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		<title><![CDATA[Forum - Villa Urbana Fabia]]></title>
		<link>https://adlerchronik.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum - https://adlerchronik.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:36:14 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[Gästezimmer] Cloelia Bestia]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=951</link>
			<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 20:07:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=165">Cloelia Bestia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=951</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beschreibung der Unterkunft</span><br />
<br />
Ihr Zimmer war eine Überraschung. Nicht prunkvoll, nicht überladen, sondern mit jener stillen Eleganz eingerichtet. Die Wände waren in warmem Ocker gestrichen, durchzogen von feinen, grünlich-blauen Linien, die sich in Ranken und Lorbeerblättern verliefen.<br />
<br />
Ein großes Fenster öffnete sich zum Innenhof, gefasst in glatt geschliffenen Stein, mit hölzernen Fensterläden, die innen mit Leinen bespannt waren, … für Licht, aber auch für Privatsphäre. Der Ausblick fiel auf den zentralen Brunnen, wo das Wasser still über runden Stein lief.<br />
<br />
Ihr Bett war breit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(genau richtig für die eine oder andere Liebelei)</span> und niedrig, mit einem dunklen Überwurf aus schwerem, sauberem Stoff, weinrot, mit eingewebten Bordüren in Goldfaden. Die Matratze gab nur leicht nach, als sie ihre Hand darauflegte. Kein Knarzen, kein Geruch nach Feuchtigkeit. Stattdessen, Lavendel.<br />
<br />
In einer Ecke stand ein Schreibpult aus Zypressenholz, darauf ein kleiner Tintenkrug, zwei frisch gespitzte Griffel und eine zusammengerollte Wachsplatte, als hätte jemand gewusst, dass sie schreiben würde. Daneben ein runder Tisch mit einem Wasserkrug aus gebranntem Ton und zwei Kelchen aus grünlichem Glas.<br />
<br />
Auf dem Boden. Ein Teppich aus Alexandria, gewebt in sanften Farben. Seine Muster erinnerten an Wellen, an Wind in Weizenfeldern, ein Bild, das fern und tröstlich war in dieser fremden Stadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beschreibung der Unterkunft</span><br />
<br />
Ihr Zimmer war eine Überraschung. Nicht prunkvoll, nicht überladen, sondern mit jener stillen Eleganz eingerichtet. Die Wände waren in warmem Ocker gestrichen, durchzogen von feinen, grünlich-blauen Linien, die sich in Ranken und Lorbeerblättern verliefen.<br />
<br />
Ein großes Fenster öffnete sich zum Innenhof, gefasst in glatt geschliffenen Stein, mit hölzernen Fensterläden, die innen mit Leinen bespannt waren, … für Licht, aber auch für Privatsphäre. Der Ausblick fiel auf den zentralen Brunnen, wo das Wasser still über runden Stein lief.<br />
<br />
Ihr Bett war breit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(genau richtig für die eine oder andere Liebelei)</span> und niedrig, mit einem dunklen Überwurf aus schwerem, sauberem Stoff, weinrot, mit eingewebten Bordüren in Goldfaden. Die Matratze gab nur leicht nach, als sie ihre Hand darauflegte. Kein Knarzen, kein Geruch nach Feuchtigkeit. Stattdessen, Lavendel.<br />
<br />
In einer Ecke stand ein Schreibpult aus Zypressenholz, darauf ein kleiner Tintenkrug, zwei frisch gespitzte Griffel und eine zusammengerollte Wachsplatte, als hätte jemand gewusst, dass sie schreiben würde. Daneben ein runder Tisch mit einem Wasserkrug aus gebranntem Ton und zwei Kelchen aus grünlichem Glas.<br />
<br />
Auf dem Boden. Ein Teppich aus Alexandria, gewebt in sanften Farben. Seine Muster erinnerten an Wellen, an Wind in Weizenfeldern, ein Bild, das fern und tröstlich war in dieser fremden Stadt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mater ante Portas]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=949</link>
			<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 15:56:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=949</guid>
			<description><![CDATA[Als ich von Plautius Leander wieder zurück kehrte, erwartete mich Fabia Tertia mit einem ernsten Gesichtsausdruck. In der Hand hielt sie einen Brief.<br />
Ich setzte mich, ließ mir von Rosula die Schuhe ausziehen und schaute sie erwartungsvoll an.<br />
"Der Brief ist für meine Tochter Bassa bestimmt, doch da sie nicht mehr hier wohnt, habe ich mir erlaubt, ihn zu öffnen", sagte sie.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Für Bassa? Lass mich raten: Furius Saturninus will sie von ihrem Ehemann scheiden lassen, obwohl sie doch glücklich ist und gerade ein Kind erwartet! So ein Schuft!",</span> sagte ich und ballte die Fäuste.<br />
Fabia Tertia schüttelte den Kopf und reichte mir den Brief:<br />
"Aus Alexandria", sagte sie bedeutungsschwanger.<br />
Ich las:<br />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Domus Urbana Fabia<br />
Cloelia Bestia Furiae Bassae s.d.<br />
<br />
Ich werde in den kommenden Tagen mit dem Schiff in Britannia eintreffen und meine Reise unverzüglich nach Landinium fortsetzen. Sorge dafür, dass bei meiner Ankunft eine angemessene Unterkunft bereitsteht. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, welch außerordentliche Ehre es für dich sein dürfte, ein Mitglied der angesehenen Familie Cloelia in deinem Haus zu beherbergen. <br />
<br />
Ferner bitte ich darum, ausschließlich junge männliche Sklaven für meine persönlichen Dienste bereitzustellen sowie täglich für frischen Blumenschmuck Sorge zu tragen.</td></tr></table>
<br />
<br />
Die Schrift verschwamm mir vor den Augen. Ich ließ die Tabula sinken.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich will nicht!"</span>, murmelte ich:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Was tun wir?" </span>erschrocken schaute ich Fabia Tertia an. Ich wollte nicht, dass Cloelia herkam. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie sich wieder in mein Leben einmischte. Zwischen Aegyptus und Britannia lagen Tausende von Meilen, ich hatte gehofft, hier im äußersten Nordwesten vor ihr Ruhe zu haben.<br />
<br />
"Was wir tun? Ich werde sie empfangen. Sie ist schließlich eine Cloelia, und sie ist mit mir verwandt"<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mit mir leider auch"</span><br />
<br />
Fabia Tertia sah mich prüfend an: "Geht es dir gut, Sabina? Du bist etwas blass geworden um die Nase"<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir geht es gut. Es war nur anstrengend beim Vormund. Der ganze Vermögenskram und so"</span>, antwortete ich, während eine kleine Stimme in meinem Kopf wiederholte: Cloelia.ist . bald. hier<br />
<br />
"Das mit den strammen Sklaven ist so typisch für Bestia", sagte Fabia Tertia mit einer Mischung aus Belustigung und Entrüstung.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Schreiben wir ihr, dass du keine hast. Nur alte und klapprige. Und zum Beweis schicken wir ihr Agamedes. Dann reist sie vielleicht woanders hin"</span>, schlug ich vor.<br />
