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		<title><![CDATA[Forum - Iscalis]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 06:48:57 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Zweisamkeit am Fluss]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=978</link>
			<pubDate>Wed, 30 Jul 2025 16:00:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=73">Narcissus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=978</guid>
			<description><![CDATA[Ein Picknick vorzubereiten, war nicht so leicht und schnell, wie man meinen konnte. Narcissus hatte sich die Hilfe eines jungen Burschen aus der Stadt eingekauft, der ihm die Sachen besorgt hatte, die er brauchte. Am Wegesrand an einem Baum hing nun ein rotes Band, das seinem Gast zeigen würde, wo er hin musste. Ein schmaler Pfad war zwischen die Büsche getreten und führte auf eine winzige Lichtung gleich am Fluss, der träge über ein flaches Kiesbett plätscherte. Zwischen den Bäumen konnte man noch ein paar Gebäude der Stadt erkennen, doch um sie herum war nichts als Grün und sie würden ungestört sein. Es war ein perfekter Ort, den Narcissus schon eine Weile kannte. Das Pferd stand ungestört zwischen den Bäumen, weit genug weg, um sie nicht zu behelligen. Eine große Decke lag auf dem Boden und zwei Körbe beherbergten allerhand Leckereien und Wein und noch eine Decke, falls es kühl werden würde. Sein Chiton und der Überwurf hingen auf einem Ast und seine Sandalen standen darunter. Er trug nur ein Lendentuch und würde mehr auch nicht brauchen, wenngleich er sich einen Spaß gemacht hatte und sich einen kleinen Kranz aus Zweiglein mit Beeren auf den Kopf gesetzt hatte. Er wusste, dieser kleine Ort würde seinem Furius gefallen - wenn auch nicht so sehr wie er selbst. Vielleicht hatte ja die kleine Eifersucht wegen seiner Äußerungen über Caecilius Taurus den Patrizier ja sogar etwas angeheizt, obwohl Narcissus sich erhoffte, wenigstens die Gelegenheit zu bekommen, ihn zuvor mit ein paar Trauben füttern zu können. Nah bei ihm zu liegen, in seinen Armen... Ja, Saturninus' Fehler waren dem blonden Hetären nur zu bewusst und es machte ihm Spaß, sie auszunutzen und ihn vielleicht ein wenig dafür zu strafen. Doch er schätzte Saturninus nichtsdestotrotz, verbrachte gern seine Zeit mit ihm und liebte dessen Bewunderung.<br />
Der Himmel wurde langsam dunkler, der Streifen hinter den Bäumen oranger. Der Abend kam und hoffentlich auch bald sein Saturninus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Picknick vorzubereiten, war nicht so leicht und schnell, wie man meinen konnte. Narcissus hatte sich die Hilfe eines jungen Burschen aus der Stadt eingekauft, der ihm die Sachen besorgt hatte, die er brauchte. Am Wegesrand an einem Baum hing nun ein rotes Band, das seinem Gast zeigen würde, wo er hin musste. Ein schmaler Pfad war zwischen die Büsche getreten und führte auf eine winzige Lichtung gleich am Fluss, der träge über ein flaches Kiesbett plätscherte. Zwischen den Bäumen konnte man noch ein paar Gebäude der Stadt erkennen, doch um sie herum war nichts als Grün und sie würden ungestört sein. Es war ein perfekter Ort, den Narcissus schon eine Weile kannte. Das Pferd stand ungestört zwischen den Bäumen, weit genug weg, um sie nicht zu behelligen. Eine große Decke lag auf dem Boden und zwei Körbe beherbergten allerhand Leckereien und Wein und noch eine Decke, falls es kühl werden würde. Sein Chiton und der Überwurf hingen auf einem Ast und seine Sandalen standen darunter. Er trug nur ein Lendentuch und würde mehr auch nicht brauchen, wenngleich er sich einen Spaß gemacht hatte und sich einen kleinen Kranz aus Zweiglein mit Beeren auf den Kopf gesetzt hatte. Er wusste, dieser kleine Ort würde seinem Furius gefallen - wenn auch nicht so sehr wie er selbst. Vielleicht hatte ja die kleine Eifersucht wegen seiner Äußerungen über Caecilius Taurus den Patrizier ja sogar etwas angeheizt, obwohl Narcissus sich erhoffte, wenigstens die Gelegenheit zu bekommen, ihn zuvor mit ein paar Trauben füttern zu können. Nah bei ihm zu liegen, in seinen Armen... Ja, Saturninus' Fehler waren dem blonden Hetären nur zu bewusst und es machte ihm Spaß, sie auszunutzen und ihn vielleicht ein wenig dafür zu strafen. Doch er schätzte Saturninus nichtsdestotrotz, verbrachte gern seine Zeit mit ihm und liebte dessen Bewunderung.<br />
Der Himmel wurde langsam dunkler, der Streifen hinter den Bäumen oranger. Der Abend kam und hoffentlich auch bald sein Saturninus.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[ Zwischen Iscalis und Lindinis] Fahndung nach Madoc]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=678</link>
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 10:00:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=678</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-22-2024, 07:53 PM)</span>Lucius Petilius Rufus schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=9877#pid9877" class="quick_jump"></a></cite><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513&amp;pid=9877#pid9877" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">“Schickt der Legio II den Befehl, dass sie drei Centurien und die Reiterei abstellen soll, das Gebiet von entlaufenen Sklaven und Räubern zu säubern. Aber die Zivilbevölkerung soll nicht wieder drangsaliert werden! Wenn ich wieder Klageschriften keltischer Dörfer kriege, die nichts mit den Räubern zu tun haben, rollen Köpfe. Macht ihnen das eindrücklich klar! Und dann… wen haben wir hier? Lucius Volumnius! Schickt ihn zusammen mit einer entsprechenden Eskorte nach Iscalis. Als Haruspex sollte er der Aufgabe gewachsen sein. Und schickt noch zwei Contubernien der hiesigen Vigilen mit, nach Wahl des Praefectus hier.....</span></span></span></blockquote><br />
<br />
Der LAPP hatte auf das <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=510&amp;pid=9638#pid9638" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hilfsersuchen</a> von Iscalis reagiert und Truppen in Bewegung gesetzt. Mehr oder weniger kehrte wieder Ruhe im Land ein. Die bei der Explosion freigekommenen Minensklaven waren, wenn sie konnten, oft zurück in ihre Heimat geflohen. Aber es gab auch die Verzweifelten, diejenigen, die nichts mehr hatten, wohin sie gehen konnten. Und es gab diejenigen, die von Anfang an Verbrecher gewesen und ihre Strafe in den Minen verbüßt hatten. <br />
Diesmal war auch die keltische Bevölkerung froh, dass die Römer sich diesem Problem annahmen. Die Räuberbanden machten keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Besatzern. Doch die Soldaten befolgten den Befehl des Petilius Rufus, die Schuldigen zu bestrafen, die Unschuldigen aber zu beschützen. Damit gewann der Statthalter einige Herzen für Rom.<br />
<br />
Wer geraubt und gemordet hatte, wurde an der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=483&amp;pid=6153#pid6153" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Straße nach Lindinis </a>gekreuzigt. Das waren teilweise so viele, dass sich die Eigentümer der Landgüter beklagten, dass man wegen des Gestanks die Römerstraße kaum noch benutzen konnte.<br />
<br />
Saturninus jedoch ertrug den Gestank, wenn er - nicht täglich, aber ab und zu, die Strecke abritt. Er zwang sich dazu, den Gekreuzigten in die Gesichter zu schauen, ihr Stöhnen und ihr Weinen zu hören.<br />
<br />
<br />
Der Furius hatte den <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=640" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Raubüberfall</a>  nicht vergessen, bei dem er nur davon gekommen war, weil zwei Kelten ihm das Leben gerettet hatten.<br />
<br />
Doch <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=76" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">der Mann</a>, den er zu finden hoffte, war niemals unter denen, die am Kreuz hingen<br />
<br />
Saturninus wusste genau, wie er ausgesehen hatte. Er beschloss, ein eigenes Kopfgeld auf den Anführer der Räuberbande auszusetzen. <br />
<br />
Geld verlieh der Gerechtigkeit manchmal Flügel. <br />
<br />
