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		<title><![CDATA[Forum - Thermen]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:30:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Thermengarten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=974</link>
			<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 12:13:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/3JP1YFxG/Thermengarten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Thermengarten.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dieser kleine Öffentliche Garten, früher in Privatbesitz, gehört <br />
eigentlich nicht mehr zu den Thermenanlagen. Doch es gibt einen <br />
Durchgang, und er wird vor oder nach einem Badeaufenthalt</span></span><br />
<span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">gerne genutzt. Es gibt auch Grünflächen zum Picknicken</span></span></td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/3JP1YFxG/Thermengarten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Thermengarten.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dieser kleine Öffentliche Garten, früher in Privatbesitz, gehört <br />
eigentlich nicht mehr zu den Thermenanlagen. Doch es gibt einen <br />
Durchgang, und er wird vor oder nach einem Badeaufenthalt</span></span><br />
<span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">gerne genutzt. Es gibt auch Grünflächen zum Picknicken</span></span></td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nachts in den Thermen]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=750</link>
			<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 11:18:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=750</guid>
			<description><![CDATA[Todesmutig war ich mit einer Laterne und Küchenmesser im Gewande alleine unterwegs. Meinen Leib unter dem Kapuzenmantel verborgen, den die Kelten erfunden hatten, glich ich einem nächtlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genius_cucullatus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">genius cucullatus. </span></a><br />
Ich hoffte zumindest, dass der weite Stoff meinen Leib verbarg und unkenntlich werden ließ. Denn ein wenig graute es mir. Die Nacht gehörte den Bösen, den Gespenstern und den Hexen. Allerdings war das hier Iscalis und nicht Rom oder Alexandria. <br />
Dennoch hatte ich vorsichtshalber ein Küchenmesser mitgenommen, als ich mich an Anaxarete vorbei geschlichen und am Ianitor vorbei geschlendert war.<br />
<br />
Ich hatte mich mit Kiki zwei Tage<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=699&amp;pid=10857#pid10857" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> nach unserem Gespräch </a>bei der Pedicure durch die Pseudo- Ägypterin hier treffen wollen. Sie sagte, sie hatte einen Schlüssel zu den Thermen.<br />
Auch wenn nächtliches Baden die Aspekte von Klatsch und Gesellschaft vernachlässigte, weshalb man überhaupt die Thermen aufsuchte - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">waschen</span> konnte ich mich auch zuhause - machten das Abenteuer und die Gesellschaft der munteren Nubierin diesen Mangel wett.<br />
<br />
Die Therme lag wie ein schwarzes, zum Sprung bereites Tier vor mir. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Brrr </span>... hoffentlich kam Kiki gleich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Todesmutig war ich mit einer Laterne und Küchenmesser im Gewande alleine unterwegs. Meinen Leib unter dem Kapuzenmantel verborgen, den die Kelten erfunden hatten, glich ich einem nächtlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genius_cucullatus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">genius cucullatus. </span></a><br />
Ich hoffte zumindest, dass der weite Stoff meinen Leib verbarg und unkenntlich werden ließ. Denn ein wenig graute es mir. Die Nacht gehörte den Bösen, den Gespenstern und den Hexen. Allerdings war das hier Iscalis und nicht Rom oder Alexandria. <br />
Dennoch hatte ich vorsichtshalber ein Küchenmesser mitgenommen, als ich mich an Anaxarete vorbei geschlichen und am Ianitor vorbei geschlendert war.<br />
<br />
Ich hatte mich mit Kiki zwei Tage<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=699&amp;pid=10857#pid10857" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> nach unserem Gespräch </a>bei der Pedicure durch die Pseudo- Ägypterin hier treffen wollen. Sie sagte, sie hatte einen Schlüssel zu den Thermen.<br />
Auch wenn nächtliches Baden die Aspekte von Klatsch und Gesellschaft vernachlässigte, weshalb man überhaupt die Thermen aufsuchte - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">waschen</span> konnte ich mich auch zuhause - machten das Abenteuer und die Gesellschaft der munteren Nubierin diesen Mangel wett.<br />
