<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum - Statthalterpalast (Praetorium)]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 17:28:10 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Eine der kleinen, regelmäßigen Feiern im Statthalterpalast]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=830</link>
			<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 18:46:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=830</guid>
			<description><![CDATA[Lucius Petilius Rufus tat so, als hätte er einen unbeschwerten Abend.<br />
<br />
<br />
In regelmäßigen Abständen kam der Statthalter Britanniens auch seinen sozialen Verpflichtungen nach und lud Teile der Oberschicht Londiniums oder der Verwaltung (oder gemischte Gruppen aus beiden Bereichen) zu einem offiziell informellen Abendessen in den Statthalterpalast ein, um Beziehungspflege zu betreiben, wie es so schön hieß. Dabei war die Teilnehmerzahl stets auf insgesamt neun teilnehmende Herren beschränkt, so dass es als ein informelles Essen im Triclinum durchgehen konnte, auch wenn es nicht im Triclinum stattfand, sondern dem großen, säulengestützten Atrium im Privattrakt des Praetoriums nach der Empfangshalle, so dass die Herren auch die dazugehörigen Damen mitbringen konnten, die daneben bequem in Korbstühlen dinieren konnten mit seiner eigenen Gattin, und gegebenenfalls sogar noch irgendwelchen Klienten, die in der Empfangshalle verköstigt wurden, bis sie zum geselligen Teil nach dem eigentlichen Essen und den wichtigen Gesprächen, die dabei geführt wurden, dann hinzukommen durften.<br />
<br />
<br />
Der gefräßige Teil war auch schon erledigt, so dass sich alle erheben und im Raum herumspazieren oder sich zu den Latrinae zurückziehen konnten. Ein paar Wachen sorgten dafür, dass niemand wirklich in die privaten Bereiche des Praetoriums vordringen konnte, der dort nicht hingehörte, und einige eifrige Sklaven kümmerten sich noch um die ganz durstigen. Das Thema des Abends war natürlich neben der wirtschaftlichen Lage auch die sicherheitstechnische Lage. Und hier war Rufus dann doch sehr erfreut, endlich die Meldung zum allgemeinen Klatsch freigeben zu können, dass die XX Valeria Victrix unter Fabius Priscus diese vermaledeite Druideninsel vor der Küste zum zweiten Mal nun eingenommen hatte. Dieses Mal auch mit sehr viel weniger Gegenwehr, denn allem Anschein nach waren die dortigen Krieger so sehr von der römischen Fähigkeit, hinüberzuschwimmen, beeindruckt gewesen, dass sie sich kampflos ergeben hatten. Rufus kam das durchaus sehr gelegen, er war im allgemeinen nicht blutrünstig und hatte ganz sicher nichts gegen eine einfache Eroberung. <br />
Die XX Valeria Victrix war also auf dem weg nach Norden zur IX Hispania bei Eburacum, von wo aus sie den Norden endlich noch weiter befrieden wollten. Rufus hingegen war auf dem Weg von einem nun eher beiläufigen Gespräch zum anderen und hoffte, dass dieser Abend sich nicht allzu lange hinziehen würde, denn er hatte sich mittlerweile von einem Sklaven schon den kleinen Lederball bringen lassen, um etwas zum zudrücken zu haben, wenn sein Gegenüber ihn mit Belanglosigkeiten folterte und dessen Hals leider als Ziel dieses Impulses ausfiel. So knetete er also unauffällig hinter seinem Rücken den kleinen Ball, während er von einem Gespräch zum nächsten schlenderte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lucius Petilius Rufus tat so, als hätte er einen unbeschwerten Abend.<br />
<br />
<br />
In regelmäßigen Abständen kam der Statthalter Britanniens auch seinen sozialen Verpflichtungen nach und lud Teile der Oberschicht Londiniums oder der Verwaltung (oder gemischte Gruppen aus beiden Bereichen) zu einem offiziell informellen Abendessen in den Statthalterpalast ein, um Beziehungspflege zu betreiben, wie es so schön hieß. Dabei war die Teilnehmerzahl stets auf insgesamt neun teilnehmende Herren beschränkt, so dass es als ein informelles Essen im Triclinum durchgehen konnte, auch wenn es nicht im Triclinum stattfand, sondern dem großen, säulengestützten Atrium im Privattrakt des Praetoriums nach der Empfangshalle, so dass die Herren auch die dazugehörigen Damen mitbringen konnten, die daneben bequem in Korbstühlen dinieren konnten mit seiner eigenen Gattin, und gegebenenfalls sogar noch irgendwelchen Klienten, die in der Empfangshalle verköstigt wurden, bis sie zum geselligen Teil nach dem eigentlichen Essen und den wichtigen Gesprächen, die dabei geführt wurden, dann hinzukommen durften.<br />
<br />
<br />
