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		<title><![CDATA[Forum - Taberna "Vinum et Panis"]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 16:10:44 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Taberna "Vinum et Panis" | Ein Tisch ohne Essen ist nur ein Brett]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=975</link>
			<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 10:26:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=5">Flavianus Pytheas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=975</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=341&amp;pid=14107#pid14107" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt; </a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/668rXSRM/Cena3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cena3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=73&amp;pid=9281#pid9281" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Taberna des Aulus Laenius Calvus</a> lag etwas näher als das Thermopolium. Sie war ein etwas anrüchiger Ort, indem viel getrunken wurde, doch Pytheas und Primus waren junge Männer und keine jungen Damen, und das Essen, was sie dort servierten, war zwar nur einfach (die Gäste sollten Wein konsumieren und nicht speisen), aber reichlich, und Pytheas hatte bisher nie über das gewöhnliche Maß hinaus Magenverstimmungen bei den Männern, die die Taberna aufgesucht hatten, behandeln müssen. Daher lenkte er gemeinsam mit Primus seine Schritte dorthin. <br />
Die Wirtin war schon am Kochen, heute gab es Linsen mit Speck und Fladenbrot von gestern, und eine der Schankdirnen (es war nicht die, die als Zeugin beim <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=637&amp;pid=9202#pid9202" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mord an einem Centurio</a> "berühmt" geworden war) hing etwas gelangweilt am Tresen, da um die Mittagsstunde hier nicht viel zu tun gab. Sie hätte einmal die Tische gründlich abwischen können, dachte Pytheas bei sich, und beschloss, das bei Gelegenheit dem Wirt zu sagen. <br />
Die beiden Männer setzten sich an einen der freien Tische, die halb draußen standen. Das Mädchen kam mit wiegenden Schritten heran, um zu zeigen, dass es nicht nur Essen servierte, falls den Herren der Sinn nach anderen Erfrischungen stände. So war das, dachte Pytheas, inflationärer Koitus an jeder Ecke, selbst hier in der Kleinstadt.<br />
Er bestellte zweimal Tagesmenü (es gab eh nichts anderes) und den Hauswein und Wasser, und er streckte dann die Beine aus. Hier gab es Stühle und Hocker, keine Klinen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nun, Primus, erzähle einmal ein wenig von dir. Bist du aus Iscalis?",</span></span> fragte er, während sie auf das Essen warteten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=341&amp;pid=14107#pid14107" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt; </a><br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/668rXSRM/Cena3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cena3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
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Die <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=73&amp;pid=9281#pid9281" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Taberna des Aulus Laenius Calvus</a> lag etwas näher als das Thermopolium. Sie war ein etwas anrüchiger Ort, indem viel getrunken wurde, doch Pytheas und Primus waren junge Männer und keine jungen Damen, und das Essen, was sie dort servierten, war zwar nur einfach (die Gäste sollten Wein konsumieren und nicht speisen), aber reichlich, und Pytheas hatte bisher nie über das gewöhnliche Maß hinaus Magenverstimmungen bei den Männern, die die Taberna aufgesucht hatten, behandeln müssen. Daher lenkte er gemeinsam mit Primus seine Schritte dorthin. <br />
Die Wirtin war schon am Kochen, heute gab es Linsen mit Speck und Fladenbrot von gestern, und eine der Schankdirnen (es war nicht die, die als Zeugin beim <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=637&amp;pid=9202#pid9202" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Mord an einem Centurio</a> "berühmt" geworden war) hing etwas gelangweilt am Tresen, da um die Mittagsstunde hier nicht viel zu tun gab. Sie hätte einmal die Tische gründlich abwischen können, dachte Pytheas bei sich, und beschloss, das bei Gelegenheit dem Wirt zu sagen. <br />
