<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum - Villa Claudia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:14:43 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum C:S: | Dichotomie der Kontrolle]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=926</link>
			<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 13:37:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=926</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903&amp;pid=13420#pid13420" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
In der Nacht darauf, als ich Besuch meines Tutors gehabt hatte,  begannen die Wehen. Ich dachte anfangs, dass sie so hießen, weil sie kamen und gingen wie ein Wind, der ab und an <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wehte.</span> Aber später verstand ich, dass sie so hießen, weil sie sehr <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">weh</span> taten. Ich fragte mich wirklich, wieso Frauen nach einem einzigen dieses Erlebnisses noch weitere Kinder wollten. Aber sie wollten!<br />
Ich war froh, dass nur Anaxarete, der Sklavin Niko und der Hebamme Urbica mir Beistand leisteten. Die Hebamme brachte einen klappbaren Gebärstuhl mit, und als ich saß und mich aufstützen konnte, hatte ich mehr Kraft, doch nicht weniger Schmerzen. Anaxarete löste mein Haar, löste jedes Band, denn nichts sollte gebunden sein an mir. Sogar mein Armband mit dem Isisknoten nahm sie ab. <br />
<br />
Allen Geburtsgöttinnen wurden angerufen und ihnen Honigwein geopfert:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Postverta, Prosa, Lucina</span>... doch besonders der Nymphe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Egeria</span>, zu deren Ehren auch die männlichen Claudier vor einer Schlacht ein Licht entzündeten und um den Sieg baten. Egeria sollte das Baby heil und gesund herausbringen. Ganz am Anfang schon hatte ich die Mutter Isis angerufen, mir beizustehen. <br />
Ein Trank aus<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> kretischem Diptam</span> half mir, als es nicht weitergehen wollte.<br />
<br />
Ich brachte das Kind am anderen Tag auf die Welt. Es kam, als die Sonne aufging. Ich bekam nur mit, dass Anaxarete und Niko es mitnahmen und da wusste ich bereits, dass es ein Junge war. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gerste oder Weizen....</span><br />
Urbica kam dann noch einmal zu mir: "Du hast einen schönen,an allen Gliedern gesunden Sohn geboren, edle Claudia Sabina" sprach sie und half mir, ein anderes Getränk zu trinken. Ich nickte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Schickt gleich einen Boten zu meinem Exehemann"</span> , dann trank ich den Becher aus, obwohl der Trunk bitter war wie Myrrhe. Es war wohl etwas zum Schlafen, denn ich schlief fast sofort wieder ein, und mein Schlaf war tief und fast traumlos.<br />
<br />
Als ich erwachte, war schon wieder ein ganz anderer Tag. Anaxarete saß bei mir auf meiner Bettkante. Ich konnte mich kaum bewegen, so fest hatte man mir Brüste und den Unterleib abgebunden:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich ersticke schier. Muss das so eng sein?",</span> sagte ich. <br />
Und dann fing ich an, heftig zu weinen. Mehr möchte ich nicht schildern Anaxarete saß bei mir, hatte meinen Kopf in ihrem Schoß und sagte wie früher, als ich klein gewesen war: "Mein Lämmchen, mein Herzchen, meine Kleine...."<br />
<br />
Anaxaretes Kur wirkte. Ich war körperlich rasch wieder hergestellt und nach dem Liegen im Wochenbett kam der Tag, an dem ich aufstand und mich nackt im Spiegel betrachtete.  Körperlich sah ich aus wie früher, schlank mit einer schmalen Taille und gerundeten Hüften; vielleicht waren meine Brüste etwas rundlicher geworden. <br />
<br />
Alles, was geschehen war,  erschien mir jetzt - vielleicht auch dank des Opiumtrankes, den ich getrunken hatte - wie ein ferner Traum. Ich wusste, dass es meinem Sohn Marcus Iulius Cator Minor bei Stella gut gehen würde, bis sein Vater ihn holen ließ.  Und die Großeltern in Rom, die den Erbenkel schon sehnsüchtig erwarteten, würden ihn zweifellos verwöhnen und lieben. Es gab sehr viele Menschen, die ihn liebten. Er war nicht ausgesetzt oder verlassen worden. Dennoch blieb ein Stachel, ein ganz tiefer Schmerz, bis auch der weniger wurde, obwohl er nicht verging. Nicht das Schicksal, sondern wie man ihm begegnete, das war es doch, was alles ausmachte.<br />
<br />
Als die Zeit vorbei war, machte ich mich bereit, um nach Londinium zurück zu kehren. Vermutlich war Petilius Vindex schon angekommen, da die Schiffe schon wieder fuhren. Lucius Petilius Vindex, mein zukünftiger Ehemann....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903&amp;pid=13420#pid13420" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
In der Nacht darauf, als ich Besuch meines Tutors gehabt hatte,  begannen die Wehen. Ich dachte anfangs, dass sie so hießen, weil sie kamen und gingen wie ein Wind, der ab und an <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wehte.</span> Aber später verstand ich, dass sie so hießen, weil sie sehr <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">weh</span> taten. Ich fragte mich wirklich, wieso Frauen nach einem einzigen dieses Erlebnisses noch weitere Kinder wollten. Aber sie wollten!<br />
Ich war froh, dass nur Anaxarete, der Sklavin Niko und der Hebamme Urbica mir Beistand leisteten. Die Hebamme brachte einen klappbaren Gebärstuhl mit, und als ich saß und mich aufstützen konnte, hatte ich mehr Kraft, doch nicht weniger Schmerzen. Anaxarete löste mein Haar, löste jedes Band, denn nichts sollte gebunden sein an mir. Sogar mein Armband mit dem Isisknoten nahm sie ab. <br />
<br />
Allen Geburtsgöttinnen wurden angerufen und ihnen Honigwein geopfert:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Postverta, Prosa, Lucina</span>... doch besonders der Nymphe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Egeria</span>, zu deren Ehren auch die männlichen Claudier vor einer Schlacht ein Licht entzündeten und um den Sieg baten. Egeria sollte das Baby heil und gesund herausbringen. Ganz am Anfang schon hatte ich die Mutter Isis angerufen, mir beizustehen. <br />
Ein Trank aus<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> kretischem Diptam</span> half mir, als es nicht weitergehen wollte.<br />
<br />
Ich brachte das Kind am anderen Tag auf die Welt. Es kam, als die Sonne aufging. Ich bekam nur mit, dass Anaxarete und Niko es mitnahmen und da wusste ich bereits, dass es ein Junge war. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gerste oder Weizen....</span><br />
Urbica kam dann noch einmal zu mir: "Du hast einen schönen,an allen Gliedern gesunden Sohn geboren, edle Claudia Sabina" sprach sie und half mir, ein anderes Getränk zu trinken. Ich nickte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Schickt gleich einen Boten zu meinem Exehemann"</span> , dann trank ich den Becher aus, obwohl der Trunk bitter war wie Myrrhe. Es war wohl etwas zum Schlafen, denn ich schlief fast sofort wieder ein, und mein Schlaf war tief und fast traumlos.<br />
<br />
Als ich erwachte, war schon wieder ein ganz anderer Tag. Anaxarete saß bei mir auf meiner Bettkante. Ich konnte mich kaum bewegen, so fest hatte man mir Brüste und den Unterleib abgebunden:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich ersticke schier. Muss das so eng sein?",</span> sagte ich. <br />
