<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum - Tribunenvilla II]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 13:02:36 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Chronik eines geplanten Todes]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=630</link>
			<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 17:14:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=93">Titus Ovidius Decula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=630</guid>
			<description><![CDATA[Petilius hatte mich entlassen, als würde er eine lästige Fliege verjagen. Und er hatte mir auf den Weg mitgegeben, dem Flavianus nie wieder etwas anzutun. Das klang, als wäre der Statthalter selbst daran interessiert, den Medicus zu beglücken. Sollte er! Sollte er ihn sich vorbeugen lassen und die tiefen Narben auf seinem Rücken sehen. Als Sklave war Pytheas nie ausgepeitscht worden. Was Nero versäumt hatte, hatte ich mit dem Operationsmesser nachgeholt. Wie ich Petilius verabscheute. Er war, wo er war, weil er eine Flavia ins Brautbett geworfen und gefi..... hatte, aus keinem anderen Grund. <br />
Sein Tod war beschlossene Sache. Selbst wenn ich es nicht gewünscht hätte. Doch ich wünschte ihn.  Es kam nun darauf an, wer schneller war. Höchstwahrscheinlich hatte auch er meinen Tod beschlossen. Die Ergebenheit der Vexillation T.<span style="text-decoration: line-through;" class="mycode_s">O</span>.D. - MEINER Vexillation - passte ihm nicht in den Kram. Aufgelöst hatte er sie. Aber noch waren sie da, meine Männer.<br />
Einer von ihnen stand vor mir, Miles Quirinius, während ich die Hände auf dem Rücken hin und her ging. Er unterbrach mich nicht. Seine Kohleaugen folgten meinen Schritten.<br />
Leider würde ich Petilius Ableben nicht genießen können ( Mir fiel die Verflochtene Leiche im Baum wieder ein. Wer das getan hatte? DAS würde ich Petilius wünschen. -  Ob die Opfer die ganze Zeit über bei Bewusstsein blieben?)<br />
Der Gedanke elektrisierte mich. Meine Lenden begannen sich zu erwärmen, auch wenn ich wusste, dass ich jetzt keine Erlösung finden würde. Es schmerzte ein klein wenig. Der Schmerz steigerte meine Entschlossenheit:<br />
<br />
"Quirinus, erinnerst du dich an den Toten auf der Tribunenjagd?", fragte ich mit einem tiefen Ausatmen.<br />
"Ja, Tribun" <br />
"Ich muss den finden, der das getan hat"<br />
Sah ich Angst in den Augen des Legionärs? Schreckte selbst dieser gestählte Soldat Roms zurück? <br />
"Das wird schwierig sein, Tribun"<br />
Schwierig ja, aber vielleicht nicht unmöglich. Wer immer das getan hatte, konnte es wiederholen. Oh ja,  Petilius Rufus im Baum erhängt, sein Fleisch mit den Wipfeln verwoben. Welch köstlicher und grausiger Anblick würde das sein.<br />
<br />
Ich durfte außerhalb der Castra keine Männer mehr befehlen. Doch Freunde durften mich auf privaten Ausflügen  begleiten. Ich befahl Quirinus, die drei verworfensten und grausamsten Soldaten, die er kannte,  Männer, die nicht einmal die Götter fürchteten, aus der alten Vexillation zu mir zu bringen. Er und sie sollten meine Begleiter sein, wenn ich zurückkehrte an den Ort der Tribunenjagd. <br />
<br />
" Gavius"<br />
Gavius hatte einmal eine keltische Familie in einer Hütte eingeschlossen und sie anstecken lassen. Während sie alle drinnen verbrannten, hatte er seelenruhig eine Runde Würfel gespielt.<br />
"Sentius"<br />
Sentius war solch ein grausamer Herr, dass seine Sklaven alle hofften, ernstlich krank zu werden, damit er sie auf die Straße werfen würde. Aber er pflegte kranke Sklaven zu töten. Der Gedanke, dass sie jemand gesundpflegen und ihm sein Eigentum wegnehmen könnte, war ihm unerträglich. <br />
"Pinarius"<br />
Was Pinarius getan hatte, obwohl er noch jung war, wusste ich nicht genau. Es ging nur das Gerücht um, dass seine eigene Familie sich wünschte, dass ihn die Barbaren erschlagen würden.<br />
<br />
"Gute Auswahl, Miles Quirinus"<br />
Dies waren die Männer, die mich noch einmal in die Berge zu der Lichtung begleiten würden.<br />
<br />
