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[Frühling 834] Große Halle - Prinz Inam von den Dobunni
Vor 5 Stunden,
Beitrag #1
[Frühling 834] Große Halle - Prinz Inam von den Dobunni
[Bild: Keltischer-Speisesaal.jpg]


Die Halle, in der der der Hausherr residiert. Dieser Teil des Anwesens ist nach römischer Weise aus Stein gebaut, andere Gebäude jedoch aus Holz 


Bildnachweis: erstellt mit perchange AI Generator

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Vor 4 Stunden,
Beitrag #2
RE: [Frühling 834] Große Halle - Prinz Inam von den Dobunni
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Obwohl es noch heller Tag war, brannte ein Feuer in der Mitte des Raumes. 

Meonre, die im Ruf einer Formorihexe stand, die sich aber hatte seit Lady Gerwinas Ankunft nichts zu Schulden kommen  lassen, legte mit ihren gelblichen Händen den schweren Mantel mit den komplizierten Webmustern um Eisus Schultern und steckte gekonnt die Fibel über der Schulter  fest, obwohl der Dobunnerfürst fast zwei Köpfe größer war als die Dienerin. . Eisu Ap Comux  Hals wurde bereits von einem goldenen Wendelring, dessen offene Enden in stilisierten Pferdeköpfen endeten, geziert und sein Haar von einem schmalen Reif zurückgehalten. Sein Oberkörper unter dem Mantel war nackt, und seine Tätowierungen schienen ein Eigenleben zu führen und sich zu bewegen, wenn der Feuerschein auf sie fiel. 

Am Kopfende der beiden großen Tafeln, die sich mittlerweile vor Schüsseln und Teller mit Köstlichkeiten fast bogen, standen die beiden erhöhten Sessel der Herren des Comuxhofes. Ein dritter Sessel war herbeigeschafft und zu Rechten von Eisus Sitz aufgestellt worden. Das Tongeschirr aus dem fernen Griechenland, das mit Gold geflickt worden war (was Lady Gerwina damals sehr amüsiert hatte) war den hochrangigen Gästen vorbehalten. 
Die Comuxleute fanden sich allmählich ein. Sie trugen ihre besten Gewänder. Für viele war der hohe Überraschungsbesuch eine willkommene Abwechslung, sie wunderten sich nur, dass der Prinz sich nicht drei Tage zuvor angekündigt hatte, wie es Brauch war. 
Meonre beugte sich vor: "Es gäbe Mittel", summte sie. Aber Comux winkte ab: "Nein, Meonre, keine deiner Schlichen. Heute nicht. Prinz Inam ist der Sohn von König Catti und dazu noch mein Cousin. Wir sind ein Blut" Er fasste die Frau näher ins Auge:
"Eine falsche Geste von dir, Meonre, und du wirst für immer in den Norden verbannt", flüsterte er nachdrücklich.
Meonre verneigte sich geschmeidig: "Nein, nein, auf keinen Fall", antwortete sie: "Ich will hier bleiben, bei dir und der guten Lady"
"Dann benimm dich entsprechend"
Nessi hat ihre Unarten abgelegt, doch was mit Meonre geschehen soll, das muss ich mit Gerwina  noch bereden, dachte Eisu. Er hatte die beiden Sklavinnen aus dem Alten Volk von seinem Vater übernommen. Sie waren nützlich und lästig zugleich. Meonre jedoch mit ihren dunklen Künsten war vielleicht nicht nur lästig.

"Ich schwöre es beim tödlichen Auge von Balor. Ich werde das Bad der Gäste überwachen und dafür sorgen, dass es ihnen an nichts fehlt und dass sie gut entspannen", kicherte die Dienerin.
Geschickt schlängelte sich Meonre durch die Menge und war verschwunden. 

Nach dem langen Ritt hatte die Dobunni- Kriegerschar die Möglichkeiten zum Bad (auch wenn es eine Therme nach römischem Vorbild war) und das Anlegen frischer Kleidung nur zu gerne wahrgenommen. Das gab den Dienern und Dienerinnen auf dem Comuxhof genügend Zeit, Festmahl und Räume herzurichten.

Meister Cuno hatte begonnen, seine Harfe zu spielen. Er spielte weder heitere noch traurige Weisen, sondern Musik, die das Herz besänftigte und eine gelöste Stimmung schaffte.
So war die Stimmung auch eher heiter und aufgeregt, nicht bedrückt, als Eisu auf seine Gemahlin und seine Gäste wartete. ...
[Bild: 3_15_08_22_9_36_30.png]
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