Der gefräßige Teil war auch schon erledigt, so dass sich alle erheben und im Raum herumspazieren oder sich zu den Latrinae zurückziehen konnten. Ein paar Wachen sorgten dafür, dass niemand wirklich in die privaten Bereiche des Praetoriums vordringen konnte, der dort nicht hingehörte, und einige eifrige Sklaven kümmerten sich noch um die ganz durstigen. Das Thema des Abends war natürlich neben der wirtschaftlichen Lage auch die sicherheitstechnische Lage. Und hier war Rufus dann doch sehr erfreut, endlich die Meldung zum allgemeinen Klatsch freigeben zu können, dass die XX Valeria Victrix unter Fabius Priscus diese vermaledeite Druideninsel vor der Küste zum zweiten Mal nun eingenommen hatte. Dieses Mal auch mit sehr viel weniger Gegenwehr, denn allem Anschein nach waren die dortigen Krieger so sehr von der römischen Fähigkeit, hinüberzuschwimmen, beeindruckt gewesen, dass sie sich kampflos ergeben hatten. Rufus kam das durchaus sehr gelegen, er war im allgemeinen nicht blutrünstig und hatte ganz sicher nichts gegen eine einfache Eroberung. <br />
Die XX Valeria Victrix war also auf dem weg nach Norden zur IX Hispania bei Eburacum, von wo aus sie den Norden endlich noch weiter befrieden wollten. Rufus hingegen war auf dem Weg von einem nun eher beiläufigen Gespräch zum anderen und hoffte, dass dieser Abend sich nicht allzu lange hinziehen würde, denn er hatte sich mittlerweile von einem Sklaven schon den kleinen Lederball bringen lassen, um etwas zum zudrücken zu haben, wenn sein Gegenüber ihn mit Belanglosigkeiten folterte und dessen Hals leider als Ziel dieses Impulses ausfiel. So knetete er also unauffällig hinter seinem Rücken den kleinen Ball, während er von einem Gespräch zum nächsten schlenderte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Kanzlei der Provinz] Officium von Lucius Petilinius Pertax]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703</link>
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 15:38:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Keine Provinz funktioniert ohne eine Heerschar an Beamten.</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Den Beamten in Londinium steht</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Lucius Petilinius Pertax</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240603/b8itiuam.png" loading="lazy"  alt="[Bild: b8itiuam.png]" class="mycode_img" /></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">vor. </span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Freigelassene des Statthalters Lucius Petilius Rufus genießt das höchste Vertrauen des Statthalters und dient daher als dessen Princeps Praetorii mit weitreichenden Befugnissen</span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Keine Provinz funktioniert ohne eine Heerschar an Beamten.</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Den Beamten in Londinium steht</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Lucius Petilinius Pertax</span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240603/b8itiuam.png" loading="lazy"  alt="[Bild: b8itiuam.png]" class="mycode_img" /></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">vor. </span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Der Freigelassene des Statthalters Lucius Petilius Rufus genießt das höchste Vertrauen des Statthalters und dient daher als dessen Princeps Praetorii mit weitreichenden Befugnissen</span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rückkehr des LAPP]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=634</link>
			<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 14:55:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=634</guid>
			<description><![CDATA[Lucius Petilius Rufus atmete tief durch.<br />
<br />
<br />
Nach endlosen Monaten des Reisens und des Kennenlernens der Provinz kam endlich wieder Londinium in Sicht. Einige Reiter waren vorausgeritten, um die Nachricht zu verkünden, so dass seine Frau den Empfang vorbereiten konnte, ebenso wie die Stadtbevölkerung von Londinium, und jetzt am frühen Nachmittag dieses Wintertages war es endlich so weit.<br />
Der Zug kam durch das Nordöstliche Tor herein, das in späteren Jahrhunderten dereinst Aldgate – das alte Tor – genannt werden würde. Die Straße führte erst durch größere, fast ländliche Anwesen, bis sie einen Knick nach rechts zum Forum hin vollführte. Dort ging es dann südlich vorbei und schließlich nach links zum großen Stadthalterpalast am Flumen Tamesis. Überall standen jubelnde Leute, die winkten und Rufus begrüßten, bis die gewaltige Eskorte schließlich an ihrem Ziel ankam. Die Straße vor dem Statthalterpalast war weiträumig abgesperrt, und doch musste ein Teil des Zuges warten und kam nicht so weit.<br />