Entweder würde ich den Mörder finden. Oder er würde mich finden. Und ich würde ihm eine Aufgabe geben, eine Aufgabe, die Lucius Petilius Rufus hieß.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Petilius hatte mich entlassen, als würde er eine lästige Fliege verjagen. Und er hatte mir auf den Weg mitgegeben, dem Flavianus nie wieder etwas anzutun. Das klang, als wäre der Statthalter selbst daran interessiert, den Medicus zu beglücken. Sollte er! Sollte er ihn sich vorbeugen lassen und die tiefen Narben auf seinem Rücken sehen. Als Sklave war Pytheas nie ausgepeitscht worden. Was Nero versäumt hatte, hatte ich mit dem Operationsmesser nachgeholt. Wie ich Petilius verabscheute. Er war, wo er war, weil er eine Flavia ins Brautbett geworfen und gefi..... hatte, aus keinem anderen Grund. <br />
Sein Tod war beschlossene Sache. Selbst wenn ich es nicht gewünscht hätte. Doch ich wünschte ihn.  Es kam nun darauf an, wer schneller war. Höchstwahrscheinlich hatte auch er meinen Tod beschlossen. Die Ergebenheit der Vexillation T.<span style="text-decoration: line-through;" class="mycode_s">O</span>.D. - MEINER Vexillation - passte ihm nicht in den Kram. Aufgelöst hatte er sie. Aber noch waren sie da, meine Männer.<br />
Einer von ihnen stand vor mir, Miles Quirinius, während ich die Hände auf dem Rücken hin und her ging. Er unterbrach mich nicht. Seine Kohleaugen folgten meinen Schritten.<br />
Leider würde ich Petilius Ableben nicht genießen können ( Mir fiel die Verflochtene Leiche im Baum wieder ein. Wer das getan hatte? DAS würde ich Petilius wünschen. -  Ob die Opfer die ganze Zeit über bei Bewusstsein blieben?)<br />
Der Gedanke elektrisierte mich. Meine Lenden begannen sich zu erwärmen, auch wenn ich wusste, dass ich jetzt keine Erlösung finden würde. Es schmerzte ein klein wenig. Der Schmerz steigerte meine Entschlossenheit:<br />
<br />
"Quirinus, erinnerst du dich an den Toten auf der Tribunenjagd?", fragte ich mit einem tiefen Ausatmen.<br />
"Ja, Tribun" <br />
"Ich muss den finden, der das getan hat"<br />
Sah ich Angst in den Augen des Legionärs? Schreckte selbst dieser gestählte Soldat Roms zurück? <br />
"Das wird schwierig sein, Tribun"<br />
Schwierig ja, aber vielleicht nicht unmöglich. Wer immer das getan hatte, konnte es wiederholen. Oh ja,  Petilius Rufus im Baum erhängt, sein Fleisch mit den Wipfeln verwoben. Welch köstlicher und grausiger Anblick würde das sein.<br />
<br />
Ich durfte außerhalb der Castra keine Männer mehr befehlen. Doch Freunde durften mich auf privaten Ausflügen  begleiten. Ich befahl Quirinus, die drei verworfensten und grausamsten Soldaten, die er kannte,  Männer, die nicht einmal die Götter fürchteten, aus der alten Vexillation zu mir zu bringen. Er und sie sollten meine Begleiter sein, wenn ich zurückkehrte an den Ort der Tribunenjagd. <br />
<br />
" Gavius"<br />
Gavius hatte einmal eine keltische Familie in einer Hütte eingeschlossen und sie anstecken lassen. Während sie alle drinnen verbrannten, hatte er seelenruhig eine Runde Würfel gespielt.<br />
"Sentius"<br />
Sentius war solch ein grausamer Herr, dass seine Sklaven alle hofften, ernstlich krank zu werden, damit er sie auf die Straße werfen würde. Aber er pflegte kranke Sklaven zu töten. Der Gedanke, dass sie jemand gesundpflegen und ihm sein Eigentum wegnehmen könnte, war ihm unerträglich. <br />
"Pinarius"<br />
Was Pinarius getan hatte, obwohl er noch jung war, wusste ich nicht genau. Es ging nur das Gerücht um, dass seine eigene Familie sich wünschte, dass ihn die Barbaren erschlagen würden.<br />
<br />
"Gute Auswahl, Miles Quirinus"<br />
Dies waren die Männer, die mich noch einmal in die Berge zu der Lichtung begleiten würden.<br />
<br />
Entweder würde ich den Mörder finden. Oder er würde mich finden. Und ich würde ihm eine Aufgabe geben, eine Aufgabe, die Lucius Petilius Rufus hieß.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Neue Sklavin"]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=626</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:38:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=93">Titus Ovidius Decula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=626</guid>
			<description><![CDATA[Unsere Ankunft war trotz reichlicher Beute wesentlich unerfreulicher als der Aufbruch. Auf Grund des Toten, den wir begraben hatten - unsere Vorgesetzten erhielten einen ausführlichen Bericht - waren meine Mittribunen niedergeschlagen. Ich dagegen war in Hochstimmung. Was für ein Anblick war das gewesen! <br />
