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Schlafgemach der Hausherren
08-07-2024, 02:19 PM,
Beitrag #1
Schlafgemach der Hausherren
[Bild: Keltisches-Cubiculum.jpg]


Das ehemalige Gästezimmer für hochrangige und/ oder weibliche Gäste ist nun das Schlafgemach des Herren und der Herrin vom Comuxhof. Daneben befindet sich eine kleine Kammer für die Dienerschaft, nur durch eine Zwischentür getrennt
erstellt mit Perchance
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10-16-2024, 11:05 AM,
Beitrag #2
RE: Gästezimmer
Seit Eisu wusste, dass Clara ihn wahrhaftig besuchen würde, wurde das schönste Gästezimmer für sie geputzt und hergerichtet.
Der Kelte zeigte geradezu romantische Züge. Täglich kam er mit wilden Blumen, die in eine Vase gestellt - und am nächsten Morgen entsorgt werden mussten, denn derart wilde Geschöpfchen hielten es in geschlossenen Räumen nicht lange aus.
Aber das machte Eisu Ap Comux nichts aus, am nächsten Tag brachte er lächelnd neue....
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10-25-2024, 12:43 PM,
Beitrag #3
RE: Gästezimmer
Eisu Ap Comux begleitete Gerwina zu ihrem Zimmer und hat ihr alles gezeigt, auch den Nebenraum, wo Grunja schlaffen konnte und die kleine Messingglocke. Dann verließ Eisu den Raum. Nun konnte Gerwina alles selbst begutachten, während Grunja ihre Sachen in eine Truhe mit Sorgfalt verstaute. Das Gästezimmer war sehr elegant und wertvoll eingerichtet. In einer Vase standen frische Blumen mit schönen strahlendblauen Blüten. Es könnte ein romantischer Gruß von ihrem Fürsten sein, dachte Gerwina und lächelte freudig. Sie machte das Fenster auf und atmete tief die angenehme Luft ein, die mit einem ganzen Strom von Frische ins Zimmer drang.
Dann schaute sich Gerwina um und sah in einer Ecke ein Tischchen, auf dem eine Schüssel und ein Krug mit Wasser standen.
Sie zog sich aus und wusch ihr Gesicht, Hände, Hals und Arme, so wie es eben ging...  Das Balneum wird sie dann Morgen aufsuchen, heute war sie doch zu müde dafür. Grunja ließ ihre Haare runterfallen und kämmte sie lange und sorgfältig. Dann
half Grunja seiner Herrin beim Anziehen, Gerwina schaute sich im Spiegel und schien zufrieden zu sein.

"Grunja, komm, wie gehen", sagte Gabinia, nahm das Geschenk für ihren Fürsten in die Hand und trat hinaus. Die Comux Sklavin Nisca stand schon vor der Tür und führte die Frauen ins Officium...
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Vormund (Pater Familias): Aulus Gabinius Secundus [Sonnmar] (NSC)
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11-30-2024, 08:17 PM,
Beitrag #4
RE: Gästezimmer
<<<

Im Zimmer angekommen, verabschiedete sich Gerwina von Nisca und bat sie morgen früh zu wecken, damit sie sich für den Ausflug rechtzeitig vorbereiten konnte. Sie machte dann die Tür zu und schaute in den Nebenraum, wo ihre Magd Grunja tief schlief. Gabinia wollte sie nicht wecken, schüttelte nur den Kopf und machte dann Fenster auf. Die Sterne leuchteten sehr hell und waren zum Greifen nah, aber es wurde dann kalt im Zimmer und Gerwina machte das Fenster wieder zu und, nachdem sie die notwendigen Rituale vor dem Schlafengehen beendet hatte, legte sie sich ins Bett, das sehr bequem war und dachte an die Erlebnisse des Tages und an den schönen und aufregenden Abend mit ihrem Fürsten. Sie lächelte verträumt und sprach Frija an:

"Frija, schöne Göttin der Liebe, *
holde Herrin, mächtig des Zaubers.
Wir spürn Dich im Lächeln und zärtlicher Nähe,
in Freundschaft und Liebe von Körper und Geist.
Offen und magisch verzauberst Du Sinne,
die Sehnsucht der Seele von Dir wird geweckt.
Frei wie ein Vogel im Falkengewande
fliegst Du durch Midgard, Tochter des Njörd.
In meinem Herzen entfachst Du die Flamme,
Höre mir, Frija, schenk mir Deine Huld!"



