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		<title><![CDATA[Forum - Castra Legionis II Augusta]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 12:06:26 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[Umweit der Castra]  Landwirt mit Fracht]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=600</link>
			<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 15:49:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=19">Publius Gabinius Secundus</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/Mph7RsVs/Sonnwin-und-Octavius-ai.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sonnwin-und-Octavius-ai.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
</a></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=389&amp;pid=8322#pid8322" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> &gt;&gt;&gt;</a> Es gab nichts Harmloseres als den jungen Gutsbesitzer, ein römischer Bürger, der mit einer Fuhre Heu vom allseits bekannten Gutshof der Gabinier zur Castra der Legio II Augusta unterwegs war.  Meine beiden Ochsen waren nicht schnell, und ich hatte es offensichtlich nicht eilig. Ich grüßte Passanten und sprach mit dem einen oder anderen, den ich vom Sehen kannte. Das Stadtgespräch schienen gerade der Besuch des Statthalters und die damit verbundenen Vergnügungen wie Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe zu sein, außerdem gab es freie Verköstigung. Die Landleute zog es in die Stadt, und ich ließ durchblicken, dass auch ich samt meiner Familie gewiss an den verheißenen Aktivitäten teilnehmen wollte. Drei Knechte waren mit mir gekommen, Chatten, kräftig und verschwiegen.</div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">
In Sichtweite der Castra wurde mein Gefährt noch langsamer, und ich fragte den Mann, den ich schmuggelte und der unter dem Heu verborgen lag:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Centurio Octavius, wann und wie willst du dich erkennen geben?"</span></span></span><br />
Denn am Wachtor würden wir auf alle Fälle aufgehalten werden. Ich war nur ein Zivilist. </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/Mph7RsVs/Sonnwin-und-Octavius-ai.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Sonnwin-und-Octavius-ai.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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</a></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=389&amp;pid=8322#pid8322" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> &gt;&gt;&gt;</a> Es gab nichts Harmloseres als den jungen Gutsbesitzer, ein römischer Bürger, der mit einer Fuhre Heu vom allseits bekannten Gutshof der Gabinier zur Castra der Legio II Augusta unterwegs war.  Meine beiden Ochsen waren nicht schnell, und ich hatte es offensichtlich nicht eilig. Ich grüßte Passanten und sprach mit dem einen oder anderen, den ich vom Sehen kannte. Das Stadtgespräch schienen gerade der Besuch des Statthalters und die damit verbundenen Vergnügungen wie Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe zu sein, außerdem gab es freie Verköstigung. Die Landleute zog es in die Stadt, und ich ließ durchblicken, dass auch ich samt meiner Familie gewiss an den verheißenen Aktivitäten teilnehmen wollte. Drei Knechte waren mit mir gekommen, Chatten, kräftig und verschwiegen.</div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">
In Sichtweite der Castra wurde mein Gefährt noch langsamer, und ich fragte den Mann, den ich schmuggelte und der unter dem Heu verborgen lag:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">"Centurio Octavius, wann und wie willst du dich erkennen geben?"</span></span></span><br />
Denn am Wachtor würden wir auf alle Fälle aufgehalten werden. Ich war nur ein Zivilist. </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ankunft des LAPP]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=547</link>
			<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 17:46:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=108">Lucius Petilius Rufus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=547</guid>
			<description><![CDATA[Lucius Petilius Rufus saß auf seinem Pferd.<br />
<br />
<br />