Und dann fing ich an, heftig zu weinen. Mehr möchte ich nicht schildern Anaxarete saß bei mir, hatte meinen Kopf in ihrem Schoß und sagte wie früher, als ich klein gewesen war: "Mein Lämmchen, mein Herzchen, meine Kleine...."<br />
<br />
Anaxaretes Kur wirkte. Ich war körperlich rasch wieder hergestellt und nach dem Liegen im Wochenbett kam der Tag, an dem ich aufstand und mich nackt im Spiegel betrachtete.  Körperlich sah ich aus wie früher, schlank mit einer schmalen Taille und gerundeten Hüften; vielleicht waren meine Brüste etwas rundlicher geworden. <br />
<br />
Alles, was geschehen war,  erschien mir jetzt - vielleicht auch dank des Opiumtrankes, den ich getrunken hatte - wie ein ferner Traum. Ich wusste, dass es meinem Sohn Marcus Iulius Cator Minor bei Stella gut gehen würde, bis sein Vater ihn holen ließ.  Und die Großeltern in Rom, die den Erbenkel schon sehnsüchtig erwarteten, würden ihn zweifellos verwöhnen und lieben. Es gab sehr viele Menschen, die ihn liebten. Er war nicht ausgesetzt oder verlassen worden. Dennoch blieb ein Stachel, ein ganz tiefer Schmerz, bis auch der weniger wurde, obwohl er nicht verging. Nicht das Schicksal, sondern wie man ihm begegnete, das war es doch, was alles ausmachte.<br />
<br />
Als die Zeit vorbei war, machte ich mich bereit, um nach Londinium zurück zu kehren. Vermutlich war Petilius Vindex schon angekommen, da die Schiffe schon wieder fuhren. Lucius Petilius Vindex, mein zukünftiger Ehemann....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cubiculum C:S: | Eine höchst vertrauliche Angelegenheit]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903</link>
			<pubDate>Sun, 09 Mar 2025 17:21:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7D4Zb4z/bakalovich-neighbours-46de26.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: bakalovich-neighbours-46de26.jpg]" class="mycode_img" /> </a></div>
<br />
Mein Zimmer in der Villa Claudia war recht geräumig und bot alle Bequemlichkeiten, die eine junge Dame brauchte, bequeme Sessel, verschiedene Klinen, Hocker und Truhen. Der Boden war mit Teppichen ausgelegt. Es gab sogar ein Fenster.<br />
<br />
Ich lag auf der Lesekline und ruhte mich ein wenig aus. Ich trug mein "Museionskleid" wie ich es bei mir nannte: Ich hatte es in Londinium zusammen mit Kiki gekauft. Ich sah darin aus wie eine Philosophieschülerin. Es war weiß und wurde an den Schultern von goldenen Spangen gehalten. Eigentlich schürzte man es mit einem goldenen geflochtenen Gürtel, aber es war durch meinen Bauch auch so kurz genug, zumal es an einer Seite geschlitzt war. <br />
Ich hatte wenig geschlafen, weil ich ein wenig aufgekratzt war.<br />
<br />
Der hiesige Sklavenhändler hatte mir heute schon in aller Frühe unerwarteterweise gleich drei Griechinnen vorgestellt, die als Ammen in Frage kämen. Die dritte gefiel mir am besten, schon weil sie aus Alexandria stammte. Sie hieß Niko, war fast so dunkel wie eine Nubierin und hatte große schöne Brüste. Sie hatte vor einer Woche ein Mädchen geboren. <br />
Ich ließ Niko den Anfang der Odysee hersagen, und sie tat das ohne einen einzigen Fehler. Sie war gebildet und sehr teuer.<br />
" Willst du das Kind auch haben, edle Claudia Sabina?", hatte mich der Sklavenhändler gefragt. Ich hatte den Schrecken im Gesicht der jungen Frau gesehen. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ja, das möchte ich. Niko wird mein Kind und ihr Kind stillen können. Solche Sklaven sind doch oft die Treusten", </span>antwortete ich.<br />
Dann nahm der Händler die Frauen wieder mit, weil er die Papiere für Niko und ihren Säugling noch richten musste. Die Rechnung würde er an meinen Ex schicken, damit dieser auch etwas davon hatte.<br />
<br />
Das war genug Trubel gewesen, und so ruhte ich mich wie gesagt aus. Dabei dachte ich an Plautius Leander, und unwillkürlich berührte ich meine eigenen Knie. Meine Haut war zart und fein, selbst dort, weil Anaxarete mich regelmäßig mit Bimsstein bearbeitete. Mein Gesicht und meine Arme waren nicht viel anders als sonst, aber die Kugel unter meinem Kleid war auffällig und mein Busen nicht so groß wie bei der Amme, aber doch größer als sonst. Ich überlegte, ob ein Mann gerade mit mir schlafen wollen würde, und ich beantwortete meine Frage mit: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Warum nicht!"</span><br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/bakalovich-neighbours-46de26" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://picryl.com/de/media/bakalovich-n...urs-46de26</a>, public domain<br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/J7D4Zb4z/bakalovich-neighbours-46de26.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: bakalovich-neighbours-46de26.jpg]" class="mycode_img" /> </a></div>
<br />
Mein Zimmer in der Villa Claudia war recht geräumig und bot alle Bequemlichkeiten, die eine junge Dame brauchte, bequeme Sessel, verschiedene Klinen, Hocker und Truhen. Der Boden war mit Teppichen ausgelegt. Es gab sogar ein Fenster.<br />
<br />
Ich lag auf der Lesekline und ruhte mich ein wenig aus. Ich trug mein "Museionskleid" wie ich es bei mir nannte: Ich hatte es in Londinium zusammen mit Kiki gekauft. Ich sah darin aus wie eine Philosophieschülerin. Es war weiß und wurde an den Schultern von goldenen Spangen gehalten. Eigentlich schürzte man es mit einem goldenen geflochtenen Gürtel, aber es war durch meinen Bauch auch so kurz genug, zumal es an einer Seite geschlitzt war. <br />
Ich hatte wenig geschlafen, weil ich ein wenig aufgekratzt war.<br />
<br />
Der hiesige Sklavenhändler hatte mir heute schon in aller Frühe unerwarteterweise gleich drei Griechinnen vorgestellt, die als Ammen in Frage kämen. Die dritte gefiel mir am besten, schon weil sie aus Alexandria stammte. Sie hieß Niko, war fast so dunkel wie eine Nubierin und hatte große schöne Brüste. Sie hatte vor einer Woche ein Mädchen geboren. <br />
Ich ließ Niko den Anfang der Odysee hersagen, und sie tat das ohne einen einzigen Fehler. Sie war gebildet und sehr teuer.<br />
" Willst du das Kind auch haben, edle Claudia Sabina?", hatte mich der Sklavenhändler gefragt. Ich hatte den Schrecken im Gesicht der jungen Frau gesehen. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ja, das möchte ich. Niko wird mein Kind und ihr Kind stillen können. Solche Sklaven sind doch oft die Treusten", </span>antwortete ich.<br />
Dann nahm der Händler die Frauen wieder mit, weil er die Papiere für Niko und ihren Säugling noch richten musste. Die Rechnung würde er an meinen Ex schicken, damit dieser auch etwas davon hatte.<br />
<br />
Das war genug Trubel gewesen, und so ruhte ich mich wie gesagt aus. Dabei dachte ich an Plautius Leander, und unwillkürlich berührte ich meine eigenen Knie. Meine Haut war zart und fein, selbst dort, weil Anaxarete mich regelmäßig mit Bimsstein bearbeitete. Mein Gesicht und meine Arme waren nicht viel anders als sonst, aber die Kugel unter meinem Kleid war auffällig und mein Busen nicht so groß wie bei der Amme, aber doch größer als sonst. Ich überlegte, ob ein Mann gerade mit mir schlafen wollen würde, und ich beantwortete meine Frage mit: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Warum nicht!"</span><br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <a href="https://picryl.com/de/media/bakalovich-neighbours-46de26" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://picryl.com/de/media/bakalovich-n...urs-46de26</a>, public domain<br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nymphäum  | Besuch der liebsten Cousine]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=900</link>
