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		<title><![CDATA[Forum - Brigantenland]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 17:28:10 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[Etwa X Meilen vor Isurium] Eine Patrouille verschwand]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=899</link>
			<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 15:43:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=25">Legionär</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Aus dem Bericht von Tribun L. Calpurnius Longo, Legio VIIII Hispania:<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Die zur Beschaffung von Lebensmittel ausgesandte Patrouille unter dem Befehl von Tribunus Angusticlavius Titus Ovidius Decula wurde zehn Meilen weit ab ihres eigentlichen Einsatzortes von einer entweder kaledonischen oder piktischen Räuberbande in einen Hinterhalt gelockt und vollständig niedergemacht. Die Leichen der getöteten Kameraden, sowie die typischen Pfeilköpfe und Speere der Angreifer wurden gefunden. Die Angehörigen der Legion wurden an Ort und Stelle  beerdigt. Vom Leiter der Mission fehlt aber jede Spur. Die einheimischen Kundschafter, die von der Königin der Briganten, Rhian, uns zur Seite gestellt wurden, um uns den Ort zu zeigen, sagten uns jedoch, dass diese Räuber kaum Geiseln zu nehmen pflegen und dass es bis dato keine Lösegeldforderung gegeben hat. Es ist davon auszugehen, dass Tribun Ovidius nicht mehr am Leben ist. </td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus dem Bericht von Tribun L. Calpurnius Longo, Legio VIIII Hispania:<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Die zur Beschaffung von Lebensmittel ausgesandte Patrouille unter dem Befehl von Tribunus Angusticlavius Titus Ovidius Decula wurde zehn Meilen weit ab ihres eigentlichen Einsatzortes von einer entweder kaledonischen oder piktischen Räuberbande in einen Hinterhalt gelockt und vollständig niedergemacht. Die Leichen der getöteten Kameraden, sowie die typischen Pfeilköpfe und Speere der Angreifer wurden gefunden. Die Angehörigen der Legion wurden an Ort und Stelle  beerdigt. Vom Leiter der Mission fehlt aber jede Spur. Die einheimischen Kundschafter, die von der Königin der Briganten, Rhian, uns zur Seite gestellt wurden, um uns den Ort zu zeigen, sagten uns jedoch, dass diese Räuber kaum Geiseln zu nehmen pflegen und dass es bis dato keine Lösegeldforderung gegeben hat. Es ist davon auszugehen, dass Tribun Ovidius nicht mehr am Leben ist. </td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Winter im Norden]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=859</link>
			<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 10:53:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=131">Cahir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=859</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Am Stadttor von Isurium</span></span></span></div>
<br />
Keine zwei Tage war das <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=824" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ritual</a> her, in dem mein Sohn Declan der Göttin Andraste geopfert wurde und ich Andraste Gehorsam geschworen hatte in der Hoffnung, dass sie uns den Sieg über die elenden Besatzer unserer Heimat schenken würde. Der Preis war hoch, doch wie viele andere Familien würden ihre Söhne in einem Kriegszug verlieren? Und doch war es notwendig und es führte kein Weg daran vorbei. Wir musste alle Opfer bringen in dieser Zeit, aber vor allem musste ich wie der Wind zu unseren Verbündeten reisen. Ein Bote genügte nicht in dieser Angelegenheit, also hatte ich die letzten beiden Tage mit Packen und Vorbereitungen verbracht. Zeit um Declan zu betrauern würde ich noch in den langen Stunden der Reise und den einsamen Nächten genug haben. <br />
<br />
Zumindest war das Wetter auf meiner Seite und es regnete nicht, obwohl es bereits von Herbst in den Winter überging. Ich rechnete nicht damit vor dem Frühling wieder heimzukehren, denn die Chance irgendwo im Norden eingeschneit zu werden oder dass die Straßen unpassierbar wurden, war hoch. Aber ich würde hoffentlich mit guten Nachrichten und kampferprobten Männern wiederkehren, damit wir im Sommer auf Kriegszug gehen konnten wie es die Göttin von uns forderte. Ich hatte eine Hand voll vertrauenswürdiger Männer ausgewählt, die mir als Leibgarde und Reisegefährten zur Seite stehen würden, da eine größere Gruppe noch viel länger unterwegs war. <br />
<br />
Die Packpferde waren beladen und meine Reisegefährten kontrollierten ihre Satteltaschen und verabschiedeten sich von ihren Familien, während die Augen des Volkes auf meiner Familie und mir ruhten. Cormac hatte noch immer rote Augen vom vielen Weinen, aber ich hoffte, dass er bei Rhian und Brenna Trost finden würde. Ich wünschte, dass ich Zeit für meinen Ältesten gehabt hätte, aber diese Reise war wichtig und konnte nicht aufgeschoben werden. Ich zog meinen Sohn in eine Bärenumarmung und drückte ihn so fest an mich, dass es schon fast schmerzte. Dann wandte ich mich meiner Cousine und Tante zu, die ich ebenfalls umarmte zur Verabschiedung.<br />
<br />
Als letztes war Rhian an der Reihe, von der es mir am schwersten fiel Abschied zu nehmen. Mein Körper und mein Herz glühten für diese Frau und ich hatte kaum von ihr ablassen können letzte Nacht. Zu groß waren der Schmerz des Verlustes und die drohende Einsamkeit der Reise. Ich wünschte, dass ich Rhian einfach einpacken und mitnehmen konnte wie ein fahrender Händler...aber das ging nicht. Sie war die Königin und das Herz des Landes. Sie musste in seinem Zentrum bleiben und die Stellung halten. Unsere Hochzeit war erst etwas mehr als zwei Monate her und doch wollte ich mich nicht mehr von ihr trennen, wenn es mir möglich war. <br />
<br />
"Meine Liebste..." sagte ich heiser und umarmte meine Frau kräftig, als gäbe es kein Morgen. Ich musste mich dazu zwingen, dass sich unsere Körper zumindest einige cm voneinander entfernten um einige Worte zu sprechen. "Gib auf Cormac acht, Rhian. Sei so gut. Die Silurer und der Waffenmeister Madoc werden dich beschützen. Ich schwöre, dass ich so schnell es geht zu dir zurückkehre, aber die Straßen im Norden sind trügerisch und das Wetter wandelhaft." Ein wenig tat mir meine Frau leid, dass ich sie so kurz nach der Hochzeit hier allein ließ, aber ich musste ihrer Stärke vertrauen, da ich gar keine andere Wahl hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Am Stadttor von Isurium</span></span></span></div>