Wie immer hatte alles doch länger gedauert als geplant und dieser britannische Regen hatte alles noch weiter verzögert, so dass aus der guten, alten römischen Woche von neun Tagen eher zwölf geworden waren. Aber sei es drum, das konnte man nicht ändern, und inzwischen war der gewaltige Tross des Statthalters auch schon beinahe angekommen. Einige Meldereiter waren vorausgeritten, um die Straße nach Gefahren abzusuchen und Bescheid zu sagen, denn natürlich meldete sich ein Legatus Augusti nicht erst wie ein Bittsteller am Tor, sondern erwartete einen ansprechenden Empfang von sämtlichen im Lager befindlichen Legionären und offene Tore.<br />
Auch wenn Lucius Petilius Rufus auch heute nicht ganz fair spielte, denn er saß auf einem Pferd wie viele andere auch und trug auch keine besonders ausgefallenen Gewänder. In der Masse anderer Militärs ging er so schlicht unter, während in dem geschlossenen Wagen, der jede Unregelmäßigkeit der Straße wie einen Berg erklomm, einer seiner treuen Sklaven saß und sich für ihn ausgab. So war es sicherer, sollte es tatsächlich zu einem Zwischenfall kommen. Auf einem Pferd war man etwas flexibler als in einer hölzernen Kiste. Von den vielen Ochsengespannen, die weiter hinten im Tross fuhren, ganz zu schweigen. Aber Pferde waren für schwere Lasten schlicht nicht geeignet, und die diversen Geschenke verschiedener Stadtoberhäupter und keltischer Fürsten mussten transportiert werden.<br />
<br />
<br />
Rufus streckte sich einmal im sattel und sah nach vorn, wo die Castra schon in Sicht kam. Noch etwas weiter, am Hang grüner Hügel, war auch die Stadt zu erkennen. Dorthin würde er auch noch reisen, dann allerdings mit dem ganzen, ihm etwas verhassten Brimborium. Aber erst einmal musste er sich um das Militär hier kümmern.<br />
<br />
<br />
Er trat seinem Pferd etwas in die Flanken, und er und seine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">equites singulares</span> schoben sich in der Reihe etwas nach vorn. Bei aller Tarnung, es gehörte sich nicht, erst irgendwann im Tross anzukommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lucius Petilius Rufus saß auf seinem Pferd.<br />
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Wie immer hatte alles doch länger gedauert als geplant und dieser britannische Regen hatte alles noch weiter verzögert, so dass aus der guten, alten römischen Woche von neun Tagen eher zwölf geworden waren. Aber sei es drum, das konnte man nicht ändern, und inzwischen war der gewaltige Tross des Statthalters auch schon beinahe angekommen. Einige Meldereiter waren vorausgeritten, um die Straße nach Gefahren abzusuchen und Bescheid zu sagen, denn natürlich meldete sich ein Legatus Augusti nicht erst wie ein Bittsteller am Tor, sondern erwartete einen ansprechenden Empfang von sämtlichen im Lager befindlichen Legionären und offene Tore.<br />
Auch wenn Lucius Petilius Rufus auch heute nicht ganz fair spielte, denn er saß auf einem Pferd wie viele andere auch und trug auch keine besonders ausgefallenen Gewänder. In der Masse anderer Militärs ging er so schlicht unter, während in dem geschlossenen Wagen, der jede Unregelmäßigkeit der Straße wie einen Berg erklomm, einer seiner treuen Sklaven saß und sich für ihn ausgab. So war es sicherer, sollte es tatsächlich zu einem Zwischenfall kommen. Auf einem Pferd war man etwas flexibler als in einer hölzernen Kiste. Von den vielen Ochsengespannen, die weiter hinten im Tross fuhren, ganz zu schweigen. Aber Pferde waren für schwere Lasten schlicht nicht geeignet, und die diversen Geschenke verschiedener Stadtoberhäupter und keltischer Fürsten mussten transportiert werden.<br />
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Rufus streckte sich einmal im sattel und sah nach vorn, wo die Castra schon in Sicht kam. Noch etwas weiter, am Hang grüner Hügel, war auch die Stadt zu erkennen. Dorthin würde er auch noch reisen, dann allerdings mit dem ganzen, ihm etwas verhassten Brimborium. Aber erst einmal musste er sich um das Militär hier kümmern.<br />
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Er trat seinem Pferd etwas in die Flanken, und er und seine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">equites singulares</span> schoben sich in der Reihe etwas nach vorn. Bei aller Tarnung, es gehörte sich nicht, erst irgendwann im Tross anzukommen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Umweit der Castra] Totenklage für Albius]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=529</link>