			<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 16:36:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=900</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Das Nymphäum fasste die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An Ketten hingen Becher, aus denen man trinken konnte. Bänke und Korbstühle luden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer war es hübsch und kühl, aber auch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling konnte man hier windgeschützt genießen. Die ersten Vögel mit der Balz beschäftigt, zwitscherten schon. <br />
Es war kurz nach dem Versenden der ersten Briefe. Ich saß draußen im Schatten, da ich keinesfalls braun werden wollte. Ein wenig fad war mir, und ich überlegte gerade, ob ich noch etwas Lustiges vor hatte - einen Besuch beispielsweise - ....<br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Das Nymphäum fasste die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An Ketten hingen Becher, aus denen man trinken konnte. Bänke und Korbstühle luden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer war es hübsch und kühl, aber auch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling konnte man hier windgeschützt genießen. Die ersten Vögel mit der Balz beschäftigt, zwitscherten schon. <br />
Es war kurz nach dem Versenden der ersten Briefe. Ich saß draußen im Schatten, da ich keinesfalls braun werden wollte. Ein wenig fad war mir, und ich überlegte gerade, ob ich noch etwas Lustiges vor hatte - einen Besuch beispielsweise - ....<br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nymphäum  | Besuch einer lieben Freundin]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=897</link>
			<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:32:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=897</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Das Nymphäum fasste die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An Ketten hingen Becher, aus denen man trinken konnte. Bänke und Korbstühle luden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer war es hübsch und kühl, aber auch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling konnte man hier windgeschützt genießen. Die ersten Vögel mit der Balz beschäftigt, zwitscherten schon. <br />
<br />
Meine Freundin Stella hatte sich heute per Brief angekündigt. <br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">
Ad<br />
Claudia Sabina<br />
Villa Claudia<br />
Iscalis<br />
<br />
Liebe Sabina,<br />
danke für deinen Brief und für die Einladung. Ich werde in zwei Tagen nach Iscalis fahren und würde dann gerne dich besuchen. Freue mich sehr, dich zu sehen und wir haben uns viel zu erzählen.<br />
<br />
Vale bene,<br />
Furia Stella<br />
</td></tr></table>
<br />
Ich hatte im Nymphäum einige Briefe diktiert und ab und an dachte ich jetzt über Plautius Leanders Worte nach. In der Sonne war es schon leidlich warm. Anaxarete hatte mehrere Decken über meine Knie gelegt. Ich trug mein Haar mit einem schlichten Mittelscheitel, hatte ein bequemes Hauskleid an und meine Füße steckten in Haussandalen. An Schmuck trug ich lediglich den goldbraunen Bernsteinanhänger und Ohrringe mit dem gleichen Stein, der so gut zur Farbe meiner Augen passte. Und natürlich mein Armband mit dem Isisknoten.<br />
<br />
Ich schickte Anaxarete andauernd zur Haustür, um zu sehen, ob meine Besucherin schon angekommen wäre, damit sie sie gleich zu mir führen konnte. Rosula hatte mir Gewürzwein und Kräuertrank gebracht; meine stille Germanin wartete mit mir und schaute den dahinflitzenden Vögeln zu. Auf ihrem Gesicht lag ein sehnsüchtiger Ausdruck. Vielleicht erinnerte sie das Gezwitscher an ihre ferne Heimat. <br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
Das Nymphäum fasste die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An Ketten hingen Becher, aus denen man trinken konnte. Bänke und Korbstühle luden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer war es hübsch und kühl, aber auch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling konnte man hier windgeschützt genießen. Die ersten Vögel mit der Balz beschäftigt, zwitscherten schon. <br />
<br />
Meine Freundin Stella hatte sich heute per Brief angekündigt. <br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">
Ad<br />
Claudia Sabina<br />
Villa Claudia<br />
Iscalis<br />
<br />
Liebe Sabina,<br />
danke für deinen Brief und für die Einladung. Ich werde in zwei Tagen nach Iscalis fahren und würde dann gerne dich besuchen. Freue mich sehr, dich zu sehen und wir haben uns viel zu erzählen.<br />
<br />
Vale bene,<br />
Furia Stella<br />
</td></tr></table>
<br />
Ich hatte im Nymphäum einige Briefe diktiert und ab und an dachte ich jetzt über Plautius Leanders Worte nach. In der Sonne war es schon leidlich warm. Anaxarete hatte mehrere Decken über meine Knie gelegt. Ich trug mein Haar mit einem schlichten Mittelscheitel, hatte ein bequemes Hauskleid an und meine Füße steckten in Haussandalen. An Schmuck trug ich lediglich den goldbraunen Bernsteinanhänger und Ohrringe mit dem gleichen Stein, der so gut zur Farbe meiner Augen passte. Und natürlich mein Armband mit dem Isisknoten.<br />
<br />
Ich schickte Anaxarete andauernd zur Haustür, um zu sehen, ob meine Besucherin schon angekommen wäre, damit sie sie gleich zu mir führen konnte. Rosula hatte mir Gewürzwein und Kräuertrank gebracht; meine stille Germanin wartete mit mir und schaute den dahinflitzenden Vögeln zu. Auf ihrem Gesicht lag ein sehnsüchtiger Ausdruck. Vielleicht erinnerte sie das Gezwitscher an ihre ferne Heimat. <br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tablinum | Visite des neuen Tutor Mulieris]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=889</link>
			<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 12:07:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=889</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/nV4GP3tz/Casa-dei-vettii-ixion.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Casa-dei-vettii-ixion.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tablinum -  heiliges  Herz der Villa.</span><br />
Hier stand der wuchtige Schreibtisch des  abwesenden Pater Familias.<br />
Kostbare Vasen, Repliken von griechischen Statuen und eine Katzenstatue aus<br />
dem fernen Aegyptus statteten den in Rot, Gold, Blau und Weiß gehaltenen<br />
hohen Raum aus.<br />
Im Tablinum befand sich auch der Schrein für die Laren  von uns<br />
Claudii.<br />
Die Schreine für die imagines maiorum, die Ahnenbilder, die nach alter<br />
Tradition aus Wachs gefertigt sind, waren im den abgehenden Alae<br />
untergebracht</span>.</div>
</td></tr></table>
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">File:<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Casa_dei_vettii_ixion.png?uselang=de#globalusage" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Casa dei vettii ixion.</a>png, Public domain, by wikimedia commons</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/nV4GP3tz/Casa-dei-vettii-ixion.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Casa-dei-vettii-ixion.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tablinum -  heiliges  Herz der Villa.</span><br />
Hier stand der wuchtige Schreibtisch des  abwesenden Pater Familias.<br />
Kostbare Vasen, Repliken von griechischen Statuen und eine Katzenstatue aus<br />
