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Furia Serenas Rückkehr nach Britannia
Gestern, 12:36 PM,
Beitrag #7
RE: Furia Serenas Rückkehr nach Britannia
Sabinas Ehen waren wie üblich aus politischen Gründen geschlossen worden und dagegen hatte ich auch nichts, da dies der Lauf der Dinge war. Trotzdem war es nicht zu übersehen, dass Sabina bereits darauf wartete meine Mädchen kennenzulernen. Ich hätte mir sehr für sie gewünscht, dass sie ebenfalls ein Leben wie ich führen könnte - fernab von politischen Ambitionen, Intrigen und dergleichen. Ich war nicht in Rom aufgewachsen und meine Zeit in Italia hatte mir stark vor Augen geführt, wie unterschiedlich meine Gedankengänge zu anderen Patrizierinnen waren. 

Ich hatte kein Interesse daran, Ränke zu schmieden oder um Posten und Ehen für meine Kinder zu schachern. Auch wenn ich mir natürlich gerade für meine Söhne eine steile Karriere wünschte, so hatte ich einfach nicht die Courage in die Höhle der geifernden Löwinnen zu treten, um dort an politischem Intrigenspiel und dergleichen teilzunehmen. Dafür war meine Persönlichkeit viel zu milde und ich bevorzugte harmonische Verhältnisse. So hatte ich meine Tage damit verbracht, mich um meine Kinder zu kümmern und nur ab und an die anderen Damen in den Thermen zu sehen.

Auch Sabinas Worten - wenn auch scherzhaft und liebevoll gemeint - spiegelten wider, was auch in Italia über mich getratscht wurde. Ich war nicht naiv genug, als das mir die schnippischen Kommentare bezüglich meiner Kinderanzahl entgangen wären. Am Anfang hatte mich diese Haltung gekränkt, aber mit der Zeit war es wie eine Ehrenplakette, die ich mit mir herumtrug. "Ach, weißt du. Ich liebe alle meine Kinder und wenn die Götter mir gnädig sind, dann schenken sie mir noch ein paar" erwiderte ich nur gutmütig schmunzelnd. Ob mein Mann dies allerdings auch so sehen würde, war fraglich. Kinder waren eine teure Investition. Dem Kaiser würde es aber bestimmt gefallen.

"Der Cornelius will deinen kleinen Iulius adoptieren? Es wird wohl in der Tat nicht sein Schaden sein und wenn du noch zwei Kinder gebärst, dann komme ich dich besuchen und dann können wir unser Dreikindrecht auch schamlos nutzen" setzte ich noch gut gelaunt dazu. Mich persönlich gelüstete es nicht nach Freiheit und ich war absolut zufrieden mit dem status quo in meinem Leben, aber Sabina war da schon immer anders gewesen. 

Andererseits veränderte das matrimonium uns alle und der traurige Blick in Richtung der fröhlichen Kindergeräusche war mir nicht entgangen. Sabina musste sehr einsam sein und ich nahm sie liebevoll in den Arm, damit sie sich ein wenig den Kummer von der Seele reden konnte. "Dein kleiner Iulius wird dich wie eine Mutter lieben, hab keine Angst, Sabina. In dem Alter sind sie noch so klein...das merken sie gar nicht. Du wirst schon sehen, wenn wir ihn abholen." Sanft strich ich meiner Cousine über das Haar, damit sie nicht mehr so traurig sein würde. "Und bis dahin kannst du meine Mädchen kennenlernen..." und bevor ich noch mehr sagen konnte, klopfte auch schon ein kleines Händchen an meine Zimmertür.
[Bild: 3_15_08_22_9_35_15.png]
Vormund: Ihr Ehemann Tib. Furius Saturninus
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RE: Furia Serenas Rückkehr nach Britannia - von Furia Serena - Gestern, 12:36 PM

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