soldat?"</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Nicht nur als Soldat"</span>, antwortete Merula. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Damals war ich Centurio. Heute bin ich Bürger dieser Stadt. Die Menschen achten nicht darauf, was ein Mann einmal gewesen ist. Sie achten darauf, was er jeden Tag aus sich macht."</span></span><br />
Langsam setzten sie ihren Weg fort. Sie schritten an Tempel und Marktständen vorbei, während die Herbstsonne die Steinplatten des Forums erwärmte.<br />
Merula wusste, dass sein Sohn noch jung war. Dennoch glaubte er, dass man mit wichtigen Lektionen nicht früh genug beginnen konnte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Weißt du, Dexter, viele Menschen treiben einfach durchs Leben. Sie warten darauf, dass andere für sie entscheiden. Doch ein Mann sollte sich früh überlegen, welchen Weg er gehen will."</span></span><br />
Der Junge runzelte die Stirn. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aber ich bin doch noch klein," </span>meinter er schließlich.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Das stimmt. Niemand erwartet heute von dir Entscheidungen für dein ganzes Leben. Aber du kannst bereits anfangen nachzudenken, was einmal aus dir werden soll. Möchtest du einmal Soldat werden? Oder dich um unseren Gutshof kümmern? Oder vielleicht etwas ganz anderes?"</span></span><br />
Dexter schwieg eine Weile. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich weiß es nicht, Vater."</span><br />
Merula lächelte milde. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Das ist keine schlechte Antwort. Schlecht wäre nur, niemals darüber nachzudenken."</span></span><br />
Sie erreichten den Rand des Forums, von wo aus man einen guten Blick über die Stadt hatte. Rauch stieg aus den Häusern auf, Kinder spielten in den Gassen, und irgendwo bellte ein Hund.<br />
Merula legte eine Hand auf die Schulter seines Sohnes <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Als ich in deinem Alter war, träumte ich davon, Soldat zu werden. So wie mein Vater. Später habe ich dieses Ziel erreicht. Nicht ohne Mühe und nicht ohne Opfer. Das Leben hat mich dann auf Wege geführt, die ich nie erwartet hätte. Aber ich hatte immer ein Ziel vor Augen."</span></span><br />
Dexter blickte auf die Dächer der Stadt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und deshalb bist du jetzt wichtig?"</span><br />
Marcus lachte leise. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Wichtig? Vielleicht. Doch das ist nicht das Entscheidende. Viel wichtiger ist, dass ich etwas erreicht habe, auf das ich stolz sein kann. Reichtum kann verloren gehen. Ämter kommen und gehen. Aber das Wissen, trotz widriger Umstände etwas aus seinem Leben gemacht zu haben, bleibt." </span></span>Der Junge nickte langsam. Ob er jedes Wort verstand, wusste Merula nicht. Doch das spielte keine Rolle. Solche Gedanken brauchten Zeit, um zu wachsen.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">SimOff: Wer immer auch den Weg der beiden queren möchte, sei herzlich dazu eingeladen.</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://i.ibb.co/rRF7WZPV/Merula-Sohnkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Merula-Sohnkl.jpg]" class="mycode_img" /> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">|Lucius Sabinius Dexter</span><br />
<br />
An diesem Vormittag lag geschäftiges Treiben über dem Forum von Iscalis. Händler priesen lautstark ihre Waren an, Handwerker diskutierten über Aufträge, und zwischen den Säulen der Basilika wechselten Neuigkeiten ebenso rasch die Besitzer wie Münzen. Mitten durch das Gedränge schritt Marcus Sabinius Merula, den Kopf hoch erhoben, seinen achtjährigen Sohn Lucius Sabinius Dexter an der Seite. Wie immer begleiteten ihn zwei stämmige Sklaven, die für ihre Sicherheit sorgen sollten.<br />
<br />
Der Junge hatte sich geschniegelt, wie es sich für den Sohn eines angesehenen Bürgers gehörte. Sein Blick wanderte neugierig von einem Stand zum nächsten, doch zugleich bemerkte er, dass viele Menschen seinen Vater grüßten. Mal hob jemand respektvoll die Hand, mal trat ein Händler sogar aus seinem Laden, um ein paar freundliche Worte mit dem Sabinius zu wechseln.<br />
<br />