dem fernen Aegyptus statteten den in Rot, Gold, Blau und Weiß gehaltenen<br />
hohen Raum aus.<br />
Im Tablinum befand sich auch der Schrein für die Laren  von uns<br />
Claudii.<br />
Die Schreine für die imagines maiorum, die Ahnenbilder, die nach alter<br />
Tradition aus Wachs gefertigt sind, waren im den abgehenden Alae<br />
untergebracht</span>.</div>
</td></tr></table>
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Bildnachweis: <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">File:<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Casa_dei_vettii_ixion.png?uselang=de#globalusage" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Casa dei vettii ixion.</a>png, Public domain, by wikimedia commons</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Triclinium | Speisezimmer]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=876</link>
			<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 17:48:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=876</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/76JRY8QX/Wintertriclinium-Villa-Aschaffenburg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Wintertriclinium-Villa-Aschaffenburg.jpg]" class="mycode_img" /></a>*<br />
</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Drei Tagesliegen, sogenannte Klinen, stehen in einer L- Form um einen Tisch. <br />
Für Damen gibt es bequeme Korbsessel, da sich die Mode, auf Klinen zu liegen, für konservative Römerinnen noch nicht überall durchgesetzt hat.<br />
Vom Triclinium aus genießt man in der warmen Jahreszeit einen schönen Blick auf das Nymphäum. Bei schlechtem Wetter werden bewegliche Wände und Kohlebecken aufgestellt.</span><br />
</td></tr></table>
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">*Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Winter_triclinium_with_wall_painting,_Pompejanum,_idealized_replica_of_a_Roman_villa,_Aschaffenburg,_Germany_%2814371124214%29.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Carole Raddato</a> from FRANKFURT, Germany, CC BY-SA 2.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0&gt;, via Wikimedia Commons, von mir bearbeitet und zugeschnitten</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/76JRY8QX/Wintertriclinium-Villa-Aschaffenburg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Wintertriclinium-Villa-Aschaffenburg.jpg]" class="mycode_img" /></a>*<br />
</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Drei Tagesliegen, sogenannte Klinen, stehen in einer L- Form um einen Tisch. <br />
Für Damen gibt es bequeme Korbsessel, da sich die Mode, auf Klinen zu liegen, für konservative Römerinnen noch nicht überall durchgesetzt hat.<br />
Vom Triclinium aus genießt man in der warmen Jahreszeit einen schönen Blick auf das Nymphäum. Bei schlechtem Wetter werden bewegliche Wände und Kohlebecken aufgestellt.</span><br />
</td></tr></table>
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">*Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Winter_triclinium_with_wall_painting,_Pompejanum,_idealized_replica_of_a_Roman_villa,_Aschaffenburg,_Germany_%2814371124214%29.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Carole Raddato</a> from FRANKFURT, Germany, CC BY-SA 2.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0&gt;, via Wikimedia Commons, von mir bearbeitet und zugeschnitten</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wohn- Arbeitszimmer Hausverwalter]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=793</link>
			<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 14:38:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=793</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/d0XghJtG/Cubiculum-design-for-a-room-in-the-etruscan-or-pompeian-style-elevation-38f812.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cubiculum-design-for-a-room-in-the-etrus...38f812.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
</div>
Claudianus Linos - der die Stellung zuvor innegehabt hatte -  früheres Zimmer war in zwei Bereiche gegliedert. Vorne war der Arbeitsbereich, ausgestattet mit einem großen Schreibtisch und dem dazugehörigen Schreibmaterial. Ein Regal für Unterlagen und Akten. einer abschließbare Truhe, deren Schlüssel der Maiordomus immer bei sich tragen sollte. Einem bequemen Stuhl und zwei Besucherstühle rundeten die Einrichtung ab. <br />
Ein Perlenvorhang trennte den Arbeits- vom hinten liegenden Wohnbereich. Der war mit einem Bett, einem runden Tisch und einem bequemen Sessel ausgerüstet. Eine Truhe und ein Schrank für die Kleidung war  ebenso vorhanden. An der längsten Wand befand sich ein leeres Regal. Bücher und Dekoration waren aber entfernt worden. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Design_for_a_Room_in_the_Etruscan_or_Pompeian_style_(Elevation)_MET_DP804393.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Metropolitan Museum of Art</a>, CC0, via Wikimedia Commons</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/d0XghJtG/Cubiculum-design-for-a-room-in-the-etruscan-or-pompeian-style-elevation-38f812.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Cubiculum-design-for-a-room-in-the-etrus...38f812.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
<br />
</div>
Claudianus Linos - der die Stellung zuvor innegehabt hatte -  früheres Zimmer war in zwei Bereiche gegliedert. Vorne war der Arbeitsbereich, ausgestattet mit einem großen Schreibtisch und dem dazugehörigen Schreibmaterial. Ein Regal für Unterlagen und Akten. einer abschließbare Truhe, deren Schlüssel der Maiordomus immer bei sich tragen sollte. Einem bequemen Stuhl und zwei Besucherstühle rundeten die Einrichtung ab. <br />
Ein Perlenvorhang trennte den Arbeits- vom hinten liegenden Wohnbereich. Der war mit einem Bett, einem runden Tisch und einem bequemen Sessel ausgerüstet. Eine Truhe und ein Schrank für die Kleidung war  ebenso vorhanden. An der längsten Wand befand sich ein leeres Regal. Bücher und Dekoration waren aber entfernt worden. <br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Design_for_a_Room_in_the_Etruscan_or_Pompeian_style_(Elevation)_MET_DP804393.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Metropolitan Museum of Art</a>, CC0, via Wikimedia Commons</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hochzeit von M. Iulius Cato und Claudia Sabina]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=548</link>
			<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 09:43:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=548</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/Bv86H22w/Heirat-Franz-Xaver-Winterhalter-1805-73-The-Linked-Hands-of-Queen-Victoria-1819-1901-and-Prin.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Heirat-Franz-Xaver-Winterhalter-1805-73-...d-Prin.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
*<br />
<br />
Der A.D. V ID. IUL. DCCCXXXI A.U.C war gekommen, und es war mein Hochzeitstag. Da es sich um eine neuerliche Verbindung zwischen zwei großen Patrizierhäusern handelte, war alles strengstens beachtet worden, was glücksverheißend und alles peinlich vermieden worden, was ein schlechtes Omen war. Ein Bote war bis nach Londinium zum Statthalter Claudius Crus geritten, der der Sohn meines Vormunds und damit auch mein Verwandter war. Freilich trafen wir ihn gar nicht mehr an. Also baten wir seinen Nachfolger Petilius, der gleich uns einer renommierten Adelsfamilie entstammte, dazu, dachten aber nicht, dass er unter der Bürde seines Amtes Zeit finden würde. Da hätten wir schon in Londinium heiraten müssen. <br />
