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RE: Porta - Kiki - 01-18-2024 ![]() Egino machte sich nichts daraus, dass der Patrizier sich seinen Namen nicht merken konnte. Schließlich war er ja auch nicht wegen ihm hier, und das war auch Egino ganz recht. Der hegte jetzt nicht solche Gefühle für die männliche Kundschaft. “Ich sage ihr dann bescheid, dass sie dich im Atrium begrüßen kommt“, meinte er also nur freundlich und machte sich auf zu Kiki. RE: Porta - Flavianus Pytheas - 01-20-2024 Pytheas gab einen Brief an der Haustür ab. Er tat es persönlich, als er auf dem Nachhauseweg war:
RE: Porta - Kiki Carissima - Tiberius Furius Saturninus - 02-29-2024 Wie in seinem Brief angekündigt, besuchte Saturninus bald darauf die Hetäre Kiki. Er kam direkt aus den Thermen, dort hatte er sich jedes überflüssige Körperhaar entfernen lassen; sein Haar lag glänzend und ordentlich, seine Haut war weich, seine Zähne mit Marmorstaub geputzt und er duftete nach Myrrhe. Er hatte sich für Kiki so fein gemacht, wie er es auch von seiner Geliebten erwartete, und er freute sich, sie wieder zu sehen. Unterwegs hatte er sogar Scaevus nach dem Namen des Türstehers gefragt. Und er hatte ein Geschenk für Kiki dabei, eine Kleinigkeit nur, doch er hatte es mit gewisser Zuneigung besorgt: Es war eine goldene Lunula, ganz ähnlich der, die er für Aglaias Tochter gekauft hatte, nur für eine erwachsene Frau gedacht und daher nicht so zierlich wie für ein kleines Mädchen. Kiki war kein römisches Mädchen gewesen, und vermutlich hatte ihr nie jemand ein Mondamulett um den Hals gehängt, als sie ihren Namen bekommen hatte. "Salve Egino, alles in Ordnung bei dir und deiner Herrschaft?", sagte Saturninus bester Laune: " Ich hoffe, meine schönste Kiki harrt meiner, da ich den ganzen Weg zu ihr zu Fuß gelaufen bin" Das war er wirklich, die erste Frühlingssonne war zu verlockend gewesen. RE: Porta - Kiki Carissima - Tiberius Furius Saturninus - 02-29-2024 Wie in seinem Brief angekündigt, besuchte Saturninus bald darauf die Hetäre Kiki. Er kam direkt aus den Thermen, dort hatte er sich jedes überflüssige Körperhaar entfernen lassen; sein Haar lag glänzend und ordentlich, seine Haut war weich, seine Zähne mit Marmorstaub geputzt und er duftete nach Myrrhe. Er hatte sich für Kiki so fein gemacht, wie er es auch von seiner Geliebten erwartete, und er freute sich, sie wieder zu sehen. Unterwegs hatte er sogar Scaevus nach dem Namen des Türstehers gefragt. Und er hatte ein Geschenk für Kiki dabei, eine Kleinigkeit nur, doch er hatte es mit gewisser Zuneigung besorgt: Es war eine goldene Lunula, ganz ähnlich der, die er für Aglaias Tochter gekauft hatte, nur für eine erwachsene Frau gedacht und daher nicht so zierlich wie für ein kleines Mädchen. Kiki war kein römisches Mädchen gewesen, und vermutlich hatte ihr nie jemand ein Mondamulett um den Hals gehängt, als sie ihren Namen bekommen hatte. "Salve Egino, alles in Ordnung bei dir und deiner Herrschaft?", sagte Saturninus bester Laune: " Ich hoffe, meine schönste Kiki harrt meiner, da ich den ganzen Weg zu ihr zu Fuß gelaufen bin" Das war er wirklich, die erste Frühlingssonne war zu verlockend gewesen. RE: Porta - Kiki - 02-29-2024 ![]() Egino war etwas erstaunt, als Furius Saturninus ihn tatsächlich korrekt begrüßte - vor allen Dingen, da kein Mensch ihn Egino nannte, sondern alle stattdessen Egon sagten. Da war das fast schon ein wenig unheimlich und Egino fragte sich, wie