Merula bemerkte die staunenden Blicke seines Sohnes und konnte ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken. Es erfüllte ihn mit Stolz, den Jungen an seiner Seite zu sehen. Dexter war klug, aufmerksam und lernbegierig. Vieles erinnerte ihn an sich selbst, als er in Dexters Alter gewesen war.<br />
Vor dem Brunnen blieb Marcus stehen. Ein alter Magistrat, den er seit Jahren kannte, wechselte einige Worte mit ihm und nickte dabei auch dem Jungen freundlich zu. Nachdem der Mann weitergegangen war, blickte Dexter zu seinem Vater auf.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Warum grüßen dich alle, Vater?"</span> Merula verschränkte die Hände hinter dem Rücken und betrachtete die Menschen auf dem Platz. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Weil sie mich kennen. Und weil ich mir ihren Respekt über viele Jahre verdient habe."</span></span><br />
Der Junge dachte einen Augenblick darüber nach. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Als Soldat?"</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Nicht nur als Soldat"</span>, antwortete Merula. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Damals war ich Centurio. Heute bin ich Bürger dieser Stadt. Die Menschen achten nicht darauf, was ein Mann einmal gewesen ist. Sie achten darauf, was er jeden Tag aus sich macht."</span></span><br />
Langsam setzten sie ihren Weg fort. Sie schritten an Tempel und Marktständen vorbei, während die Herbstsonne die Steinplatten des Forums erwärmte.<br />
Merula wusste, dass sein Sohn noch jung war. Dennoch glaubte er, dass man mit wichtigen Lektionen nicht früh genug beginnen konnte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Weißt du, Dexter, viele Menschen treiben einfach durchs Leben. Sie warten darauf, dass andere für sie entscheiden. Doch ein Mann sollte sich früh überlegen, welchen Weg er gehen will."</span></span><br />
Der Junge runzelte die Stirn. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aber ich bin doch noch klein," </span>meinter er schließlich.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Das stimmt. Niemand erwartet heute von dir Entscheidungen für dein ganzes Leben. Aber du kannst bereits anfangen nachzudenken, was einmal aus dir werden soll. Möchtest du einmal Soldat werden? Oder dich um unseren Gutshof kümmern? Oder vielleicht etwas ganz anderes?"</span></span><br />
Dexter schwieg eine Weile. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ich weiß es nicht, Vater."</span><br />
Merula lächelte milde. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Das ist keine schlechte Antwort. Schlecht wäre nur, niemals darüber nachzudenken."</span></span><br />
Sie erreichten den Rand des Forums, von wo aus man einen guten Blick über die Stadt hatte. Rauch stieg aus den Häusern auf, Kinder spielten in den Gassen, und irgendwo bellte ein Hund.<br />
Merula legte eine Hand auf die Schulter seines Sohnes <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Als ich in deinem Alter war, träumte ich davon, Soldat zu werden. So wie mein Vater. Später habe ich dieses Ziel erreicht. Nicht ohne Mühe und nicht ohne Opfer. Das Leben hat mich dann auf Wege geführt, die ich nie erwartet hätte. Aber ich hatte immer ein Ziel vor Augen."</span></span><br />
Dexter blickte auf die Dächer der Stadt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Und deshalb bist du jetzt wichtig?"</span><br />
Marcus lachte leise. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">"Wichtig? Vielleicht. Doch das ist nicht das Entscheidende. Viel wichtiger ist, dass ich etwas erreicht habe, auf das ich stolz sein kann. Reichtum kann verloren gehen. Ämter kommen und gehen. Aber das Wissen, trotz widriger Umstände etwas aus seinem Leben gemacht zu haben, bleibt." </span></span>Der Junge nickte langsam. Ob er jedes Wort verstand, wusste Merula nicht. Doch das spielte keine Rolle. Solche Gedanken brauchten Zeit, um zu wachsen.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">SimOff: Wer immer auch den Weg der beiden queren möchte, sei herzlich dazu eingeladen.</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Gesellschaftsordnung der britannischen Kelten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1052</link>
			<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 16:12:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1052</guid>