Er grüßte den wachhabenden Offizier und gab ihm eine Beschreibung zur Hand, den Namen des Täters kannte er allerdings nicht, der war ihm nie verraten worden. Furiersklaven hingen den Aufruf  auch in der Stadt auf. <br />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="tborder" style="width:65%;"><tr> <td valign="top" align="left" style="background: url(images/kisspng-paper-oben.png);"> <p>
<br />
<br />
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<br />
</p>
</td></tr><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/kisspng-paper-mitte.png);"><p>
<br />
 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Der edle Ti. Furius Saturninus setzt </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">M Sesterzen - in Worten tausend Sesterze -</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">auf den Kopf des Räuberhauptmann aus, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">der ihn am 16. Februar </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">auf dem Weg zwischen dem Sereneum und </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Cheddar überfallen hat.</span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Gesucht wegen: Raubüberfall, Mordversuch, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Flucht und Tötung eines Sklaven</span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Beschreibung: Kelte, vermutlich entlaufener</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Minensklave, mindestens sechs Fuß groß, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">rotblondes Haar, blaue Augen, etwa dreißig </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Jahre alt, spricht gut Latein.</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Er ist mit einer Gruppe von mindestens vier</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Räubern unterwegs. </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Sie haben </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Pferde und sind mit Schwertern, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Streitäxten</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">und Knüppeln bewaffnet.</span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Für Hinweise an die Legion </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">oder hiesigen Behörde, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">die zur Ergreifung des Verbrechers </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">führen, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">bezahle ich hundert Sesterzen. </span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">VORSICHT - er ist gefährlich!</span><br />
</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7P5mvZsy/Siegel-Furius-Saturninus-Pers-150-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Siegel-Furius-Saturninus-Pers-150-1.png]" class="mycode_img" /></a></span></div>
<br />
</p></td></tr><tr ><td   valign="top" align="right" style="background: url(images/kisspng-paper-unten.png);"><p>
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</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-22-2024, 07:53 PM)</span>Lucius Petilius Rufus schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=9877#pid9877" class="quick_jump"></a></cite><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513&amp;pid=9877#pid9877" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">“Schickt der Legio II den Befehl, dass sie drei Centurien und die Reiterei abstellen soll, das Gebiet von entlaufenen Sklaven und Räubern zu säubern. Aber die Zivilbevölkerung soll nicht wieder drangsaliert werden! Wenn ich wieder Klageschriften keltischer Dörfer kriege, die nichts mit den Räubern zu tun haben, rollen Köpfe. Macht ihnen das eindrücklich klar! Und dann… wen haben wir hier? Lucius Volumnius! Schickt ihn zusammen mit einer entsprechenden Eskorte nach Iscalis. Als Haruspex sollte er der Aufgabe gewachsen sein. Und schickt noch zwei Contubernien der hiesigen Vigilen mit, nach Wahl des Praefectus hier.....</span></span></span></blockquote><br />
<br />
Der LAPP hatte auf das <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=510&amp;pid=9638#pid9638" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hilfsersuchen</a> von Iscalis reagiert und Truppen in Bewegung gesetzt. Mehr oder weniger kehrte wieder Ruhe im Land ein. Die bei der Explosion freigekommenen Minensklaven waren, wenn sie konnten, oft zurück in ihre Heimat geflohen. Aber es gab auch die Verzweifelten, diejenigen, die nichts mehr hatten, wohin sie gehen konnten. Und es gab diejenigen, die von Anfang an Verbrecher gewesen und ihre Strafe in den Minen verbüßt hatten. <br />
Diesmal war auch die keltische Bevölkerung froh, dass die Römer sich diesem Problem annahmen. Die Räuberbanden machten keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Besatzern. Doch die Soldaten befolgten den Befehl des Petilius Rufus, die Schuldigen zu bestrafen, die Unschuldigen aber zu beschützen. Damit gewann der Statthalter einige Herzen für Rom.<br />
<br />
Wer geraubt und gemordet hatte, wurde an der <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=483&amp;pid=6153#pid6153" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Straße nach Lindinis </a>gekreuzigt. Das waren teilweise so viele, dass sich die Eigentümer der Landgüter beklagten, dass man wegen des Gestanks die Römerstraße kaum noch benutzen konnte.<br />
<br />
Saturninus jedoch ertrug den Gestank, wenn er - nicht täglich, aber ab und zu, die Strecke abritt. Er zwang sich dazu, den Gekreuzigten in die Gesichter zu schauen, ihr Stöhnen und ihr Weinen zu hören.<br />
<br />
<br />
Der Furius hatte den <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=640" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Raubüberfall</a>  nicht vergessen, bei dem er nur davon gekommen war, weil zwei Kelten ihm das Leben gerettet hatten.<br />
<br />
Doch <a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&amp;uid=76" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">der Mann</a>, den er zu finden hoffte, war niemals unter denen, die am Kreuz hingen<br />
<br />
Saturninus wusste genau, wie er ausgesehen hatte. Er beschloss, ein eigenes Kopfgeld auf den Anführer der Räuberbande auszusetzen. <br />
<br />
Geld verlieh der Gerechtigkeit manchmal Flügel. <br />
<br />
Er grüßte den wachhabenden Offizier und gab ihm eine Beschreibung zur Hand, den Namen des Täters kannte er allerdings nicht, der war ihm nie verraten worden. Furiersklaven hingen den Aufruf  auch in der Stadt auf. <br />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="tborder" style="width:65%;"><tr> <td valign="top" align="left" style="background: url(images/kisspng-paper-oben.png);"> <p>
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</td></tr><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/kisspng-paper-mitte.png);"><p>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Der edle Ti. Furius Saturninus setzt </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">M Sesterzen - in Worten tausend Sesterze -</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">auf den Kopf des Räuberhauptmann aus, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">der ihn am 16. Februar </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">auf dem Weg zwischen dem Sereneum und </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Cheddar überfallen hat.</span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Gesucht wegen: Raubüberfall, Mordversuch, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Flucht und Tötung eines Sklaven</span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Beschreibung: Kelte, vermutlich entlaufener</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Minensklave, mindestens sechs Fuß groß, </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">rotblondes Haar, blaue Augen, etwa dreißig </span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Jahre alt, spricht gut Latein.</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Er ist mit einer Gruppe von mindestens vier</span><br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Räubern unterwegs. </span><br />