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Keine zwei Tage war das <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=824" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ritual</a> her, in dem mein Sohn Declan der Göttin Andraste geopfert wurde und ich Andraste Gehorsam geschworen hatte in der Hoffnung, dass sie uns den Sieg über die elenden Besatzer unserer Heimat schenken würde. Der Preis war hoch, doch wie viele andere Familien würden ihre Söhne in einem Kriegszug verlieren? Und doch war es notwendig und es führte kein Weg daran vorbei. Wir musste alle Opfer bringen in dieser Zeit, aber vor allem musste ich wie der Wind zu unseren Verbündeten reisen. Ein Bote genügte nicht in dieser Angelegenheit, also hatte ich die letzten beiden Tage mit Packen und Vorbereitungen verbracht. Zeit um Declan zu betrauern würde ich noch in den langen Stunden der Reise und den einsamen Nächten genug haben. <br />
<br />
Zumindest war das Wetter auf meiner Seite und es regnete nicht, obwohl es bereits von Herbst in den Winter überging. Ich rechnete nicht damit vor dem Frühling wieder heimzukehren, denn die Chance irgendwo im Norden eingeschneit zu werden oder dass die Straßen unpassierbar wurden, war hoch. Aber ich würde hoffentlich mit guten Nachrichten und kampferprobten Männern wiederkehren, damit wir im Sommer auf Kriegszug gehen konnten wie es die Göttin von uns forderte. Ich hatte eine Hand voll vertrauenswürdiger Männer ausgewählt, die mir als Leibgarde und Reisegefährten zur Seite stehen würden, da eine größere Gruppe noch viel länger unterwegs war. <br />
<br />
Die Packpferde waren beladen und meine Reisegefährten kontrollierten ihre Satteltaschen und verabschiedeten sich von ihren Familien, während die Augen des Volkes auf meiner Familie und mir ruhten. Cormac hatte noch immer rote Augen vom vielen Weinen, aber ich hoffte, dass er bei Rhian und Brenna Trost finden würde. Ich wünschte, dass ich Zeit für meinen Ältesten gehabt hätte, aber diese Reise war wichtig und konnte nicht aufgeschoben werden. Ich zog meinen Sohn in eine Bärenumarmung und drückte ihn so fest an mich, dass es schon fast schmerzte. Dann wandte ich mich meiner Cousine und Tante zu, die ich ebenfalls umarmte zur Verabschiedung.<br />
<br />
Als letztes war Rhian an der Reihe, von der es mir am schwersten fiel Abschied zu nehmen. Mein Körper und mein Herz glühten für diese Frau und ich hatte kaum von ihr ablassen können letzte Nacht. Zu groß waren der Schmerz des Verlustes und die drohende Einsamkeit der Reise. Ich wünschte, dass ich Rhian einfach einpacken und mitnehmen konnte wie ein fahrender Händler...aber das ging nicht. Sie war die Königin und das Herz des Landes. Sie musste in seinem Zentrum bleiben und die Stellung halten. Unsere Hochzeit war erst etwas mehr als zwei Monate her und doch wollte ich mich nicht mehr von ihr trennen, wenn es mir möglich war. <br />
<br />
"Meine Liebste..." sagte ich heiser und umarmte meine Frau kräftig, als gäbe es kein Morgen. Ich musste mich dazu zwingen, dass sich unsere Körper zumindest einige cm voneinander entfernten um einige Worte zu sprechen. "Gib auf Cormac acht, Rhian. Sei so gut. Die Silurer und der Waffenmeister Madoc werden dich beschützen. Ich schwöre, dass ich so schnell es geht zu dir zurückkehre, aber die Straßen im Norden sind trügerisch und das Wetter wandelhaft." Ein wenig tat mir meine Frau leid, dass ich sie so kurz nach der Hochzeit hier allein ließ, aber ich musste ihrer Stärke vertrauen, da ich gar keine andere Wahl hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Im Moor - Das Tor zur Anderswelt und zu den Göttern]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=824</link>
			<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 20:12:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=118">Anwen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=824</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/F7J3PLD/Moor2gmpkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Moor2gmpkl.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
<br />
Das Moor nordösttlich von Isurium breitet sich über eine weite, sumpfige Ebene aus, die sich von den sanften Hügeln in der Nähe der Stadt bis hin zur rauen Küste erstreckt. Zwischen diesen Erhebungen und dem Meer zieht sich das Land träge und flach, durchsetzt von feuchten, trüben Tümpeln, niedrigen Sträuchern und moosbewachsenen Felsen. Überall ist das Land von Nebeln verhangen, die besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Abend das Moor in einen geheimnisvollen Dunst hüllen.<br />
<br />
Schon seit vielen Generationen erzählen sich die Menschen, dass das Moor eine Schwelle sei, die die sterbliche Welt mit der der Götter und Geister verbindet. Die dichten Nebel und die mystischen, flirrenden Lichter, die manchmal über den sumpfigen Tümpeln tanzen, werden als Zeichen der Anwesenheit übernatürlicher Wesen gedeutet.<br />
<br />
Nicht jeder, der das Moor betritt, kehrt zurück. Es heißt, dass die Götter jene, die ihnen zu nahe kommen, entweder als Opfer nehmen oder in die Anderswelt entführen, wo die Zeit anders verläuft und die Rückkehr ungewiss ist.<br />
<br />
Für die Druiden ist das Moor ein heiliger Ort, an dem die Grenzen zwischen der irdischen und der spirituellen Welt durchlässig sind. Sie glauben, dass die Seelen der Verstorbenen hier verweilen, und es wird gesagt, dass man, wenn man tief genug ins Moor vordringt, in die Anderswelt selbst eintreten kann – das Reich der Götter, Geister und Ahnen. Opfergaben, oft in Form von Tieren oder kostbaren Gegenständen, werden manchmal in die trüben Gewässer des Moors gegeben, um die Götter zu besänftigen oder um Botschaften in die andere Welt zu senden. In schlechten und ungewissen Zeiten jedoch ist ein anderes Opfer von Nöten – das eines Menschen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ibb.co/F7J3PLD/Moor2gmpkl.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Moor2gmpkl.jpg]" class="mycode_img" /></div>
