RE: Gefangen zwischen den Welten - Ein Nachhauseweg
Narcissus war sehr erfreut über die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde. Wie es aussah, hatte auch er Owain falsch eingeschätzt, denn er hatte geglaubt, von dem Mann seiner besten Freundin für seine Tätigkeit verachtet zu werden. Tatsächlich gab Owain zu, ihn anfangs "falsch eingeschätzt" zu haben. Doch hier saßen sie und unterhielten sich wie alte Freunde. Vor allem die Nachricht über Saturninus' Verfehlungen schien seine Laune zu heben, was Narcissus natürlich zufrieden stimmte.
Lächelnd hob er den Becher und schlug ihn gegen Owains, bevor er zustimmte:
"Auf Aglaia. Und Euer Töchterchen."
Schmunzelnd trank er, bevor er weitersprach:
"Schwamm drüber, Owain. Und hab keine Sorge. Mir ist schon klar, dass du sie nicht bedrängen willst. Mach einfach langsamer. Ist nicht gesagt, dass die Zukunft, die du dir wünschst, nicht irgendwann eintreffen wird. Aber lass es ihre Entscheidung sein. Ich denke, ein Tag pro Woche ist fürs erste ein guter Kompromiss. Und wer weiß, vielleicht wünscht sie sich das ja irgendwann auch von allein. Bis dahin bin ich vorbereitet, dir diesen Vortrag so oft zu halten, wie du ihn hören musst."
Mit einem Lächeln prostete er dem Schmied erneut zu.
"Geht es dir jetzt besser? Ich weiß jedenfalls, dass es mir sehr viel besser gehen wird, nachdem Aglaia sich mit dem Furius einmal gut und gründlich unterhalten hat.
Was meinst du, sollen wir nach dem Essen aufbrechen? Du hast lang genug drauf gewartet, die beiden zu sehen."
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