Rufus stieg von seinem Pferd und sah hinüber zu seinem Empfangskomitee. Seine Frau stand vor dem Eingang, die Hände sittsam gefaltet, umgeben von ihren Sklavinnen, die sittsam zu Boden schauten. Der Anflug eines Lächelns zupfte an Rufus’ Lippen, als er zu ihr ging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Geliebte Ehefrau, ich bin zurück“</span>, sagte er ruhig und fest.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c14700;" class="mycode_color">“Geliebter Ehemann, ich habe deiner Rückkehr geharrt und freue mich, dass du wohlbehalten wieder hier bist“</span></span>, kam die feierliche Antwort. Mehr Intimität würde es in der Öffentlichkeit zwischen den beiden nicht geben, nur schwache Männer zeigten öffentlich Zuneigung.<br />
<br />
<br />
Stattdessen nickte Rufus nur, gab auch den ihn begleitenden Soldaten den Befehl, wieder in ihre Castra zurückzukehren und sich auszuruhen, ehe er selbst die Palastanlage betrat.<br />
<br />
<br />
Kurz hinter dem Eingang fiel die Förmlichkeit ein wenig von ihm ab und er sah sich um. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Oh, du bist mit dem Renovieren vorangekommen, sehe ich.“</span> In der Tat waren all die Stellen, die bei seiner Ankunft noch einer Baustelle glichen, inzwischen bearbeitet worden. An den Wänden waren die Mosaike fertiggestellt. Nur hier und da fehlte noch ein Portrait. Der Blick in den Garten verriet die Anschaffung einiger neuer Statuen und die Anpflanzung einiger junger Bäume, und von den Officia hörte man gemurmelt gedämpfte Stimmen. Sehr schön.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Erst einmal will ich ein sehr ausgiebiges Bad, um mir den Reisestaub abzuwaschen. Dann einen guten Wein und eine Mahlzeit, die nicht nur aus Fett und Innereien besteht“</span> – seine Reise in den Norden war eine kulinarische Katastrophe gewesen – <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“und dann einen Bericht, was hier alles los war, während ich unterwegs war.“</span><br />
Rufus lächelte seine Frau leicht an, da er noch gerne etwas anderes wollte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Möchtest du mir Gesellschaft leisten?“</span> Sie lachte und hakte sich bei ihm leicht ein. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c14700;" class="mycode_color">“Du stinkst nach Pferd und Leder. Nein. Aber ich hab ein paar Sklavinnen erstanden, die dir zusagen könnten. Ich komme gerne mit ins Bad und unterhalte mich mit dir, wenn du so weit bist.“</span></span><br />
Rufus sah sie durchaus glücklich an. Sie beide waren schon lange verheiratet und hatten daher eine Vertrautheit erreicht, die er schon fast partnerschaftlich nennen würde. Und er schätzte es durchaus sehr, so offen mit seiner Frau sein zu können. Es machte die Dinge so viel einfacher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lucius Petilius Rufus atmete tief durch.<br />
<br />
<br />
Nach endlosen Monaten des Reisens und des Kennenlernens der Provinz kam endlich wieder Londinium in Sicht. Einige Reiter waren vorausgeritten, um die Nachricht zu verkünden, so dass seine Frau den Empfang vorbereiten konnte, ebenso wie die Stadtbevölkerung von Londinium, und jetzt am frühen Nachmittag dieses Wintertages war es endlich so weit.<br />
Der Zug kam durch das Nordöstliche Tor herein, das in späteren Jahrhunderten dereinst Aldgate – das alte Tor – genannt werden würde. Die Straße führte erst durch größere, fast ländliche Anwesen, bis sie einen Knick nach rechts zum Forum hin vollführte. Dort ging es dann südlich vorbei und schließlich nach links zum großen Stadthalterpalast am Flumen Tamesis. Überall standen jubelnde Leute, die winkten und Rufus begrüßten, bis die gewaltige Eskorte schließlich an ihrem Ziel ankam. Die Straße vor dem Statthalterpalast war weiträumig abgesperrt, und doch musste ein Teil des Zuges warten und kam nicht so weit.<br />
Rufus stieg von seinem Pferd und sah hinüber zu seinem Empfangskomitee. Seine Frau stand vor dem Eingang, die Hände sittsam gefaltet, umgeben von ihren Sklavinnen, die sittsam zu Boden schauten. Der Anflug eines Lächelns zupfte an Rufus’ Lippen, als er zu ihr ging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Geliebte Ehefrau, ich bin zurück“</span>, sagte er ruhig und fest.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c14700;" class="mycode_color">“Geliebter Ehemann, ich habe deiner Rückkehr geharrt und freue mich, dass du wohlbehalten wieder hier bist“</span></span>, kam die feierliche Antwort. Mehr Intimität würde es in der Öffentlichkeit zwischen den beiden nicht geben, nur schwache Männer zeigten öffentlich Zuneigung.<br />