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Das Moor nordösttlich von Isurium breitet sich über eine weite, sumpfige Ebene aus, die sich von den sanften Hügeln in der Nähe der Stadt bis hin zur rauen Küste erstreckt. Zwischen diesen Erhebungen und dem Meer zieht sich das Land träge und flach, durchsetzt von feuchten, trüben Tümpeln, niedrigen Sträuchern und moosbewachsenen Felsen. Überall ist das Land von Nebeln verhangen, die besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Abend das Moor in einen geheimnisvollen Dunst hüllen.<br />
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Schon seit vielen Generationen erzählen sich die Menschen, dass das Moor eine Schwelle sei, die die sterbliche Welt mit der der Götter und Geister verbindet. Die dichten Nebel und die mystischen, flirrenden Lichter, die manchmal über den sumpfigen Tümpeln tanzen, werden als Zeichen der Anwesenheit übernatürlicher Wesen gedeutet.<br />
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Nicht jeder, der das Moor betritt, kehrt zurück. Es heißt, dass die Götter jene, die ihnen zu nahe kommen, entweder als Opfer nehmen oder in die Anderswelt entführen, wo die Zeit anders verläuft und die Rückkehr ungewiss ist.<br />
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Für die Druiden ist das Moor ein heiliger Ort, an dem die Grenzen zwischen der irdischen und der spirituellen Welt durchlässig sind. Sie glauben, dass die Seelen der Verstorbenen hier verweilen, und es wird gesagt, dass man, wenn man tief genug ins Moor vordringt, in die Anderswelt selbst eintreten kann – das Reich der Götter, Geister und Ahnen. Opfergaben, oft in Form von Tieren oder kostbaren Gegenständen, werden manchmal in die trüben Gewässer des Moors gegeben, um die Götter zu besänftigen oder um Botschaften in die andere Welt zu senden. In schlechten und ungewissen Zeiten jedoch ist ein anderes Opfer von Nöten – das eines Menschen!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Umland von Isurium] Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=770</link>
			<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 19:10:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=114">Rhian</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=770</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=651&amp;pid=11307#pid11307" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> Nachdem der Großteil der Anwesenden den Treueschwur geleistet hatte und sich die Männer und vereinzelte Frauen in Grüppchen zusammen fanden, hatte Rhian endlich Zeit sich an die reichlich gedeckte Tafel zu setzen. Genau in dem Moment, in dem Cahir einen gut gefüllten Teller vor ihr abstellte und ein sanftes Lächeln über ihre Lippen huschte. Von dem Teller duftete es köstlich und so nahm Rhian zuerst nur einige wenige Bissen. Mit der Zeit wurde die junge Frau jedoch immer mutiger und im nu war der Teller auch schon wie leer geputzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wenn du nichts dagegen hast, dann würde ich gerne das Angebot deiner Söhne in Anspruch nehmen und mit ihnen hinaus in die Natur reiten wollen.“</span><br />
<br />
Oh ja. Darauf freute sich Rhian bereits sehr, was man an ihren leuchtenden Augen allzu deutlich erkennen konnte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich werde mich noch schnell ..umziehen und deine Söhne am Stall erwarten.“</span><br />
<br />
Sprudelte es voller Freude über Rhians Lippen, als sie sich zu Cahir beugte und seine Lippen zu einem sanften Kuss einfing. Ebenso streichelte sie dem Bärtigen über die Wange und blickte Cahir tief in die Augen. Dann erhob sich die junge Frau im nächsten Moment und verließ die Große Halle. Jetzt bloß nicht rennen, ermahnte sie sich im Stillen, auch wenn es ihr äußerst schwer fiel. Als sich die Türen der Großen Halle hinter ihr geschlossen hatten, beschleunigte Rhian dann doch ihre Schritte und eilte regelrecht durch die Gänge, bis sie vor dem Ehegemach ankam. Rasch nach drinnen geschlüpft und sich mit Hilfe einer der Dienerinnen aus ihrem hübschen Kleid geschält. Anschließend bürstete sie ihre kupfergoldenen Haare aus, so dass diese fließend ihren Rücken hinab flossen. Eine Bluse und eine Hose trug sie dann auch schon am Körper, während ihre Füße in festen kniehohen Lederstiefeln steckten. Das Zeichen der Göttin prangte unverholen auf ihrer Stirn, wieso sollte sie die Verbundenheit zu ihrer Göttin auch verbergen? Hier durfte sie das Symbol deutlich zeigen.<br />
<br />
Beschwingten Schrittes verließ Rhian auch schon das gemeinsame Ehegemach und trat auch schon auf den Vorplatz hinaus. Der Weg zu den Stallungen war nicht weit. Dort angekommen konnte sie auch schon die beiden Jungs erblicken, welche ihre beiden Pferde am Zügel hielten. Einer der Stallknechte hielt die Zügel ihrer braunen Stute, an deren Seite Rhian auch schon eilte, um sie sanft zu liebkosen und leise Worte in ihrer Muttersprache an das Ohr der Stute dringen zu lassen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Na? Seid ihr bereit? Ich freue mich schon sehr.“</span><br />
<br />
Sprach Rhian an die beiden Jungs gewandt. Ließ sich in den Sattel helfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=651&amp;pid=11307#pid11307" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> Nachdem der Großteil der Anwesenden den Treueschwur geleistet hatte und sich die Männer und vereinzelte Frauen in Grüppchen zusammen fanden, hatte Rhian endlich Zeit sich an die reichlich gedeckte Tafel zu setzen. Genau in dem Moment, in dem Cahir einen gut gefüllten Teller vor ihr abstellte und ein sanftes Lächeln über ihre Lippen huschte. Von dem Teller duftete es köstlich und so nahm Rhian zuerst nur einige wenige Bissen. Mit der Zeit wurde die junge Frau jedoch immer mutiger und im nu war der Teller auch schon wie leer geputzt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wenn du nichts dagegen hast, dann würde ich gerne das Angebot deiner Söhne in Anspruch nehmen und mit ihnen hinaus in die Natur reiten wollen.“</span><br />
<br />
Oh ja. Darauf freute sich Rhian bereits sehr, was man an ihren leuchtenden Augen allzu deutlich erkennen konnte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich werde mich noch schnell ..umziehen und deine Söhne am Stall erwarten.“</span><br />
