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[Balneum am Bach] Publius Gabinius Pulcher
Gestern, 06:31 PM,
Beitrag #1
[Balneum am Bach] Publius Gabinius Pulcher
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[Bild: Balneum-Gabinierhof.jpg]
Am Bach, der dem Landgut Wasser spendete, lag flussabwärts unser kleines Balneum, ein Holzhaus mit geweißelten Wänden, mit Malereien verziert, dem auch eine Schwitzhütte aus Weidegeflecht angegliedert war, wie man es bei uns Chatten und auch hierzulande bei den Einheimischen nutzte.
Hierhin trug ich meine Stella, und Fenia legte Decken und Felle auf den Boden neben das Wasser, ich aber meinen Umhang, damit Stella weich lag. Das Wasser murmelte sein beruhigendes Lied, aber es konnte mich diesmal nicht beruhigen:
"Fridila, ich bin bei dir, mein Herz", sprach ich meine Frau noch einmal an, während Fenia sich im Becken ihre Hände bis zu den Ellenbogen wusch und dann meine Frau untersuchte:
"Es wird nicht lange dauern" , verkündete sie dann. Wie es der Brauch war, löste sie jeden Knoten, das Gewand und auch Stellas Haar. Eine Gebärende durfte nichts an sich haben, was  ihren Schoß verschloss, alles an ihr musste offen und weich sein.
[Bild: 3_15_08_22_9_36_30.png]
Honoratior der Stadt Iscalis
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Vor 2 Stunden,
Beitrag #2
RE: [Balneum am Bach] Publius Gabinius Pulcher
Die alte Keltin Fenia war auf dem Hof tätig, als sie Quiwon erblickte, der auf sie zulief und laut rief, dass seine Mutter im Wald sein Brüderchen zur Welt bringe. Da kam auch Herr Gabinius dazu, und die beiden eilten aufgeregt Quiwon hinterher ins Ulmenwäldchen, wo sie den Onkel des Herren antrafen, der Stella in einem erbärmlichen Zustand auf den Armen hielt. Herr Gabinius nahm nun seine Frau aus den Armen seines Onkels auf seine Arme und trug sie in das kleine Balneum am Bach, weil Fenia ihm versicherte, dass sie es nicht mehr ins Haus schaffen. Sylvana und Riona bekamen von Fenia klare Anweisungen: Sie sollten heißes Wasser und ausreichend frische Tücher bringen. Zudem sollten sie dem Knecht Durs ausrichten, dass er Fenias Truhe so schnell wie möglich ins Balneum schaffen solle. 

Endlich erreichten sie das Balneum. Herr Gabinius betrat die angrenzende Schwitzhütte und bettete seine Frau auf die von Fenia ausgebreiteten Felle und Tücher. Da erschien bereits Durs und brachte Fenias Truhe mit den Kräutern, Tinkturen und Essenzen mit. Nachdem die alte Keltin ihre Hände gründlich gewaschen hatte, kniete sie vor Stella nieder und begann, die Herrin mit ruhiger Stimme und sicheren Händen zu untersuchen.

"Es wird nicht lange dauern", sagte sie und, nachdem sie jeden Knoten an Stellas Kleidung gelöst hatte, legte sie sanft ihre Hände auf den Bauch der Herrin, um ihr zu helfen, sich zu entspannen. Dann gab sie Stella eine Tinktur: "Trink, aber nur einen Schluck, es wird dir helfen..."
[Bild: 3_15_08_22_9_39_13.png]
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