<br />
<br />
Stattdessen nickte Rufus nur, gab auch den ihn begleitenden Soldaten den Befehl, wieder in ihre Castra zurückzukehren und sich auszuruhen, ehe er selbst die Palastanlage betrat.<br />
<br />
<br />
Kurz hinter dem Eingang fiel die Förmlichkeit ein wenig von ihm ab und er sah sich um. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Oh, du bist mit dem Renovieren vorangekommen, sehe ich.“</span> In der Tat waren all die Stellen, die bei seiner Ankunft noch einer Baustelle glichen, inzwischen bearbeitet worden. An den Wänden waren die Mosaike fertiggestellt. Nur hier und da fehlte noch ein Portrait. Der Blick in den Garten verriet die Anschaffung einiger neuer Statuen und die Anpflanzung einiger junger Bäume, und von den Officia hörte man gemurmelt gedämpfte Stimmen. Sehr schön.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Erst einmal will ich ein sehr ausgiebiges Bad, um mir den Reisestaub abzuwaschen. Dann einen guten Wein und eine Mahlzeit, die nicht nur aus Fett und Innereien besteht“</span> – seine Reise in den Norden war eine kulinarische Katastrophe gewesen – <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“und dann einen Bericht, was hier alles los war, während ich unterwegs war.“</span><br />
Rufus lächelte seine Frau leicht an, da er noch gerne etwas anderes wollte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Möchtest du mir Gesellschaft leisten?“</span> Sie lachte und hakte sich bei ihm leicht ein. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #c14700;" class="mycode_color">“Du stinkst nach Pferd und Leder. Nein. Aber ich hab ein paar Sklavinnen erstanden, die dir zusagen könnten. Ich komme gerne mit ins Bad und unterhalte mich mit dir, wenn du so weit bist.“</span></span><br />
Rufus sah sie durchaus glücklich an. Sie beide waren schon lange verheiratet und hatten daher eine Vertrautheit erreicht, die er schon fast partnerschaftlich nennen würde. Und er schätzte es durchaus sehr, so offen mit seiner Frau sein zu können. Es machte die Dinge so viel einfacher.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Übersicht]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=518</link>
			<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 13:30:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=518</guid>
			<description><![CDATA[Das Praetorium ist das zivile und militärische Zentrum der Provinz. Hier residiert der Statthalter, empfängt Gesandtschaften oder spricht an Gerichtstagen Recht. Eine Übersicht über die Gerichtstage ist an der Außenseite des Praetoriums angebracht, ebenso wie die Bronzetafeln mit den Beschlüssen zu Gesetzen, die die gesamte Provinz betreffen.<br />
<br />
Sämtliche Besucher des Praetoriums müssen sich am Eingang melden. Dieser wird von der persönlichen Leibgarde des Statthalters, seinen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">singulares</span> Tag und Nacht bewacht. Ihre Unterbringung schließt sich auch direkt an den Eingangsbereich an.<br />
Große Empfänge oder Gerichtsverhandlungen können in der großen Basilica, dem großen Säulenraum mit Kuppeldach, stattfinden. Für etwas weniger Öffentlichkeit steht ebenso ein großer Empfangsraum bereit.<br />
Hinter einem Wandelgang schließt nach draußen der große Innenhof mit Wasserbecken und Gartenanlagen an. Am hinteren Ende geht es hinunter zum Ufer der Tamesis, wo sich ein privater Anlegeplatz nur für den Statthalter befindet. Auch hier patrouillieren Wachen Tag und Nacht.<br />
Links und rechts des Hofes befinden sich vornehmlich die verschiedenen Räume der Provinzialverwaltung mit ihren Beamten und deren Officia, sowie die Unterbringung der vielen Sklaven, die für den reibungslosen Ablauf innerhalb des Gebäudes zuständig sind.<br />
Im östlichen Teil des Gebäudes hat die Familie des Statthalters ihren Privatbereich mit allen Annehmlichkeiten wie eigenem Bad, eigener Küche und mehrerer Triclinia für den Gästeempfang.<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/1_12_08_23_12_35_22.jpeg" loading="lazy"  alt="[Bild: 1_12_08_23_12_35_22.jpeg]" class="mycode_img" /></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Praetorium ist das zivile und militärische Zentrum der Provinz. Hier residiert der Statthalter, empfängt Gesandtschaften oder spricht an Gerichtstagen Recht. Eine Übersicht über die Gerichtstage ist an der Außenseite des Praetoriums angebracht, ebenso wie die Bronzetafeln mit den Beschlüssen zu Gesetzen, die die gesamte Provinz betreffen.<br />