<br />
Die Therme lag wie ein schwarzes, zum Sprung bereites Tier vor mir. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Brrr </span>... hoffentlich kam Kiki gleich.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Schlüssel ist keine Magie]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=699</link>
			<pubDate>Wed, 29 May 2024 07:37:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=699</guid>
			<description><![CDATA[Ich war schwanger. Und ich war unglücklich. Cato sah ich fast gar nicht mehr, er lebte ganz offen mit seiner Geliebten. Wie gerne hätte ich diese Farce von Ehe hinter mir gelassen. Doch ich war nicht einmal fähig gewesen, Cato zu vergiften! Ich hatte mir nur gewünscht, dass er mich lieben würde.<br />
Und ich  wagte es nicht, mit meinem Vormund über eine Scheidung zu sprechen. Was hätte er mir gesagt? Liebes Kind, du hast es so wollen! Hatten dich nicht einige vor dem Charakter deines Ehemanns gewarnt? Hast du nicht gedacht, ihn zähmen zu können? Und - der wichtigste Punkt: Kann man dem Sämann vorwerfen, dass er sein Feld nicht bestellt hat? Das hat er, wie man sehen kann.<br />
Meine Schwangerschaft verlief so, dass man lange sehr wenig sah. Tatsächlich nahm ich in der ersten Zeit sogar ab - denn ich übergab mich morgens ständig.<br />
Anaxarete tröstete mich: "Mein armes Lämmchen, mein armes Täubchen" und dann sehr sorgenvoll: "Bestimmt wird es ein Mädchen. Das sind die langen Haare, die deinen Magen kitzeln...."<br />
Ich riss gespielt entsetzt die Augen auf:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> "Du meinst, ich habe ein kleines Mädchen fix und fertig im Bauch? Mit langen Haaren? Hat es etwa sogar Sandalen an?"</span><br />
Ja, das war das Geschwätz von abergläubischen Sklavinnen. Ich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wusste</span> doch, dass es ein Junge würde, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=658&amp;pid=9678#pid9678" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die keltische Hexe hatte es mir vorausgesagt.</a> <br />
Mir war Morgens also regelmäßig schlecht, und daher dauerte es immer eine Weile, bis ich mich zurecht gemacht hatte und fertig war. Nefertem kümmerte sich um den Haushalt. Mir fiel die Decke auf den Kopf. Seit dem Frühlingsfest bei Furia Stella war ich nicht mehr aus gewesen:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich lasse mich jetzt in die Thermen tragen, mir ist langweilig"</span>, verkündete ich, und da Anaxarete am Weben war, nahm ich sie nicht mit, sondern eine iulische Badesklavin namens Rosula.<br />
So war ich angekommen. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, und mir wurde warm. <br />
Als ich aber durch das Tor hineingehen wollte, schossen zwei Thermendiener auf mich zu:<br />
"Edle Dame, du kannst jetzt leider nicht eintreten", sagte einer.<br />
Ich runzelte die Stirn: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und warum nicht?"</span>, fragte ich.<br />
"Es ist schon nach der sechsten Stunde des Tages. Bald kommen die Herren, Domina"<br />
Nicht nur der Sonnenstand, auch eine Sonnenuhr sagte mir, dass sie recht hatten. Trotzdem wünschte ich ihnen in diesem Moment die Pest an den Hals....<br />
ich wollte mich wortlos abwenden, da merkte ich, dass mir Tränen in die Augen stiegen. Seit wann war ich so nahe am Wasser gebaut? Verflixte Schwangerschaft.... und wie fad war es mir....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich war schwanger. Und ich war unglücklich. Cato sah ich fast gar nicht mehr, er lebte ganz offen mit seiner Geliebten. Wie gerne hätte ich diese Farce von Ehe hinter mir gelassen. Doch ich war nicht einmal fähig gewesen, Cato zu vergiften! Ich hatte mir nur gewünscht, dass er mich lieben würde.<br />
Und ich  wagte es nicht, mit meinem Vormund über eine Scheidung zu sprechen. Was hätte er mir gesagt? Liebes Kind, du hast es so wollen! Hatten dich nicht einige vor dem Charakter deines Ehemanns gewarnt? Hast du nicht gedacht, ihn zähmen zu können? Und - der wichtigste Punkt: Kann man dem Sämann vorwerfen, dass er sein Feld nicht bestellt hat? Das hat er, wie man sehen kann.<br />
Meine Schwangerschaft verlief so, dass man lange sehr wenig sah. Tatsächlich nahm ich in der ersten Zeit sogar ab - denn ich übergab mich morgens ständig.<br />
Anaxarete tröstete mich: "Mein armes Lämmchen, mein armes Täubchen" und dann sehr sorgenvoll: "Bestimmt wird es ein Mädchen. Das sind die langen Haare, die deinen Magen kitzeln...."<br />
Ich riss gespielt entsetzt die Augen auf:<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> "Du meinst, ich habe ein kleines Mädchen fix und fertig im Bauch? Mit langen Haaren? Hat es etwa sogar Sandalen an?"</span><br />