Die beiden Männer setzten sich an einen der freien Tische, die halb draußen standen. Das Mädchen kam mit wiegenden Schritten heran, um zu zeigen, dass es nicht nur Essen servierte, falls den Herren der Sinn nach anderen Erfrischungen stände. So war das, dachte Pytheas, inflationärer Koitus an jeder Ecke, selbst hier in der Kleinstadt.<br />
Er bestellte zweimal Tagesmenü (es gab eh nichts anderes) und den Hauswein und Wasser, und er streckte dann die Beine aus. Hier gab es Stühle und Hocker, keine Klinen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nun, Primus, erzähle einmal ein wenig von dir. Bist du aus Iscalis?",</span></span> fragte er, während sie auf das Essen warteten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Taberna "Vinum et Panis" | „non semper, Saturnalia erunt. “]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=856</link>
			<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 17:29:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=99">Nefertem</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=856</guid>
			<description><![CDATA[Die unzähligen, teils noch unbeglichenen Rechnungen, ließen Nefertem keine Ruhe. Ließen ihn aus seinem leichten Schlaf empor schrecken, wenn er in einem Albtraum gefangen zu sein schien. In seinem Albtraum konnte er eine finstere, gesichtslose Gestalt erkennen, die seine Klauenfinger nach der claudischen Villa ausstreckte. Seine junge Domina saß gefesselt an Händen und Füßen auf einem Stuhl, während man die claudische Villa verramschte. Sämtliches Mobiliar aus der Villa entfernte. Und zum Schluß die Sklaven veräußerte. So sah sich Nefertem auf einem Sklavenmarkt stehend, die Sonne brannte erbarmungslos auf ihn nieder. Doch wann immer der Sklavenhändler, der merkwürdigerweise die Augen des Furiers hatte und auch dessen Gebaren, auf der Plattform erschien, erwachte Nefertem mit hastig pochendem Herzen und schweißbedeckter Brust. Vor den übrigen Sklaven zeigte der Maiordomus ein gänzlich anderes Bild. Die Schulden seiner Domina gingen nur ihn etwas an, während die Münzen in der Truhe immer weniger wurden und Nefertem den Stapel an Rechnungen am liebsten ins Feuer geworfen hätte. Wie konnte seine junge Domina nur so leichtsinnig sein? So hatte er Claudia Sabina überhaupt nicht eingeschätzt. Mit einem dumpfen stöhnen rieb sich Nefertem seine Nasenwurzel, als sich stechende Kopfschmerzen anzukündigen begannen. Nein, nicht jetzt. Am heutigen Tag waren weitere Rechnungen auf seinem Schreibtisch gelandet. Rechnungen die Nefertem noch gar nicht geöffnet hatte, da er ohnehin nicht wusste, woher er die Münzen nehmen sollte, um die Schulden zu begleichen. Und dann waren auch noch Saturnalien. Jenes Fest, auf das sich die claudischen Sklaven bereits sehr freuten. Und da Claudia Sabina nicht zugegen war, übernahm Nefertem ihre Aufgabe und beschenkte die Sklavenschaft. Es waren kleine Geschenke, wahrlich sehr kleine Geschenke. Und doch freuten sich die Sklaven, was Nefertem an ihren glücklichen Gesichtern erkennen konnte. So war es nach kurzer Zeit wieder äußerst still in der claudischen Villa. Während Nefertem gedankenverloren durch die Gänge schritt, seine leicht bebenden Finger miteinander verschränkt hatte und seine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen konnten.<br />
<br />
Den übrigen Sklaven hatte er für den heutigen Tag freigegeben und auch Nefertem würde die Villa Claudia verlassen. Vielleicht würde es ihm gelingen sich einfach treiben zu lassen. An diesem Abend hatte Nefertem sogar jene Tunika angezogen, die er einst von Marcus Iulius Cato geschenkt bekam. Auch wenn er bereits mit dem Gedanken spielte, dieses Geschenk zu veräußern, um wenigstens etwas Münzen in die Haushaltskasse zu spülen. Düster die Gedanken des Lockenkopfs, der seine Schritte gedankenverloren durch die Gassen lenkte. Bis er schließlich im Handelsviertel angelangt war und zum ersten mal seine Umgebung wahrzunehmen begann. Von überall her konnte er fröhliches Jauchzen und zotige Sprüche hören und Nefertem wurde bewusst, dass ihm eigentlich nicht nach Feiern zu Mute war. Zu sehr belasteten ihn die Schulden seiner Domina. Wieso hatte ihn Domina Claudia Sabina nicht mitgenommen, dann hätte er ihrer Einkaufsflut einen Riegel vorschieben können. Auch wenn er wusste, dass sich seine Domina an die Anweisungen ihres Hausverwalters garantiert nicht halten würde. Wollte sie ihrem ungeborenen Kind etwa einen Schuldenberg überantworten? Bei dem Gedanken an das Ungeborene knirschte Nefertem mit den Zähnen und wandte sich im nächsten Moment zur Seite, als ein sichtlich betrunkener Zecher aus einer der Tabernae torkelte. Jene Taberna würde nun Nefertem betreten.<br />
<br />
