Eisus hielt seine Frau immer noch fest: "
Du bist die Lady aus meiner Vision am See Gweder, und Du stehst unter dem Schutz der Herrin vom See. Vielleicht hat sogar sie selbst aus Dir gesprochen", sagte er sehr nachdenklich. Hier war der Dobunnerfürst viel mehr Kelte als Römer; die Römer hatten die Frauen durch Gesetze unter Vormundschaft gestellt, die Kelten aber glaubten an das Göttliche in allen Frauen, wie auch die Germanen es taten:
"Vielleicht solltest du deinem Bruder Sonnwin und deiner Schwägerin Furia Stella schreiben. Nein, bitte verrate den Prinzen nicht. Auch wenn mein Vater Druiden verhaften ließ und wir treu zu Rom stehen, möchte ich doch an meiner eigenen Familie nicht zum Verräter werden, ma Rhun.
Doch dein Bruder ist Honoratior von Iscalis und mit dem Princeps Officii Saturninus verschwägert, der schließlich für den Statthalter persönlich arbeitet. Die Römer sollten wissen, dass die Comuxleute loyal zu Rom halten, und es schadet nichts, sie daran zu erinnern, wer wir sind"
Lady Gerwina schlug nun vor, Baden zu gehen, und Eisus Gesicht leuchtete auf: "
Gehen wir uns den Schmutz abwaschen" , stimmte er mit Claras eigenen Worten zu.
Wie immer nahm er seine Frau auf seine starken Arme, und trug sie nach draußen, dem Badehaus zu:
"
Man richte das Sommerbad!" , dröhnte seine Stimme durch das Anwesen:
"
Der Herr und die Herrin des Comuxhofes wünschen es so"
Er wirbelte Clara im Kreis, als wöge sie nichts....
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