Ja, das war das Geschwätz von abergläubischen Sklavinnen. Ich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wusste</span> doch, dass es ein Junge würde, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=658&amp;pid=9678#pid9678" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die keltische Hexe hatte es mir vorausgesagt.</a> <br />
Mir war Morgens also regelmäßig schlecht, und daher dauerte es immer eine Weile, bis ich mich zurecht gemacht hatte und fertig war. Nefertem kümmerte sich um den Haushalt. Mir fiel die Decke auf den Kopf. Seit dem Frühlingsfest bei Furia Stella war ich nicht mehr aus gewesen:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich lasse mich jetzt in die Thermen tragen, mir ist langweilig"</span>, verkündete ich, und da Anaxarete am Weben war, nahm ich sie nicht mit, sondern eine iulische Badesklavin namens Rosula.<br />
So war ich angekommen. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, und mir wurde warm. <br />
Als ich aber durch das Tor hineingehen wollte, schossen zwei Thermendiener auf mich zu:<br />
"Edle Dame, du kannst jetzt leider nicht eintreten", sagte einer.<br />
Ich runzelte die Stirn: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und warum nicht?"</span>, fragte ich.<br />
"Es ist schon nach der sechsten Stunde des Tages. Bald kommen die Herren, Domina"<br />
Nicht nur der Sonnenstand, auch eine Sonnenuhr sagte mir, dass sie recht hatten. Trotzdem wünschte ich ihnen in diesem Moment die Pest an den Hals....<br />
ich wollte mich wortlos abwenden, da merkte ich, dass mir Tränen in die Augen stiegen. Seit wann war ich so nahe am Wasser gebaut? Verflixte Schwangerschaft.... und wie fad war es mir....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein privater Badeabend für Kiki]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=694</link>
			<pubDate>Wed, 08 May 2024 13:39:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=694</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/8kKtX3hj/Bad-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bad-1.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=342&amp;pid=10327#pid10327" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
Saturninus hatte Kiki<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=508&amp;pid=10240#pid10240" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> nicht loswerden wollen, im Gegenteil</a>. Doch so sehr er das Sinnliche mochte, seine Stellung nahm er ernst, und er hätte niemals seine schwere Amtstoga gehoben, seine Beine entblößt und seinen Hintern, um sich mit einer Hetäre in seinem Büro zu vergnügen, nein,  das war eines Patriziers, dessen Vorväter die ewige Stadt quasi mitgegründet hatten, einfach nicht würdig.  (An dieser Stelle gab sich Saturninus einer kleiner Selbsttäuschung hin. Die Furier stammten ja aus Tusculum und hatten die Ewige Stadt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> mitgegründet!)<br />
Doch <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=508&amp;pid=9942#pid9942" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">an jenem Tag</a> mussten die neidischen Blicke der Untergebenen reichen. <br />
<br />
Gedanken hatte sich Saturninus tatsächlich gemacht. Er war allerdings schon von Haus aus nicht sonderlich phantasievoll, so dass die Ideen eher tröpfelten, nicht sprudelten. Es sollte etwas sein, dass man nur mit Geld nicht kaufen konnte, persönlich und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sophisticated. </span>Es hatte fast die drei Tage gedauert, bis Saturninus auf eine Idee kam, die ihm liebevoll und angemessen schien (Ein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wenig </span>Geld musste er freilich schon in die Hand nehmen.  Dafür hatte er beim  Thermenpächter, einem freundlichen gallischen Veteranen namens <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vibius Eporedorix</span> auch einen schönen Batzen hinterlegt)<br />
<br />
Kiki hatte sich einen Damentrakt für die Thermen gewünscht, da Frauen nur vormittags Zutritt hatten. Wenn man keine räumliche Trennung vornehmen konnte, musste es eine zeitliche tun. Aber für eine Hetäre, die abends arbeitete und Morgens eher ausschlafen musste, war solch ein Badetermin schwer einzuhalten. Solch ein zweites Gebäude würde seine Zeit brauchen und war nicht an einem Tag zu erbauen. Aber etwas Schönes - und Saturninus plante gleich zwei Überraschungen für Kiki - konnte man hier und jetzt schon für die Hetäre tun:<br />
<br />