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<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Pferde und sind mit Schwertern, </span><br />
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<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">Für Hinweise an die Legion </span><br />
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<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">bezahle ich hundert Sesterzen. </span><br />
<br />
<span style="color: #00369b;" class="mycode_color">VORSICHT - er ist gefährlich!</span><br />
</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/7P5mvZsy/Siegel-Furius-Saturninus-Pers-150-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Siegel-Furius-Saturninus-Pers-150-1.png]" class="mycode_img" /></a></span></div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Raubüberfall]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=640</link>
			<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 10:30:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=640</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/c48VBngL/berfall.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: berfall.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (02-16-2024, 10:26 AM)</span>Tiberius Furius Saturninus schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=9292#pid9292" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Urbicus war zwar nicht so stark wie Seasnán oder Leon, dafür aber war er der bessere Reiter, und auch er konnte mit einem Kampfstock umgehen. Beide waren sie in einfache wollene Kapuzenmäntel gekleidet und führten nur ein paar Münzen in einem Beutel mit sich. Saturninus hatte seinen Mantel allerdings mit einer besonders schön gearbeiteten  Fibel geschlossen:<br />
</span></span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><img src="https://i.postimg.cc/1tmk0bp7/Wappen-Furier-klein-kompr.png" loading="lazy"  width="100" height="100" alt="[Bild: Wappen-Furier-klein-kompr.png]" class="mycode_img" /></span></span></div>
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Dazu hatte er, da sie nun außerhalb der Stadt waren, den Gladius seines Vaters dabei, sicher war sicher. Er beherrschte den Schwertkampf so gut, wie ein patrizischer junger Mann, der allerdings schon etliche Zeit aus der Übung war, eben auf dem Marsfeld dazu ausgebildet worden war</span></span></blockquote><br />
Nach <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=566&amp;pid=9292#pid9292" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">seinem Besuch im Sereneum</a> ritten Saturninus und sein Sklave Urbicus auf ihren beiden Mietpferden über Cheddar nach Iscalis zurück. <br />
Mittlerweile war es spät, keine drei Stunden mehr bis Sonnenuntergang. Der Himmel hatte sich bezogen, und erste Tropfen fielen herab.<br />
<br />
Wie schon auf dem Hinritt beschlossen sie, wieder die Furt des Iscaflusses zu überqueren. Die Zeit der Schneeschmelze war vorüber und der Isca führte zwar noch Wasser, aber das war breit und träge. In wenigen Wochen schon würden sich aus dem Sumpf eine Menge Stechmücken erheben,  bereit die Bevölkerung von Iscalis zu plagen und das Fieber zu bringen.<br />
Die Römerstraße über die Brücke war zwar sicherer, aber sie bedeutete einen Umweg. <br />
<br />
Der Weg zum Fluss führte Herr und Sklave durch einen Ulmenwald. Hier gab es nur einen schlammigen Pfad, und der Hufschlag der Pferde waren kaum zu vernehmen. Ein Eichelhäher warnte, und die Luft war, obgleich kühl, doch noch irgendwie drückend. Die Herbststürme hatten einige der Baumriesen umgestürzt, links und rechts oder auch über dem Weg lagen sie, und ab und zu mussten Saturninus und Urbicus absteigen, um die Pferde drum herum zu führen.<br />
<br />
Saturninus hörte ein Summen direkt an seinem Ohr und schlug mit der flachen Hand zu: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Moskitos und das so früh im Jahr!"</span></span>, sagte er ärgerlich:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bin ich froh, wenn endlich diese Auguren kommen, um die Trockenlegung einzuleiten! Wann sind wir aus diesem Wald draußen?"</span></span><br />
<br />
Urbicus, der dunkelhaarig, klein und behend war, grinste in sich hinein, weil sein Herr sich gerade selbst eine Ohrfeige versetzt hatte:<br />
" Nicht mehr lange, Dominus, dann überqueren wir den Isca und danach können wir schon die Häuser von Cheddar sehen"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Na hoffentlich"</span>,</span> erwiderte Saturninus. Falls es doch noch regnen würde, konnten sie in Cheddar Unterschlupf finden, am liebsten bei <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Furiana Deirdre</span> und seinem Söhnchen Tiberius, oder auch bei der Dorfältesten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ceridwen. </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/c48VBngL/berfall.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: berfall.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (02-16-2024, 10:26 AM)</span>Tiberius Furius Saturninus schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=9292#pid9292" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Urbicus war zwar nicht so stark wie Seasnán oder Leon, dafür aber war er der bessere Reiter, und auch er konnte mit einem Kampfstock umgehen. Beide waren sie in einfache wollene Kapuzenmäntel gekleidet und führten nur ein paar Münzen in einem Beutel mit sich. Saturninus hatte seinen Mantel allerdings mit einer besonders schön gearbeiteten  Fibel geschlossen:<br />
</span></span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><img src="https://i.postimg.cc/1tmk0bp7/Wappen-Furier-klein-kompr.png" loading="lazy"  width="100" height="100" alt="[Bild: Wappen-Furier-klein-kompr.png]" class="mycode_img" /></span></span></div>
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Dazu hatte er, da sie nun außerhalb der Stadt waren, den Gladius seines Vaters dabei, sicher war sicher. Er beherrschte den Schwertkampf so gut, wie ein patrizischer junger Mann, der allerdings schon etliche Zeit aus der Übung war, eben auf dem Marsfeld dazu ausgebildet worden war</span></span></blockquote><br />
Nach <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=566&amp;pid=9292#pid9292" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">seinem Besuch im Sereneum</a> ritten Saturninus und sein Sklave Urbicus auf ihren beiden Mietpferden über Cheddar nach Iscalis zurück. <br />
Mittlerweile war es spät, keine drei Stunden mehr bis Sonnenuntergang. Der Himmel hatte sich bezogen, und erste Tropfen fielen herab.<br />
<br />
Wie schon auf dem Hinritt beschlossen sie, wieder die Furt des Iscaflusses zu überqueren. Die Zeit der Schneeschmelze war vorüber und der Isca führte zwar noch Wasser, aber das war breit und träge. In wenigen Wochen schon würden sich aus dem Sumpf eine Menge Stechmücken erheben,  bereit die Bevölkerung von Iscalis zu plagen und das Fieber zu bringen.<br />
Die Römerstraße über die Brücke war zwar sicherer, aber sie bedeutete einen Umweg. <br />
<br />
Der Weg zum Fluss führte Herr und Sklave durch einen Ulmenwald. Hier gab es nur einen schlammigen Pfad, und der Hufschlag der Pferde waren kaum zu vernehmen. Ein Eichelhäher warnte, und die Luft war, obgleich kühl, doch noch irgendwie drückend. Die Herbststürme hatten einige der Baumriesen umgestürzt, links und rechts oder auch über dem Weg lagen sie, und ab und zu mussten Saturninus und Urbicus absteigen, um die Pferde drum herum zu führen.<br />
<br />
Saturninus hörte ein Summen direkt an seinem Ohr und schlug mit der flachen Hand zu: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Moskitos und das so früh im Jahr!"</span></span>, sagte er ärgerlich:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bin ich froh, wenn endlich diese Auguren kommen, um die Trockenlegung einzuleiten! Wann sind wir aus diesem Wald draußen?"</span></span><br />
<br />
Urbicus, der dunkelhaarig, klein und behend war, grinste in sich hinein, weil sein Herr sich gerade selbst eine Ohrfeige versetzt hatte:<br />