			<description><![CDATA[Die keltische Gesellschaft im Britannien des ersten Jahrhunderts nach Christus war eine stark geschichtete, Hierarchie, die sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase befand. Während das tägliche Leben von Landwirtschaft, Kriegführung und der spirituellen Führung durch Druiden geprägt war, erschütterte die römische Eroberung ab dem Jahr 43 n. Chr. das traditionelle Gefüge fundamental und spaltete die Stämme oft in Kollaborateure und Rebellen.<br />
Die gesellschaftliche Hierarchie<br />
<br />
Die britannischen Kelten (oft als Britonen bezeichnet) waren nicht politisch geeint, sondern organisierten sich in zahlreichen autonomen Stämmen (wie den Ikenern,  Trinovanten oder Briganten). Die soziale Leiter war strikt aufgeteilt:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die keltische Gesellschaft im Britannien des ersten Jahrhunderts nach Christus war eine stark geschichtete, Hierarchie, die sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase befand. Während das tägliche Leben von Landwirtschaft, Kriegführung und der spirituellen Führung durch Druiden geprägt war, erschütterte die römische Eroberung ab dem Jahr 43 n. Chr. das traditionelle Gefüge fundamental und spaltete die Stämme oft in Kollaborateure und Rebellen.<br />
Die gesellschaftliche Hierarchie<br />
<br />
Die britannischen Kelten (oft als Britonen bezeichnet) waren nicht politisch geeint, sondern organisierten sich in zahlreichen autonomen Stämmen (wie den Ikenern,  Trinovanten oder Briganten). Die soziale Leiter war strikt aufgeteilt:]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cena mit Tib. Furius Saturninus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1051</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 19:39:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=90">Aulus Plautius Montanus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1051</guid>
			<description><![CDATA[Es war ein weiterer vergnüglicher Tag gewesen, den ich zuerst in meinem Garten verbracht hatte, wo ich ein kleines Picknick zu Mittag genossen hatte mit den hübschen griechischen Tänzerinnen, gefolgt von einem kleinen Verdauungsschläfchen und einem Bad. Frisch gewaschen und in duftende und bequeme Gewänder im griechischen Stil machte ich mich auf den Weg ins Triclinium. Dort wurde bereits für zwei Personen gedeckt, was mir einen fragenden Blick entlockte. <br />
<br />
"Ah, da bist du ja, Dominus. Furius Saturninus ist gerade bei uns aufgeschlagen, Herr. Er möchte gerne zum Essen bleiben und etwas mit dir besprechen." Es blubberten die Informationen nur so aus dem hübschen Gesichtchen von Nike, auch wenn sie mir nur wenig Freude entlockten. Ich hatte ja persönlich nichts gegen den Furier, denn immerhin teilten wir die Leidenschaft für den Rennsport und Konkurrenz machte das nur besser. Aber ich hatte nur wenig Ahnung, was der Kerl den unangekündigt von mir wollte. <br />
<br />
Nunja, jetzt war der Typ halt auch schon da und vielleicht würde es ja ein unterhaltsamer Abend werden. Ein wenig Gesellschaft konnte ja nicht schaden ab und an. "Äh ja...gut, gut. Danke, Nike. Bring den Furier ruhig schon herein, damit er nicht wie ein Büßer draußen rumsteht." Die Sklaven waren zwar noch nicht ganz mit dem Decken des Tisches fertig, aber wir würden uns die Zeit schon mit einem kleinen Aperitif vertreiben können, während die emsigen Hände hurtig Geschirr und Speis und Trank herbeischafften. <br />
<br />
So ließ ich mich gemütlich auf meinem Stammplatz nieder, während ich auf die Ankunft des Furiers wartete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war ein weiterer vergnüglicher Tag gewesen, den ich zuerst in meinem Garten verbracht hatte, wo ich ein kleines Picknick zu Mittag genossen hatte mit den hübschen griechischen Tänzerinnen, gefolgt von einem kleinen Verdauungsschläfchen und einem Bad. Frisch gewaschen und in duftende und bequeme Gewänder im griechischen Stil machte ich mich auf den Weg ins Triclinium. Dort wurde bereits für zwei Personen gedeckt, was mir einen fragenden Blick entlockte. <br />
<br />
"Ah, da bist du ja, Dominus. Furius Saturninus ist gerade bei uns aufgeschlagen, Herr. Er möchte gerne zum Essen bleiben und etwas mit dir besprechen." Es blubberten die Informationen nur so aus dem hübschen Gesichtchen von Nike, auch wenn sie mir nur wenig Freude entlockten. Ich hatte ja persönlich nichts gegen den Furier, denn immerhin teilten wir die Leidenschaft für den Rennsport und Konkurrenz machte das nur besser. Aber ich hatte nur wenig Ahnung, was der Kerl den unangekündigt von mir wollte. <br />