Jetzt war Nacht. Die Thermen waren mit Fackeln erleuchtet, und das unruhige Licht ließ die an die Wände gemalten Figuren sich bewegen, als seien sie lebendig. Tiegel mit kostbaren Ölen standen am Beckenrand, drei Badesklavinnen warteten, um zu massieren und zu epilieren (falls gewünscht), Furiersklavinnen hatten Tabletts mit eingelegtem Obst, Gebäck und fein ziselierten Pokalen für Wein und Wasser dabei. <br />
Der Sklave Leon war der einzige anwesende männliche Diener, er trug einen ganzen Stapel feiner weicher Handtücher und auch ihn übergoss das Fackellicht golden. Um seinen Hals trug er eine goldene Kette mit einem silbernen Schlüssel. <br />
Auf den Fliesen lagen Blumenblätter (keine Rosenblüten, es war noch nicht die Zeit), es waren Apfelblüten. Leise Flötenmusik, von einer Flötistin dargeboten, erklang dezent.<br />
<br />
Saturninus stellte sich an die geöffnete Tür und wartete auf Kikis Ankunft. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%22The_Baths_as_they_were%22_-_gouache_(1893)_by_Antonio_Coppola_-_Exhibition_%22Herculaneum_and_Pompeii_Vision_of_Discovery%22_at_the_Archaeological_Museum_of_Naples_(44426726655).jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Carlo Raso</a> from Naples, Italy, Public domain, via Wikimedia Commons</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/8kKtX3hj/Bad-1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bad-1.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=342&amp;pid=10327#pid10327" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
Saturninus hatte Kiki<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=508&amp;pid=10240#pid10240" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> nicht loswerden wollen, im Gegenteil</a>. Doch so sehr er das Sinnliche mochte, seine Stellung nahm er ernst, und er hätte niemals seine schwere Amtstoga gehoben, seine Beine entblößt und seinen Hintern, um sich mit einer Hetäre in seinem Büro zu vergnügen, nein,  das war eines Patriziers, dessen Vorväter die ewige Stadt quasi mitgegründet hatten, einfach nicht würdig.  (An dieser Stelle gab sich Saturninus einer kleiner Selbsttäuschung hin. Die Furier stammten ja aus Tusculum und hatten die Ewige Stadt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> mitgegründet!)<br />
Doch <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=508&amp;pid=9942#pid9942" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">an jenem Tag</a> mussten die neidischen Blicke der Untergebenen reichen. <br />
<br />
Gedanken hatte sich Saturninus tatsächlich gemacht. Er war allerdings schon von Haus aus nicht sonderlich phantasievoll, so dass die Ideen eher tröpfelten, nicht sprudelten. Es sollte etwas sein, dass man nur mit Geld nicht kaufen konnte, persönlich und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">sophisticated. </span>Es hatte fast die drei Tage gedauert, bis Saturninus auf eine Idee kam, die ihm liebevoll und angemessen schien (Ein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wenig </span>Geld musste er freilich schon in die Hand nehmen.  Dafür hatte er beim  Thermenpächter, einem freundlichen gallischen Veteranen namens <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vibius Eporedorix</span> auch einen schönen Batzen hinterlegt)<br />
<br />
Kiki hatte sich einen Damentrakt für die Thermen gewünscht, da Frauen nur vormittags Zutritt hatten. Wenn man keine räumliche Trennung vornehmen konnte, musste es eine zeitliche tun. Aber für eine Hetäre, die abends arbeitete und Morgens eher ausschlafen musste, war solch ein Badetermin schwer einzuhalten. Solch ein zweites Gebäude würde seine Zeit brauchen und war nicht an einem Tag zu erbauen. Aber etwas Schönes - und Saturninus plante gleich zwei Überraschungen für Kiki - konnte man hier und jetzt schon für die Hetäre tun:<br />
<br />
Jetzt war Nacht. Die Thermen waren mit Fackeln erleuchtet, und das unruhige Licht ließ die an die Wände gemalten Figuren sich bewegen, als seien sie lebendig. Tiegel mit kostbaren Ölen standen am Beckenrand, drei Badesklavinnen warteten, um zu massieren und zu epilieren (falls gewünscht), Furiersklavinnen hatten Tabletts mit eingelegtem Obst, Gebäck und fein ziselierten Pokalen für Wein und Wasser dabei. <br />
Der Sklave Leon war der einzige anwesende männliche Diener, er trug einen ganzen Stapel feiner weicher Handtücher und auch ihn übergoss das Fackellicht golden. Um seinen Hals trug er eine goldene Kette mit einem silbernen Schlüssel. <br />
Auf den Fliesen lagen Blumenblätter (keine Rosenblüten, es war noch nicht die Zeit), es waren Apfelblüten. Leise Flötenmusik, von einer Flötistin dargeboten, erklang dezent.<br />
<br />