" Nicht mehr lange, Dominus, dann überqueren wir den Isca und danach können wir schon die Häuser von Cheddar sehen"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Na hoffentlich"</span>,</span> erwiderte Saturninus. Falls es doch noch regnen würde, konnten sie in Cheddar Unterschlupf finden, am liebsten bei <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Furiana Deirdre</span> und seinem Söhnchen Tiberius, oder auch bei der Dorfältesten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ceridwen. </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Drache und Adler]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=628</link>
			<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 16:13:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=628</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/GhdQ6spK/Drache-und-Adler.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Drache-und-Adler.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
Die Erde bebte. Es war wie das Grollen aus dem Magen eines hungrigen Tieres. Erst konnte man es für ein anziehendes Gewitter halten, doch der Blick in den Himmel verriet, dass dieser völlig klar war. Eisblau wölbte er sich über Iscalis, kein Wölkchen war in Sicht.<br />
<br />
Dann stieg eine graue Wolke aus nordwestlicher Richtung auf, direkt von da, wo die Silber- und Bleiminen von Iscalis lagen. Sie schien aus Staub oder Asche zu bestehen, niemals hatte man so etwas gesehen. Den Göttern sein Dank wehte an diesem Tag der Wind aus Westen. So schlug sie nicht über der Stadt nieder, sondern wurde weiter in die Berge getrieben.<br />
<br />
Gegen Nachmittag kehrten die ersten Ochsenwagenbetreiber zurück und berichteten, dass die Zufahrtsstraße, über die Silber und Blei nach draußen und Sklaven nach drinnen getrieben wurden, ganz und gar mit Geröll und großen Steinbrocken verschüttet war. Niemand kam heraus und niemand hinein. Andere sprachen von seltsamen Schatten auf der Erde und eigentümlichen Schreien in der Luft.<br />
<br />
Ritter Decimus Balventius Varro hatte vor Einbruch dieses Herbstes die Minenpacht an seinen Standesgenossen Herius Marcius Galeo (NSC) abgegeben, um nach Rom zurückzukehren. * <br />
Galeo selbst war ein treuer Sachwalter des Kaisers, ohne jegliche Sentimentalität und ohne jegliche Phantasie.<br />
<br />
Der Ritter saß gerade bei einem frugalen Mahl in seiner Villa, als ihn die Nachricht von der Explosion erreichte. So schnell hätte man dem bereits älteren, sehnigen Mann nicht zugetraut, sich zu erheben, dabei fast den Tisch umzuwerfen und ein Pferd satteln zu lassen.<br />
<br />
Nur begleitet von seinem engsten Gefolge kam er in der Zivilverwaltung an. Um keine Zeit zu verlieren, hatte er sich unterwegs informieren lassen: <br />
Die Mine war wohl eingestürzt, die sich darin befindenden Wachen und Sklaven vom Schutt begraben. Die Zufahrtsstraße nach Iscalis war verschüttet. Das Silber verloren.  Es war nichts weniger als eine Katastrophe, die die aufstrebende Stadt Iscalis heimgesucht hatte. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color">*  Sim off: Ist mit dem Spieler abgesprochen </span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/GhdQ6spK/Drache-und-Adler.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Drache-und-Adler.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
Die Erde bebte. Es war wie das Grollen aus dem Magen eines hungrigen Tieres. Erst konnte man es für ein anziehendes Gewitter halten, doch der Blick in den Himmel verriet, dass dieser völlig klar war. Eisblau wölbte er sich über Iscalis, kein Wölkchen war in Sicht.<br />
<br />
Dann stieg eine graue Wolke aus nordwestlicher Richtung auf, direkt von da, wo die Silber- und Bleiminen von Iscalis lagen. Sie schien aus Staub oder Asche zu bestehen, niemals hatte man so etwas gesehen. Den Göttern sein Dank wehte an diesem Tag der Wind aus Westen. So schlug sie nicht über der Stadt nieder, sondern wurde weiter in die Berge getrieben.<br />
<br />
Gegen Nachmittag kehrten die ersten Ochsenwagenbetreiber zurück und berichteten, dass die Zufahrtsstraße, über die Silber und Blei nach draußen und Sklaven nach drinnen getrieben wurden, ganz und gar mit Geröll und großen Steinbrocken verschüttet war. Niemand kam heraus und niemand hinein. Andere sprachen von seltsamen Schatten auf der Erde und eigentümlichen Schreien in der Luft.<br />
<br />
Ritter Decimus Balventius Varro hatte vor Einbruch dieses Herbstes die Minenpacht an seinen Standesgenossen Herius Marcius Galeo (NSC) abgegeben, um nach Rom zurückzukehren. * <br />
Galeo selbst war ein treuer Sachwalter des Kaisers, ohne jegliche Sentimentalität und ohne jegliche Phantasie.<br />
<br />
Der Ritter saß gerade bei einem frugalen Mahl in seiner Villa, als ihn die Nachricht von der Explosion erreichte. So schnell hätte man dem bereits älteren, sehnigen Mann nicht zugetraut, sich zu erheben, dabei fast den Tisch umzuwerfen und ein Pferd satteln zu lassen.<br />
<br />
Nur begleitet von seinem engsten Gefolge kam er in der Zivilverwaltung an. Um keine Zeit zu verlieren, hatte er sich unterwegs informieren lassen: <br />
Die Mine war wohl eingestürzt, die sich darin befindenden Wachen und Sklaven vom Schutt begraben. Die Zufahrtsstraße nach Iscalis war verschüttet. Das Silber verloren.  Es war nichts weniger als eine Katastrophe, die die aufstrebende Stadt Iscalis heimgesucht hatte. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color">*  Sim off: Ist mit dem Spieler abgesprochen </span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gefangen zwischen den Welten - Ein Nachhauseweg]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=622</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 08:55:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=91">Licinianus Owain</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=622</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=617&amp;pid=8794#pid8794" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
<br />
Die letzte Nacht hatte ich in Cheddar verbracht. In der Schmiede war es eiskalt gewesen, da ich tagsüber nicht hier gewesen war, um zu arbeiten. Im Gegensatz zur Casa war es in der Tat ungemütlicher. Anfangs hatte ich tatsächlich versucht, einzuschlafen. Aber es gelang mir nicht. Zu viele Gedanken und zu viel Wut, aber auch Schmerz geisterten in meinem Kopf herum. So konnte ich kein Auge zu machen. Diese ständigen Fragen, was ich nun tun sollte und was nicht, quälten mich die halbe Nacht. Sollte ich gehen oder bleiben? Aber gehen konnte ich nicht! Denn meine Tocher wollte ich nicht verlassen. Ich musste sie doch beschützen! Ich hatte mich sofort in den süßen kleinen Fratz verliebt! Und was war mit Aglaia und mir? Liebte sie mich wirklich oder war ich und unsere Ehe nur ein Mittel zum zum Zweck für sie? Antworten darauf fand ich nicht. In den frühen Morgenstunden war ich dann doch eingeschlafen.<br />
<br />
Völlig verkatert war ich ein paar Stunden später wieder aufgewacht, als es bereits hell war und draußen vor meiner Hütte bereits Geschäftigkeit herrschte. Ein paar Kunden aus Cheddar warteten dort bereits mit Aufträgen. bis ich mein Schmiedefeuer entzündete. <br />
Den Tag arbeitete ich so vor mich hin. Dadurch war ich wenigstens abgelenkt und musste nicht über all meine Probleme grübeln. Als es dann aber am späten Nachmittag wieder dunkel wurde, fragte ich mich, ob ich nach Iscalis reiten sollte, oder besser doch in Cheddar bleiben sollte. Dann kam aber noch Gruffudd, der Schreiner und brachte mir die Wiege aus Eschenholz vorbei, die ich bei ihm in Auftrag gegeben hatte. Nun überwog doch der Drang, mein Töchterchen zu sehen und ihr ihre neue Wiege zu schenken. Ich lud sie auf den Rücken meines Esels, nahm ihn am Zügel und lief neben ihm her bis nach Iscalis. <br />
<br />