<br />
Sämtliche Besucher des Praetoriums müssen sich am Eingang melden. Dieser wird von der persönlichen Leibgarde des Statthalters, seinen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">singulares</span> Tag und Nacht bewacht. Ihre Unterbringung schließt sich auch direkt an den Eingangsbereich an.<br />
Große Empfänge oder Gerichtsverhandlungen können in der großen Basilica, dem großen Säulenraum mit Kuppeldach, stattfinden. Für etwas weniger Öffentlichkeit steht ebenso ein großer Empfangsraum bereit.<br />
Hinter einem Wandelgang schließt nach draußen der große Innenhof mit Wasserbecken und Gartenanlagen an. Am hinteren Ende geht es hinunter zum Ufer der Tamesis, wo sich ein privater Anlegeplatz nur für den Statthalter befindet. Auch hier patrouillieren Wachen Tag und Nacht.<br />
Links und rechts des Hofes befinden sich vornehmlich die verschiedenen Räume der Provinzialverwaltung mit ihren Beamten und deren Officia, sowie die Unterbringung der vielen Sklaven, die für den reibungslosen Ablauf innerhalb des Gebäudes zuständig sind.<br />
Im östlichen Teil des Gebäudes hat die Familie des Statthalters ihren Privatbereich mit allen Annehmlichkeiten wie eigenem Bad, eigener Küche und mehrerer Triclinia für den Gästeempfang.<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/1_12_08_23_12_35_22.jpeg" loading="lazy"  alt="[Bild: 1_12_08_23_12_35_22.jpeg]" class="mycode_img" /></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Arbeitszimmer des LAPP]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513</link>
			<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:17:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im privaten Bereich des Statthalterpalastes hat </span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">sich </span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">der Statthalter  hier einen Arbeitsraum mit Vorzimmer geschaffen. Mehrere Schreiber unterstützen den LAPP bei seiner Arbeit, aber der Raum bietet auch die Möglichkeit eines Gespräches in geschütztem Rahmen unter vier Augen.</span></span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im privaten Bereich des Statthalterpalastes hat </span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">sich </span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">der Statthalter  hier einen Arbeitsraum mit Vorzimmer geschaffen. Mehrere Schreiber unterstützen den LAPP bei seiner Arbeit, aber der Raum bietet auch die Möglichkeit eines Gespräches in geschütztem Rahmen unter vier Augen.</span></span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Innenhof und Garten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=512</link>
			<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:14:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=512</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der große Innenhof des Statthalterpalastes ist mit hellem Travertin gepflastert. In kunstvollen Beeten präsentieren die Gärtner wechselnde Blüten und Büsche, die teils aus dem gesamten, römischen Reich importiert wurden. </span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Blickfang ist das längliche, gemauerte Becken im nördlichen Bereich, das mit Statuen gesäumt eine ruhige Oase bildet.</span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von hier kann man über den Flumen Tamesis nach Süden blicken. Über einen gemauerten Abgang kann man auch direkt zum Fluss und der persönlichen Anlegestelle des Statthalters gelangen. Tag und Nacht patrouillieren hier Wachen zur Sicherheit.</span></span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der große Innenhof des Statthalterpalastes ist mit hellem Travertin gepflastert. In kunstvollen Beeten präsentieren die Gärtner wechselnde Blüten und Büsche, die teils aus dem gesamten, römischen Reich importiert wurden. </span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Blickfang ist das längliche, gemauerte Becken im nördlichen Bereich, das mit Statuen gesäumt eine ruhige Oase bildet.</span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von hier kann man über den Flumen Tamesis nach Süden blicken. Über einen gemauerten Abgang kann man auch direkt zum Fluss und der persönlichen Anlegestelle des Statthalters gelangen. Tag und Nacht patrouillieren hier Wachen zur Sicherheit.</span></span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Basilica]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=511</link>
