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RE: Schlafgemach der Hausherren
Seine Lady, sein liebes tapferes Mädchen, seine Frau, nun endlich. Eisus starke Arme umfassten Gabinia Clara, und dann führte er sie sicher durch ihre Brautnacht....
Am nächsten Morgen kitzelte ein Sonnenstrahl Eisus Nase. Clara schlief an ihn dahingeschmiegt, das goldene Haar wie ein kostbarer Teppich über seine Brust gelegt.
Der Dobunnifürst machte sich sanft los, setzte sich auf.
"Guten Morgen, meine Lady", sprach er und gab der Schlafenden einen Kuss auf ihre Schläfe. Dann sagte er, als sie die Augen aufschlug, leise:
" y mae yr hapusrwydd yma yn ormod yw ddal - dieses Glück ist so groß, dass ich es fast nicht ertragen kann!"
Dies war ein Zeichen an die Götter, damit keiner von ihnen neidisch wurde. Glück war für Sterbliche ein seltenes und kostbares Geschenk.
Und er zeigte seiner Lady noch einmal, wie sehr er sie liebte und begehrte.
Danach aber war er hungrig, und er rief nach Nisca, damit sie ihnen ein kräftiges Frühstück brächte. Lady Gerwina hatte ihre eigene Dienerin, gewiss würde sie ihrer Dienste auch bedürfen.
Und Eisu freute sich. Er freute sich, mit Gerwina gemeinsam zu frühstücken, er freute sich darüber, dass er jeden Morgen neben ihr aufwachen würde; er freute sich schon darauf, mit ihr auszureiten, er auf Peredur; Gabinia Clara auf ihrer silberfelligen Arganta.
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