<br />
Sprudelte es voller Freude über Rhians Lippen, als sie sich zu Cahir beugte und seine Lippen zu einem sanften Kuss einfing. Ebenso streichelte sie dem Bärtigen über die Wange und blickte Cahir tief in die Augen. Dann erhob sich die junge Frau im nächsten Moment und verließ die Große Halle. Jetzt bloß nicht rennen, ermahnte sie sich im Stillen, auch wenn es ihr äußerst schwer fiel. Als sich die Türen der Großen Halle hinter ihr geschlossen hatten, beschleunigte Rhian dann doch ihre Schritte und eilte regelrecht durch die Gänge, bis sie vor dem Ehegemach ankam. Rasch nach drinnen geschlüpft und sich mit Hilfe einer der Dienerinnen aus ihrem hübschen Kleid geschält. Anschließend bürstete sie ihre kupfergoldenen Haare aus, so dass diese fließend ihren Rücken hinab flossen. Eine Bluse und eine Hose trug sie dann auch schon am Körper, während ihre Füße in festen kniehohen Lederstiefeln steckten. Das Zeichen der Göttin prangte unverholen auf ihrer Stirn, wieso sollte sie die Verbundenheit zu ihrer Göttin auch verbergen? Hier durfte sie das Symbol deutlich zeigen.<br />
<br />
Beschwingten Schrittes verließ Rhian auch schon das gemeinsame Ehegemach und trat auch schon auf den Vorplatz hinaus. Der Weg zu den Stallungen war nicht weit. Dort angekommen konnte sie auch schon die beiden Jungs erblicken, welche ihre beiden Pferde am Zügel hielten. Einer der Stallknechte hielt die Zügel ihrer braunen Stute, an deren Seite Rhian auch schon eilte, um sie sanft zu liebkosen und leise Worte in ihrer Muttersprache an das Ohr der Stute dringen zu lassen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Na? Seid ihr bereit? Ich freue mich schon sehr.“</span><br />
<br />
Sprach Rhian an die beiden Jungs gewandt. Ließ sich in den Sattel helfen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Isurium] Die Ankunft der Waffen]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=769</link>
			<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 07:44:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=76">Madoc</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=769</guid>
			<description><![CDATA[Endlich hatte ich eine neue Bestimmung in meinem unermüdlichen Kampf gegen die Römer gefunden! <br />
<br />
Ich hatte mich Searagis Männern angeschlossen, und getarnt als Olivenölhändler machten wir uns auf den Weg in den Norden. Unsere Ladung jedoch war weit mehr als nur Olivenöl. In den mit Öl befüllten Fässern auf unserem Wagen waren auch die Waffen versteckt, die wir aus einer Höhle nahe des Dorfes Cheddar geholt hatten. Diese sollten dem bevorstehenden Kampf gegen die römischen Besatzer dienen. Ein Kampf, der im Land der Brigantes ausgefochten werden sollte, das nun als nächstes von den Römern bedroht wurde. Roms gierige Klauen griffen danach, um es sich nun endgültig einzuverleiben! Seine Legionen waren bereits auf dem Weg dorthin. Es galt, sie zurückzuschlagen und damit allen, die nach Freiheit dürsteten, ein Signal zu senden: Der Kampf um unsere Freiheit hatte erneut begonnen, so wie einst unter der großen Königin. Doch diesmal würden unsere Bemühungen fruchten. Die Stunde der Freiheit rückte mit jedem Atemzug näher! Mit vereinten Kräften würden wir es dieses Mal schaffen, die Römer zu vertreiben und uns von ihren Ketten zu befreien. Ich wusste, dass mein Schicksal im Norden lag und sich dort erfüllen würde. Niemals würde ich mich wieder unter das Joch der römischen Besatzer begeben. Lieber wollte ich sterben!<br />
<br />
Gute drei Wochen waren wir unterwegs gewesen. Wir blieben auf den Straßen der Römer, um am schnellsten voranzukommen. So gelang es uns, unter den Augen der Besatzer, alle Waffen nach Norden zu schmuggeln, ohne dass sie auch nur den Hauch einer Ahnung hatten, was in unseren Fässern außer Öl noch verborgen war. Mein eigenes Schwert, das mir Sualli gegeben hatte, trug ich stets gut versteckt bei mir. So wie auch alle meine Gefährten, zu denen ich nun gehörte. Doch die Götter waren auf unserer Seite gewesen und so musste ich keinen Gebrauch von ihm machen<br />
<br />
Dann endlich erreichten wir Isurium, die große Stadt der Brigantes und der Sitz Königin Cerivellas. Mit der Verbindung ihres Sohnes, des Prinzen Cahir, mit der silurischen Prinzessin Rhian war ein neues Bündnis entstanden, welches durch die Waffen, die wir nun als Hochzeitsgeschenk brachten, gestärkt werden sollte. Die Hoffnung auf Freiheit und Widerstand lebte in unseren Herzen, und wir waren bereit, alles zu geben, um unser Land von der römischen Unterdrückung zu befreien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Endlich hatte ich eine neue Bestimmung in meinem unermüdlichen Kampf gegen die Römer gefunden! <br />
<br />
Ich hatte mich Searagis Männern angeschlossen, und getarnt als Olivenölhändler machten wir uns auf den Weg in den Norden. Unsere Ladung jedoch war weit mehr als nur Olivenöl. In den mit Öl befüllten Fässern auf unserem Wagen waren auch die Waffen versteckt, die wir aus einer Höhle nahe des Dorfes Cheddar geholt hatten. Diese sollten dem bevorstehenden Kampf gegen die römischen Besatzer dienen. Ein Kampf, der im Land der Brigantes ausgefochten werden sollte, das nun als nächstes von den Römern bedroht wurde. Roms gierige Klauen griffen danach, um es sich nun endgültig einzuverleiben! Seine Legionen waren bereits auf dem Weg dorthin. Es galt, sie zurückzuschlagen und damit allen, die nach Freiheit dürsteten, ein Signal zu senden: Der Kampf um unsere Freiheit hatte erneut begonnen, so wie einst unter der großen Königin. Doch diesmal würden unsere Bemühungen fruchten. Die Stunde der Freiheit rückte mit jedem Atemzug näher! Mit vereinten Kräften würden wir es dieses Mal schaffen, die Römer zu vertreiben und uns von ihren Ketten zu befreien. Ich wusste, dass mein Schicksal im Norden lag und sich dort erfüllen würde. Niemals würde ich mich wieder unter das Joch der römischen Besatzer begeben. Lieber wollte ich sterben!<br />
<br />