<br />
Nunja, jetzt war der Typ halt auch schon da und vielleicht würde es ja ein unterhaltsamer Abend werden. Ein wenig Gesellschaft konnte ja nicht schaden ab und an. "Äh ja...gut, gut. Danke, Nike. Bring den Furier ruhig schon herein, damit er nicht wie ein Büßer draußen rumsteht." Die Sklaven waren zwar noch nicht ganz mit dem Decken des Tisches fertig, aber wir würden uns die Zeit schon mit einem kleinen Aperitif vertreiben können, während die emsigen Hände hurtig Geschirr und Speis und Trank herbeischafften. <br />
<br />
So ließ ich mich gemütlich auf meinem Stammplatz nieder, während ich auf die Ankunft des Furiers wartete.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[A-III] Cubiculum des Sohnes]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1050</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:30:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=175">Aurelia Marcella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1050</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/mhS9Qqnz" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mhS9Qqnz/Download.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Download.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"></span><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Das schlichte Schlafgemach bietet mit einem Bett, einer Kleidertruhe und einem kleinen Schreibtisch alles Notwendige. Einige persönliche Gegenstände und eine zurückhaltende Wandbemalung verleihen dem Raum eine wohnliche Atmosphäre.</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"></td></tr></table></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/mhS9Qqnz" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/mhS9Qqnz/Download.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Download.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"></span><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Das schlichte Schlafgemach bietet mit einem Bett, einer Kleidertruhe und einem kleinen Schreibtisch alles Notwendige. Einige persönliche Gegenstände und eine zurückhaltende Wandbemalung verleihen dem Raum eine wohnliche Atmosphäre.</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"></td></tr></table></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[A-III] Cubiculum der Aurelia Marcella]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1049</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:29:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=175">Aurelia Marcella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1049</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/K45TnVW4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/K45TnVW4/Download-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Download-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Das behagliche Schlafgemach der Aurelia Marcella ist mit einem hölzernen Bett, einer Kleidertruhe und einem kleinen Tisch mit Spiegel und Pflegeutensilien ausgestattet. Warme Wandfarben und schlichte Verzierungen machen es zu ihrem persönlichen Rückzugsort.</span></td></tr></table></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/K45TnVW4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/K45TnVW4/Download-(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: Download-(1).png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Das behagliche Schlafgemach der Aurelia Marcella ist mit einem hölzernen Bett, einer Kleidertruhe und einem kleinen Tisch mit Spiegel und Pflegeutensilien ausgestattet. Warme Wandfarben und schlichte Verzierungen machen es zu ihrem persönlichen Rückzugsort.</span></td></tr></table></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[A-III] Wohn- und Empfangsraum]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1048</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:27:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=175">Aurelia Marcella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1048</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/jChfz91x" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jChfz91x/69e91c2f-e090-4d0f-897f-a62bb3df72a5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 69e91c2f-e090-4d0f-897f-a62bb3df72a5.png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Ein einfach, aber gemütlich eingerichteter Raum mit einem Holztisch, mehreren Sitzgelegenheiten und einigen persönlichen Gegenständen. Hier verbringen Aurelia Marcella und ihr Sohn gemeinsame Stunden und empfangen gelegentlich Besuch.