<br />
Fabia Tertia drohte mir scherzhaft mit dem Finger: " Wir werden sie so empfangen, wie ihr zusteht"<br />
<br />
Mir fiel noch etwas ein:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mein Tutor ist ein Rechtsgelehrter und Anwalt. Ich muss ihn unbedingt fragen, ob man sich von der eigenen Mutter scheiden lassen kann. Oder sie gar nicht anerkennen. So wirklich sind wir nicht verwandt, oder?"</span><br />
<br />
Hätte ich von Cloelia Bestias Ankunft vorhin schon gewusst, hätte ich Plautius Leander gleich nach den rechtlichen Möglichkeiten gefragt. <br />
<br />
Nun hing das Damoklesschwert über mir.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Als ich von Plautius Leander wieder zurück kehrte, erwartete mich Fabia Tertia mit einem ernsten Gesichtsausdruck. In der Hand hielt sie einen Brief.<br />
Ich setzte mich, ließ mir von Rosula die Schuhe ausziehen und schaute sie erwartungsvoll an.<br />
"Der Brief ist für meine Tochter Bassa bestimmt, doch da sie nicht mehr hier wohnt, habe ich mir erlaubt, ihn zu öffnen", sagte sie.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Für Bassa? Lass mich raten: Furius Saturninus will sie von ihrem Ehemann scheiden lassen, obwohl sie doch glücklich ist und gerade ein Kind erwartet! So ein Schuft!",</span> sagte ich und ballte die Fäuste.<br />
Fabia Tertia schüttelte den Kopf und reichte mir den Brief:<br />
"Aus Alexandria", sagte sie bedeutungsschwanger.<br />
Ich las:<br />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Domus Urbana Fabia<br />
Cloelia Bestia Furiae Bassae s.d.<br />
<br />
Ich werde in den kommenden Tagen mit dem Schiff in Britannia eintreffen und meine Reise unverzüglich nach Landinium fortsetzen. Sorge dafür, dass bei meiner Ankunft eine angemessene Unterkunft bereitsteht. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, welch außerordentliche Ehre es für dich sein dürfte, ein Mitglied der angesehenen Familie Cloelia in deinem Haus zu beherbergen. <br />
<br />
Ferner bitte ich darum, ausschließlich junge männliche Sklaven für meine persönlichen Dienste bereitzustellen sowie täglich für frischen Blumenschmuck Sorge zu tragen.</td></tr></table>
<br />
<br />
Die Schrift verschwamm mir vor den Augen. Ich ließ die Tabula sinken.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich will nicht!"</span>, murmelte ich:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Was tun wir?" </span>erschrocken schaute ich Fabia Tertia an. Ich wollte nicht, dass Cloelia herkam. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie sich wieder in mein Leben einmischte. Zwischen Aegyptus und Britannia lagen Tausende von Meilen, ich hatte gehofft, hier im äußersten Nordwesten vor ihr Ruhe zu haben.<br />
<br />
"Was wir tun? Ich werde sie empfangen. Sie ist schließlich eine Cloelia, und sie ist mit mir verwandt"<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mit mir leider auch"</span><br />
<br />
Fabia Tertia sah mich prüfend an: "Geht es dir gut, Sabina? Du bist etwas blass geworden um die Nase"<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mir geht es gut. Es war nur anstrengend beim Vormund. Der ganze Vermögenskram und so"</span>, antwortete ich, während eine kleine Stimme in meinem Kopf wiederholte: Cloelia.ist . bald. hier<br />
<br />
"Das mit den strammen Sklaven ist so typisch für Bestia", sagte Fabia Tertia mit einer Mischung aus Belustigung und Entrüstung.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Schreiben wir ihr, dass du keine hast. Nur alte und klapprige. Und zum Beweis schicken wir ihr Agamedes. Dann reist sie vielleicht woanders hin"</span>, schlug ich vor.<br />
<br />
Fabia Tertia drohte mir scherzhaft mit dem Finger: " Wir werden sie so empfangen, wie ihr zusteht"<br />
<br />
Mir fiel noch etwas ein:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Mein Tutor ist ein Rechtsgelehrter und Anwalt. Ich muss ihn unbedingt fragen, ob man sich von der eigenen Mutter scheiden lassen kann. Oder sie gar nicht anerkennen. So wirklich sind wir nicht verwandt, oder?"</span><br />
<br />
Hätte ich von Cloelia Bestias Ankunft vorhin schon gewusst, hätte ich Plautius Leander gleich nach den rechtlichen Möglichkeiten gefragt. <br />
<br />
Nun hing das Damoklesschwert über mir.....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Briefkasten]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=942</link>
			<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 15:54:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=942</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-family: Qlassik;" class="mycode_font">EPISTULAE ET DONA</span></span></span><br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-family: Qlassik;" class="mycode_font">EPISTULAE ET DONA</span></span></span><br />
</td></tr></table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Damaris oder der Duft von Rosenöl]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=941</link>
			<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 16:29:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=941</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=910&amp;pid=13633#pid13633" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/TPZ5nRdH/Hochzeitsgemach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitsgemach.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Am nächsten Tag hatte Saturninus die Audienz beim LAPP, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513&amp;pid=13547#pid13547" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die für ihn gimpflicher verlief, als er angenommen hatte.</a> Nun war er schon an Vorbereitungen für die Rückreise. <br />
Er hatte Geschenke für Serena und die Kinder besorgt: Für seine Frau ein kostbares <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Balsamarium</span>, ein kleines Gefäß mit Deckel, um duftende Öle, Salben und Essenzen aufzubewahren; es war aus germanischem Glas angefertigt und kunstvoll verziert. Für Saturnina hatte er ein silbernes Armband; mittlerweile durfte sie in dem Alter sein, in der ihr solche Mädchensachen gefielen, gekauft und für Carus ein buntbemaltes Holzpferd mit Rädern zu hinter-sich- herziehen. Auch an Tiberius hatte er gedacht, er bekam einen aus Lederstücken genähten und mit Rosshaar gefüllten Spielball, der rot, grün und golden angemalt war. Alle römischen Jungen spielten Ballspiele, und Saturninus wollte, dass sein Sohn das auch tat. <br />
<br />
Bevor es im Morgengrauen auf Reisen gehen würde, erwartete Saturninus auf Damaris. Fabia Tertia war bei ihrer Tochter auf Besuch, würde aber heute Abend zurück kehren, so dass er ihr das Geschenk noch verehren wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=910&amp;pid=13633#pid13633" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/TPZ5nRdH/Hochzeitsgemach.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Hochzeitsgemach.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Am nächsten Tag hatte Saturninus die Audienz beim LAPP, <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=513&amp;pid=13547#pid13547" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die für ihn gimpflicher verlief, als er angenommen hatte.</a> Nun war er schon an Vorbereitungen für die Rückreise. <br />