Als ich in der Stadt angekommen war, war ich ziemlich durchgefroren. Zu allem Übel traf ich auf dem Weg zur Casa dann auch noch Narcissus. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Salve Narcissus,"</span> grüßte ich ihn und fragte mich, was der Kerl um diese Zeit hier auf der Straße machte. Eigentlich hätte ich ihn eher im Bett eines seiner Kunden vermutet. Ich blieb bei ihm stehen. Zwar hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis, mit ihm zu plaudern, aber ignorieren konnte ich ihn auch nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Verdammt kalt heute!"</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=617&amp;pid=8794#pid8794" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
<br />
Die letzte Nacht hatte ich in Cheddar verbracht. In der Schmiede war es eiskalt gewesen, da ich tagsüber nicht hier gewesen war, um zu arbeiten. Im Gegensatz zur Casa war es in der Tat ungemütlicher. Anfangs hatte ich tatsächlich versucht, einzuschlafen. Aber es gelang mir nicht. Zu viele Gedanken und zu viel Wut, aber auch Schmerz geisterten in meinem Kopf herum. So konnte ich kein Auge zu machen. Diese ständigen Fragen, was ich nun tun sollte und was nicht, quälten mich die halbe Nacht. Sollte ich gehen oder bleiben? Aber gehen konnte ich nicht! Denn meine Tocher wollte ich nicht verlassen. Ich musste sie doch beschützen! Ich hatte mich sofort in den süßen kleinen Fratz verliebt! Und was war mit Aglaia und mir? Liebte sie mich wirklich oder war ich und unsere Ehe nur ein Mittel zum zum Zweck für sie? Antworten darauf fand ich nicht. In den frühen Morgenstunden war ich dann doch eingeschlafen.<br />
<br />
Völlig verkatert war ich ein paar Stunden später wieder aufgewacht, als es bereits hell war und draußen vor meiner Hütte bereits Geschäftigkeit herrschte. Ein paar Kunden aus Cheddar warteten dort bereits mit Aufträgen. bis ich mein Schmiedefeuer entzündete. <br />
Den Tag arbeitete ich so vor mich hin. Dadurch war ich wenigstens abgelenkt und musste nicht über all meine Probleme grübeln. Als es dann aber am späten Nachmittag wieder dunkel wurde, fragte ich mich, ob ich nach Iscalis reiten sollte, oder besser doch in Cheddar bleiben sollte. Dann kam aber noch Gruffudd, der Schreiner und brachte mir die Wiege aus Eschenholz vorbei, die ich bei ihm in Auftrag gegeben hatte. Nun überwog doch der Drang, mein Töchterchen zu sehen und ihr ihre neue Wiege zu schenken. Ich lud sie auf den Rücken meines Esels, nahm ihn am Zügel und lief neben ihm her bis nach Iscalis. <br />
<br />
Als ich in der Stadt angekommen war, war ich ziemlich durchgefroren. Zu allem Übel traf ich auf dem Weg zur Casa dann auch noch Narcissus. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Salve Narcissus,"</span> grüßte ich ihn und fragte mich, was der Kerl um diese Zeit hier auf der Straße machte. Eigentlich hätte ich ihn eher im Bett eines seiner Kunden vermutet. Ich blieb bei ihm stehen. Zwar hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis, mit ihm zu plaudern, aber ignorieren konnte ich ihn auch nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Verdammt kalt heute!"</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Iscalis - Osttor]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=571</link>
			<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 12:39:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=24">Lucius Asinius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=571</guid>
			<description><![CDATA[*<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/Kcg3N0Qm/Stadttor-svedomskij-aleksandr-aleksandrovich-vorota-v-gorode-volterra-etruriya-fe78a4.jpg" loading="lazy"  width="300" height="200" alt="[Bild: Stadttor-svedomskij-aleksandr-aleksandro...fe78a4.jpg]" class="mycode_img" /><br />
</div>
<br />
<br />
Ein trüber grauer Tag - so tief zogen die Wolken, dass sie die Dächer der großen Mietshäuser fast zu streifen schienen, dahin - hatte über der Stadt Iscalis begonnen. Die Stadtbefestigung, die aus Pallisaden bestand, ragte über dem kahlgetretenen Boden auf. Vier junge Soldaten - Pedanius Nepos, Asinius Rufus, Lutatius Dexter und Ninnius Laevus <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=564&amp;pid=7760#pid7760" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">waren für eine dreitägige Wache am Tor eingeteilt </a>worden. Leute gingen unter ihrem wachsamen Blick ein- und aus, auch einige Karren hochbeladen mit Hausrat kamen an.<br />
Obenauf saßen Kinder, und die Erwachsenen, Männer wie Frauen, schoben und zogen ihre Karren  Meist waren es Arbeiter und Tagelöhner, die gehört hatten, dass man in Iscalis gutbezahlte Arbeit finden konnte. Doch auch manch keltischer Bauer hatte seine Scholle ganz verlassen, um in der Stadt sein Glück zu versuchen. Die römische Provinzstadt wirkte auf das Umland wie ein Magnet. <br />
<br />
Die jungen Soldaten fragten die Leute, wohin sie denn wollten, und ab und zu durchsuchten sie einen Wagen, wenn es so aussah, als sei mehr zu finden als Hausrat. Aber alles geschah in relativer Gelassenheit. Schließlich lebte man in diesem Teil Britannias in Frieden. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Aleksandr Svedomskiy, Public domain, via Wikimedia Commons </span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[*<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/Kcg3N0Qm/Stadttor-svedomskij-aleksandr-aleksandrovich-vorota-v-gorode-volterra-etruriya-fe78a4.jpg" loading="lazy"  width="300" height="200" alt="[Bild: Stadttor-svedomskij-aleksandr-aleksandro...fe78a4.jpg]" class="mycode_img" /><br />
</div>
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<br />
Ein trüber grauer Tag - so tief zogen die Wolken, dass sie die Dächer der großen Mietshäuser fast zu streifen schienen, dahin - hatte über der Stadt Iscalis begonnen. Die Stadtbefestigung, die aus Pallisaden bestand, ragte über dem kahlgetretenen Boden auf. Vier junge Soldaten - Pedanius Nepos, Asinius Rufus, Lutatius Dexter und Ninnius Laevus <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=564&amp;pid=7760#pid7760" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">waren für eine dreitägige Wache am Tor eingeteilt </a>worden. Leute gingen unter ihrem wachsamen Blick ein- und aus, auch einige Karren hochbeladen mit Hausrat kamen an.<br />
Obenauf saßen Kinder, und die Erwachsenen, Männer wie Frauen, schoben und zogen ihre Karren  Meist waren es Arbeiter und Tagelöhner, die gehört hatten, dass man in Iscalis gutbezahlte Arbeit finden konnte. Doch auch manch keltischer Bauer hatte seine Scholle ganz verlassen, um in der Stadt sein Glück zu versuchen. Die römische Provinzstadt wirkte auf das Umland wie ein Magnet. <br />
<br />
Die jungen Soldaten fragten die Leute, wohin sie denn wollten, und ab und zu durchsuchten sie einen Wagen, wenn es so aussah, als sei mehr zu finden als Hausrat. Aber alles geschah in relativer Gelassenheit. Schließlich lebte man in diesem Teil Britannias in Frieden. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">* Bildnachweis: Aleksandr Svedomskiy, Public domain, via Wikimedia Commons </span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Flucht zur Villa Claudia]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=499</link>
