"Du sprichst Britonisch? Das ist grossartig!", rief Inam aus, als Clara sie zu Tisch bat. Er war nicht verlegen.
Die Stimme der Lady war wie Samt und Seide, und Inam hörte sie gerne. Auf seinen Scherz ging sie jedoch nicht ein. Was für eine loyale Ehefrau sie doch war! Aber Eisu ärgerte sich, das war ihm anzusehen, wenn man ihn gut kannte.
Als der Prinz zur Rechten des Hausherren Platz nehmen sollte, setzte er noch einen drauf:
"Lieber Cousin, da ich dein Gast bin, darf ich auch einen Wunsch äußern?", fragte er. Er wusste schon, dass er es durfte. Die Dobunni waren ausgesprochen gastfreundlich. Hätte er, Inam, das griechische Tischgeschirr bewundert, so hätte der Herr des Comuxhof es ihm sofort geschenkt:
"Tauschen wir Plätze? Ich würde so gerne in eurer Mitte sitzen, um mich mit euch beiden unterhalten zu können. Vor allen Dingen interessiert mich: Wo habt ihr euch kennen gelernt?"
Seine Bitte klang harmlos. Aber er wollte gerne neben Gabinia Clara sitzen. Sie interessierte ihn. Das sie verheiratet war... nun. Inam wusste, dass er vielleicht in den Tod ging. Da waren ihm Konventionen nicht so wichtig.