Er hatte Geschenke für Serena und die Kinder besorgt: Für seine Frau ein kostbares <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Balsamarium</span>, ein kleines Gefäß mit Deckel, um duftende Öle, Salben und Essenzen aufzubewahren; es war aus germanischem Glas angefertigt und kunstvoll verziert. Für Saturnina hatte er ein silbernes Armband; mittlerweile durfte sie in dem Alter sein, in der ihr solche Mädchensachen gefielen, gekauft und für Carus ein buntbemaltes Holzpferd mit Rädern zu hinter-sich- herziehen. Auch an Tiberius hatte er gedacht, er bekam einen aus Lederstücken genähten und mit Rosshaar gefüllten Spielball, der rot, grün und golden angemalt war. Alle römischen Jungen spielten Ballspiele, und Saturninus wollte, dass sein Sohn das auch tat. <br />
<br />
Bevor es im Morgengrauen auf Reisen gehen würde, erwartete Saturninus auf Damaris. Fabia Tertia war bei ihrer Tochter auf Besuch, würde aber heute Abend zurück kehren, so dass er ihr das Geschenk noch verehren wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Gästezimmer] Hin und wieder zurück - Neuanfang]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=940</link>
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:18:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=940</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903&amp;pid=13420#pid13420" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-20-2025, 03:37 PM)</span>Claudia Sabina schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=13421#pid13421" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Anaxaretes Kur wirkte. Ich war körperlich rasch wieder hergestellt und nach dem Liegen im Wochenbett kam der Tag, an dem ich aufstand und mich nackt im Spiegel betrachtete.  Körperlich sah ich aus wie früher, schlank mit einer schmalen Taille und gerundeten Hüften; vielleicht waren meine Brüste etwas rundlicher geworden. <br />
<br />
Alles, was geschehen war,  erschien mir jetzt - vielleicht auch dank des Opiumtrankes, den ich getrunken hatte - wie ein ferner Traum. Ich wusste, dass es meinem Sohn Marcus Iulius Cator Minor bei Stella gut gehen würde, bis sein Vater ihn holen ließ.  Und die Großeltern in Rom, die den Erbenkel schon sehnsüchtig erwarteten, würden ihn zweifellos verwöhnen und lieben. Es gab sehr viele Menschen, die ihn liebten. Er war nicht ausgesetzt oder verlassen worden. Dennoch blieb ein Stachel, ein ganz tiefer Schmerz, bis auch der weniger wurde, obwohl er nicht verging. Nicht das Schicksal, sondern wie man ihm begegnete, das war es doch, was alles ausmachte.<br />
<br />
Als die Zeit vorbei war, machte ich mich bereit, um nach Londinium zurück zu kehren. Vermutlich war Petilius Vindex schon angekommen, da die Schiffe schon wieder fuhren. Lucius Petilius Vindex, mein zukünftiger Ehemann....</span></span></blockquote><br />
Ich war also wieder zurück in Londinium und genoss Fabia Tertias Gastfreundschaft. Fabia Tertia war wie immer über alles auf dem Laufenden, was Gerüchte anbetraf. Sie erzählte mir unter anderem, dass der Sohn des LAPP, Petilius Vindex wohl in Londinium angekommen war. Es kribbelte mir heftig im Magen vor Aufregung, doch ich ließ mir nichts anmerken:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und wie ist er so?"</span>, fragte ich ganz beiläufig.<br />
" Soll gutaussehend sein. Eine glänzende Partie. Ganz Londinium wird versuchen, ihm seine heiratsfähigen Töchter zuzuführen. Ich hörte da vom hübschen Nachwuchs des Quästors, eine zarte Jungfrau, zwar erst zwölf Jahre alt, doch verloben kann man ja schon einmal...", erzählte sie.<br />
Fabia Tertia gab wohl wirklich nur Hörensagen weiter, dennoch fühlte ich einen kleinen Stich. Zumindest früher hätte man zehn oder fünfzehn Jahre Altersabstand zwischen Braut und Bräutigam als ideal betrachtet.<br />
<br />
Nervtötender war Fabia Bassa, die mich strahlend umarmte und mir zuflüsterte, dass wir nun endlich die Gelegenheit hatten, beste Freundinnen, ja wie Schwestern zu werden. Sie war mittlerweile hochschwanger und schwärmte mir weiterhin von ihrem so großartigen Ehemann und ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"kleinen, gemeinsamen Welt"</span> vor, in der sie nichts lieber tat, als Pertax seinen arbeitsreichen Bürotag von der Stirn wegzuküssen.<br />
<br />
"Ach, mein Pertax ist so gutaussehend und virulent", endete sie.<br />
Ich wollte gerade teilnahmsvoll nachfragen, ob ihr Gatte wirklich so schlimme Krankheiten übertrug, da dämmerte es mir, dass sie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"viril"</span> meinte. So war Bassa eben!<br />
<br />
Um nicht ganz dusselig im Kopf zu werden, setzte ich mich an zwei eigenhändige Schreiben, da ich noch immer keine Sekretärin hatte (und Nefertem gehörte jetzt dem Furius).<br />
Eines ging an den werten Plautius Leander, meinen Tutor; ein anderes aber an meine liebe Freundin Kiki. Sie war aus Fabia Tertias Haus ausgezogen, und ich wusste noch nicht,  wohin. Rosula, die keine der Landessprachen so richtig sprach, war mir keine Hilfe, sie wiederzufinden. Aber Plautius Leander hatte Kiki ja das restliche Gesellschafterinnengehalt ausgezahlt, daher hoffte ich, dass er mir die neue Adresse geben konnte, sobald ich ihn wieder traf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=903&amp;pid=13420#pid13420" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (03-20-2025, 03:37 PM)</span>Claudia Sabina schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=13421#pid13421" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Anaxaretes Kur wirkte. Ich war körperlich rasch wieder hergestellt und nach dem Liegen im Wochenbett kam der Tag, an dem ich aufstand und mich nackt im Spiegel betrachtete.  Körperlich sah ich aus wie früher, schlank mit einer schmalen Taille und gerundeten Hüften; vielleicht waren meine Brüste etwas rundlicher geworden. <br />
<br />
Alles, was geschehen war,  erschien mir jetzt - vielleicht auch dank des Opiumtrankes, den ich getrunken hatte - wie ein ferner Traum. Ich wusste, dass es meinem Sohn Marcus Iulius Cator Minor bei Stella gut gehen würde, bis sein Vater ihn holen ließ.  Und die Großeltern in Rom, die den Erbenkel schon sehnsüchtig erwarteten, würden ihn zweifellos verwöhnen und lieben. Es gab sehr viele Menschen, die ihn liebten. Er war nicht ausgesetzt oder verlassen worden. Dennoch blieb ein Stachel, ein ganz tiefer Schmerz, bis auch der weniger wurde, obwohl er nicht verging. Nicht das Schicksal, sondern wie man ihm begegnete, das war es doch, was alles ausmachte.<br />
<br />
