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07-26-2026, 06:46 PM,
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Eisu Ap Comux
"Tib. Claudius Dobunnus Minor"
  
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Beiträge: 154
Themen: 21
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RE: [Frühling 834] Officium - Zahme und wilde Füchse
Eisu Ap Comux starrte noch einen Moment auf die zugefallene Tür, bevor er den Atem ausstieß, den er gerade angehalten hatte. Sein Cousin und sein Prinz war fort. Doch der bittere Nachgeschmack des Hochmuts des Cattisohns blieb zurück.
Eisus Blick schnellte sofort zu Gerwina. Er spürte ein tiefes Stechen in der Brust. Er konnte Imam die Beleidigungen verzeihen, doch er verzieh ihm nicht, dass er seine Lady gekränkt und aufgeregt hatte. Sie trug sein Kind, ihr Körper war verletzlich, und die Aufregung dieses Abends war pures Gift für das neue Leben, das sie unter ihrem Herzen trug.
Mit nur einer Geste überbrückte er den Raum zwischen ihnen. "Gerwina, meine Lady“, ,murmelte er, und seine tiefe Stimme, die eben noch so rau geklungen hatte, war nur noch von Zärtlichkeit erfüllt.
Er legte seine großen Kriegerhände behutsam um ihre Taille und zog sie sanft an seine breite Brust. Eisu spürte das wilde Hämmern von Claras Herzens und das leichte Zittern, das durch ihren Körper lief. Er vergrub sein Gesicht in ihrem goldenen Haar, atmete ihren vertrauten Duft ein und begann, mit weiten, beruhigenden Kreisen über ihren Rücken zu streichen.
"Ganz ruhig, ma Rhun, ganz ruhig“, flüsterte der Herr des Comuxhofes, während er sie noch ein Stück enger an sich drückte, als könnte er sie vor der ganzen Schlechtigkeit der Welt abschirmen. Er legte eine Hand schützend auf ihren gewölbten Bauch, dorthin, wo ihr gemeinsames Kind heranwuchs: "Du hast getan, was nötig war. Dein Fluch war gerecht. Aber jetzt musst du dich ausruhen, ma Rhun. Für deinen Brummbären und für unser Kleines.“
Eisu hob Gerwinas Kinn leicht an, sodass sie in seine blauen, ehrlichen Augen blicken musste. Da war keine Spur von dem Zweifel oder der Wut, die er Inam entgegengebracht hatte – nur Entschlossenheit:
"Hör mir bitte zu, meine liebste Lady “, sagte er mit einer Festigkeit, die keinen Widerspruch duldete. "Inam reitet in sein Verderben, obwohl wir ihn warnten. Aber ich schwöre dir beim Blut meiner Ahnen und diesem heiligen Land: Der Krieg wird diese Schwelle nicht überschreiten. Hier sind wir sicher. Der Krieg kommt nicht zu uns. Rom kann hart und streng gegen Rebellen sein, aber wir haben keinen Anteil an Inams Rebellion"
Der Fürst drückte einen langen, sanften Kuss auf Claras Stirn und hielt seine Frau einfach nur fest.
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08-03-2026, 01:07 PM,
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Gabinia Clara
genannt Gerwina
   
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Themen: 9
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RE: [Frühling 834] Officium - Zahme und wilde Füchse
(07-26-2026, 06:10 PM)Dobunni schrieb: "Ein zahmer , träger fetter Fuchs bist du geworden, Vetter,der sich mit seiner trächtigen Füchsin im Unrat der römischen Wölfiin suhlt...."
Nach dem Abgang des Prinzen wandte sich der Fürst liebevoll seiner Frau zu. "Gerwina, meine Lady", flüsterte Eisu zärtlich und zog sie an seine Brust. Er bettete sein Gesicht in ihr Haar und streichelte sanft über ihren Rücken. Gerwina legte den Kopf an seine Schulter und hielt einen Moment inne. Eisu und Gerwina wussten, dass Inams Rebellion das Land ins Chaos stürzen und den Prinzen selbst ins Verderben reißen würde, und hatten ihn gewarnt. Doch besessen von Kriegsgedanken beleidigte und kränkte er seinen Vetter und seine Frau immerfort auf übelste Weise .
"Dein Vetter tut mir nachhinein leid, mein Fürst, aber ich konnte nicht mehr seine wüsten Beschimpfungen uns gegenüber aushalten... Ich war wie in Trance und es war, als ob eine unsichtbare Macht durch mich sprach, während er dort stand und uns mit seinem selbstgefälligen Grinsen anglotzte...", sagte Gerwina leise und zitterte leicht. In seiner innigen Umarmung beruhigte sie sich allmählich, während Eisu seine Hand auf ihren Bauch legte und sagte, sie hätte getan, was nötig war. Sie schaute in seine wunderschönen blauen Augen und hörte ihm aufmerksam zu, als er bei allem, was ihm heilig war, schwor, dass der Krieg nicht zu ihnen kommen würde und sie auf dem Comux-Hof sicher seien, weil sie nicht an Inams Aufstand teilgenommen hatten. Gerwina seufzte und küsste sanft ihren Brummbär. "Ich weiß, mein liebster Eisu, dass du nicht zulassen wirst, dass uns etwas passiert, aber jetzt möchte ich mit dir baden gehen, um den ganzen Schmutz wegzuwaschen, nur wir beide."
![[Bild: 3_15_08_22_9_37_19.png]](https://adlerchronik.de/gallery/3_15_08_22_9_37_19.png)
Vormund (Pater Familias): Aulus Gabinius Secundus [ Sonnmar] (NSC)
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Vor 11 Stunden,
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Eisu Ap Comux
"Tib. Claudius Dobunnus Minor"
  
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RE: [Frühling 834] Officium - Zahme und wilde Füchse
Eisus hielt seine Frau immer noch fest: " Du bist die Lady aus meiner Vision am See Gweder, und Du stehst unter dem Schutz der Herrin vom See. Vielleicht hat sogar sie selbst aus Dir gesprochen", sagte er sehr nachdenklich. Hier war der Dobunnerfürst viel mehr Kelte als Römer; die Römer hatten die Frauen durch Gesetze unter Vormundschaft gestellt, die Kelten aber glaubten an das Göttliche in allen Frauen, wie auch die Germanen es taten:
"Vielleicht solltest du deinem Bruder Sonnwin und deiner Schwägerin Furia Stella schreiben. Nein, bitte verrate den Prinzen nicht. Auch wenn mein Vater Druiden verhaften ließ und wir treu zu Rom stehen, möchte ich doch an meiner eigenen Familie nicht zum Verräter werden, ma Rhun.
Doch dein Bruder ist Honoratior von Iscalis und mit dem Princeps Officii Saturninus verschwägert, der schließlich für den Statthalter persönlich arbeitet. Die Römer sollten wissen, dass die Comuxleute loyal zu Rom halten, und es schadet nichts, sie daran zu erinnern, wer wir sind"
Lady Gerwina schlug nun vor, Baden zu gehen, und Eisus Gesicht leuchtete auf: " Gehen wir uns den Schmutz abwaschen" , stimmte er mit Claras eigenen Worten zu.
Wie immer nahm er seine Frau auf seine starken Arme, und trug sie nach draußen, dem Badehaus zu:
" Man richte das Sommerbad!" , dröhnte seine Stimme durch das Anwesen:
" Der Herr und die Herrin des Comuxhofes wünschen es so"
Er wirbelte Clara im Kreis, als wöge sie nichts....
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