			<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:08:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=511</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die große Basilica ist der öffentliche Empfangsraum. </span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mehrere Säulen tragen das Kuppeldach des großen Raumes. Der Boden ist mit Mosaiken ausgelegt. Die Säulenhalle erlaubt den Empfang von größeren Gesandtschaften und dient darüber hinaus als Prestigeraum für Gastmähler und andere Anlässe. Sie ist immer entsprechend des Anlasses eingerichtet.</span></span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die große Basilica ist der öffentliche Empfangsraum. </span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mehrere Säulen tragen das Kuppeldach des großen Raumes. Der Boden ist mit Mosaiken ausgelegt. Die Säulenhalle erlaubt den Empfang von größeren Gesandtschaften und dient darüber hinaus als Prestigeraum für Gastmähler und andere Anlässe. Sie ist immer entsprechend des Anlasses eingerichtet.</span></span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Poststelle]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=510</link>
			<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:04:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=510</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Direkt im Eingangsbereich kann die Post für die Provinzverwaltung, Post für den Statthalter und Privatpost für die Bewohner des Praetoriums abgegeben werden.</span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Beamten freuen sich, wenn auf den Briefen vermerkt ist, an welche Stelle genau sie zugestellt werden sollen.</span></td></tr></table></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Direkt im Eingangsbereich kann die Post für die Provinzverwaltung, Post für den Statthalter und Privatpost für die Bewohner des Praetoriums abgegeben werden.</span></span></span><br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Beamten freuen sich, wenn auf den Briefen vermerkt ist, an welche Stelle genau sie zugestellt werden sollen.</span></td></tr></table></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Porta und Wachstube (JEDER BESUCHER MUSS HIER DURCH)]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=509</link>
			<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:02:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=509</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Jeder Besucher des Statthalterpalastes muss zunächst zur Porta und um Einlass bitten. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Gut sichtbar stehen hier mindestens acht bewaffnete Legionäre. In den Wachstuben direkt neben der Porta sind noch weitere Truppen direkt hier zum Schutz des Legatus Augusti pro Praetore untergebracht.</span></span></td></tr></table></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Jeder Besucher des Statthalterpalastes muss zunächst zur Porta und um Einlass bitten. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Gut sichtbar stehen hier mindestens acht bewaffnete Legionäre. In den Wachstuben direkt neben der Porta sind noch weitere Truppen direkt hier zum Schutz des Legatus Augusti pro Praetore untergebracht.</span></span></td></tr></table></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Amtsübernahme des Statthalters Lucius Petilius Rufus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=476</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 11:55:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=476</guid>
			<description><![CDATA[Lucius Petilius Rufus stand am höchsten Punkt des Decks der Liburne der Classis Britannica und blickte auf seine Provinz.<br />
<br />
<br />
Vor einigen Wochen schon war er von Rom aus aufgebrochen, erst mit der Classis von Ostia westlich zwischen Corsica und Sardinia hindurcht, mit einem kurzen Zwischenstopp in Gallicum Fretum auf Corsica, um neues Wasser aufzunehmen und sich nach drei Tagen etwas die Beine zu vertreten. Dann weiter nordwestlich bis Narbo, wo sie an Tag sieben angekommen waren. Von dort aus ging es über Land, immer in nördliche Richtung. Erst nach Tolosa in Gallia Narborensis, dann mit der Flussflotte die Garunna hinauf, über Arginnium bis Burdigala in Aquitania.<br />