Saturninus stellte sich an die geöffnete Tür und wartete auf Kikis Ankunft. <br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%22The_Baths_as_they_were%22_-_gouache_(1893)_by_Antonio_Coppola_-_Exhibition_%22Herculaneum_and_Pompeii_Vision_of_Discovery%22_at_the_Archaeological_Museum_of_Naples_(44426726655).jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Carlo Raso</a> from Naples, Italy, Public domain, via Wikimedia Commons</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Basilika] Gerichtstag des Statthalters Petilius Rufus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=556</link>
			<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 12:20:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=556</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/RVLLjBmg/Atrium-1842-grueber-walhalla-anagoria.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Atrium-1842-grueber-walhalla-anagoria.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #444444;" class="mycode_color">BASILICA DER THERME VON ISCALIS</span></span> </td></tr></table></div>
Die hiesige Basilika war  wie in allen Thermen Kultbereich und gesellschaftlicher Treffpunkt zugleich.<br />
Der Statthalter selbst hatte sie als <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=553&amp;pid=7454#pid7454" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gerichtsort vorgeschlagen. <br />
</a> Das mochte an ihrer prächtigen Ausstattung und guten Akustik, aber auch daran, weil fast alle römische Bürger leidenschaftliche Zuschauer von Gerichtsprozessen waren, liegen: Die Basilika fasste zumindest die Einwohnerschaft des halben Städtchens.<br />
Natürlich würde die Basilika streng bewacht und am Eingang kontrolliert werden. Saturninus, der für die Organisation verantwortlich war, hatte den Badebetrieb nicht nur einen, sondern gleich zwei Tage still legen lassen. Das erlaubte dem Militär im Vorfeld, Soldaten bis in den Dachstuhl zu schicken, um alles, wo sich ein Attentäter verstecken konnte, vernageln und verschließen zu lassen und dem LAPP rechtzeitig ein Sicherheitskonzept vorzulegen.<br />
Saturninus wusste, dass das eine zweischneidige Sache war. Es wurde von einem Politiker erwartet, sich frei und ungezwungen unter der Bürgerschaft zu bewegen. Nur ein Tyrann musste schließlich seine Mitbürger fürchten. Doch wenn der Furius aufrichtig war - schon seit Caesars Zeiten haute diese Idealisierung der Verhältnisse nicht mehr hin. Also verließ man sich auf den Schein. Das beste Beispiel war der LAPP selbst, der unter seiner prächtigen Amtstoga ein Kettenhemd trug.<br />
<br />
Dann aber war die Basilica hergerichtet und wartete nur noch auf den Gerichtstag.<br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim off: BIldnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1842_Grueber_Walhalla_anagoria.JPG" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bernhard Grueber (1807-1882)</a>, Public domain, via Wikimedia Commons  </span></span><hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/RVLLjBmg/Atrium-1842-grueber-walhalla-anagoria.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Atrium-1842-grueber-walhalla-anagoria.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #444444;" class="mycode_color">BASILICA DER THERME VON ISCALIS</span></span> </td></tr></table></div>
Die hiesige Basilika war  wie in allen Thermen Kultbereich und gesellschaftlicher Treffpunkt zugleich.<br />
Der Statthalter selbst hatte sie als <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=553&amp;pid=7454#pid7454" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gerichtsort vorgeschlagen. <br />
</a> Das mochte an ihrer prächtigen Ausstattung und guten Akustik, aber auch daran, weil fast alle römische Bürger leidenschaftliche Zuschauer von Gerichtsprozessen waren, liegen: Die Basilika fasste zumindest die Einwohnerschaft des halben Städtchens.<br />
Natürlich würde die Basilika streng bewacht und am Eingang kontrolliert werden. Saturninus, der für die Organisation verantwortlich war, hatte den Badebetrieb nicht nur einen, sondern gleich zwei Tage still legen lassen. Das erlaubte dem Militär im Vorfeld, Soldaten bis in den Dachstuhl zu schicken, um alles, wo sich ein Attentäter verstecken konnte, vernageln und verschließen zu lassen und dem LAPP rechtzeitig ein Sicherheitskonzept vorzulegen.<br />
Saturninus wusste, dass das eine zweischneidige Sache war. Es wurde von einem Politiker erwartet, sich frei und ungezwungen unter der Bürgerschaft zu bewegen. Nur ein Tyrann musste schließlich seine Mitbürger fürchten. Doch wenn der Furius aufrichtig war - schon seit Caesars Zeiten haute diese Idealisierung der Verhältnisse nicht mehr hin. Also verließ man sich auf den Schein. Das beste Beispiel war der LAPP selbst, der unter seiner prächtigen Amtstoga ein Kettenhemd trug.<br />
<br />