</span></td></tr></table></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/jChfz91x" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jChfz91x/69e91c2f-e090-4d0f-897f-a62bb3df72a5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 69e91c2f-e090-4d0f-897f-a62bb3df72a5.png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Ein einfach, aber gemütlich eingerichteter Raum mit einem Holztisch, mehreren Sitzgelegenheiten und einigen persönlichen Gegenständen. Hier verbringen Aurelia Marcella und ihr Sohn gemeinsame Stunden und empfangen gelegentlich Besuch.</span></td></tr></table></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[A-III] Eingang zur Wohnung der Aurelia Marcella]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1047</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:26:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=175">Aurelia Marcella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1047</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/jChfz91n" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jChfz91n/a7ff2b88-8f93-476c-9d2e-84a4d457c13b.png" loading="lazy"  alt="[Bild: a7ff2b88-8f93-476c-9d2e-84a4d457c13b.png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Eine schlichte, aber solide Holztür mit bronzenem Türklopfer bildet den Eingang zur Wohnung der Aurelia Marcella. Sie liegt im Erdgeschoss des Thorianum A und trennt den privaten Wohnbereich vom geschäftigen Treiben der Insula.</span></td></tr></table></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <a href="https://postimg.cc/jChfz91n" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/jChfz91n/a7ff2b88-8f93-476c-9d2e-84a4d457c13b.png" loading="lazy"  alt="[Bild: a7ff2b88-8f93-476c-9d2e-84a4d457c13b.png]" class="mycode_img" /></a><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Eine schlichte, aber solide Holztür mit bronzenem Türklopfer bildet den Eingang zur Wohnung der Aurelia Marcella. Sie liegt im Erdgeschoss des Thorianum A und trennt den privaten Wohnbereich vom geschäftigen Treiben der Insula.</span></td></tr></table></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein neues Geschäftsmodell?]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1046</link>
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 09:42:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=74">Liciniana Olympias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1046</guid>
			<description><![CDATA[Jahre waren ins Land gezogen, seit Aglaia und Owain sich hatten scheiden lassen und meine halsstarrige Tochter nach Londinium gegangen war, um dort zu heiraten und ihr Leben zu führen. Auch Narcissus, Kiki, Fenya und selbst Panthea hatten das Haus nach und nach verlassen, um in größere Städte und andere Provinzen des römischen Reiches zu ziehen und dort ihr Glück zu machen. Das Haus des Roten Mondes allerdings stand nach wie vor am gleichen Fleck, auch wenn es nicht mehr die gleichen Dienstleistungen wie früher anbot. <br />
<br />
Heutzutage vermittelte ich fahrende Schauspieler und Gaukler, dank meiner regen Beziehungen zu anderen Teilen unserer Familie. Diese stammten meist aus Griechenland, Italien, aber auch Gallia, Armorica oder Germania. Da mir die Not an heiratsfähigen Damen ebenfalls nicht entgangen war und ich gute Quellen für junge Frauen besaß, war es Zeit ein neues Schild beim Eingang anzubringen. Wenn jemand lieber die Kuh statt der Milch kaufen wollte, so musste ich eben mit der Zeit gehen. Der Wind, der uns aus Rom entgegenwehte, schien derzeit sehr konservativ zu sein und das war immer schlecht für das älteste Gewerbe der Welt.<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PROMNESTRIA</span></span><br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Ehevermittlung</span><br />
<br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Faire Preise</span><br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Schnelle Ergebnisse</span></td></tr></table>
<br />