*Michaela Macha
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Vormund (Pater Familias): Aulus Gabinius Secundus [Sonnmar] (NSC)
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03-04-2026, 07:21 PM,
Beitrag #5
RE: Schlafgemach der Hausherren
(08-07-2024, 02:19 PM)Eisu Ap Comux schrieb:
[Bild: Keltisches-Cubiculum.jpg]


Das ehemalige Gästezimmer für hochrangige und/ oder weibliche Gäste ist nun das Schlafgemach des Herren und der Herrin vom Comuxhof. Daneben befindet sich eine kleine Kammer für die Dienerschaft, nur durch eine Zwischentür getrennt
erstellt mit Perchance
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03-04-2026, 08:02 PM,
Beitrag #6
RE: Schlafgemach der Hausherren - Sommer 833
[Bild: Download_(1).jpg]

Auch wenn die Reisenden müde gewesen waren, und die Comux- Leute das wussten, wollten sie doch alle, nachdem die Ankömmlinge gebadet und sich umgekleidet hatten,  Lady Gerwina begrüßen und ihr Glück wünschen, so dass der Mond auf und wieder untergegangen war, bevor Eisu Comux Tatsachen schaffte und seine Braut kurzerhand auf die Arme nahm.
Einige der edlen Damen und Gerwinas persönliche Sklavinnen gaben dem Brautpaar das Geleit bis zur Schlafzimmertür. Dabei sangen sie mit klaren Stimmen eine altertümliche Weise:

"Nicht strenge Sitte soll fortan dich binden,
in uns’rer Mitte wirst du Schutz und Schwestern finden.
Komm an das Feuer, trink aus dem Becher unserer Ahnen,
wir flechten dein Schicksal..."


Nisca trat vor und gab schüchtern Lady Gerwina einen Kranz aus Blättern.
Die Frauen sangen weiter:

"Wir winden dir Segen aus Esche und Dorn,
vergangen ist gestern, du wirst neu geborn.
Mit Blättern des Waldes krönen wir dich....
Dein Haupt sei nun frei von der Last jener Welt,
weil Liebe dich sicher im Sturmwinde hält.“


Dann traten sie zurück. Eisu stieß mit einem Fuß die Tür auf und ließ sie donnernd hinter sich fallen.

Die Tür war sie geschlossen. Das erste Mal seit langem waren der Keltenfürst und seine Lady alleine. An der Feuerstelle brannte flackernd ein Feuer. Es warf rote und dunkle Schatten über das schöne Gesicht und die anmutige Gestalt der Gabinia.
Eisu streichelte sanft ihr Haar.

"Bist du glücklich, Gerwina-ma- rhun?", fragte er mit belegter Stimme. Hier war seine Braut, die er liebte und begehrte. Er, Eisu Ap Comux, war ganz und gar glücklich.
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03-06-2026, 03:53 PM,
Beitrag #7
RE: Schlafgemach der Hausherren
Nun war es so weit ... Am Ende der langen Reise zum Comux-Hof stand das wichtigste Ereignis für die Jungvermählten bevor: die langersehnte Hochzeitsnacht, die ihre traumhafte Hochzeit krönen und ihnen ein Leben lang in Erinnerung bleiben würde.
Nach dem Baden hatte Gerwina ihre weiße seidene Tunika, die mit kleinen Perlen besetzt war, angezogen, die ihr Sergia Viola geschenkt hatte. Das lange Haar fiel ihr in sanften Wellen herunter. Die Comux-Leute warteten bereits auf die beiden, sie begrüßten Gerwina herzlich und wünschten ihr Glück. Sie bedankte sich und schenkte den Anwesenden ihr schönstes Lächeln.
Dann nahm der Fürst seine Lady auf die Arme und trug sie ins Schlafzimmer. Mehrere Damen und auch Gerwinas Dienerinnen begleiteten die Jungvermählten bis zur Schlafzimmertür, während sie alte Lieder sangen. Dabei bekam Gerwina einen Kranz von Nisca und nickte dankend. Von diesem herzlichen Empfang war Gabinia sehr berührt und sie wusste das zu schätzen.

Als sie das Schlafgemach erreichten, stieß Eisu mit einem Fuß die Tür auf und schlug sie dann mit einem Krachen hinter sich zu.
Die Abenddämmerung senkte sich bereits über das Anwesen des keltischen Fürsten, während an der Feuerstelle im Zimmer ein knisterndes Feuer die Wände in ein warmes und einladendes Licht tauchte. Eisu Ap Comux, stark und majestätisch in seiner Ausstrahlung, streichelte sanft Gerwinas Haar. "Gerwina-ma-rhun, bist du glücklich?", fragte er mit seiner tiefen, wohlklingenden Stimme.