Dann aber war die Basilica hergerichtet und wartete nur noch auf den Gerichtstag.<br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim off: BIldnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1842_Grueber_Walhalla_anagoria.JPG" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bernhard Grueber (1807-1882)</a>, Public domain, via Wikimedia Commons  </span></span><hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entspannung zu Dritt]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=520</link>
			<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 19:08:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=92">Marcus Nautius Philus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=520</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=49&amp;pid=6657#pid6657" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> Aus der Provinzialverwaltung<br />
Philus fühlte sich schon ziemlich wichtig wegen der Prozession, mit der sie in die Thermen zogen. Sie hatten ja doch eine kleine Anzahl beisammen, in der Mitte Saturninus und Philus, die miteinander sprachen, meist über die Arbeit und seine neuen Pflichten. <br />
Als sie die Thermen schließlich erreichten und anmeldeten, zogen sie sich um. Er war noch nie in den iscalischen Thermen gewesen. Weil hier so viel weniger Leute wohnten, würden sie vermutlich auch nicht so gut besucht sein, dachte er. <br />
"Was hältst du von einem warmen Bad zuerst?", wollte er wissen. "Bist du oft hier, Saturninus? Triffst du hier viele andere Männer aus der Verwaltung?"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=49&amp;pid=6657#pid6657" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a> Aus der Provinzialverwaltung<br />
Philus fühlte sich schon ziemlich wichtig wegen der Prozession, mit der sie in die Thermen zogen. Sie hatten ja doch eine kleine Anzahl beisammen, in der Mitte Saturninus und Philus, die miteinander sprachen, meist über die Arbeit und seine neuen Pflichten. <br />
Als sie die Thermen schließlich erreichten und anmeldeten, zogen sie sich um. Er war noch nie in den iscalischen Thermen gewesen. Weil hier so viel weniger Leute wohnten, würden sie vermutlich auch nicht so gut besucht sein, dachte er. <br />
"Was hältst du von einem warmen Bad zuerst?", wollte er wissen. "Bist du oft hier, Saturninus? Triffst du hier viele andere Männer aus der Verwaltung?"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vormittags dürfen die Damen in die Therme]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=328</link>
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 13:06:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=87">Accia Prisca</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=328</guid>
			<description><![CDATA[Während die Nachmittage den Männern vorbehalten waren, waren die Thermen am frühen Vormittag für die Damen geöffnet. Accia Prisca nutzte diese Gelegenheit heute, um sich sportlich zu betätigen und vor allen Dingen, für die nötige Körperpflege zu sorgen, da ihre Wohnung über kein Bad verfügte und das waschen an der Waschschüssel nicht ganz denselben Effekt hatte. Außerdem wollte sie andere Mädchen in ihrem Alter kennen lernen, ein paar Freundinnen, damit ihr diese neue Stadt nicht mehr so einsam vorkam.<br />
<br />
<br />
So ging sie an diesem schönen Morgen mit Miriam in die Therme. Gerne wäre sie gleich ins Warme gegangen, aber Miriam bestand auf <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">körperlicher Ertüchtigung</span>, die natürlich aber nur für Prisca galt und nicht für ihre Amme. Und so suchte sich Prisca ihren Spind, um ihr Kleid hineinzulegen und sich umzuziehen. Die Bilder an den Wänden versuchte sie dabei besser gar nicht erst zu beachten. Im Sommer würde sie zum Sport nur ein Strophum und ein knappes Höschen anziehen, aber jetzt im Winter war das doch ein wenig sehr frisch, weshalb sie eine für ihr Gefühl trotzdem fürchterlich knappe Tunika anhatte, die auch noch fürchterlich eng geschnitten war. Sie ging kaum bis zum Knie, war aus einfachem Leinen mit kurzen Ärmeln und lag fast am Körper an. Aber die Temperaturen, die erst gerade anfingen, frühlingshaft zu werden, bedingten es, etwas anzuhaben, das bei der Ausübung von Sport aber nicht behinderte. <br />
Prisca fröstelte, als sie auf den wirklich riesigen, freien Hof der Palaestra trat und sich umsah. Da waren einmal die Kreise der Ringer und Boxer. Nein, nein, das war gar nichts für sie. Wenn ein paar hübsche, junge Männer da gewesen wären, denen man heimlich zuschauen könnte, dann vielleicht hätte sie sich unauffällig in diese Richtung begeben und gehofft, dass Miriam sie nicht erwischte und an den Ohren wieder weg zog. Aber am Damentag war da natürlich kein fescher, junger Mann dabei, seine Muskeln zu stählen. Nur ein recht dürr aussehender Sklave war mit einem Rechen zugange, um den Sand zu richten. Und dem wollte niemand wirklich dabei zusehen.<br />