Meine Freundin Prisca war meine Pronuba, und meine Cousine Serena nahm als nächste weibliche Verwandte die Stelle meiner Brautmutter ein.<br />
Der gute Nefertem, Catos Sklave, war als Einlader zu allen Honoratioren und was sonst Rang und Namen hatte, geschickt worden.<br />
Die Villa Claudia war mit Grün und frischen Blumen unter Linos Anleitung geschmückt. Die Ahnenmasken waren aus den Seitenflügeln herausgetragen und frisch gereinigt im Tablinum ausgestellt. Alle verschiebbaren Wände hatte man verschoben, um Licht und Heiterkeit einzulassen, aber da es Mittags auch in Britannien durchaus heiß werden konnte, waren Baldachine im Garten aufgespannt.<br />
In der Küche hatte man in den letzten Tagen alle möglichen Speisen vorbereitet und was fehlte, hatte man bei der Wirtin Fabata bestellt. <br />
Nur ein großes Unterhaltungsprogramm hatten wir nicht. Beziehungsweise: Ich wusste nicht, welchen Überraschungsgast Cato herbeibringen würde. <br />
Vielleicht einen keltischen Sänger? (wobei die Musik der britannischen Rhapsoden zumindest für meine Ohren recht schräg klang)<br />
Die Claudier- und aushelfenden Iuliersklaven hatten allesamt neue Tuniken bekommen und standen mit verschiedenartigen Getränken und kleinen Pasteten, die man aus der Hand essen konnten, bereit. Das gute Silber- und Goldgeschirr war aus den Truhen geholt, und Bran und vermutlich auch Nathaira  hatten fast eine ganze Woche damit verbracht, jeden Silberlöffel auf Hochglanz zu polieren.<br />
Im Tablinum standen auch die Sessel für uns, das Brautpaar, die mit Lammfellen belegt waren. <br />
<br />
Anfangen würde unsere Hochzeit mit der Eingeweideschau eines Opfertieres, die der Haruspex, der die Legio II Augusta begleitete, ausführen würde. Wenn das Ergebnis günstig ausfallen würde ( und das musste es einfach, denn das auserwählte Schweinchen, welches noch friedlich Küchenabfälle fraß, strotzte vor Gesundheit – hatte ich schon erwähnt, dass ich nicht gerne Blut sah?), würde unsere Pronuba die rechte Hand von mir und Cato verbinden. Dann würden die alten Götter angerufen, Tellus, Juno, Ceres und Picumnus und Pilumnus. Dann würde unser Ehevertrag, der auch im Tablinum ausgestellt worden war, verlesen und von allen Hochzeitszeugen unterzeichnet. Und dann waren wir eigentlich auch schon verheiratet. <br />
Es würde ein großes Festmahl geben, und bei Dämmerung würde der Brautzug zur Villa Iulia stattfinden. Und dann würde geschehen, was mir Prisca im Nymphäum unter dem Siegel der Verschwieghenheit anvertraut hatte. Doch daran wollte ich nicht denken. Ich dachte lieber daran, dass ich beim Fest im Mittelpunkt stehen würde. Wann hatte man schon einmal diese Chance?<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">* <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=549&amp;pid=7284#pid7284" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bildnachweis</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/Bv86H22w/Heirat-Franz-Xaver-Winterhalter-1805-73-The-Linked-Hands-of-Queen-Victoria-1819-1901-and-Prin.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Heirat-Franz-Xaver-Winterhalter-1805-73-...d-Prin.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
*<br />
<br />
Der A.D. V ID. IUL. DCCCXXXI A.U.C war gekommen, und es war mein Hochzeitstag. Da es sich um eine neuerliche Verbindung zwischen zwei großen Patrizierhäusern handelte, war alles strengstens beachtet worden, was glücksverheißend und alles peinlich vermieden worden, was ein schlechtes Omen war. Ein Bote war bis nach Londinium zum Statthalter Claudius Crus geritten, der der Sohn meines Vormunds und damit auch mein Verwandter war. Freilich trafen wir ihn gar nicht mehr an. Also baten wir seinen Nachfolger Petilius, der gleich uns einer renommierten Adelsfamilie entstammte, dazu, dachten aber nicht, dass er unter der Bürde seines Amtes Zeit finden würde. Da hätten wir schon in Londinium heiraten müssen. <br />
Meine Freundin Prisca war meine Pronuba, und meine Cousine Serena nahm als nächste weibliche Verwandte die Stelle meiner Brautmutter ein.<br />
Der gute Nefertem, Catos Sklave, war als Einlader zu allen Honoratioren und was sonst Rang und Namen hatte, geschickt worden.<br />
Die Villa Claudia war mit Grün und frischen Blumen unter Linos Anleitung geschmückt. Die Ahnenmasken waren aus den Seitenflügeln herausgetragen und frisch gereinigt im Tablinum ausgestellt. Alle verschiebbaren Wände hatte man verschoben, um Licht und Heiterkeit einzulassen, aber da es Mittags auch in Britannien durchaus heiß werden konnte, waren Baldachine im Garten aufgespannt.<br />
In der Küche hatte man in den letzten Tagen alle möglichen Speisen vorbereitet und was fehlte, hatte man bei der Wirtin Fabata bestellt. <br />
Nur ein großes Unterhaltungsprogramm hatten wir nicht. Beziehungsweise: Ich wusste nicht, welchen Überraschungsgast Cato herbeibringen würde. <br />
Vielleicht einen keltischen Sänger? (wobei die Musik der britannischen Rhapsoden zumindest für meine Ohren recht schräg klang)<br />
Die Claudier- und aushelfenden Iuliersklaven hatten allesamt neue Tuniken bekommen und standen mit verschiedenartigen Getränken und kleinen Pasteten, die man aus der Hand essen konnten, bereit. Das gute Silber- und Goldgeschirr war aus den Truhen geholt, und Bran und vermutlich auch Nathaira  hatten fast eine ganze Woche damit verbracht, jeden Silberlöffel auf Hochglanz zu polieren.<br />
Im Tablinum standen auch die Sessel für uns, das Brautpaar, die mit Lammfellen belegt waren. <br />
<br />
Anfangen würde unsere Hochzeit mit der Eingeweideschau eines Opfertieres, die der Haruspex, der die Legio II Augusta begleitete, ausführen würde. Wenn das Ergebnis günstig ausfallen würde ( und das musste es einfach, denn das auserwählte Schweinchen, welches noch friedlich Küchenabfälle fraß, strotzte vor Gesundheit – hatte ich schon erwähnt, dass ich nicht gerne Blut sah?), würde unsere Pronuba die rechte Hand von mir und Cato verbinden. Dann würden die alten Götter angerufen, Tellus, Juno, Ceres und Picumnus und Pilumnus. Dann würde unser Ehevertrag, der auch im Tablinum ausgestellt worden war, verlesen und von allen Hochzeitszeugen unterzeichnet. Und dann waren wir eigentlich auch schon verheiratet. <br />
Es würde ein großes Festmahl geben, und bei Dämmerung würde der Brautzug zur Villa Iulia stattfinden. Und dann würde geschehen, was mir Prisca im Nymphäum unter dem Siegel der Verschwieghenheit anvertraut hatte. Doch daran wollte ich nicht denken. Ich dachte lieber daran, dass ich beim Fest im Mittelpunkt stehen würde. Wann hatte man schon einmal diese Chance?<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">* <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=549&amp;pid=7284#pid7284" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bildnachweis</a></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Vorabend der Hochzeit von Cato & Sabina]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=542</link>
			<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 16:02:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=542</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/xTh48fLc/Hochzeitvorbereitungen-la-fiancee-910b3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitvorbereitungen-la-fiancee-910b3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Der Vorabend der Eheschließung war gekommen. Das letzte Vögelchen würde flügge werden und das Claudiernest verlassen. Alles, alles war gemacht worden, wie es der Tradition entsprach. Die Auguren hatten den Hochzeitstag an einem neunten Juli , A.D. V ID. IUL. DCCCXXXI A.U.C, gelegt, der Ehevertrag war ausgehandelt worden.<br />