Als die Zeit vorbei war, machte ich mich bereit, um nach Londinium zurück zu kehren. Vermutlich war Petilius Vindex schon angekommen, da die Schiffe schon wieder fuhren. Lucius Petilius Vindex, mein zukünftiger Ehemann....</span></span></blockquote><br />
Ich war also wieder zurück in Londinium und genoss Fabia Tertias Gastfreundschaft. Fabia Tertia war wie immer über alles auf dem Laufenden, was Gerüchte anbetraf. Sie erzählte mir unter anderem, dass der Sohn des LAPP, Petilius Vindex wohl in Londinium angekommen war. Es kribbelte mir heftig im Magen vor Aufregung, doch ich ließ mir nichts anmerken:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und wie ist er so?"</span>, fragte ich ganz beiläufig.<br />
" Soll gutaussehend sein. Eine glänzende Partie. Ganz Londinium wird versuchen, ihm seine heiratsfähigen Töchter zuzuführen. Ich hörte da vom hübschen Nachwuchs des Quästors, eine zarte Jungfrau, zwar erst zwölf Jahre alt, doch verloben kann man ja schon einmal...", erzählte sie.<br />
Fabia Tertia gab wohl wirklich nur Hörensagen weiter, dennoch fühlte ich einen kleinen Stich. Zumindest früher hätte man zehn oder fünfzehn Jahre Altersabstand zwischen Braut und Bräutigam als ideal betrachtet.<br />
<br />
Nervtötender war Fabia Bassa, die mich strahlend umarmte und mir zuflüsterte, dass wir nun endlich die Gelegenheit hatten, beste Freundinnen, ja wie Schwestern zu werden. Sie war mittlerweile hochschwanger und schwärmte mir weiterhin von ihrem so großartigen Ehemann und ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"kleinen, gemeinsamen Welt"</span> vor, in der sie nichts lieber tat, als Pertax seinen arbeitsreichen Bürotag von der Stirn wegzuküssen.<br />
<br />
"Ach, mein Pertax ist so gutaussehend und virulent", endete sie.<br />
Ich wollte gerade teilnahmsvoll nachfragen, ob ihr Gatte wirklich so schlimme Krankheiten übertrug, da dämmerte es mir, dass sie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"viril"</span> meinte. So war Bassa eben!<br />
<br />
Um nicht ganz dusselig im Kopf zu werden, setzte ich mich an zwei eigenhändige Schreiben, da ich noch immer keine Sekretärin hatte (und Nefertem gehörte jetzt dem Furius).<br />
Eines ging an den werten Plautius Leander, meinen Tutor; ein anderes aber an meine liebe Freundin Kiki. Sie war aus Fabia Tertias Haus ausgezogen, und ich wusste noch nicht,  wohin. Rosula, die keine der Landessprachen so richtig sprach, war mir keine Hilfe, sie wiederzufinden. Aber Plautius Leander hatte Kiki ja das restliche Gesellschafterinnengehalt ausgezahlt, daher hoffte ich, dass er mir die neue Adresse geben konnte, sobald ich ihn wieder traf.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beschreibung (anstelle einer Ianua/ Porta)]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=939</link>
			<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 12:41:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=939</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> Das gastfreundliche Haus der Fabia Tertia</span><br />
</span><br />
</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/cLWq6qs7/artbreeder-image-2025-04-01-T10-41-43-790-Z.jpg" loading="lazy"  width="250" height="175" alt="[Bild: artbreeder-image-2025-04-01-T10-41-43-790-Z.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fabia Tertia</span> war eine<br />
ältere Witwe, die in gediegenem Wohlstand lebte. <br />
Sie war um mehrere Ecken mit fast allen patrizischen Gentes verwandt. <br />
Sie besaß ein kleines Stadthaus in Londinium.</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"> Wenn man sie persönlich kannte, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nobilit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Nobilität</span></a> oder dem<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Patriziat_(R%C3%B6misches_Reich)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Patriziat</span> </a><br />
angehörte oder ein Empfehlungsschreiben von ihren Verwandten <br />
mit sich führte, gab sie in der Provinzhauptstadt </span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">gastfreundlich Unterkunft. <br />
Das war besser und auch typischer für die höhere Bürgerschaft, <br />
als in einer unbequemen und vielleicht sogar üblel beleumdeten</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"> Taberna übernachten zu müssen.</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">Das Hausverwalter des Hauses<br />
hieß Gimio, ein Mann, der seiner Herrin treu ergeben war.</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/4dYV6zkg/Furia-Bassa.jpg" loading="lazy"  width="100" height="100" alt="[Bild: Furia-Bassa.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Furia Bassa</span>, ihre Tochter, war in zweiter Ehe<br />
 mit dem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Princeps Pratorii des Statthalters, Petilinius Pertax</span> </a></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">verheiratet. </span></div>
</td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Sim off: Jeder der genannten Personengruppen darf hier einen Thread aufmachen und alles ausschmücken, ohne dass er über eine Porta gehen muss. Auch andere Sklaven dürfen erfunden werden</span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Marmor.jpg);">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> Das gastfreundliche Haus der Fabia Tertia</span><br />
</span><br />
</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/cLWq6qs7/artbreeder-image-2025-04-01-T10-41-43-790-Z.jpg" loading="lazy"  width="250" height="175" alt="[Bild: artbreeder-image-2025-04-01-T10-41-43-790-Z.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fabia Tertia</span> war eine<br />
ältere Witwe, die in gediegenem Wohlstand lebte. <br />
Sie war um mehrere Ecken mit fast allen patrizischen Gentes verwandt. <br />
Sie besaß ein kleines Stadthaus in Londinium.</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"> Wenn man sie persönlich kannte, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nobilit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Nobilität</span></a> oder dem<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Patriziat_(R%C3%B6misches_Reich)" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> <span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Patriziat</span> </a><br />
angehörte oder ein Empfehlungsschreiben von ihren Verwandten <br />
mit sich führte, gab sie in der Provinzhauptstadt </span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">gastfreundlich Unterkunft. <br />
Das war besser und auch typischer für die höhere Bürgerschaft, <br />
als in einer unbequemen und vielleicht sogar üblel beleumdeten</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"> Taberna übernachten zu müssen.</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">Das Hausverwalter des Hauses<br />
hieß Gimio, ein Mann, der seiner Herrin treu ergeben war.</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.postimg.cc/4dYV6zkg/Furia-Bassa.jpg" loading="lazy"  width="100" height="100" alt="[Bild: Furia-Bassa.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Furia Bassa</span>, ihre Tochter, war in zweiter Ehe<br />