Sie ging weiter, wich dabei zwei Läuferinnen aus, die hier ihre Runde zogen und ging zu den Bällen hinüber. Vielleicht fand sich ja jemand,d er mit ihr ein wenig Spielen wollte, entweder ein einfaches Fangspiel, oder mit etwas Glück eine Runde Trigon? Sie war zwar ein wenig aus der Übung, aber Spaß würde es sicher trotzdem machen. Erst einmal nahm sie einen der kleineren Lederbälle und ließ ihn auf den Boden fallen. Plopp. Gut, das war keiner von denen, die zurücksprangen. Sie suchte einen anderen, einen, der ein wenig hüpfte, und fing an, ein wenig vor sich hin zu dribbeln, während sie sich nach jemandem umschaute, der wie sie gerade keinen Partner hatte, oder jemanden, der nach weiteren Mannschaftsmitgliedern suchte. Harpastum war zwar nicht gerade der Sport für feine Damen, aber wenn man unter sich war, konnte man das schon mal zum Spaß machen – mit etwas weniger rempeln als bei den Männern, versteht sich.<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #e8c500;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim-Off: Falls die Damen Lust auf etwas körperliche Ertüchtigung und anschließend ein warmes Bad haben, jeder darf sich gerne anschließen.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Während die Nachmittage den Männern vorbehalten waren, waren die Thermen am frühen Vormittag für die Damen geöffnet. Accia Prisca nutzte diese Gelegenheit heute, um sich sportlich zu betätigen und vor allen Dingen, für die nötige Körperpflege zu sorgen, da ihre Wohnung über kein Bad verfügte und das waschen an der Waschschüssel nicht ganz denselben Effekt hatte. Außerdem wollte sie andere Mädchen in ihrem Alter kennen lernen, ein paar Freundinnen, damit ihr diese neue Stadt nicht mehr so einsam vorkam.<br />
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So ging sie an diesem schönen Morgen mit Miriam in die Therme. Gerne wäre sie gleich ins Warme gegangen, aber Miriam bestand auf <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">körperlicher Ertüchtigung</span>, die natürlich aber nur für Prisca galt und nicht für ihre Amme. Und so suchte sich Prisca ihren Spind, um ihr Kleid hineinzulegen und sich umzuziehen. Die Bilder an den Wänden versuchte sie dabei besser gar nicht erst zu beachten. Im Sommer würde sie zum Sport nur ein Strophum und ein knappes Höschen anziehen, aber jetzt im Winter war das doch ein wenig sehr frisch, weshalb sie eine für ihr Gefühl trotzdem fürchterlich knappe Tunika anhatte, die auch noch fürchterlich eng geschnitten war. Sie ging kaum bis zum Knie, war aus einfachem Leinen mit kurzen Ärmeln und lag fast am Körper an. Aber die Temperaturen, die erst gerade anfingen, frühlingshaft zu werden, bedingten es, etwas anzuhaben, das bei der Ausübung von Sport aber nicht behinderte. <br />
Prisca fröstelte, als sie auf den wirklich riesigen, freien Hof der Palaestra trat und sich umsah. Da waren einmal die Kreise der Ringer und Boxer. Nein, nein, das war gar nichts für sie. Wenn ein paar hübsche, junge Männer da gewesen wären, denen man heimlich zuschauen könnte, dann vielleicht hätte sie sich unauffällig in diese Richtung begeben und gehofft, dass Miriam sie nicht erwischte und an den Ohren wieder weg zog. Aber am Damentag war da natürlich kein fescher, junger Mann dabei, seine Muskeln zu stählen. Nur ein recht dürr aussehender Sklave war mit einem Rechen zugange, um den Sand zu richten. Und dem wollte niemand wirklich dabei zusehen.<br />
Sie ging weiter, wich dabei zwei Läuferinnen aus, die hier ihre Runde zogen und ging zu den Bällen hinüber. Vielleicht fand sich ja jemand,d er mit ihr ein wenig Spielen wollte, entweder ein einfaches Fangspiel, oder mit etwas Glück eine Runde Trigon? Sie war zwar ein wenig aus der Übung, aber Spaß würde es sicher trotzdem machen. Erst einmal nahm sie einen der kleineren Lederbälle und ließ ihn auf den Boden fallen. Plopp. Gut, das war keiner von denen, die zurücksprangen. Sie suchte einen anderen, einen, der ein wenig hüpfte, und fing an, ein wenig vor sich hin zu dribbeln, während sie sich nach jemandem umschaute, der wie sie gerade keinen Partner hatte, oder jemanden, der nach weiteren Mannschaftsmitgliedern suchte. Harpastum war zwar nicht gerade der Sport für feine Damen, aber wenn man unter sich war, konnte man das schon mal zum Spaß machen – mit etwas weniger rempeln als bei den Männern, versteht sich.<br />