Gute drei Wochen waren wir unterwegs gewesen. Wir blieben auf den Straßen der Römer, um am schnellsten voranzukommen. So gelang es uns, unter den Augen der Besatzer, alle Waffen nach Norden zu schmuggeln, ohne dass sie auch nur den Hauch einer Ahnung hatten, was in unseren Fässern außer Öl noch verborgen war. Mein eigenes Schwert, das mir Sualli gegeben hatte, trug ich stets gut versteckt bei mir. So wie auch alle meine Gefährten, zu denen ich nun gehörte. Doch die Götter waren auf unserer Seite gewesen und so musste ich keinen Gebrauch von ihm machen<br />
<br />
Dann endlich erreichten wir Isurium, die große Stadt der Brigantes und der Sitz Königin Cerivellas. Mit der Verbindung ihres Sohnes, des Prinzen Cahir, mit der silurischen Prinzessin Rhian war ein neues Bündnis entstanden, welches durch die Waffen, die wir nun als Hochzeitsgeschenk brachten, gestärkt werden sollte. Die Hoffnung auf Freiheit und Widerstand lebte in unseren Herzen, und wir waren bereit, alles zu geben, um unser Land von der römischen Unterdrückung zu befreien.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Isurium] Der weiße Hügel]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=758</link>
			<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 14:03:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=131">Cahir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=758</guid>
			<description><![CDATA[Im Süden Isuriums lag eine Hügelkette von Kreidefelsen, von denen es so weit nordlich nur noch wenige und vereinzelte gab. Der Ausläufer dieser Kette reichte bis an den Außenbezirk der Siedlung Isurium und war an der Oberseite mit saftigem Gras bewachsen. Wo der Kreidefelsen entblößt war, konnte man selbst im Dunkeln noch das strahlende Weiß im Mondenschein sehen. Schon vor Generationen wurde ein sich windender Weg zur flachen Hügelkuppe aus dem Gras und der Erde gegraben und alle paar Jahre mit frischem Kalk geweißt. <br />
<br />
Auf der Hügelkuppe selbst wuchsen viele Wildblumen und hübsche Kräuter wie Schafgarbe, Vergißmeinnicht und Margariten, deren weiße und blassblaue Blüten sich vom grünen Gras abhoben. Vor allem im Sommer sah der Platz auf der Hügelkuppe prächtig aus und wurde wegen der schönen Aussicht oft als Platz für spezielle Anlässe wie eine Bestattung von wichtigen Personen genutzt. Im Zentrum des flachen Plateaus führte der geweißte Weg zu einem runden Platz aus gestampfter Erde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Süden Isuriums lag eine Hügelkette von Kreidefelsen, von denen es so weit nordlich nur noch wenige und vereinzelte gab. Der Ausläufer dieser Kette reichte bis an den Außenbezirk der Siedlung Isurium und war an der Oberseite mit saftigem Gras bewachsen. Wo der Kreidefelsen entblößt war, konnte man selbst im Dunkeln noch das strahlende Weiß im Mondenschein sehen. Schon vor Generationen wurde ein sich windender Weg zur flachen Hügelkuppe aus dem Gras und der Erde gegraben und alle paar Jahre mit frischem Kalk geweißt. <br />
<br />
Auf der Hügelkuppe selbst wuchsen viele Wildblumen und hübsche Kräuter wie Schafgarbe, Vergißmeinnicht und Margariten, deren weiße und blassblaue Blüten sich vom grünen Gras abhoben. Vor allem im Sommer sah der Platz auf der Hügelkuppe prächtig aus und wurde wegen der schönen Aussicht oft als Platz für spezielle Anlässe wie eine Bestattung von wichtigen Personen genutzt. Im Zentrum des flachen Plateaus führte der geweißte Weg zu einem runden Platz aus gestampfter Erde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hochzeit von Rhian und Cahir]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=746</link>
			<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 19:45:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=131">Cahir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=746</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Hochzeitsplatz von Isurium</span></span></div>
<br />
Am Rande der Siedlung liegt ein kleiner See, an dessen Ufer eine riesige heilige Eiche steht umgeben von Wiesen voller Wildblumen, Schmetterlinge, summender Hummeln und zwitschernder Vögel. Vor der Eiche befindet sich ein halb verwitterter, alter Altarstein, der den Menschen in dieser Gegend schon seit Generationen für Eheschließungen und besondere Feste diente. <br />
<br />
An diesem besonderen Tag waren sowohl der Altarstein als auch die Eiche mit farbigen Stoffstreifen, Blumengirlanden und allerlei glitzerndem Metalltand geschmückt, dessen Glanz sich im Sonnenlicht brach. Der Himmel war strahlend blau und weiße Schäfchenwolken zogen langsam über die Siedlung hinweg. <br />
<br />
Auf der Wiese nahe dem See waren Bänke und Tische aufgebaut, wo sich Früchte, Brot und andere Leckereien stapelten. Auch gab es ein großes Lagerfeuer, auf dem schon seit den frühen Morgenstunden ein großer Ochse brät und es gab Fässer mit Bier und Wasser und auch einige Amphoren Wein, die bereits für das Fest nach der Zeremonie herbeigeschafft wurden. <br />
<br />
Da die Bänke nicht für die gesamte Siedlung reichten, aber der Andrang sehr hoch war, hatten es sich viele Familien auf Decken im Gras nahe des Sees gemütlich gemacht und die Kinder tobten und spielten Fangen oder plantschten im See. Die Stimmung war ausgelassen und viele der Bewohner hatten auch Instrumente wie Flöten und kleine Trommeln mitgebracht und man hörte das Singen und die Musik schon von weitem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Hochzeitsplatz von Isurium</span></span></div>
<br />
Am Rande der Siedlung liegt ein kleiner See, an dessen Ufer eine riesige heilige Eiche steht umgeben von Wiesen voller Wildblumen, Schmetterlinge, summender Hummeln und zwitschernder Vögel. Vor der Eiche befindet sich ein halb verwitterter, alter Altarstein, der den Menschen in dieser Gegend schon seit Generationen für Eheschließungen und besondere Feste diente. <br />
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An diesem besonderen Tag waren sowohl der Altarstein als auch die Eiche mit farbigen Stoffstreifen, Blumengirlanden und allerlei glitzerndem Metalltand geschmückt, dessen Glanz sich im Sonnenlicht brach. Der Himmel war strahlend blau und weiße Schäfchenwolken zogen langsam über die Siedlung hinweg. <br />