 mit dem <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Princeps Pratorii des Statthalters, Petilinius Pertax</span> </a></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #171516;" class="mycode_color">verheiratet. </span></div>
</td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="color: #FFFF44;" class="mycode_color">Sim off: Jeder der genannten Personengruppen darf hier einen Thread aufmachen und alles ausschmücken, ohne dass er über eine Porta gehen muss. Auch andere Sklaven dürfen erfunden werden</span><br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ferien mit Kiki]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=787</link>
			<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 14:44:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=7">Claudia Sabina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=787</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bvz26Xc3/Salon-Londinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Salon-Londinium.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Furia Bassa hatte keine Wohnung gemietet. Ihre Mutter Fabia Tertia zog so lange zu ihr und überließ mir ihr Stadthaus. Ob Petilinius Pertax sich darüber freute, Fabia Tertia so nahe zu haben, wusste ich nicht. Aber es war ein Zeichen dafür, dass die so ahnenstolze Tertia angefangen hatte, Pertax zu akzeptieren. Es machte sich auch für eine Fabia gut, ins beiläufig Gespräch einflechten zu können "Mein Schwiegersohn, der Princeps Praetorii"<br />
<br />
Das Stadthaus war nicht groß, aber zweistöckig; hell und freundlich, mit Hypocaustum und allen Annehmlichkeiten. Im Erdgeschoss waren zwei Tabernae, die aber nichts mit dem Haus zu tun hatten, sondern zur Straße offen waren. Nach der Eingangstür kam ein Raum, der als Sklavenschlafzimmer und Abstellkammer diente und Atrium und Peristyl waren von der Lage her vertauscht; das Atrium war sehr klein. Dafür gab es ein zweites Stockwerk mit mehreren Cubicula, deren Fenster, wenn sie welche hatten, sämtlich eine Aussicht auf das gepflegte Gartenperistyl boten. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*<br />
</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (09-20-2024, 01:59 PM)</span>Kiki schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=11425#pid11425" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #ffff44;" class="mycode_color">Ich bezweifelte ein bisschen, dass Iulius Cato so dumm gewesen wäre, seine Ehefrau deshalb umzubringen oder auch nur öffentlich anzuzeigen, weil er dann ja auch die Umstände rundherum hätte erklären müssen, aber wahrscheinlich war Claudia Sabina so einer ziemlich unangenehmen Auseinandersetzung entgangen. Und das Thema war jetzt auch nicht so ergiebig, dass wir da noch Stunden hätten darüber reden können.<br />
<br />
Dann lieber die Reise planen, wo Claudia Sabina sich eine Geschichte zurecht sponn, die ich ein wenig übertrieben fand, aber wenn es sie glücklich machte, durfte sie gerne so viel erfinden, wie sie wollte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich bin Nubierin“</span>, bestätigte ich Sabina, auch wenn ich nie in Nubien gelebt hatte. Aber meine Kindheit interessierte nicht und ich wüsste auch keinen Grund, ihr darüber auch nur annähernd die Wahrheit zu erzählen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Und ich war zwar noch nie in Alexandria, aber mein griechisch ist sicher gut genug dafür. Wenn du meinst, dass sie nicht allzu genau nachhaken wird, kannst du ihr das gerne erzählen.“</span><br />
Ich stand nun auf und ließ mich von den Badesklavinnen in ein weiches Tuch einschlagen, ehe ich mich zu einer der Liegen begab, um dort in Ruhe auszutropfen. Sabina blieb noch etwas im Wasser und wurde ganz niedergeschlagen bei der vermeintlichen Aussichtslosigkeit ihres Wunsches.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Du denkst zu sehr in Konventionen. Macht hat er selber, einen Erben benötigt er nicht mehr und einen großen Namen haben viele. Damit macht man Verträge, die förmlich ausgehandelt werden, ja. Aber einen Mann verrückt macht man mit den Dingen, die man mit Macht und Geld eben genau <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> kaufen kann. Jetzt müssen wir nur herausbekommen, was das bei Petilius Rufus ist. Wer weiß, vielleicht steht er vollkommen auf handgefertigte Holzentchen? Dann sehnt er sich sicher nach jemandem, der so eine obskure Leidenschaft teilt.“</span><br />
Für Petilius Rufus und sein Verlangen war die Verbindung zu Flavia Iulia uninteressant, für mich aber war das eine nützliche Information, auf die ich vielleicht nochmal zurückkommen würde, wenn die Freundschaft zu Sabina halten würde. Man konnte nie wissen, wann man eine Verbindung zum Kaiserhaus mal gebrauchen konnte.</span><br />
</span></blockquote><br />
<br />
<br />
Die ganze Fahrt über grübelte ich über handgefertigte Holzentchen. Nicht wirklich, aber ich verstand schon, dass die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Holzentchen</span> eine Metapher für alles Mögliche sein konnten:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Petilius Rufus mag das Theater genau so sehr wie ich. Und er mag Stücke, die ihn zum Lachen bringen, und ruhig frivol sein dürfen. Ich habe ihm damals gesagt, dass ich, wenn ich nichts Geeignetes für die Theatereinweihung finde, selbst ein Stück für ihn schreiben würde, und das fand er amüsant. ich glaube, eine kecke Schauspielerin könnte Rufus gefallen</span>" Das "Holzentchen" wurde so langsam zu einer Redensart bei mir, wenn ich mir Gedanken über Petilius Rufus machte:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Doch ich bin natürlich keine Schauspielerin</span>" Im Gegenteil, ich hoffte eher dass ich die verhängnisvolle Schwäche für die Bühne, die manche Claudier befallen hatte, nicht irgendwie vererbt bekommen hatte - gerade weil ich sie so gut nachvollziehen konnte:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Es ist jedenfalls sehr spannend, zu sein können, wer man will. Zumindest zeitweise. Ob es Rufus auch so gehen könnte?"</span><br />
Die "Holzentchen" und das beinahe sinnliche Vergnügen, welches es mir brachte, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">seinen</span> Namen auszusprechen,  lenkten mich auch von der holprigen Fahrt ab. Rosula, die germanische Sklavin, die ich mitgenommen hatte, weil sie zu stumpf und auch zu neu war, um etwas zu verstehen, hockte zu meinen Füßen. Wenn Kiki oder ich etwas brauchten, musste man laut und deutlich sprechen, ja fast schreien. Manchmal dachte ich, dass das Mädchen vielleicht etwas an den Ohren hatte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*<br />
</div>
<br />