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<span style="color: #e8c500;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim-Off: Falls die Damen Lust auf etwas körperliche Ertüchtigung und anschließend ein warmes Bad haben, jeder darf sich gerne anschließen.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grundriss und Übersicht]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=297</link>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 08:23:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=1">Tribun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=297</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">THERMEN VON ISCALIS</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><br />
Täglich geöffnet<br />
<br />
Vormittags: Frauen<br />
Nachmittags: Männer<br />
<br />
Eintritt frei</span></span><br />
</td></tr></table></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/1_07_02_23_8_17_47.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 1_07_02_23_8_17_47.png]" class="mycode_img" />*</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Basilica </span>=  Vorhalle mit Kultbereich und gesellschaftlicherTreffpunkt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Apodyterium</span> =  Sammelumkleideraum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Palaestra</span> = Sportplatz<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Natatio</span> = Schwimmbecken<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sudatorium</span> = Dampfbad/ Sauna<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frigidarium</span> = Kaltbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tepidarium </span>= Warmbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caldarium</span> = Heißbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Latrina</span> = Gemeinschaftstoiletten<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tabernae</span> = Ladengeschäfte und Imbiss</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Kurzbeschreibung: Der Badegast betritt die Thermen, entkleidet sich im Apodyterium und reinigt sich im Figidarium. Das angenehm gewärmte Tepidarium ist der Hauptbaderaum. Im Caldarium, dem Heißbaderaum befindet sich ein Becken mit heißem Wasser. </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Eine ausführliche Beschreibung des Thermenbesuchs und der möglichen Aktivitäten findet sich <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=291&amp;pid=2665#pid2665" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier </a></div>
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">* Graphik erstellt von Louarn</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">THERMEN VON ISCALIS</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #444444;" class="mycode_color"><br />
Täglich geöffnet<br />
<br />
Vormittags: Frauen<br />
Nachmittags: Männer<br />
<br />
Eintritt frei</span></span><br />
</td></tr></table></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://adlerchronik.de/gallery/1_07_02_23_8_17_47.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 1_07_02_23_8_17_47.png]" class="mycode_img" />*</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Basilica </span>=  Vorhalle mit Kultbereich und gesellschaftlicherTreffpunkt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Apodyterium</span> =  Sammelumkleideraum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Palaestra</span> = Sportplatz<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Natatio</span> = Schwimmbecken<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sudatorium</span> = Dampfbad/ Sauna<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frigidarium</span> = Kaltbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tepidarium </span>= Warmbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caldarium</span> = Heißbaderaum<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Latrina</span> = Gemeinschaftstoiletten<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tabernae</span> = Ladengeschäfte und Imbiss</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Kurzbeschreibung: Der Badegast betritt die Thermen, entkleidet sich im Apodyterium und reinigt sich im Figidarium. Das angenehm gewärmte Tepidarium ist der Hauptbaderaum. Im Caldarium, dem Heißbaderaum befindet sich ein Becken mit heißem Wasser. </div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Eine ausführliche Beschreibung des Thermenbesuchs und der möglichen Aktivitäten findet sich <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=291&amp;pid=2665#pid2665" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier </a></div>
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<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">* Graphik erstellt von Louarn</span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>