			<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 15:53:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=6">Claudianus Linos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=499</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=461&amp;pid=6331#pid6331" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;&lt;</a>  Ich war so was von verärgert über den schnellen Aufbruch bei dem Jubiläums fest. Schöner, vertrauter, vielleicht sogar intimer hatte ich mir das Vorgestellt. Auch wenn ich es die ganze zeit nicht wahrhaben wollte und zu sehr der verlorenen Liebe nach Sabina nachtrauerte, so war da klamm heimlich ein neues Gefühl in mir erwacht. Und jetzt wo ich es erkannt hatte wurde ich gestört. Gerade hatte ich Nathaira versucht zu trösten, denn ich vermutete sie war sehr enttäuscht, weil wir schon das Volksfest verlassen hatten. <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">„Nicht traurig sein, wir werden es uns zu Hause sehr gemütlich machen“,</span> als es ein schreckliches <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=461&amp;pid=6346#pid6346" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bumm </a>ertönte und die Erde zu beben begann. So etwas hatte ich noch nie erlebt, So schnell mich meine Füße trugen rannte ich weiter und zog meine Sklavin ohne Rücksicht hinter mir her. </span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Kaum in der Villa angekommen, schlug ich die Türe zu und stellte mich mit dem Rücken dagegen. Vor was oder wem ich uns damit schützen wollte wusste ich auch nicht. </span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=461&amp;pid=6331#pid6331" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;&lt;</a>  Ich war so was von verärgert über den schnellen Aufbruch bei dem Jubiläums fest. Schöner, vertrauter, vielleicht sogar intimer hatte ich mir das Vorgestellt. Auch wenn ich es die ganze zeit nicht wahrhaben wollte und zu sehr der verlorenen Liebe nach Sabina nachtrauerte, so war da klamm heimlich ein neues Gefühl in mir erwacht. Und jetzt wo ich es erkannt hatte wurde ich gestört. Gerade hatte ich Nathaira versucht zu trösten, denn ich vermutete sie war sehr enttäuscht, weil wir schon das Volksfest verlassen hatten. <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">„Nicht traurig sein, wir werden es uns zu Hause sehr gemütlich machen“,</span> als es ein schreckliches <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=461&amp;pid=6346#pid6346" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bumm </a>ertönte und die Erde zu beben begann. So etwas hatte ich noch nie erlebt, So schnell mich meine Füße trugen rannte ich weiter und zog meine Sklavin ohne Rücksicht hinter mir her. </span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Kaum in der Villa angekommen, schlug ich die Türe zu und stellte mich mit dem Rücken dagegen. Vor was oder wem ich uns damit schützen wollte wusste ich auch nicht. </span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Einsamkeit am Fluss]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=494</link>
			<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 10:16:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=68">Louarn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=494</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's like the wind through my tree</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's like the night next to me</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She leads me to moonlight only to burn me with the sun</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's taken my heart, she doesn't know what she's done</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">Feel her breath in my face, her body close to me</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Can't look in her eyes. She's out of my league.</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Just a fool to believe I'm anything she needs...</span></span></span></div>
<br />
Nachdem Niamh mit Cinead fortegritten war, war auch ich gegangen. Ich hatte mich nicht mehr zu ihr umgesehen, denn das hätte ohnehin keinen Zweck gehabt. Wahrscheinlich hatte nie irgend etwas, das ich für sie getan hatte, einen Zweck gehabt und ich hatte mir nur Dinge schöngeredet, die von vornherein verdammt waren. Wahrscheinlich war ich einfach nur ein riesengroßer Idiot. Erst die Sache mit Raven, die natürlich unsere Schwester sein musste, was natürlich auch niemals gehen konnte. Und die mir auch sehr klar gesagt hatte, dass bei ihr die Aufgabe immer an allererster Stelle stehen würde und ich nicht einmal unter den unwahrscheinlichsten Umständen eine Chance gehabt hätte. Nein, eher wollte sie noch Calum heiraten, als auch nur etwas anderes in Erwägung zu ziehen. Nicht, dass besonders viel zwischen uns gewesen wäre, das irgendeine andere Reaktion hätte rechtfertigen können. Nur ein einzelner Kuss, den ich mir auch noch gestohlen hatte und zu dem sie erst überredet werden musste. <br />
Und jetzt die Sache mit Niamh. Da war mehr gewesen. Sehr viel mehr. Ich hatte zu zweifeln angefangen, ob ein anderes Leben nicht doch möglich gewesen wäre. Ich hatte von ihr geträumt. Öfter, als ich zugeben wollte. Ich hatte für sie gekämpft, zwei Mal, und getötet. Aber das, was sie wollte, das konnte ich ihr nicht geben, und sie gab mir auch nciht die Gelegenheit dazu, mich zu erklären. Sie... nun, im Grunde musste ich mir nicht nur eingestehen, dass sie einen anderen liebte und ich nur ein Lückenfüller gewesen war, sondern auch, dass sie mich nie wirklich hatte kennenlernen wollen. Gut, ich hatte ihr auch nichts erzählt und es ihr nicht einfach gemacht. Aber letzten Endes lief es auf dasselbe hinaus: Sie konnte mich niemals lieben, da sie mich niemals gekannt hatte. Und ich war ein Idiot, wenn ich etwas anderes annahm.<br />
<br />
Ich war zunächst zu Alans Stall gegangen und hatte shcon beim Eintreten gehört, dass oben ein Pärchen zugange war. Überall auf den straßen hatten Leute es miteinander getrieben, und ich hatte angenommen, dass sich ein Pärchen einen ruhigeren Platz einfach gesucht hatte und eingebrochen war. Ich stieg die Leiter hoch, um sie aufzufordern, wo anders weiterzuvögeln, als ich Aluns dünnen Arsch doch erkannte. Ich glaube nicht, dass er oder das Mädchen, zwischen dessen Beinen er zugange war, mich bemerkt hatten, und stieg die Leiter wieder runter. Ich war zwar frustriert und wütend, aber wenigstens einer von uns sollte diese Nacht im Glück verbringen können.<br />
Ich öffnete die Box meines Pferdes und führte es hinaus aus dem Stall und ritt dann los zum Fluss. Wahrscheinlich würde jeden Moment Erwans Haus explodieren und wahrschienlich wäre es besser, ich wäre im Stall, um die Pferde zu beruhigen, aber ich musste für den Moment weg. Morgen hätte ich nichts zu tun und musste deshalb nciht früh raus. Eigentlich hatte ich mir den Tag ja aus anderen Gründen freigehalten, aber egal. Im Moment war alles egal.<br />
Ich ritt durch das Flusstor hinaus und dann einfach am Fluss entlang. Hinter mir hörte ich einmal einen Knall und sah den hellen Schein von Feuer über der Stadt. Mein Brauner erschreckte sich und wollte schon durchgehen, aber ich zwang ihn zur Ruhe und ritt noch ein Stück weiter, ehe ich mich einfach ans Flussufer setzte und den Braunen um mich herum grasen ließ.<br />
Hier draußen war es dunkel und ruhig, nur das murmeln des Flusses und die Sterne über mir. Gelegentlich brachte der Wind noch Rufe und Schreie her, aber ich blendete sie alle aus und saß einfach nur da.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's like the wind through my tree</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's like the night next to me</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She leads me to moonlight only to burn me with the sun</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">She's taken my heart, she doesn't know what she's done</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">Feel her breath in my face, her body close to me</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Can't look in her eyes. She's out of my league.</span></span></span></div>
<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="color: #c19e00;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Just a fool to believe I'm anything she needs...</span></span></span></div>
<br />
Nachdem Niamh mit Cinead fortegritten war, war auch ich gegangen. Ich hatte mich nicht mehr zu ihr umgesehen, denn das hätte ohnehin keinen Zweck gehabt. Wahrscheinlich hatte nie irgend etwas, das ich für sie getan hatte, einen Zweck gehabt und ich hatte mir nur Dinge schöngeredet, die von vornherein verdammt waren. Wahrscheinlich war ich einfach nur ein riesengroßer Idiot. Erst die Sache mit Raven, die natürlich unsere Schwester sein musste, was natürlich auch niemals gehen konnte. Und die mir auch sehr klar gesagt hatte, dass bei ihr die Aufgabe immer an allererster Stelle stehen würde und ich nicht einmal unter den unwahrscheinlichsten Umständen eine Chance gehabt hätte. Nein, eher wollte sie noch Calum heiraten, als auch nur etwas anderes in Erwägung zu ziehen. Nicht, dass besonders viel zwischen uns gewesen wäre, das irgendeine andere Reaktion hätte rechtfertigen können. Nur ein einzelner Kuss, den ich mir auch noch gestohlen hatte und zu dem sie erst überredet werden musste. <br />