Es waren fast sieben Reisetage vergangen, als wir endlich in Londinium  ankamen. Bassa hatte uns vom Stadttor abholen lassen, war nun selbst anwesend und sorgte gut für uns. Uns empfingen Wärme, Licht, heißes Wasser und Essen. Ein Sklavenpaar stand, um uns zu bedienen,  bereit, und die halbtaube Rosula hatten wir ja auch. Als ich beim Hausrundgang das obere Stockwerk besichtigt hatte, kniff ich Kiki jedoch vor lauter Freude fast in den Arm. Es gab hier dicke Matratzen und seidene Laken! Unsere Hintern würden jubeln.<br />
<br />
Aber die kuschligen Cubicula mussten noch warten. Bassa wollte natürlich alleNeuigkeiten wissen. Besonders an Kiki blieben ihre Augen hängen. Ich stellte ihr meine neue Freundin als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kiki, Adoptivtochter von Prinzessin Amanikhata, einer Tante der regierenden Kandake des Königreiches Meowe vor. Das ist in Nubien. Ihre Familie ist mit meiner Mutter Cloelia befreundet, weshalb die liebe Kiki schon oft in Alexandria unser Gast war" ,</span> was Bassa ganz runde Augen bekommen ließ. Künftig nannte sie Kiki Prinzessin oder Hoheit. Ich musste so tun, als bekäme ich einen Hustenanfall, um mir das Lachen zu verbeißen. <br />
<br />
Nachbohren tat Furia Bassa nicht weiter. Sie wollte lieber von sich erzählen. Sie hatte wie gesagt <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=714&amp;pid=10699#pid10699" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Petilinius Pertax geheiratet.</a> Er behandelte sie wohl gut, und sie war von ihm begeistert und auch schon im vierten Monat. Ich fragte mich, ob es ihn störte, dass sie nicht sehr schlau war, doch dann rief ich mich zur Ordnung. Furia Bassa war äußerst gastfreundlich, und ich lästerte insgeheim über sie. Gerade begann jede ihrer Sätze aber mit "MEIN bester Pertax"....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/bvz26Xc3/Salon-Londinium.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Salon-Londinium.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Furia Bassa hatte keine Wohnung gemietet. Ihre Mutter Fabia Tertia zog so lange zu ihr und überließ mir ihr Stadthaus. Ob Petilinius Pertax sich darüber freute, Fabia Tertia so nahe zu haben, wusste ich nicht. Aber es war ein Zeichen dafür, dass die so ahnenstolze Tertia angefangen hatte, Pertax zu akzeptieren. Es machte sich auch für eine Fabia gut, ins beiläufig Gespräch einflechten zu können "Mein Schwiegersohn, der Princeps Praetorii"<br />
<br />
Das Stadthaus war nicht groß, aber zweistöckig; hell und freundlich, mit Hypocaustum und allen Annehmlichkeiten. Im Erdgeschoss waren zwei Tabernae, die aber nichts mit dem Haus zu tun hatten, sondern zur Straße offen waren. Nach der Eingangstür kam ein Raum, der als Sklavenschlafzimmer und Abstellkammer diente und Atrium und Peristyl waren von der Lage her vertauscht; das Atrium war sehr klein. Dafür gab es ein zweites Stockwerk mit mehreren Cubicula, deren Fenster, wenn sie welche hatten, sämtlich eine Aussicht auf das gepflegte Gartenperistyl boten. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*<br />
</div>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><span> (09-20-2024, 01:59 PM)</span>Kiki schrieb:  <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?pid=11425#pid11425" class="quick_jump"></a></cite><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: #ffff44;" class="mycode_color">Ich bezweifelte ein bisschen, dass Iulius Cato so dumm gewesen wäre, seine Ehefrau deshalb umzubringen oder auch nur öffentlich anzuzeigen, weil er dann ja auch die Umstände rundherum hätte erklären müssen, aber wahrscheinlich war Claudia Sabina so einer ziemlich unangenehmen Auseinandersetzung entgangen. Und das Thema war jetzt auch nicht so ergiebig, dass wir da noch Stunden hätten darüber reden können.<br />
<br />
Dann lieber die Reise planen, wo Claudia Sabina sich eine Geschichte zurecht sponn, die ich ein wenig übertrieben fand, aber wenn es sie glücklich machte, durfte sie gerne so viel erfinden, wie sie wollte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich bin Nubierin“</span>, bestätigte ich Sabina, auch wenn ich nie in Nubien gelebt hatte. Aber meine Kindheit interessierte nicht und ich wüsste auch keinen Grund, ihr darüber auch nur annähernd die Wahrheit zu erzählen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Und ich war zwar noch nie in Alexandria, aber mein griechisch ist sicher gut genug dafür. Wenn du meinst, dass sie nicht allzu genau nachhaken wird, kannst du ihr das gerne erzählen.“</span><br />
Ich stand nun auf und ließ mich von den Badesklavinnen in ein weiches Tuch einschlagen, ehe ich mich zu einer der Liegen begab, um dort in Ruhe auszutropfen. Sabina blieb noch etwas im Wasser und wurde ganz niedergeschlagen bei der vermeintlichen Aussichtslosigkeit ihres Wunsches.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Du denkst zu sehr in Konventionen. Macht hat er selber, einen Erben benötigt er nicht mehr und einen großen Namen haben viele. Damit macht man Verträge, die förmlich ausgehandelt werden, ja. Aber einen Mann verrückt macht man mit den Dingen, die man mit Macht und Geld eben genau <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> kaufen kann. Jetzt müssen wir nur herausbekommen, was das bei Petilius Rufus ist. Wer weiß, vielleicht steht er vollkommen auf handgefertigte Holzentchen? Dann sehnt er sich sicher nach jemandem, der so eine obskure Leidenschaft teilt.“</span><br />
Für Petilius Rufus und sein Verlangen war die Verbindung zu Flavia Iulia uninteressant, für mich aber war das eine nützliche Information, auf die ich vielleicht nochmal zurückkommen würde, wenn die Freundschaft zu Sabina halten würde. Man konnte nie wissen, wann man eine Verbindung zum Kaiserhaus mal gebrauchen konnte.</span><br />
</span></blockquote><br />
<br />
<br />
Die ganze Fahrt über grübelte ich über handgefertigte Holzentchen. Nicht wirklich, aber ich verstand schon, dass die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Holzentchen</span> eine Metapher für alles Mögliche sein konnten:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Petilius Rufus mag das Theater genau so sehr wie ich. Und er mag Stücke, die ihn zum Lachen bringen, und ruhig frivol sein dürfen. Ich habe ihm damals gesagt, dass ich, wenn ich nichts Geeignetes für die Theatereinweihung finde, selbst ein Stück für ihn schreiben würde, und das fand er amüsant. ich glaube, eine kecke Schauspielerin könnte Rufus gefallen</span>" Das "Holzentchen" wurde so langsam zu einer Redensart bei mir, wenn ich mir Gedanken über Petilius Rufus machte:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">" Doch ich bin natürlich keine Schauspielerin</span>" Im Gegenteil, ich hoffte eher dass ich die verhängnisvolle Schwäche für die Bühne, die manche Claudier befallen hatte, nicht irgendwie vererbt bekommen hatte - gerade weil ich sie so gut nachvollziehen konnte:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Es ist jedenfalls sehr spannend, zu sein können, wer man will. Zumindest zeitweise. Ob es Rufus auch so gehen könnte?"</span><br />