<br />
Am Abend vorher hatte ich eine Puppe den Göttern geopfert. (Ich hatte sie extra für diesen Anlass kaufen müssen, denn meine echten Kindheitspuppen waren entweder in Alexandria geblieben oder befanden sich auf dem Meeresgrund, als während eines Sturms eine meiner Truhen über Bord gegangen war). Außerdem übergab ich auch meine Kindertoga, denn als Frau würde ich solch ein Gewand nie wieder tragen, den Göttern.  Und leider musste meine Lunula, mein Mondamulett, das ich wie viele römische Mädchen als goldenen Glücksbringer um den Hals gehabt hatte, diesen Weg gehen.<br />
<br />
Und ich trug meine eigene <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tunika Recta.</span> Jawoll! Sie war mit Hilfe und Unterstützung von  Prisca doch noch  rechtzeitig fertig geworden. Noch nie war ich so stolz auf etwas gewesen. Ich hatte mich einer Aufgabe unterworfen, die ich nicht leiden konnte und mir war ein strahlender Sieg geschenkt worden.  <br />
<br />
Meine Cousine Serena würde, da sie auch meine einzig weibliche Verwandte war, die Rolle der Brautmutter einnehmen.  Unsere Freundin Prisca hatte mir zugesagt, meine Brautführerin, die Pronuba zu sein. Heute würde ich den Gürtel in den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nodus Herculis</span> gebunden und meine Brautfrisur bekommen.<br />
<br />
Die ganze Nacht und den ganzen Tag morgen musste ich angekleidet und frisiert wie eine Puppe  auf den Beinen bleiben. Serena hatte damals nicht schlafen können. Hatte ich schon erwähnt, dass <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich</span> überall, wo ich saß oder stand, einschlafen konnte? Besonders wenn mir langweilig war.<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
 <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: Public domain, <a href="https://picryl.com/media/la-fiancee-910b34" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jules-Joseph Lefebvre - La Fiancée</a> by Picryl</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/xTh48fLc/Hochzeitvorbereitungen-la-fiancee-910b3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitvorbereitungen-la-fiancee-910b3.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Der Vorabend der Eheschließung war gekommen. Das letzte Vögelchen würde flügge werden und das Claudiernest verlassen. Alles, alles war gemacht worden, wie es der Tradition entsprach. Die Auguren hatten den Hochzeitstag an einem neunten Juli , A.D. V ID. IUL. DCCCXXXI A.U.C, gelegt, der Ehevertrag war ausgehandelt worden.<br />
<br />
Am Abend vorher hatte ich eine Puppe den Göttern geopfert. (Ich hatte sie extra für diesen Anlass kaufen müssen, denn meine echten Kindheitspuppen waren entweder in Alexandria geblieben oder befanden sich auf dem Meeresgrund, als während eines Sturms eine meiner Truhen über Bord gegangen war). Außerdem übergab ich auch meine Kindertoga, denn als Frau würde ich solch ein Gewand nie wieder tragen, den Göttern.  Und leider musste meine Lunula, mein Mondamulett, das ich wie viele römische Mädchen als goldenen Glücksbringer um den Hals gehabt hatte, diesen Weg gehen.<br />
<br />
Und ich trug meine eigene <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tunika Recta.</span> Jawoll! Sie war mit Hilfe und Unterstützung von  Prisca doch noch  rechtzeitig fertig geworden. Noch nie war ich so stolz auf etwas gewesen. Ich hatte mich einer Aufgabe unterworfen, die ich nicht leiden konnte und mir war ein strahlender Sieg geschenkt worden.  <br />
<br />
Meine Cousine Serena würde, da sie auch meine einzig weibliche Verwandte war, die Rolle der Brautmutter einnehmen.  Unsere Freundin Prisca hatte mir zugesagt, meine Brautführerin, die Pronuba zu sein. Heute würde ich den Gürtel in den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nodus Herculis</span> gebunden und meine Brautfrisur bekommen.<br />
<br />
Die ganze Nacht und den ganzen Tag morgen musste ich angekleidet und frisiert wie eine Puppe  auf den Beinen bleiben. Serena hatte damals nicht schlafen können. Hatte ich schon erwähnt, dass <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich</span> überall, wo ich saß oder stand, einschlafen konnte? Besonders wenn mir langweilig war.<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
 <span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color"> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis: Public domain, <a href="https://picryl.com/media/la-fiancee-910b34" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Jules-Joseph Lefebvre - La Fiancée</a> by Picryl</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vor der Villa]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=491</link>
			<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 09:26:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=9">Marcus Iulius Cato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=491</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Cato lächelte zufrieden in sich hinein, als er die Kutsche vor der Kaserne bestieg. Gleich würde er vor den Toren der villa Claudia stehen. Mit der kutsche würde es für seine Angebetete noch eine Überraschung geben, ein vorgezogenes Verlobungsgeschenk. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Gut gelaunt sprang er aus der Kutsche, er wartete erst gar nicht ab, dass man ihm heraushalf, am Eingang zur Villa Claudia. In der Kutsche befand sich ein mit einem Tuch abgedeckter Korb, sein Sklave der Dicke saß bei dem Kutscher, da sein Cupido mit der Einrichtung seiner Villa beschäftigt war. Natürlich würde Sabina, zu seinem Leidwesen, ihre Sklaven mitnehmen. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Bevor er zum Eingang eilte, er wollte sie selber abholen, trat er zu einer Sänfte die von sechs Sänftenträgern begleitet wurde und begutachtete sie. Zufrieden nickte er und ging zum Eingang und klopfte, voller Vorfreude. </span></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Cato lächelte zufrieden in sich hinein, als er die Kutsche vor der Kaserne bestieg. Gleich würde er vor den Toren der villa Claudia stehen. Mit der kutsche würde es für seine Angebetete noch eine Überraschung geben, ein vorgezogenes Verlobungsgeschenk. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Gut gelaunt sprang er aus der Kutsche, er wartete erst gar nicht ab, dass man ihm heraushalf, am Eingang zur Villa Claudia. In der Kutsche befand sich ein mit einem Tuch abgedeckter Korb, sein Sklave der Dicke saß bei dem Kutscher, da sein Cupido mit der Einrichtung seiner Villa beschäftigt war. Natürlich würde Sabina, zu seinem Leidwesen, ihre Sklaven mitnehmen. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial Black;" class="mycode_font">Bevor er zum Eingang eilte, er wollte sie selber abholen, trat er zu einer Sänfte die von sechs Sänftenträgern begleitet wurde und begutachtete sie. Zufrieden nickte er und ging zum Eingang und klopfte, voller Vorfreude. </span></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kleines Bad für die Sklaven]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=489</link>