Schweiß, der Gestank nach Erbrochenem und anderen Körperflüssigkeiten drang an Nefertems Nase, so dass dieser nur noch flach zu atmen begann. Wie widerwärtig. Und doch würde er nun keinen Rückzieher machen, im Gegenteil. Der claudische Sklave suchte sich einen freien Tisch und ließ sich auf der Holzbank nieder. Als auch schon eine dralle Bedienung an seinen Tisch trat und einen Krug mit schäumendem Muslum vor ihn abstellte. Die Bedienung zwinkerte Nefertem zu, nahm die Münzen entgegen und verschwand mit einem gekonnten Hüftschwung. Während sich der claudische Sklave an den Krug klammerte und den Inhalt betrachtete. Melancholie im Blick. Und Wut im Herzen auf seine junge, unreife Domina.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die unzähligen, teils noch unbeglichenen Rechnungen, ließen Nefertem keine Ruhe. Ließen ihn aus seinem leichten Schlaf empor schrecken, wenn er in einem Albtraum gefangen zu sein schien. In seinem Albtraum konnte er eine finstere, gesichtslose Gestalt erkennen, die seine Klauenfinger nach der claudischen Villa ausstreckte. Seine junge Domina saß gefesselt an Händen und Füßen auf einem Stuhl, während man die claudische Villa verramschte. Sämtliches Mobiliar aus der Villa entfernte. Und zum Schluß die Sklaven veräußerte. So sah sich Nefertem auf einem Sklavenmarkt stehend, die Sonne brannte erbarmungslos auf ihn nieder. Doch wann immer der Sklavenhändler, der merkwürdigerweise die Augen des Furiers hatte und auch dessen Gebaren, auf der Plattform erschien, erwachte Nefertem mit hastig pochendem Herzen und schweißbedeckter Brust. Vor den übrigen Sklaven zeigte der Maiordomus ein gänzlich anderes Bild. Die Schulden seiner Domina gingen nur ihn etwas an, während die Münzen in der Truhe immer weniger wurden und Nefertem den Stapel an Rechnungen am liebsten ins Feuer geworfen hätte. Wie konnte seine junge Domina nur so leichtsinnig sein? So hatte er Claudia Sabina überhaupt nicht eingeschätzt. Mit einem dumpfen stöhnen rieb sich Nefertem seine Nasenwurzel, als sich stechende Kopfschmerzen anzukündigen begannen. Nein, nicht jetzt. Am heutigen Tag waren weitere Rechnungen auf seinem Schreibtisch gelandet. Rechnungen die Nefertem noch gar nicht geöffnet hatte, da er ohnehin nicht wusste, woher er die Münzen nehmen sollte, um die Schulden zu begleichen. Und dann waren auch noch Saturnalien. Jenes Fest, auf das sich die claudischen Sklaven bereits sehr freuten. Und da Claudia Sabina nicht zugegen war, übernahm Nefertem ihre Aufgabe und beschenkte die Sklavenschaft. Es waren kleine Geschenke, wahrlich sehr kleine Geschenke. Und doch freuten sich die Sklaven, was Nefertem an ihren glücklichen Gesichtern erkennen konnte. So war es nach kurzer Zeit wieder äußerst still in der claudischen Villa. Während Nefertem gedankenverloren durch die Gänge schritt, seine leicht bebenden Finger miteinander verschränkt hatte und seine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen konnten.<br />
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Den übrigen Sklaven hatte er für den heutigen Tag freigegeben und auch Nefertem würde die Villa Claudia verlassen. Vielleicht würde es ihm gelingen sich einfach treiben zu lassen. An diesem Abend hatte Nefertem sogar jene Tunika angezogen, die er einst von Marcus Iulius Cato geschenkt bekam. Auch wenn er bereits mit dem Gedanken spielte, dieses Geschenk zu veräußern, um wenigstens etwas Münzen in die Haushaltskasse zu spülen. Düster die Gedanken des Lockenkopfs, der seine Schritte gedankenverloren durch die Gassen lenkte. Bis er schließlich im Handelsviertel angelangt war und zum ersten mal seine Umgebung wahrzunehmen begann. Von überall her konnte er fröhliches Jauchzen und zotige Sprüche hören und Nefertem wurde bewusst, dass ihm eigentlich nicht nach Feiern zu Mute war. Zu sehr belasteten ihn die Schulden seiner Domina. Wieso hatte ihn Domina Claudia Sabina nicht mitgenommen, dann hätte er ihrer Einkaufsflut einen Riegel vorschieben können. Auch wenn er wusste, dass sich seine Domina an die Anweisungen ihres Hausverwalters garantiert nicht halten würde. Wollte sie ihrem ungeborenen Kind etwa einen Schuldenberg überantworten? Bei dem Gedanken an das Ungeborene knirschte Nefertem mit den Zähnen und wandte sich im nächsten Moment zur Seite, als ein sichtlich betrunkener Zecher aus einer der Tabernae torkelte. Jene Taberna würde nun Nefertem betreten.<br />