diese Information an den Patrizier letzten Endes gelangt war. Aber er beschwerte sich auch nicht. "Oh ja, Furius Saturninus. Sie erwartet dich schon gewiss ganz ungeduldig in ihrem Zimmer." Egino ließ den gast ein und übte sich in einer seiner Kernkompetenzen: Etwas Zeit schinden, damit die besuchte Dame Zeit für ihre Vorbereitungen hatte. "Wenn dein Sklaven dir mit den Schuhen geholfen hat, begleite ich dich gerne zu ihr." RE: Porta - Tiberius Furius Saturninus - 03-01-2024 Saturninus ließ sich von Scaevus die Schuhe ausziehen und schlüpfte in bequeme Haussandalen, dann gab er Egino ein kleines Trinkgeld von einem Denar, bevor er dem Sklaven in Kikis Zimmer folgte >>> RE: Porta - Tiberius Furius Saturninus - 05-05-2024 Eine Sänfte für Kiki Drei Tage nach dem Besuch von Kiki in der Provinzialverwaltung kam eine Sänfte vor dem Haus des Roten Mondes zu stehen. Es war schon spät, und es hatte zu dämmern begonnen. Aus der Sänfte schlüpfte ein junger Sklave mkt weichen Zügen und großen, verträumten Augen, das war Scaevus, Saturninus Privatsekretär. Er trug eine Tabula in der Hand. Flink klopfte er an die Tür. Auf der Tabula stand:
RE: Porta - Kiki - 05-08-2024 Die Sänfte musste ein wenig warten, da ich die schöne Frühlingsluft für einen Spaziergang in die Stadt genutzt hatte. Auch wenn Saturninus gesagt hatte, er würde mir nach drei Tagen eine Überraschung schenken, hieß das ja nicht, dass ich den ganzen Tag herumsaß und darauf wartete. So ein Tag war schließlich lang und das Leben war bedauerlich kurz dagegen. Die Sänfte musste also warten, bis ich da war und mich dann kurz umgezogen und zumindest die Beine gewaschen hatte. So eine Stadt war nämlich staubig und ich würde nicht mit dreckigen Füßen wo-auch-immer hingehen. Mit einer angemessenen Verspätung also saß ich dann auch in der Sänfte und ließ mich dann zu meiner Überraschung bringen. RE: Porta - Tiberius Furius Saturninus - 05-09-2024 "Salve Domina Kiki", sagte Scaevus mit einer Verbeugung und hob einen der gelben seidenen Vorhänge auf, damit die junge Dame in der Sänfte Platz nehmen konnte. Danach schloss er ...diskret, diskret .... die Vorhänge wieder, die mit dem alten Symbol der Furier, ![]() den Mond und die beiden Federn, die auf die Göttin Circe zurückgingen, bestickt waren. Die Furierfrauuen ließen sich für gewöhnlich mit geschlossenen Vorhängen tragen, mochte der Pöbel raten, wer darinnen saß, und so hielt es Scaevus auch jetzt. Dann wurde die Sänfte angehoben und vier Sklaven trugen die schöne Hetäre ihrem Bestimmungsort entgegen >>> RE: Porta - Tiberius Furius Saturninus - 10-07-2024 >>> Kurze Zeit später standen ein mehr als angeheiterter Saturninus und sein Auriga Frowin vor der Haustür des exklusivsten Establishment der Stadt. Wäre der Mond nicht aufgegangen gewesen und hätte den beiden Männern den Weg beleuchtet, hätten sie übel stürzen können. Aber soweit dachte Saturninus nicht. Verschwiegen lag das Haus vor ihnen. Saturninus legte einen Arm um Frowins Schulter und gab ihm einen Kuss auf die Wange: "Du riechst immer so gut", murmelte er: " Deine Wärme erinnert mich an meine wahrhaft sonnigen Kindheitstage auf unserem Weingut in Tusculum. Jetzt hat es meine Cousine Stella geerbt. Klopfen wir an, auf dass der Zerberus, der die Schönen der Nacht bewacht, uns öffnet. Kiki ist vermutlich noch nicht von ihrer Reise zurück, leider. Ihre Künste muss ich rühmen. Doch mal sehen, wer hier ist und unseren Geschmack trifft..." |