			<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 06:23:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=6">Claudianus Linos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=489</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=488&amp;pid=6315#pid6315" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">An der Villa Claudia angekommen half ich Bran von dem Karren und bezahlte den Bauern. Da wir bei dem Seiteneingang gehalten hatten kamen wir ungesehen bis zu dem Sklavenbad. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Ich bemühte mich Bran zu helfen, seine Tunika vorsichtig auszuziehen. <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">„Genieße zuerst einmal das warme Wasser. </span></span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">Ich komme gleich zurück.“</span> Damit drückte ich ihm einen Schwamm in die Hand. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Ein</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"> </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Strigilis zu benutzen um ihm Schweiß und Dreck abzuschaben, schien mir kaum angebracht.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"> Dann machte ich mich auf nach der Suche einer Heilsalbe. Ich wusste Christina hatte irgendwo einen Vorrat an Heilmittel wie sie in jedem Haushalt zu finden waren. Kaum gefunden eilte ich zurück und rief laut: <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">"Christina, Natharia</span><span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">",</span> die beiden konnten das mit der Wundversorgung bestimmt besser, außerdem brauchte Bran dringend etwas zu trinken und essen. </span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=488&amp;pid=6315#pid6315" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">An der Villa Claudia angekommen half ich Bran von dem Karren und bezahlte den Bauern. Da wir bei dem Seiteneingang gehalten hatten kamen wir ungesehen bis zu dem Sklavenbad. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Ich bemühte mich Bran zu helfen, seine Tunika vorsichtig auszuziehen. <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">„Genieße zuerst einmal das warme Wasser. </span></span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">Ich komme gleich zurück.“</span> Damit drückte ich ihm einen Schwamm in die Hand. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Ein</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"> </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">Strigilis zu benutzen um ihm Schweiß und Dreck abzuschaben, schien mir kaum angebracht.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"> Dann machte ich mich auf nach der Suche einer Heilsalbe. Ich wusste Christina hatte irgendwo einen Vorrat an Heilmittel wie sie in jedem Haushalt zu finden waren. Kaum gefunden eilte ich zurück und rief laut: <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">"Christina, Natharia</span><span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">",</span> die beiden konnten das mit der Wundversorgung bestimmt besser, außerdem brauchte Bran dringend etwas zu trinken und essen. </span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Nymphäum] Eingefasste Quelle im Garten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 14:53:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Das Nymphäum fasst die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An einKetten hängen Becher, aus denen man trinken kann. Bänke laden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer ist es hier hübsch und kühl</span> </td></tr></table>
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vBXf8xRZ/Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-from-the-courtyard.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hortus-Luigi-Bazzani-Picking-flowers-fro...rtyard.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="color: #444444;" class="mycode_color">Das Nymphäum fasst die natürliche Quelle auf dem Grundstück als Brunnen ein. An einKetten hängen Becher, aus denen man trinken kann. Bänke laden zum Ausruhen ein. Besonders im Sommer ist es hier hübsch und kühl</span> </td></tr></table>
<br />
<br />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildnachweis:</span><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luigi_Bazzani_Picking_flowers_from_the_courtyard.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Luigi Bazzani</a> (1836-1927), Public domain, via Wikimedia Commons</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hochzeit von Lucretia Serena und Tiberius Furius Saturninus]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=453</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 09:04:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=22">Furia Serena</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=453</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Tag der Hochzeit</span></div>
<br />
Es war noch früher Morgen, aber in der Villa Claudia ging es heute wie in einem Taubenschlag zu. Am Dienstboteneingang gaben sich Sklaven, Händler und Tagelöhner die Klinke in die Hand, um Getränke und Leckerbissen, Blumen und Verzierungen zu liefern und die Küche war bereits seit Mitternacht mit Vorbereitungen für das spätere Gastmahl zugange. In den öffentlichen Räumen brachten die Sklaven der Villa noch die letzten Verzierungen in Form von frischen Blumen und bunten Tüchern an, damit die Räume nicht nur schön aussahen, sondern auch herrlich dufteten. Es war eine glückliche Fügung, dass gerade in dieser Zeit so viele herrlich duftende Blumen in Saison waren. <br />
<br />
Ich war noch im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Brautzimmer</a> und ließ mir noch einmal Gesicht und Hände waschen, mich parfümieren und machte mich dann auch auf den Weg ins herrlich geschmückte Atrium, wo ich auf die Ankunft der Gäste warten würde. Als erstes traf der für die Eingeweideschau bestellte Augur ein, der extra aus Londinium gekommen war und nur kurz danach kam auch schon Manlia Secunda, eine Univira, die mir heute das Geleit geben würde. Die Matrone war schlicht gekleidet aber in hervorragender Qualität und sie gesellte sich direkt zu mir und Phoebe, die auf die Ankunft der restlichen Gäste und natürlich meines Bräutigams warteten.<br />
<br />
<span style="color: #fffa1e;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim-off: Geladene Gäste können sich nun für die Eingeweideschau und anschließende Zeremonie und Feier direkt hier einfinden</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Tag der Hochzeit</span></div>
<br />
Es war noch früher Morgen, aber in der Villa Claudia ging es heute wie in einem Taubenschlag zu. Am Dienstboteneingang gaben sich Sklaven, Händler und Tagelöhner die Klinke in die Hand, um Getränke und Leckerbissen, Blumen und Verzierungen zu liefern und die Küche war bereits seit Mitternacht mit Vorbereitungen für das spätere Gastmahl zugange. In den öffentlichen Räumen brachten die Sklaven der Villa noch die letzten Verzierungen in Form von frischen Blumen und bunten Tüchern an, damit die Räume nicht nur schön aussahen, sondern auch herrlich dufteten. Es war eine glückliche Fügung, dass gerade in dieser Zeit so viele herrlich duftende Blumen in Saison waren. <br />
<br />
