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RE: Gartenpavillon
Die frische Brise wehte sanft durch die hohen Baumkronen, die ihre Blätter leicht rauschen ließen. Wir saßen gemütlich zusammen in unserem schmucken Pavillon und genossen die friedliche und entspannte Atmosphäre. Sonnwin lobte mich, weil ich unserem Brautpaar für ihre Hochzeit die entsprechende Kleidung besorgte, und nannte mich „optima domina“. Dabei küsste er meine Hand. "Das ist doch selbstverständlich, mein Herz", und ich lächelte meinen Friudel zärtlich an.
Dann ging es um das Fohlen und Stellula. Mein Gemahl stellte die Fragen, ob unsere Tochter dafür nicht zu klein sei und wann ich mit dem Reiten angefangen habe. "Ich möchte nur, dass Stellula und das Fohlen sich anfreunden und das kleine Tier sie als seine Herrin akzeptiert." Für einen Augenblick wurde ich nachdenklich und fuhr dann fort:
"Es ist natürlich nicht üblich, dass eine Römerin auf einem Pferd ritt, aber ich habe auf dem Anwesen meines Vaters in den Albaner Bergen noch als Kind von einem Lehrer reiten gelernt. Damals war ich acht oder zehn Jahre alt." Es war eine schöne Zeit, an die ich mich oft und gerne erinnerte.
Inzwischen war mein Friudel fast eingeschlafen, sprach dann aber über meinen Cousin und meinte, wir sollten seine ganze Familie einladen. Und es wäre schade, dass Sergia nicht kommen könnte, aber es wäre schön, wenn seine Schwester Clara mit ihrem Fürsten bei uns erscheinen werden ... Aber weil der Fürst mit einer großen Gefolgschaft reist, wäre das alles zu viel.
"Wir feiern ein kleines Fest und es wird reichen, wenn meine Nichte Furia Saturnina, die Familie repräsentiert. Wenn wir das große Apfelfest nach der Ernte feiern werden, können wir die ganze Familie einladen. Vielleicht wird dann auch Viola zu Besuch kommen und auch Clara mit ihrem Eisu Ap Comux mit seiner ganzen Entourage!"
Jetzt wollte mein Friudel nach Fenia rufen und sagte dann, er hätte schon das Fest in seinem Kopf. Und mit einem Klopfen auf das Holz sang mein Skalde sein Lied, wie er sich unser Fest vorstellte … Mit Begeisterung hörte ich ihm zu und war von seinem Lied tief beeindruckt und hingerissen. "Ja, mein liebster Skalde, so wird es sein".
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