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Schweiß, der Gestank nach Erbrochenem und anderen Körperflüssigkeiten drang an Nefertems Nase, so dass dieser nur noch flach zu atmen begann. Wie widerwärtig. Und doch würde er nun keinen Rückzieher machen, im Gegenteil. Der claudische Sklave suchte sich einen freien Tisch und ließ sich auf der Holzbank nieder. Als auch schon eine dralle Bedienung an seinen Tisch trat und einen Krug mit schäumendem Muslum vor ihn abstellte. Die Bedienung zwinkerte Nefertem zu, nahm die Münzen entgegen und verschwand mit einem gekonnten Hüftschwung. Während sich der claudische Sklave an den Krug klammerte und den Inhalt betrachtete. Melancholie im Blick. Und Wut im Herzen auf seine junge, unreife Domina.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Taberna "Vinum et Panis" | Schicksalhafte Begegnung]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=637</link>
			<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 22:04:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=95">Alun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=637</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem die Taberna "Zum weißen Pferd" abgebrannt war, öffnete nur wenige Monate die Taberna "Vinum et Panis" ihre Türen in der Stadt und bot den römischen Bürgern von Iscalis und insbesondere den Legionären der Castra einen würdigen Ersatz.<br />
Die neue Taberna, die sich durch ihre robusten Holztische und die warme Beleuchtung von Öllampen auszeichnete, wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Die Wände waren mit Fresken von Weingärten und Getreidefeldern geschmückt, die die Herkunft ihrer Hauptprodukte - Wein und Brot - darstellten. Sie erinnerten ein wenig an die Landschaft im fernen Apulien, denn von dort stammte der Wirt Aulus Laenius Calvus, der mit seiner Frau die Taberna betrieb.<br />
 Der Duft von frisch gebackenem Brot und täglich wechselnden Gerichten, sowie das Aroma von reifem Wein, der in Tonkrügen serviert wurde, erfüllten die Luft und lockten die Besucher an.<br />
Auch einige der Angestellten der Provinzialverwaltung fanden nun immer häufiger ihren Weg in die neue Taberna und suchten dort nach einem langen Tag Entspannung.<br />
<br />
Ich hatte einige Kollegen hierher begleitet, um noch ein paar Becher Wein zu trinken und etwas zu essen. Für einige Stunden hatte ich auf diese Weise meine Gedanken an den toten Dunduvan und Louarn ausblenden können. Als meine Kollegen nach und nach die Taberna verließen, um nach Hause zu gehen, war ich schließlich der Letzte am Tisch. Aber ich wollte nicht in meine Wohnung zu Nysa gehen, denn ich würde nicht dafür garantieren können, dass ich meiner Prisca treu bleiben konnte. Auch wenn mir Nysa rein gar nichts bedeutete, würde es sich wie ein Verrat anfühlen, wenn ich mit ihr schlief. Also bestellte ich mir noch eine Kanne Wein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem die Taberna "Zum weißen Pferd" abgebrannt war, öffnete nur wenige Monate die Taberna "Vinum et Panis" ihre Türen in der Stadt und bot den römischen Bürgern von Iscalis und insbesondere den Legionären der Castra einen würdigen Ersatz.<br />
Die neue Taberna, die sich durch ihre robusten Holztische und die warme Beleuchtung von Öllampen auszeichnete, wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Die Wände waren mit Fresken von Weingärten und Getreidefeldern geschmückt, die die Herkunft ihrer Hauptprodukte - Wein und Brot - darstellten. Sie erinnerten ein wenig an die Landschaft im fernen Apulien, denn von dort stammte der Wirt Aulus Laenius Calvus, der mit seiner Frau die Taberna betrieb.<br />
 Der Duft von frisch gebackenem Brot und täglich wechselnden Gerichten, sowie das Aroma von reifem Wein, der in Tonkrügen serviert wurde, erfüllten die Luft und lockten die Besucher an.<br />
Auch einige der Angestellten der Provinzialverwaltung fanden nun immer häufiger ihren Weg in die neue Taberna und suchten dort nach einem langen Tag Entspannung.<br />
<br />
Ich hatte einige Kollegen hierher begleitet, um noch ein paar Becher Wein zu trinken und etwas zu essen. Für einige Stunden hatte ich auf diese Weise meine Gedanken an den toten Dunduvan und Louarn ausblenden können. Als meine Kollegen nach und nach die Taberna verließen, um nach Hause zu gehen, war ich schließlich der Letzte am Tisch. Aber ich wollte nicht in meine Wohnung zu Nysa gehen, denn ich würde nicht dafür garantieren können, dass ich meiner Prisca treu bleiben konnte. Auch wenn mir Nysa rein gar nichts bedeutete, würde es sich wie ein Verrat anfühlen, wenn ich mit ihr schlief. Also bestellte ich mir noch eine Kanne Wein.]]></content:encoded>
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