Gabinia legte ihre Hände um seinen Hals und sah in seine schönen blauen Augen. "Ja, mein liebster Eisu", antwortete sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. In diesem Augenblick fühlte sie sich wie in einem Traum, erfüllt von Freude und Liebe. Aber in ihrem Inneren spürte sie eine Unruhe. Der Gedanke daran, dass sie noch Jungfrau war, ließ ihr Herz schneller schlagen. Was, wenn sie versagte?  Sie hob den Blick und sah in sein Gesicht. Die Liebe, die sie dort entdeckte, gab ihr Mut.
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Vormund (Pater Familias): Aulus Gabinius Secundus [Sonnmar] (NSC)
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03-06-2026, 05:38 PM,
Beitrag #8
RE: Schlafgemach der Hausherren
Auch Eisu war zunächst befangen. Die Frauen, die die alten Sitten befolgten, schliefen mit Jünglingen, die ihnen gefielen oder gaben sich im Lichte der Beltanefeuer hin, und wenn sie ein Beltanekind bekamen, so war das der Segen der Weißen Göttin. Ein Kind gehörte zu seiner Mutter und desweiteren zu ihrem Clan. Aber die Römer hattren ihre eigenen Gesetze ins Land gebracht, und eines davon war, dass eine Braut noch jungfräulich war, wenn sie sich das erste Mal vermählte. Eisu wollte Gerwina weder erschrecken noch ihr wehtun. Er setzte sich zu ihr. Aber ohne Scheu schlang seine Frau ihre Arme um seinen Hals. Sie sagte ihm, dass sie glücklich war. Ihre Meeresaugen strahlten vor Glück. Keine Falschheit, keine Furcht lagen darin, nur Liebe. Der Dobunni-Fürst schluckte, so sehr ging sein Herz ihm auf.
"Möchtest du mich ansehen?", fragte er aus einer plötzlichen Eingebung heraus. Erb ließ sich Zeit, sein Gewand abzulegen, drehte sich so, dass Gabinia Clara seinen muskulösen Leib mit dem Pferdetatoo auf der Schulter sehen konnte, seine schlanke Taille und seinen Bauchnabel. Sein Körperhaar war kupferrot wie das auf seinem Kopf. Dann legte Eisu seine Hose ab, nahm Claras Hand und legte sie auf seine Hüfte. Seine Haut war dort weich und warm. Sie sollte ihn ansehen dürfen, sie sollte wissen, dass er warm und gut war, dass er nie etwas tun würde, was sie verletzte, dass er ehrlich war und das nichts zwischen ihnen stand.
Ein wenig neugierig war Eisu Ap Comux aber schon: Gefiel Lady Gerwina denn das, was sie sah?
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03-08-2026, 01:44 PM,
Beitrag #9
RE: Schlafgemach der Hausherren
In der stillen und geheimnisvollen Atmosphäre der Hochzeitsnacht, umgeben von dem sanften Duft von Blumen, fragte Eisu Ap Comux seine Braut, ob sie ihn ansehen wollte. Was er damit meinte, hat er ihr gleich vorgeführt: Er sah sie an und stand auf, und hat dann seine Kleidung Stück für Stück abgelegt.

Gerwina war alles andere als scheu, aber als ihr Bräutigam sich vor ihren Augen entkleidet hatte und sie seine nackte Gestalt erblickte – spürte sie, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Ihre Augen waren weit geöffnet und ein Hauch von Verwirrung lag in ihrem Blick, während sie ihn musterte. Die junge Frau war noch sehr unerfahren, sie fühlte sich in dieser intimen Situation etwas verlegen und spürte, wie eine Flut von Gefühlen in ihr aufstieg: Scham, Neugier und ... Zärtlichkeit. Hier stand der keltische Fürst Eisu Ap Comux vor ihr in seiner männlichen Pracht, stark und anmutig und es gefiel ihr, was sie sah. Und die Anziehungskraft, die er ausstrahlte, ließ ihr Herz schneller schlagen.

Dann nahm Eisu ihre Hand und legte sie auf seine Hüfte. Sie berührte leicht seine warme Haut, dann wanderte ihre Hand sanft nach oben zu seiner Brust. Sie kräuselte seine roten Brusthärchen und flüsterte in sein Ohr: "Mein schöner Brummbär, möchtest du auch deine Lady so sehen?" Dabei stieg in ihr ein Gefühl von innerlicher Freude und Wärme auf und in ihren Augen leuchtete ein geheimnisvoller Glanz...
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Vormund (Pater Familias): Aulus Gabinius Secundus [Sonnmar] (NSC)
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03-09-2026, 06:26 PM,
Beitrag #10
RE: Schlafgemach der Hausherren
Gerwina errötete; in ihr kämpften mädchenhafte Scheu und Neugier und Begehren. 
"Nicht strenge Sitte soll fortan dich binden,hatten die Frauen gesungen: vergangen ist gestern, du wirst neu geborn. Dein Haupt sei nun frei von der Last jener Welt,
weil Liebe dich sicher im Sturmwinde hält.“

Rom war weit weg. Hier lebte das alte, wilde Keltentum, das hieß, seinem Herzen zu folgen. In Eisus Herzen lag keine Falschheit; Gerwina war glücklich. Brummbär nannte sie ihn, ach ja, bei ihrer ersten Begegnung hatte er Trübsal geblasen, weil seine Verlobte sich in einen anderen Krieger verliebt hatte. Ihre Herzen waren frei. Das Mädchen damals hatte gewählt, und nun wählte seine Lady Gerwina.
- "Mein schöner Brummbär, möchtest du auch deine Lady so sehen?" - wie tapfer sie war! So hatte sie Argante geritten, obwohl das graue Pferd in dem Ruf stand, die Ceffylau dŵr selbst hätten es geboren....
Gabinia Claras Augen leuchteten in Meeresglanz. Das Land, und die Herrin vom See gaben ihr ihren Segen.
Auf diese Frage gab es nur eine Antwort:
"Das will ich, Lady-ma- rhun, das will ich von ganzem Herzen", sprach Eisu Ap Comux bedächtig.
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