Hier nahmen sie dann mehrere Schiffe der Classis Britannica in Empfang, die die letzte Strecke überwältigen sollten. Erst zur Civitas Namnetum, die früher auch Condevicum genannt wurde, am nördlichsten Ende Aquitaniens. Ab dort ging es wieder östlich, erst einmal nach Iuliobona in Gallia Lugdunensis und schließlich zum Flottenstützpunkt der Classis Britannica nach Portus Itius in Belgicae. Hier konnte sich der gesamte Zug des neuen Statthalters von Britannia erst einmal eine Woche ausruhen und wieder zu Kräften kommen, denn neben dem Statthalter reiste natürlich auch ein umfangreiches Gefolge bestehend aus seiner Ehefrau und nicht weniger als siebzig Sklaven, nebst einigen Rittern und deren Sklaven und den Söhnen des ein oder anderen Senators nebst deren Sklaven, wie das eben immer so war, wenn ein neuer Statthalter eingesetzt wurde. Die jungen Leute witterten ihre Chance im Umfeld eines großen Mannes, so dass die Entsendung eines Statthalters der Entsendung einer kleineren Stadt gleichkam.<br />
Schließlich aber kam der letzte Teil der Reise, die Überquerung des Oceanus Britannicus von Portus Itius aus, vorbei an der Landspitze im Südlichen Britannia mit der Stadt Rutupiae mit der beeindruckenden Festung, und dann hinein in die Ausläufe des Flumen Tamesis.<br />
<br />
<br />
Die Ruderschläge der Besatzung waren gleichmäßig und präzise, während sich die Liburne ihren Weg gegen die Strömung ankämpfte und schließlich Londinium in Sicht kam. Die Stadt war bunt geschmückt, wie es sich für den Empfang eines neuen Statthalters auch gehörte, und die gesamte Uferpromenade war von Schaulustigen gesäumt. Schon als die ersten, kleineren Schiffe der Vorhut an ihnen vorbeifuhren, brach die Menge in Jubel aus, noch ehe die große und schwere Liburne mit Rufus an Deck an ihnen vorbeifuhr. Er selbst trug volles Staatsornat, wie es sich für einen Amtsantritt gehörte, mit leuchtender Toga und den dicken, dunkelroten Streifen. Als Legatus Augusti pro Praetore hatte er kein eigenes Imperium, so dass er folglich nicht zum Imperator ausgerufen werden konnte und folgerichtig auch kein Paludamentum, aber es war wohl dennoch eindeutig, dass er der neue Statthalter dieser Provinz sein musste. In einer Grußgeste hob er seinen rechten Arm, während das Schiff an den wartenden vorbeifuhr, den Blick nach vorne gerichtet.<br />
Die Stadt Londinium selbst war noch immer im Aufbau begriffen, selbst zwanzig Jahre nach dem Icener-Aufstand. Am nordwestlichen Ende thronte das Castellum zum Schutz der Stadt, in dem ein Teil der Legio XX Valeria Victrix stationiert war. Man hatte aus den Fehlern des Aufstandes gelernt und nun eine Schutzeinheit der Stadt dort eingerichtet, während der Großteil in Viroconium weiter nordwestlich stationiert war. Eine Brücke war gebaut worden, die die Stadt am Nordufer mit der Siedlung am Südufer verband und schnellen Transport von Waren erlaubte, deren Klappmechanismus in der Mitte aber auch eine Durchfahrt von Schiffen erlaubte, wenn er mittels Ochsengespannen wie jetzt hochgezogen wurde, so dass die Liburne ungehindert passieren konnte. Der Handelshafen der Stadt war östlich dieser Brücke, aber dorthin steuerten die Schiffe nicht. Ihr Ziel lag im westlichen Teil, wo der neue Statthalterpalast noch immer im Bau war. Dieser verfügte über eine eigene Anlegestelle direkt an der Tamesis, die mit Treppen zum eigentlichen Palast hinaufführte. Dorthin steuerte also das Schiff und zog höchst eindrucksvoll die Ruder schon zuvor ein, so dass das Schiff ganz sanft an seinen Anlegeplatz trieb.<br />
<br />
<br />
Seile wurden hin und her geworfen und eine Planke donnerte herunter. Das Schiff hatte angelegt. Rufus sah sich kurz nach seinem Schreiber um, der ihm wie ein Schatten folgte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Claudius ist bereit für uns und die Übergabe?“</span> fragte er noch ein letztes Mal, da er keine unliebsamen Überraschungen wollte. Sein Schreiber nickte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">“Er wurde vor zwei Wochen über deine Ankunft informiert und hat auch Botschaft nach Itius geschickt, dass alles bereit ist.“</span></span><br />
Rufus nickte noch einmal, straffte ein letztes Mal die Schultern und begab sich dann schließlich von Bord, um seinen ersten Fuß in seine neue Provinz zu setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lucius Petilius Rufus stand am höchsten Punkt des Decks der Liburne der Classis Britannica und blickte auf seine Provinz.<br />
<br />
<br />
Vor einigen Wochen schon war er von Rom aus aufgebrochen, erst mit der Classis von Ostia westlich zwischen Corsica und Sardinia hindurcht, mit einem kurzen Zwischenstopp in Gallicum Fretum auf Corsica, um neues Wasser aufzunehmen und sich nach drei Tagen etwas die Beine zu vertreten. Dann weiter nordwestlich bis Narbo, wo sie an Tag sieben angekommen waren. Von dort aus ging es über Land, immer in nördliche Richtung. Erst nach Tolosa in Gallia Narborensis, dann mit der Flussflotte die Garunna hinauf, über Arginnium bis Burdigala in Aquitania.<br />