Die "Holzentchen" und das beinahe sinnliche Vergnügen, welches es mir brachte, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">seinen</span> Namen auszusprechen,  lenkten mich auch von der holprigen Fahrt ab. Rosula, die germanische Sklavin, die ich mitgenommen hatte, weil sie zu stumpf und auch zu neu war, um etwas zu verstehen, hockte zu meinen Füßen. Wenn Kiki oder ich etwas brauchten, musste man laut und deutlich sprechen, ja fast schreien. Manchmal dachte ich, dass das Mädchen vielleicht etwas an den Ohren hatte.<br />
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Es waren fast sieben Reisetage vergangen, als wir endlich in Londinium  ankamen. Bassa hatte uns vom Stadttor abholen lassen, war nun selbst anwesend und sorgte gut für uns. Uns empfingen Wärme, Licht, heißes Wasser und Essen. Ein Sklavenpaar stand, um uns zu bedienen,  bereit, und die halbtaube Rosula hatten wir ja auch. Als ich beim Hausrundgang das obere Stockwerk besichtigt hatte, kniff ich Kiki jedoch vor lauter Freude fast in den Arm. Es gab hier dicke Matratzen und seidene Laken! Unsere Hintern würden jubeln.<br />
<br />
Aber die kuschligen Cubicula mussten noch warten. Bassa wollte natürlich alleNeuigkeiten wissen. Besonders an Kiki blieben ihre Augen hängen. Ich stellte ihr meine neue Freundin als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kiki, Adoptivtochter von Prinzessin Amanikhata, einer Tante der regierenden Kandake des Königreiches Meowe vor. Das ist in Nubien. Ihre Familie ist mit meiner Mutter Cloelia befreundet, weshalb die liebe Kiki schon oft in Alexandria unser Gast war" ,</span> was Bassa ganz runde Augen bekommen ließ. Künftig nannte sie Kiki Prinzessin oder Hoheit. Ich musste so tun, als bekäme ich einen Hustenanfall, um mir das Lachen zu verbeißen. <br />
<br />
Nachbohren tat Furia Bassa nicht weiter. Sie wollte lieber von sich erzählen. Sie hatte wie gesagt <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=714&amp;pid=10699#pid10699" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Petilinius Pertax geheiratet.</a> Er behandelte sie wohl gut, und sie war von ihm begeistert und auch schon im vierten Monat. Ich fragte mich, ob es ihn störte, dass sie nicht sehr schlau war, doch dann rief ich mich zur Ordnung. Furia Bassa war äußerst gastfreundlich, und ich lästerte insgeheim über sie. Gerade begann jede ihrer Sätze aber mit "MEIN bester Pertax"....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[Gästezimmer]  Furia Bassa]]></title>
			<link>https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=714</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 14:53:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/member.php?action=profile&uid=3">Tiberius Furius Saturninus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=714</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703&amp;pid=10698#pid10698" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4dYV6zkg/Furia-Bassa.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Bassa.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Bassa war mit Weben beschäftigt. Ihre Mutter Fabia Tertia, zu der sie zurück gekehrt war, achtete auf solche Dinge.<br />
Ihre Mutter war eine ältere Witwe, die trotz ihres großen Namens in einem schmalen, bescheidenen Stadthaus lebte. Es war halb aus Holz, halb aus Stein erbaut, hatte ein Atrium mit Impluvium, von dem mehrere kleine Kammern  abgingen, und es gab nur ein einziges Triclinium für Sommer wie für Winter. Auch die Sklaven waren bereits älter.<br />
<br />
Bassa war eine junge Witwe. Sie hatte das gute Aussehen der Furierinnen und ihre natürliche Anmut geerbt. Leider besaß sie nicht all zu viel Verstand. Früher hatten die anderen Kinder sie hinter ihrem Rücken<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Bassa-das- Brot</span> genannt. Sie hatte Lehrer gehabt, die versucht hatten, ihr etwas Bildung einzubimsen, aber außer dem Hang,  griechische Fremdwörter falsch zu benutzen, war nicht viel hängen geblieben.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Es ist egal, Pertax heiratet sie nicht wegen ihrer Klugheit, </span>dachte Saturninus. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So wie er aussieht, hat er ohnehin jemanden, der es ihm nett macht. Sie wird ihm gesunde Kinder schenken, und sie wird ihm gehorsam sein und sie trägt einen großen Namen, das ist es, was an dieser Verbindung interessiert. Und die Mine von Serena bleibt in furischer Hand...</span><br />
<br />
Er war nun eingetreten, und Bassa erhob sich:<br />
<br />
"Salve Verwandter", sagte sie, trat zu ihm hin und küsste ihn auf den Mund. Nun strahlte sie:<br />
"Ich habe eine Überraschung. Ich habe einen <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=475&amp;pid=10475#pid10475" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Brief</a> für dich! Ein Sklave hat ihn aus Iscalis gebracht. Er heißt Sidonius, der Sklave"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Eine Überraschung habe ich auch für dich, meine gute Bassa"</span></span><br />
<br />
Die junge Frau streckte ihm ein Schreiben entgegen. Der Brief kam von Serena. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Geliebte Serena, ich hoffe.... aber nein, wenn sie tot wäre, könnte sie wohl kaum schreiben...</span><br />
Saturninus erbrach das Siegel und las:<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Furia Serena grüßt Ihren ehrenwerten Gatten, den noblen Tib. Furius Saturninus.<br />
<br />
Den Göttern dankend überbringe ich dir folgende Kunde, dass der Gens Furia ein neuer Stern geschenkt wurde. Dein Sohn ist gesund und gereicht Dir zur Ehre. Wenn es Dir gefällt, so erwirb bitte eine nutrix in Londinium für unsere Hoffnung und Zukunft.<br />
<br />
Deine Dich liebende und Dir stets treu ergebene Gattin<br />
Furia Serena</td></tr></table>
<br />
Saturninus wurde ganz andächtig vor Freude. Sein Sohn! Endlich !Serena hatte ihm einen Sohn geschenkt :<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> CArus.</span> Um seinetwillen machte er hier alles. Er hätte noch mehr getan.<br />
<br />
"Hoffentlich doch keine schlechten Nachrichten von Zuhause?", fragte Bassa.<br />
Saturninus schüttelte den Kopf: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nein, liebe Bassa, die besten! Meine Frau hat von einem Sohn entbunden, und sie leben beide! "</span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eine Nutrix</span>, dachte er, eine Griechin sollte es sein. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So saugt Carus mit der Ammenmilch schon Kultur und die Sprache mit ein. Ich muss sie besorgen und gleich mit Sidonius wieder zurückschicken...wie gerne würde ich zu Frau und Kind eilen, sie in meine Arme schließen, aber es geht nicht, noch nicht....und eine Gabe brauche ich für Serena, etwas Kostbares und Würdiges....</span><br />
<br />
"Oh gratuliere", sagte Bassa, und ihr Blick wurde starr. Sie hob die Hand, griff nach Saturninus Toga und begann den Stoff zwischen Zeigefinger und Daumen zu reiben.<br />