Und jetzt die Sache mit Niamh. Da war mehr gewesen. Sehr viel mehr. Ich hatte zu zweifeln angefangen, ob ein anderes Leben nicht doch möglich gewesen wäre. Ich hatte von ihr geträumt. Öfter, als ich zugeben wollte. Ich hatte für sie gekämpft, zwei Mal, und getötet. Aber das, was sie wollte, das konnte ich ihr nicht geben, und sie gab mir auch nciht die Gelegenheit dazu, mich zu erklären. Sie... nun, im Grunde musste ich mir nicht nur eingestehen, dass sie einen anderen liebte und ich nur ein Lückenfüller gewesen war, sondern auch, dass sie mich nie wirklich hatte kennenlernen wollen. Gut, ich hatte ihr auch nichts erzählt und es ihr nicht einfach gemacht. Aber letzten Endes lief es auf dasselbe hinaus: Sie konnte mich niemals lieben, da sie mich niemals gekannt hatte. Und ich war ein Idiot, wenn ich etwas anderes annahm.<br />
<br />
Ich war zunächst zu Alans Stall gegangen und hatte shcon beim Eintreten gehört, dass oben ein Pärchen zugange war. Überall auf den straßen hatten Leute es miteinander getrieben, und ich hatte angenommen, dass sich ein Pärchen einen ruhigeren Platz einfach gesucht hatte und eingebrochen war. Ich stieg die Leiter hoch, um sie aufzufordern, wo anders weiterzuvögeln, als ich Aluns dünnen Arsch doch erkannte. Ich glaube nicht, dass er oder das Mädchen, zwischen dessen Beinen er zugange war, mich bemerkt hatten, und stieg die Leiter wieder runter. Ich war zwar frustriert und wütend, aber wenigstens einer von uns sollte diese Nacht im Glück verbringen können.<br />
Ich öffnete die Box meines Pferdes und führte es hinaus aus dem Stall und ritt dann los zum Fluss. Wahrscheinlich würde jeden Moment Erwans Haus explodieren und wahrschienlich wäre es besser, ich wäre im Stall, um die Pferde zu beruhigen, aber ich musste für den Moment weg. Morgen hätte ich nichts zu tun und musste deshalb nciht früh raus. Eigentlich hatte ich mir den Tag ja aus anderen Gründen freigehalten, aber egal. Im Moment war alles egal.<br />
Ich ritt durch das Flusstor hinaus und dann einfach am Fluss entlang. Hinter mir hörte ich einmal einen Knall und sah den hellen Schein von Feuer über der Stadt. Mein Brauner erschreckte sich und wollte schon durchgehen, aber ich zwang ihn zur Ruhe und ritt noch ein Stück weiter, ehe ich mich einfach ans Flussufer setzte und den Braunen um mich herum grasen ließ.<br />
Hier draußen war es dunkel und ruhig, nur das murmeln des Flusses und die Sterne über mir. Gelegentlich brachte der Wind noch Rufe und Schreie her, aber ich blendete sie alle aus und saß einfach nur da.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von der Castra nach Iscalis]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=488</link>
			<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 06:14:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=6">Claudianus Linos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=488</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://www.adlerchronik.de/showthread.php?tid=470&amp;pid=6313#pid6313" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Kaum hatte die Kutsche sich ein ein Stück entfernt hielt ich an und wartete bis Bran zu mir aufgeschlossen war.<span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color"> „So nun mach mal ganz langsam und nimm dir Zeit. Wenn wir uns zu Hause um deine Wunden gekümmert haben, erzählst du mir in aller Ruhe was geschehen ist. Du sollst wissen, ich glaube nicht, dass es deine oder die Schuld von Nathaira war. Das mit der Strafe habe ich nur in Gegenwart des Tribun und seiner Zukünftigen gesagt.“ </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Letzteres kam mir nur schwer über die Lippen. Ich war sehr enttäuscht, dass Sabina so blind gegenüber von dem Iulier war. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Endlich hörte ich ein Geräusch auf dass ich so sehr gehofft hatte. Das Rumpeln eines Fuhrwerk. Ein Bauer näherte sich mit Maultier und Karren. Ich bat ihn, uns für einen guten Preis zur Villa zu bringen. <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=489&amp;pid=6316#pid6316" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://www.adlerchronik.de/showthread.php?tid=470&amp;pid=6313#pid6313" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Kaum hatte die Kutsche sich ein ein Stück entfernt hielt ich an und wartete bis Bran zu mir aufgeschlossen war.<span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color"> „So nun mach mal ganz langsam und nimm dir Zeit. Wenn wir uns zu Hause um deine Wunden gekümmert haben, erzählst du mir in aller Ruhe was geschehen ist. Du sollst wissen, ich glaube nicht, dass es deine oder die Schuld von Nathaira war. Das mit der Strafe habe ich nur in Gegenwart des Tribun und seiner Zukünftigen gesagt.“ </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Letzteres kam mir nur schwer über die Lippen. Ich war sehr enttäuscht, dass Sabina so blind gegenüber von dem Iulier war. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Endlich hörte ich ein Geräusch auf dass ich so sehr gehofft hatte. Das Rumpeln eines Fuhrwerk. Ein Bauer näherte sich mit Maultier und Karren. Ich bat ihn, uns für einen guten Preis zur Villa zu bringen. <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=489&amp;pid=6316#pid6316" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zwei Claudiersklaven beim Stadtbummel]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=442</link>
			<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 16:30:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=12">Bran</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=442</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=440&amp;pid=5007#pid5007" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
Kaum waren wir draußen, machte ich mir Luft: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Domina Claudia Sabina hat das bestimmt verwechselt. Wer schenkt denn Mistkäfer zu einer Hochzeit? Aber weißt du, Nathaira: Domina Accia Prisca hat so getan, als wäre alles in bester Ordnung. Sie ist sehr gnädig. Denn...",</span> ich ließ Nathaira an meiner lebenslangen Erfahrung als Sklave teilhaben:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wenn die Herrschaft was verwechselt, dann sagt sie nicht etwa: O Entschuldigung, Bran. Das war mein Irrtum, Bran. Sondern dann sagt sie: Du blöder nichtsnutziger Sklave, willst du die Peitsche spüren?"</span>, <br />
ich überlegte aber schon. Ungerecht war ich nicht:<br />
"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Unsere Herrschaften sind nicht so. Linos und Dominus Menecrates haben mich noch nie verhauen. Die sind ja auch vornehm. Doch mein erster Herr, der Carvilius, der mich als Einsatz in einem Würfelspiel an einen Soldaten verloren hat, der war exakt genauso wie ich sage. Ach, Nathaira. Heute ist so ein schöner Tag. Ich darf dir Iscalis zeigen, und wir haben Zaster für Süßigkeiten"</span><br />
<br />
Ich war so guter Laune. Der Tag versprach ein schöner Frühlingstag zu werden. Wir hatten unseren Auftrag erledigt, und ich hatte Taschengeld. Und ich war in Begleitung der hübschen Nathaira.<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Wer dazu kommen und zwei Teenager - Sklaven kennen lernen möchte, nur zu .... <img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> </span>  <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=440&amp;pid=5007#pid5007" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
Kaum waren wir draußen, machte ich mir Luft: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Domina Claudia Sabina hat das bestimmt verwechselt. Wer schenkt denn Mistkäfer zu einer Hochzeit? Aber weißt du, Nathaira: Domina Accia Prisca hat so getan, als wäre alles in bester Ordnung. Sie ist sehr gnädig. Denn...",</span> ich ließ Nathaira an meiner lebenslangen Erfahrung als Sklave teilhaben:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wenn die Herrschaft was verwechselt, dann sagt sie nicht etwa: O Entschuldigung, Bran. Das war mein Irrtum, Bran. Sondern dann sagt sie: Du blöder nichtsnutziger Sklave, willst du die Peitsche spüren?"</span>, <br />