Hier nahmen sie dann mehrere Schiffe der Classis Britannica in Empfang, die die letzte Strecke überwältigen sollten. Erst zur Civitas Namnetum, die früher auch Condevicum genannt wurde, am nördlichsten Ende Aquitaniens. Ab dort ging es wieder östlich, erst einmal nach Iuliobona in Gallia Lugdunensis und schließlich zum Flottenstützpunkt der Classis Britannica nach Portus Itius in Belgicae. Hier konnte sich der gesamte Zug des neuen Statthalters von Britannia erst einmal eine Woche ausruhen und wieder zu Kräften kommen, denn neben dem Statthalter reiste natürlich auch ein umfangreiches Gefolge bestehend aus seiner Ehefrau und nicht weniger als siebzig Sklaven, nebst einigen Rittern und deren Sklaven und den Söhnen des ein oder anderen Senators nebst deren Sklaven, wie das eben immer so war, wenn ein neuer Statthalter eingesetzt wurde. Die jungen Leute witterten ihre Chance im Umfeld eines großen Mannes, so dass die Entsendung eines Statthalters der Entsendung einer kleineren Stadt gleichkam.<br />
Schließlich aber kam der letzte Teil der Reise, die Überquerung des Oceanus Britannicus von Portus Itius aus, vorbei an der Landspitze im Südlichen Britannia mit der Stadt Rutupiae mit der beeindruckenden Festung, und dann hinein in die Ausläufe des Flumen Tamesis.<br />
<br />
<br />
Die Ruderschläge der Besatzung waren gleichmäßig und präzise, während sich die Liburne ihren Weg gegen die Strömung ankämpfte und schließlich Londinium in Sicht kam. Die Stadt war bunt geschmückt, wie es sich für den Empfang eines neuen Statthalters auch gehörte, und die gesamte Uferpromenade war von Schaulustigen gesäumt. Schon als die ersten, kleineren Schiffe der Vorhut an ihnen vorbeifuhren, brach die Menge in Jubel aus, noch ehe die große und schwere Liburne mit Rufus an Deck an ihnen vorbeifuhr. Er selbst trug volles Staatsornat, wie es sich für einen Amtsantritt gehörte, mit leuchtender Toga und den dicken, dunkelroten Streifen. Als Legatus Augusti pro Praetore hatte er kein eigenes Imperium, so dass er folglich nicht zum Imperator ausgerufen werden konnte und folgerichtig auch kein Paludamentum, aber es war wohl dennoch eindeutig, dass er der neue Statthalter dieser Provinz sein musste. In einer Grußgeste hob er seinen rechten Arm, während das Schiff an den wartenden vorbeifuhr, den Blick nach vorne gerichtet.<br />
Die Stadt Londinium selbst war noch immer im Aufbau begriffen, selbst zwanzig Jahre nach dem Icener-Aufstand. Am nordwestlichen Ende thronte das Castellum zum Schutz der Stadt, in dem ein Teil der Legio XX Valeria Victrix stationiert war. Man hatte aus den Fehlern des Aufstandes gelernt und nun eine Schutzeinheit der Stadt dort eingerichtet, während der Großteil in Viroconium weiter nordwestlich stationiert war. Eine Brücke war gebaut worden, die die Stadt am Nordufer mit der Siedlung am Südufer verband und schnellen Transport von Waren erlaubte, deren Klappmechanismus in der Mitte aber auch eine Durchfahrt von Schiffen erlaubte, wenn er mittels Ochsengespannen wie jetzt hochgezogen wurde, so dass die Liburne ungehindert passieren konnte. Der Handelshafen der Stadt war östlich dieser Brücke, aber dorthin steuerten die Schiffe nicht. Ihr Ziel lag im westlichen Teil, wo der neue Statthalterpalast noch immer im Bau war. Dieser verfügte über eine eigene Anlegestelle direkt an der Tamesis, die mit Treppen zum eigentlichen Palast hinaufführte. Dorthin steuerte also das Schiff und zog höchst eindrucksvoll die Ruder schon zuvor ein, so dass das Schiff ganz sanft an seinen Anlegeplatz trieb.<br />
<br />
<br />
Seile wurden hin und her geworfen und eine Planke donnerte herunter. Das Schiff hatte angelegt. Rufus sah sich kurz nach seinem Schreiber um, der ihm wie ein Schatten folgte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Claudius ist bereit für uns und die Übergabe?“</span> fragte er noch ein letztes Mal, da er keine unliebsamen Überraschungen wollte. Sein Schreiber nickte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">“Er wurde vor zwei Wochen über deine Ankunft informiert und hat auch Botschaft nach Itius geschickt, dass alles bereit ist.“</span></span><br />
Rufus nickte noch einmal, straffte ein letztes Mal die Schultern und begab sich dann schließlich von Bord, um seinen ersten Fuß in seine neue Provinz zu setzen.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>