Jetzt musste dieser neue Geschäftszweig nur noch fleißig neue Kunden ins Haus spülen, die bereit waren meine Hilfe gegen eine kleine Aufwandsentschädigung in Anspruch zu nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Jahre waren ins Land gezogen, seit Aglaia und Owain sich hatten scheiden lassen und meine halsstarrige Tochter nach Londinium gegangen war, um dort zu heiraten und ihr Leben zu führen. Auch Narcissus, Kiki, Fenya und selbst Panthea hatten das Haus nach und nach verlassen, um in größere Städte und andere Provinzen des römischen Reiches zu ziehen und dort ihr Glück zu machen. Das Haus des Roten Mondes allerdings stand nach wie vor am gleichen Fleck, auch wenn es nicht mehr die gleichen Dienstleistungen wie früher anbot. <br />
<br />
Heutzutage vermittelte ich fahrende Schauspieler und Gaukler, dank meiner regen Beziehungen zu anderen Teilen unserer Familie. Diese stammten meist aus Griechenland, Italien, aber auch Gallia, Armorica oder Germania. Da mir die Not an heiratsfähigen Damen ebenfalls nicht entgangen war und ich gute Quellen für junge Frauen besaß, war es Zeit ein neues Schild beim Eingang anzubringen. Wenn jemand lieber die Kuh statt der Milch kaufen wollte, so musste ich eben mit der Zeit gehen. Der Wind, der uns aus Rom entgegenwehte, schien derzeit sehr konservativ zu sein und das war immer schlecht für das älteste Gewerbe der Welt.<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PROMNESTRIA</span></span><br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Ehevermittlung</span><br />
<br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Faire Preise</span><br />
<span style="color: #9a00b2;" class="mycode_color">Schnelle Ergebnisse</span></td></tr></table>
<br />
Jetzt musste dieser neue Geschäftszweig nur noch fleißig neue Kunden ins Haus spülen, die bereit waren meine Hilfe gegen eine kleine Aufwandsentschädigung in Anspruch zu nehmen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Schreibstube] Hoffentlich ändert sich nichts.....]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1045</link>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 18:42:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1045</guid>
			<description><![CDATA[Tiberius Furius Saturninus saß an seinem Schreibtisch und dachte nach. <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=14637#pid14637" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kaiser Titus war tot, </a>und die vorgeschriebene zehntägige Trauerzeit war gerade vorbei. Der Kaiser war einer der guten gewesen, ein wirklicher <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pater Patriae</span>, ein Vater für das Vaterland. Der Neue, Domitian, war der jüngere Bruder. Saturninus hoffte sehr, dass er den vernünftigen Beispielen von Vater und älterem Bruder folgen, und dass sich erst einmal nichts ändern würde hier in Iscalis. Neue Kaiser brauchten militärische Erfolge, das kannte man, und um diese Erfolge zu finanzieren, brauchten sie Geld. Iscalis musste pflichtgemäß ein Geschenk zum Regierungsantritt schicken, und das kam für gewöhnlich aus dem Geldbeutel der Honoratioren. Saturninus überlegte. Was konnte man einem Kaiser schenken, das seine Aufmerksamkeit erregte, aber nicht so wirkte, als wolle man sich einschmeicheln ( was man natürlich wollte)? <br />
Er war am Überlegen, als sein Sekretär Valentinus eintrat und Post aus Londinium brachte <br />
Saturninus lachte auf : "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die erste Steuererhöhung!"</span></span>, mutmaßte er und brach das Siegel. Er las - und es ging um etwas ganz Anderes...<br />
" Schlechte Nachrichten?" fragte Valentinus.<br />
Saturninus schob ihm das Schreiben zum Lesen zu und sah zu, wie der sonst so liebenswürdige Valentinus blass wurde: <br />
" Ich bin auch nicht vermählt", flüsterte der hübsche junge Mann <br />
" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Normale Bürger betrifft es noch nicht. Erst einmal sind wir Honoratioren dran",</span></span> sagte Saturninus:<br />
" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Den Göttern danke ich für Serena und den reichen Kindersegen. - Ich brauche drei Abschriften dieses Briefes für Philus, Ritter Plautius und Falco. Den für Falco bringe ich selber hin - fürchterlich!"</span></span><br />
" Die drohende Entziehung der Ehren?", fragte Valentinus teilnahmsvoll.<br />
<br />
" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die auch! Aber hast Du das mit den Pferderennen gelesen?! Wenn meine Freunde beziehungsweise die Domini der anderen Factiones nicht bald heiraten, so bleiben wir Blauen hier einsam zurück! Das ist eine wirkliche Katastrophe für den Verein im Besonderen und den Wagenrennsport im Allgemeinen!" </span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tiberius Furius Saturninus saß an seinem Schreibtisch und dachte nach. <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=50&amp;pid=14637#pid14637" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kaiser Titus war tot, </a>und die vorgeschriebene zehntägige Trauerzeit war gerade vorbei. Der Kaiser war einer der guten gewesen, ein wirklicher <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pater Patriae</span>, ein Vater für das Vaterland. Der Neue, Domitian, war der jüngere Bruder. Saturninus hoffte sehr, dass er den vernünftigen Beispielen von Vater und älterem Bruder folgen, und dass sich erst einmal nichts ändern würde hier in Iscalis. Neue Kaiser brauchten militärische Erfolge, das kannte man, und um diese Erfolge zu finanzieren, brauchten sie Geld. Iscalis musste pflichtgemäß ein Geschenk zum Regierungsantritt schicken, und das kam für gewöhnlich aus dem Geldbeutel der Honoratioren. Saturninus überlegte. Was konnte man einem Kaiser schenken, das seine Aufmerksamkeit erregte, aber nicht so wirkte, als wolle man sich einschmeicheln ( was man natürlich wollte)? <br />
Er war am Überlegen, als sein Sekretär Valentinus eintrat und Post aus Londinium brachte <br />
Saturninus lachte auf : "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die erste Steuererhöhung!"</span></span>, mutmaßte er und brach das Siegel. Er las - und es ging um etwas ganz Anderes...<br />
" Schlechte Nachrichten?" fragte Valentinus.<br />
Saturninus schob ihm das Schreiben zum Lesen zu und sah zu, wie der sonst so liebenswürdige Valentinus blass wurde: <br />
" Ich bin auch nicht vermählt", flüsterte der hübsche junge Mann <br />
" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Normale Bürger betrifft es noch nicht. Erst einmal sind wir Honoratioren dran",</span></span> sagte Saturninus:<br />
" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Den Göttern danke ich für Serena und den reichen Kindersegen. - Ich brauche drei Abschriften dieses Briefes für Philus, Ritter Plautius und Falco. Den für Falco bringe ich selber hin - fürchterlich!"</span></span><br />
" Die drohende Entziehung der Ehren?", fragte Valentinus teilnahmsvoll.<br />
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" <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die auch! Aber hast Du das mit den Pferderennen gelesen?! Wenn meine Freunde beziehungsweise die Domini der anderen Factiones nicht bald heiraten, so bleiben wir Blauen hier einsam zurück! Das ist eine wirkliche Katastrophe für den Verein im Besonderen und den Wagenrennsport im Allgemeinen!" </span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&gt;&gt;&gt;</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Esszimmer]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1044</link>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 13:19:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=20">Gabinia Clara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1044</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/d4RP9YHZ/Zimmer.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zimmer.png]" class="mycode_img" />*</div>
Das Esszimmer, mit alten Möbeln, Kamin und Öllampen ausgestattet, wurde von Gerwina liebevoll eingerichtet.  Hier speisten die Eheleute in einem gemütlichen Ambiente. Aber an diesem Abend würde Gerwina den Raum nicht mit ihrem Gemahl teilen, dem Fürsten Eisu, der auf einer Mission unterwegs war, sondern mit ihrem Bruder Sonnwin, der zu ihrer großen Freude zu Besuch kam. Hier hätten beide die Möglichkeit, sich zu unterhalten, ohne gestört zu werden.<br />
<br />
Als die Sonne langsam unterging und die Dämmerung sich wie ein weicher Umhang über das Land legte, betrat Gerwina in ihrem dunkelgrünen, wolligen Kleid mit kunstvollen Stickereien am Halsausschnitt und an den Säumen das Zimmer.<br />
<br />
In der Mitte des Raumes stand ein massiver Holztisch, der mit einem handgewebten Tuch bedeckt und mit feinem Geschirr und köstlichen Speisen gedeckt war: Apfelsaft und Honigwein in den Krügen, frisch gebackenes Brot, aromatische Kräuter aus Gerwinas Garten und verschiedene Fleischgerichte. Auch Käse und Apfelkuchen fehlten nicht. Sie überflog den reich gedeckten Tisch, nahm dann Platz und wartete auf ihren Bruder, in Gedanken versunken.<br />
