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RE: Officium von Gabinius Secundus & Furia Stella
Am frühen Nachmittag war ich mit den Abrechnungen fertig und wollte mich schon auf den Weg in die Küche machen, als mein Mann, mein Sohn Quiwon und der Onkel meines Mannes Gerfridu, das Officium betraten. Mein Friudel hatte einen fröhlichen Ausdruck im Gesicht und gab mir einen Kuss, während Gerfridu etwas angespannt wirkte. Quiwon erzählte, dass eine Römerin dem Onkel über seine Leber spazierte ... Dabei lächelte er schelmisch. Diese Römerin, Sergia Viola, eine römische Patrizierin und der germanische Krieger Gerfridu haben sich im Sommer auf dem Hochzeitsfest von Clara und Eisu Ap Comux auf unserem Gutshof, trotz aller Unterschiede, verliebt.
Dann fragte mich Sonnwin, ob ich Zeit hätte und bat mich seinem Onkel bei der Korrektur seines Briefs an Viola zu helfen.
"Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, werter Gerfridu. Natürlich helfe ich dir. Viola wird sich auch sehr freuen." Das war ich mir sehr sicher! "Nimm Platz, und lass uns gemeinsam an deinem Brief arbeiten." Ich lächelte ihn zuversichtlich an.
"Wenn du das Schreiben dabei hast, dann zeige es mir oder lies es mir vor ..."
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