			<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 16:31:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=61">Chronist</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=529</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/WpQ5XYfP/Keltisches-M-dchen-ai.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltisches-M-dchen-ai.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
An dem Tag,<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=527" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> an dem Servius Albius Maior hingerichtet wurde</a>, stieg eine junge Frau einen Hügel, der in Sichtweite der Castra lag, hinauf. Ab und zu machte sie Pause und drückte eine ihrer kreideweißen Hände in ihr Kreuz, denn sie war hochschwanger und ihr Bauch wölbte sich über ihrem tiefsitzenden Gürtel. Sie hatte langes rotes Haar und ihr zartes Gesicht war voller Sommersprossen. <br />
<br />
Als sie oben war, wischte sie sich einige Schweißperlen mit ihrem Ärmel von der Stirn. Ihr Blick suchte das Militärlager der II Legio Augusta. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=516&amp;pid=6768#pid6768" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sie war das Liebchen, das nicht lesen konnte</a>. Sie war das Liebchen, das um Albius weinen würde.<br />
 Denn dort, dort drüben in der Castra erschlugen sie ihren Liebsten heute wie einen tollwütigen Hund. <br />
<br />
Bronwen, das war ihr Name, erhob die Hände und rief leise die<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Gute, die Weiße Göttin Brigid</span> an. Mochte sie ihr beistehen! <br />
Dann sang sie langsam und getragen ihre Totenklage:<br />
„Wehe das! Wehe das! Mein Gram, mein Liebster, mein Herz, mein Gram tausendfach, wehe das“<br />
<br />
Als Bronwen ihr Lied geendet hatte, sah sie wieder zu den grauen, undurchdringlichen Mauern hin. <br />
Den Vater hatte sie verlassen, er würde sie wohl nicht zurücknehmen. Und der Liebste würde nun nie sein Versprechen, welches er ihr für die Zukunft gegeben hatte, wahr machen können, <br />
<br />
Voller Verzweiflung schluchzte Bronwen auf. Was, was nur sollte nur aus ihr und dem ungeborenen Kind werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/WpQ5XYfP/Keltisches-M-dchen-ai.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Keltisches-M-dchen-ai.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
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An dem Tag,<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=527" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> an dem Servius Albius Maior hingerichtet wurde</a>, stieg eine junge Frau einen Hügel, der in Sichtweite der Castra lag, hinauf. Ab und zu machte sie Pause und drückte eine ihrer kreideweißen Hände in ihr Kreuz, denn sie war hochschwanger und ihr Bauch wölbte sich über ihrem tiefsitzenden Gürtel. Sie hatte langes rotes Haar und ihr zartes Gesicht war voller Sommersprossen. <br />
<br />
Als sie oben war, wischte sie sich einige Schweißperlen mit ihrem Ärmel von der Stirn. Ihr Blick suchte das Militärlager der II Legio Augusta. <br />
<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=516&amp;pid=6768#pid6768" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sie war das Liebchen, das nicht lesen konnte</a>. Sie war das Liebchen, das um Albius weinen würde.<br />
 Denn dort, dort drüben in der Castra erschlugen sie ihren Liebsten heute wie einen tollwütigen Hund. <br />
<br />
Bronwen, das war ihr Name, erhob die Hände und rief leise die<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Gute, die Weiße Göttin Brigid</span> an. Mochte sie ihr beistehen! <br />
Dann sang sie langsam und getragen ihre Totenklage:<br />
„Wehe das! Wehe das! Mein Gram, mein Liebster, mein Herz, mein Gram tausendfach, wehe das“<br />
<br />
Als Bronwen ihr Lied geendet hatte, sah sie wieder zu den grauen, undurchdringlichen Mauern hin. <br />
Den Vater hatte sie verlassen, er würde sie wohl nicht zurücknehmen. Und der Liebste würde nun nie sein Versprechen, welches er ihr für die Zukunft gegeben hatte, wahr machen können, <br />
<br />
Voller Verzweiflung schluchzte Bronwen auf. Was, was nur sollte nur aus ihr und dem ungeborenen Kind werden?]]></content:encoded>
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