<br />
Im Kamin loderte das Feuer, und die Lampen strahlten ein sanftes, flackerndes Licht aus, das die Schatten in harmonische Tänze verwandelte und eine einladende Atmosphäre schuf.<br />
<br />
<br />
<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Mit KI erstellt</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/d4RP9YHZ/Zimmer.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zimmer.png]" class="mycode_img" />*</div>
Das Esszimmer, mit alten Möbeln, Kamin und Öllampen ausgestattet, wurde von Gerwina liebevoll eingerichtet.  Hier speisten die Eheleute in einem gemütlichen Ambiente. Aber an diesem Abend würde Gerwina den Raum nicht mit ihrem Gemahl teilen, dem Fürsten Eisu, der auf einer Mission unterwegs war, sondern mit ihrem Bruder Sonnwin, der zu ihrer großen Freude zu Besuch kam. Hier hätten beide die Möglichkeit, sich zu unterhalten, ohne gestört zu werden.<br />
<br />
Als die Sonne langsam unterging und die Dämmerung sich wie ein weicher Umhang über das Land legte, betrat Gerwina in ihrem dunkelgrünen, wolligen Kleid mit kunstvollen Stickereien am Halsausschnitt und an den Säumen das Zimmer.<br />
<br />
In der Mitte des Raumes stand ein massiver Holztisch, der mit einem handgewebten Tuch bedeckt und mit feinem Geschirr und köstlichen Speisen gedeckt war: Apfelsaft und Honigwein in den Krügen, frisch gebackenes Brot, aromatische Kräuter aus Gerwinas Garten und verschiedene Fleischgerichte. Auch Käse und Apfelkuchen fehlten nicht. Sie überflog den reich gedeckten Tisch, nahm dann Platz und wartete auf ihren Bruder, in Gedanken versunken.<br />
<br />
Im Kamin loderte das Feuer, und die Lampen strahlten ein sanftes, flackerndes Licht aus, das die Schatten in harmonische Tänze verwandelte und eine einladende Atmosphäre schuf.<br />
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<span style="color: #888888;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">*Mit KI erstellt</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kleine Kusine auf Besuch bittet um ein Dach über dem Kopf]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1043</link>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 12:32:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=176">Gabinia Helena</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1043</guid>
			<description><![CDATA[Heilsa ich bin Dagny oder wie ihr mich nennt Gabinia Helena. <br />
Mein Vater Tiberius Gabinius Sonnulfus und mein Bruder sind mit mir auf diese komische Insel gekommen. Ich hab keine Ahnung warum ich da unbedingt mit musste. Jetzt sind wir auf dem Weg zu seinem Neffen Sonnwin. Ich bin ja mal gespannt.<br />
Ich bin fast 16 Sommer alt und komme aus der Nähe der Castra Bonnensia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heilsa ich bin Dagny oder wie ihr mich nennt Gabinia Helena. <br />
Mein Vater Tiberius Gabinius Sonnulfus und mein Bruder sind mit mir auf diese komische Insel gekommen. Ich hab keine Ahnung warum ich da unbedingt mit musste. Jetzt sind wir auf dem Weg zu seinem Neffen Sonnwin. Ich bin ja mal gespannt.<br />
Ich bin fast 16 Sommer alt und komme aus der Nähe der Castra Bonnensia.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stammbaum Gens Aurelia]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1042</link>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 09:54:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=1042</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stammbaum Gens Aurelia</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://drive.google.com/file/d/1CKoWhw_Rxtmk3f1LsWQmpJpOnUpfT8ag/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/3_28_10_26_5_15_19.jpeg" loading="lazy"  alt="[Bild: 3_28_10_26_5_15_19.jpeg]" class="mycode_img" /></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stammbaum Gens Aurelia</span></span></div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://drive.google.com/file/d/1CKoWhw_Rxtmk3f1LsWQmpJpOnUpfT8ag/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/3_28_10_26_5_15_19.jpeg" loading="lazy"  alt="[Bild: 3_28_10_26_5_15_19.jpeg]" class="mycode_img" /></a></div>]]></content:encoded>
		</item>
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