Ich schickte erst einmal meine eigenen Sklaven Syrus, Moesius und Lento, meine Gefangene im Zuber zu baden ( in die Therme konnte ich sie schlecht mitnehmen). Sie wussten, dass sie die Frau nicht anrühren durften, dennoch würde die neue Sklavin sich schämen. Halt! Ich machte schon wieder den Fehler, zu glauben, dass sie das natürliche Schamgefühl einer Römerin besäße. Das Weib war keine Frau. Sie war eine Furie. Ich befahl also den Männern, sie zwar nicht anzurühren, aber sie durften sie schlagen oder halb ertränken, wenn sie Widerstand leisten würde. Dann eine frische Tunika und ab vor meine Augen.<br />
Auch ich badete und zog mich um. Der diensthabende Medicus im Lazarett reinigte und verband mir die Wunde neu. Dann ließ ich einen unserer Dolmetscher kommen, einen Mann namens Danuacus.*<br />
Während ich auf meiner Kline ruhte, überlegte ich mir einen Namen für meine neue Sklavin. Wie sollte ich sie rufen? Etwas Beleidigendes vielleicht. Und ich würde sie lehren, darauf zu hören, wenn man sie so rief. <br />
<br />
<br />
<br />
Sim off: Der Einfachkeit halber übersetzt Danuacus jedes gesprochene Wort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Unsere Ankunft war trotz reichlicher Beute wesentlich unerfreulicher als der Aufbruch. Auf Grund des Toten, den wir begraben hatten - unsere Vorgesetzten erhielten einen ausführlichen Bericht - waren meine Mittribunen niedergeschlagen. Ich dagegen war in Hochstimmung. Was für ein Anblick war das gewesen! <br />
Ich schickte erst einmal meine eigenen Sklaven Syrus, Moesius und Lento, meine Gefangene im Zuber zu baden ( in die Therme konnte ich sie schlecht mitnehmen). Sie wussten, dass sie die Frau nicht anrühren durften, dennoch würde die neue Sklavin sich schämen. Halt! Ich machte schon wieder den Fehler, zu glauben, dass sie das natürliche Schamgefühl einer Römerin besäße. Das Weib war keine Frau. Sie war eine Furie. Ich befahl also den Männern, sie zwar nicht anzurühren, aber sie durften sie schlagen oder halb ertränken, wenn sie Widerstand leisten würde. Dann eine frische Tunika und ab vor meine Augen.<br />
Auch ich badete und zog mich um. Der diensthabende Medicus im Lazarett reinigte und verband mir die Wunde neu. Dann ließ ich einen unserer Dolmetscher kommen, einen Mann namens Danuacus.*<br />
Während ich auf meiner Kline ruhte, überlegte ich mir einen Namen für meine neue Sklavin. Wie sollte ich sie rufen? Etwas Beleidigendes vielleicht. Und ich würde sie lehren, darauf zu hören, wenn man sie so rief. <br />
<br />
<br />
<br />
Sim off: Der Einfachkeit halber übersetzt Danuacus jedes gesprochene Wort.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ritterlicher Militärtribun Ovidius]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=378</link>
			<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 19:47:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=93">Titus Ovidius Decula</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=378</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2ST2h06m/Ovidius-1-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Ovidius-1-1.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bild von macrovector auf Freepik</span></span><br />
<br />
Eine gut ausgestattetes Haus mit allen Annehmlichkeiten. Es gibt mehrere Zimmer und eine Kammer. <br />
- Schlafzimmer (Cubiculum)<br />
- Bad (Balneum)<br />
- Ankleide<br />
- Sklavenkammer mit drei Sklaven (Der Vierte ist für das Pferd Invictus zuständig)<br />
Die Sklaven werden Syrus, Moesius, Lento und Agaso gerufen.<br />
Agaso kommt wenig später zu Tode.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/2ST2h06m/Ovidius-1-1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Ovidius-1-1.png]" class="mycode_img" /></a></div>
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bild von macrovector auf Freepik</span></span><br />
<br />
Eine gut ausgestattetes Haus mit allen Annehmlichkeiten. Es gibt mehrere Zimmer und eine Kammer. <br />
- Schlafzimmer (Cubiculum)<br />
- Bad (Balneum)<br />
- Ankleide<br />
- Sklavenkammer mit drei Sklaven (Der Vierte ist für das Pferd Invictus zuständig)<br />
Die Sklaven werden Syrus, Moesius, Lento und Agaso gerufen.<br />
Agaso kommt wenig später zu Tode.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>