ich überlegte aber schon. Ungerecht war ich nicht:<br />
"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Unsere Herrschaften sind nicht so. Linos und Dominus Menecrates haben mich noch nie verhauen. Die sind ja auch vornehm. Doch mein erster Herr, der Carvilius, der mich als Einsatz in einem Würfelspiel an einen Soldaten verloren hat, der war exakt genauso wie ich sage. Ach, Nathaira. Heute ist so ein schöner Tag. Ich darf dir Iscalis zeigen, und wir haben Zaster für Süßigkeiten"</span><br />
<br />
Ich war so guter Laune. Der Tag versprach ein schöner Frühlingstag zu werden. Wir hatten unseren Auftrag erledigt, und ich hatte Taschengeld. Und ich war in Begleitung der hübschen Nathaira.<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Wer dazu kommen und zwei Teenager - Sklaven kennen lernen möchte, nur zu .... <img src="https://adlerchronik.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> </span>  <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Entdeckung einer neuen Welt: Niamhs erster Ausflug in die Stadt]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=298</link>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 19:38:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=79">Furiana Nivis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=298</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.adlerchronik.de/showthread.php?tid=289" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Der Morgen war frisch gewesen. Inzwischen hatte sich auch die Sonne für wenige Minuten gezeigt, war aber dann wieder hinter einigen grauen Wolken verschwunden. Glücklicherweise hielt sich heute wenigstens der Regen zurück. Auch mit Schneefall war heute nicht zu rechen. Dafür war es dann doch zu 'warm'.<br />
<br />
Niamh hatte eines ihrer neuen römischen Kleider angezogen, Darüber trug sie aber einen Mantel aus wärmendem Wollstoff, den fleißige Hände in Hibernia gewebt hatten. Eine kleine bronzene Fibel hielt den Stoff unterhalb ihres Halses zusammen. <br />
Sie hatte sich bei ihrem Begleiter, dem gallischen Tuchhändler Erwan eingehakt und schritt nun an seiner Seite durch die Straßen der Stadt. Corax, der Leibwächter des Tuchhändlers, folgte ihnen wie ein Schatten. Die junge Frau wirkte anfangs angespannt. Die Flucht aus ihrer Heimat steckte ihr noch in den Knochen, aber auch die Angst vor all dem Neuen, was sie in der Stadt erwartete, machte ihr zu schaffen. Sie verstand die Sprache der Römer kaum und fühlte sich wie eine Art Fremdkörper. Zum Glück hatte sie Erwan an ihrer Seite, der ihr alles erklärte und auch übersetzen konnte, denn ihre Sprachkenntnisse waren noch mehr als dürftig. Lediglich mit einigen Standardvokabeln wie zum Beispiel 'danke' oder 'bitte' und einigen auswendig gelernten Phrasen konnte sie aufwarten.<br />
<br />
Ihr Weg führte von Erwans Haus zunächst zum Forum. Dort zeigte er ihr die öffentlichen Gebäude, die auf die Hibernierin wie wahre Prachtbauten gewirkt hatten. Ihr Spaziergang ging dann weiter durch das Wohnviertel von Iscalis, vorbei an den Villen und Häusern der römischen Familien, die die Stadt bewohnten. Auch hier staunte sie nicht schlecht. Hatte sie noch bei ihrer Ankunft das Haus des Tuchhändlers für einen Palast gehalten, wurde sie hier eines B Besseren belehrt.<br />
Mit so vielen neuen Eindrücken, kehrten sie nach gut zwei Stunden wieder ins Händlerviertel zurück. Inzwischen verspürte der Tuchhändler etwas Hunger und schlug seiner Begleiterin vor, eine Garküche aufzusuchen, um sich dort eine Kleinigkeit für auf die Hand holen. Niamh erklärte sich damit einverstanden. Was hätte sie auch anderes tun sollen. <br />
Während Erwan sich von ihr löste, um Essen zu kaufen, blieb sie vor der Garküche alleine zurück. Dass ihr das sichtlich unangenehm war, trotz der Anwesenheit des Leibwächters, konnte man ihr im Gesicht ablesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.adlerchronik.de/showthread.php?tid=289" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
Der Morgen war frisch gewesen. Inzwischen hatte sich auch die Sonne für wenige Minuten gezeigt, war aber dann wieder hinter einigen grauen Wolken verschwunden. Glücklicherweise hielt sich heute wenigstens der Regen zurück. Auch mit Schneefall war heute nicht zu rechen. Dafür war es dann doch zu 'warm'.<br />
<br />
Niamh hatte eines ihrer neuen römischen Kleider angezogen, Darüber trug sie aber einen Mantel aus wärmendem Wollstoff, den fleißige Hände in Hibernia gewebt hatten. Eine kleine bronzene Fibel hielt den Stoff unterhalb ihres Halses zusammen. <br />
Sie hatte sich bei ihrem Begleiter, dem gallischen Tuchhändler Erwan eingehakt und schritt nun an seiner Seite durch die Straßen der Stadt. Corax, der Leibwächter des Tuchhändlers, folgte ihnen wie ein Schatten. Die junge Frau wirkte anfangs angespannt. Die Flucht aus ihrer Heimat steckte ihr noch in den Knochen, aber auch die Angst vor all dem Neuen, was sie in der Stadt erwartete, machte ihr zu schaffen. Sie verstand die Sprache der Römer kaum und fühlte sich wie eine Art Fremdkörper. Zum Glück hatte sie Erwan an ihrer Seite, der ihr alles erklärte und auch übersetzen konnte, denn ihre Sprachkenntnisse waren noch mehr als dürftig. Lediglich mit einigen Standardvokabeln wie zum Beispiel 'danke' oder 'bitte' und einigen auswendig gelernten Phrasen konnte sie aufwarten.<br />
<br />
Ihr Weg führte von Erwans Haus zunächst zum Forum. Dort zeigte er ihr die öffentlichen Gebäude, die auf die Hibernierin wie wahre Prachtbauten gewirkt hatten. Ihr Spaziergang ging dann weiter durch das Wohnviertel von Iscalis, vorbei an den Villen und Häusern der römischen Familien, die die Stadt bewohnten. Auch hier staunte sie nicht schlecht. Hatte sie noch bei ihrer Ankunft das Haus des Tuchhändlers für einen Palast gehalten, wurde sie hier eines B Besseren belehrt.<br />
Mit so vielen neuen Eindrücken, kehrten sie nach gut zwei Stunden wieder ins Händlerviertel zurück. Inzwischen verspürte der Tuchhändler etwas Hunger und schlug seiner Begleiterin vor, eine Garküche aufzusuchen, um sich dort eine Kleinigkeit für auf die Hand holen. Niamh erklärte sich damit einverstanden. Was hätte sie auch anderes tun sollen. <br />
Während Erwan sich von ihr löste, um Essen zu kaufen, blieb sie vor der Garküche alleine zurück. Dass ihr das sichtlich unangenehm war, trotz der Anwesenheit des Leibwächters, konnte man ihr im Gesicht ablesen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eine ferne Provinz]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=3</link>
			<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 14:04:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=3</guid>
			<description><![CDATA[Die Furier waren, obgleich eine der ältesten und bekanntesten Patrizierfamilien in Rom, doch schon vor dem Ende der Republik in Bedeutungslosigkeit versunken. Sie lebten zurückgezogen mit altem Geld, und ab und an starb einer von ihnen den Heldentod.<br />
<br />
Saturninus aber hatte nichts desgleichen vor. Im politischen Rom, welches einer Schlangengrube glich, glaubte er zu ersticken. Er hatte ein neues Land gesucht, eine Provinz, die zwar befriedet war, aber nicht zu sehr, um ihr nicht seine Handschrift aufdrücken zu können und nun war er hier: Provinz Britannia, Stadt Iscalis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Furier waren, obgleich eine der ältesten und bekanntesten Patrizierfamilien in Rom, doch schon vor dem Ende der Republik in Bedeutungslosigkeit versunken. Sie lebten zurückgezogen mit altem Geld, und ab und an starb einer von ihnen den Heldentod.<br />
<br />
Saturninus aber hatte nichts desgleichen vor. Im politischen Rom, welches einer Schlangengrube glich, glaubte er zu ersticken. Er hatte ein neues Land gesucht, eine Provinz, die zwar befriedet war, aber nicht zu sehr, um ihr nicht seine Handschrift aufdrücken zu können und nun war er hier: Provinz Britannia, Stadt Iscalis.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>