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Auf der Wiese nahe dem See waren Bänke und Tische aufgebaut, wo sich Früchte, Brot und andere Leckereien stapelten. Auch gab es ein großes Lagerfeuer, auf dem schon seit den frühen Morgenstunden ein großer Ochse brät und es gab Fässer mit Bier und Wasser und auch einige Amphoren Wein, die bereits für das Fest nach der Zeremonie herbeigeschafft wurden. <br />
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Da die Bänke nicht für die gesamte Siedlung reichten, aber der Andrang sehr hoch war, hatten es sich viele Familien auf Decken im Gras nahe des Sees gemütlich gemacht und die Kinder tobten und spielten Fangen oder plantschten im See. Die Stimmung war ausgelassen und viele der Bewohner hatten auch Instrumente wie Flöten und kleine Trommeln mitgebracht und man hörte das Singen und die Musik schon von weitem.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zurück nach Süden]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=742</link>
			<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:24:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=68">Louarn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=742</guid>
			<description><![CDATA[Einige Tage war ich nach unserer Ankunft geblieben und hatte mich von der Reise erholt. Die Briganten waren sehr zuvorkommend und versorgten uns gut, so dass ich am Ende auch wieder satt, sauber und erholt war. Aber dennoch wollte ich hier nicht bleiben.<br />
In einigen Tagen sollten auch die Silurer hier ankommen mit den Waffen – wenn sie denn durch die Römer kamen – und ich wollte weg sein, ehe das geschah. Überhaupt hatte ich das Gefühl, als wäre ich schon Wochen hier untätig herumgelegen, und wirklich zu tun hatte ich hier auch nichts, außer mit ein paar Mädchen zu schäkern und Fintan und Alun aus dem Weg zu gehen. Die beiden klebten neuerdings aufeinander und, naja, mir war das zu blöd und ich zog mich da zurück, ehe sie noch <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">beide</span> nun <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">gemeinsam</span> anfangen würden, mich aus Langeweile zu nerven.<br />
<br />
<br />
Ich tauschte also mein Pferd und ein Packpferd gegen ein neues Pferd und ein neues Packpferd. Der Tausch fiel mir schwerer, als er es sollte, aber mein neuer Brauner war eine hübsche Stute mit breiter Blesse und fast schwarzem Fell und gutmütigem Charakter, so dass wir sicher miteinander auskommen würden.<br />
Ich kaufte mir meinen Vorrat für die Rückreise zusammen, und da ich allein unterwegs sein würde, war das sehr viel einfacher als für so eine große Reisegruppe. Und dann eines Morgens sattelte ich meinen Braunen, verstaute alles, was ich brauchte, und führte das Pferd aus dem Stall. Ich sagte nur Cinead Bescheid, dass ich gehen würde, damit sich niemand Sorgen machte, wenn ich plötzlich verschwunden wäre. Ich zweifelte zwar so ein bisschen daran, dass mich jemand suchen würde, aber man weiß ja nie.<br />
<br />
<br />
Der Ort war noch relativ ruhig, es war früh am Morgen, als ich aufstieg und langsam durch die Straßen und zum Tor ritt. Ein letztes Mal schaute ich zurück. Rhian würde hier sicher ein gutes Leben haben. Hoffentlich auch ein sicheres. Auch wenn sie nie wissen würde, dass wir verwandt waren, und das auch eigentlich keine Rolle spielte, tröstete mich das doch ein wenig, ehe ich meinem Braunen die Fersen leicht in die Flanken stieß und durch das Tor ritt. Zurück in Richtung Süden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einige Tage war ich nach unserer Ankunft geblieben und hatte mich von der Reise erholt. Die Briganten waren sehr zuvorkommend und versorgten uns gut, so dass ich am Ende auch wieder satt, sauber und erholt war. Aber dennoch wollte ich hier nicht bleiben.<br />
In einigen Tagen sollten auch die Silurer hier ankommen mit den Waffen – wenn sie denn durch die Römer kamen – und ich wollte weg sein, ehe das geschah. Überhaupt hatte ich das Gefühl, als wäre ich schon Wochen hier untätig herumgelegen, und wirklich zu tun hatte ich hier auch nichts, außer mit ein paar Mädchen zu schäkern und Fintan und Alun aus dem Weg zu gehen. Die beiden klebten neuerdings aufeinander und, naja, mir war das zu blöd und ich zog mich da zurück, ehe sie noch <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">beide</span> nun <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">gemeinsam</span> anfangen würden, mich aus Langeweile zu nerven.<br />
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Ich tauschte also mein Pferd und ein Packpferd gegen ein neues Pferd und ein neues Packpferd. Der Tausch fiel mir schwerer, als er es sollte, aber mein neuer Brauner war eine hübsche Stute mit breiter Blesse und fast schwarzem Fell und gutmütigem Charakter, so dass wir sicher miteinander auskommen würden.<br />
Ich kaufte mir meinen Vorrat für die Rückreise zusammen, und da ich allein unterwegs sein würde, war das sehr viel einfacher als für so eine große Reisegruppe. Und dann eines Morgens sattelte ich meinen Braunen, verstaute alles, was ich brauchte, und führte das Pferd aus dem Stall. Ich sagte nur Cinead Bescheid, dass ich gehen würde, damit sich niemand Sorgen machte, wenn ich plötzlich verschwunden wäre. Ich zweifelte zwar so ein bisschen daran, dass mich jemand suchen würde, aber man weiß ja nie.<br />
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Der Ort war noch relativ ruhig, es war früh am Morgen, als ich aufstieg und langsam durch die Straßen und zum Tor ritt. Ein letztes Mal schaute ich zurück. Rhian würde hier sicher ein gutes Leben haben. Hoffentlich auch ein sicheres. Auch wenn sie nie wissen würde, dass wir verwandt waren, und das auch eigentlich keine Rolle spielte, tröstete mich das doch ein wenig, ehe ich meinem Braunen die Fersen leicht in die Flanken stieß und durch das Tor ritt. Zurück in Richtung Süden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Isurium] Berrocs Langhaus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=712</link>
			<pubDate>Sun, 30 Jun 2024 22:27:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=131">Cahir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=712</guid>
