(06-27-2023, 02:56 AM)Marcus Iulius Cato schrieb: Iulius Cato kam abgehetzt in der Villa Claudia an. Dabei war schon früh fertig gewesen. Nefertem hatte ihm im Bad und beim ankleiden so wie es seine Aufgabe war geholfen. Gerade als er los wollte wurde ihm der Centurio der der achten Centurie gemeldet mit einem dringendem Notfall. Im Nachhinein hatte er sich geärgert, das er nicht in seiner Villa übernachtet hatte, Zur Zeit war aber auch zu viel los. Ob das mit dem Tribunus Angusticlavius T.O.D., zusammenhing. Seit er da war doch eine gewisse Unruhe zu spüren.
Jetzt kam er endlich in Begleitung seines Leibsklaven an. Den konnte man wenigstens, im Gegensatz zu dem Dicken mitnehmen. Dabei hatte er wirklich zur Vorbereitung seiner eigenen Hochzeit gerne von Anfang an alles mitbekommen.
Was noch zu seiner schlechten Laune beitrug, warum musste es ausgerechnet Saturninus sein, mit dem ihn dann auch noch demnächst auch ein verwandtschaftliches Band verband.
Noch einmal tief einatmend betrat er die Villa und ja, natürlich es sah aus, als wenn ganz Iscalis schon vertreten wäre. Trotzdem hatte er Glück, er hatte es noch vor der Opferzermonie geschafft. Wenn er dass gerade richtig gesehen hatte näherte sich der Priester. Er hoffte, dass es unauffällig wäre wenn er sich den anderen in Richtung Garten anschloss.
Die Hochzeit der jungen Lucretia Serena und des Tiberius Furius Saturninus war in Iscalis in aller Munde. Und auch Nefertem hatte diesbezüglich seine Ohren gespitzt und so das eine und andere aufschnappen könen. Natürlich alles Dinge, die an sklavische Ohren dringen durften. Die innere Unruhe seines Dominus war Nefertem nicht verborgen geblieben, so hatte er diese doch bei einer Massage versucht etwas zu lindern. Ebenso hatte er seinem Dominus seine hübscheste Kleidung bereit gelegt. Immerhin sollte sein Herr auffallen. Natürlich den Bräutigam dabei nicht ausstechen, dies würde nicht gut kommen. Schließlich war sein Dominus bereit und auch Nefertem hatte sich eine saubere Tunika angezogen, welche mit einem Gürtel um seine Hüften gehalten wurde. Seine dunklen Strähnen lagen fein um sein ansehnlichnes Gesicht, als er seinem Dominus in einigen Schritten Entfernung folgte. Die Verletzungen in seinem Gesicht hatte der junge Aegypter mit einer Salbe überdecken können, so dass nichts davon zeugte, dass seine Dominus sein überschäumendes Temperament nicht zügeln konnte. Den Weg zur Villa Claudia kannte Nefertem bereits. Vielleicht würde er auf dem anschließenden Fest Claudia Sabina begegnen können. Auch wenn er seinen wahren Glauben vor seinem Herrn im Verborgenen hielt, doch mit Claudia Sabina konnte er sich unbefangen über die
Große Mutter unterhalten.
Schließlich ließ sein Dominus, seinen Leibsklaven gegen die Porta der Villa Claudia pochen und dies tat Nefertem auch. Ohne viel federlens wurden die Beiden hinein gelassen, wobei Nefertem weiterhin den Schrittabstand zwischen sich und seinem Dominus einhielt. Nachdem sein Herr seinen Fuß über die Schwelle gesetzt hatte, zupfte Nefertem unbemerkt an dessen Kleidung, damit diese fein säuberlich an seiner Statur hinab fiel. Schließlich folgte Nefertem dem Dunkelhaarigen in Richtung des Gartens.