Iulius hatte den Eindruck, dass die Vorstellung einer schon im Kampf erprobten Lanze, seiner Angebeteten nicht wirklich behagte. Er wunderte sich deshalb nicht, dass sie schnell zu einem anderen Thema überging. „Aber nicht doch,“ warf Cato schnell ein. „Viel weiß ich ja nicht über dein Verhältnis zu deinen Eltern, doch dass du sie lieber nicht sehen würdest, habe selbst ich mitbekommen. Natürlich werde ich dir so etwas nicht an tun und sie ohne dein Einverständnis einladen.“
Mit einem liebevollem Lächeln strahlte er sie an, räusperte sich und ergänzte: „Nein der Gast wohnt ganz in unserer Nähe, doch mehr verrate ich nicht."
Um seinen Augenstern abzulenken hielt er ihr eine Traube vor den Augen, beschrieb einen leichten Bogen mit ihr und führte sie zu ihrem Mund. Leicht berührte er ihre Lippen mit ihr, wobei er sich vorstellte es wären seine Lippen die die ihren berührten.
„Meine Liebste“, begann Cato vorsichtig. „Ich hoffe doch jetzt darf ich dich so ansprechen? Was hast du noch für einen Wunsch für diesen Tag. Vielleicht einen Musiker, der leise im Hintergrund seine Musik erklingen lässt. Besondere Blumen oder sonst etwas. Wenn möglich versuche ich es zu ermöglichen“.
Wieder einmal von ihrem Anblick fasziniert starrte er sie für einige Augenblicke an. Wie gut hatten die Götter es mit ihm vor. Bald wurde ihm sein Starren bewusst, hastig wandte er den Kopf ab und ergriff seinen Becher mit Wein. Dieses mal, trotz aller Vorsätze, nahm er eine großen Schluck.