			<description><![CDATA[Ein Stück entfernt vom großen zweistöckigen Langhaus der Königin auf der anderen Seite des zentralen Platzes, der den Markt der Stadt beherbergte, erhob sich ein weiteres zweistöckiges Langhaus. Nicht ganz so üppig verziert und groß wie das der Königin, war es dennoch eine respektable Residenz mit vielen römischen Einflüssen wie einem kleinen Anbau, der ein beheiztes Bad enthielt und separaten Schlafzimmern im Obergeschoss sowie einem Stall für Pferde und Wagen. <br />
<br />
Der Hausherr ist der Bruder Königin Cerivellanas namens Berroc, der allerdings aktuell auf Geschäftsreise in Germania und Noricum ist um dort mit den Einheimischen zu handeln und beliebte Güter wie Bernstein gegen heimische Erze und Hölzer zu tauschen, die in dieser Gegend reichlich vorhanden waren. Außer ihm lebt noch seine Frau Armiduana und seine Tochter Brenna im Haus, wenn diese sich nicht im Langhaus der Königin aufhält, dessen Hausvorsteherin sie ist. <br />
<br />
Aktuell sind eine Heerschar von Dienerinnen der Königin und einfachen Frauen aus Isurium damit beschäftigt das Langhaus blitzeblank zu putzen, damit man dort vom Boden essen konnte und die Gästezimmer für Lady Rhian und ihre Eskorte herzurichten. Überall sieht man wie frische Strohmatratzen bezogen wurden, duftende Kräuterbündel und frische Blumen in den Räumen verteilt werden und im großen Backofen hinter dem Haus für eine große Ladung Brot angeheizt wird. Es ging zu wie in einem Taubenschlag und in der Mitte des geschäftigen Chaos versuchte die Hausherrin Armiduana einen Überblick zu behalten und die helfenden Hände zu koordinieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Stück entfernt vom großen zweistöckigen Langhaus der Königin auf der anderen Seite des zentralen Platzes, der den Markt der Stadt beherbergte, erhob sich ein weiteres zweistöckiges Langhaus. Nicht ganz so üppig verziert und groß wie das der Königin, war es dennoch eine respektable Residenz mit vielen römischen Einflüssen wie einem kleinen Anbau, der ein beheiztes Bad enthielt und separaten Schlafzimmern im Obergeschoss sowie einem Stall für Pferde und Wagen. <br />
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Der Hausherr ist der Bruder Königin Cerivellanas namens Berroc, der allerdings aktuell auf Geschäftsreise in Germania und Noricum ist um dort mit den Einheimischen zu handeln und beliebte Güter wie Bernstein gegen heimische Erze und Hölzer zu tauschen, die in dieser Gegend reichlich vorhanden waren. Außer ihm lebt noch seine Frau Armiduana und seine Tochter Brenna im Haus, wenn diese sich nicht im Langhaus der Königin aufhält, dessen Hausvorsteherin sie ist. <br />
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Aktuell sind eine Heerschar von Dienerinnen der Königin und einfachen Frauen aus Isurium damit beschäftigt das Langhaus blitzeblank zu putzen, damit man dort vom Boden essen konnte und die Gästezimmer für Lady Rhian und ihre Eskorte herzurichten. Überall sieht man wie frische Strohmatratzen bezogen wurden, duftende Kräuterbündel und frische Blumen in den Räumen verteilt werden und im großen Backofen hinter dem Haus für eine große Ladung Brot angeheizt wird. Es ging zu wie in einem Taubenschlag und in der Mitte des geschäftigen Chaos versuchte die Hausherrin Armiduana einen Überblick zu behalten und die helfenden Hände zu koordinieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Isurium]Ankunft der Braut]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=710</link>
			<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 10:36:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=68">Louarn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=710</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=697&amp;pid=10632#pid10632" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
<br />
<br />
Der letzte Teil der Reise war anstrengender als der erste. Die Gegend wurde gebirgiger und wilder, die Wege und Straßen seltener, die Wälder dichter. Über zwei Wochen reisten wir durch unwegsames Gelände Richtung Nordosten. Zweimal mussten wir einen größeren Fluss überqueren, das eine Mal an einer flachen Furt, das zweite Mal mussten wir eine Fähre erst suchen da die Stelle, die ich sonst benutzt hatte, durch starke Regenfälle zu tief war und ich unseren Packpferden nicht zutraute, dass sie hindurchschwimmen könnten. Und den Frauen auch nicht so wirklich. Also, ehrlicherweise hätte ich es nur Cinead und mir zugetraut, und deshalb suchten wir eine Fähre, was uns zwei Tage kostete.<br />
Ein weiterer Tag wurde durch ein heftiges Gewitter belegt, bei dem sich auch eines der Pferde vor Panik losriss und davonpreschte. Wir fanden es zwei Tage später halb von wilden Tieren gefressen und von einem Schwarm Raben bewacht.<br />
<br />
<br />
Auf dem Weg nach Norden sahen wir die Zeichen der marschierenden Legion, von der mir schon berichtet worden war. Ein breiter Pfad von beschlagenen Sandalen plattgetretenen Geländes. Was immer da passierte, es konnte nichts gutes sein. Weshalb ich uns im weiten Boden darum herumführte. So verlängerte sich die reise noch einmal um weitere drei Tage, so dass wir statt zwei Wochen mehr als drei brauchten und unsere Vorräte aufgebraucht waren, ehe wir angekommen waren. Die letzten beiden tage aßen wir also nur das, was wir finden konnten: Ein paar Wurzeln, ein paar wilde Hühner, die Cinead aufgespürt hatte, ein paar Beeren von den Sträuchern, in deren Nähe wir mittags rasteten. Zu wenig, um satt zu werden, aber genug, um durchzuhalten.<br />
<br />
<br />
Eburacum ließen wir im großen Boden hinter uns, auch wenn der Wind die Gerüche der Stadt zu uns herüberwehten. Diese, und den Geruch von sechstausend Schwertern und Brustpanzern der römischen Legion, die in der Nähe lagerte.<br />
<br />
<br />
Und dann, zwei Tage später am frühen Vormittag, konnten wir endlich unser Ziel vor uns sehen: Die Stadt und die große Halle der Brigantes von Königin Cerivella.<br />
<br />
<br />
Ich gab das Zeichen, anzuhalten, damit die Späher von der Befestigung uns sehen und uns entgegenkommen konnten. Außerdem brauchte ich einen Moment, um durchzuatmen, denn wir hatten es endlich geschafft. Ich hatte Rhian an einem Stück mehrere hundert Meilen weit nach Nordwesten gebracht. Wir waren angekommen.<br />