Ich war noch im <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Brautzimmer</a> und ließ mir noch einmal Gesicht und Hände waschen, mich parfümieren und machte mich dann auch auf den Weg ins herrlich geschmückte Atrium, wo ich auf die Ankunft der Gäste warten würde. Als erstes traf der für die Eingeweideschau bestellte Augur ein, der extra aus Londinium gekommen war und nur kurz danach kam auch schon Manlia Secunda, eine Univira, die mir heute das Geleit geben würde. Die Matrone war schlicht gekleidet aber in hervorragender Qualität und sie gesellte sich direkt zu mir und Phoebe, die auf die Ankunft der restlichen Gäste und natürlich meines Bräutigams warteten.<br />
<br />
<span style="color: #fffa1e;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Sim-off: Geladene Gäste können sich nun für die Eingeweideschau und anschließende Zeremonie und Feier direkt hier einfinden</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hochzeitsvorbereitungen von Lucretia Serena]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=452</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 08:09:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=22">Furia Serena</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=452</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Vorabend</span></span></div>
<br />
Ich hatte den Tag damit verbracht, meine alten Kindergewänder und Spielzeuge zu opfern und für eine gute Ehe und reichen Kindersegen zu beten. Die Sklaven der Villa Claudia hatten unter Anleitung von mir und Phoebe bereits alle meine Besitztümer wie persönlichen Schmuck und meine Garderobe in Truhen verstaut, die dann nach der Hochzeit in mein neues Zuhause gebracht werden würden und mein Cubiculum gesäubert. Gen Abend dann hatte ich ein ausgiebiges Bad genommen, damit ich sauber und rein für die anstehende Hochzeit war.<br />
<br />
Dann hatte Phoebe mir Teil für Teil mein Hochzeitsgewand angelegt. Ich hatte Wochen an dem feinen weißen Stoff gewebt und die tunica recta selbst zusammengenäht und ich war stolz auf mein Werk. Ich hatte nur wenige Talente, aber Weben und Nähen beherrschte ich beides sehr gut. Nach der tunica recta kümmerte sich Phoebe erst einmal um mein Haar und flocht es in die kunstvolle Brautfrisur. Das Besorgen der Lanzenspitze war nicht schwer, da es noch genug im Krieg verwendete Lanzen aller Arten gab. "Sei froh, dass du Römerin bist und keine Spartanerin. Man sagt, dass sich die spartanischen Weiber den Kopf kahl scheren und Männerkleidung zur Hochzeit anziehen und auch nach der Hochzeit die Haare kurz tragen."<br />
<br />
Ich schauderte bei der Vorstellung, dass man mir meine langen haselnussbraunen Locken abscheren würde und man mich in Männerkleidung stecken würde. Da würde ich ja wie einer von den alten, kahlen griechischen Lehrern aussehen. Welche Art Mann würde so etwas anziehend finden? Nach den Haaren und der tunica recta machten wir erst einmal eine Pause und die Sklaven brachten uns ein paar leichte Happen wie Nüsse und Früchte und frisches Quellwasser, damit wir bei Kräften blieben. Die Fackeln waren bereits entzündet und ich hoffte, dass meine Freundin und meine Verwandte bald kommen würden, um mir an diesem Abend beizustehen. <br />
<br />
Da ich ja keine Mutter mehr hatte, würden sie mir hoffentlich Gesellschaft leisten und mir mit dem letzten Feinschliff des Ensembles helfen. Mein altes Cubiculum war bereits verlassen und wir befanden uns in einem der innenliegenden Aufenthaltsräume, die ein wenig größer waren und wo man sich besser bewegen und ankleiden konnte und wo auch Platz für mehr als zwei Personen war. Ich hatte es mir in einem der Korbsessel bequem gemacht und naschte erst einmal ein paar Häppchen, da ich kein schweres Abendessen mehr essen wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Der Vorabend</span></span></div>
<br />
Ich hatte den Tag damit verbracht, meine alten Kindergewänder und Spielzeuge zu opfern und für eine gute Ehe und reichen Kindersegen zu beten. Die Sklaven der Villa Claudia hatten unter Anleitung von mir und Phoebe bereits alle meine Besitztümer wie persönlichen Schmuck und meine Garderobe in Truhen verstaut, die dann nach der Hochzeit in mein neues Zuhause gebracht werden würden und mein Cubiculum gesäubert. Gen Abend dann hatte ich ein ausgiebiges Bad genommen, damit ich sauber und rein für die anstehende Hochzeit war.<br />
<br />
Dann hatte Phoebe mir Teil für Teil mein Hochzeitsgewand angelegt. Ich hatte Wochen an dem feinen weißen Stoff gewebt und die tunica recta selbst zusammengenäht und ich war stolz auf mein Werk. Ich hatte nur wenige Talente, aber Weben und Nähen beherrschte ich beides sehr gut. Nach der tunica recta kümmerte sich Phoebe erst einmal um mein Haar und flocht es in die kunstvolle Brautfrisur. Das Besorgen der Lanzenspitze war nicht schwer, da es noch genug im Krieg verwendete Lanzen aller Arten gab. "Sei froh, dass du Römerin bist und keine Spartanerin. Man sagt, dass sich die spartanischen Weiber den Kopf kahl scheren und Männerkleidung zur Hochzeit anziehen und auch nach der Hochzeit die Haare kurz tragen."<br />
<br />
Ich schauderte bei der Vorstellung, dass man mir meine langen haselnussbraunen Locken abscheren würde und man mich in Männerkleidung stecken würde. Da würde ich ja wie einer von den alten, kahlen griechischen Lehrern aussehen. Welche Art Mann würde so etwas anziehend finden? Nach den Haaren und der tunica recta machten wir erst einmal eine Pause und die Sklaven brachten uns ein paar leichte Happen wie Nüsse und Früchte und frisches Quellwasser, damit wir bei Kräften blieben. Die Fackeln waren bereits entzündet und ich hoffte, dass meine Freundin und meine Verwandte bald kommen würden, um mir an diesem Abend beizustehen. <br />
<br />
Da ich ja keine Mutter mehr hatte, würden sie mir hoffentlich Gesellschaft leisten und mir mit dem letzten Feinschliff des Ensembles helfen. Mein altes Cubiculum war bereits verlassen und wir befanden uns in einem der innenliegenden Aufenthaltsräume, die ein wenig größer waren und wo man sich besser bewegen und ankleiden konnte und wo auch Platz für mehr als zwei Personen war. Ich hatte es mir in einem der Korbsessel bequem gemacht und naschte erst einmal ein paar Häppchen, da ich kein schweres Abendessen mehr essen wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Atrium]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=438</link>
			<pubDate>Sun, 28 May 2023 08:29:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=438</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/dVLWRBL7/atrium-interior-b6e3e2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: atrium-interior-b6e3e2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">ATRIUM</span></span> </span></td></tr></table></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildrechte:   <a href="https://picryl.com/media/atrium-interior-b6e3e2" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Atrium Interior,</a> Public Domain, via Picryl</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/dVLWRBL7/atrium-interior-b6e3e2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: atrium-interior-b6e3e2.jpg]" class="mycode_img" /></a><br />
</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369b;" class="mycode_color">ATRIUM</span></span> </span></td></tr></table></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="color: #ffff44;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bildrechte:   <a href="https://picryl.com/media/atrium-interior-b6e3e2" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Atrium Interior,</a> Public Domain, via Picryl</span></span> <br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>