"Du hast da einen Fleck" , murmelte sie.<br />
<br />
Saturninus nahm ihr die Falte der Toga sanft aus der Hand: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Da ist kein Fleck, Bassa"</span></span><br />
"Nein?"<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wirklich nicht"</span></span><br />
<br />
"Welche Überraschung hast du denn für mich? Hast du mir etwas Hübsches gekauft?"<br />
<br />
Saturninus schüttelte den Kopf, über seine eigene Freude hätte er beinahe sein Mündel vergessen: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nichts gekauft. Ich habe mich um einen Ehemann für dich gekümmert. Ein einflussreicher Herr, er ist die rechte Hand des Statthalters. Und - er ist noch jung und sieht sehr gut aus. Er heißt Petilinius Pertax und möchte dich gerne heiraten"</span></span><br />
<br />
Bassa formte ihre Lippen zu einem O. Dann sagte sie fast nachdenklich:<br />
"Ich werde ihn gewiss sehr lieben, oder?"<br />
<br />
Saturninus nickte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Das wirst du , Bassa, das wirst du. Du wirst ihm eine tugendhafte Ehefrau sein. Nun arbeite brav weiter, und ich muss mit deiner Mutter sprechen"</span></span><br />
Mit Fabia Tertia, der stolzen Patrizierin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=703&amp;pid=10698#pid10698" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">&gt;&gt;&gt;</a><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/4dYV6zkg/Furia-Bassa.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Furia-Bassa.jpg]" class="mycode_img" /></a></div>
<br />
Bassa war mit Weben beschäftigt. Ihre Mutter Fabia Tertia, zu der sie zurück gekehrt war, achtete auf solche Dinge.<br />
Ihre Mutter war eine ältere Witwe, die trotz ihres großen Namens in einem schmalen, bescheidenen Stadthaus lebte. Es war halb aus Holz, halb aus Stein erbaut, hatte ein Atrium mit Impluvium, von dem mehrere kleine Kammern  abgingen, und es gab nur ein einziges Triclinium für Sommer wie für Winter. Auch die Sklaven waren bereits älter.<br />
<br />
Bassa war eine junge Witwe. Sie hatte das gute Aussehen der Furierinnen und ihre natürliche Anmut geerbt. Leider besaß sie nicht all zu viel Verstand. Früher hatten die anderen Kinder sie hinter ihrem Rücken<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Bassa-das- Brot</span> genannt. Sie hatte Lehrer gehabt, die versucht hatten, ihr etwas Bildung einzubimsen, aber außer dem Hang,  griechische Fremdwörter falsch zu benutzen, war nicht viel hängen geblieben.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Es ist egal, Pertax heiratet sie nicht wegen ihrer Klugheit, </span>dachte Saturninus. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So wie er aussieht, hat er ohnehin jemanden, der es ihm nett macht. Sie wird ihm gesunde Kinder schenken, und sie wird ihm gehorsam sein und sie trägt einen großen Namen, das ist es, was an dieser Verbindung interessiert. Und die Mine von Serena bleibt in furischer Hand...</span><br />
<br />
Er war nun eingetreten, und Bassa erhob sich:<br />
<br />
"Salve Verwandter", sagte sie, trat zu ihm hin und küsste ihn auf den Mund. Nun strahlte sie:<br />
"Ich habe eine Überraschung. Ich habe einen <a href="https://adlerchronik.de/showthread.php?tid=475&amp;pid=10475#pid10475" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Brief</a> für dich! Ein Sklave hat ihn aus Iscalis gebracht. Er heißt Sidonius, der Sklave"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Eine Überraschung habe ich auch für dich, meine gute Bassa"</span></span><br />
<br />
Die junge Frau streckte ihm ein Schreiben entgegen. Der Brief kam von Serena. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Geliebte Serena, ich hoffe.... aber nein, wenn sie tot wäre, könnte sie wohl kaum schreiben...</span><br />
Saturninus erbrach das Siegel und las:<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:50%;"><tr><td  valign="top" align="center" style="background: url(images/Tabula1.png);">Furia Serena grüßt Ihren ehrenwerten Gatten, den noblen Tib. Furius Saturninus.<br />
<br />
Den Göttern dankend überbringe ich dir folgende Kunde, dass der Gens Furia ein neuer Stern geschenkt wurde. Dein Sohn ist gesund und gereicht Dir zur Ehre. Wenn es Dir gefällt, so erwirb bitte eine nutrix in Londinium für unsere Hoffnung und Zukunft.<br />
<br />
Deine Dich liebende und Dir stets treu ergebene Gattin<br />
Furia Serena</td></tr></table>
<br />
Saturninus wurde ganz andächtig vor Freude. Sein Sohn! Endlich !Serena hatte ihm einen Sohn geschenkt :<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> CArus.</span> Um seinetwillen machte er hier alles. Er hätte noch mehr getan.<br />
<br />
"Hoffentlich doch keine schlechten Nachrichten von Zuhause?", fragte Bassa.<br />
Saturninus schüttelte den Kopf: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nein, liebe Bassa, die besten! Meine Frau hat von einem Sohn entbunden, und sie leben beide! "</span></span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eine Nutrix</span>, dachte er, eine Griechin sollte es sein. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So saugt Carus mit der Ammenmilch schon Kultur und die Sprache mit ein. Ich muss sie besorgen und gleich mit Sidonius wieder zurückschicken...wie gerne würde ich zu Frau und Kind eilen, sie in meine Arme schließen, aber es geht nicht, noch nicht....und eine Gabe brauche ich für Serena, etwas Kostbares und Würdiges....</span><br />
<br />
"Oh gratuliere", sagte Bassa, und ihr Blick wurde starr. Sie hob die Hand, griff nach Saturninus Toga und begann den Stoff zwischen Zeigefinger und Daumen zu reiben.<br />
"Du hast da einen Fleck" , murmelte sie.<br />
<br />
Saturninus nahm ihr die Falte der Toga sanft aus der Hand: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Da ist kein Fleck, Bassa"</span></span><br />
"Nein?"<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wirklich nicht"</span></span><br />
<br />
"Welche Überraschung hast du denn für mich? Hast du mir etwas Hübsches gekauft?"<br />
<br />
Saturninus schüttelte den Kopf, über seine eigene Freude hätte er beinahe sein Mündel vergessen: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nichts gekauft. Ich habe mich um einen Ehemann für dich gekümmert. Ein einflussreicher Herr, er ist die rechte Hand des Statthalters. Und - er ist noch jung und sieht sehr gut aus. Er heißt Petilinius Pertax und möchte dich gerne heiraten"</span></span><br />
<br />
Bassa formte ihre Lippen zu einem O. Dann sagte sie fast nachdenklich:<br />
"Ich werde ihn gewiss sehr lieben, oder?"<br />
<br />
Saturninus nickte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Das wirst du , Bassa, das wirst du. Du wirst ihm eine tugendhafte Ehefrau sein. Nun arbeite brav weiter, und ich muss mit deiner Mutter sprechen"</span></span><br />
Mit Fabia Tertia, der stolzen Patrizierin.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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