Gut, wir stanken alle nach Schweiß und Pferd und sicher würde Rhian baden wollen, bevor sie ihren Zukünftigen treffen würde, aber wir waren unverletzt. Ich selber hätte auch nichts gegen ein Bad, und vor allen Dingen eine ordentliche Rasur, denn mein Bart war für meinen Geschmack zu lang geworden. Zwar sollte ein Druide und auch ein keltischer Krieger durchaus einen Bart tragen, aber… ich mochte die Dinger wesentlich kürzer. Und die meisten Frauen auch. Aber sobald das Empfangskomitee uns eben in jenen Empfang genommen haben würde, hatte ich für all das wieder Zeit. Dann war ich endlich wieder ein kleines bisschen frei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=697&amp;pid=10632#pid10632" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&lt;&lt;&lt;</a><br />
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Der letzte Teil der Reise war anstrengender als der erste. Die Gegend wurde gebirgiger und wilder, die Wege und Straßen seltener, die Wälder dichter. Über zwei Wochen reisten wir durch unwegsames Gelände Richtung Nordosten. Zweimal mussten wir einen größeren Fluss überqueren, das eine Mal an einer flachen Furt, das zweite Mal mussten wir eine Fähre erst suchen da die Stelle, die ich sonst benutzt hatte, durch starke Regenfälle zu tief war und ich unseren Packpferden nicht zutraute, dass sie hindurchschwimmen könnten. Und den Frauen auch nicht so wirklich. Also, ehrlicherweise hätte ich es nur Cinead und mir zugetraut, und deshalb suchten wir eine Fähre, was uns zwei Tage kostete.<br />
Ein weiterer Tag wurde durch ein heftiges Gewitter belegt, bei dem sich auch eines der Pferde vor Panik losriss und davonpreschte. Wir fanden es zwei Tage später halb von wilden Tieren gefressen und von einem Schwarm Raben bewacht.<br />
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Auf dem Weg nach Norden sahen wir die Zeichen der marschierenden Legion, von der mir schon berichtet worden war. Ein breiter Pfad von beschlagenen Sandalen plattgetretenen Geländes. Was immer da passierte, es konnte nichts gutes sein. Weshalb ich uns im weiten Boden darum herumführte. So verlängerte sich die reise noch einmal um weitere drei Tage, so dass wir statt zwei Wochen mehr als drei brauchten und unsere Vorräte aufgebraucht waren, ehe wir angekommen waren. Die letzten beiden tage aßen wir also nur das, was wir finden konnten: Ein paar Wurzeln, ein paar wilde Hühner, die Cinead aufgespürt hatte, ein paar Beeren von den Sträuchern, in deren Nähe wir mittags rasteten. Zu wenig, um satt zu werden, aber genug, um durchzuhalten.<br />
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Eburacum ließen wir im großen Boden hinter uns, auch wenn der Wind die Gerüche der Stadt zu uns herüberwehten. Diese, und den Geruch von sechstausend Schwertern und Brustpanzern der römischen Legion, die in der Nähe lagerte.<br />
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Und dann, zwei Tage später am frühen Vormittag, konnten wir endlich unser Ziel vor uns sehen: Die Stadt und die große Halle der Brigantes von Königin Cerivella.<br />
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Ich gab das Zeichen, anzuhalten, damit die Späher von der Befestigung uns sehen und uns entgegenkommen konnten. Außerdem brauchte ich einen Moment, um durchzuatmen, denn wir hatten es endlich geschafft. Ich hatte Rhian an einem Stück mehrere hundert Meilen weit nach Nordwesten gebracht. Wir waren angekommen.<br />
Gut, wir stanken alle nach Schweiß und Pferd und sicher würde Rhian baden wollen, bevor sie ihren Zukünftigen treffen würde, aber wir waren unverletzt. Ich selber hätte auch nichts gegen ein Bad, und vor allen Dingen eine ordentliche Rasur, denn mein Bart war für meinen Geschmack zu lang geworden. Zwar sollte ein Druide und auch ein keltischer Krieger durchaus einen Bart tragen, aber… ich mochte die Dinger wesentlich kürzer. Und die meisten Frauen auch. Aber sobald das Empfangskomitee uns eben in jenen Empfang genommen haben würde, hatte ich für all das wieder Zeit. Dann war ich endlich wieder ein kleines bisschen frei.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Isurium] Heiliger Eichenhain]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=652</link>
			<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 21:27:34 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=131">Cahir</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=652</guid>
			<description><![CDATA[Nördlich von Isurium konnte man den Feldwegen und Trampelpfaden in Richtung eines Mischwaldes folgen, den man nach etwa einer halben Stunde zu Pferd erreichte. Der Wald selbst war dicht, aber von mehreren Wegen durchzogen, die den Weg zum Eichenhain am östlichen Ende wiesen. Strohpüppchen, Stoffstreifen, Gebinde aus getrockneten Früchten und Nüssen und auch ab und an blitzte ein wenig Metall von Ästen am Rand des ausgetretenen Pfades, der zum Heiligtum im Wald führte. <br />
<br />
Der Eichenhain selbst lag an einem Bach, der den Wald durchzog und war fast kreisrund angelegt worden vor vielen Generationen. Die Eichen hier waren alt und vor den Brigantes hatten in dieser Gegend schon Pikten und ältere Völker den Göttern gehuldigt und geopfert. Der Altarstein in der Mitte der Lichtung war alt und verwittert, die Verzierungen kaum noch sichtbar und Moos wuchs an den Ecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nördlich von Isurium konnte man den Feldwegen und Trampelpfaden in Richtung eines Mischwaldes folgen, den man nach etwa einer halben Stunde zu Pferd erreichte. Der Wald selbst war dicht, aber von mehreren Wegen durchzogen, die den Weg zum Eichenhain am östlichen Ende wiesen. Strohpüppchen, Stoffstreifen, Gebinde aus getrockneten Früchten und Nüssen und auch ab und an blitzte ein wenig Metall von Ästen am Rand des ausgetretenen Pfades, der zum Heiligtum im Wald führte. <br />
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Der Eichenhain selbst lag an einem Bach, der den Wald durchzog und war fast kreisrund angelegt worden vor vielen Generationen. Die Eichen hier waren alt und vor den Brigantes hatten in dieser Gegend schon Pikten und ältere Völker den Göttern gehuldigt und geopfert. Der Altarstein in der Mitte der Lichtung war alt und verwittert, die Verzierungen kaum noch sichtbar und Moos wuchs an den Ecken.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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